Kommentare

Vorschreiberei....

Nichts gegend die Frauen. Aber wichtige Posten sollte man mit fachlich qualitativ guten Leuten besetzen. Wenn eine Frau dabei ist, gut und OK. Wenn nicht, dann sollte nicht aufgrund eines EU Paragraphen, die qualitative Personalplanung darunter leiden.

Anderherum soll man sicher ja auch nicht auslegen, das in Zukunft 60% Männer sein *MÜSSEN*.

Haben die in Brüssel nichts besseres zu tun ?

Im Prinzip ist es völlig egal,

ob Frauen oder Männer in den Aufsichtsräten großer Unternehmen sitzen.

Die meisten Arbeitnehmer dieser Unternehmen werden nämlich immer die Blöden sein.

Was soll das?

"Unterrepräsentiertes Geschlecht" - der Begriff sagt schon, wo der Denkfehler liegt. Aufsichtsräte repräsentieren keine Geschlechter, sondern die Aktionäre (und damit die Inhaber eines Unternehmens), deren Interessen sie gegenüber dem Vorstand durchsetzen sollen. Für diese Aufgabe kommt es nicht darauf an, ob einer Männlein oder Weiblein ist, sondern darauf, ob er kompetent ist und das Vertrauen der Aktionäre hat! Die Politik will also ein sachfremdes Kriterium vorschreiben.

Im politischen Bereich selbst hätte so etwas übrigens keine Chance: Eine Frauenquote bei den Bundestagsabgeordneten wäre klar verfassungswidrig, weil sie gegen die Wahlfreiheit des Bürgers verstößt, die Voraussetzung jeder Demokratie ist. Warum sollten Aktionäre nicht die gleiche Freiheit haben?

Frauenquote vor allem in Führungspositionen

Weil die Geschichte der Emanzipation schon längst zu einer Spaßveranstaltung einer elitären Clique verkommen ist.

Jeder vierte Unternehmer oder Geschäftsführer ist eine Frau. Im Gegensatz dazu ist nur jeder tausendste Maurer weiblichen Geschlechts. Trotzdem geht das Thema primär um Frauen in Führungspositionen, und nicht in den männlichsten Domänen der Arbeitswelt.

Es ist nunmal etwas komplizierter als Vordenker irgendwelcher Quoten es wahrhaben wollen, weswegen prominente Befürworter irgendwelcher Quoten oftmals wie ein Ochs vorm Berge stehen.

Wo der Sinn liegt

Zu allen, die hier das beliebte und erstmal logische Argument liefern "Nach Qualifikation auswählen und nicht nach Geschlecht":

Frauen sind nicht von Natur aus schlechter qualifiziert als Männer. Wenn Frauen in Aufsichtsräten und anderen Führungsgremien unterrepräsentiert sind, weil sich angeblich keine Frau mit entsprechender Qualifikation findet, dann hat das strukturelle soziale Gründe. Die Frauenquote holt nicht einfach Frauen in die Aufsichtsräte, sondern wirkt weiter: Wenn die Unternehmen Frauen in die Aufsichtsräte holen müssen, dann sind sie gezwungen, Frauen auch ausreichend zu qualifizieren.

und dann wird alles besser...?

Besser für die Firmen und die Aufsichtsräte, besser für die Frauen...besser für alle in unserer Gesellschaft.

Ich glaube diese EU-Kommission möchte etwas bewirken. Sie weiß aber leider wohl noch nicht was eigentlich, denn qualifizierten Frauen als Individuum im Arbeitsleben und in der Gesellschaft ist sicherlich dadurch weder geholfen, noch stellt das einen Schritt zu einer offensichtlich angestrebten Gleichberechtigung dar.
Nur mal wieder ein völlig sinnfreies Handicap für wirklich qualifizierte und engagierte Mitarbeiter - egal welchen Geschlechts - denen jetzt mal wieder eine weitere Quotenregelung droht. Als ob Frauen in Führungspositionen es nicht schon schwer genug hätten ;o)

Hoffen wir, daß die jeweiligen Firmen schnell Mittel und Wege finden diese sinnfreie Diskriminierung qualifizierter Frauen schnell und unkompliziert zu umgehen

"Gesetzliche Regeln bringen Fortschritte" ???

Die ganze EU wird mir immer suspekter.Immer mehr Reglementierungen in allen Bereichen unseres Lebens ohne Rücksicht auf Kultur und Traditionen.
Vor allem kostet dieser Blähkopf dort in Brüssel immense Steuergelder und ist von Korruption durchzogen (siehe das Ende der Glühbirne).

Frauen zu protegieren um sie in Führungspositionen zu heben halte ich nicht für den richtigen Weg.

Schwachsinn aus Brüssel

Kein Unternehmen kann es sich leisten, bessere Bewerberinnen für Führungspositionen abzulehnen nur weil sie weiblicher Natur sind.

Oder:

Kein Unternehmen kann es sich leisten, einen besseren Mann als Bewerber abzulehnen, weil gerade kein Quotenplatz für ihn frei ist.

Also lasst den Mist - zumindest bei Firmen. Wenn sich die politischen Parteien diese Selbstfesselung anlegen wollen, so sollen sie darüber frei entscheiden. Mir relativ egal - solange ich entscheiden kann, welche Partei meine Stimme bekommt.

Was kommt als nächstes aus Brüssel? Schwule Lebensgemeinschaften verbieten, weil dort die Frauenquote nicht stimmt?

Diese Regulierungswut der Bürokraten macht mich wütend! Als wenn wir nich schon genug Regeln zu beachten haben. Durch dei Zunahme von Nonsens-Regeln werden die wirklich wichtigen Rahmenregeln verwässert und vergessen.

Der Unfug greift um sich...

Nachdem sich schon deutsche Ministerinnen auf peinlicher Ebene um das Thema gestritten haben, kommen dieselben unsinnigen Ideen nun aus Brüssel. Was soll eine Frauenquote bringen?

Ich kann mich Vorrednern nur anschließen: Bereits viele Unternehmen werden von Frauen gegründet bzw. geführt, nur bei DAX-notierten Konzernen ist das nicht so. Wen interessiert das? Haben die werten Politikerinnen Angst, später keinen hoch vergüteten Posten ab zu bekommen?
Solche Posten sollten nach Kompetenz besetzt werden und nicht nach Einfluss ("Netzwerke") oder Geschlecht.

Sofern die Politik ernsthaft etwas für die Emanzipation der Frau in der Wirtschaftswelt tun will, sollte sie zunächst dafür sorgen, das die Bezahlung bei gleicher Arbeit unabhängig vom Geschlecht ebenfalls gleich ausfällt, das ist nämlich noch immer nicht selbstverständlich! Vereinbarkeit von Beruf, Karriere und Familie ist ein weiteres Thema.
Diese Dinge könnten allerdings Geld kosten, irgendwelche Quoten aber sind kostenlos.

Herabwürdigung

Eine Quote für Frauen ist eine beleidigende Herabwürdigung. Frauen sind ausreichend gut qualifiziert und befähigt entsprechende Positionen zu besetzen. Eine Bevorzugung aufgrund einer Quote würde dies in Frage stellen. Wer sich zu den Befürwortern der Quotenregelung zählt, sollte mal versuchen zu Angela Merkel zu sagen "für eine Frau machen sie den Bundeskanzlerjob ganz gut" - viel Glück...
Fortschritt durch Quote? Firmen werden sich immer entsprechenden Gesetzen anpassen um finanzielle Nachteile zu vermeiden - wie sollen sie sonst im Wettbewerb bestehen? Dies ist dann eher eine Reaktion und kein Fortschritt.
Und warum soll die Quote eigentlich nur für die Top-Position in grossen Firmen gelten? Wenn Quote, dann aber ganz und nicht nur die Rosinen aus dem Kuchen picken. Wie wärs denn mit einer Quote für Krankenschwestern, in der Bundeswehr oder in der Verwaltung - jeweils mindestens 40 % vom unterrepräsentierten Geschlecht versteht sich. Ich bin gespannt...

Der Grundgedanke ist

das keinen elementaren Unterschied zwischen Männer und Frauen hinsichtlich ihrer Eigung für eine solche Stelle gibt und das alle Unterschiede sich aus den spezifischen Dispositionen des Individuums ergeben, die nicht per se geschlechtsspezfisch sind. Soweit nachvollziehbar.
Diese Feststellung allein zeigt aber bereits, dass eine Quotenregelung Humbug ist. Wenn die Eignung individuell ist kann eine Quote keine sinnvolle qualitätserhaltende Maßnahme sein. Außerdem vermisse ich immer noch die Statistik die das Verhältnis von Bewerbungen und Zusagen zeigt und nicht nur die absoluten Zahlen der besetzten Posten. Anstatt also sinnbefreite Quoten zu erzwingen sollte man vll. mehr in die Nachwuchsförderung investieren. Oder einfach hinnehmen das eben nicht Männer und Frauen potentiell die Gleichen Interessen im Gleichen Verhältnis haben, schauen sie sich einfach mal die Einschreibestatistiken deutscher Universitäten an. Strukturdeterminiert oder sozialisationsbedingt ist da erstmal trivial.

Evolution

Wenn die Menschen nicht irgendwann mal angefangen hätten, ihre individuellen Fähigkeiten und Stärken zu nutzen, würden wir heute noch in Höhlen ohne Feuer wohnen, weil der/die FeuererfinderIn gerade mit Beerenpflücken oder Kindererziehung beschäftigt ist.

Was benachteiligt Frauen denn wirklich im Berufsleben?

Neben anderen körperlichen Voraussetzungen ist es doch hauptsächlich das "Kinderkriegen". Da muss angesetzt werden, wenn man was für die Frauen im Beruf tun will. Und wir sind doch schon auf einen guten Weg, wenn auch Männer in Erziehungsurlaub gehen und Kita-Plätze für alle irgendwann mal da sind.

Eine Quote würde einfach nur bedeuten, dass wir unsere Evolution und unsere gesellschaftliche Entwicklug hemmen zugunsten ein par weniger Frauen, die jetzt "Chef" spielen dürfen.

Gerechtigkeit?

Es gibt grundsätzlich keine Quote, die in irgendeiner Form auch nur ansatzweise GErecht ist. Im Gegenteil, Quten sind grundsätzlich destruktiv und ungerecht. Unter dem Deckmantel eine vermeindliche Ungerechtigkeit zu bekämpfen wird die Gesellschaft durch eine Quote mit einer noch größeren Gerechtigkeit überzogen.

Wem soll solch eine Quote außerdem nützen? Den Frauen die durch diese Quote an eine Stelle kommen sicherlich nicht, denn durch solch eine Regelung wird grundsätzlich jeder Frau in solch einer Position unterstellt, diese nur durch eine Quote erlangt zu haben. Kann man die dann noch ernst nehmen? Die einzige Quote welche man durchgehen lassen kann ist eine Behindertenquote. Diese ist die einzig sinnvolle, auch wenn diese schon eine Ungerechtigkeit birgt. Die EU muss in ihrer Regulationswut gestoppt werden und zurückgestutzt werden auf eine Freihandelnszone. Dann ist Ruhe. Sehr gut

Gängelei

Mir erscheint das Ganze wieder nur als eine weitere Bürokratengängelei aus Brüssel !
Wenn Frau besser als Mann, ich stelle Frau ein,oder ???
Wenn Frau schlechter als Mann ?
Bei aller Emanzipation und aller Gleichmacherei - es gibt da eben nicht nur den biologischen Unterschied, sondern auch einen gedanklichen Unterschied für mich :
Es gewinnt immer nur der Bessere oder die Bessere, wenn ich als Unternehmer in der obersten Etage auszusuchen hätte !

.. oder war das nicht kapitalistisch genug gedacht ?

Solange unsere Frauen - und

Solange unsere Frauen - und insbesondere die Managerinnen - zu "Männern Typ II" erzogen werden, ist eine Frauenquote eine schlechte Sache. Diese Karrierefrauen werden den Teufel tun und ihre Geschlechtsgenossinnen besser behandeln nachdem sie sich gegen viele andere haben durchsetzen müssen.

Wir haben keine GleichBERECHTIGUNG seit den 70ern, sondern nur eine GleichMACHUNG. Frauen wird ja seit langem schon eingetrichtert "ihren Mann zu stehen" und deshalb machen die schon seit langem genau den gleichen Mist wie die Männer. Das ist der Punkt an dem wir eine Änderung brauchen und nicht in den Aufsichtsräten!

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