Kommentare

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Und wer glaubt den Statistikern wirklich?

Krise kommt in Deutschland an!

Die desaströse EU-Krise kommt nun auch in Deutschland an!

Wir werden in den nächsten Monaten und Jahren wieder eine hohe Arbeitslosigkeit und viel Kurzarbeit erleben, weil die Eurokrise die EU - und somit auch Deutschland - in eine lange Zeit des konjunkturellen ABSCHWUNGS bis hin zur Rezession führen wird.

Wer sind die Experten?

Die, s. g. Experten, haben sich bisher so entscheidend verschätzt, nicht nur was Arbeitslosenzahlen angeht, dass es keinen Sinn macht nur ein wenig Aufmerksamkeit denen zu schenken.
Wo verstecken sich die Experten?
Man kann beliebige Meinung unter diesem Deckmantel veröffentlichen und so die öffentliche Meinung in die Irre führen.
Das geschieht auch täglich...

Helfen wir doch mal Frau Bundeskanzler

... was könnte man denn noch statistisch raus-rechenen, verschleiern, umdeuten, verheimlichen, für das dumme Ausland und den unbedarften Plebs oder die ARD-Zuschauer ? ...

die Unfähigkeit der Beamten in Nürnberg und Presse, die hervorragenden Leistungen und glorreichen Fortschritte angemessen dazustellen, ist doch langsam richtig peinlich für die Politik!

Hintergrundinfos

Im Bericht ist doch direkt eine wirklich gute Zusammenfassung zur Berechnung der Arbeitslosenzahlen hinterlegt!

Einfach mal durchlesen.

@ Demeteru

"Jetzt warte ich auf Kommentare, dass die Arbeitslosenzahlen geschönt sind und alles Lug und Trug sei"
Leider ist es auch so. Wer in einer Maßnahme sitzt hat kein Einkommen und ist somit Arbeitslos! Gruss

P.S. Schon mal in einer Maßnahme gesessen und aus dem Fenster geschaut?

Mindestlohn - sofort!!

Für mich sind alle Menschen arbeitslos, die einen Vollzeitjob haben und nicht davon leben können. Alles andere ist verlogene und niederträchtige Statistikschummelei!

Schönrechnung

Selbst wenn die Arbeitslosenzahlen schön gerechnet sind, sinken sie offenbar trotzdem oder meint jemand ernsthaft sie sinken nur deshalb, weil man Monat für Monat eine neue Möglichkeit findet, sie noch schöner zu rechnen?

neusprech - altsprech

neusprech:

Experten erwarten Stagnation bei Arbeitslosenzahl

altsprech:

die bundesregierung erfindet unmengen neuer massnahmen und wird es so gerade mal eben schaffen die arbeitslosenzahl auf dem derzeitigen niveau zu halten.
die fdp meldet deutlichen zuwachs an firmenneugründungen im bereich wissenschaft und volksbildung!

-darth955-

Ich sehe das auch schon lange so wie Sie.
Unseren Politnasen ist doch jedes Mittel recht, wenns um Banken und Börsen geht.
Ich vermute mal, dass bei einer Rezession gleich wieder Konjunkturprogramme geschnürt werden, damit ja bei den Wirtschaftsbossen am Ende die Millionen wieder stimmen. Die Arbeitslosen dürfen sich dann auch freuen, nämlich über Dumpinglöhne und Leiharbeit.

ist, sondern

Die Kriterien wer als arbeitslos gilt und wer nicht sind derart verlogen und hingebogen, dass die Zahl der offiziell als arbeitslos geltenden Menschen im europäischen Vergleich möglichst klein ist.

Machen wir uns doch nichts vor. Rings um uns in Europa steigen die Zahl der Arbeitslosen. Und nur wir Deutschen sollen auf der Insel der Glückseligen leben mit so einer niedrigen Arbeitslosenzahl?
Nein, das ist nicht so. Wenn ich mir überlege, welche Firmen in den letzten Monaten Insolvenz beantragt hatten und mittlerweile dicht gemacht worden sind, dann frage ich mich in welcher sinnfreien Massnahme z.B. die Schleckerfrauen, die Beschäftigten von Neckermann etc. geparkt sind.
Gibt es eigentlich in anderen europäischen Staaten etwas vergleichbares wie unsere Kurzarbeiterregelung?

Wie so oft hat auch hierzu

Wie so oft hat auch hierzu Aristoteles schon im Altertum das Wesentliche gesagt: „Wo es indessen Einkünfte gibt, da darf man nicht tun, was jetzt die Volksführer tun: sie verteilen nämlich den Überschuß, und die Leute empfangen und verlangen sofort wieder nach demselben; eine solche Hilfe an die Armen ist nämlich wie ein durchlöchertes Faß. (…) Man muß es also so einrichten, daß eine dauernde Wohlhabenheit entstehe; (…) Man soll den Ertrag der Staatseinkünfte sammeln und aufhäufen und dann ganz den Armen verteilen, und zwar womöglich auf jeden so viel, daß es zum Ankauf eines Landstückes reicht, oder doch wenigstens als Anfangskapital für ein Geschäft oder einen Bauernbetrieb.“ Es hilft also dem Staat ungleich mehr, wenn er die Ursachen der Armut abhilft, anstatt bloß deren Folgen zu lindern versucht; doch gegenwärtig sehen manche der Parteiengecken die Steuern als Mittel an, um die Reichen zu berauben, damit sie sich selbst durch Geldgeschenke bei den Armen Liebkind machen können.

Na, wie ist denn sowas nur möglich?

Als alter Knacker habe ich nun diese Affenmühle sich immer wieder im gleichen Kreis drehen sehen. Ich kann mich eines Gähnens nicht erwehren. Warum man dafür Experten braucht, ist mir ein Rästel.

Erst wird über einen Einburch gejammert und Arbeitslosenzahlen. Dann wird ein Paket zur Förderung der Industrie geschnürt, welches aus Krediten und erhöhten Abgaben finanziert wird (siehe Windmühlenabgabe bei fehlendem Stromanschluss). Bei gleichzeitiger Lohnabwärtsschraube werden dann wieder mehr Leute eingestellt, wass die Gewinne der Unternehmen erhöht und Investitionen fördert. Naja, wenn der Schwung nachlässt, tun die Experten so, als wenn man nun erst mal abwarten müsse, wie der Trend sich entwickelt, wobei der Arbeitsmarkt noch nicht tangiert ist, bla blah. Dann kommt ein bedenklicher Stillstand, und dann merken´s die Experten: Erst wird über einen Einburch gejammert und Arbeitslosenzahlen. Dann wird ein Paket zur Förderung der Industrie geschnürt.....

Wer schafft Arbeitsplätze?

Die Leute schreien immer danach, dass die Politik irgendwie Arbeitsplätze schaffen soll.
Der Staat schafft keine Arbeitsplätze, er kann nur Behörden schaffen. Behörden produzieren keine Dienstleistung oder Ware die irgendjemand freiwillig kauft und finanzieren sich aus Zwangsabgaben und der berüchtigten "Bearbeitungsgebühr".

Der einzige der Arbeitsplätze schaffen kann ist der Bürger selbst. Und solange Gesetze, Regulierungen, Steuern und Sozialabgaben ihn daran hindern wird die Zahl inoffiziel und dann offiziel weiter steigen.

Die Grünen Jobs bleiben ja aus.

@hagberd - Mindestlohn?

Zitat: "Für mich sind alle Menschen arbeitslos, die einen Vollzeitjob haben und nicht davon leben können. Alles andere ist verlogene und niederträchtige Statistikschummelei!"

Dazu kann ich nur bemerken, daß wir in Deutschland in einem freien Land leben, in dem NIEMAND gezwungen wird für den geringen Stundenlohn "X" zu arbeiten.

Wer also anständig bezahlt werden will - und diese Jobs gibt es auch in Deutschland en masse - der soll sich gefälligst einen Job suchen, der seinen finanziellen Anforderungen genügt.

Ich mache mich niemals abhängig von den vielen Jobcentern und Zeitarbeitsfirmen.

Ein gutes Einkommen erzielt ich nur, wenn ich nicht bereit bin, für wenig Geld zu arbeiten. Im Klartext: Wo keine Nachfrage, da kein Angebot!

Mein Credo war es immer, nicht "wenig" oder "durchschnittlich" zu verdienen, sondern zu den Besserverdienern und Leistungsträgern dieses Landes zu gehören.

Es gilt immer noch die alte Weisheit: "Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied"!!!

@10:10 — cowboy8

Genau so sehe ich das auch. Die entscheidente Ausage liegt nicht in den veröffentlichten Zahlen, sondern in der daraus ablesbaren Tendenz.

Die Zahlen - ein Minibeispiel

Habe früher mal Buchhaltung gemacht. Da war eine geringfügiges Beschäftigungsverhältnis definiert:
1. nicht mehr als 20 Stunden die Woche
2. nicht mehr als 10 DM die Stunde
3. nicht länger als 3 Monate.

Wie erstaunt war ich, als ich mit meiner Tochter (Studentin) das aktuell überprüft habe, weil sie sich für einen Minijob (so heißt das heute) interessierte: ES GIBT KEINERLEI BESCHRÄNKUNG DIESER ART MEHR. Minijob=Arbeitsplatz!

STATT einer Angestellten kann ich VIER Minijobber nehmen, wovon jeder eine Woche voll arbeitet, so dass ich die gleiche Arbeitskraft habe (natürlich mehr, weil in der einen Woche hauen die mehr rein, als im ganzen Monat), und billiger isses auch noch, denn die Sozialabgaben machen 40% Aufschlag auf das Gehalt, beim Minijobber sind´s nur knapp 2,5%. Und ich bin flexibler.

Das hat für den Staat zwei Vorteile: a) eine hohe Beschäftigtenzahl (statt 1 Angestellten und 3 Arbeitslosen nun 4 Arbeitnehmer!) und b) braucht er später weniger Rente zu zahlen. Voilá

@10:17 — mondfee

"die Beschäftigten von Neckermann etc. geparkt sind."

Sie eilen der Geschichte voraus.
Die Beschäftigten von Neckermann sind noch nicht arbeitslos und müssen deshalb auch noch nicht irgendwo geparkt werden. Es ist auch, wenn auch sehr wahrscheinlich, noch nicht sicher, ob sie überhaupt arbeitlos werden

@10:46 — Kathgläubig

"Dazu kann ich nur bemerken, daß wir in Deutschland in einem freien Land leben, in dem NIEMAND gezwungen wird für den geringen Stundenlohn "X" zu arbeiten."

Das war mal so. Seit der Agenda 2010 ist das leider anders.
Aber von ihnen war nichts anderes zu erwarten. Wer Ihre regelmäßigen Beiträge in diesem Forum liest, kennt Sie als hartnäckigen Realitätsverweigerer. Sie leben halt in Ihrer eigenen Welt.

@ Kathgläubig

" Jeder ist seines Glückes Schmied".
An diesem Spruch ist schon ein Stückchen Wahrheit dran, stimmt aber nicht ganz.
Jene, welche gleich in schlechte wirtschaftliche Verhältnisse hineingeboren werden, sind von Natur aus schon benachteiligt. Außerdem gibt es Leute, welche aus gesundheitlichen Gründen bei der Arbeitssuche eingeschränkt sind.
Wer natürlich über große körperliche und geistige Leistungsfähigkeit verfügt, kann sich die Arbeit leichter aussuchen. Leider haben nicht alle dieses Glück.

@10:46 — Kathgläubig

Ihr Kommentar ist vielleicht dazu geeignet aufzuzeigen, wie man innerhalb einer Gesellschaft für sich persönlich das beste rausholen kann, so löst man aber keine gesellschaftlichen Probleme.

Unterschiedlich qualifizierte Jobs werden unterschiedlich bezahlt. Das ist ok. Nicht ok ist, dass es in Deutschland Berufe (mit Ausbildung, Festanstellung und Vollzeit) gibt, die so schlecht bezahlt werden, dass davon kein Mensch leben kann. Von Familie ernähren will ich gar nicht erst anfangen.

Selbstverständlich wird niemand gezwungen, diese Berufe zu ergreifen, dennoch erwarten wir als Gesellschaft, dass sich genügend Leute finden, die es aus Ihnen völlig unverständlichen Gründen trotzdem machen.

NICHT Krankenschwester zu werden, weil der Job den finanziellen Anforderungen nicht genügt, ist im Einzelfall vielleicht ein guter Rat, aber allgmeingültig ist er auf keinen Fall!

@ cowboy8

Da kann ich Ihnen voll und ganz zustimmen!

Ich bin Elektroingenieur und seit vier Jahren schwerbehindert. Es gibt in der Industrie genügend Aufgaben, die ich auch als Schwerbehinderter Ingenieur bewältigen kann. Es gibt allerdings auch sehr viele die der Meinung sind, dass ein Schwerbehinderter froh sein soll, wenn er noch irgendwo gebraucht wird. Sein Lebensunterhalt bezahlt doch irgendeine BU-Versicherung.

@DeHahn

Die Lohnnebenkosten für eine Minijobber liegen bei der Arbeitgeberseite bei ca. 30%
statt wie einem Vollbeschäftigten 20%

Der Minijobber zahlt wie schon erwähnt nur 2,5 % Abgaben, somit hat der Staat mind. 7,5% weniger Sozialeinnahmen geschweige denn den eigentlichen Steuersatz.

Wenn jemand eine Hauptberuf mit Steuerfaktor 30 % (+ 20% AN Sozialabgaben) hat, nimmt er besser einen Steuerfreien Minijob, statt Überstunden zu schieben.

Die Arbeitgeber haben nur den Vorteil, das Sie die Minijobber um den Urlaubsanspruch und Krangengeld betrügen (auch eine 400,00 € Kraft darauf anteilig Anspruch)

Grüßle
Schwabenstreich

PS
Manchmal verstehe ich nicht das Niveau (Summen) um welches hier diskutiert wird. Geht es den Menschen außerhalb Baden-Würtemberg so schlecht ?

@kathgläubig

"Jeder ist seines Glückes Schmied".

Sie können z.B. auch einfach den "Fehler" machen, etwas zu studieren, was Ihnen 10 Jahre (oder 20) keine realistische Chance mehr auf einen Arbeitsplatz gibt. Eine neue akademische Qualifikation ist ab einem gewissen Alter nur noch schwer möglich.

Sie können ein Unternehmen gründen mit einer guten Idee und einem Kredit, aber jemand anders ist schneller oder hat bessere Beziehungen, ohne dass Sie davon wissen konnten. Hinterher sind Sie verschuldet. Hätten Sie Erfolg gehabt, hätten Sie sich natürlich auch hinstellen können und erzählen, Sie hätten die Dinge eben einfach selbst in die Hand genommen.

Ihre Position lässt sich aposteriori sehr einfach einnehmen. Ich wage zu behaupten, dass ist auch der einzige Grund für Ihre Überzeugung - das Sie eben bereits in der komfortablen Position sind, sich als "erfolgreich aus eigenem Verdienst" betrachten zu können. Erfolg ist aber nie einfach nur Verdienst, sondern immer auch viel Glück in einer großen Welt.

Kein Mensch braucht und

Kein Mensch braucht und sollte bis 65 arbeiten. Wir haben eine derartige Effizienz erreicht, dass es vermutlich ausreichen würde 3 Tage/Woche zu arbeiten. und mit 45 in Rente zu gehen.

Ein Teil der Werte die wir schaffen geht in die Gesellschaft (z.B. Raumfahrt und Armee) und der Rest der Mehrarbeit flißt ab zu den Geldigen in Form von Gewinnmargen und Zinsgewinnen für Kredite aller Art.

Mit 15-25 Jahren kann man durchaus 16h/Tag schuften, hat wohl jeder so gemacht. Firma gründen, Pleite machen. Mit 25-35 muß man irgendwie sein Leben regeln, Kinder ansetzen usw. Ab 35 geht es rapide bergab und mit 45 ist man nach spätestens 8h im Eimer, es sei denn man leidet an ADHS und ist immer unter Strom.

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