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Üüüberrraaaschuuung...

...Griechenland hat ein neues Sparpaket gepackt! Ja ist denn schon Weihnachten? Und was ist drin in dem Paket? Nix, genauer, noch weniger als nix, das heißt eine Menge gesparter Milliarden Euronen. Eine griechische Spezialität. Wie Ouzo, und macht genauso besoffen, wegen der hochprozentigen Spareffekte. Das haut rein. Mal eben 11,5 Prozente - pardon - Milliarden nicht frisch gedrucktes Geld. Muß man erst mal begreifen, geht dann aber runter wie Olivenöl. Na ja, ein kleines Problem gibts noch. (Zitat) Das Sparpaket muss allerdings noch von einer Gruppe internationaler Kontrolleure der Geldgeberstaaten genehmigt werden. Sie soll am 5. September ihre Arbeit in Athen aufnehmen. Es wird erwartet, dass die Kontrolleure noch viele Änderungen und mehr Einsparungen verlangen werden.(Zitatende) Na ja, irgendwas ist ja immer...! Aber das Sparpaket soll nun ganz schnell in Brüssel eintreffen. Und dann das nächste, und das nächste, und...

Kein Problem dank S.O.S-Kinderdörfer und Unilever

Immerhin werden die Kinder von völlig verarmten Familien im EU-Land Griechenland in S.O.S-Kinderdörfern notversorgt und Unilever ist in Vorbereitung Grund-Lebensmittel zu Centpreisen zu verkaufen. Bei so guter Absicherung, da kann man - nein muss man den Griechen ja noch mehr abverlangen!
Sicherlich nimmt der Staat durch solche Kürzungen auch noch mehr Steuern ein, um aus der Schuldenfalle zu entkommen.
Einfach ein sehr guter Plan!

Ob man bei diesem "Sparpaket"

auch die Käufe von Rüstungsgütern, u. a. Panzer und U-Boote aus D, auf Null gestzt hat?
Das wäre sicher eine sehr wirkungsvolle Sparmaßnahme, die aber "Arbeitsplätze in D" gefährden würde.

So werden die Arbeitsplätze in D erhalten und wenn GR nicht zahlen kann, überlassen wir den Griechen diese Rüstungsgüter durch Schuldenerlass.

Den Schaden haben dann alle Steuerzahler in D, nicht aber in GR.

Reformen langfristig planen

Wieder sollen die Arbeitnehmer ihren Gürtel enger schnallen - soviel mir bekannt ist wurden ja hier schon Einschränkungen vorgenommen. Die Löhne bei den meisten dürften sovieso schon gering sein. Man sollte vielleicht lieber versuchen die ausstehenden Steuern einzutreiben und strukturelle Maßnahmen in Angriff nehmen. Hier gibt es ja sicherlich mehr als zu tun. Wem nützt es, außer den internat. Banken die ihr Geld in Milliardenhöhe bekommen, wenn der Binnenmarkt zusammenbricht, die Aussichten auf vernünftige Beschäftigung von denen man leben kann schwinden? Wenn ich heute ein Haus baue muss ich ein mehrfaches meines Einkommens aufnehmen - zurückzahlen dauert dann wieder Jahrzehnte -dies sollte man auch dem Staat zugestehen. Wenn die Banken dies nicht wollen, dann Staatsinsolvenz anmelden oder Schuldenschnitt anbieten. Deutschland ist es trotz mehr Steuereinnahmen nicht möglich die Neuverschuldung auf 0 Euro zu senken, aber Griechenl. soll kurzfristig wahnsinnig einsparen. Unmöglich

Griechenland hat ein neues Sparpaket

Sparen bedeutet für schlechte Zeiten zurück legen. Das sollten sich die "Hohen Damen und Herrn von der Poliik" in gesamt Europa einschlislich BRD mal merken!
Norwegen macht das!

Die Regierung hat sich auf ein neues Sparpaket geeinigt.

Das müssen sie ja wohl, damit der Bericht im September der Troika positiv ausfällt und neues Geld fließt. Die normale Bevölkerung ist bereits ausgesaugt. Also wo wird konkret eingespart bzw. Mehreinnahmen generiert?

Nach einem halben Jahr, kommt dann die Meldung, dass von diesem Sparpaket aus was für Gründen leider fast nichts umgesetzt worden ist.
Also alles wie gehabt.

mal was ganz neues

Die Griechen sparen sich kaputt und zerstören sich mit einem erneuten Sparplan die schon ohnehin am Boden liegenden Kaufkraft vollends. Das bringt doch nichts mehr ein. Je länger sich alle was vor machen und am Euro klammern, desto schlimmer wird ab dem Punkt der Einsicht.

@8:52 — Heldmann

"Sparen bedeutet für schlechte Zeiten zurück legen."

Irgendeiner kommt immer mit dieser Belehrung.

Sparen bedeutet auch weniger ausgeben oder verbrauchen. Wenn Sie Strom oder Sprit sparen, legen Sie den auch nicht für schlechte Zeiten zurück.

Alles wie gehabt, Herr Samaras

Es sind also mal wieder die „kleinen“ Leute die gemolken werden sollen, Rentner und die, die „noch“ Arbeit haben.

Ich vermisse etliche andere wirklich Bereiche, wo es sich evtl. lohnen könnte, den Rotstift anzusetzen. Herr Samaras hat Angst, dass sich die Rezession noch weiter verschärft, na so etwas, bei dem „Sparpaket“ was Er nun vorliegt, dürfte das wohl auf jeden Fall eintreten. Ich frage mich allmählich, wie die Verbraucher denn noch etwas kaufen sollen, die erhalten schon, in meinen Augen, sehr niedrige Löhne.

Was Gr. braucht wäre ein Wunder, denn erst einmal müsste jemand wieder bereit sein zu investieren, damit die Produktion, Konsum und die Menschen wieder in Arbeit kommen, denn noch mehr Arbeitslose verkraftet dieses Land bald nicht mehr. Wo sparen eigentlich die Politiker? Gibt es darüber auch Zahlen? Was ist mit z.B. den Militärausgaben, werden die inzwischen auch gesenkt? Oder spart man zwangsläufig nur im Sozialsystem ein, weil alles „Andere“ heilige Kühe sind?

GRIECHENLAND SCHAFFT DAS !!!

GRIECHENLAND WIRD NIE BANKROTT GEHEN ODER AUS DEM EURO FLIEGEN!!!

1. Ist es rechtlich garnicht möglich, dass Griechenland rausgeschmissen wird. Sorry an alle die es sich sooo gerne wünschen

2. Wird es Deutschland auch nie zulassen, weil Deutschland profitiert durch Griechenland.

BTW: Alle die Griechenalnd als Urlaubsland boykottieren, weil sie aus Prinzip nicht noch ihr netto da rein pumpen wollen. GEHT DOCH in die Türkei urlaub machen!!! Wer billig Urlaub machen will geht in die Türkei. Wer schönen Urlaub machen will geht nach
Griechenland!

REALITÄTSFERN?!

Kürzungen

Wenn ca. 40% der Arbeitnehmer Beamte sind, dann hat man einfach keine andere Wahl, als an deren Gehälter und Pensionen zu gehen, wenn man 11 Mrd. sparen will. Vor allem dann nicht, wenn man keine Zeit für Umstrukturierungen hat (bzw. bekommt).

Die Gehälter werden auch wieder steigen, wenn der Staatsapparat insgesamt effektiver wird.

Diese Geschiechten, die man immer wieder hört, dass bei einer Behörde 3x soviel angestellt sind wie überhaupt zur Arbeit kommen, werden sich erledigen, wenn die, die tatsächlich arbeiten, kaum noch über die Runden kommen, weil sie die anderen mittragen müssen.

An die Vermögen der Reichen zu gehen, bringt gar nichts, weil das Geld nicht nur ein Mal, sondern jedes Jahr reinkommen muss.

Grundsätzlich muss man natürlich sagen, dass sich der

Lebensstandard eines Landes nach deren Wirtschaft richten muss. Ist er gemessen an der Wirtschaft zu groß, muss er folglicherweise sinken, auch wenn dies nicht erfreulich ist. Aber wieder werden in Griechenland nur die kleinen Leute zur Kasse gebeten und nicht die Superreichen. Das ist der Skandal!
Es geht den Politikern weder um das griechische, italienische, spanische noch um das deutsche Volk. Unseren Rettungsakrobaten geht es ausschließlich um die Bankster, Wirtschaftsbosse und sonstige Mächtige und Superreiche. Da glauben immer noch Leute, Merkel und Schäuble sperren sich gegen einen Austritt, weil sie damit den Bürgern helfen wollen. Weit gefehlt! Das Volk veramt unter der Eurowährung zusehends und der Frust unter den Euroländern wird immer größer.

Vorschlag zur Haushaltssanierung

Griechenland sollte den Eintritt für die Akropolis und die Sportstätten in Olympia für nichtgriechische Staatsbürger auf 50 € erhöhen.

@der_user / VETO

Ziemlich gewagte Aussage die Sie da getroffen haben. Gr. rauswerfen aus dem Euro ist rechtlich unmöglich das stimmt schon, doch wären nicht alle Verträge gebrochen worden, wie die Nichtbeistands-Klausel (auch No-Bailout-Klausel) wäre Gr. sich selbst überlassen worden, mit samt der Bevölkerung.

Ihre hoffentlich nicht ernstgemeinte Boykotterklärung, man sollte keinen Urlaub mehr in Gr. machen, hier müsste ich sagen, damit träfe man nur das schon immerhin stark gebeutete Volk, nicht die Regierung oder den Finanzsektor.

Aber davon einmal ganz abgesehen, Gr. ist Bankrott, oder wie nennen Sie die gegenwärtige Situation?

Schuldenabbau ohne Investitionen = Dauerarmut im Euro

Unterm Strich wird das zu schnell gewachsene leistungslose und kreditfinanzierte Einkommens- und damit Kostengefüge den wirtschaftlichen Realitäten angepasst. Das ist die innere Abwertung des arbeitsfaktors beim Einheiteuro.

Dabei zeigt sich, dass bei Wegnahme staatlicher Leistungen und Aufträge aus Staatsschulden der privatwirtschaftliche Sektor erbärmlich schwach und ungenügend strukturiert ist, insgesamt kaum den Anforderungen der Eurozone mit Wirtschaftsmotor Deutschland und starken Nordländern wettbewerbsseitig genügt.

Die Haushalts-Konsolidierung per Einsparungen und Einnahmeerhöhungen hat den Makel, dass parallel keine breiten Investitionen erfolgen, damit BIP und Kaufkraft weiter absacken, während die Exporterhöhungen und Importkürzungen das nicht kompensieren.

Griechenland wird lange Jahre der Armutshinterhof der Eurozone sein mit vor sich her geschobenem Schuldenberg.
Nach Maastricht hätte das BIP 2012 148,75 Mrd. betragen müssen statt 85,96, gemäß Schulden noch mehr.

Griechenland hat ein neues Sparpaket???

Das soll glauben wer will.Griechenland ist doch schon damals in die EU und hat sich damit für den Euro qualifiziert,da findige Finanzjongleure ein paar Zahlen hier und ein paar Zahlen da "versehentlich" vertauscht haben und Schulden auf die Zukunft datiert haben.Und genauso wird das jetzt wieder gemacht.Alle Politiker wissen das,aber keiner wird was sagen oder tun,da das "gemeinsame Europa" ja nicht den Bach runtergehen soll.Das es das schon längst ist wissen alle,aber es traut sich keiner zu sagen.Und wer darf dafür dann wieder bluten?WIR der Steuerzahler!Weiter so Frau Merkel und Herr Hollande!

Toller Vorschlag!

Bei 50 € Eintritt würde sich niemand mehr diese Stätten ansehen und es gäbe keine Einnahmen mehr. Das ist schlau!

türkei billig?

ich war in griechenland und in der türkei!
ehrlich gesagt hat mir der urlaub in der türkei mehr spass gemacht. und billig ist ein weit definierbares wort. das preisleistungsverhältnis ist einfach besser.
ausserdem schreiben die türken die gastfreundschaft größer

zum artikel:
ich hoffe für griechenland, im Euro verbleiben zu dürfen.
aber ist das nicht offensichtlich das für das wohl der politik das volk leiden muss.undzwar erheblich!!

LanaK

Das war keine Boykotterklärung von meiner Seite. Ich würde mir sogar sehr wünschen dass mehr Menschen Urlaub in Griechenland machen würden um einfach auch die Wirtscahft bischen in Schwung zu bringen und dass die lokalen Geschäfte auch etwas verdienen.

Es ist aber genau andersrum. Menschen sehen es nicht ein in Griechenland Urlaub zu machen aus Prinzip. Gestern erst eine Meinung im Radio: "Nö die haben schon genug Geld von uns bekommen, die bekommen kein Cent mehr von mir"

Wie denken Sie den darüber? Ist das korrekt? 80% hier auf dem Portal denken doch genau so...

@Korrektur u. Sorry

Mir sind, nach schreiben meines Kommentars leider erst Ihre zusätzlichen Texte, die Sie unten angefügt hatten in Ihrem ersten Statement, richtig ins Auge gefallen, ich sage aufrichtig sorry, wollte Ihnen nichts Böses unterstellen.

Sie haben leider Recht, dass immer mehr Menschen Gr. gerne den Rücken zu drehen würden, also am liebsten kein Urlaub mehr dort machen möchten. Doch genau das ist der denkbar falscheste Weg, auch wenn viele sagen, die Gr. würden mit den NS Vergleichen uns in D beleidigen, wir tun es aber andersherum auch, denn die Griechen lesen immer nur, Gr. raus aus dem Euro, auch eine Art der Beleidigung u. Nötigung.

Ich sehe die Probleme aber mehr in der Politik, dieses gegenseitige „abholzen“ von Behauptungen, Polemik pur von beiden Seiten u. keine konstruktiven Lösungen. Ich wünsche dem Gr. Volk mehr als nur alles Gute, bloß die Hoffnung schwindet Zusehens, bei dem was die Politik so treibt.
Liebe Grüße LanaK

Ich bin der Ansicht, viele Urlauber haben letztes Jahr

Griechenland als Urlaubsland auf grund der permanenten Streiks gemieden. Es wurde ja noch nicht einmal der Müll in Athen abgeholt. Es fuhren keine Taxen. Im Land ging nichts mehr. So verbringt doch keiner freiwillig seinen Urlaub.
Die meisten hier im Portal sind nicht gegen die Griechen als Volk, sondern gegen das sinnlose Bankenretten. Griechenland war das erste Land, dass so offensichtlich in Schieflage kam. Es hätte aber auch ein anderes Land sein können und dann wären die Kommentare hier ähnlich gewesen.
Jeder weiss, dass von dem Rettungspaketen kein Cent bei der Bevölkerung ankommt.

Tür aufmachen und raus

Wer soll denn daran glauben, dass Griechenland wirklich sparen will und was soll das denn bringen, 12 Mrd. Einsparung bis 2014, also in gut 1 Jahr. Wer das glaubt ist entweder sehr naiv oder mit Verlaub gesagt blöde. Da beides nicht zutreffen dürfte, glaube ich vielmehr, dass das jeder weiß und wider besseren Wissens Geld zum Fenster hinaus werfen will. Außerdem, damit ist noch kein Cent zurückgezahlt. Griechenland muß aus dem Euroland raus. Nur so gibt es für das Land eine Chance, seine Finanzen wieder in Ordnung zu bringen. Von dem bisher geliehenen Geld sehen wir so oder so nichts mehr.

-der user-

Leute, welche vom Tourismus leben, sehen von diesen Rettungsgeldern sowieso fast gar nichts, deshalb ist es auch kein Argument gegen einen Griechenlandurlaub. Die Türkei ist als Urlaubsland einfach billiger, deshalb wird es bevorzugt. Deutsche Politiker sagen, dass die Tourismusbranche allgemein in Griechenland ihre Preise senken und auch Angebote unterbreiten muss, damit es mit der Türkei konkurrieren kann. Sie begründen es auch damit, dass in der Türkei der Lebensstandard nicht so hoch ist.

Muss gemacht werden denn wenn die brüssel clique kommt..

dann könnte es viel mehr weh tun.
Wie soll man in dieser kurzen zeit Jahrzente der staatlichen misswirtschaft und der festen strukturen ändern?
Wie soll man diese gewohnheit und denke ändern ohne die mentalität zu ändern?
Der euro verhindert langsam aber sicher dass die menschen nicht leben können wie sie möchten.
Denn durch den euro werden sie gezwungen ein "eurokompatibles" leben zu führen.
Eine währung darf nicht ein volk verändern es passiert zwangsläufig da durch die abgabe der eigenen währung und ausserstande sein einfluss auf die eigene geldpolitik zu nehmen ,man alle auflagen aktzeptieren oder den € verlassen muss.
Wer nun mit den energiekosten usw kommt von energie allein kann man nicht leben die griechen können sich selbst versorgen.wer sich keine ausländ. waren leisten kann muss griechische kaufen in drachmen.
Die hilfen würden nicht aufhören ,das lebensnotwendige das grie. produziert kann es im eigenen land verkaufen.
Die importpreise werden sich der kaufkraft anpasse

keine aufregung!

es hätte der ankündigung eines neuen "sparpaketes" gar nicht bedurft, als dass die schuldenkönige ihre nächste tranche nicht bekommen würden.

@pauline_8 - Rüstungsgüter

Diese Rüstungsgüter, die Sie erwähnen, werden - mit Ausnahme der allerersten Exemplare - in Griechenland per Lizenz angefertigt. Es sind also griechische Arbeitsplätze, die dadurch geschützt werden.

Peter Popp....

"Wer soll denn daran glauben, dass Griechenland wirklich sparen will"

Die Defizitquote hat sich seit 2009 von 15,6% auf 7,2 verringert. Nur noch 4% zum Maastricht Vertrag. Die Schuldenquote 2011 von 165% auf 153% gesenkt trotz anhaltender Rezzesion. Zahlen sind hier von der TS.

"entweder sehr naiv oder mit Verlaub gesagt blöde"

Ich würde mit Verlaub behaupten. Eigentor. Zahlen habe ich ihnen geliefert.

"Außerdem, damit ist noch kein Cent zurückgezahlt. Von dem bisher geliehenen Geld sehen wir so oder so nichts mehr. "

Griechenland zahlt bis Dato Bürgschaft zurück + Zins.

@vanPaten - Investitionen

Investitionen brauchen ein gesundes Terrain, und das ist was die Konsolidierung und die Reformen bringen.

@ExecuterDD - EU?

GR wurde keiner EU beigetretten. Die EU wurde erst 1992 von den alten Mitgliedern der EG, früher noch EWG, formiert. Und GR war dabei, formierte also diese sog. EU mit.
GR wurde am 28. Mai 1979 in Zappeion (Athen) feierlich als zehntes Mitglied der NOCH elitären EWG aufgenommen (Spanien und Portugal folgten dann später). Es ist bis heute das einzige Lands, welches nicht mit anderen zusammen aufgenommen wurde, sondern in einer individuellen Prozedur. Auch wurde zum ersten und letzten mal die Aufnahmezeremonie nicht in Brussels, sondern in der Hauptstadt des Kandidaten, in Athen gehalten. Dabei waren auch die meisten Premiers der Länder präsent und der französische Präsident Giscard D´Estaing. Lord Carrington repräsentierte Großbritanien und Genscher Deutschland (Kanzler war damals Helmut Schmidt gewesen).
GR stand zudem schon seit 1958 als erstes assoziertes Mitglied in enger Kontakt mit der EWG.

@ExecuterDD - Zahlen "vertauscht"

Von "gefälschten" Daten ist wiedereinmal die Rede. Gerade hier kann von Fälschung oder Betrug keine Rede sein. Das hätte eine schon vorher übergreifend und gesamteuropäisch verbindlich geltende festgesetzte rechtskräftige Prozedur vorausgesetzt, nach der die Regierungen den Staatshaushalt entwerfen sollten. Nach ganz konkreten Regeln, die bei ESVG 95 nicht in diesen Umfang zu finden sind. Bis heute entwirft jedes EU-Mitglied seine Haushaltsplanung nach eigenen Ermessen. Modus und Prozedur unterliegen voll und ganz seiner Kompetenz. Wäre eine gem. Gesetzgebung vorhanden und hätte GR trotzdem von diesen existierenden und konkreten Regeln vorsätzlich abgeweicht um zu anderen Ergebnissen zu kommen, dann und nur dann hätten wir tatsächlich mit "gefälschten" Daten zu tun. Aber soweit diese gemeinsame rechtliche Basis zZ fehlte (und immer noch fehlt), dann fehlt die Basis der Tatbestandsbemessung und auch die logische Basis der Verwendung solcher Begriffe. Nullum crimen sine lege...

@Peter Popp - Drachme

Eine Chance mit der Drachme zu bringen ist ganz und gar ausgeschlossen. Denn um ein Land im Lauf zu bringen braucht man vor allem Energie. Energie für die Wirtschaft, für die heute weitgehend mechanisierte moderne Agrarproduktion, für die Effektive Mobilität dieser Produktion in In- und Ausland, für alles was überhaupt produktiv wäre. Und diese Energie kann man mit weitinflationierten Drachmen gar nicht leicht importieren und sicher nicht in den nötigen Umfang. Die Tatsache, daß man dazu erst überhaupt teure Devisen kaufen muß, die mit der Inflation immer teurer würden, hätte jedes Vorteil zunichte gemacht. Denn die neue Drachme, nach der ganzen Geschichte und Bashing der letzten 2 Jahren, wäre definitiv nicht die alte Drachme, mit der mehr oder weniger ein angemessener Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit möglich war und Devisenkauf kein besonderes Problem war, sondern eine weit mehr unwerte Drachme, die nicht den 1/1000 der Kraft der alten - immerhin schwachen Drachme- hätte

@schaunwamal - "wer mit Energiekostem kommt usw..."

Um von griechischen Waren und Exporten überhaupt sprechen zu können, muss man das alles erst produzieren, was ohne Energie und Rohstoffe nicht geht, Elemente, die mit einer weitinflationierten Niederlagedrachme unmöglich zu sichern wären.
Energie ist die Basis jeder Produktion.

Gefährliche Diskussionsrichtung

Ich halte die Diskussionsrichtung für gefährlich. So wie Mondfee weiter oben sehr treffend bemerkt hat, sollten wir nicht auf die Griechen schimpfen, sondern auf die "Rettungspolitik", die ganz klar ein Lobbyprodukt von Banken und Regierungen ist und am Ende gar nichts rettet, außer einige Gewinne und Renditen. Das wäre nicht so schlimm, wenn es realwirtschaftliche Gewinne und Renditen wären, aber es sind meistens nur Spekulationsgewinne.

Sich gesund zu sparen ist genauso falsch, wie einem bankrotten Land weitere verzinste Kredite als Rettungspaket zu verkaufen. Ein geordneter Bankrott mit oder ohne Euroaustritt und einer wirklichen finanziellen Hilfe, für Menschen, die dabei finanziell in Not geraten, wäre eine viel ehrlichere Herangehensweise.

Lassen Sie sich also bitte nicht für dumm verkaufen. Solidarität sieht anders aus.

@schaunwamal - Mentalität!

Die Mentalität eben! Also ethnobezogene Eigenschaften, die man gewöhnlich als eingeboren versteht. Man hat wieder zunehmend begonnen selbst äußerst komplexe Probleme der Weltpolitik, der Gesellschaft und der Wirtschaft mittels "Rassenexegese" analysieren zu versuchen. Den wissenschaftlichen Prozeduren der Soziologie, Geschichte, Oeconomie und anderer wissenschaftlichen Disziplinen ersetzten in der öff. Diskussion die ethnische Stereotypen. Die Analyse des historischen und soziologischen Entwicklungsprozeßes kam die "ethnotypische" Mentalität in der Diskussion zu ergänzen, die Mentalität, wie "wir" aus der Ferne wahrnehmen, die "Mentalität" (nennen wir es so konventionell), die schließlich Folge einer solchen komplexen Prozedur ist und weniger Ursache einer Situation. In den letzten Monaten beobachte ich, inwieweit diese Interpretation der Dinge in der öff. Diskussion vertikal und horizontal sich verbreitet bis hin zu oberen Stufen der Politik.

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