Kommentare

Rösler glaubt ja auch ....

... mit seiner Gesundheitsreform einen gelungenen Wurf gelandet zu haben. Daher hält sich seine Beurteilungskraft ein (sehr) engen Grenzen.

Was unsere Regierung angeht: Was sollen sie denn auch anderes sagen, ohne die Investoren/Heuschrecken-Lobby zu verprellen? Man beißt schließlich die Hand nicht, die einen füttert.

Dobrindt hat recht

Seine Kritik ist berechtigt.
Merkel und Westerwelle werfen nur Nebelkerzen und versuchen das Volk für dumm zu verkaufen.
Die Bürger wissen schon lange, daß Griechenland ein Faß ohne Boden ist und der Euro eine Fehlgeburt.
Und Draghi verstößt ständig - getrieben vom ClubMed - gegen die Statuten der EZB.
Hollande, Merkel, Junker und Barroso wollen Griechenland „um jeden Preis“ im Euro halten; das Volk aber nicht!
Aber wie heißt es so schön: „vox populi, vox bovi“.

@27. August 2012 - 6:33 — Pandora0611

> "Seine Kritik ist berechtigt."

Entschuldigung, das ist Quatsch.

Es gibt keine gute Lösung des Griechenland-Problems. Draghi nervt seine eigene Politik, hat aber keine Wahl.

> "... der Euro eine Fehlgeburt."

Da liegen Sie richtig.

-

Dobrindt ist nur auf Bauernfängerei aus. Zu einer Lösung trägt er nicht bei. Seine Äußerungen erhöhen allenfalls die Unsicherheit auf den Märkten und kosten Geld - sonst nichts.

Wie gehabt

Maulkorb für alle, die die Wahrheit verlauten lassen bzw. nicht ganz an der Realität vorbeigekommen sind.

Macht einfach den unzähligen (Finanz-)Spekulationen ein Ende und werft GR aus der Eurozone, und zwar schnell.

Das sie rausfliegen ist unausweichlich, jede Verzögerung kostet anderen Euro-Ländern nur Geld und verschuldet GR mehr

Ob es klug ist . . .

im Augenblick laut Bedenken gegen den Verbleib von GR im € laut zu äußern, ist sicherlich eine Sache.

Tatsache ist jedoch, daß der Bürger an der Haltung der Befürworter für Griechenlands Verbleib und weitere Stützung mehr Transparenz wünschen.
Jeder, der derart viel Geld für irdgendeine Rettung ausgibt, sollte auch immer
ein alternativ- bzw. worst-case-szenario haben.

Die blöde Mär der "alternativlosigkeit" greift nicht bei jedem Bockmist und auch nicht beim dritten "Gau". Solche Parolen sind irgendwann einmal abgestumpft. Zudem bleiben auch nach der möglichen Rettung der Wackelkandidaten die auch von Frau Merkel eingeräumten "Geburtsfehler" des € fröhlich weiter bestehen.

Selbst wenn alles nochmal gut geht ist das Ganze eher eine schlecht geflickte Notreparatur ohne dauerhaften Bestand als die endgültige Rettung. Aber auch das darf wohl niemand laut sagen.

Dobrindt hat nicht recht

Um es mit den Worten von Klaus Ernst (Linke) zu sagen: "Das ist gefährliches Gequatsche von einem politischen Quartalsirren".
Die Mehrheit der Deutschen ist scheinbar für einen Austritt Griechenlands, wissen aber nicht, welche Risiken und Kosten damit verbunden sind. Bis jetzt haben wir nur wenig gezahlt, aber für astronomisch hohe Summen gebürgt. Bei der staatlichen Insolvenz wird dieses Geld zur Abwicklung abgerufen. Und ganz abgesehen davon, werden bei uns tausende Arbeitsplätze verloren gehen, wenn ein EU-Handelspartner wegbricht. Desweiteren werden nach GR dann Portugal, Italien, Spanien und Deutschland von den Dollar- Spekulanten angegriffen. Wenn noch ein Staat im Süden insolvent wird, geht es unserer Wirtschaft auch nicht mehr gut, und auch Deutschland bekommt griechische Verhältnisse.

Unsere Politik sollte endlich lernen, nicht nur auf die nächste Wahl zu schauen. Und sie sollte lernen, Geschlossenheit zu zeigen.

@Pandora0611 Ich verwahre

@Pandora0611

Ich verwahre mich entschieden gegen Ihre Vereinnahmung.
Auch ich gehöre zum Volk, aber sicher nicht zu dem, das Sie meinen.
Denn ich brauche keine bayerischen Provinzkasper, die mich mit
Stammtischparolen zuschűtten und damit meine Intelligenz beleidigen.
Leider gibt es in diesem Land zu viele ewig Rűckwärtsgewandte, so dass dieDobrindts dieser
Welt genűgend Claqueure finden.
Vox bovi, das trifft den Nagel auf den Kopf.

Und dann...?

Also mich würde einmal interessieren, was die ganzen Befürworter eines Euroaustrittes (-schlusses) Griechenlands davon halten wenn GR die noch verbliebenen Schulden anstatt in € mit Drachmen begleicht. Sollte es soweit kommen, kann sich Herr Dobrindt dazu gratulieren einer der Sargnägel des € zu sein. Dann wird es nämlich dazu kommen, dass I, ESP uns auch die Sorgenkinder von denen man schon verdächtig lange nichts mehr gehört hat (POR und IRL) mit umfallen. Wer will schon mit GEld bezahlt werden, welches noch nicht einmal das Papier wert ist auf dem es gedruckt ist (siehe 1929 ff.).
Ich halte die weitere Mitgliedschaft GR in der €-Zone nach wie vor für das kleiner Übel...

Viele Grüße

Unter Druck

Kaum sagt mal einer versehentlich die Wahrheit, schon wird er "unter Druck gesetzt", und zwar von jenen lupenreinen Demokraten, die ohne das Volk zu fragen sowieso machen, was den Herrschenden nützt und den gewöhnlichen Bürgern schadet.

Dobrindt und die CSU unter Druck!

Dobrindt wurde nun endlich mal von der Kanzlerin u.a. Politikern in die Schranken verwiesen. Es kann doch nicht sein, dass ein kleiner Koalitionspartner, der zumal nur eine Regionalpartei vertritt, ständig an der offiziellen Regierungslinie rumkritisiert, ohne ein eigenes Konzept zu haben und der Vorschläge macht, deren Folgen unabsehbar sind. Eine solches Verhalten ist in einer Koalition kontraproduktiv. Aber dieses Spielchen der CSU wird ja von Seehofer, Söder und Dobrindt bereits seit 3 Jahren betrieben. Jetzt kommt neuer Streit auf, weil die FDP das Prestigeprojekt der CSU, das Betreuungsgeld aus Kostengründen, zu Fall bringen will. Diese Koalition ist einfach am Ende angelangt.

Können wir die Wahlen in Bayern bitte vorziehen?

Dann wäre vielleicht bald wieder Schluss mit dem ganzen populistischen Geseier und Gehetze aus München.

Ich fühle mich auch reichlich für dumm verkauft, wenn ein Herr Dobrindt meint, er könnte mir mit so einfachen "Lösungen" kommen. Ach, das Beste wäre, die CSU verliert die Wahlen einfach.

Gut, dann tritt GR aus, was dann?

Dann ist der TEST der Finanzwelt gut gelaufen und man kann richtig in die Vollen gehen.
Dann wettet man gegen Spanien, und das ist dann schon ein richtiger Kracher.
Da ja alle schon sehr geübt sind, braucht man auch nicht mehr so lange auf das gewünschte Resultat zu warten!
So werden die europäischen Volkswirtschaften besser die europäischen Steuerzahler von einzelnen Managern des Finanzmarktes abgeschöpft, um sich die Provisionen mithilfe eben des Geldes der selben Steuerzahler zu sichern. Schon krotesk!

Aber am Ende wird man feststellen, das es besser wäre ein baufälliges Haus zu verlassen, bevor dies eben einstürtzt.

Das das ganze durch einen Austritt eines Landes oder mehreren Ländern geheilt wird, ist naives Denken. Diese Situation hätte es nämlich nie geben dürfen, aber nun muss man mit den Konsequenzen der Euro-Spielerei leben.
Und konsequent ist, wenn man selber handelt und nicht Andere zum handeln zwingt oder gar dies ihnen überläßt.
Der Euro ist platt!

isoliert von wem?

...sicherlich höchstens von seinen scheinheiligen Politikkollegen. Das deutsche Volk denkt da sicherlich in seine Richtung; auch wenn seine Aussagen nichts anderes sind als purer Populismus...

Dobrindt und die CSU haben RECHT!!!

Dobrindt, Bosbach, Gauweiler etc. sind Politiker, die Charakter haben und sich nicht von EU, EZB und IWF einlullen lassen.

Wenn man, wie Frau Merkel, Herr Schäuble und CDU, SPD, Linke und Grüne, noch immer versucht, ein BANKROTTES Land wie Griechenland zu retten, dann beweist dies nur den ökonomischen UNSACHVERSTAND dieser Leute, die KEINE Politik im Interesse unseres Landes betreiben, sondern nur das Interesse Europas - mit dem ewigen Zahlmeister Deutschland - im Blick haben.

Sollte Griechenland jetzt nicht endlich aus dem Euro austreten, dann ist Frau Merkel UNWÄHLBAR!!!

Frau Merkel hat mittlerweile schon soviel "rote Linien" überschritten und hat ihr Wort schon zigmal gebrochen.

Sie ist ihrem Amt in keinster Weise gewachsen und ihr Handeln ist durch und durch inkonsequent! PEINLICH!!!

Eine glaubwürdige Politik im Sinne Deutschlands und seiner Steuerzahler sieht völlig anders aus!

Die Rückkehr zur Drachme wäre für Griechenland und der beste und preiswerteste Weg!

"Ruf nach Euro-Austritt Athens isoliert Dobrindt"

Sagt wer bitte?

Mein Gefühl ist, dass ein Großteil der Deutschen inzwischen auch zu der Erkenntnis gekommen ist, dass es so, wie die Dinge bisher gelaufen sind, zu allem kommen kann, nur nicht zu einer Lösung. Die Mathematik spricht eine noch deutlichere Sprache, die zahlreiche unabhängige Experten schon seit Jahrzehnten mehr als umfangreich in Worte kleiden.

Ja, der Kaiser hat keine Kleider an. Das lässt sich nicht beliebig lange schönreden und mittels Autorität unter die Oberfläche drücken.

Jemanden, der nicht 100% auf Linie ist, parteiintern zu drangsalieren, ist das Letzte. Das zeigt wieder einmal, dass wir von einer echten Demokratie und ihren Spielregeln meilenweit entfernt sind.

Wozu haben wir Parlamente, wenn alles alternativlos ist und Diskussionen nur noch aus Zustimmungbekundungen zu aufoktroyierten Vorgaben bestehen? In einer Demokratie lässt man sich ausreden, man hört zu und denkt darüber nach.

Und dennoch: Die Anzahl der Dobrindts wächst täglich!

Von den Briten lernen

Die haben damals unter Thatcher bitter erfahren müssen, dass es nie wieder TINA heißen darf: "There Is No Alternative".

So ist das in einer Demokratie - jeder darf seine Meinung frei

äußern... ...solange die Meinung nicht gegen Merkels und Schäubles Meinung spricht.

Unbestritten ist, dass der Euro in der derzeitigen Form eine Fehlgeburt ist und der Maastrichtvertrag in jedem Punkt von allen Vertragspartnern gebrochen worden ist.

Keiner kann erklären, wie GR in der Eurozone gehalten werden kann - ohne dass permanent Unsummen von neuen Geldern nach GR fließen.
Jeder weiß, dass GR selbst bei einem Zeitaufschub von 2 Jahren es nicht gelingen kann das Defizit einzuhalten.

Merkel muss in meinen Augen ihr GR-Mantra permanent wiederholen, damit sie selber dran glauben kann. D. ist in Wirklichkeit doch eine derart große Haftung eingegangen, dass eine Umkehr (Austritt von GR) der bisherigen Politik nicht mehr möglich ist.
Wie will Merkel dem bürger erklären, dass D. an den Bürgschaften nichts verdient, sondern, dfass die Bürgschaften fällig werden. Höhe der haftung für D.- 1 Billionen ? Nächstes Jahr ist Bundestagswahl...

@MfK

"Also mich würde einmal interessieren, was die ganzen Befürworter eines Euroaustrittes (-schlusses) Griechenlands davon halten wenn GR die noch verbliebenen Schulden anstatt in € mit Drachmen begleicht."

Wo ist das Problem? Die Griechen führen die Drachme ein. Wenn mir Griechenland 100€ schuldet dann kann es diese Schuld tilgen indem es mir 100€ gibt. Wenn Griechenland nur Drachme hat dann muss es sich jemanden mit € suchen und tauschen. Der Tauschkurs wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt.

Wenn Sie andeuten dass Griechenland die Euro-Schulden 1:1 mit frisch gedruckten Drachme begleichen könnte, dann muss ich Sie fragen: Was halten Sie davon wenn die Bank Ihnen Ihre Spareinlagen 1:1 in Kieselsteinen auszahlt? Richtig: Sie akzeptieren diese Auszahlung nicht.

@clearwater - Naiv???

Sind Sie wirklich noch so naiv und glaube, daß man ein bankrottes Land wie Griechenland mitsamt seiner PLEITE-Banken retten kann?

Hier sage ich: STOPP!

Wir Deutschen gehen nicht dafür arbeiten, um andere bankrotte Völker zu subventionieren!

Das Geld des deutschen Steuerzahlers hat in Deutschland zu bleiben!

Und noch etwas:
Ihre Meinung und die Meinung einiger links-sozialistischer ist mir völlig egal! Fakt ist, daß über 70% der Deutschen den sofortigen Austritt Griechenlands aus dem Euro fordern. Zudem fordern 65-75% der Deutschen, Griechenland KEINE weiteren Milliarden zu geben und KEIN Mehr an Zeit für die schon längst fällige Umsetzung der Spar- und Reformauflagen einzuräumen.

Würde es in unserem Lande noch mehr Leute mit Ihrer sonderbaren Meinung geben, dann könnten wir alle ewig für das PLEITE-Griechenland zahlen und das Geld des deutschen Steuerzahlers würde ohne Ende in dieses "Fass ohne Boden" gesteckt!

Griechenland muß jetzt endlich RAUS aus dem Euro!!!

@Alle: Nicht vom Personalkrieg verwirren lasse!

Bitte, lassen Sie sich nicht von solchen Personal- oder Parteiendebatten ablenken. Die Gesichter sind doch nebensächlich, wenn es um so große Probleme geht. Aber mal genauer zu den obigen Kommentaren:

Ökonomisch gesehen ist es für Griechenland die beste Hilfe, sie aus dem Euro zu entlassen. Sie könnten wieder selbst billig Olivenöl produzieren und würden es nicht mehr aus Italien importieren. Urlauber würden in das Land strömen.

Die jetzige Wirtschaft kann sich nicht erholen, weil sie schlichtweg nicht mehr existiert, wenn produzierende Betriebe zu Importfirmen gewandelt wurden.

Die Hinweise auf den wegbrechenden deutschen Export sind unsinnig. Griechenland ist vergleichbar mit Sachsen-Anhalt. Außerdem importieren sie unsere Güter auf Pump. Wir leihen ihnen also Geld, unsere Waren zu kaufen. Ein Großteil davon ist nur eine Target-Forderung von Notenbanken, die wir abschreiben können. Wir schenken ihnen also Güter. Schluss damit, das ist kein Export und hat Deutschland nie geholfen.

Dobrindt und Scharnagel und Höhler

Beide sind Vertreter eines Freistaates, der gerne ein Oestreich werden will. Die Höhler ist unglücklich.

Eines wird klar, die zentrifugalen Kräfte werden durch das Ziel, einen Bundesstaat Europa zu bilden, immer stärker.

Wir haben die Flamen, die Bayern und demnächst auch die Sachsen, die aus der Nationalstaatlichkeit hinaus wollen. Deshalb muss hier eine Grundsatzdiskussion her, ob wir den einen starken Nationalstaat wollen oder einen starken Bundesstaat Europa. Es wir Zeit über die grundgesetzlichen Regelungen ab 23 ff GG abstimmen zu lassen.

Die SPD als internationalistische Partei will Europa. Die CDU/CSU will im Moment nichts Genaues! Da hat die Höhler ein Fass aufgemacht, dass jetzt ausgeschöpft werden muss.

Leider hat Dobrindt doch recht

Es ist doch völlig naiv jetzt noch an an einen für Europa sinnvollen Verbleib Griechenlands zu glauben.
Da wir nun unmittelbar auf den Einsatz des ESM
zusteuern, eine Rettung durch das Bundesverfassungsgericht zweifelhaft ist, stehen uns bald nicht einmal mehr unsere eigenen Finanzen zu. Vor den zu übernehmenden Schulden wird uns dann niemand mehr retten wollen.
Es ist eine Schande, dass wir sehenden Auges dem Untergang zugeführt werden, während die merkelsche und
die Oppositions"politik" sichmit Wortblasen durchhangelt bis es passiert ist. Danke Herr Dobrindt dass Sie wenigstens poltern, vielleicht werden die Schafe noch wach!

@ TheIndependent

"Es isolieren sich doch wohl eher diejenigen, welche weiter eine Mitgliedschaft Griechenlands im Euro befürworten und sich damit dem Wunsche des Volkes, aus welchen Gründen auch immer, verweigern."

Ich würde Meinungsumfragen mit Skepsis betrachten. Die meisten Menschen haben von der Materie keine Ahnung und kompensieren dieses Vakuum mit einem Übermaß an Meinung und Lautstärke.

Die Euro-Krise? Wenn ein Befragter unter hundert wirklich fundierte Sachkenntnisse besitzt, dann ist das schon viel - eine Meinung hingegen hat jeder. Und das soll unsere Politik bestimmen? Vielleicht wäre ne OP viel demokratischer wenn das Wartezimmer über die einzelnen Schnitte abstimmen darf anstatt dem anti-demokratischen Diktat des Chirurgen zu folgen^^

Meinungsumfragen bei derart komplexen Themengebieten haben nur einen Sinn: Sie zeigen wessen Argumentationen und Polemik beim Volk gut ankommt.

CSU, Dobrindt und Seehofer

Ich bin gebürtiger Münchner und habe die vergangenen Jahrzehnte immer CSU gewählt. Doch was seit einigen Monaten in dieser Partei abgeht ist nicht mehr schön.

Ich glaube nicht das die Mehrheit der Deutschen Bevölkerung für einen Austritt Griechenlands aus dem Euro sind. Es muss jedem klar sein, dass dadurch die dieses Land niemals mehr auf die Beine kommt und wir alle auf unsere Forderungen verzichten müssen.

Mir kommt das ganze vor wie ein Zug bei welchem an einem Waggon die Handbremse defekt bzw angezogen ist. Der Mob in der Mitte schreit lauthals "Abkoppeln" und merkt dabei gar nicht das der defekte Waggon direkt hinter der Lok ist.

Wir sitzen alle im gleichen Boot.

Leider haben sich, wie Fr.Merkel richtig bemerkt hat, die reichen Griechen bereits verdrückt oder ihr Geld ins Ausland gebracht.

Merkels lächerliche "Argumentation"

"Denn im Moment sei eine sehr entscheidende Phase bei der Bekämpfung der Schuldenkrise in der Euro-Zone."

Mit diesem "Argument" geht das politische Establishment (Merkel, Schäule, Steinbrück, Juncker, Barroso & CO) doch schon seit Beginn der Krise - also seit mehr als über 2 Jahren gegen Stimmen vor - die ein Ausscheiden Griechenlands für den besseren Weg halten. Eine etwas lange Phase für einen "Moment" wie ich meine. Im Prinzip geht es Merkel doch nur darum, eine Auseinandersetzung in der Sache (Ist das nicht der Kern der Politik?) und eine Diskussion in der Öffentlichkeit zu verhindern. Das Argumentationsmuster ist immer das gleiche: Wer den Austritt (auch nur in Erwägung zieht) handelt unverantwortlich weil es zu Turbulenzen an den "Märkten" führe und Kosten der Krise noch größer würden. Bleibt die alles entscheidende Frage: Sind die Börsen heute morgen nun wegen Dobrindts Äüßerungen eingebrochen, haben sich die Renditen von Spanien & Co. erhöht, droht uns ein "schwarzer Montag"?

Vielschichtiger Alptraum

Hach, das ganze CSU-Drama ist an Vielschichtigkeit nicht zu überbieten.

1. Ist es natürlich angesichts der im nächsten Jahr anstehenden Landtagswahlen zunächst einmal eine POPULISTISCHE Aussage von Herrn Dobrindt. Die CSU sieht nämlich durchaus ihre Felle davonschwimmen in Bayern. Ude ist stark und könnte es schaffen, die CSU aus dem Amt zu jagen.

2. Wäre es aber der CSU wirklich Ernst mit den kritischen Statements zum Thema "Euro-Rettung", dann hätte sie im Bundestag eben nicht dafür stimmen dürfen. Sie hätte konsequent GEGEN die Rettungsmaßnahmen stimmen müssen. Hat sie aber nicht getan.

Es bleibt mithin ein wahltaktisches Manöver, das an Inhaltsleere kaum zu überbieten ist, so wie Herr Seehofer ja auch immer mal wieder was richtiges SAGT aber nicht UMSETZT. Sowohl die CSU als auch die CDU haben keinerlei Interesse daran, die tatsächlichen Forderungen des Wählers durchzusetzen (nämlich: Schluss mit der unsäglichen Retterei).

Bah, wie ist das alles fürchterlich. Ein Alptraum.

Stimme Dobrindt und der CSU uneingeschränkt zu!!!

Dobrindt, Bosbach, Gauweiler etc. sind Politiker, die Charakter haben und sich nicht von EU, EZB und IWF einlullen lassen.

Wenn man, wie Frau Merkel, Herr Schäuble und CDU, SPD, Linke und Grüne, noch immer versucht, ein BANKROTTES Land wie Griechenland zu retten, dann beweist dies nur den ökonomischen UNSACHVERSTAND unserer Politiker, die KEINE Politik im Interesse unseres Landes betreiben, sondern nur das Interesse Europas - mit dem ewigen Zahlmeister Deutschland - im Blick haben.

Sollte Griechenland jetzt nicht endlich aus dem Euro austreten, dann ist Frau Merkel meiner Meinung nach UNWÄHLBAR geworden. Und es mehren sich die Stimmen in unserem Land, die diese Einschätzung teilen!

Frau Merkel hat mittlerweile schon soviel "rote Linien" überschritten und hat ihr Wort schon zigmal gebrochen.

Eine nachhaltige Politik im Sinne Deutschlands und seiner Steuerzahler sieht völlig anders aus!

Die Rückkehr zur Drachme wäre für Griechenland und Europa der beste und preiswerteste Weg!

sie auszusprechen, ist sowieso immer der Böse. Ich bewundere Herrn Dobrindt für seinen Mut und vertrete auch seine Auffassung, dass die Euro-Zone durch einen Austritt Griechenlands wehrhafter und glaubwürdiger werde. Die Investoren sind nämlich nicht so dumm, wie einige glauben. Die wissen genau, dass Griechenland auf Dauer den Euro nicht halten kann und sich Deutschland mit seinem Rettungsunsinn vollkommen übernimmt.
Natürlich hat die Rückkehr zur Drachme nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile, wobei erstere überwiegen. Es wird sich selten etwas finden lassen, was nur Vorteile aufweist, deshalb muss man immer abwägen.
Das Benehmen von Oppermann lässt doch sehr zu wünschen übrig.

re kathgläubig

Bitte verschonen sie uns mit den immer gleichen Texten. Zum einen ist das nicht sehr geistreich. Zum anderen wird es nicht eher wahr wenn sie immer wieder nur falsche Floskeln in den Raum werfen.

re kathgläubig

"Ihre Meinung und die Meinung einiger links-sozialistischer ist mir völlig egal!"

Ich verwahre mich davor als "links-sozialistisch" eingestuft zu werden, nur weil ich eine andere Meinung habe wie sie.

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"Fakt ist, daß über 70% der Deutschen den sofortigen Austritt Griechenlands aus dem Euro fordern."

Sagt wer? Zeigen sie mir bitte diese Umfrage. und kommen sie mir nun nicht mit der BILD.

@ Trecker

danke für Ihren Beitrag. Er trifft den Nagel auf den Kopf und das ganz ohne Polemik.

Dobrindt will die Katastrophe vorziehen? Gerne

Solange die Bayern sämtliche Kosten aus der Krise und für Europa übernehmen. Keine Sorge, das wird ein wenig mehr sein als alles was beim hinauszögern der Katastrophe an kosten noch entstehen könnte.

Des Weiteren sollte man Dobrindt schlichtweg das Mikro abdrehen. Katastrophe heute oder morgen ist keine Entscheidung sondern warten auf den Scharfrichter.

Was wir brauchen sind nicht Schreihälse die Alles opfern um wiedergewählt zu werden, sondern Politiker mit effektiven Lösungsvorschlägen. Einfach mal aufhören die Atmosphäre in diesem Land weiter aufheizen zu wollen! Daraus entsteht nichts Konstruktives sondern nur Leid!

Dobrindt hat recht

ich verstehe unsere politiker leider nicht. vor was haben sie angst ? KEINER traut sich ehrlich zu sagen, griechenland muss raus, der euro ist gescheitert. jeder weis das, keiner sagt es.

Dobrindt ist ein politischer Wirrkopf und Fehlbesetzung

Ich möchte nur noch daran erinnern, wie Dobrindt den
BW-Ministerpräsident Winfried Kretschmann bzw. die Grünen nach der BW-Wahl verunglimpft hat und alle Zusammenarbeit zwischen BW und Bayern stoppen wollte.
Er konnte/wollte diese demokratische Wahlentscheidung nicht aktzeptieren.
Diese Politiker ist ein ständig nervender "Dampfplauderer" ohne politischen Anstand und auf unterstem Niveau.

Vielleicht muss ja Griechenland tatsächlich austreten, aber das hat nicht ein Generalsekretär einer Partei zu entscheiden die es nur in einem Bundesland gibt. Das Ergebnis der EU-Troika wird hier sicherlich richtungsweisend sein und deshalb warten alle auf deren Ergebnisse.

Grundsätzlich nerven mich die ständigen polemischen Kommentare von CSU-Politikern wie Seehofer und Dobrindt zu komplexen und vielschichtigen europapolitischen Themen von denen diese doch noch viel weniger Ahnung haben als Merkel&Co!

Bei Parteien Widerspruch, bei der Bevölkerung Zuspruch?

Es wird Zeit, daß die Tagesschau mal eine Umfrage dazu macht: "Finden Sie, daß Griechenland aus der Eurozone austreten sollte?"

Klar, die Politiker möchten gerne alle schwarzen Schafe im Euro behalten, und den Euro weichinflationieren. Das hilft auch der eigenen Schuldenmacher-Sucht, auch hier in Deutschland.

Denn ein inflationierender Euro reduziert die Schulden. Daß Sparer bestraft werden, ist doch den Politikern egal. Verprassen wird belohnt, nicht Mäßigung.

@ Walter1940

nein, Griechenand schafft das nicht alleine; die Türkei oder Argentinien legen ja jetzt nach Jahren der Abwertung ihrer Währung auch einen Negativbericht nach dem anderen vor (das ist Ironie).
Denen geht es so gut wie nie zuvor. Die Verbesserung ist in beiden Ländern nach ca. 10 Jahren eingetreten.
Genau so soll Griechenland es machen!
Bitte erst informieren, bevor Sie das Geplapper unserer Politiker als richtig deklarieren!!!

@8:59 — Kathgläubig

"Sollte Griechenland jetzt nicht endlich aus dem Euro austreten, dann ist Frau Merkel UNWÄHLBAR!!!"

Für Sie vielleicht. So lange die Zustimmung für Merkels Politik in der Bevölkerung immer weiter wächst (siehe ARD Deutschlandtrend), gibt es ja wohl aus ihrer Sicht keinen Grund, an dieser Linie etwas zu ändern.

"Die Rückkehr zur Drachme wäre für Griechenland und der beste und preiswerteste Weg!"

Ihre Parolen werden durch ständige Wiederholungen und noch mehr Ausrufezeichen nicht wahrer. Eine Begründung, warum das so sei, bleiben Sie auch heute wieder schuldig.

@Kathgläubig - 9:10 -

Da Sie, werter Kathgläubig, Ihre gesamte denkerische Kraft dafür aufzuwenden scheinen, Frau Merkel und andere Herrschaftsfiguren als ökonomische Dilettanten zu brandmarken, bleibt Ihnen leider verborgen, dass der Zweck der Merkel'schen Staatspolitik nicht - wie sie glauben - das Wohlergehen des "deutschen Steuerzahlers", sondern die Beschleunigung der unternehmerischen Geldvermehrung ist. Dass sich das staatliche Herrschaftspersonal mit marktwirtschaftlichem Sachverstand für die Vermehrung des Unternehmergeldes engagiert, erkennt man an Frau Merkels Aussage, die deutsche Wirtschaft profitiere vom Verbleib Griechenlands in der Eurozone, weil es dergestalt als Absatzmarkt für deutsche Panzer und andere Waren erhalten bleibe. Darum müsse der griechische Staat Kredite bekommen, um seine Marktwirtschaft funktionstüchtig zu machen, wofür der Staatsapparat im Gegenzug den griechischen Lohnabhängigen ein Verarmungsprogramm namens "Sparpaket" aufherrscht, um seine Kreditschulden zu begleichen.

Dobrindt....

Habe ja schön öfter versucht, hier kreative Beleidigungen für Dobrindt zu platzieren, leider gefiltert... ;) Das Schöne: Alle stimmen.

Ist ohne Frage eine seltsame Situation: Man muss Angela M. in dieser Sache für ihr Festhalten am Euro und Griechenland danken (so ziemlich der einzigen Sache, in der sie keine kurzsichtige Politik nach momentanen Umfrageergebnissen macht).
Da ihre Partei samt Wählerschaft aber auch für ein überdurchschnittliches Betonen von nationalen Positionen bekannt sind, stehen sie sich bei der sinnvollen Bewältigung der Krise häufig selbst im Weg. Dass sie es dennoch tun, beweist, dass sie mehr finanzpolitischen 'Plan' haben, als die krakeelenden Dobrindts dieser Welt.

Viele Kommentare hier, meist mit 'Ausrufezeichen-Inflation', sind qualitativ entschieden besser bei PI aufgehoben. Und Wut war schon immer ein starker Motivator. Tja, wohin damit? Mein Vorschlag: umfassend informieren. ;)

CSU

Ich kann dieses polemische, gewissenlose Geschwätz von teilen der CSU nicht mehr hören. Hier wird - ohne die Folgen zu bedenken - krampfhaft versucht sich von der CDU abzusetzen. Derweilen reagieren die sogenannten "Märkte" dementsprechend und das ganze wird teurer und teurer.
Leiden wird wie immer das gemeine Volk (speziell das griechische), aber hier geht es ja um die ganze große Politik der CSU.

Übrigens wohne und komme ich aus Bayern.

@9:05 — mondfee

"Keiner kann erklären, wie GR in der Eurozone gehalten werden kann - ohne dass permanent Unsummen von neuen Geldern nach GR fließen."

Diese Gelder müssten auch fließen, selbst wenn GR austritt, sogar noch viel mehr. GR hätte nur noch Einnahmen in Drachmen (Steuern), müsste aber nach wie vor Schulden in Euro bezahlen und alle Importgüter (allem voran Erdöl) auch.

Abgesehen davon, dass ...

... Dobrindt recht hat, wundere ich mich, dass die ganz allgemein gehaltene Aussage der Bundeskanzlerin von der Überdenkung der Wortwahl von den Medien zur Maßregelung und Rüge gemacht wird.
Merkt denn hier niemand, dass die Koalition sich total einig ist und mit gezielten Äußerungen aus der CSU und der FDP die Rettung Deutschlands betreibt. Unsere Kanzlerin darf manches nicht sagen, für sie tun es andere.

Siechtum ohne Ende

Natürlich sind Herrn Dobrindts Aüsserungen dem Wahlkampf und der Angst vor dem Abschneiden der Freien Wähler geschuldet, denn sonst hätte die CSU ESM/ ESF Gegner aus den eigenen Reihen (Gauweiler ..) bei Abstimmungen im Parlament nicht im Regen stehen lassen. Über die Griechenlanddiskussion, die ohnehin nur über Griechenlands austritt lösbar ist, wird z.B. in der Neuen Züricher Zeitung bereits zurecht die Frage nach dem "Unausweichlichen Schuldenschnitt" in der EUROZONE aufgeworfen, da der gesamte Südeuropäische Raum mehr oder weniger Pleite ist (wir streng genommen ja auch). Sollte mit weiteren 1-2 Jahren Verzögerung und weitern Billionen Neuschulden dann der unausweichliche Zeitpunkt der Wahrheit kommen, stellt sich ohnehin die Frage nach der Auflösung des EURO Raumes. Generationen vor uns zerstörten EUROPA durch kriegerische Auseinandersetzungen, wir sind humaner und wählen nur die wirtschaftliche Selbstzerstörung. Das ist doch schon ein Fortschritt.

Die üblichen Nebelkerzen zünden immer noch

"Bis jetzt haben wir nur wenig gezahlt, aber für astronomisch hohe Summen gebürgt. Bei der staatlichen Insolvenz wird dieses Geld zur Abwicklung abgerufen.

Und ganz abgesehen davon, werden bei uns tausende Arbeitsplätze verloren gehen, wenn ein EU-Handelspartner wegbricht."

Was sind das für sichere Arbeitsplätze?? Wenn GR die Panzer und U-Boote erhält sichert das Arbeitsplätze hier. Einverstanden!!

Aber wenn GR zahlungsunfähig ist oder sich dafür erklärt, sind die Milliarden an Hilfsgelder weg und die Güter bezahlt auch keiner. Außer der deutsche und nicht der griechische Steuerzahler.

Da hätten wir doch besser auf die "Arbeitsplätze" verzichtet und selbst Siesta gemacht.

Das ist dann billiger. Nicht der Verbleib im Euro!

Das konnte sich jeder klar denkende schon lange ausrechnen. Nur die Politiker waren auf die Rating-Agenturen sauer, als sie GR Verhältnisse darstellten.

Wer gegen Merkel steht der........

hat es bei der Union schlechte Karten. Man will mit Gewalt den Euro retten obwohl die Karre im Dreck sitzt. Letztendlich ist das Ganze doch nur noch ein sogenanntes Bankenrettungsprogramm und diese Herrschaften tanzen der Politik auf der Nase rum. Es wird dringend Zeit das die "Bängster" an die Kette gelegt werden und denen die Flügel (Gehälter) gestutzt werden.

neu ist wie die CSU > hinderwälderisch <

Das Gedankengut von "Neu" ist so hinderwäldersich wie die CSU, eigentlich kann man so etwas ja garnicht ertragen!!Dobrindt ist doch nur ein zahnloser :::: der nur bellt und weil kein Backround da ist nicht beissen kann! Wer nimmt den eigentlich noch ernst?? Wer selbst keine Lösung für das wirklich grosse Problem Eurozone hat, soll nicht blöde daherreden sondern Lösungsvorschläge machen! Ich habe leider keine Vorschläge zu machen, da ich mit dem verworrenen und undurchsichtigen Geschäft nicht vertaut bin, so wenig wie Dobrindt und die Mehrzahl der Politiker

@9:10 — Kathgläubig

"Wir Deutschen gehen nicht dafür arbeiten, um andere bankrotte Völker zu subventionieren!"

Ich gehe auch dafür arbeiten, um Länder wie Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen zu subventionieren. Ich sehe da keinen Unterschied.

"Fakt ist, daß über 70% der Deutschen den sofortigen Austritt Griechenlands aus dem Euro fordern."

Da hätte ich aber dann schon gerne einen Beleg. Gefühlte Zahlen können Sie sich schenken. Aber selbst wenn, auch 100% der Deutschen könnten nicht darüber bestimmen, ob GR austritt oder nicht. Das könnte nur GR selbst entscheiden.

Dobrindt hat recht oder auch

Dobrindt hat recht oder auch nicht. Fakt ist, dass bis heute Griechenland so gut wie keine Reformen umgesetzt hat. Und nun wartet man auf den Bericht der Troika. Wehe, wenn dieser Bericht nicht so ausfällt, wie es die Politiker erwarten. Ich möchte nicht in der Haut dieser "Fachleute" stecken, eigentlich tun sie mir leid. Egal, wie es ausgeht, wenn es der Politik nicht gelingt die Geburtsfehler des Euro zu beseitigen, wird er sich auf Dauer nicht halten lassen. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

@Walter1940 - Erst informieren, dann schreiben.....!

Bitte informieren Sie sich erst über die aktuellen Umfragen über das Endlos-Thema "Griechenland" (z.B. über "google.de), dann wissen auch Sie, daß über 70% der Deutschen den sofortigen Austritt Griechenlands aus dem Euro fordern. Zudem fordern 65 - 75% der Deutschen, Griechenland KEINE weiteren Milliarden zu geben und KEIN Mehr an Zeit für die schon längst fällige Umsetzung der Spar- und Reformauflagen einzuräumen.

Ob Ihnen die Klassifizierung Ihrer politischen Haltung paßt oder nicht, interessiert mich nicht.

Wer unsere Steuergelder in ein bankrottes Land, das nicht mehr zu retten und ein Fass ohne Boden, weil PLEITE ist, pumpen will, ist ein Anhänger der linken Verteilungspolitik, die in der Vergangenheit schon in ALLEN Ländern kläglich gescheitert ist, in denen diese desaströse links-sozialistische Politik betrieben wurde.

Wenn ich Ihren sonderbaren Kommentar lese, dann kann ich nur müde lächeln über ein derart großes ökonomisches UNWISSEN!!

Lenyat....

...sehr gute Idee, werde schnell noch meinen Wohnsitz zu Wahlzewcken temporär nach Bayern verlegen

Erst am Freitag noch Licht am Ausgang des Tunnels signalisiert ?

@Das Wort zum Freitag :"...gleichzeitig ermahnte sie [Kanzlerin Merkel] Samaras, die Reform- und Sparzusagen seiner Regierung einzuhalten. Athen müsse die Erwartungen der EU-Partner erfüllen. Den Worten müssten auch Taten folgen..."

Sinngemäß ist gleiches auch von unserem Außenminister, unserem Finanzminister, Herrn Barroso oder auch von Herrn Junker zu hören.

Nur all diese Politiker trauen sich nicht Klartext zu reden. Denn was bedeuten letzlich ihre Aussagen über den EURO-Verbleib und dazu im Kontext : "Athen müsse die Erwartungen der EU- Partner erfüllen" ?

Die "Freundschaftsgeste" über den sehnlichsten Wunsch des Verbleibs Griechenlands beinhaltet für mich indirekt : "Edel sei der Mensch,hilfreich und gut aber anschliessend gehen wir über zu Hauen und Stechen".

Grüße aus der Provinz

Ulrich

Europa und nationale Interessen

Die Kritik an Herrn Dobrindt könnte man als Hinweis deuten, dass das politische Kräftespiel in Deutschland gestört ist.

Europa ist ein schönes Projekt, die vereinigten Staaten von Europa nach dem Vorbild der USA ein Idealziel.

Der Weg dorthin erweist sich allerdings als immer steiniger. Man darf nicht vergessen, dass wir mit der Habsburger Monarchie schon einmal etwas ähnliches hatten, einen Vielvölkerstaat, der dann am aufkeimenden Nationalismus zerbrochen ist.

Die deutsche Politik - und das betrifft alle demokratischen Parteien in Deutschland - ist in der Gefahr, zuviel zu geben. Europa kann aber nur funktionieren, wenn zwischen Geben und Nehmen ein Gleichgewicht herrscht. Und da herrscht zwischen den europäischen Partnern zu wenig Einigkeit. Europa ist mehr als bloße Party, es kann nur weiterentwickelt werden, wenn die Substanz stimmt. Argumente, Bedenken und Kritik zurückzuhalten - das wird von Herrn Dobrindt gefordert - hilft nicht.

Was passiert eigendlich? Nichts Das Geld wird fließen!!!

Also ich verstehe die meisten Kommentare hier überhaupt nicht!! Diese Krise dauert jetzt 3 Jahre mit den Griechen und dem €uro.Wenn mann Griechenland aus der €urozone raushaben wollte wäre dies doch schon längst passiert! Egal was wir von deutschen Politikern hören egal welche Partei, dass Geld wird immer und immer wieder nach Athen fließen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche! Es geht den Politikern nur um uns das Volk ein bisschen zu beruhigen und abzulenken! Ich kann nicht nachvollziehen, dass dies immer noch funktioniert!

@Jean Poisson

"Kaum sagt mal einer versehentlich die Wahrheit, schon wird er "unter Druck gesetzt", ..."

Was befähigt Sie zur Annahme Herr D. hätte die Wahrheit gesagt?

"...und zwar von jenen lupenreinen Demokraten, die ohne das Volk zu fragen sowieso machen, was den Herrschenden nützt und den gewöhnlichen Bürgern schadet.
"

Man kann nicht immer einfach das Volk fragen, wenn schon Fachleute keine Lösung wissen sind Themen einfach zu komplex. Ich erinnere mich an eine HartAberFair Sendung, in der in einer Umfrage eine Meinung abgefragt wurde. (Ich habe vergessen worum es ging (ESM o.ä.)) Alle haben teils wortgewaltig ihre Meinung abgegeben, aber nur einer von ca. 10 Befragten konnte anschliessend auf Nachfrage halbwegs korrekt erklären worum es sich eigentlich konkret gehandelt hatte.

er hat recht

Die Bundesregierung ist doch schon dabei, das Grundgesetz abzuschaffen. Ohne Legitimation. Ist das Aussprechen der Wahrheit inzwischen in Deutschland auch verboten ? Die dummen Fehler der Europapolitik von Merkel & Schäuble lassen sich nicht mehr kaschieren.

@ 27. August 2012 - 9:09 — Questor

Genau das ist doch was ich meine. 1:1 Tausch ist absolut unrealistisch. Und wer bitte schön möchte nach einem Austritt GR Drachmen in € tauschen? Angebot und Nachfrage, da haben Sie genau Recht. Und gerade deshalb halte ich einen Austritt für so problematisch, da ich wirklich die Gefahr sehe, dass sich dann auch D von seinem bescheidenen Wohlstand verabschieden kann.

Viele Grüße

Allen, die immer noch glauben, dass Griechenland seine

Schulden zurückbezahlt, wenn es im Euro bleibt, wünsche ich weiterhin angenehme Träume.
@ CoJo
" aber nun muss man mit der Euro-Spielerei leben."
Soll heißen, dass sich Deutschland in alle Ewigkeit erpressen lassen muss. Geht`s noch? Sagen Sie mir doch bitte, woher Deutschland die ganzen Billionen für den Rettungsunfug nehmen soll?

@ virus232
Kleiner Tipp von mir: Machen Sie doch mal Urlaub in Bayern, dann können Sie sich selbst von deren "Rückständigkeit" überzeugen.

Auch durch ständes Wiederholen wird aus Quatsch kein Gold

@kathgläubig
Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben, bisher ist kein einziger Cent, weder von deutschen, noch von anderen Steuerzahlern der Eurozone nach Griechenland geflossen.
Das einzige was Griechenland bisher von den Steuerzahlern bekommen hat sind Bürgschaften.
Mit anderen Worten, Sie, lieber kathgläubig bürgen ebenso für die Rückzahlung der Kredite wie alle die anderen europäischen Steuerzahler.
Wenn Sie nun fordern, Griechenland den Hals umzudrehen, drehen Sie ihren eigenen Hals um, weil dann aufgrund des wahrscheinlich fast vollständigen Zahlungsausfalls Ihr Anteil an den Bürgschaften fällig wird.
Ich hoffe, daß Ihnen dann noch genug zum Beißen bleibt.

Der Austritt Griechenlands wäre für die Steuerzahler der Eurozohne der Worst Case.
Für global aufgestellte Konzerne wäre dies allerdings der Himmel auf Erden, gäbe es dann endlich in Europa einen Niedrigkostenstandort, an den man hundertausende von Arbeitsplätzen verlagern könnte.

Schöne Aussichten.

Ach, sieh an ... Hr. Rösler

Ach, sieh an ... Hr. Rösler hält es nun doch für wünschenswert, wenn Griechenland in der Eurozone bleibt ?! Solche Kehrtwenden kennt man eigentlich nur von Fr. Merkel.

@ lotharsurin

"KEINER traut sich ehrlich zu sagen, griechenland muss raus, der euro ist gescheitert. jeder weis das, keiner sagt es."
Ganz einfach, weil die Folgen bei einem Austritt Griechenlands noch verheerender sein können, als ein Weiterwursteln wie bisher. Wer soll oder will dafür die Verantwortung übernehmen? KEINER!
Und Dobrindt soll sich lieber um seine Lokalpolitik kümmern und nicht ständig als Landespolitiker über Dinge reden, von denen er nicht viel versteht.

GRE-Diskussion lenkt schön ab vom Umbruch der Verhältnisse

Am 6. September sollen weitere Maßnahmen des Eurorettungsschirms beschlossen werden und die EZB will ergänzend unbegrenzt Staatsanleihen der Defizitländer kaufen
(bisher 211 Mrd. GRE, ITA, SPA)

und die seit 2009 bestehenden Negativzinsen = Notenpresse weiter nach unten schrauben (Zinsschwelle),
und dadurch die Haftung für diese Schulden weiter vergemeinschaften
(die Qualität der nationalen Sicherungspapiere wurde schon immer weiter gesenkt).

DE ist bisher mit 27% dabei
(wird mehr wenn Länder aussteigen; bis 75% bei Verbleib nur der 4 starken Nordländer),
hat aber soviel Stimmrechte wie Malta und kann sich de facto nicht wehren.

Zinsabhängige Sparer (Staatsanleihen, Renten, Festgeld, Sparkonten...) bis z. Mittelstand werden weiter verarmt, während der Aktienmarkt (s. Dax) die Vermögen der fetten Paketbesitzer nach oben umverteilt.

Vor dem Hintergrund der weiteren Unterwerfung der Geldpolitik der EZB unter die Fiskalpolitik (=Verlust d. Unabhängigkeit) ist GRE nur Randproblem.

@Kathgläubig

Sehr geehrter Herr/ Frau Kathgläubig,

"Wenn ich Ihren sonderbaren Kommentar lese, dann kann ich nur müde lächeln über ein derart großes ökonomisches UNWISSEN!!"

Leider gehöre ich zu den Dummen! Bitte lassen Sie mich doch teilhaben an ihrem enormen ökonomischen Wissen und erläutern das einmal. Ich würde es gerne verstehen. Da Sie aber bisher nichts erklärt oder belegt haben ist mir das leider nicht möglich.

Gruß

@pekszler

Leider haben unsere Politiker den Euro "angezettelt". Der Bürger ist nicht gefragt worden und der Bürger konnte den Euro leider auch nicht verhindern.

Die Politik ist also gezwungen jetzt eine Löung zu suchen und für ihr Handeln auch die Verantwortung übernehmen. Weiterwursteln so wie bisher kann nicht mehr allzu lange gut gehen.

@ Linuxpinguin

wir sollten auf dem Teppich bleiben, Griechenland war einer von 60? Gläubigerstaaten, unsere Schulden wurden noch nicht mal halbiert. Griechenlands Beitrag war ziemlich kläglich.
Keiner würde etwas sagen, wenn wir dazu beitrügen, Griechenlands Schulden zu halbieren (obwohl es aber im Grunde genommen nur 4 Geberländer gibt).
Jedoch weiß keiner, wie teuer es werden wird...

@Pivo

"Das einzige was Griechenland bisher von den Steuerzahlern bekommen hat sind Bürgschaften."

Mag sein, aber die Milliarden müssen für diese Bürgschaften reserviert werden und können somit nicht mehr für deutsche Zwecke benützt werden.

"Wenn Sie nun fordern, Griechenland den Hals umzudrehen, drehen Sie Ihren eigenen Hals um, weil dann aufgrund des wahrscheinlich fast vollständigen Zahlungsausfalls Ihr Anteil an den Bürgschaften fällig wird."

Gerade das ist das Verbrecherische: wir Steuerzahler sind nie gefragt worden, gegen alle Vereinbarungen für die Schulden eines anderes Staates zu bürgen, sondern sitzen jetzt in einer unverschuldeten Schuldenfalle.

@10:47 — ladycat

"Allen, die immer noch glauben, dass Griechenland seine Schulden zurückbezahlt, wenn es im Euro bleibt, wünsche ich weiterhin angenehme Träume."

Wenn GR nicht im Euro bleibt, bezahlt es jedenfalls keinen einzigen Euro mehr zurück. Wie auch, wenn man dann nur noch Drachmen einnimmt?

Und anschließend bezahlen wir trotzdem weiter oder wir nehmen es hin, dass ein Land in Europa verarmt und in die Steinzeit zurückversetzt wird.

@MfK

"Genau das ist doch was ich meine. 1:1 Tausch ist absolut unrealistisch. Und wer bitte schön möchte nach einem Austritt GR Drachmen in € tauschen?"

Wenn der Kurs stimmt? Wenn ein Sack griechischer Äpfel 20 Drachme kostet, dann gebe den Griechen gerne 5€ für 20 Drachme. Jemand anderes ist dann sogar der Meinung dass die Äpfel 6€ Wert sind und schon haben wir einen Tauschkurs.

Die Probleme tauchen weniger auf resteuropäischer Seite auf (die Forderungen und Verbindlichkeiten weiterhin in € führen), sondern bei den Griechen, die (wenige) Forderungen und (viele) Verbindlichkeiten in € führen und diese dann durch den Drachme-€-Tauschkurs schlüsseln müssen - insbesondere bei der voraussichtlichen Kursentwicklung.

27. August 2012 - 9:29 — Questor

"Ich würde Meinungsumfragen mit Skepsis betrachten. Die meisten Menschen haben von der Materie keine Ahnung und kompensieren dieses Vakuum mit einem Übermaß an Meinung und Lautstärke."

Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Die Materie ist so kompliziert, daß selbst Fachleute nicht mehr durchblicken.
Wenn dann jemand kommt und behauptet er hätte eine einfache, radikale Lösung dann klatschen die Leute Beifall, denn die Leute haben Angst. Angst vor Inflation und wirtschaftlichen Abstieg. Wenn man ihnen dann erzählt man müsste nur "die Griechen aus dem Euro werfen und alles wird gut" dann glauben die Leute das, weil sie verzweifelt irgendwas glauben wollen aber nichts mehr verstehen.

Deswegen sollte sich Herr Dobrindt was schämen, denn so schlicht wie er tut kann er eigentlich nicht sein. Ist er es aber wirklich dann hat er in der Politik nichts zu suchen. Wir brauchen Politiker die in der Lage sind, komplizierte Zusammenhänge zu verstehen und das den Wählern auch zu vermitteln.

Griechenland muß raus

Er hat Recht, Griechenland muß aus dem Euro raus, weil sie ihre Schulden definitiv nicht zurückzahlen werden.

Im Moment siehts für uns in Deutschland auch schon so aus, die Preise steigen deutlich schneller als unser e Löhne, diese Tendenz wird noch zunehmen.
Für mich liegt der Grund dafür auch in der Griechenlandkrise, Geld das wir hier dringend brauchen wird dort unten reingesteckt.

Und das wird alles noch sehr viel krasser.

Verantwortung für Europa?

Sorry, aber die vom deutschen Volk gewählten und bezahlten Politiker haben in erster Linie die Verantwortung für die Interessen von Deutschland. Und die werden verraten und verkauft für den "Euro-Profilierungswahn" unserer Spitzenpolitiker. Wer - bitteschön - soll denn die hunderte von Milliarden Euro erwirtschaften, die ohne Gegenleistung in die Schuldenlander gepumpt wurden und werden? Deutschland sieht einer düsteren Zukunft entgegen, wenn Merkel und Konsorten nicht gestoppt werden...

Volksvertreter. welche die Interessen des Volkes vertreten, ...

Volksvertreter, welche die Interessen des Volkes vertreten, werden vom Establishement isoliert.
Und andere Volksvertreter, welche die Interessen der Großbanken vertreten, werden mit Hilfe des Establishements unterstützt und zur Wahl empfohlen.
Merkel und Westerwelle werden durch das Establishement und durch die dem Establishement verbundenen Opportunisten als vermeintliche "good guys" präsentiert.
Und diejenigen Politiker, welche wie Schäffler, Bosbach, Gauweiler und Dobrindt wirklich gewissenhaft sind, und wirklich die Interessen des Volkes und der Steuerzahler und Wähler vertreten, werden (ähnlich wie in Hendrik Ibsens Drama "Der Volksfeind") zu "bad guys" abgestempelt.
Schon Balthasar Gracian wies auf diese "verkehrte Welt" hin.
Solange die Mehrheit der Menschen zu bequem bleibt, sich für Aufklärung zu interessieren, und sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen, und solange sie lieber einfach glaubt, was ihr vom Establishment verkauft und vorgesetzt wird, wird sich nichts ändern.

@kathgläubig

Hallo,

über Ihren ökonomischen Sachverstand möchte ich nicht urteilen, sie würden meine Meinung eh als "links-sozialistisch" abtun, da es eine andere ist als Ihre.
Aber ich möchte Sie darauf hinweisen, dass Ihr muttersprachlicher Sachverstand aufgebessert werden sollte. UNSACHVERSTAND gibt es nicht, ebensowenig wie Unsachverstand. Mangelnden oder nichtvorhandenen Sachverstand können Sie, ob gerechtfertigt oder nicht, attestieren. Oder auch gern Unwissen. Sachverstand ist eine nicht (oder un-)negierbare Eigenschaft.

Viele Grüße
RobbieTobbie74

Geht's noch?

Wenn ich hier die Kommentare durchlese, dann frage ich mich schon ob sich die Dobrindt und Co.-Kritiker bewusst sind, wie Griechenland sich in Eurozone gelogen hat und was im Masstricht-Vertrag drin steht?? Herr Dobrindt hat vollkommen Recht, auch wenn es unangenehme Aussagen sind. ...und wenn man sagt der Euro trägt zum Frieden bei, dann sollte man die Griechische/Italienische/Spanische (vor allem aber die Griechische) Presse sich ansehen, welcher Hass gegen die Deutschen herrscht, schon lange VOR den ganzen Austritts-Kommentaren einiger Politiker. Es ist doch traurig, wie das EM-Viertelfinale hochstilisiert worden ist!
Zu denjenigen, die meinen Deutschland wurde nach dem 2. Weltkrieg mit dem Marshallplan geholfen und müssen es nun um jeden Preis "wieder gut" machen.

1. Wurde damit nicht nur Deutschland geholfen, sondern Westeuropa.
2. 1,41 Mrd US$ an D gegenüber ca. €133,5 Mrd (zu konstanten Preisen von heute) an GR aus den Fördergeldern der EU seit 1981.

Fass ohne Boden! Sorry...

Angesichts der Kommentare, kann man teilweise wirklich nur den..

.Kopf schütteln! Meine Güte!
Als Herr Rössler dieses "Tabu-Thema" erstmals
angesprochen hat, wurde er unisono verunglimpft!
Herrn Dobrindt geht es jetzt nicht besser!
Die vorstehend geistreichen Bewertungen
sprechen für sich..!

Eins steht jedenfalls fest:Griechenland ist Pleite!

Griechenland wird seine Schulden- trotz bereits mehr als 50%igem erfolgtem Schuldenschnitt- nicht zurückzahlen; völlig egal, in welcher Währung die Forderungen dann ausfallen!!!
Jetzt ist schluß!!!
Ich widerspreche dem "Rohrkrepierer" EURO!
Die Chinesen sagen:" Wenn ich jemanden trauen kann,
brauche ich keinen Vertrag, wenn ich jemandem
nicht trauen kann, nutzt auch ein Vertrag nichts..."!
Das ist keine Währungsfrage!!!
Es muß (wieder) eine Kultur der vertraglichen
Verlässlichkeit hergestellt werden!
Während sich ganze Staaten verbal an die Gurgel gehen,
sitzen die Hauptschuldigen dieser Krise weitestgehend
unbehelligt in ihren Bonzentempeln und halten sich
"bedeckt"...! Das ist der eigentliche Skandal!!!

Ganz so würde ich das nicht sehen - @TTG

Gerade das ist das Verbrecherische: wir Steuerzahler sind nie gefragt worden, gegen alle Vereinbarungen für die Schulden eines anderes Staates zu bürgen, sondern sitzen jetzt in einer unverschuldeten Schuldenfalle.

Diese ihre Aussage ist zwar korrekt, der deutsche Steuerzahler möge sich aber auch vor Augen führen, was speziell ihm der Euro gebracht hat.
Im Speziellen die deutsche Wirtschaft konnte während der letzten 10 Jahre einen beispiellosen Aufschwung hinlegen wovon auch der deutsche Steuerzahler ordentlich profitiert hat - und sei es nur in Gestalt der niedrigsten Arbeitslosenraten der jüngeren Geschichte.

Ohne Euro würden zwar manch andere Staaten besser dastehen, wir dafür umso schlechter.

Was nun am Ende unterm Strich billiger für uns wäre, diese Frage dürfen die Volkswirte beantworten.

Außerdem wird in der Eurozone nur das im Großen passieren, was seit Gründung der BRD in hier im Kleinen passiert.
Streiche Euro-, setze Bundesländer - "Föderalismus".

sobald ...

... jemand so unbequeme Wahrheiten wie Dobrindt ausspricht, wird versucht denjenigen der die Wahrheit ausspricht aufs übelste Weise fertig zu machen. Ich danke Herrn Dobrindt für seine unbeliebte aber ehrliche Meinung.

@ cowboy8

Natürlich kommt uns ein Austritt Griechenlands auch teuer, ist aber langfristig der bessere Weg, als immer wieder neue Milliarden in ein Fass ohne Boden zu schmeißen, weil das Geld nicht bei den Bürgern ankommt. Die Politiker müssen einen Kompromiss finden, so dass Griechenland, wenn es sich mit der Drachme etwas erholt hat, langsam seine Schulden wenigstens zum Teil zurückzahlt. Wenn es denn endlich gelingen würde, dass die Superreichen ihre hinterzogenen Steuern zurückzahlen und und weiterhin rechtmäßig ihre Steuern zahlen, geht es mit dem Land gleich wieder aufwärts. Natürlich muss die EU beim Aufbau Hilfe leisten. Viele Leute tun immer so, als wenn Griechenland nach dem Austritt allein gelassen würde und als ob Hilfe nur bei einer gemeinsamen Währung möglich ist. Hilfen sind immer möglich, wenn man will.

@ ladycat - Drachme oder Euro

Sie schreiben:
"Die Politiker müssen einen Kompromiss finden, so dass Griechenland, wenn es sich mit der Drachme etwas erholt hat, langsam seine Schulden wenigstens zum Teil zurückzahlt."

Eine Erholung mit der Drachme dauert Jahrzehnte.
Nach der Aussage von griechischen Wissenschaftlern liegt der Absturz des Lebensstandards der Griechen beim Verbleiben im Euro bei etwa 30 bis 35%.
Bei der Rückkehr zur Drachme werden es etwa 70% sein!
Dann werden wegen der extremen Abwertung der Drachme die Importe von zum Beispiel Energie die man dringend braucht so teuer dass die Griechen dadurch noch ärmer werden statt aufbauen zu können.

Die Neuverschuldung der Greichen sinkt und der verbleib im Euro ist sinnvoll machbar. Der Unterschied wird sein dass wir mit Euro für rund 150 Mrd. Euro BÜRGEN während beim Ausstieg von GR aus dem Euro direkt mindestens 250 bis 300 Mrd. Euro WEG sind und zwar aus dem deutschen Bundehaushalt zu zahlen!

Fazit:
Für uns UND für die Griechen besser mit Euro!

Wahrheit oder Pflicht

Man mag sonst von Hrn Dobrindt halten, was man will, aber hier hat der Mann mal ohne Wenn und Aber recht. Und Hrn Weidmann wird man beim allerbesten Willen - immerhin fungiert er als Bundesbankpräsident - wohl kaum als thematisch unbedarft einstufen können.

Aber es gilt hier wie so oft: Was nicht wahr sein darf, kann auch nicht wahr sein.

Dieses Land noch mehr "Dobrindt"

Endlich wird Klartext geredet.

Meine Unterstützung hat der Mann.

Was für ein falsches Spiel

Auf keinen Fall soll dem Volk eine realistische Einschätzung vermittelt werden. Lieber verbrennen wir noch ein paar hundert Milliarden Euro als die objektiven Fakten zuzugeben.

Aber es funktioniert, die Kanzlerin ist beliebt und wenn einer sich traut, die Realität zu verkünden, wird er in den Medien gleich als "umstritten" oder "isoliert" gebrandmarkt.

@fathaland slim

Danke. Endlich bringt mal jmd den springenden Punkt, das hüpfende Komma, auf den Punkt :)

@ Linuxpinguin

Auch wenn ich nicht hinter Herrn Dobrindt stehe sollte man doch nicht irgendwelche Behauptungen über Straftaten aufstellen. Ihre Meinung in Ehren, aber mit Strafrecht hat die nun tatsächlich nichts zu tun.

Nötigung=Gewalt. Dadurch Handeln, Dulden, Unterlassen des Opfers erzwingen...????Wo ist da die Straftat? Zu äußern Griechenland wird aus dem Euro raus sein ist eine, zugegeben dämliche, aber dennoch eine Meinung. Gewalteinwirkung sehe ich da keine.

Bei der Beleidigung bedarf es zuerst mal eines Angriffes gegen die Ehre. Auch hier sehe ich bezüglich des Tatbestandes einige Probleme...

Auch hier gilt: Wenn man in einer Diskussion nicht auf die Nase fallen will, sollte man nicht vermuten, sondern belegen.

Dobrindts Polemik...

im besten Copy-Style FJS nachgeeifert ist doch nur leeres Gerede. Auch seine Partei hat den ESM durch gewunken, da braucht er sich doch nicht über "sein oder nicht sein" anderer ereifern. Er soll lieber hier vor der eigenen Türe kehren und für Deutschland den Verbleib in der EU in der jetzigen Form durch entsprechendes Gerede als Überlegungs-Prozess in Gang bringen. Das wäre wirklich wichtig!

@fathaland slim

"Die Materie ist so kompliziert, daß selbst Fachleute nicht mehr durchblicken."
---
Erstens halte ich "nicht mehr durchblicken" für übertrieben. Schwer abzuwägen ist es sicherlich.
Ferner müssen Sie immer schauen, welcher "Experte" wo seine Interessen hat, meist reicht zu schauen für wen er arbeitet. Die meisten Experten im TV sind Verkäufer und keine Analysten. Sie haben meist das Richtige studiert, haben aber einen Job zu machen.
Und zu guter Letzt, wenn Sie den o.g. Satz so sehen, woher wollen dann ausgerechnet Sie wissen, dass ein Verbleib Griechenland´s in der €-Zone das Beste ist?

@ 27. August 2012 - 11:56 — Questor

Na, auf den Kurs bin ich dann ja aber mal gespannt :-)
Dann werden wir ja bestimmt schöne italienische Kurse haben 1€ = 1,8 Mrd Drachmen (Achtung Ironie).
Also ich persönlich würde schon ganz gerne weiterhin in € bezahlt werden - wenn überhaupt...

Schöne Grüße :-)

Ihr Datenmaterial scheint nicht seriös zumal auch keine Quelle zitiert wurde, außer "griechische Wissenschaftler".

Griechenland ist sehr erfahren in Pleiten, sie haben schon sehr viele hinter sich. Warum soll es diesmal so viel dramatischer als in allen Fällen davor sein? Die Dramatik derzeit ist nicht die Staatspleite, sondern die desolate Wirtschaft und die ist wegen dem viel zu teuren Euro gescheitert. Und das führt(e) zu der Verringerung des Lebensstandards.

Wenn Sie jetzt anführen, dass Griechenland beim Ausstieg sehr viel mehr an Lebensstandard einbüßt, wird das eine sehr logische aber erschreckende Erklärung haben: Sie werden weniger Schulden aufnehmen können und weniger auf Pump konsumieren. Dieser "Verlust" an Lebensstandard auf Pump wäre aber ein perfekter Beginn, auf eigenen Füßen neu zu beginnen und kann nur gesund sein.

- Bernd 1-

Wenn es mit der Drachme Jahrzehnte bis zur Erholung dauert, dann dauert es mit dem Euro Jahrhunderte. Und, bevor ich irgendwelchen griechischen Wissenschaftlern traue, setze ich lieber auf meinen gesunden Menschenverstand.
Ja, die Importe und Energie werden wahrscheinlich teurer. Die Politik muss dahingehend Hilfen bereitstellen. Ich habe auch nie gesagt, dass die Drachme nur Vorteile bringt. Als Vorteil bietet die Drachme bessere Export- u. Wettbewerbsfähigkeit durch Abwertung. Da sich Griechenland hervorragend für den Tourismus eignet, wäre die Drachme ebenfalls von Vorteil. Es wäre doch ein Unding und auch völlig unvernünftig aus dem schönen Urlaubsland ein Industrieland zu machen.
Der Unterschied zwischen Ihnen und mir ist sicherlich auch, dass ich grundsätzlich langfristig und nicht kurzfristig denke. Kurzfistig gedacht, käme es uns evtl. billiger.

@ Questor - Richtig

"Ich würde Meinungsumfragen mit Skepsis betrachten. Die meisten Menschen haben von der Materie keine Ahnung und kompensieren dieses Vakuum mit einem Übermaß an Meinung und Lautstärke. [...] Meinungsumfragen bei derart komplexen Themengebieten haben nur einen Sinn: Sie zeigen wessen Argumentationen und Polemik beim Volk gut ankommt."

Ich stimme ihnen voll bei.

@ Zeus_7856 12:30

Sehe ich auch so, dass es ein Fass ohne Boden ist.
Ferner finde ich, bei intensiverer Beschäftigung mit dem Thema, die Argumente, dass ohne angepasste Steuer-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik und erheblich unterschiedlich starken Wirtschaftssystemen keine gemeinsame Währung möglich ist sehr plausibel und glaubwürdig.
Auffällig ist - auch bei der Promi-Kampagne pro Euro jetzt - dass Sachargumente nie geäußert werden. Behauptungen, die schwer bis gar nicht überprüfbar sind, wie der Euro hilft dem deutschen Export, werden als Sachargument verkauft. Exportweltmeister waren wir allerdings schon oft, ohne Euro.
Überprüfbare Sachargumente habe ich noch keine gehört.
Was ich ständig höre ist "jetzt ist der Schirm/die Hilfe groß genug und wird nicht erhöht". Was nach wenigen Wochen schon wieder falsch ist. Ferner sehe ich keine Regulierungsversuche, sondern Unterwerfungen wie, "die Märkte müssen beruhigt werden"
Also, raus aus dem Euro. Teurer kann´s nicht werden, denen dann zu helfen!

Vorschlag zur Haushaltssanierung

Griechenland sollte den Eintritt für die Akropolis und die Sportstätten in Olympia für nichtgriechische Staatsbürger auf 50 € erhöhen.

Zu kurz gedacht

Wenn Griechenland aus dem Euro austritt, wird das Land, das eigentlich bereits jetzt Pleite ist, bestenfalls auf das Niveau von Albanien oder Moldawien zurück fallen und seine Schulden erst recht nicht zahlen können.

Wem schuldet Griechenland eigentlich das Geld?
Richtig, den Banken!

Wenn Griechenland nicht zahlen kann, wer hat also den Schaden?
Richtig: die Banken!

Was glauben Sie wohl, wen wir dann zwangsläufig wieder mal retten müssen? Richtig, die Banken!

Dazu kommt der Schaden für die deutsche Wirtschaft, die Hilfen, die wir Griechenland über die EU weiterhin gewähren müssten, usw.

Glauben Sie, dass das alles billiger wird, als die derzeitigen Hilfen?
Falsch gedacht, Herr Dobrindt!

Was wäre damit gewonnen? Wohl nur ein paar Wählerstimmen in Bayern...
Und die amerikanischen Spekulanten würden sich die Hände reiben und sich auf das nächste Opfer stürzen (Spanien, Portugal, Italien, Irland, Zypern ...).
Übrigens retten wir auch jetzt nicht Griechenland, sondern die Banken.

Griechenland ist nicht das Problem!

Das Geschwätz über Griechenland lenkt doch nur ab!
Wahrscheinlich würfeln Politiker aller Parteien jedes
Wochenende in Telefonaten den aus, der jetzt dran ist,
mit Sch..ße reden..!
Davor war es die "SPD Troika", davor Herr Rössler...!
Das ganze mutet an, wie die Überlegungen zum entfernen
eines Hühnerauges, während der ganze Körper von
Streukrebs erfasst ist!
Man sollte sich lieber fragen, warum auch nicht
einer laut ausspricht, was wirklich angesagt wäre:

Sofortige, europaweite Beendigung des gesamten
Bankenrettungs-Irsinns! Auflösung und Abwicklung
aller Bad-Banks und vollständige Kompensation der
Vermögen der Hauptverantwortlichen, privat und
geschäftlich, mit den bisherigen Staatsnot-Krediten!
Einen europaweiten Masterplan zur Wiederherstellung
der tatsächlichen EURO-Kriterien, besonders innerhalb
der EZB!!! Die so gewonnenen EURO-Billionen verwenden
zur wirklichen Hilfe notleidender Menschen und
Installation eines gigantischen Wachstumsprogramms!
Das wäre alternativlose Hilfe!

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