Kommentare

Schieferöl / Ölschiefer

Scheinbar gerät hier selbst der Experte in Verwirrung.

Unter den Begriffen Schieferöl / Ölschiefer werden zwei völlig verschiedene Dinge verstanden und es wird nicht ganz klar, was Bukold hier meint.

In den USA wird gerade "Schieferöl" (vor allem im Bakken-Shale) in größeren Mengen abgebaut, dabei handelt es sich um "normales" Öl, was aber gebunden in Gesteinsschichten vorkommt und mit dem Fracking-Verfahren abgebaut wird.

Dagegen gibt es Ölschiefer - Fachterminus Kerogen - was eine Vorform von "normalem" Öl ist. Das wird aber bislang praktisch nicht zur Ölgewinnung genutzt, es gibt nur ein paar Heizkraftwerke die das verbrennen

Der fürsorgliche Markt

Was bin ich froh, daß wir den "Markt" haben.
Er kümmert sich so fürsorglich um uns, indem er alle Probleme der Welt schon frühzeitig "anzeigt" und die Preise erhöht.

Er will uns damit sagen, daß nicht nur in der Nordsee die Anlagen alt und reparaturbedürftig sind, sondern auch, daß ihm die Spannungen zw. Israel und dem Iran nicht gefallen, außerdem macht sich der Markt große Sorgen über Syrien, weil das auf den Irak übergreifen könnte, etc.

Falls dann wirklich was passiert, steigt der Preis natürlich noch einmal, das ist dann der "Ich hab's euch doch gesagt"-Effekt.

Dumm nur, daß der Verbraucher all diese Dinge gar nicht beeinflussen kann, die "Warnfunktion" der Märkte ist für uns nutzlos.
Und diejenigen, die sie hören sollten, geben nichts drauf.
So dient der Markt vor allem den Spekulanten, für die jede Hiobsbotschaft bares Geld bedeutet.

Würde man mit Hinweis auf all diese Risiken vorsorglich für mehr Lohn streiken, würde man ausgelacht.

Rendite

Und zu all dem sollte man nicht vergessen, dass wir es mit Firmen zu tun haben die jedes Jahr Rendite ausschütten wollen und jedes Jahr einen neuen Rekordgewinn präsentieren wollen/müssen wegen ihren Aktionären. Diese Firmen tun also ALLES um ihre Gewinne zu steigern und nutzen dafür auch jeden Vorwand.... leider.

Sowas ... oh Wunder...

Man holt sich das Geld ebend da, wo es zu holen ist.

Mal ehrlich ... nachdenken:

In Polen ist das Lohnniveau deutlich niedriger, gleichzeitig ist der Benzinpreis nicht viel günstiger als in Deutschland.

Eine einfache Rechnung zeigt:

Die Deutschen verdienen im Durchschnitt 2,5 Mal soviel wie die Polen.
Der Benzinpreis in Polen liegt aber nur ca. 20 Prozent unter dem Deutschen.

Dieser - zugegeben - einfache Vergleich verdeutlicht... das Benzin in Deutschland müßte eigentlich: 3,50 kosten.

Zu einem ähnlichen Preis kommt man auch, wenn man sich die durchschnittliche Preissteigerung z.B. von Brot oder Bier anguckt.

Auch in diesem Vergleich zeigt sich, Benzin ist in den letzten 30 Jahren nicht annährend so teuer geworden wie Brot.

Der Benzinpreis hat in den letzten 10 Jahren angefangen diese Entwicklung lediglich nachzuholen.

Ein Preis um die 2 Euro -- ist wahrscheinlicher, als ein ein Preis um 1,30 Euro ... man soltle dich damit also schonmal auseinandersetzen.

Nichts neues.

Wird ja auch Zeit, dass der Ölpreis endlich steigt.
Soll ruhig noch schneller steigen.
Man weiß seit Jahrzehnten, dass das Öl nicht unendlich vorhanden ist, solange es billig war, hats aber keinen gekümmtert.
Endlich wird es so teuer, dass jeder ob es ihn interessierte oder nicht, endlich über Alternativen nachdenkt.
Man kann den Ölpreis nicht aufhalten. Er steigt so lange weiter, wie wir es verbrauchen, gute Sache, dann kann auch kein Politiker auf die dumme Idee kommen es über Subventionen künstlich zu verbilligen, weil es nichts bringt.

Die Abzocke an der Tankstelle.....

wird immer wieder von Leuten verursacht, die Preise als dauerhaft hoch bezeichnen und so der Mineralölwirtschaft zu neuen Gewinnen verhelfen. So werden Autofahrer auf hohe Preise eingeschworen und die Ölmultis langen bei solchen Äußerungen natürlich zu. Es gäbe ein probates Mittel gegen diese Machenschaften; man trenne Raffinerien und Tankstellennetze und öffne den Markt für diverse Anbieter. Solange aber Tankstellen,Raffinerien und Spekulanten gemeinsam handeln können, wird sich nichts ändern. Gleiches gilt bei der Stromwirtschaft. Stromerzeugen dürfen keine Leitungsnetze betreiben, sonst gibt es nie einen gesunden Wettbewerb.

Elektroautos

das gleiche Problem ... denn wie bitte sollen zig Millionen Elektroautos mit Energie versorgt werden?

Mit Atomkraft, deren Müll tausend Jahre strahlt.

Die einzige Alternative wäre regenerative Energie - die die CDU ja nicht will. Um in der dann benötigten Menge Strom zu produzieren wäre eine zweite Energiewende nötig, dabei ist die erste noch nichtmal angelaufen.

Nein - die Lösung sind keine Elektroautos, sondern eine grundsätzliche Veränderung des Mobilitätsverhaltens.

Wenn für einen Menschen 2 Tonnen Auto bewegt werden muss, dann ist das einfach Verschwendung. Wenn Autos dazu benutzt werden, die 5 Kilomter in die Innenstadt zu fahren ... dann ist das einfach unsinnig!

Nur ein hoher Ölpreis wird ein Wandel im Verhalten erzwingen. Jetzt haben wir vielleicht noch die Zeit über Alternativen nachzudenken ... neue Konzepte zu entwickeln.

Aber eigentlich wollen ja alle nur ihre 120 PS Karre in der Stadt hin und her fahren ... das sagt dann alles über die Menschen aus.

Benzinpreis

Der Liter Benzin scheint für die Verbraucher aber noch nicht zu teuer zu sein, es wird zwar ordentlich gejammert, aber, ich wohne in Hamburg in der Nähe der Autobahn und seit ca. 9 Wochen sind jedes Wochenende Staus von 14, und mehr Kilometern was da jede Stunde sinnlos an Treibstoff in die Umwelt geblasen wird ist enorm.

Wenn man bedenkt, dass Abgase...

.. ungefähr so krebseregend sind wie Asbest muss man sich fragen, ob die Entwicklung nicht dauerhaft als positiv zu betrachten ist. Sicher bei der Heizölrechnung ist das einem dann wieder zweitrangig.

Ich denke wir sollten uns von dem Konsumwahn solangsam verabscheiden. Ist natürlich schwer, solange "Kaufen" mit Glück gleichgesetzt wird, Dinge als Statussymbol dienen und der Verbraucher nicht bereit ist einen angemessenen Preis für Produkte zu zahllen.

Und nein niemand will in die Steinzeit. Jedoch sollte man sich evtl Gedanken darum machen, dass unser Wirtschaftssystem eben nicht auf die Endlichkeit von Resourcen ausgelegt ist.

wir alle.......

...wollten doch zu zeiten schröders weniger staatliche regulierung und mehr freien markt!

jetzt zu jammern ist sehr zynisch, zumal wir damals von nicht gerade wenigen genau davor gewarnt wurden, was liberalisierung der märkte tatsächlich heisst.

nämlich höhere preise, schlechtere qualität und die abgabe der kontroll- und regulationsmechanismen an die märkte.

die märkte haben aber nicht das wohl der bevölkerung im fokus, sondern einzig und alleine die profitmaximierung zugunsten einer immer kleiner werdenen geldelite!

nachdem man von den hartzlern, den minirentnern und aufstockern kaum noch was abpressen kann, ist jetzt eben der mittelstand dran.

als nächste stufe werden sich dann die konzerne untereinander meucheln bevor dann das ganze system zerfällt.

ihr werdet an diese worte noch denken.

Und der Experte ist sich ganz sicher?

Und der Experte ist sich ganz sicher, dass das Ölembargo der EU gegen den Iran nichts mit den hohen Benzinpreisen in Europa zu tun haben?

Sowas .. Unternehmen wollen Gewinne machen

und ausgerechnet DAS wird jetzt hier kritisiert ... doch bitte nicht ersthaft, oder?

Die Mineralölkonzerne werden kritisiert, weil diese Gewinne machen wollen .. NEIN!

"Abzocke" wird da sogar getitelt, wie merkwürdig.

Tja - was sollte so ein Unternehmen auch anderes tun, als Gewinne zu erwirtschaften? Das machen VW, Bosch und die Deutsche Bank doch auch.

Was tatsächlich aufregt, ist die eigene Unfähigkeit sich diesem Verhalten der Unternehmen zu entziehen.
Also z.B. mal drei Monate nicht zu tanken und mal das Rad zu nehmen!

"Geht nicht ... ICH muss blablabla" - genau ... deswegen steigt auch der Preis. Hohe Nachfrage = hoher Preis.

Auch wenn der Ölpreis an den Weltmärkten irgendwie gehandelt wird - wen interessierts? Interessiert einen Bäcker der globale Mehlpreis ...oder eher die Nachfrage nach seinem Produkt?

Blöd - aber das ist die "tolle" Marktwirtschaft, also Verringerung der Nachfrage nach Benzin in Deutschland wird langfristig den Preis senken!

Elend und Dilemma der Ölindustrie

Ist schon verrückt. Die OPEC reagiert mit Förderquoten auf Preisveränderungen an den Öl-Börsen (Nachfrage) und die Börsen auf die sich verändernden Förderquoten (Angebot). Ursache und Wirkung?

Die Ölmultis fördern, transportieren und verarbeiten selber und betreiben auch die Einzelhandelsnetze (Tankstellen). Und dealen an der Börse. Die ganze schöne Wertschöpfungskette von Angebot bis Nachfrage über jeden einzelnen Markt.

Dazu die schöne Intransparenz: Niemand weiß, ob die OPEC tatsächlich mehr oder weniger fördert oder in Wien nur Zahlen verkündet.

Bei russischen Ölleitungen ist das schwieriger - die kann man nicht einfach mal runter fahren, die vereisen und verenden sonst im sibirischen Winter. Wie auch die geheizten Terminals in den Verladehäfen.

Und wenn gar nichts hilft, werden die Erschließungskosten neuer Vorräte eben teurer - trotz kompensierender Vorgewinne und Finanzspielchen damit.

Und AfA existiert nicht als Ersatz für maschinellen Verschleiß - auch Spielgeld.

@AlterSimpel

„Dumm nur, daß der Verbraucher all diese Dinge gar nicht beeinflussen kann, die ‚Warnfunktion‘ der Märkte ist für uns nutzlos.“

Der Verbraucher kann zumindest die Auswirkungen sehr wohl beeinflussen. Motorkraftstoffe sind zwar der größte aber bei weitem nicht der einzige Verwendungszweck von Öl. Der Verbraucher kann zur Preissenkung u. a. beitragen, indem er Produkte kauft, die nicht überwiegend aus Kunststoff bestehen (z. B. Spielzeuge, Flaschen oder sonstige Alltagsgegenstände) oder tausend Mal in Kunststoffverpackungen eingepackt sind (z. B. Nahrungsmittel im Supermarkt). Natürlich sind diese Waren kurzfristig gesehen billiger als „natürliche“, aber auf Dauer fehlt das dazu verwendete Öl dann eben an anderer Stelle und wird dadurch teurer. Außerdem schädigt es die Umwelt in erheblichem Maße.

Einfach zweimal Nachdenken vor dem Konsum, dann kann man den Ölpreis durchaus beeinflussen.

Mich wundert es nicht !

Der Staat hier zu Lande wird eh einen Teufel tun die Mineralölsteuer zu senken,denn er verdient ja kräftig mit.
Dann pöbelt man halt jedes Jahr zu den Feiertagen und Ferien ein wenig auf die Ölkonzerne bis sich die Aufregung wieder gelegt hat und das wars dann.

Wie gesagt wird eh alles so weiter gehen.Zu letzt sind dann die Vorkommen unter der Arktis und Antarktis dran.Da kann man nur hoffen das alles friedlich verteilt wird.Gab ja schon Kriege wegen weniger.

Wenn dann die fossilen Vorkommen verbraucht sind kann man in Dubai oder sonstwo günstige Ferienwohnungen erstehen nur erreichen wird man diese dann wohl nur per Segelboot oder Fahrrad wenn nicht so langsam mal ein komplettes Umdenken der Industrie stattfindet.

Ich erlebe das zum Glück nicht mehr.

Der größte Preistreiber an den Tankstellen ist immer noch

der Staat. Zieht man einmal die ganzen Steuern ab, die auf dem Sprit liegen, sieht die Sache schon wieder anders aus.
Der Staat hat kein Interesse an niedrigen Benzinpreisen haben. Irgendwo müssen ja die Steuermehreinnahmen herkommen.

Das Thema für das Sommerloch

Den Löwenanteil kassiert der Staat. Während manche asiatische Länder Benzin sogar subventionieren, zahlen Europäer die höchsten Steuern auf Benzin und Diesel. Das der "Profit" von Ölfirmen nicht risikolos sieht man spätestens an der Zwangsverstaatlichung von YPF in Argentinien.

Die Treibstoffkosten machen im übrigen einen immer geringeren Teil bei den Gesamtkosten bei einem Auto aus. Wer Benzin nicht mehr zahlen kann soll einfach auf Busse und Bahnen, Fahrrad oder Fahrgemeinschaften ausweichen. Es gibt kein Menschenrecht auf billigen Treibstoff.

Reine Elektroautos sind meiner Meinung für Deutschland noch ein Gefährt für Spinner - hier muss noch einiges passieren. Bis dahin fahre ich Auto: Entweder mit Benzin oder Gas.

@ AlterSimpel

Gebe Ihnen völlig Recht.
Jaja, die Risiken müssen wie immer herhalten und auch sonst wird sich immer ein Grund für eine Erhöhung finden lassen. Ob das überhaupt der Wahrheit entspricht, dass die Ölvorräte bald zu Ende gehen, wage ich zu bezweifeln, denn schließlich hören wir das schon seit etlichen Jahren. Es dient ebenfalls als Argument für Preissteigerungen. Bin gespannt, wie lange das der Verbraucher sang- u. klanglos hinnimmt. Diese extrem hohen Energiepreise treiben nämlich auch alle anderen Waren in die Höhe, bis die Wirtschaft ins Wanken gerät. Wenn das Zockerpack so weitermacht, wird die Politik früher oder später eingreifen müssen. Dies ist schon lange überfällig.
Auch dem ganzen Rettungsunfug mit folglich schwachem Euro haben wir diese Auswüchse zu verdanken.

@Kommerz

Schon klar, was Sie meinen.
Ich bezog mich aber auf die im Bericht als Gründe genannten Faktoren für den aktuellen Hochstand.
Und weder die Investitionen in Fördertechnik, noch die Sanktionen gegen den Iran, noch den Konflikt in Syrien kann der Verbraucher beeinflussen.

Nebenbei ist die Idee des mündigen Verbrauchers schon nach der ersten Ölkrise aufgetaucht, und der Preis ist trotzdem immer gestiegen.

Schwer vorstellbar, daß der Preis sinken würde, wenn wir ein paar Prozent weniger verbrauchen würden.
Angesichts der Marktposition der Anbieter ist eher zu vermuten, daß die Einnahmeausfälle über höhere Preise ausgeglichen werden.
Ein Grund für eine Erhöhung ist schnell gefunden, und sei es nur die Endlichkeit der Rohstoffs.

Ich gebe Ihnen recht, was die Alternativen zu Ölprodukten angeht, aber es ist oft eine Preisfrage. Diesen "Protest" muss man sich leisten können, und wenn die Energiekosten steigen, ist man eher versucht, anderswo zu sparen ...

Steigen die Preise für

Steigen die Preise für Kraftstoffe... spüren wir das bald alle im Supermarkt. Eine schlimme Spirale... bei dem keiner Vorteile hat. oft wird von Brückentechnologie gesprochen. Aber das alles ist falsch... oder wie werden gleich noch Solarzellen, Windkraftanlagen und Akkus hergestellt. mit Erdöl. Also doch Atomkraftwerke? Wer weiß die Antwort...

Benzinpreise

Der Hauptteil des Benzinpreises sind Steuern.
Auf der Internetseite von Aral wird dieser immerhin mit 55,34% angegeben.
Somit ist der Hauptgrund für den teuren Benzin der Staat und niemand sonst.

Ein Embargo des Hauptrohstoffes von Benzin kommt einer Angebotsverknappung gleich und dem wird sicher auch eine Teurung folgen. Dazu die Geldmengeninflation und schon hat man einige weitere Einflüsse des Staates auf den Benzinpreis beisammen.

Es mag sein, dass es hier Manipulationen gibt, ich kann das nicht beweisen oder widerlegen.

@MrEnigma:
"Dieser - zugegeben - einfache Vergleich verdeutlicht... das Benzin in Deutschland müßte eigentlich: 3,50 kosten. "
Diesen Vergleich(vor der zitierten Zeile) finde ich nicht nur zu einfach sondern komplett falsch. Der Benzinpreis hat nichts mit Durchschnittsgehältern zu tun. Auch wenn diese in der selben Währung gezahlt werden ist dieses Verhältnis keine übertragbare Regel.

Benzin ist nicht so teuer, weil der Ölpreis so teuer ist!

1.
Shell, BP, etc. haben eigene Ölfelder. Sie müssen damit also kein oder nur sehr wenig Öl auf dem Markt kaufen und damit auch nicht die 100 €/barrel bezahlen.
Die Kosten für die Förderung des Öls aus diesen, eigenen Feldern betragen etwa 30 €/barrel.

Der Benzinpreis ist aber mit 100 €/barrel errechnet. Die Differenz von 70 €/barrel wandert an die eigenen Raffinerien, in die Erkundung neuer Ölfelder und vor allem in die Gewinntasche!

2.
Der Ölpreis läge realistisch bei 50-60 €/barrel, wenn er nicht durch Spekulanten auf >100 €/barrel getrieben würde.
Rein durch marktwirtschaftliche Faktoren ist ein derart hoher Preis aktuell nicht erklärbar, da:
- Das weltweite Wirtschaftswachstum sich stark vedlangsamt hat.
- Europa in einer Krise steckt und daher der Ölverbrauch stagniert oder sogar rückläufig ist.
- China und Indien weniger stark wachsen als angenommen.
- die Fördermengen ausreichend hoch sind

Des einen Freud - des anderen Leid

Rohstoffe, um die Weltbevölkerung zu ernähren, oder- wie in dem Fall- als Treibstoff, gibt es in genügendem Maße; doch die erfolgreiche Verknappungspolitik und Spekulationen sorgen dafür, dass die Preise mit regelmäßige Regelmäßigkeit steigen.
Der Finanzminister freut sich!

Benzin ist zu billig.

Auch bei 5 Euro würden die Leute noch Auto fahren.

Wenn man überlegt, wieviel so ein Auto mit Steuern, Anschaffung, Benzin usw. pro TAG kostet....dann würde niemand mehr Auto fahren....

Die Blechlawinen auf deutschen Straßen werden nicht weniger. Also kann der Benzinpreis meinetwegen gerne auf 5 Euro und mehr steigen.

Es gibt für jeden Alternativen. Ja, auch für die auf dem Land!!! Rumnörgeln verhindert nur, mal selber nachzudenken. Wer was anderes behauptet, erkläre mir mal bitte, warum extrem benzinsparende Autos so ein Absatzproblem haben und die Auto-Werbung so gut wie nie mit niedrigem Verbrauch wirbt.

Wir haben viele Autos und diese verbrauchen dazu noch viel Sprit. Man könnte meinen, der Bezinpreis wäre auf einem Rekord-TIEF. Das lässt nur einen Schluss zu: Benzin ist immer noch zu billig!

Die Wahrheit wie immer lustig und interessant

1973 stieg der Ölpreis von 3 !!! auf über 5 !!! Dollar pro Barrel.
Heute liegt er bei 120 Dollar pro Barrel.
Aber wir haben KEINE Ölkrise, keiner muss sparen, Verzicht wird nicht gepredigt, obwohl er mehr als sinnvoll wäre.
Ob es daran liegt, dass auf den Rohstoffmärkten die Spekulationspapiere gehandelt werden, und denen es völlug wurst ist WIE hoch der Barrel liegt?
Es gibt Gewinner, wenn der Ölpreis FÄLLT, und es gibt Gewinner, wenn er STEIGT.
Also muss er eins von beiden tun- am besten in regelmässigen Abständen.
DIESE Art der Rohstoffspekulation war zu Zeiten der Krise unbekannt.

Benzin und Arbeit

Es wird Zeit, dass unsere Regierung gegen die steigenden Benzinpreise etwas unternimmt. Wenn nicht unsere Politiker, wer dann sonst?

Wie soll den jemand für 7,50€ Bruttostundenlohn seiner Arbeit nachgehen, wenn er im Rahmen der Mobilität 60km pro Tag mit dem PKW zurücklegen muss. Nun kann man argumentieren und sagen: "Warum benutzt derjenige denn nicht die öffentlichen Verkehrsmittel?". Ich kenne viele Firmen, die einen Bewerber ablehnen, wenn er keinen PKW besitzt und somit nicht flexibel ist.

Viele Arbeitssuchende würden gerne arbeiten. Unter diesen Umständen zu arbeiten(Hungerlohn + steigende Benzinpreise)ist jedoch menschenunwürdig und nicht machbar.

Wie soll jemand von ca. 1260€ brutto im Monat leben, wenn er 300 km in der Woche mit dem PKW zurücklegt zu einem Benzinpreis von ca. 1,60€? Ich werde dieses Beispiel nicht zu Ende rechnen. Das kann jeder Leser für sich selbst nachvollziehen.

Rohstoffe werden für uns noch teuer werden

Die Politik von Draghi, Monti, Juncker, Hollande und Merkel, geht in die Richtung, daß jeweils aktuelle Probleme der Politiker und aktuelle Probleme der Banker nicht auf schmerzhafte Weise gelöst werden, sondern vielmehr mittels einer Art Beruhigungsmittel kaschiert werden sollen.
Das Beruhigungsmittel ist die Ausweitung der Geldmenge durch die EZB und durch die Mitgliedsstaaten.
Je mehr Geld man von einer bestimmten Währung druckt, desto weniger wert wird aber der einzelne Geldschein.
Daher war und ist zu erwarten, daß wichtige Rohstoffe wie etwas Eisenerz, Kupfer, Silizium, seltene Erden, Rohöl und Erdgas, für uns immer teurer werden.
Insbesondere für unsere importabhängigen Industrien (wie die metallverarbeitende Industrie und die chemische und pharmazeutische Industrie) ist das eine Belastung, welche sich früher oder später auch in verminderten Aktiendividenden und im Verlust von Arbeitsplätzen bemerkbar machen kann.
Die Eurogeldpolitik ist problematischer als zugegeben wird.

lasst Euch nicht für dumm verkaufen....

Die Wahrheit ist, dass wir gnadenlos abgezockt werden.
und das geht solange weiter, wie wir uns das gefallen lassen.

Die Antwort kann nur sein: Energiewende total!

Wir haben Wind, Wasser, Sonne - und noch ein paar gute deutsche Ingenieure (hofFentlich).

Autos mit Strom betreiben, Solarfelder auf alle Dächer, Batterien entwickeln - und dann können un die Banken und Ölfirmen und Gerd Schröders Gazprom den Buckel runterrutschen.

Aber ich bin Realist: Bis dahin hat sicherlich wieder eine buckeldnde Regierung nachgegeben oder wir werden der mit militärischen Mitteln in die Knie gezwungen.

Schade....

Man könnte sparen,aber will man denn ??

Ich fahre mit dem Roller zur Arbeit.
Ein Verbrauch von 2-3 liter je nach Modell,da kann kein KFZ mithalten.
Ist vermutlich auch so nicht gewollt.
Und unser geschätzter Verkehrsminister hat in seiner Führerscheinreform, die 2013 in Kraft treten soll,es verhindert dass Neuführerscheine billig Roller und Kleinkrafträder fahren dürfen.
Und daraus lässt sich schliessen dass seitens der Politik gar kein Intresse besteht, die Bürger zu unterstützen.
Unsere Nachbarn machen es besser,125ccm darf man mit ein wenig Zusatzausbilung fahren,und bei uns.......
Da könnte man EU Einheit demonstrieren aber jeder Staat köchelt sein eigenes Süppchen.

Mit unserer harten D-Mark wäre das nicht passiert!

Pleiten, Pech und Pannen woimmer der Euro rollt: Natürlich ist Benzin teuer, wenn man es mit dieser Schmelzkäsewährung namens 'Euro' bezahlen will. Ich wollte ihn schon früher aus politischen Gründen nicht. Jetzt will ich ihn zusätzlich wegen seiner miserablen Kaufkraft nicht. Nx wie weg mit dem T€URO, dieser Bankenrettungs- und Schuldenwährung!

@MrEnigma

"Nein - die Lösung sind keine Elektroautos, sondern eine grundsätzliche Veränderung des Mobilitätsverhaltens.

Wenn für einen Menschen 2 Tonnen Auto bewegt werden muss, dann ist das einfach Verschwendung. Wenn Autos dazu benutzt werden, die 5 Kilomter in die Innenstadt zu fahren ... dann ist das einfach unsinnig!
"

Warum soll das unsinnig sein? Alle anderen "Lösungen" scheinen mir unrealistisch. Ich fahre entweder die 5km mit dem Auto, weil ich etwas transportieren muss, was ich mengenmässig mit Fahrrad oder Bus nicht stemmen kann oder weil ich wesentlich schneller bin, als mit dem Fahrrad (oder zu Fuß) (oder aber zu bequem!). 10km Auto kosten mich maximal 3 EUR (incl. aller Nebenkosten), der Sprit dafür macht nur max. 1 EUR aus.
Den Menschen ist die Bequemlichkeit oder Zeitersparnis scheinbar wesentlich wichtiger als die trotz allem relativ geringen Kosten durch die Spritpreise. Richtig merkt man es sowieso nur bei Langstrecken.

@Kommerz

"Der Verbraucher kann zur Preissenkung u. a. beitragen, indem er Produkte kauft, die nicht überwiegend aus Kunststoff bestehen (z. B. Spielzeuge, Flaschen oder sonstige Alltagsgegenstände) ...Außerdem schädigt es die Umwelt in erheblichem Maße.

Einfach zweimal Nachdenken vor dem Konsum, dann kann man den Ölpreis durchaus beeinflussen.

"

Das ist wirklich völliger Unsinn. Nur ein extrem geringer (ich glaube sogar deutlich einstelliger) Prozentanteil des Rohöls landet als Rohstoff für Polymere und Kunststoffverbindungen am Markt- der Rest wird als Energieträger verwendet.

Der Energiemarkt ist der Preistreiber- darunter leiden diejenige, die die Chemie des Rohöls brauchen- nicht andersherum.

Kunststoffe schädigen nicht die Umwelt, sondern entlasten sie (z.B. über wesentlich energiesparendere Herstellung, geringeres Gewicht, verbesserte Recyclingfähigkeit,...)!

Lieber dreimal nachdenken und jemanden fragen der sich auskennt...!

"Experten"

"Experten" - insbesondere aus privaten Einrichtungen - sind manchmal nicht wirklich unabhängig und neutral; einige von ihnen dürften auch Lobbyisten sein, selbst wenn sie das abstreiten. Ihre Unabhängigkeit ist manchmal schon allein dadurch gefährdet, dass sie aus Existenzgründen Rücksicht auf Folgeaufträge nehmen müssen.

Daher finde ich es höchst bedauerlich, dass die tagesschau häufig "Experten" zu Wort kommen lässt, statt Sachverhalte SELBST aufzuklären. Das müsste bei öffentlich-rechtlichen Medien, die nicht auf Gewinn ausgerichtet sind, doch möglich sein - jedenfalls eher als bei privaten, wo Redaktionen teilweise so vorgehen müssen, um Kosten zu sparen und damit die Gewinnerwartungen ihrer Verleger zu erfüllen.

Bei eigenen Recherchen hätte die tagesschau - anders als der "Experte" - sicher auch zwei weitere wichtige Gründe für die derzeit exorbitanten Ölpreissteigerungen gefunden: staatlich geduldete Spekulation an den Börsen und maßloses Gewinnstreben des Öl-Oligopols.

@ 20. August 2012 - 13:52 — X-prt

Zitat: 20. August 2012 - 13:52 — X-prt

Der Hauptteil des Benzinpreises sind Steuern.
Auf der Internetseite von Aral wird dieser immerhin mit 55,34% angegeben.
Somit ist der Hauptgrund für den teuren Benzin der Staat und niemand sonst. Zitatende

FALSCH !!!

Aral sagt halt aber nicht alles. Sie verschweigen natürlich, dass die letzte Steuererhöhung für Benzin 10 Jahre zurückliegt. So eine lange Zeit wo die Mineralölsteuer nicht erhöht wurde gab es noch nie!
Und sie sagen auch nicht das der % Anteil immer kleiner wird, je höher der Benzinpreis wird.

Mitte 2008 Lag der Öl Preis bei 145$. Was umgerechnet zu der Zeit (1,55 €/$) 93,50€.

Heute kostet das Öl in Euro umgerechnet 94,-€.

Der Benzinpreis lag 2008 aber bei 1,40 €/l fällt dir was auf?

Das sind über 30 cent mehr, obwohl der Rohstoff Öl in Euro das Gleiche kostet!!! Und von den ca. 32 Cent bekommen die Benzinriesen 27 Cent.

Wer ist also der Preistreiber?

@Dr.Kawasaki

"Wenn man überlegt, wieviel so ein Auto mit Steuern, Anschaffung, Benzin usw. pro TAG kostet....dann würde niemand mehr Auto fahren...."

Ich weiss es genau und das ist es mir absolut wert. Meine 30000 km/Jahr (Durchschn. 82km pro Tag)kosten mich exakt 19,18 EUR pro Tag inkl. Anschaffung und sämtlicher Unterhaltskosten. Finde ich NICHT zu hoch im Vergleich mit anderen Verkehrsmitteln!
Wohnen kostet mich 44,05 EUR täglich (nur so zum Vergleich...).

Wie spart man Energie und

Wie spart man Energie und Treibstoffe? Indem einfach wieder mehr lokal produziert wird, und nicht mehr so viel von weit her importiert werden muss. Das ist nämlich das ganze Problem.

@systemisch Kons...

"Natürlich ist Benzin teuer, wenn man es mit dieser Schmelzkäsewährung namens 'Euro' bezahlen will. Ich wollte ihn schon früher aus politischen Gründen nicht. Jetzt will ich ihn zusätzlich wegen seiner miserablen Kaufkraft nicht. "

Naja, beim Ölpreis geht es um den Wechselkurs zum Dollar. Selbst beim jetzigen (gesunkenen) Wechselkurs ist die Kaufkraft des EUR immer noch hoch (viele Waren sind immer noch billiger in den USA...).

Türkei

İn der Türkei kostet der Liter (95 Oktan) derzeit umgerechnet Euro 2,05.

Merkwürdig ist ann doch,

daß eine angebliche Intelligenzbestie wie der FDP-Wirtschaftsminister Rößler noch in der vergangenen Woche meinte, daß die deutsche Erdölförderung in der Nordsee so sicher ist.

Alles Laienprediger und politische Wahl-Traumtänzer.

Verbraucher

Solange wie der verbraucher das Spiel mit spielt, wird alles so bleiben wie es ist.

Es steigen doch nicht nur die Ölpreise.

Schlimmer sind doch die Nahrungsmittel, fängt bei Brot und Brötchen an.

Was wächsten so auf deutschen Feldern, satt Weizen, Roggen, Gerste, Hafer und Kartoffeln, sieht man Mais, Sonnenblumen und vorallen Raps.

Für Brötchen brauchn man nun mal hauptsächlich Weizen, für Brot Roggen.

Sind die deutschen Bauern nicht mehr fähig selbst anzubauen für die regionalen Bäcker???

Die Felder werden gebraucht für Autos, die kann man nicht essen.

Arbeitsplätzer gehören in die Nähe zum Wohnort.

So könnte das meiste schwarze Öl gespart werden und genau das ist nicht gefragt. Sehr Schade.

Lieber 2 Stunden im Auto zur Arbeit sitzen, als mal 2 Stunden mit den Kindern Baden gehen.

Europa wird mit den Ölpreisen zu Meister Sparrer und billig Schuffter.

Selber schuld

Solange die breite Masse der Menschen zu Billigpreisen mit Flugzeugen in die Karibik fliegt, um dort 14 Tage nur am Strand herum zu liegen oder an einer Kreuzfahrt teilnimmt, nur um tagelang aufs Meer zu glotzen oder auf dem Schiff zu promenieren und zu shoppen, wird sich der Spritpreis bald noch viel mehr erhöhen. So werden Millionen Liter Sprit tagtäglich unsinnig verprasst. Doch niemand schert sich darum und niemand protestiert und solange noch genügend Geld da ist, wird auch beim Autofahren nicht gespart. Bei uns wird immer nur auf hohem Niveau über alles gejammert, aber anscheinend geht es ja den meisten noch so gut, dass alles klaglos hingenommen wird nach dem Motto "was soll´s - nach mir die Sintflut". Und diese Menschen wählen auch immer die Politiker, die das "Goldene vom Himmel" versprechen (aber nie halten!). Also meckert nicht Leute, Ihr seid selber schuld!

@Sense49

"Mitte 2008 Lag der Öl Preis bei 145$. Was umgerechnet zu der Zeit (1,55 €/$) 93,50€.

Heute kostet das Öl in Euro umgerechnet 94,-€.

Der Benzinpreis lag 2008 aber bei 1,40 €/l fällt dir was auf?

Das sind über 30 cent mehr, obwohl der Rohstoff Öl in Euro das Gleiche kostet!!! Und von den ca. 32 Cent bekommen die Benzinriesen 27 Cent.

Wer ist also der Preistreiber?
"

Falsch, von den 32Ct. erhält allein der Staat schon einmal 6ct Mwst.! Die Wertschöpfungskette ist auch etwas länger und besteht nicht nur aus Erdölförderer und Tankstelle...

Förderkosten variieren momentan zwischen 1,50 EUR und 45 EUR pro Barrel- Förderung wird zunehmend teurer, weil die einfach zugänglichen Reserven zuerst "abgeerntet" wurden. Laut einer Studie im Auftrag der Grünen (!) sind von den letzten Preissteigerungen 4.7 Ct pro Liter auf Gewinnausweitungen der Ölkonzerne zurückzuführen. Da Gewinne aber nunmal für neue Technologien und Investitionen benötigt werden, sehe ich hier kein unlauteres Handeln....

Ich fahre überhaupt kein Auto ...

... aber der Bus braucht auch Diesel.

Und geheizt wird meine Zentralheizung leider mit Öl...

Keine Knappheit

Der hohe Preis ist auf keinen Fall gerechtfertigt. Weder gibt es eine Ölknappheit, noch herrschen gerade Kriege in entsprechenden Ländern etc. Fazit: Es IST und BLEIBT eine Abzocke am Endverbraucher. Der Staat ist es doch nur recht, dabei auch noch abzuzocken mit den entsprechenden Steueranteilen. Aber so lange der deutsche Bürger sich das gefallen lässt und NICHT auf die Straße geht, wird sich auch nichts ändern. Die Deutschen sind einfach nur zu faul, um für Veränderungen zu kämpfen!

Wer sich über die Benzinpreis-Abzocke freut.....

.....sollte nicht über steigende Lebensmittelpreise klagen, denn Bananen wachsen nicht im Supermarkt.
Mein Wagen ist urlaubsklar. Zugegeben, es ist recht anstrengend, auf der Autobahn nicht schneller als 100 zu fahren, wenn man einen 140 PS CD-Turbodiesel fährt, ABER - nach etwa 750 km Fahrt ist der Verbrauch wieder deutlich unter 4L/100kmh. So schone ich Umwelt und Haushaltskasse, bin dafür leider etwa 1,5 Stunden länger unterwegs als sonst. Damit bewahrheitet sich das Sprichwort - (längere Fahr)-Zeit ist (mein) Geld.

@Skywalker

Dann rechne mal 19,18×30 und vergleiche die Summe mit dem Preis einer Monatskarte im ÖPNV oder einer Bahncard plus ermäßigte Fahrpreise.

Klar, wenn du irgendein selbstständiger Handelsvertreter bist, der täglich irgendwo anders sein Zeug verkaufen muss, dann gibt’s derzeit keine brauchbare Alternative zum Auto. Die stellen aber auch nicht die Mehrheit der Autobesitzer, die die Nachfrage nach Öl und somit den Preis in die Höhe treiben.

hat jemand schon einmal vom

hat jemand schon einmal vom abiotischen erdöl gehört, sehr interessant was darüber berichtet wird, falls das stimmen sollte, werden ganz viele in erklärungsnotstand geraten..

@Dr.Kawasaki

Tja schauen Sie sich einfach mal den Preis dieser Autos an und überlegen wie viele Leute sich eine Erstanschaffung überhaupt leisten können. Man kann Absatzprobleme auch erzeugen.
Mal abgesehen das die meisten dieser sogenannten benzinsparenden Autos Hybriden sind. Und diese haben leider nur auf dem Papier so tolle Werte. In der Realität ist die Statistik und voralldingen die Effizienz der Energiespeicherung/nutzung wesentlich schlechter. Zudem bleibt dann noch die Frage ob es sich im Bezug auf unsere Umwelt überhaupt lohnt. Strom wächst leider nicht auf Bäumen.
Und bitte an dieser Stelle nicht mit Solar/Windenergie kommen. Damit haben die hier (Norddeutschland) längst alles zugepflastert und es reicht nicht.

Und übrigens: Ich wohne auf dem Land und nutze nur ein Fahrrad und meine Füße zur Fortbewegung. Nur glaube ich nicht das die meisten Menschen damit klar kommen würden wenn ich mir anschaue was ich alles tun darf um längere Strecken zu bewältigen.

jaja..der schwache Euro, wer sonst?

Ähm, an den hohen Benzinpreisen ist jetzt der "schwache" Euro schuld? War es nicht sonst immer der "starke" Euro?

Oder liegt es einfach daran, dass der Steueranteil bei Preissteigerungen entsprechend mitsteigt?

http://www.aral.de/aral/sectiongenericarticle.do?categoryId=9013263&cont...

@ Aus Honr

Erstaunlich, dass diese seit einem halben Jahrhundert widerlegte These immer wieder von jemandem ausgegraben wird. Nikolai Kudrjawzew in der Sowjetunion und Thomas Gold in den USA haben die Hypothese von abiotischem Öl in den 50er Jahren aufgestellt. Daran ist erst mal nichts falsch. Aber die Wissenschaft lebt zum Glück nicht nur von Hypothesen, sondern von der wissenschaftlichen Methode, die aus Hypothese, Experiment und Schlussfolgerung besteht.

Wir hatten die Hypothese (das Entstehen von Kohlenwasserstoffen ohne fossile Anteile - direkt aus dem Kohlenstoff im Erdmantel und Kern), wir hatten das Experiment (extrem tiefe Probebohrungen sowohl in der Sowjetunion als auch in den USA, die aber ausschließlich biotisches, also auf Fossilien oder Bakterien beruhendes, Material zutage förderten) und wir hatten die Schlussfolgerung:

Wäre schön gewesen, hat aber nicht sollen sein.

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