Kommentare

Alles wird teurer man gewöhnt

Alles wird teurer
man gewöhnt sich dran
der Ausverkauf der Vernunft

Die Spekulanten und Preistreiber dürfen sich freuen
weil man sich ja dran gewöhnt
und Politik sich zu schade ist

weil letztendlich die Wirtschaft ein Schützling wie Günstling ist.

Und das Volk? Gewöhnt sich dran.

Bald Bezin für 4 Euro?
Eine Packung Haferflocken für 2,80?
Kaffee (500gr) für 20 Euro?
Man wird sich dran gewöhnen.

Manche verhundern eben, die Politik zuckt da doch allenfalls die Schultern. Weiter machen!

Nur ein Zufall...

...dass das mit dem Ferienende in NRW zusammenfällt, oder?

Und was hat E10 damit zu tun? Achja, es gibt ja sowas mit Spekulation mit Lebensmitteln.. das hat sicher einen weit geringeren Einfluss auf die Getreidepreise als E10.. japp..

Es wird Zeit, dass man endlich mal eine Technologie freigibt, die ohne Öl funktioniert..

Nichts Neues

Begründungen für Preisanstiege bei Treibstoffen sind immer dieselben. Daß tendenziell, über Jahre, Treibstoffe teurer werden, mag sein. Dennoch ist vor allem die Argumentation der Benzinfirmen erstaunlich. Sie behaupten, immer nur auf Basis der Einstandspreise zu verkaufen. Diese ändern sich täglich offenbar zwischen 6 Uhr morgens und 24 Uhr abends mehrmals.
Vermutlich fehlt Geld zum Einkauf und der Einkäufer kauft immer nur kleine Mengen, ja nach Nachfrage, mehrmals täglich.
Momentan mag der schwächere Eurokurs zum Anstieg beitragen. Wie ist es aber, wenn der Kurs wieder steigt? Was mag dann als Begründung für einen Preisanstieg herhalten müssen?
Vermutlich hat ein Mullah eine Fatwa erlassen, oder es ist ein Sack Reis in China umgefallen.
Schließlich hat alles mit allem zu tun.

Rösler ist gefragt

Hat es denn jetzt Herr Rösler nicht schwarz auf weiß,
dass es sich nicht um Kartellabsprachen handelt.
Das war doch bei der letzten Runde das neue Mittel, den Öl-Baronen Paroli zu bieten.
Weil man wohl dieses Thema nicht erneut aufkochen will, kommt jetzt Herr Niebel schnell mit der E10-Debatte.

Ist doch ganz einfach

Fahrt alle weniger Auto, gerade in den Städten und Vorstädten. Ich bin Anfang dreißig, besitze nicht einmal einen Führerschein, daher auch kein Auto. Einkaufen gehe ich entweder mit dem Fahhrad, mit nem Bollerwagen oder wir Fahren zu fünft,mit den Nachbarn in einem Auto. Klar mit Kindern wird es schwieriger, klappt aber auch sehr gut.
Es gilt immer noch, die Nachfrage regelt den Preis.
Das Auto ist ein Luxusgut.

Zu Herrn Niebel ist nur zu sagen, er ist Minister in einem Ministerium, was er vorher selber abschaffen wollte. Soviel zu seiner Glaubwürdigkeit.

@11:20 — DirkS

wie schön wäre diese Vorstellung. Wieder in der Stadt die Vögel zu hören.

Ganz offenbar überwiegt für die Mehrheit der Menschen der Nutzen individueller Mobilität

@ 11:21 — Nomen Klatur³

Aber, wenn der Niebel das fordert, macht mich das stutzig. Ich glaube dem FDP-Mann nicht.

Politiker sind nicht zu Unrecht am Ende der Skala vertrauenswürdiger Personen.
Aber Niebel nicht zu glauben, nur weil er in der FDP ist ist ungerecht. Mir fielen da viele andere ein, die bei weitem verlogener sind.
Zuallererst der liebe Herr Schäuble.

Krieg machen - ohne "Waffen"

Unsere HI-TEC-Energiesysteme an die Chinesen verschenkt, die Industrie hat in Sachen E-Antrieb gepennt, Gegenwind, bzw. hochkarätige Sabotage der Nuklearindustrie und seinem neuen offiziellen Lobbyminister und ein Rösler, der nur ein Ziel hat: > 5. Bevor man hier gewissen Leuten nicht richtig auf die schmutzigen Finger klopft, wird die Sparquote des Otto-Normalabreitnehmers in den zweistelligen Negativbereich absacken. Den EU-Murks noch gar nicht eingerechnet.

Kunde hat de Macht..

Um den Öl-Baronen Paroli zu bieten muss sich unser Nutzungsverhalten ändern.

Sprich, veraltete Technik wie Verbrennungsmotoren, Öl-Heizungen usw. dürfen nicht mehr gekauft werden..dann ändert sich auch was.

Ansonsten bleibt alle beim alten..und nur aufregen bringt nichts. Der Konsument hat die Macht!

Was sind die Preistreiber?

Also in meinen Augen:

-Fossile Brennstoffe sind endlich > Preissteigerung ist deshalb natürlich
-Inflationierung des Geldes, durch Gelddrucken in welcher Form auch immer
-Bereitstellung billigen Geldes (dicke Bertha) das direkt in risikolose Spekulation geht. Energie und Nahrung wird halt immer gebraucht.
-Kartellartige, oligopole Zustände. Aber das trifft fast schon auf jeden Wirtschaftszweig zu, und ist Merkmal des (auslaufenden?) Kapitalismus

E10 oder FDP haben auf steigende Energiepreisen nur wenig bis gar keinen Einfluss.

Bis zum letzten Tropfen......!

Pseudo marktwirtschaftliche Gesetze hin oder her- beim Öl handelt es sich um eine endliche Ressource, die immer „wertvoller“ und letztendlich viel zu schade sein wird, um in Motoren oder Heizungen verbrannt zu werden.

Das wissen auch „die Märkte“, die bislang mit diesem einzigartigen Gut so treffliche Geschäfte machen konnten, und diese werden aus den Verbrauchern noch das rausholen, was rauszuholen geht..... .

Das energetische Umdenken kommt schlicht zu spät, wir werden noch mit Zähneklappern Preise zahlen, die zurzeit undenkbar erscheinen, bis wir uns von alten Vorstellungen beispielsweise über Automobile, die immer schneller, größer und gewaltiger sein müssen, verabschiedet haben, und uns mit dem begnügen, was die nutzbaren Energien und die Umwelt zulassen.

Zugegebenermaßen ein schmerzhafter Prozess, aber ein Prozess, den wir nicht mehr aufhalten können.....!

Glaubens- und Energiefragen

Wieso ist Kraftstoff so teuer?

Nahezu jeder Mineralölkonzern erwirtschaftet jährlich weltweit zweistellige Milliardengewinne in Euro.

Die Mineralölsteuer der BRD sorgte im vergangenen Jahr für Einnahmen i.d. Staatskasse in Höhe v. 40 Mrd EUR (zum Vergleich: Anteil/Liter im Jahr 1990 ca. 0,25 EUR; aktuell ca. 1,25 EUR).

Merken Sie was?

Und nun erwarten wir also von einer Regierung, die schon allein das Thema der erneuerbaren Energien nicht allzu wohlwollend begleitet, dass sie im Zeitalter schwindender Einnahmen etwas gegen steigende Spritkosten unternimmt?

Und was E10 betrifft:
Schlimmer gings nimmer! Ideologisch und finanziell überhöht musste es unbedingt in den Markt gedrückt werden.

Das Ergebnis ist bekannt.

Wäre es aber billiger angeboten worden, wäre es interessant gewesen zu beobachten, wieviele dann noch mit moralischen Bedenken bzgl. missbräuchl. Lebensmittelverwendung zu hören gewesen wären...

Jedenf. ist d. feste Glaube an Kartellbehörden u.Regierung so eine Sache.

Warum verkauft intel seine

Warum verkauft intel seine prozessoren angefangen mit 3 ghz und erhöht alle 2 monate den takt um 200 mhz obwohl sie doch gleich das maximum von 4.5 ghz ereichen könnten? Die kuh wird gemolken bis sie stirbt ganz einfach.

So lange ich noch leute sehe die bei Aral und Shell tanken ist der sprit preis noch nicht hoch genug. Der staat kann und wird nix machen aber wir autofahrer schon. Mal 2 wochen nicht bei Aral, Shell und co tanken das wird schon ein umdenken bewegen. So aber werden sie uns weiter abzocken bis sie merken die schmerzgrenze ist erreicht und dann wird es sich dort einpendeln. Und wenn man jetzt denkt die armen pächter etc. ja die zahlen auch den sprit genau so wie wir auch.

Die Lebensmittelsicherung muss natürlich Vorrang haben und

keine Menschen dürfen wegen E10 Hunger leiden. Ich weiß auch nicht mehr, wem ich nun glauben soll, bei diesen widersprüchlichen Informationen.
Das Ziel, die Frucht für die Ernährung, die Reststoffe für die Energieversorgung hört sich sehr gut an. Daran sollte man verstärkt arbeiten. Biomüll zur Energieversorgung wird den Ölmultis nicht gefallen, deshalb geht dsbzgl. wahrscheinlich auch nichts vorwärts. Den Ölspekulanten und sonstigen Rohstoffpreistreibern muss gesetzlich ein Riegel vorgeschoben werden, weil sie sonst alles ins Unermessliche treiben. Sie sind nämlich die Hauptschuldigen, denn Ernteausfälle und Naturkatastrophen gab es schon immer aber nicht so viele tausende Spekulanten, welche sich auf die Schnelle eine goldene Nase verdienen wollen/können.

Staatliche Deckelung

"Leider" richtet sich die Automobilindustrie nach wie vor an unseren Wünschen aus. Komfortable Mobilität mit Platz und Leistungsreserven - das kostet eben viel Kraftstoff.

Die Politik versucht uns mit immer höheren Steuern zu bewussterem und sparsameren Fahrverhalten zu bewegen, umsonst - betrachtet man das Geschehen auf den Autobahnen.

Die Mineralölkonzerne schöpfen ab, wo sie nur können. Jetzt schicken sie die FDP ins Rennen, um das ungeliebte E10 loszuwerden.

Eine Lösung: Staatliche Deckelung für Kraftstoffverbräuche und PKW-Leistungen. Das wäre aber eine Kampfansage an die für Deutschland wichtigste Industrie ...

Das Niveau der Preise steigt, das der Regierung nicht

Zwar kaufen alle zum selben Weltmarktpreeis ein (außer bei direkten Staatsvertägren), aber Deutschland schafft es erstaunlicherweise immer wieder im Inland Spitzenreiten bei Benzinpreisen zu sein. Von Sommer zu Sommer schwingt sich die Spirale auf ein höheres Niveau - egal wieder Ölpreis war.

Die Regierung erzählt viel, aber macht nichts. Die Märkte sind eben frei.
Dabei sanken gerade im Juli, ein Urlaubsreisenmonat, die Steuereinahmen zum Vorjahr bei der Enrgiesteuer

(Mineralöl, Erdgas, Flüssiggas, Kohle, Pflanzenöl und anderen fossilen Energieerzeugnissen oder erneuerbaren Energieträgern als Kraft- und Heizstoffe )

um -7,8%, was auf eine Kaufhemmung hindeutet. Die gleicht man dann mit Preiserhöhungen aus. So haben Konzerne und Staat wieder etwas davon davon.

Ich lache nur noch.

Ich konnte aufgrund meiner jetzigen Wohnlage mein Auto verkaufen und nutze nur noch Fahrrad,Bus und Bahn und in Notfällen mal ein Taxi.
Wenn ich überlege was fürn Ärger ich in der Stadt mit meinem Auto hatte,sei es die Parkplatzsuche vorm Haus und die gelegentlichen Knöllchen dadurch oder der Wahnsinn mit den Umweltplaketten die nur reine Abzocke sind...alles vorbei.Jetzt spare ich soviel Kohle das ich nur noch lachen kann^^.
Von mir bekommt der Staat zumindest dafür nichts mehr.

Klar Auto ein Luxusgut. Alle

Klar Auto ein Luxusgut. Alle weniger fahren ja klar.

Vor allem für die Leute die jeden Tag 100 km zur Arbeit fahren müssen um leben zu können. Eine Unverschämtheit von diesen Leuten das die die 100 km in einem Auto zurücklegen statt Fahrrad zu fahren nicht wahr ? Die arme Umwelt. Leute die mehr als 30 km zu Arbeit fahren sind wirklich schlechte Menschen oder ? Die treiben ja den Preis hoch.

Die Leute machen doch kaum noch Fahrten zum Spaß das Auto ist einfach zu einer notwendigkeit für die meisten deutschen geworden. Natürlich nicht in den großen Städten aber die meisten Menschen leben noch auf dem Land oder in kleinen Städten.

Unnötige Aufregung

Diese Aufregung ist herrlich!

Für die meisten Menschen in Deutschland gibt es eine ganz billige Alternative... das Fahrrad!

Ein einfaches gebrauchtes Modell kostet fast soviel wie eine Tankfüllung.

Klar - jetzt kommt wieder "ICH kann ja nicht..."

Dann bitte auch nicht aufregen!
Die meisten Menschen fahren mit ihrem Auto Kurzstrecken bis 10 Kilometer. Selten mehr! Stimmt ... einmal im Jahr zu Tante Tili die 150 Kilometer.

UND: Tatsächlich steht das Auto mehr, als es fährt.

Gleichzeitig ist das Rad bis 5Km in der Stadt, in der die meisten Menschen leben, schneller als das Auto. Dazu gibt es in der Stadt zig Alternativen zum Auto z.B. den ÖPNV.

OK - das Auto ist bequem und eine tolle Ego Maschine, dann muss man dafür eben halt richtig zahlen.

Natürlich -es gibt immer Ausnahmen "Die anderen sollen ja immer - eine tolle Idee, aber ICH ... nein, es könnte ja regnen!"

Also bitte - worum regt man sich hier auf, über die eigene Faulheit.

Es ginge auch anders..

Naivität

Manche Beiträge hier sind wirklich naiv. Wei schon erwähnt handelt es sich bei fossilen Brennstoffen um endliche Ressourcen. Es ist der Brennstoff der unsere zivilisierte Welt am Laufen hält, ohne ihn geht nichts mehr.

Ganz gleich wie lange es noch dauert bis es wirklich ans Eingmachte geht ist es naiv anzunehmen das die Preise noch deutlich fallen werden.

In 5-10 Jahren wird individuelles Autofahren schon ein Luxus sein den sich nicht mehr viele leisten werden können.

Die Mär von der Ölknappheit

Wer sich die Mühe macht selbst etwas tiefgründiger zu recherchieren wird feststellen das die Öl Lobby alles dransetzt, die Mär von der Ölknappheit im Bewußtsein der Menschen zu halten.

Also man nehme eine kleine Lüge, mische sie mit etwas Wahrheit gut durch , gebe noch etwas geopolitische Krise dazu und schmecke es es mit etwas Weltwirtschaftskrise ab und schon haben wir den Zaubertrank mit der sich trefflich die Preisschraube wie geschmiert drehen lässt.

Gott sei Dank, sind die Bürger ja auf Autos angewiesen sind, denn niemand wird aus Bequemlichkeit darauf verzichten. Im Gegenteil immer größere Autos die die Welt nicht braucht (SUV ist hip, hat mein Nachbar ja auch) veschleudern sinnlos unsere Ressourcen.

Wenn das Volk nur merken würde das es an ihm liegt ... aber dann wäre es ja mündig ?!

Noch nicht teuer genug

Mal ehrlich ... es gibt ÖPNV, die Bahn, Fahrrad und Fahrgemeinschaften ... und wer weiß was nicht noch alles.

Aber noch immer sieht man zig Autos - natürlich gerne auch einen SUV - in dem 1,5 Tonnen bewegt werden müssen, um einen Menschen zu transportieren.

Das sagt wirklich alles... Benzin ist tatsächlich noch nicht teuer genug!

Wir alle vertrauen darauf, dass es immer so weiter geht. Über unser Verhalten wollen wir lieber nicht nachdenken... Die Automobilindustrie wirds schon richten und uns neue Modelle erfinden.

Stimmt - das 60000 Euro Elektroauto wird alle Probleme lösen .. blöderweise nur wieder gleichzeitig die Frage aufwerfen, woher der Strom dafür eigentlich kommen soll.

VW, Daimler und Audi gehts klasse - toll - die Chinesen kaufen wie blöd Autos ... die fahren womit ... Luft?

Hier wird doch immer die Marktwirtschaft gepriesen: Also, mehr Nachfrage = höherer Preis - denn die Chinesen wollen auch mit ihrem SUV durch Penking düsen.

Benzin ist ebend noch zu billig!

Bürger sind zum Teil selber schuld...

ich glaube der Spritpreis ist längst noch nicht hoch genug, da noch massig bei Shell, Aral, Esso etc. tanken anstatt nur bei den freien Tankstellen, um den Wettbewerb anzukurbeln.
Was soll also das gejammer...

Marktsignale durch den Markt

Jeder verkaufte SUV, jede verkaufte "Premium-Limousine" ist an die Mineralölindustrie ein Signal, daß offensichtlich noch viel Potential im Markt ist.

Ein Kaufmann der nicht versucht dieses Potential auszuschöpfen ist schlichtweg bescheuert.

Die Preise bestimmen die Bürger nicht nur dadurch, das sie das Zeugs kaufen sondern auch dadurch, daß sie durch ihr Kaufverhalten eindeutige Signale in Richtung Mineralölwirtschaft senden.

Für die Politik gibt es hier nichts weiter zu tun, als sich über sprudelnde Steuereinnahmen zu freuen.

Jeder einzelne entscheidet mit seinem täglichen Fahrverhalten und mit seinem Kaufverhalten im Autoladen selbst übder die Spritpreise.
Die Industrie baut nämlich genau die Fahrzeuge die nachgefragt werden.

@11:18 — Nachtwind

Es wird Zeit, dass man endlich mal eine Technologie freigibt, die ohne Öl funktioniert .....

Können Sie mehr darüber sagen?

Benzinpreis steigt auf Rekordhöhe . . .

zufällig zum Ende der Sommerferien.
Der letzte Rekordpreis stammt vom 18. April 2012.

Da war das Ende der Osterferien. Bestimmt war da
zufälligerweise der Rohölpreis auch besonders
hoch . . .

Wenn der Sprit an der Tankstelle ankommt, ist das
Rohöl ja von gestern. Soll ja nicht schlecht werden,
oder ?

Um gewisse Zusammenhänge herauszufinden, brauchen
unsere Wettbewerbshüter bestimmt noch ein paar Millionen
Steuergelder mehr.

Schon mal was von einem "Oligopol" gehört ?

;-)))

Das einzige das die Politik überprüfen sollte ...

... ist die Pendlerpauschale.
Hier rechnen wir dann aber bitte mt dem technisch Machbaren und nicht mit einem Q5 der 12 Liter raushaut.

Dann ist endlich Ruhe an der "aber-ich-muß-100-Kilometer-zur-Arbeit-fahren-Front".

Amdererseits können die gebeutelten Vielfahrer heute schon die Form der Belegabrechnung wählen und hier die Realkosten ansetzen.
So what?

Wundert sich jemand?

Der Libor-Skandal zeigt doch sehr eindrücklich, was möglich ist im sog. "freien" Handel an "freien" Börsen. Und Murphy weiß: Alles, was möglich ist, wird irgendwann passieren.

legaler Machtmißbrauch

eines vorab: mich regt der Preis nicht auf, imGegenteil, ich lache über alle jene, die mit ihren Riesen-PKWs (Viagra in Chrom) Hunderte für eine Tankfüllung zahlen müssen. Sollen sie. Nur, wenn diese Zielgruppe auch begreift, daß die Autoindustrie endlich sprarsamere Autos bauen muss, wird es eine Besserung geben.

Aber: Die Preise sind von den Konzernen manupuliert. Mißbrauch einer Marktbeherrschenden Stellung.

Beispiel, gerade vor einer Woche Donnerstag erlebt:

Aran-Tankstelle hat 1,77 (!!!) für Super 95, 1,72 für E10
aber 10 km weiter, auch eine ARAL-Tankstelle, hat Super 95 für 1,66 und E10 für 1,62

Also 11 Cent Differenz bei selbem Anbieter, und beide haben keine Konkurrenztankstelle in der Nähe.

Hier müßte reglementiert werden, nach den "Best Price" Prinzip: Die Preise müssen an allen Tankstellen desselben Anbieters bundesweit gleich sein. Wie auch Handytarife nicht nach Standort schwanken.

Dann hätten wir wieder echten Wettbewerb der Hersteller untereinander.

Nationale Nachfrage

Es ist doch interessant, dass die nationale Nachfrage - auch im Privatsektor - nach Kraftstoff steigt.

Obwohl es eigentlich alle besser wissen sollten.

Sparsamkeit - von wegen. Die Spritfresser auf den Straßen dominieren. 5 Liter Autos wurden mangels Kaufinteresse schon vor Jahren wieder vom Markt genommen.

Die 120PS müssen es schon sein - notfalls baut man einen Hybrid ein. Dann kommt eine 2 Tonnen Karre auch auf 7 Liter... YES!

Nebenbei: Jeder, der meint das Benzin sei zu teuer, der muss sich mal die Entwicklung der Brotpreise angucken.
Das ist schon erstaunlich!
Man wird erkennen, dass das Benzin erst in den letzten 10 Jahren den Brotpreis überholt hat. Tatsächlich aber Brot noch immer wesentlich teurer geworden ist, als Benzin.

Also - worüber redet man?!
Klar - niemand will sich den Realitäten stellen - man nimmt den Menschen etwas weg .. ihr Auto .. und etwas zu verlieren ist erstmal schlimmer, als etwas zu bekommen.

Hirn einschalten beim Autokauf

 
Wie schon @Didi und andere richtig konstatieren: wir sind mit dem Umdenken verdammt spät dran. Öl wird nicht mehr billiger werden, da nützt kein Herumdiskutieren über Konzernmacht und Steuerlast.

Gerade habe ich einen Neuwagen ausgewählt und bestellt. Um es kurz zu machen: es war schwierig, ich bekomme ihn jetzt über die Niederlande, weil es in D keine Variante ohne Klimaanlage gibt. Hier hätte ich ihn sogar billiger bekommen, aber mit 60 kg Extragewicht.

Geht Auto-Kaufen in Deutschland nur noch nach Bauchgefühl oder was? Warum muss so ein Ding tonnenschwer sein? Mit Elektronik an jeder Ecke? Ohne Wahlmöglichkeit für Klimaanlage etc.?

Die Automarke meiner Wahl wird sich übrigens in diesem Jahr aus Europa zurückziehen. Waren wohl zu vernünftig ...

Wenn Lügen in der Schule nicht bestraft wird

dann kommen im Endeffekt dabei solche Verhältnisse heraus. Und da der Staat dank Verschuldung auch von überhöhten Spritpreisen profitiert und im Lügen genauso versiert ist, wie seine "Gegenspieler" (eigentlich ja seine Kumpane), ist er auch nicht in der Lage, derlei aufzuklären und zu bestrafen. Zumal ja den Staatsdienern in höheren Rängen durch höhere Benzinpreise keine Mehrkosten entstehen, da sie in der Erhöhung ihrer Bezüge und Unkostenpauschalen genauso flott sind, wie die Mineralölmanager mit ihren Spritpreisen. Eine ideale Symbiose, was nur der kleine Mann noch nicht kapiert hat.

Schwacher Euro

was für ein Quatsch, bei der Einführung des (T)euro waren die Preise für Treibstoffe wie immer auch auf Rekordniveau. Der Umtauschkurs lag deutlich unter dem von heute. Es werden immer die gemolken, die sich das gefallen lassen oder gefallen lassen müssen. Die Begründungen sind ebenso abgedroschen, wie unglaubwürdig.

keine Sorge

Unser Bundesverkehrsminister ist ganz nah dran an den Sorgen der Menschen, und bald dürfen wir uns über beliebige Buchstabenkombinationen auf unseren Autokennzeichen freuen.

Quasi als Ausgleich dafür, daß wir uns das Bewegen der Karosse kaum noch leisten können.

Vielleicht sollten wir mal gegen die Sanktionen gegen den Iran auf die Straße gehen. Schließlich sorgt dessen ziviles Atomprogramm dafür, daß sie weniger Öl verbrauchen.
Dumm nur, daß wir das Öl nicht mehr kaufen dürfen.

Nebenbei sollte der steigende Ölpreis als fester Steigerungsfaktor in allen Tarifverträgen eingeführt werden, denn schließlich trifft es Pendler am meisten.

In China hätte man längst schon billigen Wohnraum in der Nähe von Produktionszentren subventioniert, anstatt Häuser im Grünen zu unterstützen, wo man aufs Auto angewiesen ist, weil der ÖPNV meist nur in Radien von 5km oder 10km funktioniert.

Die Zeichen sind klar erkennbar, nur die Politik erkennt sie nicht.

Da bin ich nicht so sicher.

Da bin ich nicht so sicher. Denn ein Rückgang des Absatzes wird mit der dann angeblich nötigen Preiserhöhung aufgefangen.
Dann wird dreist behauptet, die Anlagen wären leider, leider nicht ausgelastet, was die Kosten enorm erhöhe.
Das ist Marktwirtschaft vom Feinsten.

Schrei nach der Politik

Wirkt derart hilflos - das es schon wieder lustig ist.

Was soll die Politik denn machen?
Die Planwirtschaft einführen - oder die Mineralölkonzerne verstaatlichen?

Warum eigentlich nicht!

Aber mal ehrlich - wir alle finden die Marktwirtschaft doch so toll... da muss man ebend auch damit leben, wenn diese einem mal so richtig ins Gesicht springt.

Es gibt weltweit eine erhöhte Nachfrage nach Öl. Ist einfach so!
Und selbst wenn dem nicht so wäre ... dann gibt es in Deutschland eine hohe Nachfrage ... gleichgültig wie hoch der Preis ist.

Was bitte anderes soll denn ein Unternehmen anderes machen, als den höchstmöglichen Preis für sein Produkt zu verlangen?

Wenn die Menschen derart abhängig sind ... wäre es doch blöd das nicht auszunutzen.

Leute - die Konzerne wollen Geld verdienen .. und sind kein Verein für Lebensfreude.

Der Schrei nach politischem Handeln wirkt größer - aber ... das wird nicht dazu führen, dass der Benzinpreis auf 1 Euro fällt.

Fahrt halt kein Auto mehr

Umdenken - handeln - jetzt!

Es geht auch ohne Auto:
ok, man wird oft nass,
es dauert länger etc.
Aber: ES GEHT!
Was hat man nicht alles diskutiert vor
der Rauchverbot in Kneipen und Restaurants...
Unvorstellbar schien doch das Ganze, zumal in Südeuropa etcetcetc
Und nun?

RE: ARAL un Co boykotieren

Sehr geehrter Independent,

in Ihrer Überlegung zum Boykott großer Tankstellen gibt es einen kleinen Fehler. Nachweißlich sinkt bei Benzinmotoren der Verbrauch von Kraftstoffen mit hochwertigen Aditiven um 0,2 bis 0,5l je 100km Langstreckenfahrt.
Bei einem Durchschnittsverbrauch von 7l auf 100km heißt das:

ARAL+Co.
7,0l/100km * 1,75€/l = 12,25€/100km

Billig+Co.
7,2l/100km * 1,73€/l = 12,46€/100km

Merken Sie was?
Mit hochwertigerem Sprit spart man Geld und Co2-Ausstoß beim Fahrzeug. Warum soll ich also nicht bei ARAL & Co. tanken?

Und wenn Sie jetzt denken, ich lüge, dann probieren Sie es doch einfach aus. Ich mache das seit 10 Jahren so und teste dieses Verhältnis jedes Jahr einmal - und mittlerweile habe ich mein drittes Auto. Und je teurer der Sprit ist, desto größer wird die Ersparnis für mich beim teuren tanken.

Es grüßt hochachtungsvoll.
kontrovers_diskutiert

naive Kommentare

Manche Kommentare hier zeugen doch von einer gewissen Weltfremdheit. Wer hier die Preise als "noch nicht hoch genug" und "herrlich" feiert, vergißt viele Millionen Pendler, die auf einen, oft alten und leistungsniedrigen, PKW angewiesen sind. Den SUV- und Dienstwagenfahrern ist der Preis doch egal. Er hat es halt oder bekommt es bezahlt. Wer dagegen jeden Tag fünfzig und mehr Kilometer zu seinem Arbeitsplatz zurücklegen muss, nicht weil er will, sondern weil es zuhause einfach keine Arbeit gibt, kann über soviel Verachtung der "radfahrenden Stadtbevölkerung" nicht mal mehr lachen. Der Handwerker, der erst dann Feierabend hat, wenn sein Chef es erlaubt, kann nicht anschließend mit schlechten Bahn- und Busverbindungen mehrere Stunden ins Heimatdorf pendeln. Dann gibt es für Ihn keine Erholung mehr. Die Pflegekraft hat Dienste rund um die Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen. An Orten und zu Zeiten, die nicht per ÖPNV erreichbar sind. Sollen wir alle "hartzen" gehen?

Umstellung

Gott sei Dank haben wir diese Preisentwicklung kommen gesehen und vor 4 Jahren angefangen uns unsere Energie selbst zu erzeugen.
Unsere Nahrung.... ziehen wir selber gross.

Unseren Strom..... bekommen wir von der Sonne...

Unsere Heizung und Warmwasser... selber gebaut die Anlage, Holz muss man nur früh genug pflanzen damit es später auch schön warm ist im Haus.

Auto fahren, nur wenn es sein muss ansonsten geht es auch per Fahrrad.

Die Multis... können bei uns kein Geld verdienen, so war es geplant und die Ausführung ist eigentlich sehr einfach....nur mit viel Arbeit verbunden.

Also, Ärmel hochkrämpeln, selber anpacken und aufhören zu jammern ist die Deviese.

Jeder kann es, wenige tuen es.

MfG. Klausbert

Fehlannahme

Aller Sprit kommt aus den gleichen (wenigen) Raffinerien. Auch der, der an "Freien" Tankstellen verkauft wird. Wenn alle dort tanken, wird halt der Abgabepreis der Raffinerie erhöht.
Denn die Raffinerien gehören den Großen der Branche und sie verlangen schon jetzt von den "Freien" höhere Preise.

@johannes itten

Danke für Ihren Beitrag. Manchmal MUSS man das Auto nehmen aber wenn es nicht sei muss, sollte man aufs Fahrrad umsteigen.

Ich mache es schon seit Jahren so und viele meiner Freunde/Bekannte auch..

Habe ich nur ein schlechtes Gedächtnis,

oder hat nicht der Wirtschafts-Rösler im Mai diverse Maßnahmen zur Preisdeckelung beim Sprit verkündet. Zufällig sank daraufhin der Spritpreis. Bis vor ein paar Wochen konnte man noch den Liter Diesel für ca. 1,30 Euro ziehen. Vor eben diesen einigen Wochen aber ruderte der Wirtschafts-Rösler wieder zurück und meinte, eine Regulierung sei nicht erforderlich. Und siehe da, wieder zufällig steigen daraufhin die Preise. Diesmal auf neue Rekorde.

Ich bin die Verarscherei langsam leid. 1995 wollte Shell in der Nordsee den Öltank "Brent Spar" sang- und klanglos, mit allem Gift an Bord, in der Nordsee versenken. In der Folge der Proteste dagegen kam es auch zu Boykotten von Shell-Tankstellen. Das führte bei deutschen Shell-Tankstellen zu einem Umsatzrückgang von 50 %.

Also Leute, wer nicht pendelt und das Auto nicht dringend braucht, 50 % Umsatzrückgang führt auch bei Giganten zu Schnupfen.

@ fipsing = Meinen Sie nicht ernst oder?

Also als ich ihren Kommentar las wußte ich nicht ob sie das mit der Lebensplanung ernst meinten.
Da sie ja anscheinend in der heilen Welt schlechthin leben und sie sich den Luxus leisten können ihr Leben so zu planen das alles passt gratuliere ich hier ersteinmal.

Aber nun zu Fakten...es ist durchaus nicht unüblich einen Arbeitsweg von 100km (200km hin und zurück) zu haben.Vor allem bei Berufen die sich an Flughäfen oder anderen exponierten Orten abspielen.
Ich hatte auch jahrelang einen Fahrweg von etwas über 100km da ich am Flughafen arbeite.Wenn man dann wie üblich noch zb. Dreischichtbetrieb hat siehts da mit Fahrgemeinschaften ganz schnell ziemlich düster aus.

Für Berufspendler sind die Spriterhöhungen zwar sehr ärgerlich,nur leider wird sich daran nichts mehr ändern...zumindet nicht nach unten.

@MrEnigma, @johannes itten, @JFDee

@MrEnigma
Ein SUV wiegt eher 2t+ - 1,5t ist heute ein normaler PKW (z.B. Golf Variant) - allein schon wegen den ganzen Sicherheitsextras. Eine E-Klasse wiegt leer schon 2t...
Aber trotzdem ist der Flottenverbrauch bei PKW insgesamt rückläufig, weil sich beim Wirkungsgrad schon einiges getan hat.

@johannes itten
In der Tat oder in stadtnahen Ballungsräumen alles ok.
Im Übrigen erhöhen wir so die Landflucht.
Ganz ohne Auto wird nicht gehen, aber mehr ÖPNV und mehr Fahrrad sind extrem wünschenswert. Aber versuchen Sie mal aus dem Speckgürtel Berlins mit Fahrrad rein zu fahren – die Alleen sind ohne richtigen Seitenstreifen und Fahrradweg kein Zuckerschlecken.

@JFDee
Verzichten auf Klimaanlage wegen 60kg Ersparnis am Fahrzeuggewicht (bei insgesamt ca. 1,2t-1,5t im Schnitt)?
Autos ohne Klimaanlage sind in D (ZU RECHT) mittlerweile nahezu unverkäuflich…

Viele Grüße
Medizinmann

@Pivo - Das liegt nicht an der Pendlerpauschale...

@Pivo
Das liegt nicht an der Pendlerpauschale, denn mit den 30 Eurocent für die einfache Richtung kann man keinen Q5 bezahlen – der wird eher über die Dienstwagen oder Firmenwagenregelung (d.h. geleast und bei Selbstständigen zu 100% von der Steuer abgesetzt) bezahlt.
BTW: Q5 braucht im Übrigen bei moderater Fahrweise keine 12l/100km – aber wer fährt mit Dienstwagen und Tankkarte schon moderat ;-)

Viele Grüße
Medizinmann

Eingeständnis in die EURO-Inflation

Das ist nun der Anfang der Inflationskurve. Die Einsicht, dass es an der Infaltions liegt, ist ein gutes Zeichen.

Die Politiker sind nun aufgefordert die "Ideologie" beiseite zu legen und wieder zur nationalen Währung zurückzukeren.
Tun sie es nicht, wird es Armut und Hunger bedeuten.

Was ist die Rolle des ADAC?

Der ADAC sollte doch als eigentlich als größter Lobbyist der Autofahrer in Deutschland fungieren?! Stattdessen seit Jahren nur Worthülsen und Anbiederungen an die Mineralölkonzerne.

Noch 2 mal tanken dann kommt Peter Zwegat ....

Ein Superlativ muss es sein ...

"Denn die Tankstellen verlangten am Samstag für einen Liter Benzin Super E10 mehr als jemals zuvor."

Naja, E10 wird ja auch erst seit 2011 bundesweit verkauft. Da hätte man auch schreiben können: "Denn die Tankstellen verlangten für Benzin Super E10 mehr als letztes Jahr." Nicht wirklich sehr aussagekräftig, oder?

nein Ihr Gedächtnis ist gut, aber

dem Herr Rösler sitzt doch gerade die Strom-Lobby auf dem Schoß. Dei erklären ihm gerade, dass es in keinem Fall dezentrale Lösungen geben darf und wir in jedem Fall XXXL- Leitungen brauchen, damit der Rubel weiterhin rollt.

Deepwater Horizon & Co

Erinnert sich noch jemand an die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko 2010?

Oder an die verunglückte Exxon Valdez 1989 in Alaska? Die Fischereirechte dort haben bis heute nicht erholt - eine Katastrophe mitunter für die Fischer.

Im Nationalpark Yasuní in Ecuador wird mit öffentlichen WestLB-Landesmitteln ein vorher vollkommen unberührtes Naturschutzgebiet mitsamt unglaublicher Artenvielfalt und schutzlosen Naturvölkern platt gemacht – gefördert und geduldet von Entwicklungsminister Dirk Niebel!!!

Es gibt unendlich viele Belege dafür, dass die Förderung, der Handel und der Konsum von Öl eine schmutzige Angelegenheit ist. Und wir alle machen mit! Wir, die wir uns für zivilisiert halten. Es ist zutiefst unanständig, dieses Treiben zu unterstützen. Wir alle sollten uns das vor Augen führen und jedesmal beim Tanken daran denken. Es ist eine Schande!

Es wird Zeit für ein Umdenken und die Eurokrise wird dort ihren wertvollen Beitrag leisten, wo der Verstand kleiner ist als der Hubraum.

wenn schon mit dem Auto

,dann langfristig mal umstellen auf andere Antriebe.
Ich weiß machen alle nicht so schön brruumm wie die mit teuer Benzin. Im ländlichen Raum verstehe ich den Bedarf eines Autos schon,nur 200 km am Tag pendeln und dann nicht umsteigen auf Elektro, Gas etc. verstehe ich nicht.Langfristig weniger Ärger wegen den Spritpreisen und dann noch die Fahrten auf das nötigste reduzieren.
Ansonsten zahlen, ärgern und hier aufregen.

Die Gründe

Die Hauptgründe warum momentan der Spritpreis steigt sind ganz einfach , Öl wird immer noch in Dollar gehandelt.
Egal ob nun WTi was man in den Usa hat , oder unsere Eu Sorte Brent.
Da der Euro ziemlich schwach gegenüber dem Dollar ist müssen wir hier mehr für den Sprit blechen ...wäre der Euro noch 1.45 Dollar wert wäre der Sprit bei ca 1.40 pro Liter.
Der Euro ist aber bei 1.23 Dollar also haben wir ca 20 % Kaufkraft verloren .. somit zahlt ihr mehr und das nicht nur beim Sprit.

Dazu kommt noch der weltweite Anstieg der Barrelpreise der momentan seit Mitte Juni im Gange ist, da hatten wir 89 Dollar pro Fass (159 Liter) momentan sind wir wieder bei 114..und steigend.

Und davon das ohne Öl ein Leben wie wir es in DE gewohnt sind nicht möglich wäre will ich garnicht reden .
Im Jahr 1800 hatten wir 800 Mio Menschen weltweit ca.
Heute im Erdölzeitalter haben wir 7000 Mio.
Traktoren und Kunstdünger ect machtens möglich .. alles aus Öl bzw dessen Energie gemacht oder zumindest teilweise.

Exakt - @gierde zerstört

Fairerweise müssten all diese Kosten und die Folgekosten über den Rohölpreis abgedeckt sein.

Wäre dies der Fall, hätten wir Zustände wie vor dem 2. Weltkrieg - nur die "Betuchten" könnten sich einen "Feuerwagen" leisten, der Rest würde zwangsläufig zu Fuß gehen.

Mit anderen Worten, jeder (nicht autofahrende) Steuerzahler finanziert diese Kiste ganz erheblich, weil hier ist es so wie beim Atom - Gewinne werden privatisiert, Verluste werden sozialisiert.

Ignoranz ist unglaublich

Ok - dann machen wir doch einfach ewig so weiter und warten darauf, dass die Autoindustrie (jaaa - die, die uns autos verkaufen wollen) tolle neue Produkte vor die Haustür stellt.

Was bitte wollen die Leute hier ... 50 Cent pro Liter - oder ist das auch noch zu viel!?

Der Benzinpreis ist noch immer viel zu niedrig.
Auch wenn man es nicht wahrhaben will - aber es ist so.

Man kann ja nicht den Benzinpreis nehmen und dann mal ebend Deutschland mit Polen vergleichen.
Das ist doch absurd.

Die Polen zahlen deutlich mehr für einen Liter - wenn man das Einkommen berücksichtigt.
Wenn man 800 Euro Netto verdient, und ein Liter 1,30 kostet dann ist das eben wesentlich mehr, als wenn man 1,65 zahlt, wenn man 2600 verdient.

Fahrt doch einfach weiter eure Egokarren - regt euch auf und fertig. Das interessiert die Konzerne sicherlich überhaupt nicht!

Wer sein Verhalten nicht überdenkt - der muss sich auch nicht wundern, wenner bald 2,50 zahlt und selbst das wäre noch zu wenig!

Denkt auch nur ein Politiker

mal daran die Steuern auf die Steuern beim Sprit (Ist Grundgesetzwidrig) abzuschaffen und die Steuern mal zu deckeln?

Natürlich nicht.

Lieber nimmt man solange es geht, nach ihnen die Sintflut. Dann jammern wir halt, dass die Wirtschaft schlecht läuft, keine Autos mehr verkauft werden, die Arbeitslosen mehr werden usw..

Man verlangt zwar vom Bürger mobil zu sein, aber er kann ja ruhig statt Essen Benzin kaufen um zur Arbeit zu kommen. ÖPNV? Sehr gut, wenn man denn einen hätte, den man benutzen könnte.

Die Politik macht doch was.

Die Politik macht doch was. Aber die meisten lassen sich von der Mineralölindustrie manipulieren und machen Front gegen E10. E10 ist ja gerade der Versuch weg vom Öl zu kommen. Sicher, es ist nur ein Anfang, aber besser als nichts. Natürlich schmeckt den Bossen der Mineralölindustrie E10, bedeut es doch weniger Gewinne. Witzlos ist die neuste Masche, also ob es vor E10 keinen Hunger auf der Welt gab. Schade, dass dich auch Greenpeace vor den Karren hat spannen lassen. Es lebe der Profit drr Mineralölindustrie!?

Ich fahre jeden Tag mit dem

Ich fahre jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit und beobachte wie in schätzungsweise 80 % der Autos die in der Stadt unterwegs sind 1 Person, nämlich der Fahrer sitzt. Von vielen Kollegen weiss ich dass sie unter 3 km mit der Auto zur Arbeit fahren, durch die Stadt ! Viele Leute müssen weit zur Arbeit fahren, das ist mir bewusst, allerdings sollten diese bei der Wahl des Wohnortes meines Erachtens eine höhere Priorität auf die Nähe zum Arbeitsplatz legen als auf einen schönen Vorgarten im Dorf XY.
Es ist doch klar dass man teuer lebt wenn man 50 km von dem Ort lebt an dem man 8-12 Stunden täglich verbringt. Und wenn die Öffentlichen besser ausgebaut werden weil die Nachfrage steigt und weniger Autos unterwegs sind, erledigt sich der ständige Lärm und Dreck in den Städten ganz von selbst.
Ich berichte nur von dem was ich täglich sehe und möchte niemanden hier auf den Fuss treten. Komplett ohne Auto geht es halt manchmal (aber meistens) nicht. D ist und bleibt erstmal Autoland.

Warum Demokratie nicht funktioniert

Allein dieses Benzin-Preis-Board zeigt, warum Demokratie nicht funktioniert. Es gibt hier zig unterschiedliche Meinungen, die sich teilweise sogar gegenseitig ausschließen. Der Staat und das Wirtschaftssystem wird von einer Kaste getragen, die gemeinsam nur 1 Ziel hat: mehr Umsatz = mehr Profit = mehr Steuern, koste es was es wolle, denn alle, die hier streiten, müssen das wohl oder übel bezahlen, genauso, wie z.Bsp. die ARD-Gebühren.

So lange also, wie übrigens schon von Marx beschrieben, sich die Inhaber der Produktionsmittel und die Staatsführung einig sind, kann man mit all diesen Diversifizierungen und Streitereien nichts bewirken. Das einzige, was helfen könnte, wäre, dass alles am größten volkswirtschaftlichen Nutzen gemessen würde, aber das würde bei den Eliten Abstriche bedeuten, denn die sind schon mal viel zu teuer. Aber auch mancher Pendler oder Autoliebhaber müsste Abstriche machen, zu denen er nicht bereit ist.

Teile und herrsche, das funktioniert eben immer noch.

Worüber regen sich eigentlich alle auf?

Der Spritpreis steigt seit ich denken kann nach oben.

Gründe hierfür gibt es offiziell viele.

Aller meckern. Keiner macht was!

Und deshalb wird es immer so weiter gehen. Wenn der Liter Super bald 2, 3, 4, oder sogar 5 € kosten wird, der Deutsche wird es bezahlen, meckern, sich daran gewöhnen und weiter fahren!

Beweist mir das Gegenteil!!!

Benzinpreise gehören verstaatlicht

Es gibt Produkte die für die Menschen lebenswichtig sind: Strom, Wasser, Gas und Benzin. Die Preise für solche Produkte dürfen nicht rein von wirtschaftlichen Interessen gesteuert werden sondern müssen im Sinne des Allgemeinwohls bezahlbar bleiben.
Es kann nicht angehen das die Menschen immer weniger verdienen, die Produkte die sie kaufen sollen immer mehr dieser Recourcen verbrauchen und diese dann immer teurer werden.

an saki67

wie du bereits recht gut ausgeführt hast bin ich der Meinung, das die Mineralölsteuer und die Ökosteuer zweck gebunden für den Umbau auf ein Alternatives Energiesystem verwendet werden sollten,z.B. für den Stromtrassenausbau...
die Energieversorgungsunternehmen müssen dort nicht mehr Investieren (was Sie sowie ungerne tuen ) und müssen dann für die Durchleitung Gebühren bezahlen ...
So findet dann für die Öffentlichkeit auch eine Refinanzierung statt...
Wenn die Kinder in Afrika und Mexico usw. kein Brot mehr haben, sollen sie doch Kuchen essen ...
Herr Niebel den man der Zeitig sehr übertrieben viel Aufmerksamkeit schenkt, brauch sich ja auch über die Preise überhaupt keine Sorgen machen, seine Limosine nimmt mindestens 15L/100km und die bezahlt der Steuerzahler...
Je mehr Einkomen / Umsatz " die Leistungsträger "/ Firmen haben, desdo weniger sollten Sie Steuerlich absetzen können...
und würden so automatisch spritsparende Autos fahren und mehr der Allgemeinheit wieder zurück geben.

@ kontrovers_disk...

"Hochwertige" Additive? Meinen Sie die Farbstoffe?

Unsere freie Tankstelle wird von einem weißen Laster beliefert, der abends in einem ARAL-Depot steht.

Also ich weiß echt nicht was einige hier haben

Ich fahre jeden Tag 13km zur Arbeit. Was ich nicht im geringsten schlimm finde. Dafür brauche ich nun wirklich kein Auto. Einkaufen kann man auch mit einem Reiserucksack.

Warum mir der Spritpreis eher sorgen macht: Hat mal einer von denen die hier weinen weil Sie für meist unnötige Fahrerei mehr zahlen (und auch von den Weltverbesserern die am liebsten Autos verbieten würden) dran gedacht das die meisten, nein eigentlich alle, Unternehmen nicht mehr Arbeiten können wenn der Transport nicht mehr bezahlbar ist. Denn irgendwann erreicht man einen Punkt wo die Transportunternehmen die Arbeit einstellen müssen.

Und glauben Sie ja nicht das das ja die Bahn übernehmen kann. Die hat sich als so inkompetent erwiesen das man die nur beauftragt wenn die Ware auch mal ein paar Stunden zu spät ankommen kann.

Jemand hat mal gemeint...

...dass der "Deutsche" erst wieder gemeinsam für etwas auf die Straße geht, wenn der Sprit zu teuer wird.

Glücklicherweise seh ich in diesem Beitrag gar nicht mal so viel Geheule darüber und eher viele die das gar nicht mal so schlecht finden.

Fuß vom Gas?

Als langjähriger Autofahrer erlebe ich täglich, wie Leute "volle Pulle" auf rote Ampeln zurasen und dann in die "Eisen steigen". Wird es gelb, geben diese "Herrenfahrer" Vollgas, um dann vor einer roten Ampel wieder..... Auch fasziniert mich, dass Kurzstrecken dringend den Einsatz des PKW erfordern, obwohl Laufen sehr gesund sein soll und auch die Nutzung eines Fahrrads kann helfen Sprit zu sparen. Und wenn alle Autofahrer ständig auf die Preise achten und nur dann tanken würden, wenn ein Tiefpreis erreicht ist (im Moment hauptsächlich am Samstag), würde sich auch die Preisspirale langsamer nach oben bewegen.

@HMBMaD

Das Gegenteil lebe ich schon lange und das mit Vergnügen.
ErGo es geht doch!!

MfG. Klausbert

an kontrovers_disk...

Ich weiß ja nicht wo Sie wohnen, machen Sie (und alle anderen auch ) sich den Spass und fahren mal zu einer Großtankstelle, oder Raffinerie, wo die Tankfahrzeugebetankt werden ...
Dort fähren alle tanken ... die bekommen alle den gleichen Sprit !
Einziger unterschied anderes eingefärbt,
... und Natürlich nach Oktan sortiert.
Wer sich von Werbeaussagen beeinflussen lässt ...
Übrigens der Druchschnittsverbrauch von Hybridfahrzeugen wird mit vollen Batterien gemessen und weicht sehr stark von den Normalbedingungen ab.
Hab seit 3 Jahren und 20000Km einen Prius und der Verbraucht bei gemässigter Fahrweise im Realdurchschnitt ca. 7-8Liter ... sehr enttäuschend ... nur im Stadtverkehr sticht er alle anderen aus ...
Diese Antriebsart sollte für Packetdienste und alle die viele Start Stops haben favoritisiert werden ...
Das andere Antriebskonzepte ausgestorben sind oder nicht/ungenügend weiter entwickelt wurden, unbegreiflich ! ! !
siehe zdf Mediathek Schwungmasse
und wiki Redox Batterien

Auch E85 teuer

Sogar E85 (der Kraftstoff mit bis zu 85% Ethanol) ist 5 Cent teurer geworden.

""Komplett ohne Auto geht es

""Komplett ohne Auto geht es halt manchmal (aber meistens) nicht."

Merkwürdig, bei mir geht es seit über 50 Jahre ohne..."

Es kommt immer drauf an, wie eilig man es hat !

immer dieses

Gejammer wenn der Sprit teurer wird.
Jeder Bürger hat es SELBST in der Hand!

Wenn ich gerade wieder an vergangenes Wochenende denke, so kann der Sprit noch nicht teuer genug sein!

Viele Autos mit nur 1 Person drin, Sonntagsfahrer die ihr Schönwetterauto bewegen, ganze Heerscharen von Motorradfahrern (1Moped ca. 6-7L/100km)
Aber das Auto, des Deutschen höchstes Gut... daran will einfach keiner sparen!?
Ich bin mittlerweile auch wieder auf mein Rad umgestiegen um zur Arbeit zu kommen (18km ein Weg).
Wer will kann seine Sprit kosten enorm senken und schont nicht nur die Umwelt. Man erfreut sich auch innerhalb kürzester Zeit an seiner eigenen Fitness.

Wann schaffen es die Menschen endlich mal etwas umzudenken?
Das Auto/Moped usw. sollte nur für die nötigsten Fahrten genutzt werden. Und nicht um Sonntags schön zum angeben fahren oder nur "weil´s Spaß macht"

Von mir aus kann der Liter bald 5€ kosten, dann wird das Auto halt ganz abgeschafft

@Oxalis @gray @Nutzer

@Oxalis
Bei all den Spaßmobilen mit Verbrennungsmotor sind aber die Spritkosten eh der allerkleinste Anteil der Gesamtkosten.

Will sagen, wenn ich z.b. ein Motorrad unterhalte, dass 10-15 T€ gekostet hat was Versicherung und Wartung kostet etc.

…für so ein Spaßgefährt das der Sprit dann auch 3€ kosten bzw. 60-80€ für so eine Motorradtankfüllung die vielleicht einmal im Monat fällig wird – „Kost Benzin auch 3 Mark 10 – scheiß egal es wird schon gehen - Ich will Spaß ich geb Gas etc.“

Es gibt aber einige Leute, die nicht so leicht auf Ihr Auto verzichten können und denen tut der Spritpreis eben richtig weh…

@gray
Das ist sehr schön für Sie, aber ihre Lebensrealität ist eben nicht jedermanns Lebensrealität…

@Nutzer
Um Eilig geht es vielen Leuten wohl eher nicht.

Viele Grüße
Medizinmann

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