Kommentare

Völlig normal!

"Das gut einstündige Gespräch in Schäubles Urlaubsort sei nichts Unübliches, hatte es zuvor im Berliner Ministerium geheißen."

Ich lach mal kurz!

Es ist natürlich völlig normal, daß ein amerikanischer Minister über den Teich fliegt, um einen deutschen Minister im Urlaub zu besuchen, um ganz einfache politische Themen zu bequatschen.
Und es ist auch völlig normal, daß dazu Fotografen eingeladen werden und das Fernsehen darüber berichtet. Das ist wirklich nichts unübliches.
War doch in all den anderen Jahren auch so, oder?

Herrlich!

(PS im Ernst: natürlich treffen die sich immer mal irgendwo, auch privat. Aber dann ist niemals die Presse dabei! - Hier handelt es sich einfach um einen PR-Termin, der vermutlich sagen soll: "Alles nicht so schlimm!")

Wie will eine SPD Glaubwürdigkeit gewinnen

Die Beträge sind bereits so hoch, daß D daran scheitern wird. Trotzdem glaubt die SPD mit einem europäischen Schuldenfonds eine Lösung zu haben. Und diese Schulden sollen auch noch getilgt werden!! Was soll dieser Witz? Wo doch jetzt schon die Schulden nur noch steigen. An Tilgung denkt doch niemand.

Oder soll die "Tilgung" des Schuldenfonds ein Grund für die neue Abgabe auf alle Hausbesitzer sein? Mit einer Zwangsanleihe auf alle Hausbesitzer bekommt man frisches Geld und kann weitere Schulden machen.

Wo soll das noch hinführen?

Unsere Volksvertreter werden den Zauber der Schulden nicht mehr los. Das kann man nicht mehr mit immer neuen Schulden lösen.
Aber mit der beginnenden Inflation kann man alle verarmen, um den "Euro zu retten"!

Wo ist da, das was man früher einmal "gesunden Menschenverstand" nannte?

Schäuble, USA, Monti

Schübele sollte sich nicht von Monti oder Geithner um den Fingerwickeln lassen.
Die USA betreiben eine unverhältnismäßige Geldschöpfung.
Die Erhöhung der Geldmenge der USA hat den Wert des US-Dollar gegenüber der D-Mark erheblich schrumpfen lassen.
Die USA sollten kein Vorbild für Europa sein.
Monti war früher in Italien und dann in den USA für Goldman-Sachs tätig.
Monti steht der Geldmengenpolitik der USA nahe.
Zumal Monti aus Italien kommt, wo früher mit der italienischen Lira eine noch lockere Geldpolitik betrieben wurde, unter Inkaufnahme von Inflation.
Weder die frühere italienische Lira, noch der US-Dollar, sollten als Währungen Vorbilder für den Euro sein.
Und weder die gegenwärtige (zuletzt von Ben Bernake geprägte) US-amerikanische Geldpolitik, noch die frühere (teilweise von Bettino Craxi beeinflusste) italienische Geldpolitik sollte für uns ein Vorbild sein.

warum stimmen dann alle für den ESM? CDU/CSU/FDP/Grüne?
Warum ist der ESM von angelsächsischen Anwaltskanzleien verfasst worden? Haben wir keine eigenen "Experten" in Deutschland, wenn wir schon für alles haften sollen?

Der Beste soll es bei der EZB machen...

und nicht der nach Landesproporz an der Reihe ist. Europa kann sich gerade jetzt keinen Finanzjongleur leisten der durch Ankauf von schlechten Papieren die Karre endgültig in den Bach fährt. Trotz großer Hoffnungen der Beiden steckt die Karre noch ziemlich im Dreck. Es ist schon bezeichnend das Griechenland nicht mehr erwähnt wird denn da gehen wohl langsam die Lichter aus.

Warum kompliziert, wenn's einfach geht?

Sonderbar, mit welchem Tamtam die Schuldnerländer ans Geld Deutschlands/der "Nordländer" wollen.
Dabei wäre es so einfach: Die entspr. Südländer erklären sich bankrott (was sie ja effektiv schon sind), und die "Nord"-Guthaben in diesen Länder verwandeln sich dadurch sofort in "nichts".
Damit hätten die Schuldnerländer ihre Schulden los, und Deutschland und andere Gläubigerländer ihr Geld, das ja zum Teil Guthaben in den Schuldnerländern ist.
Der Euro bricht nicht zusammen, es sei denn, denn die EZB würde dadurch insolvent, weil sie zu viele wertlose Südstaatsanleihen gekauft hat. Aber die EZB kann ja legal Geld drucken.
Das ganze Tamtam der Politiker dient doch auch nur dazu, dass Deutschl.+"Norden" sein Geld los wird und die Schuldnerstaaten ihre Schulden; allerdings mit dem Unterschied, dass dabei die Schuldnerstaaten ihren Bankrott nicht erklären müssen, und der Geldtransfer von "Nord" nach "Süd" zu einer Dauereinrichtung wird.

Schlimm, dass nur die CSU das alles kritisiert.

Es sagt ja einiges, das

Es sagt ja einiges, das Geithner zuerst zu Schäuble fliegt und danach erst zur EZB um auch den netten Draghi mal die Hand zu schütteln. Das Griechenland hier mit keinem Wort erwähnt wurde lässt schon einiges Erahnen - nichts gutes für die Griechen aber besser für den Rest denke ich doch.

Inflation

Der einzige und schnellste Weg aus der Krise ist eine gepflegte Inflation ... die aber insbesondere die Deutschen nicht wollen (damit die Reichen nicht so viel verlieren?). Das wäre die Lösung für alle Probleme mit der Staatsverschuldung ...

Gerade aufgrund der unterschiedlichen wirtschaftlichen Kraft der EU-Länder ist es Unsinn eine gemeinsame Währung zu haben und Griechenland (+Spanien usw.) beweisen das gerade perfekt. Es war weiterhin kompletter Unsinn die EU auf einen Schlag um so viele Staaten zu erweitern, die wirtschaftlich einfach sehr unterschiedlich sind. Das alles zieht zu viel Geld aus den Kassen und verteilt es an die falschen Empfänger.

Das größte Problem bei der Vermeidung weiterer Wirtschaftsblasen ist und bleibt aber London und der dortige Finanzmarkt, der die Regierung zu sehr in der Hand hat und mit Abwanderung droht, falls es auch nur irgendeine wichtige Einschränkung gibt. Da sollte unsere Regierung auch mal einen Alleingang machen und vorangehen.

@ 19:26 — chris2008

Länder mit hohen Außenhandelsüberschüssen sind eine Gefahr für Weltwirtschaft und Welthandel. Natürlich müssen diese Länder ihren Überschuss verlieren.

Wenn ich das schon wieder

Wenn ich das schon wieder höre, diesen Scherz oder wars ehrlich gemeint: MÄRKTE beruhigen

Die Märkte sind so wichtig? so unwichtig in Wirklichkeit, wenn es doch so ist, dass niemand diese Märkte wollen kann!

Wer will das denn?
Ich würd wenn ich Geld habe auch an den Märkten spekulieren. Aber ich würd dennoch gegen diese Märkte sein können, als allgemeines Gebot.

Wenn gewisse Dinge die Existenz belasten, muss man seine Chancen nutzen, deswegen macht man da mit , bei den Märkten.

Geld ist bis zu einem Wert ein Risiko, was ja nur beweist, dass man abgesehen von den Süchtigen dieses Geld das keine wichtigen Dinge bezahlt, gar nicht braucht. So setzt man es ins Spiel ein.

Die Akkumulation von Kapital in diesem Bankensystem setzt sich ja fort bis in die kleinste Lebensbedingung anderer. Nur bei anderen als Problematik.

Also , Märkte nicht beunruhigen, sondern abschaffen-

Sie ergeben längst keinen Sinn mehr und ihre Obszönität nimmt jedes Mal zu

Schäuble und Geithner verbreiten neuerdings Optimismus.

Steh' nicht so rum - lob irgendwas!

Beide Minister zeigten sich zuversichtlich, dass die Reformen in den Euro-Mitgliedstaaten erfolgreich sein werden.

Oh ja, die Griechen und die Spanier sind schon ganz euphorisch vor lauter Erfolg...

Als positive Beispiele nannten sie Irland und Portugal.

Wie man's nimmt: Der Ex-Chef der 'systemrelevanten' Irland-Bank AngloIrish wurde wegen Betrügereien festgenommen; massenhaft Iren wandern aus; die Arbeitslosigkeit ist auf 20-Jahres-Hoch; Bulldozer schieben die Geistersiedlungen aus der Immobilien-Blase zusammen und die Staatsverschuldung hat sich gegenüber 2007 verfünffacht.

Wenn DAS für Schäuble ein "positives Beispiel" ist, sollten wir ihn m.E. schnellstens loswerden!

Zitat von Junker am

Zitat von Junker am 27.12.1999:

"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den
Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde,
dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

Welch geistige Kinder Baroso, Junker und Co. sind erschliesst sich mir insoweit, das Sie mittlerweile ALLES tun wollen um den Euro zu retten. Der Begriff ALLES sollte man daher nicht unterschätzen.....

T.Geithner

Wollte er nicht vor nicht allzu langer Zeit sein Amt als Finanzminister niederlegen?Was ihn bewogen das Amt zu behalten!In den Staaten ist Geithner hoch umstritten!Selbst in der eigenen Partei!Soll das Amt für Obama gerettet werden ?Brauch Obama gar nicht!Sein Kontrahent im Wahlkampf wird die Wahl niemals gewinnen!Geithner hat den Markt mit billigen Dollars bereits geflutet!
Er selber hat mal gerade vor 18 Monaten der Washington
Post erklärt:Das überflüssige Kapital werde dem Cashflow langsam und rechtzeitig entzogen!
Eine Erklärung wie das funktioniren soll? Die Erklärung hat der famose Schreibtischexperte bis heute nicht ab gegeben!Die Karriere von Draghi ist bekannt,genauso
wie die Freundschaft von Barroso zu seinem Studienfreund in Griechenland,dem zufällig mehrere
Fernsehsender gehören Banken ,Versicherungen!
Was macht das schon wenn Herr Barroso zufällig auf der
Jacht mit ihm Urlaub macht!Ist doch ganz normal,oder?
Also weshalb die Aufregung um Geithner?Wir zahlen alles!Basta

@Gandhismus

Sie wissen aber schon wie sich Staaten finanzieren?

Alles so furchtbar eilig!

Wie sagte erst gestern Herr Juncker? Es muss alles sehr schnell gehen. Deshalb sind unsere verantwortlich handelnden Minister und auch ihre Chfin erstmal in den Urlaub gegangen, weil es ja so eilig ist. Wenn es sich nur um GR handeln würde, fände ich das auch ja alles o.k.
Aber es geht ja auch um div. andere Länder, bei denen es wirklich pressiert. Also ihr Minister: zurück an die Schreibtische und arbeiten!!!!

Eurorettung

Ich habe keine Probleme damit, selbst wenn ein Großteil der deutschen Wähler den Euro retten wollen würde!

Diese können dann der Bundesregierung einfach eine Generalvollmacht für ihre Konten ausstellen um die Rettungsfonds zu decken und niemand wird zu etwas gezwungen dem er nicht zugestimmt hat!

Es ist doch gut, wenn jetzt

Es ist doch gut, wenn jetzt der Druck mal so hoch ist, dass die Staaten anfangen ihre Nettokreditaufnahmen zurückzufahren und mittelfristig planen, Altschulden zurückzuzahlen. Das sollte übrigens auch für die USA gelten.

Wie schon einmal beschrieben,

Der Amero wartet schon in den Startlöchern, Sie glauben doch nicht ernsthaft das der Westen nicht noch ein Ass im Ärmel hat! Und vielleicht noch in der Hintertasche.
Eine neue Währung wäre wohl der einzig noch sinnvolle Schritt des Westens nachdem seine Währung massiv in den Keller rutscht, nicht nur um Rezession zu verhindern, sondern auch um neue Investoren anzulocken und die Wirtschaft wieder anzuschieben, wo da dann wohl die ganzen Euro hineinfließen werden, ist jetzt schon klar!
Die wahre Geschichte ist doch diese, wenn man sich weiter hinein steigert in die Euro Krise und noch mehr investiert kommt es so oder so zum Crash, dieser ist doch schon vorprogrammiert, die Frage die sich stellt ist ob man dann auch Gesicht und Identität wahrt! Will man ein unabhängigeres Europa, indem auch die Staaten noch Souveränität besitzen oder eines das im vornherein zum scheitern Verurteilt war, das Konzept dafür kam ja von beiden Seiten des Atlantiks. Es geht hier doch um absolute Kontrolle!

@Werner40

Stimme da vollkommen mit Ihnen überein. Befürchte nur, das die Erkenntnis etwas zu spät kommt. Der Dominoeffekt der Zinseszinsen hat schon längst eingesetzt.

@räuberpistole

Möglich, der Deutsche ist zu bequem um für den Urlaub die Währung zu tauschen

Aber welchen Grund sollte ein Nicht-EU-Urlauber haben um am € festzuhalten?

Bitte nicht die Märkte beruhigen

Ernsthaft! ich mag es sehr, wenn es da etwas wild und lebendig zugeht. Warum nauch nicht, das ist schliesslich Leben.

Und ausserdem schmeckt das Gemüse vom Markt um einiges besser als das aus dem Supermarkt. Und all die netten Verkäufer und Verkäuferinnen, die Ihre Kundschaft noch persönlich kennen und immer für einen netten Spass zu haben sind.

Und im Gegensatz zu unseren Politikern und Finanzjongleuren, können die Leute (welche, wie schon erwähnt, nett, charmant, freundlich, humorvoll und auch gar nicht so teuer sind, wie oft behauptet wird) rechnen!

klar soweit, Freunde?

euer Bilgenschwein vom Markt

Geithner und Schäuble optimistisch

Na prima. Wenn der Finanzminister eines Landes mit 15.449.600.596.103 USD Schulden mit dem Finanzminister eines Landes mit 2.039.596.743.975 EUR Schulden (und neuerdings weiteren hunderten Milliarden Bürgschaften für andere EU-Staaten) zusammentrifft, dann kann ja nur Zuversicht herrschen.

Immerhin, es gibt noch einen kleinen Unterschied: in Deutschland sind wenigstens die Privathaushalte noch nicht hoffnungslos überschuldet. Folglich fragt man sich an den internationalen Kapitalmärkten: wie können deren private Kassen nun auch noch zeitnah geplündert werden? Richtig, der Masterplan hierzu nennt sich "Eurorettung". Aber bitte ganz schnell machen damit und keine kleinkarierten Gerichtsentscheidungen abwarten, denn die Märkte sind nervös!

irrationale panikreflexe bestimmen hier den diskurs.

die weltwirtschaftlichen folgen, die ein eurozusammenbruch hätte, werden ignoriert, als würden sie uns nicht tangieren. allein der austieg und die darauf folgende pleite griechenlands bedeutet laut hans werner sinn für uns kosten von ca. 88 milliarden.

italien u. spanien stehen mit dem rücken an der wand wegen horrender zinsen.

die rettung dieser länder geht nur dadurch, dass wir sie dem markt entziehen und gegen die auflage, mit reformen fortzufahren, mit anleihen z.b. über esm oder ezb refinanzieren. das kostet keinen pfennig, es sind anleihen, die niedrig verzinst sind und zurückgezahlt werden. die so erreichte konsolidierung des südens bewirkt, dass die begonnenen reformen auch erfolge bringen und die rückzahlung sichern.

tut man, was hier die eurogegner wollen, wird der mehrwert der reformen von den horrenden zinsen gefressen. eine pleite aller südländer ist die folge, da sie sich nicht mehr refinanzieren können. das werden unsere banken nicht überleben. wollt ihr das?

"Bedeutung einer engen Zusammenarbeit"

Aber klar doch!
Die "enge Zusammenarbeit auf dem Bankensektor" funktioniert doch schon seit Jahrzenten erfolgreich - so erfolgreich, dass wir ein Banken-Schatten-Kartell haben, wie nebenbei aufgrund des LIBOR-Skandals herauskam. Diese Tatsache ist T. Geithner sicherlich nicht entgangen, da das Desaster der englischen Barclays-Tochter in den USA doch schon zum Tagesgespräch gehört.
Nachdem dieseits und jenseits des Antlantik allen Regulierungen auf dem Bankensektor eine Absage erteilt wurde, soll es jetzt die Politik "richten" - wie blauäugig! Ein bisschen Panik, ein bisschen PR, ein bisschen geheuchelte Verantwortung.
Die knallharten Banker-Akteure, dazu zähle ich auch T. Geithner (Lehrjahre bei der FED) - suchen jetzt Schutz bei denen, die jahrelang bei dem Allmachtsgebahren des Bankensektors, tatenlos zugeschaut haben. Welch ein makabres Szenario! Die sind mit ihrem Latein alle am Ende - wollen es aber noch nicht begreifen!

schäuble macht in der eurokrise einen guten job.

ich bin kein politischer freund schäubles, vor allem, wenn ich seinen laxen umgang mit steuerbetrügern sehe. auch lässt er, was die regulierung der finanzmärkte anbelangt, vor allem auch aus rücksicht auf die fdp, die zügel schleifen. gleiches gilt bei der besteuerung der krisengewinnler.

er erklärt, und da hat gauck recht, den bürgern seinen weg und das warum der eurorettung viel zu wenig.

trotzdem wird er sich bei der lösung der eurokrise durch esm, ezb etc. auch gegenüber der zaudernd agierenden merkel durchsetzen. fachwissen und standvermögen hat er, und deshalb brauchen wir ihn als finanzminister genau jetzt, um schaden von deutschland abzuwenden, auch wenn hier jeder gegen den euro polemisiert. nicht immer liegt die mehrheit richtig, die bei jedem kinderschänder die todesstrafe fordert. noch sind wir eine repräsentative und keine direkte demokratie mit imperativem mandat. schäuble ist seinem gewissen verpflichtet. ihr könnt ihn erst gottlob erst 2013 abwählen.

In den USA gibt es das System der "primary dealers", welche die von der Treasury begebenen Staatsanleihen kaufen müssen.

Zusätzlich haben die USA bei gut 62000 Mrd. $ an Geld&Geldforderungen ein Inflationsziel von 2%.

Um dieses einzuhalten, muss deren Geldmenge (=Schulden) selbst bei Nullwachstum um 0,02*62000=1240 Mrd. $ wachsen.

Das Eurosystem funktioniert anders, da es keine "primary-dealers" ("Zwangskäufer von Staatsanleihen") kennt und somit komplett von Bonitäten abhängt, wodurch der Euro im Gegensatz zum Dollar nicht beliebig vermehrbar ist.

Somit müssen in den USA Staats"schulden" nicht zurück gezahlt werden.

In den Eurolandstaaten sind Staatsschulden hingegen relevant, da der Euro im Gegensatz zum USD eine Währung ist, welche nicht nur durch Vertrauen in die ZB gedeckt ist, sondern auch in die Wirtschaftskraft des Staates/der Eurozone.

Wer also in der Vergangenheit der "angelsächsischen Lehre" folgte, beging bezüglich des Eurosystems zwangsläufig einen schweren Fehler.

Wertloser Optimismus

Geld war schon immer wertlos. Leider verstehen das die meisten nicht. Problematisch wird es nur, wenn Wohnungen,Häuser und sonstiges Eigentum enteignet werden.Eine Abgabe, bzw. Steuer auf Immobilien ist in Vorbereitung!

Am besten fährt derjenige der sich auf eine Krise vorbereitet hat. Gold,Silber,Lebensmittel, Wasser und unabhänge Energieversorgung. Nur was man selbst in der Hand hält, gehört einem auch ! Und was noch wichtiger ist, der Staat weis nichts davon !

Schäuble bereitet mir eher Angst als Optimismus. Gegen Ihn und die Befürworter des ESM Vertrages ist Anklage wegen Hochverrats bei der Generalstaatsanwaltschaft erhoben worden. Einfach mal googeln und lesen.

@paddi

Eine Eurozusammenbruch, ja ein Zusammenbruch des gesamten Weltfinanzsystems, wäre eine Erlösung für 99% der Menschen. Die Zinsbelastung ist schon heute kaum noch tragbar. Und damit meine ich nicht nur die direkten Zinsen auf die Staatsschulden. Mit jeder Ware, die wir kaufen, zahlen wir die Zinsen, die die Investition für dessen Herstellung gekostet hat. Die 1% der Menschen, die von diesen Zahlungen profitieren wollen uns einreden, dass es uns danach allen schlechter geht. Und das ist nichts weiter als eine Lüge. Nach einer kurzen Rezession haben wir günstigere Produkt und sehr viel niedrigere Steuern.

@Gezza - Zinseszins

So einfach ist das nicht mit dem Zinseszins, denn nicht der Zins ist das Problem, sondern die daraus entstehenden Renditedifferenzen, welche dann nicht mehr ihren Weg zurück in die Wirtschaft finden, da sie aus unterschiedlichen Gründen (z.B. zum Zwecke einer privaten Altersvorsorge) gespart werden.

Etwas holprig ist dies in folgendem Text beschrieben:
http://tinyurl.com/89gntk5

23:50 — paddi - Guter Job

Job ist keine Arbeit.

Job ist grundsätzlich fremdbestimmt.

Arbeit hingegen hat Klasse.

Die Meißten haben nicht die Möglichkeiten, trotz Vollbeschäftigung, kreativ zu sein. Obwohl es "Vollzeitarbeit" genannt oder getarnt ist, degradiert sich diese Beschäftigungsform ebend nur auf "Job" .
Und den macht er Super!
Und natürlich nur zum Wohl des Volkes !

Zitat >>> GEMEINWOHL GEHT VOR EIGENWOHL <<<

Wäre es nicht mitunter

möglich, das es in der Zeit als es die Währungsreform gab, und große Versprechungen gemacht wurden das der Euro das doppelte Wert gegenüber der Vorwährung sein würde, die Südländer etwas richtig (bzw. falsch wie sich zeigt), und unsere Politiker sowieso den Karren in den Mist gefahren haben, und deswegen der Süden so leidet? Nicht weil er "über seine Verhältnisse gelebt hat" sondern weil er dem Volk das gab was es in der Währungsreform versprochen hatte?
Deutschland wiederum aber die Gehälter NICHT angepasst hat, genauso wenig wie die Preise für Konsumgüter?
Egal wie, es ist ja nicht so als ob Deutschland nun an der Reihe ist dem Volk das zu geben was es in der Währungsreform versprochen hatte, und die fetten Jahre für die Bürger des Landes anstehen.Es wird nämlich genauso in den Sog mitgerissen wie alle anderen auch, gerade weil die Deutschen solche krassen Sparer sind, und Geld auf der hohen Kante liegen haben, ran an die fetten Gänse, genau deswegen wird jedem Dreck zugestimmt!

europa ist schachmatt

es ist ein irrsinn - all diesen hohlen köpfen bei der "politik" zuzusehen, europa war von anfang an:

zwar grundsätzlich eine tolle idee

aber viel zu hastig und schlecht geplant - umgesetzt

man wollte über die monetäre union die menschen zur einheit zwingen

und das geht eben jetzt schief ...

selbiges gilt im übrigen für japan, das schon jetzt - bei niedrigzinsen - mehr als 50% der einnahmen für schuldnrückzahlungen ausgeben muss;

wenn die medien, meinungsmacher und "geldmenschen" die zinsen erhöhen indem sie die investoren auf den schuldenberg hinwesisen .... ist es aus mit japan ....

europa muss die schulden vor allem zurückzahlen, nicht nur hin und her schieben - und darüber reden ...

und das wird 50 jahre dauern und ganzen generationen ihren wohlstand kosten;

Artikel ohne klare Begrifflichkeiten

@MilosFormanJack..., Sie haben vollkommen recht und deswegen ist es unsäglich, dass der Artikel wiedereinmal behauptet "Die USA mahnen die Euro-Länder seit langem zu weiteren Schritten gegen die *Schuldenkrise*." Nein, eine Schuldenkrise sehen die Amerikaner nicht. Ihr Rezept sind weitere Schulden. Was Ihnen Sorgen macht ist, dass sich EURO-Land vom amerikanischen Schuldenzug abkoppelen könnte und sie mit Japan und Großbritinien zusammen all' die Schulden schultern müssen, die dem Finanzkapital weithin satte Zinseinkünfte ermöglichen, erarbeitete Zinsen auf Nichts als Bilanz-Nullen.

Ich habe mich schon immer gefragt, wie man den Vorsitzenden der extrem bankdominierten Luxenburg AG als unparteilichen EURO-Verteidiger akzeptieren konnte.

@CE, Inflation hilft gegen Schulden, ja, aber sie trifft Alle, auch die, die Nichts auf der hohen Kante haben. Was wir brauchen ist Vermögensdeflation. Die Banken müssen pleite gehn. Davon haben in Argentinien die Ärmsten am wenigsten gespürt.

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