Wolfgang Schäuble und Timothy Geithner auf Sylt

Ihre Meinung zu Euro-Krise: Schäuble trifft Geithner, CSU attackiert Juncker

Euro-Krisendiplomatie auf Sylt: Dort treffen sich momentan Finanzminister Schäuble und US-Ressortchef Geithner. Derweil hat sich die CSU auf Eurogruppenchef Juncker eingeschossen, der Deutschland kritisiert hatte. Generalsekretär Dobrindt findet das "unverfroren" und bezweifelte Junckers Eignung.

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40 Kommentare

Kommentare

Gast
Es gibt nur "Gutes"

Alles hat seine Kehrseite.

Außer der fortwährenden Problemrettung, auch gerne als €-Rettung tituliert.
Insbesondere das Arbeiten mit der Druckerpresse, gleich ob ESFS, ESM oder Anleihekäufen hat, glaubt man den historisch belegt unfehlbaren Dauerrettern, keine Risiken oder Nebenwirkungen.

Es tut jeden Tag mehr weh, sich das Geschätz des verlogenen Juncker (Wir erinnern uns: "Es gibt kein €-Gruppentreffen...") anhören zu müssen.

Gast
CSU hat Recht

Es war schon lange zu befürchten, dass Juncker aus dem winzigen Luxemburg ein falsches Spiel macht.
Wenn man seinen "Empfehlungen" folgen würde, dann würde Deutschland in wenigen Jahren auf Ramsch-Niveau herabgestuft werden.
Nein, die Eurozone muss künftig so konzipiert werden, dass wirtschaftlich vergleichbare Staaten eine Gemeinschaft bilden.
In der Medizin müssen kranke Organe, die nicht mehr heilbar sind, vom Körper entfernt werden, ansonsten vergiften sie den Gesamtorganismus. Nicht anders ist es in der Wirtschaft. Ein Konzern kann ohne eigenen Schaden kein Teilunternehmen, das nur rote Zahlen produziert, mitschleppen.
Nicht anders verhält es sich in der EU. Länder, die voller Schulden und fauler Kredite sind, schaden den noch leistungsfähigen Staaten. Für sie ist kein Platz mehr in einer Union, die darauf angewiesen ist, dass jedes Land sein Bestes gibt.
Im übrigen könnte man ohne Schaden auf Luxemburg, die Steueroase, verzichten.

ladycat
Schon wieder dieser Geithner.

Die Wall-Street-Banker zocken uns Deutsche nach Strich und Faden ab, Deutschland hat sich selbst schon zu sehr übernommen und dann bemängelt er unsere Anstrengungen. Die arbeitende Bevölkerung strampelt sich bis zur Erschöpfung ab, aber diesen Aasgeiern reicht es immer noch nicht. Das Geld wird auch nie reichen, egal wieviele Billionen es sind.
Wie lange will die EZB noch die Schrottanleihen kaufen? Na ja, an der Unterbringung mangelt es sicher nicht, es gibt ja genügend leerstehende Lagerhallen. Wenn der Crash kommt, kann man das Papier dann zum Feuermachen verwenden, wenn es auch nur für ein paar Minuten reicht.
Alle Wackelkandidaten müssen aus der Eurowährung austreten. Dann kann man den Euro reformieren.

chris9765
Lösung der Krise

nachdem wir uns seit 2008/2009 mit der Krise beschäftigen und die Politik keine Lösung hatte oder sich einer Lösung widersetzte ist die Lage so bedrohlich mit Spanien etc., dass man sich nun entscheiden muss.

Inflationieren = Geld drucken richttig oder Untergang.

Natürlich muss man im Fall von Inflationieren endlich dafür sorge tragen, dass die Staaten im Euroverbund sich an die Regeln halten und Wettbewerbsfähigkeit über Strukturpolitik etc erreichen. Wir haben es immer gesagt: ein Instrument fehlt, dies der Abwertung.

Gast

In welcher Welt lebt eigentlich Herr Juncker???

Er war es doch, der den Euro unter allen Umständen wollte.....!

Und dieser "Möchtgern-Ökonom", der in seiner völlig eitlen Selbstüberschätzung meint intelligenter zu sein als alle renommierten Ökonomen, hat sich nach wie vor in den Kopf gesetzt, die hoch verschuldeten EU-Pleite-Länder und die vielen bankrotten EU-Banken mitsamt dem Euro zu "retten"?

Selbst ein Herr Juncker sollte endlich einsehen, daß der Euro in der jetzigen Form keinen Bestand haben wird, da die EU-Südländer eine deutlich schwächere Wirtschaftsleitung als die EU-Nordländer aufweisen, es sei denn, er setzt voraus, daß die wohlhabenden EU-Nordstaaten (Deutschland, Finnland etc.) ewig für die hoch verschuldeten bzw. bankrotten EU-Südstaaten zahlen.

Dieses System kann und wird jedoch nicht funktionieren!

Ich frage mich, wann Juncker, Merkel, Barroso, Draghi, Merkel und Co. in der ökonomischen Realität ankommen und das Scheitern dieses Euro endlich akzeptieren?

Gast
Lieber Herr Seehofer und Herr Rößler,

bitte wascht mich aber macht mich nicht nass, denn das könnt ihr gut fordern, so wie mit dem Euro.
Mir passt diese Entwicklung auch nicht, aber die Karre ist im Dreck und entweder sie säuft ab oder wir ziehen sie gemeinsam raus.

Wir brauchen in Europa eine echte wirtschaftliche Kontrolle mit Entzug von Souveränität, keine klein Staaterei. Wer sich dem nicht unterwirft, der muss gehen.
Hier heißt es Ente oder Trente liebe Leute.

Im Augenblick sträuben sich mir die Nackenhaare, wenn ich soviel Inkompetenz im Euroland sehe.

Gast
Sylt: Beratungen über Schuldenkriese

Haha, ich bin wahrscheinlich nicht der einzige,
der an das Lied Westerland von den Ärzten denken muss:
Es ist zwar etwas teurer, dafür ist man unter sich.
Und ich weiß jeder Zweite hier ist genauso blöd wie ich...

Gast
GRIECHENLAND MUSS RAUS AUS DEM EURO!!!

GRIECHENLAND MUSS SOFORT RAUS AUS DEM EURO!!!

Juncker, Merkel, Schäuble, Barroso, Draghi und Co. machen sich mehr und mehr lächerlich und beweisen eindrucksvoll ihre totale HILFLOSIGKEIT!

Fakt ist:
Der Euro kann nur dann funktionieren, wenn die Staaten eine in etwa gleich starke Wirtschaftsleistung haben.

Dies war jedoch von Anfang an nicht der Fall und wird auch niemals der Fall sein.

Jetzt wird durch den Ankauf von Staatsanleihen seitens der EZB (was übrigens rechtlich gar nicht möglich ist!) und ihres Herrn Draghi krampfhaft versucht, die Symptome der gigantischen und desaströsen Eurokrise zu bekämpfen.
Die Ursache der Eurokrise, die bankrotten EU-Pleite-Banken, die vielen hoch verschuldeten EU-Staaten und die viel zu schwache Wirtschaftsleistung vieler EU-Länder, bekommt man damit jedoch nicht in den Griff.

Der Euro wird - früher oder später -scheitern!!!

Jetzt müssen diejenigen Länder aus dem Euro austreten, die die reichen EU-Länder ökonomisch mehr und mehr gefährden!!!

Gast
Na lustig dieser Hühnerstall

Sie wissen nicht mehr weiter und machen sich nur noch lächerlich.
Keiner will die Euro-Pleite zugeben, und das ist der eigentliche Skandal.
Da sind die Bürger schon weiter!

wulfmusic
Vor der eigenen Türe kehren

Deutschland braucht keine Ratschläge aus den USA, die mit ihrem ausbeuterischen Zentralbanksystem und der Gier ihrer Milliadäre das ganze Debakel verursacht haben und sich in ihrer Unersättlichkeit den Rest der Welt zur Geisel machen wollen. Genau genaommen müßte man diverse US-Spitzenpolitiker (sowie ihre Handlanger) von Fleck weg verhaften, sobald sie deutschen bzw. europäischen Boden betreten.

my3cents
Lasst gut sein

Wir retten den Euro in immer kürzeren Zyklen bis die "normalen" Griechen, Spanier und Italiener am verhungern sind, während sich die Profiteure immer noch Immobilien zu egal welchem Preis in London oder Genf kaufen.
Wenn die Normalos dann nichts mehr zu verlieren haben wird es interessant...

Gast
Gefährlich: Die Jugend ist das Opfer der Euromanie

Wie schön, dass wenigstens die Regierung am Märchen der Unabhängigkeit der EZB festhält, nachdem diese ihren Gründungsvertrag gebrochen hat und keine Maßnahme half die Inflationsziele (die eigentliche Aufgabe der EZB staat Staatenrettung) zu halten und der Club Med unter Frankreich dort diese Mehrheitsentscheidungen bestimmt und uns die meisten Verlustrisiken aufdrückt.

Die direkte Einmischung der EZB im Rahmen der Troika samt den Sparauflagen nach IWF-Muster für Entwicklungsländer hat die Euro-Südflanke in den Wirtschaftseinbruch getrieben mit dem erschreckenden Ergebnis, dass in der Eurozone inzwischen die Jugendarbeitslosigkeit (15-25J) bei über 22% der Erwerbfähigen (15-74J) liegt.

Spanien sticht als Negativster hervor mit (Eurostat Mai/12) 53%!!!, Portugal 37%, Italien 37%, Frankreich 23%. Zum Vgl. Deutschland 8%. Und Luxembourg? 20%!

Merken die Europhantasten nicht, was sie da anrichten?

Gast
Junckersche Beschimpfungen

Nachdem es zur täglichen Übung bestimmter deutscher Politiker gehört, den Nutzen des € für Deutschland hervorzuheben (ohne natürlich die notleidenden Targetsalden zu erwähnen) , darf sich niemand wundern, wenn interessierte Politiker aus den Ländern der €-Zone dies aufgreifen und von Deutschland mehr Engagement fordern. Zwar kommt Juncker nicht aus einem mediterranen Schuldenland. Immerhin sitzen in Luxemburg aber eine Menge Banken, die sicher ihre Anleihen noch an die EZB loswerden wollen. Früher begeisterter Anhänger des europäischen Gedankens, widert mich inzwischen die Verlogenheit des Solidaritätsgeheuls um den € an. Figuren wie Juncker sind inzwischen an die Stelle der großen europäischen Staatsmänner (nicht: Kohl!)getreten. Sie wollen aber keinerlei europäische Integration, sondern eine permanente Subventionierung der Schwachen durch die Starken.Wohin ist der europäische Gedanke gekommen!

Sternenkind
die hand die einen füttert beisst man nicht

Das sollte auch herr juncker mal begreifen und deutschland sehr freundlich und zuvorkommend mit respekt behandeln!

DeHahn
Was die Spanier früher hatten, haben jetzt wir.

Es wird viele überraschen, aber ich dachte dabei an Don Quixote, der bekanntlich der Ritterromantik hinterherhinkte und gegen Windmühlenflügel anritt.

Diese "honorige" Rolle hat aktuell unser Gentleman (Was ist ein Gentleman? Das ist jemand, der (in der Tram) eine Dame mit Kind sitzen lässt) Horst Seehofer inne!

Gast
Treffen von Geithner und Draghi

Ich frage mich, weshalb die vermeintlich unabhängige EZB einem Treffen zwischen ihrem Präsidenten und dem US-amerikanischen Finanzminister zugestimmt hat!

Wenn Sie in dieser Schuldenkrise weiterhin unabhängig handeln und vor allem in erster Linie die Interessen Europas vertreten soll, halte ich einen solchen Besuch nicht für überflüssig, sondern gar für schädlich - zeigt er doch wieder einmal, dass die wesentlichen Entscheidungen (wie z. B. der offensichtlich erneute Ankauf von "Schrott-Staatsanleihen") eben nicht frei getroffen werden!

Wir sind auf Ihre Ratschläge nicht angewiesen, Herr Geithner! Sparen Sie sich die Reise über den großen Teich - im eigenen Land gibt es in wirtschaftspolitischer Hinsicht wahrlich genug zu tun!

Gast
@ Listenreicher: Der europäische Gedanke...

...ist soweit gekommen, dass einzig und allein Deutschland zahlt. Für sämtliche Verbindlichkeiten, auf Kosten unserer zukünftigen Generationen und sämtlicher Bürgerinnen und Bürger. Das ist der europäische Gedanke, so wie er heute mittlerweile gelebt wird.

Gast
Spiegelfechtereien!

Ein Treppenwitz schlechthin, dass sich die Provinzdilettanten aus Bayern zur Kritik an den europäischen Berufsdilettanten berufen fühlen!

Bei genauer Betrachtung kann man nur konzedieren, dass sowohl national als auch international eine Fehlbesetzung der anderen versucht den Rang abzulaufen, indes sich der Bürger nur mit Grauen abwenden kann, weil er machtlos diesen Ränkespielen ausgesetzt ist.

Mit der Fehlkonstruktion der gemeinsamen Währung hat man sich in mehrfacher Hinsicht übernommen- mittlerweile gibt es von den etablierten Protagonisten niemanden mehr, der hier als Problemlöser agieren kann- alle sind ausnahmslos Teil des Problems geworden, dass von der Politik nicht mehr beherrschbar ist.

Die Seehofers, Merkels, Schäubles, Dobrindts, Junkers, Draghis..... betreiben Spiegelfechterei mit mäßigem Unterhaltungswert, dass die Probleme nur weiter vertieft, aber nicht löst.....!

Gast

machen Hungerloehne leistungsfaehig??

Tango_Korrupti
Alles Nieten und Fehlbesetzungen.

Juncker, Draghi, Monti, Papoulias, Barroso usw. und ihre auserwählten Freunde (wie z.B. Josef Ackermann und Kai Diekmann) sind allesamt völlige Nieten und Fehlbesetzungen in ihren Ämtern. Die sind alle nur durch Beziehungen und gewisse Netzwerke auf diese Posten gekommen - ohne jedoch die geringste Qualifikation dafür zu besitzen.

So war das auch bei ihrem Genossen Ron Sommer (richtiger Name Aaron Lebowitsch). Er wurde ohne die geringste Eignung und Befähigung zum Telekom - Chef ernannt und hat diese dann völlig ruiniert.

Heute liegt er in Köln am Rhein, bläst die Federchen in die Luft und hat dank seiner Telekom - Abfindung ein Vermögen von über 30 Millionen Euro. So lässt's sich leben!

Gast

nicht nur vor der Tuere kehren, sondern vor allem unser eigenes Haus ausmisten

Gast
Von der Türkei lernen ...

... würden unsere Euro-Befürworter ihre Augen öffnen, könnten sie feststellen, dass die massiven Probleme, die es in den schwächeren Volkswirtschaften im Euro-Verbung gibt, in der Türkei nicht gibt.

Die Türkei, wie auch alle anderen Länder mit eigener Währung, kann abwerten. Indem schwache Volkswirtschaften Geld drucken, sinkt der Wert ihrer Währung.

Automatische, geldwertbedingte Folgen:
- sinkende Löhne
- sinkende Mieten
- sinkende LOHN-STÜCK-KOSTEN
- steigender Export

Dadurch, dass Griechenland, im Gegensatz zur Türkei nicht abwerten kann, hat Griechenland massive Probleme; die Türkei jedoch nicht.

Es ist SOOOOO SIMPEL!!!

Der Euro KANN und WIRD nicht funktionieren, solang die Volkswirtschaften nicht gleich wettbewerbsfähig sind!

Niemand wollte den Euro und niemand will ihn mehr! Egal was der Ausstieg kostet, er kostet keine Zigtausend Südeuropäer die Existenz! Der Verbleib des Euro gefährdet den Frieden in Europa!

LiNe
Wenn Du merkst, du reitest ein totes Pferd,

dann steig ab!

Der Euro ist tot, mausetot und noch immer hat keiner der Verantwortlichen den Mumm, das auch zuzugeben.

Lieber hält man das ganze Schlamassel mit Abermilliarden von Rettungsschirmen irgendwie in der Schwebe. Der unvermeidliche Absturz wird so jedoch leider nur um ein paar Wochen verzögert.

Tragisch, dass alle dies mittlerweile durchblicken, nur die eigene Regierung hält krampfhaft am Status quo fest.

Aus Angst, vor dem was kommen könnte, wenn die gesamte Tragweite offenbar wird?

Gast
Wie unverfroren..

"Sich jetzt hinzustellen und Deutschland als Teil des Problems, Teil der Krise zu bezeichnen, ist an Unverfrorenheit nicht mehr zu überbieten."

es noch werden wird, wenn erstmal aufgrund von extremer Überschuldung(EU-Haftung(ESM)) kein Geld mehr zu holen ist. Da wird manch einer unserer Politiker erkennen müssen, das das mit den "guten Freunden" wohl nur gespielt war und sich Freundschaften nicht erkaufen lassen in dem man auf "Opfer für alle" macht. Wie irrational Argumente sein können, haben wir in den letzten Monaten immer wieder gehört.(Wir sollen erstmal unsere Kriegsschulden bezahlen usw.) Ist es doch klar, das "Wir" das Problem sind, wenn wir glauben, nicht für die Schulden der anderen aufkommen zu müssen, "Einfacher" kann man es nicht sehen.

Gast
@ Sabn_spn — 30. Juli 2012 - 13:08 —

Kleine Korrektur; wir werden nicht von Irren,
die auf Unzurechnungsfähigkeit plädieren könnten,
sondern von Narren regiert; denn trotz aller Unwissenheit
handeln unsere Politiker mit Vorsatz, wenn auch planlos.

Mögliche Kollateralschäden sind ihnen dabei
mittlerweile völlig egal. Alle für alle, da macht
man nichts falsch, also stimmt die Opposition mit
der Regierung und dabei arbeiten alle gegen alle.

In einer Firma würde der Unternehmensberater empfehlen,
den Laden zu schließen und einen Neustart mit geändertem
Geschäftsmodell zu versuchen. Unsere Politiker arbeiten
lieber weiter, bis das Ende mangels Geld von alleine eintritt.
Neustart ausgeschlossen. Auch gut.

Jon Do
Die USA mahnt an!

"Die USA haben wiederholt energischere Anstrengungen zur Überwindung der Schuldenkrise angemahnt."

Na, wenn der große Bruder spricht, dann springen wir natürlich! Und vergessen freundlicherweise, daß die toxischen Papiere, die die Krise auslösten aus den USA kamen. Und daß die dortigen Investmentbaken mit dem Betrug an diesen Papieren (unterstützt von den US-Ratingagenturen, die diese mit AAA bewerteten) jahrelang höchste Gewinne gemacht haben.

Ja, all das vergessen wir gerne, und lassen uns von den USA abmahnen.

Und jetzt bitte ganz schnell kuschen, und Euros ohne Ende von der EZB drucken lassen. Z.B. durch direkten Ankauf von maroden Staatsanleihen, was zwar dem Grundauftrag der EZB widerspricht, aber wenn es uns die USA so sagen...

Und daß unsere Ersparnisse damit durch Inflation schleichend enteignet werden, ist ja auch nur im Sinne der schuldensüchtigen Politiker, die das Schuldenmachen zur Wiederwahl brauchen.

Also egal, und weiter so.

Der_Mahner
Ein großer Denker...

..sagte einmal:

"Europa – das Ganze ist eine wunderbare Idee, aber das war der Kommunismus auch."

Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow soll wieder einmal Recht behalten.

Bikky-kun
Tief enttäuscht...

Nach diesen Aussagen kann man nur tiefst enttäuscht sein über Juncker. Wie würde er reagieren, wenn Deutschland selbiges von seiner Heimat fordern würde? Denn soviel ist klar, Luxemburg trägt auch eine Schuld am deutschen Defizit, da es, wie die Schweiz, die Beihilfe zur Steuerhinterziehung zum Geschäftsmodell hatte/hat.

Ben_Freddo
Euro-Rettung

Das jetzige Konzept zur Rettung des Euro heute, ist der finanzielle Ruin der nächsten und übernächsten Generationen in Europa.
Den Wohlstand, den die Politiker bis zu ihrem Ende halten wollen, ist die bittere Armut und der daraus resultierende Konflikt vom Morgen.
Deswegen Schluss mit dem Luxus - und Schluss mit dem Euro ....am Besten gestern schon!

Luke8

"Ich fordere NEUWAHLEN IN DEUTSCHLAND - UND ZWAR SOFORT!!!!"

Wen wollen Sie denn wählen, damit sich etwas ändert?
SPD/CDU/FDP und Grüne ändern nichts und haben sich die EU und den Euro dick auf die Fahne geschrieben. Die anderen Splittergruppen sind nicht regierungsfähig.

Es fehlt eine neue Partei. Ich wage zu behaupten, dass eine neue Partei mit regierungsfähigen Köpfen und einer nationaleren Haltung zur EU und zum Euro momentantan ein Wahlergebnis im hohen zweistelligen Bereich erlangen würde. Der Bürger versteht das Handeln der Regierung einfach nicht mehr. Es enspricht einfach nicht mehr dem, was wir alle im Blut haben: "Man kann nicht immer mehr Schulden machen und auf Pump leben, sondern man muss auch mal Schulden wieder abbauen". Wenn die Staaten sich nicht soviel über Kredite finanzieren würden, hätten die Banken und Ratingagenuren mangels Zinsdruck auch nicht mehr die heutige Machtstellung

Gast
Entschärft, nicht weniger wahr.

Jetzt erst? Aber lieber spät als nie, ein Sinnspruch. Viel zu spät die Realität.
Trägt der Baum der Weisheit im Hofgarten vor der Staatskanzlei denn endliche Früchte, sind diese nun reif?
Davon, darüber schreiben wir schon seit Jahren
Bisher ungehört, uneinsichtig und deshalb höchst unverantwortlich.
Junker ist ein persönlich Beteiligter als Ministerpräsident vom Edel-Luxus-Steuer-Paradies.
Er verfolgt bisher seine Linie.
Stark geruchsbehaftet auf jeden Fall. Dieser zog bis in die Schweiz und wieder zurück.
Junker ist ein maßgebliches Gesicht der Krise, ein Hauptschuldiger.
Darum sein Rückzug, denn seine Chimäre ist am Krepieren.
Darum der unempfindliche, uneinsichtige Schäuble sein Wunschnachfolger?

b_m

Wenn die EZB ihre Pflicht erfüllen würde, läge der Leitzins bei mindestens 4%.

Die EZB macht die Ersparnisse und die Altersvorsorge kaputt. Darüber hinaus fördert sie das "Schuldenmachen" auch noch.

Es ist doch so, wer selber den Gürtle enger schnallt wird über die Inflation von denen beraubt, die bewußt die Inflation anheizen.

Der Euro soll als Währung ein stabieles Tauschmittel sein. Der Wettbewerb muß auf der Leistungsseite ausgetragen werden.

Wer ein Haus auf pump kauft, sagen wir für 100.000€, der soll auch den Wert zurückzahlen, den die 100.000€ zum Zeitpunkt der Leihgabe hatten. Die Aufgabe von Zinsen ist es dafür zu sorgen, daß der Geldgeber nicht über die Inflation bestohlen wird.

Es sind also höhere Zinsen notwendig, damit das Eurosystem wieder gerechter wird.

Es wird in Europa vieles falsch gemacht, aber richtig schlimm wird es erst dann, wenn sich große Teile der Bevölkerung vor ihrem Anteil an der Verantwortung drücken.

FreeSimon
Es ist wohl schon 5 nach 12 ...

Es muss schon schlimm bestellt sein um die globale Finanzsituation, wenn der US-Finanzminister nach D jetten muss.

Viel wird dabei nicht herauskommen können, denn es ist "ausreguliert". Die Verantwortlichen hatten die Zeichen der Zeit übersehen und die Gelegenheit verpasst, als es noch was zu regulieren gegeben hätte - aber sie wollten es nicht bezeiten. Jetzt ist es zu spät: Das Kartenhaus ist am Einstürzen. Da nützen auch Verabredungen auf Spitzenebene nichts mehr.
Jetzt ist die Zeit der Finanz-Skandale und der Enthüllungen angebrochen, alles andere ist uninteressant. Jetzt kommen die Gründe ans Tageslicht, warum das Desaster so ist wie es ist. Jetzt wird die ganze Finanz-Kriminalität aufgerollt ohne Rücksicht auf Verluste. Sie wollten es nicht anders - jetzt bekommen sie das geliefert, was sie provoziert hatten.

Nadelspiel
Ist es möglich ???!!!

das wir uns von den Politikern vorführen lassen? Diese z.Z. im Urlaub, wie oft haben sie "Pause" im Jahr, selbst in der Faschingszeit ist Plenarpause und wenn man die Bundestagssitzungen verfolgt, jämmerlich, manchmal nur knapp 10 Abgeordnete auf den Bänken. Wir schreien plötzlich, das Griechenland und Co. aus dem Euro rausgeschmissen werden soll, das wir die DM wieder haben wollen. Haben nicht viele damals gejubelt bei Euroeinführung. Herrlich, nicht mehr Umrechnen zu müssen, wenn man Urlaub macht, ist dies ein Problem oder machen wir Normalos mehrere Male im Jahr Urlaub? Ich habe ihn mir nicht gewünscht, noch heute kann ich an die Münzen nicht ran, ich hätte zu DM-Zeiten auch nie eine 500 Gramm-Packung Lätta für ca. 3,21 DM gekauft!!Deutschland, die Wirtschaft, die Politiker profitieren vom Euro, der deutsche Staat verdient Milliarden mit den sogenannten Reformen in den Südstaaten. Euro plötzlich weg, DM her, was dann passiert, hat es mancher User realistisch mal überlegt.

FreeSimon
Selbst die FED ...

selbst die eigene Notenpresse im Keller, die FED, scheint wohl überfordert zu sein mit der Situation.
Au weia, das war's dann wohl ...

Ben_Freddo
Europa frisst seine Kinder

Bei Wiedereinführung der DM wäre die "Durststrecke" oder
" das Tal" des wirtschaftlichen Einbruchs in ca.10 Jahren durchschritten.
Bei Beibehaltung des Euro kommt der wirtschaftliche Zusammenbruch etwas später ( aber er kommt garantiert) und dauert dann mindestens drei Mal so lange!

Hügel
United States of Europe

Wenn die Gemeinschaftswährung wirklich gerettet werden soll kann das nur funktionieren, wenn die einzelnen Staaten Souveränität abgeben.
Klein-Staaterei funktioniert leider nicht wie wir jeden Tag schmerzlich feststellen müssen.
Wir wollen alle den Euro, aber wir wollen uns bloß nichts vorschreiben lassen. So handelt bislang JEDER EU Staat auf eigene Faust.
Das ist zum Scheitern verurteilt und wird die Krise nur noch weiter verschlimmern.
Entweder es führt jeder EU Staat wieder seine eigene Landeswährung ein, oder man einigt sich auf eine GEMEINSAME Finanz-, Wirtschafts-, Sozial-, und Steuerpolitik. Auch danach wird es immer noch regionale Unterschiede geben (ähnlich den deutschen Bundesländern) aber zumindest wären die Spielregeln angeglichen.

Gast
Juncker kann es nicht...

...denn Juncker verantwortet das ganze Euro-Desaster an vorderster Front.
Aus welchem Land kommt nochmal Draghi?...Richtig, Italien! Und Barroso? Richtig, Portugal! Und Mendez de Vigo? Richtig, Spanien! Und dann haben wir ja noch....Richtig, Griechenland, "…das einzige bekannte Beispiel eines Landes, das seit dem Tag seiner Geburt im totalen Bankrott lebt" (Edmond About 1858) und woran sich bis heute nichts geändert hat.
Deren Schrottpapiere werden also aufgekauft mit dem Zwangsgeld v.a. der deutschen (Noch-)Steuerzahler.
Somit doch die Vergemeinschaftung der Schulden und damit die Einführung der Eurobond-Pest durch die Hintertür.
Die Euro-Griechenland-Südeuropa-EFSF-Billionen-Hebel-Bazooka-Rettungsschirm-ESM-Stümper-Teurobond-Abzock-Murks-Politik wird gegen den Willen der Bürger durchgedrückt, mit Methoden die an Ignoranz und Bürgerverachtung unübertroffen sind.
Alternative:
1. Griechenland raus,ganz schnell,am besten heute noch.
2. Rest der Pleite-Länder auch raus,spätestens morgen.

Gast
@18:09 — Hügel

Ihr „United States of Europe“ wäre das Desaster!

Sarah Wagenknecht bringt es auf den Punkt:
„Wagenknecht sprach sich überdies gegen die Schaffung eines europäischen Bundesstaates aus. "Ich glaube nicht, dass er demokratisch organisierbar wäre", sagte sie. Das Europäische Parlament sei "viel zu weit weg von den Wählern". Gebraucht werde "ein Europa der Staaten, die in sich als Demokratien organisiert sind" und das sich gemeinsame Regeln gebe.[SZ-online vom 30.07.2012]

Europa vor dem Euro:
Eine friedliche Koexistenz der Völker, die durch gegenseitige Achtung und Verständnis, Respekt gegenüber den kulturellen Besonderheiten der Nachbarn, durch Handel und Solidarität geprägt war.
Europa nach der Einführung des Euros an:
Misstrauen, Egoismus und Vorteilsnahme bestimmen das Verhältnis untereinander, das nicht mehr von der Politik und den Parlamenten bestimmt wird, sondern von den Märkten!

Nein, Danke, ich will dieses Europa nicht!

Gast
Kommentar zu den Kommentaren

aus oben stehenden Kommentaren schreit das ganze europäische Problem rauß: Wir die Deutschen zahlen alles, also wollen wir auch bestimmen. Das steckt unseren europäischen Nachbarn mit Recht verquer im Hals. Wir sind Europa auf Gedeih und Verderb. Das müssen wir alle endlich begreifen. Leider gibt es keine ausreichend diplomatischen Politiker die uns das klar machen. Aber unsere Politiker werden schließlich in ihren Ländern und nicht in Europa gewählt. Ergo: Wir brauchen endlich eine richtige europäische Regierung. Wenn nicht jetzt, wann dann?