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Es ist Quatsch aus Angst vor

Es ist Quatsch aus Angst vor Inflation in überteuerte Sachwerte ( Immobilien, Gold ) zu investieren. Tatsächlich liegt die durchschnittliche Inflationsrate seit Euro Einführung bei unter 2%; im letzten Jahrzehnt der DM noch zwischen 3 und über 5%. In 10 Jahren werden sich die Immobilienkäufer wundern, wenn die Blase platzt und ihr Eigentum nur noch 3/4 Wert ist.

die leute sind scheinbar nicht so dumm

... wie die meisten glauben. ein großteil wird verstanden haben, dass ihre ersparnisse bald nix mehr wert sind und versuchen deshalb sie rechtzeitig gegen etwas werthaltiges umzutauschen - sei es nur klamotten oder möbel

@werner40: falsche inflationsraten würde ich nicht als beurteilungsgrundlage nutzen. vielmehr ist gesunder menschenverstand gefragt. schulden mit schulden zu finanzieren geht nicht ewig gut. dieses schneeballsystem neigt sich dem ende.

Ganz einfach:

Wir müssen nur den Konsumklimaindex der Vergangenheit neben den tatsächlichen Konsum stellen. Da der tatsächliche Konsum und der prognostizierte Konsum oft auseinanderdriften, kann man sich die Interviews auch gleich sparen. Erklärungen für nicht vorhandene Entwicklungen braucht kein Mensch.

Stimmt schon ...

... viele Menschen hierzulande stellen fest, dass sie von der "Krise" - aller negativen Medienberichterstattung zum Trotz - bisher gar nicht so betroffen sind und wollen sich - sofern Guthaben vorhanden - auch mal etwas leisten. Warum auch nicht? Wenn die Welt ohnehin untergeht, wie es zuweilen prognostiziert wird, macht man sich bis dahin halt einfach noch eine einigermaßen schöne Zeit.

selten so gelacht!

"Sinkende Arbeitslosigkeit und steigende Beschäftigung führen zu mehr Planungssicherheit - und die ist wichtig für größere Investitionen." sagt der fachmann. und tagesschau.de trompetet es gnaedig weiter.

das statistische bundesamt hat heute erst wieder etwas anderes belegt, naemlich, dass jeder zehnte arbeitnehmer in deutschland weniger als 8 euro 50 in der stunde verdient.

die bundesagentur fuer arbeit musste vor kurzem einraeumen, dass die mehrzahl der neu geschaffenen jobs im niedriglohnsektor "geschaffen" wurden.

die bundesagentur fuer arbeit musste vor kurzem auch einraeumen, dass diejenigen menschen, die man in ein-euro-jobs oder 400-euro-jobs zwingt zu keinem zeitpunkt einen zugang zum so genannten "ersten" arbeitsmarkt fanden.

die bundesregierung wiederum musste, ebenfalls vor kurzem, einraeumen, dass inzwischen jeder zweite neugeschaffene job befristet ist.

soviel zum thema planungssicherheit.

verhoehnen kann ich mich alleine, liebe tagesschau.de

Wer noch Kohle hat...

...sollte sie in Sachwerte/Edelmetalle etc anlegen...

Die Zahlen im Computer un die bunten Scheinchen werden immer schneller an Wert verlieren. Wer da noch den offiziellen Inflationszahlen vertrauen schenkt... naja...

Mein Tip: schaut weniger Fern, dann blickt ihr mehr durch!

Lieber Herr Bürkl,...

...was heißt denn, das Vertauen in die Finanzmärkte sei erschüttert?
Das hieße ja, es wäre noch rudimentär vorhanden.
Ist es aber nicht. Die "Märkte" so scheint es, haben die sich anbahnende Katastrophe billigend in Kauf genommen, oder aber der Dilletantismus im gesamten Finanzsektor kennt keine Grenzen mehr.

Nein, ich kann zu einer Branche die in höchstem Maße unmoralisch und ohne jegliche Weitsicht handelt, nicht einen Funken Vertrauen mehr haben.

Ich weiß nicht, wieviel

Ich weiß nicht, wieviel Ignoranz und Weltfremdheit man braucht, um zu solchen Schlüssen zu kommen, aber ein Blick ins Volk offenbart da gänzlich andere Gründe. Nämlich zB daß einfach alles immer teurer wird - selbst in der Krise haben wir 2% Inflation, offiziell! Das ist aber nur ein Querschnitt der Gesamtausgaben, von denen viele billiger werden Gegenstände irgendwie mit recht merkwürdigen Begründungen (na weil jeder sowas hat) und absurden Lebensdauerwerten reingemogelt werden wie zB Computer, Fernseher usw. Die lebensnotwendigen Dinge haben viel höhere Teuerungsraten und die (Strom, Lebensmittel, Benzin, Heizung) machen den Großteil der Ausgaben beim normalen Menschen aus. Und da wird eben zähneknirschend mehr bezahlt, nur um sich nicht einschränken zu müssen. DAS ist euer "Konsumrausch"! Denn diese komische Statistik sagt ja nicht aus, daß die Menschen mehr kaufen, sondern nur daß sie mehr ausgeben. Nur irgendwann ist Sense, irgendwann reicht das Geld dafür nicht mehr.

"Shoppen statt sparen" ? Wunschdenken!

Die Anlage von Kaptital in Immobilien oder Gold hat mit "Shopping statt sparen" nichts zu tun! blablabla
@Abydos Sie haben Fakten gut benannt. Dieses hätte ich von tagesschau.de erwartet.
Habe ich da etwas übersehen? Wo wird im Interview "erklärt, warum es durchaus sinnvoll ist, geplante Investitionen vorzuziehen"?
Man möchte den Verbraucher wohl mehr dazu verleiten, es zu tun!

Respekt!

[...]"Wie geht's mit dem Euro weiter? Werden wir ihn in zwei Jahren noch in dieser Form haben? Diese Überlegungen spielen hier mit rein."[...]

Respekt: Der Mann hat echt Nerven! Ich gebe dieser Kunstwährung jedenfalls keine zwei Jahre mehr, auch nicht in einer +eventuell anderen Form+. Aber vermutlich nehme ich "Murphy's law" bloß zu ernst.

Wenn ich ein Haus habe,

kann ich zumindest drin wohnen, egal wie die Währung draussen heisst.

Wenn das Haus zudem noch isoliert ist, spare ich an heizkosten, und die werden in den nächsten Jahren garantiert nicht weniger.

@nana - ganz einfach

"Erklärungen für nicht vorhandene Entwicklungen braucht kein Mensch"

Im Jahr 2009 betrug der Gesamtumsatz* des Einzelhandels in De (ohne KFZhandel, Apotheken und Tankstellen) 396 Milliarden Euro, im 2011 414 Mrd Euro - entspricht einer Steigerung von 4.5 % (Quelle: HDE Handelsverband Deutschland). Die Deutschen haben brav nach allen Voraussagen konsumiert!

*Gesamtumsatz = die Menge des Geldes, das die Kunden in Warenhäusern, Geschäften etc. liegen liessen

40 Jahre lang wurde in 5 der heutigen 16 Bundesländer jede nicht in die Ideologie der Staatspartei passende Tatsache entweder totgeschwiegen oder solange verfälscht bis es zur Ideologie passte. Und ich dachte die Menschen hätten daraus etwas gelernt!

es gibt weltweit

eine finanzkrise, eine schuldenkrise und ganz allgemein seit ewigen zeiten eine geldsystemkrise. die menschen neigen zu verdrängungen. wenn etwas mit dem geld gefühlt nicht mehr stimmt, drücken sie es in eine vermeintlich werthaltigere anlage und sei es ein langlebigeres konsumgut. die wenigsten machen auch nur den versuch, die ursachen der sich immer schneller verschlimmernden ungleichgewichte im geldsystem zu ergründen. das überlassen sie experten. die aber klammern das naheliegende problem aus in ihren analysen: ´wachstum´... ist allenfalls bei kartoffeln gefragt und dort unschädlich bis nützlich, im zusammenhang mit geld als leistungstransfer und wertaufbewahrungsmittel sollte es keine rolle spielen dürfen.
weder schulden noch guthaben dürfen durch den faktor zins beeinflussbar sein. geld soll stabil den gegenwert widerspiegeln, nicht jedoch wertvoller als dieser sein, damit zahlungsmittel nicht gehortet werden sondern liquide bleiben.zinsen verbieten, kapitalgewinne wegsteuern.

Glaubt er doch selbst nicht

1. "Der zentrale Punkt ist die Situation auf dem Arbeitsmarkt. Sinkende Arbeitslosigkeit und steigende Beschäftigung [...] ist wichtig für größere Investitionen."
2. "Welche werthaltigen Anschaffungen kaufen die Menschen?" - "Das beginnt mit Immobilien, in deren Schlepptau werden aber auch beispielsweise Möbel und Küchen zurzeit stark nachgefragt."

Von wem bekommt der Mann Geld fuer solche Aussagen?

Die Leute haben Angst vor der Inflation und/oder einer Waehrungsreform. Das ist alles.
Bloss, weil ein paar Arbeitslose aus der Statistik in prekaere Jobs gefunden haben, hat sich wohl noch niemand eine Immobilie gekauft...

@deployed

Sie schreiben:
"Wenn das Haus zudem noch isoliert ist, spare ich an heizkosten, und die werden in den nächsten Jahren garantiert nicht weniger."

Das ist zwar grundsätzlich richtig, doch wenn dieses neue Haus ganz oder überwiegend fremdfinanziert ist (sicher die Regel), so sind Sie da auch recht schnell wieder draußen, wenn z.B. ein Einbruch auf dem Arbeitsmarkt Ihren Job streicht und Zinsen + Tilgung bei der Bank nicht mehr bedient werden können.

Daher: Immobilien bieten nur demjenigen eine einigermaßen gute Sicherheit, wenn er sie sich leisten kann, sprich: bezahlen konnte.

Shoppen statt Sparen

Die Menschen in Deutschland haben von den südlichen Ländern gelernt, die haben seit der Euro Einführung in sauss und braus gelebt und das Geld das sie nicht hatten mit vollen Händen ausgegeben.
Nun sagen sich die Deutschen auch, was ich augegeben habe, kann nicht mehr für diese Mafiastaaten ausgegeben werden,
und das ist genau die richtige Einstellung.
Der Mist ist nur, das die, die die Taschen schon voll haben nur noch mehr bekommen. Die Banken, Großaktionäre und Firmenbesitzer, Aldi, Ikea, Mercedes usw. denn die verdienen am meisten mit dem Konsum.
Die meisten Waren werden nicht in Deutschland hergestellt sondern im Ausland (China, Korea, Thailand)
Normal sollte jeder der Erspartes auf der Bank hat es abheben nur eine Woche das würde reichen, dann würde man schon sehen wie lange die Bunderegierung die Unterstützung für die Südländer noch bezahlen kann. Denn die 3Billionen die als Spareinlagen auf den Konten ruhen, ist die Sicherheit für unsere Politiker den Euro weiter zu Stützen.

Ha,

ist doch klar, würde ich auch machen wenn ich die Kohle dafür hätte.Denn, wenn der Euro nichts mehr wert ist,was ist dann, dann hätte man B.u. (Brille uff).

vonwegen Kauflust

... genau so ist es. Die Menschen können 5 + 5 zusammenzählen, und wissen, dass ihre Ersparnisse bald nichts mehr wert sind. DESHALB tauschen sie sie schnell noch in etwas Sinnvolles um. Bevor man seine Ersparnisse liquidiert bekommt, gibt man sie rechtzeitig noch aus. Ist dieser Artikel echt gemeint oder wieder mal ein Versuch etwas schön zu reden und Optimismus vor zu täuschen?

Abydos

Gut auf den Punkt gebracht! Manche "Fachleute" in den Mainstreammedien schmeißen mit ausgelutschten Worthülsen ohne Inhalt um sich. Sie scheinen in einer Illusion zu leben und merken nicht was tatsächlich abgeht!

ps keine fiktiven Werte sind

ps keine fiktiven Werte sind wirklich sicher : Gold ist nur ein preisgebundener Wert, und wie viel man morgen - nach einem Crash - für Gold oder andere "Metalle" zahlt, das weiss keiner.

@ 18:36 — de_imausland

Sie sind ja ein ganz Ausgefuchster.
Vergleichen den Wert direkt nach der Weltwirtschaftkrise mit dem heutigen, und, oh Wunder, er ist gestiegen.

Vergleichen sie lieber mal die Werte der letzten 15 Jahre und sie werden feststellen, dass der reale Einzahlhandelsumsatz stagniert bzw. der Trend nach unten geht, trotz Wirtschaftswachstum in all diesen Jahren.

Schon lange erreicht

Ich hab schon lange den Eindruck das mich die Eurokrise persönlich erreicht hat.
So ca. seit Euroeinführung.
Weil siehe früher hat die Pizza beim Pizzabestellservice 8,00 DM gekostet, heute kostet die gleiche Pzza 8,oo Euro. Und das ist nur ein Beispiel.
Hinzu kommt das sich mein Einkommen leider nicht verdoppelt hat.
Eher ist es gefühlt habiert worden bei nominal gleichem Zahlenwert. o.O

Super wie Deutschlands "Experten" banal argumentieren

Was der Spezialist nicht sagt, wenn er DEs Krisenbewältigung per Kurzarbeit (im Peak 1,5 Mio) so lobt, das per Konjunkturpaketen nur die regulär Beschäftigten in KA gingen, Hundert Tausende Leiharbeiter gefeuert wurden Richtung ALG = SV + Steuern. Keine individuelle Krise?

Er sagt nicht, dass die KA nach 6 Monaten auch die SV-Beiträge übernahm, ergo die AG gar keine Lohnkosten mehr hatten und damit weit unter Chinas Löhnen lagen. Bezahler: Steuerzahler und Versicherte (AG-Anteile eingeforen).

Er sagt nicht, dass kein Kapitaleigner diese Lohn- und SV-Subventionen aus der allgemeinen Portokasse des Staates zurückzahlen muss. Entprechend sanken die Arbeitseinkommen, während die Vermögenseinkommen in der Krise sprudelten. Profit wird eben auch von AN mit Nulllöhnen erwirtschaftet. Eigentum ist der Allgemeinheit verpflichtet nach GG?

Aus Sicht der AN (Joberhalt) zu 60/67% (wie ALG1) mag das egal sein. Als Versicherte und Steuerzahler sind sie doppelt gestraft, die Kapitaleigner nicht.

Nur noch dummes Geschwätz ...


...in den Meldungen, im Parlament, in der Regierung, in Europa.

Offenbar will wirklich niemand zugeben, wie schlimm die Situation ist und dass der Euro absichtlich zerstört wird.

Informiert euch über die neue Weltordnung, die die amerikanische Regierung schon seit Jahrzehnten fordert und die nun endlich realisiert werden soll.

Kopfschütteln

war auch meine Reaktion auf soviel Euphorie.

Die, die Arbeit haben, brechen darunter zusammen und pfeifen aus dem letzten Loch, (Beamte meist nicht so...) und der Rest krebst gerade noch so herum.

Der Bericht scheint vom Raumschiff Berlin heruntergebeamt worden zu sein.

In der Tat habe ich den Eindruck, dass die Deutschen ihr Geld lieber selbst ausgeben, anstatt es von Schäuble verheizen zu lassen. Recht so!

tja, da muss man schon die CSU...

...fragen;

hab ich es doch gewusst;

Arbeitslosenzahlen schönen, wie weiland, damit man besser dasteht;

wir haben mehr Arbeitslose seit 2007;
nehmen wir doch die über 55 Jährigen und die, die frühzeitig in Rente sind mit 62 od. 63 noch dazu;

Arbeitszeitkonten wurden in der Zeitarbeit eingeführt;
während grosse Firmen sich die Kurzarbeit vom Steuerzahler bezahlen liessen, sind kleine Firmen eben Konkurs gegangen => gleich ALG I

Ich bin auch dafür, anstatt das Geld auf der Bank oder unter dem Kissen zu horten, es vorher auszugeben;
bei der derzeitigen Regierung weiss man ja nie.....

De facto . . .

kann der "normale" Steuerbürger auch kaum noch mit mehr Abgaben belastet werden. Seit Jahren stagnieren die Löhne inflationsbereinigt nicht mehr. Nein, sie sinken real. Dazu kommt die Furcht um den weiteren Erhalt des Ersparten.

Das ungebrochene Ausgabeverhalten spiegelt das Anerkennen der Sinnlosigkeit einer Vermögensbildung mit Zinsen weit unterhalb des Inflationsniveaus wieder. That´s it! Und wenn am Ende für das Pflegeheim nichts mehr da ist, zahlt das Sozialamt. Die Bürger stehen mit 40 Mrd. € gesamt im Dispo.

So sieht Politik aus, wenn sie beim Bürger im realen Leben angekommen ist ! Wenn es das ist, was in Berlin gewollt war, kann man gratulieren. Soll übererfüllt.
Danke Schwarz-Gelb. Die Banken verdienen damit. Nur, dass das Ganze dank mangelnder Nachhaltigkeit ein Strohfeuer ist.

@Hester 18:57

Es werden sehr viele Immobilien gekauft, natürlich nicht nur von Innländern. Aber viele davon kaufen eben auch und die Presie steigen und steigen. Das ist die wahre Inflation - die Inflation der Vermögenswerte.

Die, danke der Schuldenkrise, niedrigen Zinsen in Deutschland tun ihr übriges, dass nun viele eine Immobilie kaufen, die sie sich sonst nicht leisten könnten. Und Ausstatten muss man die ja auch noch.

Krise ist immer auch Chance.

Nur wer das versteht und begreift, wird es langfristig zu was bringen. Wer hier jammert und alles schwarz sieht, der hat das wohl nicht begriffen...

"bequemdasitz"

Ich habe mehr in meinem Leben gearbeitet als so manch anderer und geniesse jetzt meinen Ruhestand. Ich bin niemanden gegenüber verpflichtet. Deshalb gebe ich mein Geld auch jetzt und heute aus. Was solls auf dem Konto, wo es immer weniger wert ist? Ich kauf mir Dinge die mir gefallen recht schnell. Ins Grab kann ich kein Geld mitnehmen.

Die komplexe Eurokrise

"für viele Verbraucher ist das ganze Thema Eurokrise zu komplex geworden. Viele haben da die Übersicht verloren." - Nö, ist doch alles glasklar: seit der ersten Finanzkrise und der ersten Runde von Bankenrettungen wird kräftig umverteilt, und zwar von unten nach oben. Das alles ist freilich alternativlos. Die Ankündigung der EZB "alles erforderliche zu tun" verdeutlicht: die Weichen in Richtung Euro-Inflation sind endgültig gestellt. Was also bleibt den Leuten angesichts niedriger Zinsen übrig als das Sparen aufzugeben und sich etwas Schönes zu kaufen (zB eine überteuerte Immobilie)?

Der eingeschlagene Kurs ist desaströs, die Eurozone wird am Ende im Schuldensumpf versinken (und so den USA nachfolgen). Unsere unfähigen Politiker (CDU/CSU, FDP!, SPD, Grüne) sind offenbar nichts weiter als willfährige Handlanger der Finanzjongleure. Die Rolle Deutschlands (und des deutschen Steuerzahlers) in dieser Schmierenkomödie: bis in Ewigkeit Melkkuh einer parasitären Finanzwirtschaft!

@palio-s1 bequeme Werte

Die Generation, die noch an dem Wirtschaftsboom der Nachkriegszeit teilgenommen hat, kauft jetzt Seifenblasen im großen Stil und dreht uns eine lange Nase: "Apres moi le deluge."
Der angenehme und sicherlich verdiente Ruhestand sei ihnen vergönnt, aber entbindet sie das von der Verpflichtung, wenigstens gedanklich in die Zukunft zu investieren ?

@ 0:55 — human_of_mars

Sie schreiben:
"Arbeitslosenzahlen schönen, wie weiland, damit man besser dasteht;
wir haben mehr Arbeitslose seit 2007;"

Das ist nun wirklich Unsinn.
Fakt ist dass heute mehr Menschen über 60 Jahre noch arbeiten als 2007.
Und vor allem:
Wir haben heute etwa 2 Millionen Menschen mehr in Arbeit als 2007.
Und auch knapp 2 Millionen mehr sozialversicherungspflichtige (also NICHT Minijobs) Arbeitsplätze als 2007!
Gerade weil das so ist haben wir auch deutlich höhere Einkommensteuereinahmen in den öffentlichen Haushalten.

Das sind die realen Fakten!

Und weil die Menschen viel mehr Geld in der Tasche haben als z.B. 2007 können sie auch mehr konsumieren. Und das tun sie auch!

@klaus schaper

Es ist natuerlich praktisch, sich keinen 600 quadratmeter palast hinzuklotzen, mit 5m hohen Decken. Und sich dann zu wundern, wenn die Bank ihr Geld wiederhaben will. Und das Ding nicht warmzukriegen ist.

Yeah! Hau weg die Sch... !

Naja, die Gründe, die Herr Bürkl angibt, sind ziemlich weit hergeholt. Mindestens vom Mars.

Trotzdem gilt: Haut raus die Kohle! Weg mit dem Schein-Geld! Sonst holts die Inflation. Wie schon die Altvorderen sagten: "Iss und trink solang Dir´s schmeckt, schon zweimal ist uns`s Geld verreckt!" (davon gibt es schöne Zierteller, z.B. http://boschblog.de/wp-content/uploads/2012/03/20120314-1308041.jpg).

Aber bitte, wie Werners Meister Röhrich sagt, immer mit Sinn und Verstand! Verjubeln macht Spaß, bringt aber auf Lange Sicht nichts. Investieren ist das Zauberwort. In was? Z.B. In Dinge, die zur Absicherung von Bedürfnissen beitragen, und zwar in der richtigen Reihenfolge (siehe z.B. Google: "Bedürfnispyramide").

Als Betthupferl: Frei nach Sarrazin : Europa braucht den Euro nicht, aber der Euro (ver)braucht die Europäer.
Denken Sie mal darüber nach!

Bilderberger

Sie werden lachen. Selbst ich habe, zumindest glaube ich das, wohl dank des Euros der EU und der damit verbundenen Sparmaßnahmen wohl tatsächlich aber unfreiwillig in Metalle investiert.
Habe tatsächlich nur noch, am Monatsende, Kupfer und Messingmünzen in meinem Geldbeutel gefunden.
Können sie mir das bitte in bunten Scheinen umtauschen?

Ist auch besser so :)

Lieber jetzt sein Geld auf den Kopf hauen bzw. sich etwas davon kaufen als es zu sparen.
Immerhin hat man das was man sich gekauft hat sicher.
Wenn man aber etwas spart, dann kann man sich derzeit sicher sein, das unsere Regierung wieder einen Weg findet sich am gesparten zu bereichern und es den Sparern weg zu nehmen.

Denn mit irgend etwas muss man ja die Politiker Rente ..... Ähm Diäten bezahlen...

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