Kommentare

"Die stärkste

"Die stärkste Oppositionspartei, das Bündnis der radikalen Linken (Syriza), warnte erneut, dass weitere harte Einsparungen das in einer tiefen Wirtschaftskrise steckende Land mit Sicherheit in die Pleite führen würden. Das Linksbündnis forderte ein sofortiges Ende der Verhandlungen mit der Troika und einen Sondergipfel der EU zum Thema Griechenland. Bei diesem sollten alle griechische Schulden abgeschrieben werden."

Sehr lustig.
Fazit: Es muss krachen bevor Kurskorrekturen politisch durchsetzbar sind.
Darum brauchen wir ein System, dass früh und lokal kracht.

Aber wie verhindert man, dass Politiker die Lokalität aufheben?

Alles ist im Wandel,...

schon die Vorsokratischen Philosophen sagten: Doch trozdem wiederholt sich auch alles immer wieder, mit der ein oder anderen Variation.

Ich erinnere mich jedenfalls gerade an die Geschichte aus dem AT mit den 7 dicken und den 7 dünnen Jahren,...
Die dicken Jahre sind meines erachtens erst einmal vorbei.

Griechenland wird die Kriese überstehen, Euopa wird die Kirese überstehen,... es fragt sich nur wie die Bewohner sie überstehen. Ein immer ernster werdendes Problem ist die Schere zwischen Arm und Reich. Nicht nur auf Deutschland oder EU weit gesehen sondern Weltweit.

Der soziale unfriede wächst. Siehe auch am Länderfinanzausgleich. Von Bayern wird Solidarität gefordert, aber manchmal muss man auch daran denken wie Solidarisch die Forderung ist,...

Ach so, die Rentner sollen es

Ach so, die Rentner sollen es mal wieder richten. WaRum um Himmels Willen, bittet man nicht endlich die paar Prozent Superreiche zu Kasse, die den größten Teil des Volksvermögens besitzen?
Die Frage war rhetorisch gemeint, den die Antwort liegt auf der Hand.

Reformunfähig

Den Eliten in Griechenland geht es doch nur darum die EU auszusaugen. Jeder Euro der nach Griechenland transferiert ist verloren. Einfch Stecker ziehen und die Drachme einführen; dann lösen sich die Probleme von allein!

ein gefährlicher Demagoge

Tsipras ist der Grund, dass Griechenland handlungsunfähig ist. Es sind die Aussichten auf ein Platz in seinem Kabinett, welche die Linksdemokraten dazu brachten keines ihrer Mitglieder zu einem Minister dieser Regierung zu machen. Es sind Tsipras Kontakte zu den Gewerkschaften, die diese Massenproteste immer weiter befeuern. Seine realitätsfernen und vollkommen verantwortungslosen Versprechungen sind es, die den Bürgern Illusion als realisierbare Politik verkaufen.
Tsipras nutzt die Krise aus, egal was es Griechenland kostet. Er ist das beste Beispiel linker Dolchstoßpolitik.

Betrug ohne Ende

Die griechischen Regierungen haben uns schon immer betrogen. Neulich sagte dies ein ehemaliger Minister und gab auch zu, daß diese Betrügermentalität bis ins Volk hineinreicht. Also braucht man sich doch nicht wundern, wenn die Griechen sich nicht an Absprachen halten. Wer dort soll dies auch tun? Ehrliche Politiker gibts dort keine. So hat Rösler schon Recht, wenn er kein Geld mehr schicken will. Und hoffentlich finden sich in Deutschland bald noch viele Röslers, die verhindern, daß unsere Rentnerinnen und Rentner vollends finanziell ausbluten.

Und der Sinn dahinter?

Irgendwann wird man den verarmten Griechen dann mitteilen müssen: "Das mit dem Paket hätten Sie sich sparen können."

Und wir uns das mit den Schirmen auch!

Bonus und 30 Tage Jahresurlaub

Das jedenfalls bekommen in Spanien immer noch die Staatsbeamten. Man kann und will ja nichts kürzen. Ich Frage mich ob das auch noch für Griechenland gilt?

Wie zum Teufel...?

...haben es die Griechen geschafft, sich eine Rente in Höhe von 2200,- Euro anzusparen?
In Deutschland kann man ja froh sein, die 1000,-Euro Schallmauer anzukitzeln!

Dies und die Forderung nach neuen Gesprächen ist schon eine Unverschämtheit und grenzt mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit an Verar...e an Europa!

Das ist Jammern ohne zu leiden!

Welcher deutsche Rentner bekommt 2200 Euro Rente? Wer bei uns zum ersten Mal eine Praxis betritt, zahlt 10 Euro Praxisgebühr. Was hier als "Gürtel enger schnallen" verkauft wird, ist nichts anderes als der Absched von einer Luxusversorgung, die durch nichts zu rechtfertigen ist. Mag' sein, dass die Ärmeren mehr zur Kasse gebeten werden als die Superreichen, die bis jetzt keinen Beitrag zur Sanierung Griechenlands geleistet haben. Ich habe kein Mitleid mit den Griechen. Wenn sie das nicht langsam selbst einsehen, was in ihrem Land schiefläuft, dann Tschüss und keinen Euro mehr zur Unterstützung!

///Das Linksbündnis forderte

///Das Linksbündnis forderte ein sofortiges Ende der Verhandlungen mit der Troika und einen Sondergipfel der EU zum Thema Griechenland. Bei diesem sollten alle griechische Schulden abgeschrieben werden.///

Aha. Und dann weiter so wie bisher und neue Schulden machen.

///Bislang gab es da aber noch nicht viel vorzuweisen - nun will die Regierung konkrete Pläne vorlegen///

gibt's denn bisher keine konkreten Pläne für Einsparungen ? Ich dachte, Pläne gäbe es schon, sie seien nur leider noch nicht umgesetzt.

Verstehe ich nicht

Ich habe noch nie verstanden, dass es möglich ist, Konten der Syrischen Herrscherfamilie einzufrieren - dass es aber unmöglich ist, auf die Konten der griechischen Milliardäre in London zugreifen zu können.

Es muss ja nicht gleich eine Enteignung sein, aber Zwangsanleihen wären durchaus eine Lösung!

Stattdessen werden die Normalbürger Europas zu Kasse gebeten.

Auch daran sieht man, worum es bei der Eurokrise geht.
Die Vermögen der Wohlhabenen mit Steuergeldern zu sichern.

Die normalen Arbeitnehmer haben von all dem nichts!

GRIECHENLAND MUSS RAUS AUS DEM EURO!

GRIECHENLAND IST NICHT REFORMIERBAR!!!

Dies sollten ALLE Beteiligten (Bundesregierung, Troika und EU) endlich kapieren und daraus die längst fälligen Konsequenzen ziehen.

Die Konsequenz kann nur lauten:
GRIECHENLAND MUSS SOFORT RAUS AUS DEM EURO!!!

Geschieht das nicht, dann werden Deutschland und die anderen EU-Staaten ewig für dieses hoch verschuldete Pleite-Land zahlen müssen.

Bankrott ist Bankrott - das weiß jeder Laie! Selbst diejenigen wissen dies, die keinerlei Kenntnis von Ökonomie haben!!!

Griechenland ist ein Fass ohne Boden, dem nicht mehr zu helfen ist und das zurückkehren muß zur Drachme, damit es wieder zukunftsfähig wird und die Preise wieder wettbewerbsfähig werden, denn den teuren Euro werden sich die Griechen zukünftig nicht mehr leisten können!

Der Glaube ....

kann Berge versetzen....

nur ... das hat der Weise nicht gesagt, welcher Glaube?? Der der orthodoxen Christen, der der römisch-katholischen, der evanglischen, der Juden, der Moslems, der .....

Also einfach weiter warten, vielleicht passiert ja noch einmal ein ... wie auch immer geartetes ... Wunder mit Griechenland und es steht auf, wie der Phoenix aus der Asche....

Oder war da nicht irgendjemand, der zu nahe an die Sonne kam und dann sich verbrannte??

Es ist sicher ... die Troika wird den "Guten Glauben" anerkennen und selbst glaubend positiv entscheiden!!

@Phonomatic

Ist es nicht ein bißchen einfach, alles den Linken in die Schuhe zu schieben?

Die jetzigen extrem einseitigen und sozial gefährlichen Kürzungen werden ja auch gemacht, um die Troika zu beruhigen, die noch weitaus mehr an Kürzungen fordert (auch wenn sie das natürlich anders nennt).

Glauben Sie wirklich, daß all schönen Gelder, die sich Griechenland in den letzten 10 Jahren geliehen hat, einzig und allein auf die Konten des Durchschnittsbürgers geflossen sind?
Wenn jetzt Rentner, die idR keine große Chance mehr haben, ihr Einkommen aufzubessern, und schon wieder Kranke den Karren aus dem Dreck ziehen sollen, dann geht jeder normale Bürger selbstverständlich auf die Straßen, da braucht es keine Linke, die das befeuert.

Das Fehlen jeglicher Beteiligung von hohen Einkommen an der Bewältigung der Krise, etwa über fiskalische Maßnahmen, birgt große Risiken für den sozialen Frieden. Nicht nur in Gr., sondern auch als Blaupause für andere Staaten.

Scheinbar sieht das allein die Linke

@Dr. Stephan Schmidt

Es bringt nichts den Griechen den Stecker zu ziehen.
Was soll es denn bringen? Das Problem bleibt bestehen.
Ob der Kandidat nun Griechenland heißt, oder Italien, Spanien, Portugal, Irland, Frankreich, Deutschland das ist völlig egal.

Nun alle Schuld auf die Elite (sie sprechen wohl von den Regierenden) zuschieben ist sehr schwach.
Sie haben aber soweit recht das der Otto-Normal-Grieche nichts von den Hilfen merkt.
Wer also profitiert vom Geld? Es sind hauptsächlich Banken, diese brauchen somit die griechischen Anteile nicht abschreiben und somit nicht den Bankrott anmelden, was bei einem "Stecker ziehen" durchaus noch eintreffen kann.
Als nächstes profitieren die davon, welche Geld haben um die privatisierten Stücke zu kaufen.

Das Problem ist nicht Griechenland, es ist die Verteilung des Geldes, wir betreiben nichts anderes als das Geld Aller den Wenigen zugeben, bzw den sehr Wenigen.

Aber tun wir weiter hetzen um von den wahren Problemen ab zulenken.

Es ist gut, dass durch die

Es ist gut, dass durch die gemeinsame Währung und die Schuldenkrise die Probleme und Defizite jetzt gnadenlos sichtbar werden. Es ist ebenso gut, dass der Druck so hoch ist, dass auch scheinbar Reformresistente sich jetzt bewegen müssen.

Liebe Regierende in Griechenland,

macht es euch doch nicht so schwer ... Legt der Troika einfach irgendeinen Fresszettel hin, wo drauf steht "wir werden auch ganz bestimmt sparen und mehr einnehmen ...", dann ist's gut und ihr bekommt die nächsten Milliardenüberweisungen, kein Problem ... /*Sarkasmus Modus Aus*/

Was für ein Affentheater, natürlich werden die Mrd. überwiesen, die dann für eine Millisekunde auf einem GR-Konto auftauchen um dann sofort in Richtung "Investoren" nach irgendwohin verdampfen.

Wirklich toll, wie die EU hier Härte demonstriert, das beruhigt den Bürger in (Noch)Geberländern ungemein.

Wieviel Akte hat dieses Drama?

ein Schwank ist es ja nicht mehr.

@ 16:45 — AlterSimpel

Als Auslöser der Krise sehe ich die Linke nicht. Das Verhalten in der Krise am Beispiel Tsipras/Syriza ist aber exemplarisch für einen Machtkampf ohne jede Rücksicht, und eine gezielte Polarisierung der Bevölkerung. Mit durchschaubaren Lügen, die die Menschen allein ob ihrer Verzweiflung glauben.
Die Ablehnung von Regierungsverantwortung bei der ersten Wahl führte zu den Neuwahlen. Auch nach der zweiten Wahl, und mit 27% der Stimmen, lehnte Tsipras eine Zusammenarbeit zum Wohle Griechenlands ab. Er hat alles getan diese Regierung dennoch schon während der Koalitionsverhandlungen zu demontieren. Den Auftrag seiner Wähler hat er eigenmächtig in seine machthungrige Vorstellung von "Oppositionsarbeit" (nämlich Verantwortungslosigkeit) umgedeutet. Dabei hätte er durch eine kooperation politisch viel mehr erreichen können, es geht also mitnichten um irgendwelche Ziele, es geht ausschließlich um Macht, die Tsipras mit seiner fortgesetzten destabilisierung erringen will.

Kredite & Sozialabbau

Damit Griechenlands Marktwirtschaftssystem durch EU-Kredite funktionsfähig bleibt, um als Absatzmarkt für Waren deutscher und anderer Unternehmer zu dienen, "ringt" die griechische Regierung aus Konservativen und Sozialdemokraten um ein "neues Sparpaket" in Höhe von 11,5 Milliarden Euro, die von der Staatsgewalt mittels Kürzungen bei Löhnen und Sozialleistungen eingetrieben werden, sodass "breite Teile der Gesellschaft" in Gestalt der betroffenen Lohnabhängigen dagegen protestieren, woran man sieht, dass die EU-Kredite kein Geschenk an "die" Griechen sind, sondern durch Sozialabbau zu Lasten der griechischen Arbeitsleute gegenfinanziert werden.

Im Artikel wird gefragt:

Im Artikel wird gefragt: "Gibt die Troika die nächste Milliardentranche für Griechenland frei?"

Ich glaube, ich kenn die Antwort schon: ja. Natürlich muss zuerst der übliche Affenzirkus durchgezogen werden, danach wird das Geld überwiesen.

@Kathgläubig - Falsch GR kann im € bleiben

und zwar sogar sehr gerne.

Nicht GR muss heraus, nein Deutschland muss um seiner selbst Willen, dem €-Wahnsinn den Rücken kehren.

Ich befürchte: Die Troika wird wieder einknicken.....

Es ist ein echtes Trauerspiel, das in die nächste Runde geht!

Auch jetzt wird die Troika vermutlich wieder einknicken und die nächste Milliardentrache für Griechenland freigeben, egal ob die Griechen bis dato gespart haben oder die geforderten Reformen umgesetzt wurden oder nicht.

Und schon wieder werden zig Milliarden Euro, u.a. deutsches Steuergeld, in das Fass ohne Boden namens "Griechenland" gesteckt, das hier in unserem Land an allen Ecken und Enden fehlt.

Ich vertraue auf das Bundesverfassungsgericht und hoffe darauf, daß es den ESF und Fiskalpakt im Interesse von uns allen und unserem Land stoppt, denn sonst sehe ich für unser aller Zukunuft und für die Zukunft unseres Landes total schwarz!!!

Nicht immer auf die Kleinen

Die Rezepte der Troika treffen - wie man hier erneut deutlich sieht - überwiegend die sogenannten "kleinen Leute". Warum VERSUCHEN die Männer in den schwarzen Anzügen nicht wenigstens, auch die Gewinner der Krisen zur Kasse zu bitten?

Indem sie z.B. fordern, dass jeder Grieche (wie jeder Amerikaner!) die Steuern immer im Heimatland zu entrichten hat? Das kann - wenn es im Heimatland des Kapitalismus geht - ja so anti-neoliberal nicht sein. Und dass das in Deutschland mangels Willen des Gesetzgebers auch nicht so ist, kann keine Ausrede sein.

Oder die Besteuerung der "Kreditfabriken"? Das wäre doch nicht mehr als gerecht. Auch hier kann die Ausrede nicht gelten, dass das ja nicht einmal in Deutschland mit seiner tollen Steuerverwaltung funktioniert, weil einige Steuerabteilungsleiter (gegen die hoffentlich schon ein Haftungsverfahren eingeleitet ist) das verhindern (vgl.
Bundesrechnungshof-Bericht unter bundesrechnungshof.de/veroeffentlichungen
/sonderberichte/kreditfabriken.pdf)

@ 16:45 — AlterSimpel

Stellen Sie sich vor Tsipras wäre in Koalition gegangen, Syriza hätte Minister stellen können, und mit ihren Kontakten zu den Gewerkschaften gute Kompromisse aushandeln können. Die Linken wären eine effektive Regierungsmehrheit (nicht wie jetzt).
Warum hat Tsipras das nicht gemacht? Ganz einfach, es hätte seinen Wahlkampflügen als solche enttarnt. Gegen die Sachzwänge europäischer Politik hat er nichts in der Hand, da hinterlassen seine Antworten nur Fragezeichen. Er wäre politisch erledigt gewesen, sein Parteienbündnis hätte sich wieder aufgespalten.
Aber so, als Held der Opposition, da gewinnt er mit jeder Verschlimmerung der Krise an Macht, solange es ihm gelingt weiterhin seine Wahlkampflügen aufrecht zu erhalten. Und diese Wahlkampflügen sind doch überhaupt erst Sinn und Identität vom Projekt "Syriza".

Wieviele Akte?

Vermutlich noch viele.

@Kathgläubig: Laienhafte Ökonomie?

Dass "Bundesregierung, Troika und EU" (sic!) nicht "kapieren", was Sie, werter Kathgläubig, mit Nachdruck fordern, könnte vielleicht daran liegen, dass Sie als "Laie" nicht sehen wollen, dass dem griechischen Staat kein Geld geschenkt wird, er vielmehr Kredite erhält, die durch Sozialabbau ("Sparpaket") zu Lasten der lohnabhängigen Griechen gegenfinanziert werden und mit denen Griechenland als Absatzmarkt für deutsche und andere Waren stabilisiert wird.

Wir zahlen

dann unsere Schulden auch nicht mehr..

Kein Wunder, dass alles den Bach runter geht..

Militärhaushalt

Bei den Leuten wird gespart, aber nicht beim aufgeblähten Militärhaushalt. Die griechisch

Na wunderbar

Jetzt endlich kommen Pläne, die sogar ganz sicherlich ernsthaft umgesetzt werden, Ehrenwort.

Was für Dilettanten haben wir eigentlich nach Griechenland geschickt, wenn es um die Beurteilung der Ernsthaftigkeit in der Vergangenheit ging?

Bei Troika denke ich zunehmend an die berühmten drei Affen.

Und einmal im Ernst, wie sollen denn die Köpfe innerhalb so kurzer Zeit in Griechenland gewendet werden, so daß ein politisches System entsteht, welches verläßlich ist?
Und solange dieses nicht kommt, und es wird nicht kommen, so ändert sich überhaupt nichts und keine Reform wird ernsthaft angegangen.

Schlechter Witz

Arbeitnehmer die sich jahrelang freiwillig eingeschränkt und mit ihrem Geld besser gewirtschaftet haben sollen nun darum betrogen werden ?
Egal wie schlecht es einem Staat geht, das ist ganz sicher nicht das richtige Signal, kein Wunder dass jeder noch schnell versucht sich die Taschen vollzustopfen und keiner diese Massnahmen auch wirklich unterstützen will. Wer würde da schon freiwillig ja sagen ?

Das eigentliche Problem ist

Das eigentliche Problem ist nicht, wie hier viele glauben, die gemeinsame Währung sondern der Umstand, dass GR, wie auch fast alle anderen Staaten, permanent mehr ausgeben als sie einnehmen um die Bürger irgendwie zufrieden zu stellen.
Der Euro hat vielleicht einige Zeit die griechischen Probleme verschleiert und den Griechen einen nicht selbst erwirtschafteten Wohlstand beschert. Jetzt zeigt er das Problem aber gnadenlos auf, das der "Ausweg" einer "Währungsmanipulation" nicht geht.

Hinhaltetaktik

Diese griechische Regierung sind Hütchenspieler!! Wir haben uns noch nicht auf diese Mentalität eingestellt. Wir werden wieder auf diese Trixerei reinfallen. Es kommt mir vor, wie in einem Film, den ich schon mehrmals angeschaut habe und nicht verstehe warum der Reiter immer an der gleichen Stelle vom Pferd fällt. Er müsste doch langsam das Hinterniss kennen. Only a fool makes a mistake twice. NUR EIN NARR MACHT IMMER WIEDER DEN GLEICHEN FEHLER:

@Phonomatic

Ich kann leider nach wie vor nicht erkennen, wie die Linke an der hohen Verschuldung schuld sein soll, noch wie sie die Lösung dieser Situation erschwert.

Tsipras hat klar gesagt, was er fordert. Eine Koalition mit den alten Kräften ist somit ausgeschlossen.
Als der Präsdient vom Wohl Griechenlands sprach, meinte er nicht anderes, als daß die Linke ihre Positionen aufgeben sollte, was natürlich inakzeptabel war, denn sonst hätte man ihm dasselbe Machtstreben vorgeworfen, wie Sie es jetzt tun.

An einem Neuanfang, der das Streichen aller Schulden beinhaltet führt mE kein Weg vorbei, denn realistisch betrachtet, kann Gr. seine Schulden weder jetzt noch in 20 Jahren zurückzahlen.
Nebenbei bemerkt kann das kein Staat.

Tsipras ist der leider der einzige europ. Politiker, der dieses Denkverbot der Schuldenstreichung ignoriert.
Das ist keine Frage von Gerechtigkeit, sondern Einsicht in mathematische Notwendigkeiten, die nicht zu Lasten der Bürger gehen darf.

@ wiesengrund

Mag sein, dass GR Kredite bekommt, aber ich glaube, man muss kein Finanzexperte sein, um folgendes auszurechnen: Gr soll in den kommenden Jahren! 11,5 Milliarden Euro einsparen und dafür bekommen sie von der EU alle paar Monate ca. 20 Millarden sozusagen gratis...
Also ich weiss ja nicht wie andere das sehen, aber ich würde das auch gerne so machen...
Denn GR kann die Kredite doch so oder so nicht zurückzahlen denn wie sollen die schon an die 300 Milliarden zurückzahlen, wenn sie ein paar Jahre brauchen um ca. 12 Milliarden zu sparen...
Bis die das hinbekommen (wenn es denn jemals soweit sein sollte, was ich doch sehr stark bezweifel) wird eher die EU zusammenbrechen und jeder hat seine eigenen Schulden und ich seh schon das totale Chaos auf uns zukommen, wo jeder sozusagen ums überleben kämpft und die Politiker alle Schuld von sich weissen mit den Worten: Wir haben es zumindest versucht...

Die Politiker sind unser Ruin

Tolle Idee: Die Kranken sollen nun den Karren aus dem Dreck ziehen, den die Politiker dort zurückgelassen haben. Kranke haben ja auch keine Lobby so wie die Reichen 10%. Also wer z.B. wg. einer Krebserkrankung schon genug zu kämpfen hat, darf zur Strafe gleich noch 15% der Behandlungskosten schultern.
Aus eigener Erfahrung: Eine normale Kindsgeburt z.B. verursacht schnell KrankenhausKosten von rd. 5TE. Da freut man sich doch gleich noch mehr auf den Nachwuchs. Liebe Griechen (90%), wehrt Euch, macht kaputt was Euch kaputt macht.

Rentner und Kranke sollen es richten

Jawoll, auf diesen Knochen kann man bauen und die Troika wird's freuen.

Sicher glauben die Politiker, dass noch immer ausgestopfte Omas und Opas sowie Kranke in Griechenland verantwortlich sind für die Armut der Zockerbanken, das Umschichten von Euros von arm nach reich und die eigene Unfähigkeit/Raffgier der eigenen Polikerkaste die des Übels Kern sind.

So ist es auch immer wieder schön zu lesen und zu hören, dass sich alleine die Verursacher Reichtum, überhöhte Pensionen/Renten gönnen und sich selber von allen Sparmaßnahmen/Reformen sebstverständlich ausnehmen und nicht mal einen Gedanken daran verschwenden.

@ Phonomatic

Jetzt ist also mal wieder die Linke Schuld an dem Versagen der Politik in Griechenland. Ich war der Meinung, daß die Regierungskoalition die nötige Mehrheit aufbringen kann, um ihre Politik durchzusetzen. An Syriza kann es also nicht liegen, wenn die Mehrheit der konservativ-mitte-fast.links Regierung nicht zu Potte kommt.

Mit Ihren linken Dolchstoßlegenden, die Sie hier wieder und wieder heraufbeschwören, ist niemandem geholfen. Es bleibt schließlich dabei, daß die Fehler konservativer Politik den Konservativen anzulasten sind. Alles andere ist nichts anderes als unseriöser Populismus!

Also die Kappung der Renten über 2200 €....

...zeigt doch nur mal wieder wie unprofessionell und rosstriktäuscherisch die griechischen Politiker arbeiten.
Was bringt das dem Land? wieviele Rentner betrifft es denn?
In D schwadronniert der Gewerkschaftsboss von einer Zwangsanleihe für die Reichen. Sollte erdoch mal seine Ideen bei einem Besuch der griechischen Schwestergewerkschaften loswerden.

Schickt doch mal den Sänder auf Tournée mit seinem Lied, jetzt wird weider in die Hände gespuckt - wir stiegern das Bruttosozialprodukt. Das wäre doch ein kreativer Vorschlag - Melde schon copyright an, bevor ein Söder, Dobrindt oder Rösler sich damit meldet.

@ 17:57 — AlterSimpel

" Tsipras ist der leider der einzige europ. Politiker, der dieses Denkverbot der Schuldenstreichung ignoriert.
Das ist keine Frage von Gerechtigkeit, sondern Einsicht in mathematische Notwendigkeiten, die nicht zu Lasten der Bürger gehen darf. "

-> Zu wessen Lasten geht denn eine Schuldenstreichung?
Ich verstehe nicht wie Sie Tsipras auf den Leim gehen können. Wieviel Verständnis doch möglich ist, wenn man die gleichen Ziele teilt. Am besten wohl eine Revolution, dann wird alles besser?

@Phonomatic: Massenproteste & Sachzwang

Könnte es sein, werter Phonomatic, dass die von Ihnen beklagten "Massenproteste" in Griechenland und anderswo Resultate des Marktwirtschaftsystems sind, weil es durch den "Sachzwang" bestimmt wird, aus investiertem Unternehmergeld mittels Warenproduktion mehr Geld zu machen, wobei die Lohnabhängigen ein Kostenfaktor sind, der minimiert werden muss, sodass die Arbeitsleute im Marktwirtschaftssystem nicht gut leben können, was bei Verschlechterungen wie jetzt in Griechenland zu Massenprotesten führt.

Demokratie in der EU

Spätestens an dem Tag, an dem WIRKLICH demokratisch entschieden werden darf, gibt es weder Rettungsschirm noch EU! Europa? JA! EU? Nein danke!

Wiederholung die 3.

Da sich die Dinge wiederholen, wiederhole ich einfach meinen Kommentar zum dritten Mal ". . .wenn man der griechischen Politik nicht endlich mit Härte begegnet, ist das Scheitern logische Konsequenz . Die Verwaltung in Griechenland hat das Niveau einer Bananenrepublik (entschuldigen Sie den politisch nicht ganz korrekten Vergleich). Bevor dieses Problem nicht gelöst ist, insbesondere im Steuerbereich, braucht man gar nicht erst weiter zu machen. Solange der Verwaltungsmangel und Korruption regieren, wird eine Aufweichung der Ziele, nie zu einer Verbesserung für die einfachen Griechen führen. Glaubt doch an den Weihnachtsmann! Gewinner werden wieder einmal nur die "Eliten" sein."

Das gr. Dielemma - nichts hilft wirklich

Die Griechen fingen bei ca. 300 Mrd. an zu kollabieren(/10 Mio EW = 30.000 € pro Kopf Schulden), wurden dann auf 350 Mrd. gerettet und erhielten 100 Mrd. Schuldenschnitt ~25.000 pro Kopf bei um 25% zu 2008 eingebrochener Wirtschaft wegen vereinbarter Sparauflagen. Nun soll es weitergehen mit den ! zusätzlichen Ausgabenkürzungen gegen neue Kredite. Klar, ein Plus Richtung Schuldentilgung kommt nur hin, wenn schneller gespart als ausgeben wird plus Abgabenerhöhunge plus Wirtschaftswachstum + Inflation.

Ohne Katasteramt, effektive Steuererfassung und - Eintreibung und private staatliche Investitionen in Jobs und Einkommen (= SV plus Steuern) kommt gar nichts zustande. Auch nicht mit einem überdimensionierten Beamten- und Staatsangestelltenapparat (DE 6,4 Mio inkl. Bundeswehr von 82 Mio. = 7,8%, GRE um 20%, die die Kredite per Einkommen/Renten mit konsumierten).

Ob in o. raus aus dem Euro - die Katastrophe ist (Sonderfall) perfekt. Im Euro bedeutet Transferunion, raus Strukturhilfe.

Griechenland druckt legale Euro selbst!

Die brauchen unsere Euro gar nicht.
Ich verstehe die Welt nicht mehr.
Falls ihr Deutsche uns kein Geld mehr schenkt, macht nichts, wir drucken selbst welches!

nachzulesen:

https://www.radio-utopie.de/2011/09
/18/griechenland-zentralbank-druckt-
kommerziellen-banken-euro-pasok-regierung-
garantiert-mit-30-milliarden/

oder selber Googeln

ein Abgeordneter....

....auf Sizilien (ähnlichdeutschem Landtagsabgeornetem) bekommt 17000.-/Monat.

Euro sofort abschaffen und Schuldenstaaten kein Geld mehr.

Gibt's ne Partei die das im Wahlprogramm hat?

@moon: Kredite zwecks Geldvermehrung

Dass die EU, werter moon, Kredite an den griechischen Staat vergibt, hat nichts zu tun mit uneigennütziger Nächstenliebe, sondern verfolgt den Zweck, Griechenland als Absatzmarkt für Waren ausländischer Unternehmer zu erhalten. Damit diese Kalkulation aufgeht, kontrolliert die mächtige Troika, ob die griechische Staatsgewalt den griechischen Lohnabhängigen gnadenlos die Löhne und die Sozialleistungen kürzt, sodass die marktwirtschaftliche Vermehrung des Unternehmergeldes funktioniert. Allerdings gibt es immer mehr Griechen, die sich diese menschenunfreundliche Politik nicht gefallen lassen wollen.

@ 18:11 — A.Winkler

Ich bitte Sie, widerlegen Sie doch einer meiner Punkte, die ich ausführlich dargelegt habe, bevor Sie mir unseriösen Populismus vorwerfen.

Griechenland, Griechenland... Ich kann es nicht mehr hören

Ich bin sicher nicht der einzige hier, der die immer gleichen Griechenland-Meldungen nicht mehr hören kann. Es hängt einem mittlerweile wirklich nur noch zum Hals raus.

Aufrichtig leid tut es mir um das griechische Volk. Der griechische Normalbürger kann wenig für die Krise, die ihm korrupte Politiker, unfähige Institutionen und reiche Steuerhinterzieher eingebrockt haben. Man kann ihm höchstens vorwerfen, jahrzehntelang die falschen Parteien gewählt zu haben.

Andererseits ist aber auch nicht einzusehen, warum ausgerechnet der deutsche Normalbürger jetzt die Zeche zahlen soll. 80 Milliarden, vielleicht noch mehr, sind ohnehin schon weg. Man sollte nicht noch mehr Geld hinterherwerfen. Griechenland hat sich als durch und durch reformunfähiger Staat erwiesen. Es werden versprechen abgegeben und dann gebrochen, Zusagen gemacht und dann nicht umgesetzt.

Ein solcher "failed state" hat weder im Euro noch in der EU etwas zu suchen.

@ Phonomatic

Wie soll ich Ihnen etwas widerlegen, wenn Sie uns hier nur Ihre Legenden ohne Fakten auftischen? Oder wie soll ich Ihren Beitrag von 16:25 sonst interpretieren. Da ist NICHTS was auch nur annähernd faktisch zu belegen ist. Das sind schlichte Unterstellungen, die ich bereits mit meinem Beitrag entkräftet habe (Handlungsfähigkeit der konservativ-mitte-fast.links Regierung aufgr. parlamentarischer Mehrheit).

Was Sie hier veranstalten, erinnert mich an Demagogie!

@ 19:46 — A.Winkler

"Handlungsfähigkeit der konservativ-mitte-fast.links Regierung aufgr. parlamentarischer Mehrheit "

-> Haben Sie den Eindruck die griechische Regierung wäre handlungsfähig?

@ 19:46 — A.Winkler

Ich habe eine ausführlich begründete Theorie zu Tsipras Motiven geäußert. Wenn sie diese nicht widerlegen können, so steht es ihnen doch frei logische Fehler aufzudecken und zu begründen, oder Ihre Sicht der Dinge dem gegenüberzustellen. Beides würde ich mit mehr Interesse begegnen, als der schlichten Behauptung ich läge falsch und der Diffamierung meiner Meinungsäußerung zu "unseriösem Populismus".
Ich stelle hier meine Gedanken zur Diskussion, und betreibe keine Parteienarbeit wie vllt. andere ...

@Laskaris

Im Prinzip haben Sie recht. Doch Griechenland ist kein Staat nach unserem Staatsverständnis. Die Korruption ist nicht der Politikerkaste alleine zuzuschreiben. Nein, sie ist ganz tief im Volk verwurzelt und das seit Jahrzehnten. Deshalb wird es Griechenland nie aus eigener Kraft schaffen, weil sie einfach unfähig sind.
Unser Wunschdenken bezüglich Griechenland ist ein Wunschdenken, dem nur Gutverdienende nachhängen. Der einfache Deutsche weiß schon lange, daß dort nichts läuft und auch niemals laufen wird. Die Schmierereien in den griechischen Gazetten ist der beste Beweis.

@ 19:55 — Phonomatic

"Haben Sie den Eindruck die griechische Regierung wäre handlungsfähig?"

Von der Stimmenmehrheit her ist diese Regierung handlungsfähig. Inwiefern sich diese Parlamentarier nun wirklich auf eine Linie bringen lassen, ist das Problem der beteiligten Parteien und hat nichts mit der Syriza zu tun.

Wie Sie richtig sagen, ist das, was Sie hier machen eine Meinungsäußerung. Jedoch sind Ihre Unterstellungen von 16:25 mit keinerlei Fakten belegt. Insofern ist es legitim, Ihre Unterstellungen als unseriösen Populismus und Demagogie zu klassifizieren. Zumal es ja nicht das erste Mal ist, daß Sie linken Oppositionsparteien den "Dolchstoß" andichten. Erinnert sei hier nur an die Diskussion um das "Finanzmarktstabilisierungsgesetz", wo Sie auch bereits der dt. Linken einen "Dolchstoß" unterstellten, nur weil sie ihrer Rolle in der Opposition nachkam. Auch dies habe ich Ihnen damals bereits widerlegt. Also bringen Sie erst Fakten, bevor Sie hier fordern, daß jemand Ihre Meinung widerlegt!

@Kathglaeubiger

ja sicher wird sie einknicken und die Augen bei der einen oder anderen Sache verschliessen. Man will ja auch wenn man weis das es nichts bringt Grichenland im EURO lassen. Hier gehoert endlich ein Warnschuss her. Raus mit Grichenland. Grichenland ignoriert Sparauflagen und andere Laender denken sich "warum sollen wir sparen, wir bekommen das Geld aus dem Rettungsschirm auch wenn wir es nicht tun".Grichenland zeigt es doch, das es auch anders geht.

@ 20:17 — A.Winkler - keine säbelschlaglegenden mehr

ich werde das Wort vermeiden.

Wenn man die Sache als Ganzes betrachtet wird offensichtlich, dass sehr wohl die Syriza etwas mit der Lage zu tun hat. Auf die direkten Verbindungen habe ich bereits im ersten Kommentar 16:25 hingewiesen.

@17:37 — wiesengrund - Kredite für Griechenland?

dass dem griechischen Staat kein Geld geschenkt wird, er vielmehr Kredite erhält, die durch Sozialabbau ("Sparpaket") zu Lasten der lohnabhängigen Griechen gegenfinanziert werden

Kredite für Griechenland?
Ich lache mich schlapp.

Zuerst wurden die "privaten Kreditgeber" von GR enteignet, und heute geisterte erstmals der Vorschlag durch die Presse, dass die EZB Griechenland ihre "Zinsgewinne" erlassen sollte.
So, und jetzt ist es nicht mehr weit, bis Sozen a la Barroso oder Schulz fordern, dass die EZB auch auf die Rückzahlung ihrer Kredite verzichten soll. Und dann ist D, dank der Insolvenzverschlepper in unserer Regierung mit 30% dabei.

Wer heute noch mit ein wenig Restverstand gesegnet ist, wird dem "failed state" Grichenland keinen müden Pfennig mehr "leihen".

@ 18:22 — wiesengrund

Ich beschreibe einzig wie Syriza diese Situation für sich nutzt. Da heiligt der Zweck nicht die Mittel.

@gd1912: Raus oder nicht?

Obgleich ich nicht genau weiß, wen oder was Sie mit "man" und "Grichenland" meinen, so kann ich Ihnen doch sagen, dass Griechenland Mitglied der Euro-Zone bleiben soll, weil die Europäische Union (EU) unterstützt vom Internationalen Währungsfonds (IWF) Griechenland als Absatzmarkt für ausländische Waren erhalten will, damit die Unternehmerkassen klingeln, wofür den griechischen Lohnabhängigen Lohnsenkungen und Sozialleistungskürzungen aufgezwungen werden.

@ 20:17 — A.Winkler

Sie haben also die "Andichtung einer Dolchstoßeslegende" "widerlegt"? Formidable Leistung!

Ganz ehrlich, Sie setzen sich nicht wirklich mit dem auseinander was ich zum Thema Tsipras gesagt habe.

Oh mein Gott!

Danke für die Hinweis. Man versteht die Welt nicht mehr.

@HartAberWahr: Kreditrisiko

Ob Sie sich schlapp lachen oder nicht, hindert die Herrschaftsfiguren in den Staatsapparaten nicht daran, Kredite mit einem gewissen Risiko an den griechischen Staat zu vergeben, weil sie dadurch die Unternehmergewinne ankurbeln wollen, was sie durch "Sparprogramme" zu Lasten der griechischen Arbeitsleute sicherstellen.

@ 17:57 — AlterSimpel

ich wollte nochmal auf Ihre konstruktiven Anmerkungen eingehen.

Schuld an der Verschuldung oder allgemein der Krisensituation trägt Syriza m.E. nicht. Dennoch finde ich dass diese aus den dargelegten Gründen die Lage massiv verschlimmert.

" Tsipras hat klar gesagt, was er fordert. Eine Koalition mit den alten Kräften ist somit ausgeschlossen.
Als der Präsdient vom Wohl Griechenlands sprach, meinte er nicht anderes, als daß die Linke ihre Positionen aufgeben sollte "
-> Das Wohl Griechenlands ist durchaus ernsthaft gemeint. Das Wohl der Ideologie und des Parteiprofils steht meines Erachtens nicht darüber.

Wie immer - alles nur Bluff

Auch griechische Abgeordnete überweisen ihr Privatvermögen ins Ausland... das ist die Realität. Mein Blick auf meine Gehaltsabrechnung, wissend dass ein nicht unbeträchtlicher Steueranteil ungebremst nach Griechenland wandert, dorthin, wo selten oder gar keine Steuern gezahlt werden, erbost mich.
"Griechenland ist das einzige bekannte Beispiel eines Landes, das seit dem Tag seiner Geburt im totalen Bankrott lebt." (Edmond About 1858). Daran hat sich bis heute nichts geändert. Griechenland hat sich seinerzeit mit Bilanzfälschung, Trickserei und Täuschung die Aufnahme in die Eurozone ergaunert. Hunderte Milliarden wurden in das marode Griechensystem versenkt. Dazu Korruption überall. In Griechenland wird sich nichts ändern. Dort sollte man sich ein Beispiel am Nachbarn Türkei nehmen wo die Schnorrermentalität, das seit Jahrzehnten praktizierte Leben auf Kosten Anderer, fremd ist. Griechenland – Schluss – Ende – Aus – Raus.

@ Phonomatic

"Tsipras hat klar gesagt, was er fordert. Eine Koalition mit den alten Kräften ist somit ausgeschlossen"

Wie soll Syriza denn Ihrer Meinung nach mit dem alten verfilzten Parteien kooperieren, wenn doch der Weg zur Rettung Griechenlands ein völlig anderer ist?

Das derzeitige System zeigt doch auch heute wieder mit dem nächsten vermeintlichen Sparparket, wessen Interessen die Regierungsparteien vertreten. Welcher klar denkende Mensch kann diese Maßnahmen unterstützen?

Niemand füllt etwas in ein

Niemand füllt etwas in ein Fass, bevor es einen Boden bekommen hat!

Dieser Unfug scheint wirklich kein Ende zu nehmen: Griechenland ist seit dem Augenblick zahlungsunfähig, als es keine neue Schulden mehr machen konnte, um seine alten Schulden bezahlen zu können; womit allen klar sein sollte, daß Griechenland allein an seiner gegenwärtigen Misere Schuld ist: Hätte es anständig gewirtschaftet und nicht mehr Geld ausgegeben als es eingenommen hat, so hätte das Land nun keine Schulden und würde glücklich seine Kreise ziehen können; dann sind natürlich auch die Banken und sonstigen Gecken schuld, welche Griechenland Unsummen, ohne jede Sicherheit geliehen haben; ebenso wie diese liederlichen und zudem auch noch in den VS von A ansässigen Bewertungsgesellschaften, welche Griechenland trotz gewaltiger Schuldenlast bis vor wenigen Jahren die höchste Kreditwürdigkeit bescheinigt haben und nun auf einmal das Gegenteil behaupten…

@Phonomatic: Marktwirtschaftsideologie

Dass das "Wohl Griechenlands" eine ideologische Phrase ist, können Sie, werter Phonomatic, daran sehen, dass die griechischen Arbeitsleute leiden müssen, damit die griechischen und andere Unternehmer ihr Geld vermehren können. Von "den Griechen" und dem "Wohl Griechenlands" zu sprechen, gehört zum ideologischen Lernpensum, das den Staatsbürgern der Marktwirtschaftsdemokratien durch Schule, Universität und diversen Medien eingebimmst werden soll.
Syriza und Herr Tsipras allerdings scheinen dieser Marktwirtschaftsideologie nicht auf den Leim zu gehen, indem sie die Interessen der Lohnabhängigen Griechenlands vertreten.

@ 22:01 — Michel2006

Griechenland ist wirklich ernsthaft in Schwierigkeiten. In solchen Zeiten mit so einem Wahlergebnis nicht in die Regierung zu gehen, vollkommen gleich wie Positionen sind, ist m.E. Verrat am Wähler und am Wohl der Nation, an Europa ohnehin. Wieviele hätten denn für Syriza gestimmt, wenn sie gewußt hätten, dass Syriza die Regierungsverantwortung ablehnen würde? Würde Syriza genau jetzt nicht mehr für ihre Wähler erreichen können, wenn sie in Ministerposten säßen und selbst mit der EU verhandelten? Könnten Sie nicht Ihre Kontakte zu den Gewerkschaften nutzen, und Kompromisse aushandeln, die auch der normale Arbeiter versteht? Wäre nicht eine Versöhnung der Lager die richtige Antwort auf eine solche Krise? Sollte man da nicht zusammen anpacken und das beste draus machen?

die Troika bekommt es nicht gebacken

Und Griechenland allein schon gar nicht. Also gebt dem Land eine letzte Chance, schickt McKinsey und Roland Berger für.6 Monate in einen EU gesponserten Notfalleinsatz mit maximaler Mannstärke um dann zu sehen, was noch machbar ist. Mehr Zeit bleibt nicht.

Hier spart man die Mehrheit des Volkes kaputt

Nun das in Grichenland lange Zeit was falsch gelaufen ist, kann man nicht bestreiten.Und das die Regierung Grichenlands anscheinend nicht fähig ist Ihre Wirtschaftsmillionäre richtig zu besteuern ist auch fakt.
Aber bei den unteren Einkommen noch mehr einsparen zu wollen ist das allerletzte und das schlechteste.
Grichenland ist ohne fremde Hilfe Pleite.
Ich würde der EU empfehlen das Land in eine geordnetes Insolvenzvergleichsverfahrenzu zu führen unter der Leitung der EU und den erhalt des € Ich möchte nicht das dabei Grichenland verscherbelt wird, sondern das die EU die Geschäftsführung des Landes, für eine bestimmte Zeit, übernimmt und eine Behördenstruktur aufbaut, die das versäumte in Orcnung bringt und dem Land eine Wirtschaftliche Zukunft bringt.
Das kostet die EU viel Entwicklungsgeld und wird sicherlich einige viele Jahre so sein.
Ist die EU dazu nicht fähig fürchte ich das schlimme Zeiten auf Europa und auf Grichenland zukommen

@Walter Meingott: Marktwirtschaftliche Kalkulation

Dass die EU mit Unterstützung des Internationalen Währungsfonds Kredite an den griechischen Staat vergibt, resultiert nicht aus der ökonomischen Inkompetenz der Herrschaftsfiguren in den Staatsapparaten, wie Sie, werter Meingott, fortwährend behaupten, sondern aus der marktwirtschaftlichen Kalkulation, Griechenland durch Kreditvergabe als Absatzmarkt für Waren aus Deutschland und anderswoher zu erhalten, sodass die Unternehmerkassen klingeln, wofür den lohnabhängigen Griechen die Löhne und die Sozialleistungen, beispielsweise im Gesundheitssystem, radikal gekürzt werden, wogegen sich gottlob Widerstand formiert, und zwar unter der Parole: Der Mensch zuerst!

@ 22:17 — wiesengrund

Das "Wohl Griechenlands" mag für Sie eine Phrase sein, ich denke in Griechenland hat das derzeit wirklich eine Bedeutung.

@Phonomatic: Wohl der Nation?

Dass Sie, werter Phonomatic, von den "Schwierigkeiten Griechenlands" und dem "Wohl der Nation" schreiben, finde ich verwunderlich angesichts dessen, dass in Griechenland die reichen Unternehmer keinerlei Schwierigkeiten haben, weil die Staatsgewalt die Lasten der Krisenbewältigung ausschließlich den Lohnabhängigen aufbürdet, sodass die Phrase vom "Wohl der Nation" als Ideologie sich erweist, weshalb Syriza sich der so genannten Sparpolitik verweigert.

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