Kommentare

und das

Zahlt jetzt über den esm alles der deutsche steuerzahler! Danke eu danke wolfgang!

Ironie ahead:

Na dann muss Sizilien eben raus aus Italien und zurück zu seiner alten Währung. Das wird uns alle retten!

Oder wir pumpen Millionen dorthin, das wäre sicherlich auch sehr hilfreich, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen. Schaumparty in Chmpagner!

Aber alte Systeme zu durchbrechen, um etwas völlig neues zu schaffen, das stabil ist...? Was soll denn der Unfug?

Mafia

hat doch genug $$$ die koennte Sizilien retten

Ich bin gespannt...

...wie lange es noch dauert, bis da "Berlin", "Bremen" oder "Saarland" in einer solchen Überschrift steht. Die Vorraussetzungen sind bereits geschaffen worden: "Die Behördenapparate wurden massiv aufgebläht, Abgeordnete kassieren astronomische Gehälter." Das ist kein Problem Siziliens, sondern _aller_ EU-Staaten.

Summen

Um wieviel Geld geht es eigentlich?
Im Artikel steht nicht, wie hoch der Schuldenberg Siziliens ist und ob die überhaupt Unterstützung brauchen. Es heißt nur, dass Sizilien "zu ersticken droht"... muss denen nun jemand helfen, oder hat es sich mit einer Reduzierung von Personal und womöglich einer Senkung der Politikergehälter auf Normalmaß schon getan?

Mal abgesehen davon ist es ja so, dass erstmal Italien helfen muss und wenn die nicht mehr können, die Euro-Zone in Form des EFSF oder des ESM einspringt.

Solange wir hier nicht von 20 Mrd aufwärts reden, lohnt sich der Aufwand doch gar nicht. Oder hat inzwischen jemand mal was von Zypern und seinem Bedarf von 8 Mrd gehört? Richtig: das ist so wenig, darüber muss man nicht diskutieren...

Rettungsschirm für Sizilien

In Sizilien kann doch das Geld für den "Rettungsschirm" die Mafia aufbringen. :)

Bevor ein vernüftiger Mensch

einen Kredit vergibt, muss doch eigentlich vom Kreditnehmer verlangt werden, dass er seine Verhältnisse geregelt bekommt. Das heißt auch für Sizilien den Beamtenapparat zu kappen und die Superreichen auch mal an den Kosten zu beteiligen.
Wer spricht eigentlich mal vom Mittelstand und den unzähligen dort Beschäftigten, die den ganzen Wohlstand und das Steueraufkommen finanzieren (wohl eher in Norditalien ansässig)?
Die Politiker haben die Verantwortung mit diesen Leistungen verantwortungsvoll umzugehen. Deshalb muss es auch zu Pleiten kommen dürfen. Nein, wenn sich die Banker und Regierungen nicht ändern und sich weiterhin bei den eigentlich Wertschöpfenden bedienen muss man einen Schlussstrich ziehen.
Grüße
JohnBowie

Dazu :

"- "Es stimmt", räumt er ein, "Sizilien hat in der Vergangenheit seine Autonomie auch als Autonomie des Geldausgebens verstanden, also die Möglichkeit, öffentliche Gelder für die politische Karriere zu benutzen." Das passiere jetzt nicht mehr. -"

Fällt mir nichts mehr ein, schon gar nicht die Benutzung irgendeines Rettungsschirms.

Immer mehr, immer schneller geht es bergab

Sizilien droht der Bankrott, dann ist es auch bald Italien, gehört ja zu I. Genau das Gegenteil erreichte der Euro.
Man kann nicht völlig unterschiedliche Wirtschaftskraft, Stücklohnkosten, Steuern, Gesetze,... mit einer Währung zusammenbringen.
"Schlafwandelnd in die Katastrophe" steht in der Süddeutschen Zeitung.

Wer hat über die Verhältnisse gelebt?

Immer wieder das dumme Geschwätz, "die" hätten über ihre Verhältnisse gelebt. Es waren bestimmte Kreise, die über ihre Verhältnisse gelebt haben. Die Masse der Bevölkerung hat das mit Sicherheit nicht getan. Aber so macht man Stimmung und nutzt dann diese Stimmung für seine eigenen politischen Interessen.

Sizilien geht nicht bankrott!

Da die Mafia der eigentliche Herrscher auf Sizilien ist, gehen die dort nicht bankrott. Die Familia schützt ihre Leute dort mit Geldspritzen wenn es sein muss.

So langsam frage ich mich, auf was für einem Planeten

unsere bundesregierung lebt. Soll D. im Ernst alle retten? Der armseligen Hartz IV-Erhöhung von 5,00 € ging ein monatelanges entwürdigendes Geschacher voran. Kein Geld da. Die Bankenrettung 2008 war in 2 Tagen durch.

Seit Wochen werden nur Horrormeldungen über die Schulden Spaniens, GR, Italien verbreitet. Die Schulden Deutschlands dürfen wir nicht vergessen.

Die Staaten haben in der Vergangenheit fleißig Schulden gemacht als gäbe es kein morgen. Der Bund der Steuerzahler warnt in D. all jährlich mit dem Fingerzeig auf die Schuldenuhr. Es juckte niemanden, nicht die Regierung, nicht das Volk. Es wurde stets die Partei mit den größten Wahlversprechen gewählt.
Das Umdenken muss sofort stattfinden, sonst ist der Crash unausweichlich.

Es ist gut, dass durch die

Es ist gut, dass durch die einheitliche Währung jetzt die unproduktiven Bereiche in Europa deutlich sichtbar werden und nicht mehr über ihre Verhältnisse Leben können, da sie keine Kredite mehr bekommen und nun zu strukturellen Reformen gezwungen werden. Das wäre ohne diesen Druck sicher nicht so schnell passiert.

Andere Frage:

Die EU sollte eigentlich eine GEMEINSCHAFT werden.
Sprich: statt der alten EWG (die ja nur die Wirtschftsförderung suchte) sollte ein vereintes Europa gegründet werden.
Leider verkam diese EU aufgrund der Förderung des Nationalismus (möglichst viele kleine Länder- "Demokratieförderung"), und der Förderung mafiöser Strukturen ("Privatisierung") zu einer Lobbyinstitution die nur denen Geld gab, die sich dem Diktat unterwarfen.
Somit verkamen die Länder der EU zu reinen Geldeintreiber-Provinzen a la Rom, deren einzige Aufgabe es wurde Ihre eigenen Bürger auszusaugen.
Sizilien ist, wie alle anderen Pleitstaaten (Deutschland war übrigens der Erste..)nur ein SYMPTOM einer hochansteckenden Krankheit.
PLEITE war Sizilien schon immer- aber eine Gemeinschaft funktioniert auf Geben und Nehmen. Leider lag aber von vorneherein fest wer GIBT und wer NIMMT.

@Wahrheitsager

"Das ist kein Problem Siziliens, sondern _aller_ EU-Staaten."
Artikel nicht zu Ende gelesen?
Hier steht, dass ein Landtagsabgeordneter aus Nordrhein-Westfalen etwas mehr als die Hälfte von dem "Gehalt" seines sizilianischen Kollegen erhält.
In Berlin sind es sogar nur etwa 3700 Euro.

Abgeordnete verdienen nicht zu viel, nur weil es Abgeordnete gibt, die nicht verdienen was sie bekommen.

Welchen Ansporn gibt es für richtig gute Leute, in die Politik zu gehen?
Den Job für 8000 brutto? Nein danke!

ohne Italien ist auch die Mafia nichts

Sizilien sollte gefälligst mit Mafia Geldern gerettet werden. Die verdient eh an jedem Strukturprogramm in Italien.

Ich weiß nicht warum wir einer der reichsten Organisationen der Welt jetzt nur noch mehr legales europäisches Geld in den Rachen schmeißen sollen.

Ohne den ESM sollte m.E. kein Geld nach Italien gehen, weil mit Veruntreuung und Korruption in höchstem Maße zu rechnen ist.

Ich bin nicht bereit mit blinden Strukturhilfen den Drogen- und Menschenhandel zu subventionieren. Italien soll gefälligst den cash-flow umdrehen, denn ohne Italien ist auch die Mafia nichts.

@ 10:34 — anna_mueller

Ach, es waren wohl die Reichen die über Ihre Verhältnisse gelebt haben?

Natürlich hat jeder einzelne Bürger über seine Verhältnisse gelebt, das fängt in der Schule an, setzt sich im Schwimmbad fort, beim Arzt ist es genauso, etc. pp.

Gehaltsvergleich

Die 17000 Monatsgehalt sollte man eher vergleichen mit den Bezüge des Bundeskanzlers (w/m) in D: ca. 19.000 im Monat zzgl. ca. 2.000 Zulagen.
Und es dürfte sicher sein, daß diese extrem überbezahlten Pseudoarbeitsplätze in Sizilien nur an Personen gehen, die das Vertrauen der Mafia genießen.

@ Werner40 - nicht Ursache und Wirkung verwechseln!

"Es ist gut, dass durch die einheitliche Währung jetzt die unproduktiven Bereiche in Europa deutlich sichtbar werden und nicht mehr über ihre Verhältnisse Leben können, da sie keine Kredite mehr bekommen und nun zu strukturellen Reformen gezwungen werden. Das wäre ohne diesen Druck sicher nicht so schnell passiert."

Für einen kurzen Moment hat es mir bei ihrer Argumentation die Sprache verschlagen. Ich wills mal so formulieren: Sie verwechseln Äpfel mit Birnen und mischen obendrein noch Erdnüsse dazu. Denn es ist unter ALLEN Ökonomen längst Konsens, daß es gerade der Euro mit seinem zu niedrigen Zins war, der diese "unproduktiven Bereiche" erst ermöglicht hat und stetig anwachsen ließ. Mit der eigenen Währung hätte eine derartig billige und enorme Verschuldung bei den betroffenen Ländern NIEMALS entstehen können. Zu implizieren, daß mit Hilfe des Euro diese Bereiche nun aufgedeckt werden wäre angesichts des nun zu zahlenden Preises der Treppenwitz der Geschichte schlechthin.

@ 11:48 — Trecker

" Eine andere Lösung ist wie z.B. in Polen, wo man 2 Währungen parallel hat: Euro und die nationale Währung. Die Bürger können frei wählen. Das zwingt beide Währungen in eine gesunde Konkurrenz und diszipliniert am Ende. "

Klingt ja nett, aber ist das noch Wirtschaftstheorie oder schon Sozialkunde? Wie wäre es denn gewesen, wenn es im Osten trotz Wende auch weiterhin die Ostmark gegeben hätte? Wäre der Osten dann jemals ein Teil Deutschlands geworden? Ich denke nicht.

Wir Deutschen haben keine Vorstellung davon...

...wie im Rest Europas gewirtschaftet wird & welches Ausmaß Korruption & Klientelwirtschaft dort erreicht haben.

Wir gehen von deutschen Verhältnissen aus weil wir ja auch nur deutsche Verhältnisse kennen. Bei uns wird dann auf den Nürburgring verwiesen & bestimmte Parteispenden ABER das ist KINDERGEBURTSTAG gegen das was in Südeuropa Grundeinstellung ist. Während bei uns hauptsächlich aus politischer Naivität heraus gepaart mit mangelndem wirtschaftlichen Sachverstand verschwenderisch mit Steuergeldern umgegangen wird, wird in Südeuropa grundsätzlich das öffentliche Steuergeld als Kaperbeute der jeweilig gewählten Partei angesehen das man möglichst unter die eigene Klientel verteilt.

Der Staat zählt in diesen Gesellschaften viel weniger weil das Gemeinwohl viel kleinteiliger gesehen wird: erst kommt die Familie, dann die Großfamilie, dann kommt erst mal ne lange Zeit GAR NIX

Wir verstehen diese Problematik nicht. Sie ist uns fremd. Unsere Problemlösungsansätze sind deutsch geprägt

Paradox was manche hier schreiben

Da bereichert sich eine "Regionalregierung", die von der Zentrale in Rom "Autonomie" zugesichert bekommen hatte und die Leute beschweren sich in den Kommentaren über die EU.
Ist schon paradox, dass gerade diejenigen, die weniger EU und mehr national/regional wollen dieses Beispiel einer gescheiterten Regionalregierung als Argument anführen.
Ein Beispiel aus Deutschland an alle EU- und Euro-Kritiker: Herbst 2013 finden in Bayern zweimal Wahlen statt: Landtag und Bundestag. Kostenersparnis wenn beide an einem Tag gewählt würden: 12 Millionen Euro (laut Bericht auf dlf.de).
Nur der Landesvater sagt sein. "Mir sain mir" oder sowas hat er dazu gesagt...
Aber immer schön auf die EU schimpfen...

Wieviel Staat darf/muss es denn sein?

Es stimmt: Behörden und Gesetze bringen Ordnung ins Chaos. Wer ständig über 'den Staat' schimpft, sei an's Mittelalter erinnert, wo es 'diesen Wasserkopf' nicht gab. Straßenbau, Bildung, Justiz, Sozialsysteme, ... - all das beruht auf dem Staat. Wer den Staat ablehnt, fordert faktisch die Rückkehr ins Mittelalter.

Aber: Soziologen wissen, dass jede statische Struktur zum Missbrauch einlädt. Wo immer Gesetze und Regeln aufgestellt werden, erzeugen sie Ordnung UND ziehen Winkeladvokaten an. Solche Egoisten finden immer Wege, sich am Gemeineigentum zu vergreifen.

Ein System hat deshalb eine begrenzte 'Halbwertszeit'. Sammeln sich zuviele Egoisten an einer Möglichkeiten zum Schmarotzen, kollabiert das System und muss "reformiert" werden.

Je mehr Gesetze es gibt, desto mehr missbrauchbare Lücken mit "Rechtssicherheit" gibt es auch. Sie ziehen Figuren wie Wulff, Maschmeier, Koch, Kohl und Schäuble magnetisch an.

Die Lösung?
-Viel weniger Gesetze.
-Viel härtere Richter.

Warum verschweigt man die Hauptaursache?

Zitat Wikipedia: " die organisierte Kriminalität (wird) als einer der wesentlichsten Faktoren genannt, um zu erklären, warum die süditalienische im Vergleich zur restlichen italienischen Wirtschaft so weit hinterherhinkt. Je nach unterschiedlichen Schätzungen sollen organisierte Verbrecherorganisationen dutzende bis zu mehreren hundert Milliarden Euro jährlich verdienen, bis zu 20.000 Menschen „beschäftigen“. Legale Wirtschaftstätigkeiten werden vor allem in Kampanien, Kalabrien und Sizilien durch Wucherei, Betrug bei der Vergabe v.a. von Bauaufträgen, sowie durch Erpressung von Schutzgeld behindert."
Und die Grenzen zwischen Mafia und der Politik sind offenbar ziemlich fließend.
Ich bin sicher, dass jede Europäische Hilfe effektiv von der o.K. abgeschöpft würde. Dieses Thema sollte in der Berichterstattung nicht ignoriert werden, denn es ist sicher die Hauptursache - wenn unsere Politik das schon ignoriert, die Medien sollten doch bitte immer wieder darüber berichten!

aufgeblähte Behördenapparate

@Wahrheitsager

Beim Aufblähen des Behördapparats Berlin zu nennen, gehört zu den üblichen Berlin Bashing Methoden. Die Zahl der Mitarbeiter im öffentlichen Dienst sank von 1998 bis 2010 von 168 000 auf 114000 mit weiter abnehmender Tendenz und das, obwohl Berlin als einziges "Bundesland" komplett für einen Teil der ehemaligen DDR (Ostberlin) samt Mitarbeiter in Staatsdiensten aufkommen musste.

In den Bezirksämtern wurden sogar über 50% Personal abgebaut.

@Copperhaze

Offensichtlich haben Sie meinen Beitrag nicht verstanden. Wenn Helmut Kohl an irgendwelchen singulären Schweinereien beteiligt war (was nachzuweisen wäre) dann sagt das nichts über die gesellschaftliche Grundeinstellung zu Klientelwirtschaft aus.

Wenn sich hierzulande Einzelne bestechen lassen dann hat das eben eine ganz andere Dimension als wenn in Sizilien das gesamte Gemeinwesen darauf beruht seinem Cousin einen Job zu sichern, den es eigentlich gar nicht gibt, der aber von Steuergeldern bezahlt werden muß, inklusive Renten & Pensionen.

In der Folge ist dann irgendwann das Verhältnis von Jobs in der Wirtschaft - die sich selbst tragen und Steuergelder erwirtschaften - & Jobs die von Steuergeldern bezahlt werden so zu ungunsten der Wirtschaft verschiebt dass die Wirtschaft unter der Steuerlast abgewürgt wird & die Staatsschulden ins astronomische wachsen.

Wirtschaftskorruption ist zu bekämpfen aber nichts ist wirtschaftlich gefährlicher als ein Klientelsystem das den Staat erwürgt

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