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EU: "Griechenland soll und

EU: "Griechenland soll und wird in der Eurozone bleiben"

Das wird der neue running gag bei echten Industrienationen wie China, Korea und Japan.

Niemand nimmt die EU mehr ernst...

Mal schauen, was da auf uns zukommt

Zitat: "Griechenland soll und wird in der Eurozone bleiben".

Das werde ich mir ausdrucken und einrahmen. Es kommt gleich zu den Sprüchen:
"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten."
und
"Die Renten sind sicher."

Traumtänzer!

Sollen mit dieser Stellungnahme die Märkte beruhigt werden?

Lächerlich das Ganze! GR ist Pleite und das seit Jahren.
Die EU-Kommission soll endlich mal aufwachen.

Demokratisch legitimiert ?

Ich habe diese Kommission nicht gewählt. Statt ein Europa der Völker und freien Bürger haben wir jetzt ein Europa der Kommissare und Bürokraten.

Gegen eine Europäische Union ist gar nichts einzuwenden, sofern dezentral weiterhin entschieden werden kann, was besser dezentral entschieden werden sollte. Und wo die Bürger das letzte Wort haben. Wo Entscheidungen wirklich demokratisch legitimert sind und nicht wie aktuell pseudo demokratisch.

Eine Union wie derzeit, braucht kein Mensch.

Wahnsinn

Na also, wer sagts denn. Der Wahnsinn geht weiter.

Rössler

ist das von Interesse was der denkt?

Der denkt auch die FDP sei noch zu retten. Ein Looser erhebt sich zum Richter über ein vermeintlich verlorenes Land oder wie? ;-)

Es ist gut, den Druck auf

Es ist gut, den Druck auf Griechenland weiter zu erhöhen, damit hier endlich mal gemachte Zusagen für Reformen auch innerhalb der Zeitpläne durchgeführt werden. ( 2 Jahre Verzögerung und noch mal 50 Milliarden; was soll das ? ).

Es ist wirklich lächerlich!

Es ist wirklich lächerlich! Ich erinnere mich noch ziemlich genau, wie im Jahr 2010, als die griechische Schuldenkrise erstmals breitere öffentliche Aufmerksamkeit erfuhr, bereits einige Leute meinten, die Griechen sollten die Drachme wieder einführen, es würde nichts bringen, Milliarden Euro da reinzustecken. Jetzt haben wir dank Merkel, Schäuble & Co. Milliarden Euro reingesteckt und nun schaut, wo Griechenland ist. Was hat es also gebracht? Warum wird hier das Ego weniger Entscheidungsträger über die Vernunft gestellt?

Das krampfhafte Festhalten am Status Quo ist ein reines Ego-Problem von Politikern und nicht durch Fakten zu rechtfertigen. Einfach nur lächerlich!

Grünes Licht von Frau Merkel???

Haben die unfähige EU-Kommission und das bankrotte Griechenland etwa schon grünes Licht von Frau Merkel bekommen, damit die EU-Kommission unsere Steuer-Milliarden auch weiterhin in ein Fass ohne Boden namens Griechenland (Portugal, Irland, Zypern, Italien, Spanien.....) werfen kann?

So KANN UND DARF ES NICHT WEITERGEHEN!!!

Wer stoppt endlich diese ökonomischen Irrlichter und Traumtänzer in Brüssel?

Merkel, Schäuble und Juncker - wenn ich diese Namen höre, dann denke ich zwangsläufig an einen sich nahenden Bankrott Deutschlands.....

Unfähig, dilettantisch, realitätsfern, ruinös und perspektivlos - das ist die WAHRE Politik dieser völlig überforderten EU-Kommission und unserer Politiker, die seit Jahren eine unglaubliche und unverschämte Geldvernichtung zu Lasten von uns, den deutschen Steuerzahlern, betreiben.

Hoffentlich stoppt das Bundesverfassungsgericht sehr bald diesen skandalösen EU- und Euro-"Wahnsinn" zu Lasten unseres Landes und seiner Bürger!

Und weiter mit dem Kopf durch die Wand!!

Noch immer sperren sich Politiker gegen jegliche Vernunft und wollen einfach nicht wahrhaben, dass sich die schwachen Länder nicht dauerhaft im Euro halten lassen. Jetzt wo sie schon mal einen neuen Prunk- Palast in Brüssel bauen, ist es für sie persönlich nicht günstig, wenn sich die Eurozone verkleinert. Der Trotz und ihr Größenwahn wird ihnen aber nicht helfen, schließlich werden sie sich so oder so den Gegebenheiten beugen müssen. Vorher muss aber noch kräftig Kohle aus Deutschland rausbefördert werden.
Erst wenn alle Wackelkandidaten ihre eigene Währung( oder Süd-Euro) haben, kehrt Vertrauen in die Märkte zurück. Vorher nicht!!!

@ Linuxpinguin - Hausaufgaben?

Zu Ihren Hausaufgaben:

1. Das deutsche Staatsdefizit liegt deutlich unter 3% des BIP.
Mit 3% laut Euro-Stabilitätskriterien ist die jährliche Neuverschuldung gemeint.
Diese lag lediglich 2002, 2003, 2004, 2005, 2009 und 2010 darüber
Ansonsten soll die Staatsverschuldung insgesamt unter 60% des BIP liegen, Deutschland liegt aktuell über 80%, etwa wie Spanien.

2. Das wird wohl nichts. Wer glaubt das Deutschland die gleiche Macht hätte etwas zu fordern wie die USA ist ein Träumer.
Entweder so oder es wird kein Steuerabkommen geben!

3. Einverstanden!

4. Stimmt, typisch Bayern!

5. Stimmt. Aber das Hauptproblem beim Netzausbau liegt bei den Grünen und den Umweltverbänden.
Wer die Energiewende global in Berlin fordert und vor Ort mit Bürgerinitiativen dieses gelichzeitig behindert ist unglaubwürdig. Genau das seh ich hier im Norden fast täglich!

Aber hier kann man sicherlich die Länder in Südeuropa einbinden und mit unterstützen.

Das Politbüro der EU muss es auch nicht zahlen

Klar, wenns weder mein Geld ist noch ich irgendwie dafür belangt werden kann, dann bin ich auch immer für Großzügigkeit.

@Koelle_am_Rhing: weshalb "demokratisch legitimiert" ?

Natürlich haben Sie die Europäische Kommission nicht gewählt, genauso wenig wie Sie das Nordrhein-Westfälische Finanzministerium gewählt haben. Die Europäische Kommission ist vergleichbar mit einer Regierung, d.h. Ministern, die vom Parlament gewählt werden. Und die EU-Kommissiare, die Ministern entsprechen, werden vom Europäischen Parlament gewählt.

Im übrigen entscheidet über die weiteren Maßnahmen mit Blick auf Griechenland nicht die EU-Kommission, sondern der Europäische Rat, also u.a. Frau Merkel, und an deren Wahl waren die deutschen Bürger durchaus beteiligt.

Das eigentliche demokratische Defizit besteht darin, dass die Wahl zum Europaparlament zwar fei und geheim, aber nicht gleich ist. Wählerstimmen zählen umso weniger, desto größer das Land ist, d.h. eine deutsche Stimme hat nur ein Zwölftel des Gewichtes einer Stimme aus Malta. Ein deutscher (oder französischer) Wähler zählt also viel weniger.

Krisenprofiteure

Die Verzögerung des ESM ist mindestens ein bisschen Mitschuld an diesem neuerlich Euroabfall. Das Problem ist ja immer noch, dass man noch gar keine Mittel und Wege hat, den Griechen Druck zu machen. Normalerweise sollte der ESM bereits inkraft sein.

Bleibt ja nur das, was wir gerade erleben - lautes Säbelrasseln seitens IWF und Geberländer ... das aber auch nur halbherzig ist, die Griechen wissen so gut wie wir, einen Austritt darf es jetzt politisch nicht geben.

Griechenland - Es soll sich bitte jeder angucken, wie unfähig eine Gesellschaft ist, welche in Krisenzeiten durch einem deplazierten ideologischen Grabenkampf gespalten wird.

Und hier? Frau Kipping hat gestern keinen Zweifel daran gelassen, dass Nöte Anderer beim Kampf um Ihre politischen Ziele keine Rolle spielen. Wem es nicht schon bei der Spanien-Abstimmung aufgefallen ist, der braucht nur Frau Kipping zuhören.

Die europ.Linke befeuert die Krise beherzt weiter, wirft aber den Banken vor Krisenprofiteure zu sein - LOL

Es wird Zeit zu begreifen, dass Griechenlands Eliten die Geldschleusen weiter aufhalten wollen und jeden Trick benutzen, den es gibt.

€Es ist klar, dass nach Rechtslage niemand aus dem € raus darf und um aus der EU auszutreten braucht es Einstimmigkeit der anderen Länder. Das kann dauern.

Nun droht man bis September mit der Pleite, just bis zum BVG-Urteil zum ESM mit der weiteren Geldschleuse. Was Zufall! Anderenfalls bitte Aufschub für die Einhaltung der gebrochenen griechischen Kredit- und 100 Mrd. Schuldenschnittverpflichtungen in schönster Manier bisheriger Brüche der Vereinbarungen der EU durch alle.

Die Rolle als erster Dominostein, den Merkel als Madame fatal zuwies, eignet sich bestens für leistungslose Einkommen der Kaptaleigner bis zur späteren Dauerransferunion.

Es ist ein weiterer dreister und selbstgemachter Angriff auf deutsche Steuern (und das griechische Volk, das in Stellung gebracht wird). Man sollte dem endlich einen Riegel vorschieben.

Wie souverän ist Deutschland noch?

Wenn man die neuerlichen Bedenken von Merkel und Schäuble, Rösler an einer Griechenlandunterstützung mit dem EU-Willen, die Griechen im Euro zu halten, gegenüber stellt, fragt sich, wie souverän Deutschland noch ist. Bisher hat Merkel ja immer viel versprochen und ist dann doch umgekippt (= keine Souveränität Deutschlands).
Und so treiben uns diese Politiker immer mehr in die Katastrophe, da ihnen das Rückgrat fehlt.

@Linuxpinguin

Vorab, ich finde es super, dass hier jemand mal Vorschläge macht und nicht nur rumnörgelt wie die meisten hier (egal ob nun gegen Griechen, Banken, die Bundesregierung etc.).

Zu Ihren Vorschlägen:
1.) Export: an sich richtig, das Problem ist aber wohl, dass diese Waren an sich kaum was wert sind und dann auch noch keine Arbeitsplätze schaffen weil die "Fertigungstiefe" minimal ist.
2.) Solarstrom: genauso wie Windenergie theoretisch in Massen da. Nur ist das in GR noch schlimmer als bei uns mit den Netzen. Hier wäre aber ein Aufbauprogramm wirklich sinnvoll.
3.) Steuern: Steuern einzutreiben ist immer gut... das System zu vereinfachen sowieso.
4.) Subventionen: bin ich voll bei Ihnen. Das Problem ist eher: Welche Subventionen sind unnötig? Das sieht jeder anders.

Ich ergänze Ihre Liste noch:
- Bürokratieabbau in D, GR und der EU (zu viele Behörden, zu viele Staatsbedienstete)
- Fusion von Bundesländern und Gemeinden in D (GR-Verhältnisse sind mir nicht bekannt)

@ 14:56 — Linuxpinguin - Export in Griechenland

Ihre Ideen für mehr Export aus Griechenland sind ja gut.
ABER:
Bevor diese Exporte angekurbelt werden könnten müssten erst einmal einige zig-Milliarden Euro in die Voruassetzungen für den Export investiert werden.
Produktionsstätten etc. aufbauen!
Auch Solarstrom fließt nicht ohne vorher die Anlagen zu bauen!
Wer soll das Geld investieren?
Woher soll es kommen?

Diese Aussage ist absolut falsch:
Es gibt einen Weg zu helfen ohne Geldtransfer!!

Ohne Geldtransfer geht in Griechenland gar nichts, die Frage ist wo fließt das Geld hin! Man sollte schon etwas mehr Realismus walten lassen!

Griechenland...

...soll nicht und wird nicht in der Eurozone bleiben! - Da nützt es nichts, wenn die EU-Kommission sich einer anderen Denkweise bemüht.

Denn:

1. Am Ende siegt IMMER die Ökonomie über die Politik, siehe DDR, siehe UdSSR. Zur Not betreiben die Bürger halt Arbeitsverweigerung oder wandern aus.

2. Die Anleger, die sich in Griechenland (insbesondere mit griechischen Staatsanleihen) betätigt hatten, haben inzwischen wohl mehrheitlich das Investment abgestoßen bzw. bei der EZB abgeladen. Denen droht also aus Griechenland keine Gefahr mehr. Ergo: Griechenland DARF nun auch offiziell in die Pleite geschickt werden.

3. Eine weitere Stützung Griechenlandes (durch Übernahme der laufenden Handelsbilanzdefizite) ist bei uns in Deutschland nicht länger vermittelbar. Jede weitere Rettung wird sich direkt auf das Wahlergebnis 2013 bei uns auswirken. Das ist ein großes Risiko für die Parteien.

@Kommerz - Einfach nur lächerlich

Und ich sage, das ist nicht lächerlich, das ist kriminell, wenn man die Ersparnisse deutscher Rentnerinnen und Rentner so aufs Spiel setzt wie derzeit.
So wie das derzeit abgeht, darf man hier nicht bagatellisieren sondern muß klar Stellung beziehen.

@ Linuxpinguin

Um all das irgendwie zu realisisieren, müssen Sie schon ein Politikerleben einplanen. Es wird bestimmt nicht "auf einmal alles so gemacht".

Außerdem beziehen sich eine ganze Menge Ihrer Punkte direkt und indirekt auf die Schweiz. Wenn die jetzt als Goldesel herhalten soll, dann Gott steh uns bei.

@Kommerz

Sie vergessen leider zu erwähnen, dass es damals wie heute Experten gab, die gesagt haben, dass man Griechenland retten muss, weil sonst noch Schlimmeres passiert. Es war von Anfang an klar, dass das viel Geld kosten würde. Nur hat das bis heute keinen einzigen Euro gekostet, weil keine Zahlung ausgefallen ist. Erst, wenn wir GR fallen lassen, kommt es zu Verlusten. Wenn es wirklich soweit kommt (vielleicht ist das ja alles nur Polemik oder ein Aprilscherz), haben wir zumindest Zeit gekauft, um uns bestmöglich auf den Fall vorzubereiten. Ich denke, dass ist schon was wert.

Mal abgesehen davon: es ist in einer politischen Union absolut selbstverständlich, dass man sich hilft. Genau deshalb haben wir die EU doch. Um GEMEINSAM mehr zu erreichen. Wie groß wäre der Aufschrei gewesen, wenn man von Anfang an gesagt hätte: "Nö, geht doch pleite, das geht uns nichts an." Es ist eher jämmerlich, dass die EU einem Land nicht helfen konnte, das wirtschaftlich überhaupt keine Bedeutung hat...

Ende zum Segen aller!

Griechenland braucht nicht aus dem Euro auszusteigen - es braucht nur eine zweite nationale Parallelwährung einzuführen und darüber Steuern und Löhne laufen zu lassen. Dies ist auch genau das Zukunftsszenario für uns alle. Wir bracueh alle wieder nationale Paralelwährungen, die unserer Wirtschaftsleistung entsprechen. Alles andere gleicht einer Enteignung der Arbeitnehmer in den wohlhabenen Nordländern. Der Euro wird dann wieder zu dem, was er ursprünglich mal war: eine Verrechnungseinheit wie der historische ECU. Und die EU wird ebenfalls zum Wohle der europäischen Menschen wieder das, was ihr zusteht: eine EWG - also ein Handelszusammenschluss. Dann gibt es in Deutschland wieder Glühbirnen, Magisterstudiengänge und weniger Geld für griechische Autobahnen ins Nirgendwo. Was für ein Segen!

Wie wäre es denn mal, wenn

Wie wäre es denn mal, wenn die EU Kommision sich mal dafür einsetzt, daß Ersparnisse und Altersvorsorgen nicht weiter vernichtet werden.

Wer Großzügigkeit will, muß auch wollen, daß die Steuern steigen, damit etwas verteilt werden kann.

Die Geldentwertung ist jetzt schon mehr als kritisch. Es wird Zeit das die Politik des billigen Geldes entlich abgeschaft wird. Die Staaten sollen gefälligst nicht mehr ausgeben, als erwirtschaftet wird.

Wohlstand auf Pump ist kriminell, da die Belastungen auf die Menschen abgewelzt werden, die von Natur aus genügsammer sind und mehr arbeiten als sie eigentlich zum Leben bräuchten. Mit Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich kann etwas gegen die hohe Arbeitslosigkeit getan werden. Dann sinken auch die ausufernden Sozialleistungen.

Das Problem ist nicht das die Sozialleistungen zu hoch sind, sondern das es zu viele Empfänger gibt.

Ist doch sonnenklar,

daß Griechenland in der EU bleiben muß.
Das entscheiden unsere Mannen in Brüssen, für deren Unterhalt alle Länder der EU zur Zahlung gebeten werden.

Glaubt man wirklich, daß irgendjemand irgendwie auf irgendeinen Gedanken kommen könnte, sich die eigene Quelle zuzuschütten?

Das werden sie schön bleibenlassen.

Also müssen wir die EU mit Regierung in Brüssel wohl oder übel behalten und dem K(r)ampf ohnmächtig weiter verfolgen. Es bleibt keine andere Wahl.

Ich hatte mir die EU

Ich hatte mir die EU eigentlich einmal anders vorgestellt. Viele Volksgruppen harmonisch nebeneinander. Was uns Bruessel bescheert ist eine EU die sich immer weiter auseinander dividiert. Das einzige was in dieser EU noch harmonisch zusammen arbeitet, sind die Politiker. Die Menschen jedoch, die fuer die FEHLER der POLITIKER gerade stehen muessen, werden immer mehr belastet. Was das bringt werden wir sehen. Es wird auf jedenfall nicht dazu beitragen das die Meschen sich als Europaer sehen. Die Politiker, die das eigentlich verantworten muessten, haben sich versorgt und merken von den Einschnitten nichts, deshalb machen sie auch munter weiter. Diese EU wurde schon tot geboren, weil schon bei der Gruendung zu viele Fehler gemacht wurden, und wird nun kuenstlich am Leben erhalten. Wie lange koennen wir uns diesen Wahnsinn eigentlich noch leisten, ohne das wir selbst dabei auf der Strecke bleiben???

@. Kommerz

Mal im Ernst:

Haben Sie noch nicht bemerkt, daß es Merkel, Schäuble & Co. - einschließlich Frankreich garnicht vorrangig um die griechischen Menschen und EU-Ideale geht?

Man weiß doch, daß andernfalls deutsche, französische und andere Banken, die vollgestopft sind mit Griechenlannd-Anleihen, pleite gehen und ergo wieder vom Steuerzahler gerettet werden.

Die Rettungsschirme sollten angeblich kostengünstiger sein.

Inzwischen sind sich selbst Fachleute darüber einig, die betreffenden Banken lieber pleite gehen zu lassen und somit eine Gesundschrumpfung zu erreichen.
Omas Sparbücher sind ohnehin pro konto mit € 100.000,-- über den Einlagensicherungsfonds gesichert.
Und welche Oma hat schon soviel?

Nur so kommen die verbliebenen Banken zur Vernunft. Und in D. haben wir ja noch das gesunde Sparkassen- und Genossenschaftsbank System.

Aber dazu fehlt es Merkel und Schäuble an Konsequenz und die FDP würde Mordio zetern, wegen ihrer Klientel.

Ich lese hier, das noch kein

Ich lese hier, das noch kein Geld geflossen ist. Das ist nicht richtig! Es wurde bereits gezahlt und wir stehen weiterhin mit vielen Milliarden in der Schuld, falls das Experiment Griechenland nicht gelingt. Das Experiment Griechenland wird der EU aber nicht gelingen, weil man immer noch viel zu abhaengig vom Finanzmarkt ist. Wir werden weiterhin Geld nach Griechenland pumpen und es wird den Griechen nie zugute kommen, weil es die Banken verschlingen werden. Um Griechenland zu retten werden Geldtransfers ueber die naechste 15-20 Jahre notwendig sein. Ich glaube nicht das wir das schultern koennen. Klar kommen auch Geldleistungen von den anderen EU Laendern, ist nur die Frage wie lange halten diese Laender durch. Wir stehen mit ca 2 Billionen in der Kreide, und es ist eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis uns die Ratingagenturen auf der Liste stehen haben. Dann wird es in Deutschland naemlich auch finster werden. Und was dann????

@ 16:50 — europeo

das widerspricht sich mehrfach

" Man weiß doch, daß andernfalls deutsche, französische und andere Banken, [...] pleite gehen "
" Inzwischen sind sich selbst Fachleute darüber einig, die betreffenden Banken lieber pleite gehen zu lassen "

im Kontext von:

" daß es Merkel, Schäuble & Co. - einschließlich Frankreich garnicht vorrangig um die griechischen Menschen und EU-Ideale geht "

frage ich mich dann schon, ob das ein schlechterer Grund ist, dass es auch um unsere deutschen Menschen und Ideale geht, nicht allein um griechische.

Wenn man den Bankrott eines europäischen Landes verhindern möchte, wo ist das nicht EU-Ideal?

@. Ron777

"Griechenland braucht nicht aus dem Euro auszusteigen - es braucht nur eine zweite nationale Parallelwährung einzuführen und darüber Steuern und Löhne laufen zu lassen. Dies ist auch genau das Zukunftsszenario für uns alle."

Das klingt einfacher als es vor allem rechtlich durchzusetzen ist; denn es handelt sich dabei um einen eklatanten Verstoß gegen Artikel 128 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV). Die Ausschließlichkeit des Euro als gesetzliches Zahlungsmittel innerhalb der Euro-Zone würde erheblich verletzt.

Wenn sich z. B. mehrere wirtschaftsstarke Staaten der EURO-Zone zusammentun und Klagewege eingehen, dürften hier viele Jahre vergehen, bis es zu einer Entscheidng kommt.
Nationale Parallelwährungen haben aber keine Chance. Es kann sich dann nur um eine gemeinsame P.-Währung der Starken handeln.

Und während dieser Zeit muß trotzdem den schwachen Mitgliedern geholfen werden.

@denke, @ich_bins: Weshalb Brüssel?

Leider scheine viele zu glauben, die wichtigen Entscheidungen würden von der EU-Kommission (den "Eurokraten") getroffen, nur weil in Brüssel entschieden wird. Falsch. Alle wichtigen Entscheidungen treffen die Regierungschefs der Mitgliedsstaaten, d.h. allen voran Deutschland.

Die EU-Kommission hat damals bereits die Regierungen über Griechenlands Situation informiert und gewarnt. Das heisst alle Beteiligten Länder wussten schon 1999, dass Griechenland die Kriterien nicht erfüllte, kannten die Misswirtschaft und haben trotzdem den Daumen gehoben; Eurostat wurde sogar ausdrücklich untersagt die griechischen Statistiken vor Ort zu prüfen, weil nämlich jeder seine Leichen im Keller hat. Insofern sind die damals dabei gewesenen Euro-Länder zum guten Teil mitverantwortlich für das heutige Desaster.

Griechischer Export

Bei den hier angesprochenen landwirtschaftlichen Produkten läuft der doch längst, oder? Ich kaufe ständig griechische Produkte, mein Supermarkt ist voll davon (Käse, Konserven mit Spezialitäten, Öl, Oliven,Sesamgebäck.)
Griechenlands Problem ist tatsächlich die unfähige Verwaltung, die es nie geschafft hat, Steuern einzutreiben. Das zu ändern wird Jahre dauern.
Dummerweise haben die Reichen inzwischen alles in Steueroasen transferiert. Die erste Maßnahme nach Bekanntwerden der desolaten Lage vor 2 Jahren wäre gewesen, die Konten einzufrieren, dann schnell über eine Vermögensabgabe/pauschale Nachsteuer zu entscheiden und diese einzubehalten.
@linuxpinguin: In GR ist Solarstrom/Solarthermie sinnvoll. Aber umweltfreundlichen Tourismus gibt es nicht, eine Reise nach Griechenland = 1 Tonne CO2 nur für die Fahrt. Dafür können sie 10 Kühlschränke 1 Jahr laufen lassen.

Die armen Rentner! Die armen Sparer!

Ja, die tun mir besonders leid. Die Generation, die man für die Verschuldung der letzten Jahrzehnte verantworlich machen kann, und bei denen noch immer am meisten Besitz liegt. Ich rede nicht von den 1000€ Rentnern.

Und man schaue sich doch mal den Bundeshaushalt etwas genauer an, bevor man rumlabert. Besonders die Leute die meinen man müsse an HartzIV sparen. Arbeit und Soziales: 130 Mrd. Davon Renten: 80 Mrd. Hartz: Nicht mal die Hälfte. Jetzt frage ich, wie meine Generation das in Zukunft regeln soll. Das Verhältnis von Erwerbstätigen und Rentnern wird wohl nicht besser. Und wie mir scheint, alle anderen Umstände auch nicht. Und ich soll auch noch Kinder bekommen, dann dann erstmal von Geburt an verschuldet sind? Macht mal schön weiter so, und gebt den Banken und Politikern die Schuld.

@. Phonomatic

Für mich gibt es keine "deutschen" Menschen.

Nach meiner Ethik anerkenne ich nur den Begriff "Mensch".

Rinn in de Kartoffeln...

raus aus den Kartoffeln! Wat denn nun? Bleben se nun drin, oder verpfeifen se sich? Det janze Gequatsche dient nur de reiche Finanzyogis. Oder?
Die Griechen sind nur zu retten, wenn die reichen Griechen sich ihres Landes erinnern, einem Land was ihnen durch kriminell zu wertende Gesetze es ermöglicht hat reich, ja-sehr reich zu werden. Dies nun unter der Flagge der Besitzstandwahrung in sichere Finanzhäfen zu transferieren und den Breitmaulfrosch zu spielen, ist nicht gerade solidarisch und hilfreich, weder für Griechenland noch Europa.
Solange Griechenlands Superreiche nicht mitspielen und die nötigen und überfälligen Reformen verhindern, und den rettungsfond als zusätzliche Einnahmequelle auffassen, läufte jeder "Rettungsversuch unter dem Begriff: "Fass ohne Boden!"
Also dann doch besser raus Europa! Wer schon pleite reinkann, kann auch Pleite wieder aussteigen-ohne das Europa wankt!

Rösler

Röslers Aussagen zu Griechenland sind auf den ersten Blick ein Skandal und das Todesurteil für die FDP. Wer dem Koalitionspartner so in den Rücken fällt, hat logischerweise keine Chance, an der nächsten Regierung beteiligt zu sein - weder die CDU noch die SPD kann über so etwas hinwegsehen.
Andererseits weiß Rösler natürlich, dass die FDP ohnehin keine Chance auf einen Wahlerfolg hat und also wohl so oder so draußen sein wird. Und in fünf Jahren wird sich keiner mehr an diesen Kracher erinnern.
Also - wenn man ihm denn soviel Finesse zutraut - schlau gespielt, Rösler!

europeo

Zitat: "Für mich gibt es keine "deutschen" Menschen."

Das ist aber ein riesen Fehler. Denn wenn man Menschen ihre Identität raubt, führt das über kurz oder lang zum Krieg. Siehe Balkan. Es klappt einfach nicht, Gleichmacherei zu betreiben und alle Menschen in einem großen Staat zusammenzupferchen.

Leider haben unser Politiker das auch noch nicht kapiert. Das ist einer der Geburtsfehler der EU!!

Abdanken ist alternativlos geworden....

für das Duo Merkel / Schäuble.

Warum Griechenland im Euro bleiben muss ?

Es könnte sich ja herausstellen, dass Griechenland ohne den Euro wieder auf die Füße kommen könnte.
Das wäre für Fr. Merkel und Dr. Schäuble der Supergau, den es unter allen Umständen zu verhindern gilt.
Zum Nachteil des deutschen Volksvermögens.

griechenland

wollen doch mal sehen, wie sich die anderen verhalten, wenn man einen kranken vor die tür setzt, warum sollen sie sich den anstrengen, es gibt ja immer wieder neues geld über den volkskugelschreiber.

Solidarität & Marktwirtschaftsrealität

Könnte es sein, werter maschmi78, dass Ihr volkswirtschaftlicher Wir-Standpunkt Ihnen den Blick dafür versperrt, dass die EU-Staaten dem griechischen Staat Kredite gewähren, damit Griechenland als Absatzmarkt für die deutschen und andere Unternehmer erhalten bleibt? Dass "wir" Griechenland aus Solidarität nicht fallen lassen, hat mit der harten marktwirtschaftlichen Realität, die Sie zu ignorieren scheinen, nichts zu tun.

@Linuxpinguin

Die Griechen sollen endlich raus aus der EU und den Euro abgeben!
Alle anderen Optionen würden die Gemeinschaftswährung bedrohen!

Und das bisschen Olivenöl dass die Griechen produzieren können sie für sich behalten.

@ 18:51 — Tiefstapler - Abdanken ??

Sie schreiben:
"Abdanken ist alternativlos geworden für das Duo Merkel / Schäuble."

Aha, und was hätten wir dann jetzt mit rot/grün??
Seit Monaten hätten wir bereits Euorbonds die von Gabriel und Trittin breits im letzten Jahr gefordert wurden.
Dann hätten wir wirklich ALLE Euro Schulden am Hals.
Wäre das besser?
Die haben doch erst jetzt gelernt dass das noch schlimmer wäre und die Idee mit den Eurobonds zum Glück endlich aufgegeben.

@ europeo

Nun, hier steht allerdings (noch) Politik für "deutsche Menschen" im Vordergrund unseres Handelns. So weit ist die europäische Integration noch nicht, dass dies nicht auch angebracht wäre.
Dass Europa sich noch nicht als Einheit begreift, wird ja in der Griechenland-Problematik einmal mehr offensichtlich.

Die Drohungen, Hoffnungen und

Die Drohungen, Hoffnungen und Ankündigungen, daß Delinquenten wie Griechenland aus der Spielgeldeurozone ausscheiden könnten sind gänzlich eitel: Denn zum einen kann man niemanden dort vor die Tür setzen (obwohl, wenn’s ums Bezahlen gibt, dann konnten die Spielgeldeuroverträge auch nach Lust und Laune gebrochen werden) und zum anderen würde dies zum Zusammenbruch des Spielgeldes Euro führen; da nun jeder wüsste, daß wenn es zum Schwur kommt, man für die Schulden der bankrotten Staaten nicht einstehen wird; und da Portugal und Irland schon jetzt ebenso bankrott wie Griechenland sind und Italien, Spanien, Belgien und Frankreich sich unabänderlich auf dem Weg dahin befinden, so dürfte der Ausschluß oder Austritt Griechenlands den Zusammenbruch des Spielgeldes Euro bedeuten; außer freilich man hat die Zwischenzeit genutzt, aber bisher sind noch alle Schutzmauern von der Spielgeldeuroflut hinweggespült worden; und schon deshalb werden auch dieses Mal die Griechen wieder ihr Geld bekommen.

vermutlich wurde ....

.... die Prämie griechischer Beamter für pünktliches Erscheinen am Arbeitsplatz abgeschafft,so dass diese jetzt vielleicht immer zu spät zur Arbeit kommen und deshalb nicht genug Zeit zum Eintreiben der Steuern bleibt.

EU-Kommission ist das Problem

Nicht Griechenland, sondern die selbstgefälligen Eurokraten der EU-Kommission sind das Problem ! Griechenland soll ruhig im €uro bleiben, aber Deutschland sollte austreten !

@Walter Meingott: Kredite & Verarmung

Werter Walter Meingott, nicht "die Griechen" bekommen Geld, vielmehr geben die EU-Staaten dem griechischen Staat Kredite, damit Griechenland als Absatzmarkt für Waren erhalten bleibt. Dass diese Kredite kein Geschenk sind, können Sie von der Chefin der deutschen Staatsgewalt hören, die stets betont, infolge der Kreditvergabe profitiere die deutsche Wirtschaft.
Das Kürzungsprogramm übrigens, das mit den Krediten verbunden ist, bekommen die lohnabhängigen Griechen aufgeherrscht, und zwar durch Kürzungen der Löhne und der Sozialleistungen sowie durch Steuererhöhungen.

Toll

unser Geld ist weg - und zwar in der Gewinnbilanz der Banken und auf Nummerkonten wohlhabender Griechen in der Schweiz...

Die Politiker, die einst geschworen hatten dem deutschen Volk zu dienen und Schaden von ihm abzuwenden, gehören eingekerkert.

Reformwille egal

Natürlich. Dann ist es ja egal, ob man Zusagen einhält oder nicht: Die doofen Deutschen werden immer zahlen. Sparauflagen, Reformvereinbarungen - keine Verbindlichkeit, sondern wir betteln nur noch darum, weil wir um des Goldenen Kalbes Euro doch niemanden aus dem Euro lassen wollen.

Ganz ehrlich: Wenn man Griechenland trotz mangelnder Reformen weiter Milliarden hinterher wirft, dann sollten wir auf die Straße gehen oder die etablierten Parteien wegen Dummheit abwählen.

In der Krise optimistisch denken

Wenn wir uns von Monat zu Monat an Politiker gewöhnen müssen, die zulassen, dass einmal gesetzte Grenzlinien einfach überschritten werde, weil nicht sie selbst dafür haften, sondern eben die Bürger dieses Landes ... und wenn die Zahlen, die genannt werden, immer astronomischer und unvorstellbarer werden, und man sich fragt, wieso das Geld in den letzten Jahren nicht für SINNVOLLES in Deutschland ausgegeben wurde - wo es doch da war! ... dann muss es erlaubt sein, dieser haarsträubenden und völlig bizarren Szenerie ein optimistisches Konzept entgegen zu halten. Und das heißt: Deutschland raus aus der Euro-Zone! Ganz schnell würde im Ohne-Deutschland-EU-Raum eine Selbstreinigung erfolgen, bei dem die Länder, die die anderen belasten, ausgesondert würden. Im Ergebnis käme eine "saubere" Euro-Zone heraus. So wie sie von vornherein hätte sein müssen. Nicht diese aktuelle Missgeburt, die die Kohl, Waigel & Schröder verbrochen haben. DANN könnte auch Deutschland SINNVOLL daran teilnehmen!

Rößler?

Da fragt man einen Staabsarzt der den Wirtschaftsminister mimt. Sehr gut!

und ab damit ...

so endlich kann ich meine brieftasche wieder zumachen ...
was bleibt mehr zu sagen?

@wiesengrund Die Mär vom

@wiesengrund

Die Mär vom Griechen mit leeren Händen, ein weiteres Spielgeldeuromärchen: In letzter Zeit erfrechen sich verschiedene Gecken doch tatsächlich zu behaupten, daß die Griechen von den vielen Wohltaten gar nichts hätten und deshalb fordern, daß man den Griechen nun noch mehr Geld zur Entwicklung ihrer Wirtschaft oder gar der Anregung der Kauflaune geben müsse; gerade so wie wenn es nichts wäre, daß man einem zahlungsunfähigen Schuldner einen Großteil seiner Schulden, ohne Abtretung seines Eigentums erlasse, hinzu kommen noch die immer neuen Darlehen, obwohl niemand einem zahlungsunfähigen Schuldner auch nur noch einen Pfennig Geld leihen würde, dank denen der griechische Staat überhaupt noch Renten und Gehälter bezahlen sowie seine Ausgaben tätigen kann. Es ist also eine bodenlose Unverfrorenheit, wenn man behauptet jene unverdienten Unsummen wären keine Wohltat für Griechenland.

Was sagte die alte Göttin

Was sagte die alte Göttin Europa im Ergebnis ihres Tuns?
"Ich habe fertich..." sagte sie.

Was wird man in Bälde über das heutige Europa der Kommissare sagen?
Na, was sagt man?

Angsthasen

Viele Kommentare entspringen der Unsicherheit u. Angst. Das erinnert mich an Zahnschmerzen u. den Wunsch entlich den Zahn gezogen zubekommen.
Ich weiss nur eins, dass man nicht besonders gut nach denken kann, wenn Schmerzen hat. Es interessiert nur wie hoch der Spritpreis ist, aber nicht das Deutschland aber auch profitiert vom schwachen Euro u. durch den starken Export.

Röserel ist ein Ertrinkender , er und seine Lobbyisten- Partei, klammern sich an alles, was Protzentpunkte bringen könnte. Auch auf die Gefahr hin das ganz Europa den Bach runter geht, er spielt den Totengräber des Euros, um sich selber zu retten. Das nennt man Leichenfledderei an Sterbenden.

G. Ping

hoffentlich...

geht das mit der inflation bald mal voran..bin ich endlich schuldenfrei nach der währungsreform die der inflation folgen wird...

Wie man Geld ohne Aufwand macht!

Wenn man doch nur einmal einen wahrhaftigen Reformwillen der Regierenden in Griechenland hätte erkennen können!

Nichts dergleichen ist geschehen: Betrug schon beim Eintritt, Verzögerungen bei Reformen ohne Ende, Null Verfolgung von Steuerflüchtigen, usw. usf. ... und dabei immer schön die Hände offen gehalten!

Ich glaube, dass keiner der Regierenden sich wirklich dafür einsetzte, das sinkende Schiff noch zu stabilisieren. Sie sind wohl eher erstaunt darüber, dass - und wie lange - die (dämlichen) Zahlmeister ihnen noch immer die versprochene glückliche Wende abkaufen.

So nehmen einige Einflussreiche eben noch mit, was sie bekommen können und lassen es Auf-Nimmer-Wiedersehen in dunklen Kanälen verschwinden.
Am Ende wird dann die "unvermeidliche" Insolvenz verkündet.

So wechselt Geld den Besitzer - Pech für diejenigen, die haften.

Und dann heisst es: Die Griechen. Nein, es sind nicht DIE Griechen, es sind nur wenige Rücksichtslose, die gelernt haben, wie man Geld macht!

Europa macht sich lächerlich

Wir hatten mal den Gedanken des vereinigten Europas. Doch der ist für mich endgültig zerplatzt. Und Griechenland ist das beste Beispiel dafür: Ein Scherbenhaufen, den wir jetzt zusammenkehren sollen.

Vier Staaten bekamen bereits Gelder aus den Rettungsschirmen oder sollen jetzt Gelder bekommen: Griechenland, Irland, Portugal und Spanien. Glaubt irgendjemand ernsthaft, dass sich noch irgendein Staat an die mit EU und IWF ausgehandelten Kreditbedingungen halten wird, wenn wir Griechenland Gnade gewähren und die Vertragsbrüche, verbunden mit den im Voraus stattgefundenen Betrügereien, ignorieren? Das wird kein Staat machen. Kein Präsident und kein Premierminister kann ein ernsthaftes Interesse daran haben, wenn es in seinem Land zu Generalstreiks kommt. Damit fehlt aber ein ganz wichtiges Wertefundament: Das Vertrauen.

Wenn die Troika einen eindeutigen Bericht verfassen sollte, dann kann man den Steuerzahlern von Nordeuropa beim besten Willen keine weiteren Hilfen mehr erklären.

Ketzerbrief

Rössler, ein Produkt der Kohl´schen Elitenförderung. Warum wird ein Mensch, der kaum an Arroganz, Unsensibilität und, was noch viel schlimmer ist, an mangelnder Denkfähigkeit leidet in die Regierung geholt?
Er ist ein typischer Vertreter der Klasse der Menschen in Schlüsselpositionen, die diese Krise herbeigeführt haben. Grün hinter den Ohren, formatfrei, borniert und unfähig. Aber natürlich gut bezahlt. Bilder von spätrömischer Dekadenz erscheinen in meiner Fantasie, wenn ich nur schon seinen Namen höre.

23. Juli 2012 - 21:44 — Konstantin P.

Wieso ist für Sie der Traum eines gemeinsamen Europas geplatzt?

Nur weil ein paar übereifrige den Euro ohne jede Vorbereitung und Absicherung eingeführt haben und die Profiteure diesen mit Zähnen und Klauen verteidigen und damit die Staaten in den finanziellen Abgrund treiben?

Deswegen kann man doch trotzdem das Ziel eines gemeinsamen Europas im Auge behalten, selbst wenn es nun notwendig ist, einige Schritte zurück zu gehen.

Außerdem bin ich immer noch der Meinung, dass wir an sich keine „Euro-Krise“ haben, sondern dies eine weitere Form der Bankenkrise ist, die noch lange nicht ausgestanden ist, weil die Politiker nicht den Mut haben, deren Geschäftsmodelle zu korrigieren.

Rösler - Brandstifter im Schafspelz

Die Aussagen von Philipp Rösler sind katastrophal. Letzte Woche beschließt der Bundestag die Spanienhilfe. Dann faselt Rösler von der Griechenlandpleite. Dass danach die Zinsen für spanische Staatsanleihen steigen, konnte jeder voraussehen, der die Reaktionen Finanzmärkte in letzter Zeit beobachtet hat. Also: Warum diese unnötige Aussage zur Lage Griechenlands, obwohl der Bundestag gerade Spanienhilfen abgesegnet hat und noch kein Abschlussbericht der Troika zu GR vorliegt? Sind unsere Politiker von sämtlichen guten Geistern verlassen oder verdient hier der eine oder andere an dramatisch steigenden Zinsen für spanische Anleihen?

teuer bezahlte Sterbehilfe

Es steht fest, daß Merkel sich wieder winden wird wie ein Aal und erneut umfällt. Und Griechenland weitere Zahlungen erhalten wird. Sobald Spanien dann doch noch unter den Rettungsschirm flüchtet und die ersten Zahlungen an Italien fliessen ist der Spass vorbei.
Für uns alle.

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