Kommentare

Wachstum durch Imobilienbau..

...ich war wirklich schockiert als ich einen kurzen Bericht mit Video hier auf ard.de gesehen habe, dass in China mal eben eine komplette Stadt inkl. Rennbahn, Konzerthalle etc. für ca. 300.000 Menschen konzipiert gebaut wurde und jetzt eine handvoll Leute dort nur tatsächlich wohnen.
Erinnerte mich an die Stadt in Spanien die für 30.000 Einwohner konzipiert war und dort nur wenige tausend leben, alles eine Imobilienblase die sich aufbläht.
Da werden sinnlose, unnötige Dienstleistungen und Rohstoffe "verbaut" nur damit vermögende Anleger etwas sichereres als ihr großen Summen auf den Konten haben.
Sind noch mehr so "Geisterstädte" in Planung ?

China...

Ich denke wir alle sollten uns mehr auf den Binnenmarkt konzentrieren. Ich lege doch Wert darauf das mein Geschirrspühler oder meine anderen Gebrauchsartikel nicht schon nach 2 Jahren den Geist aufgeben und ich möchte auch lieber mein Geld " im Dorfe lassen" auf deutsch gesagt.

Wenn sich dieser Strategie noch mehr anschliessen würden, ginge es uns allen demnächst besser.

MfG. Klausbert

Dirk Müller hats gesagt,

Mr. Dax und viele andere, inklusive mir, haben gesagt, dass die Immobilienblase platzen wird. Beschäftigt euch mit chinesischen Gesetzen und besonders dem Wohnrecht, dann wisst ihr warum.

Ist alles auf Ton gebaut.

@Klausbert

Ich achte schon seit Jahren darauf, Produkte zu kaufen, die in Deutschland oder zumindest in der EU hergestellt wurden. Lässt sich natürlich oftmals nur schwer überprüfen, aber bei einigen Produkten geht es schon. Und wenn Made in China drauf steht, dann weiß ich, dass ich nach einer Alternative suchen muss.

Ich finde es einfach idiotisch, beim Einkaufen sparen zu wollen, um dann im Gegenzug über Steuern und Abgaben Arbeitslosigkeit zu finanzieren.

@Dani: China ist noch am wachsen

In den nächsten 30 Jahren wird China noch mal um 200 Millionen Menschen zulegen. Die brauchen alle eine Bleibe. Wenn die Geisterstädte heute nicht bewohnt sind, ist das nicht weiter tragisch. Das kann sich ruckzuck ändern, wenn jemand mal den Wasserhahn aufgedreht hat, oder die Sicherung reingeschraubt hat, so dass die Bewohner Trinkwasser und Strom haben.

Ob Sie es glauben oder nicht, an solch profanen Dingen können Dinge in China scheitern.

Vielleicht fehlt ja auch nur eine Wasserleitung in die Stadt rein, oder der letzte Hochspannungsmast ist noch nicht fertig, weil dem Auftraggeber das Geld ausgegangen ist.

Wenn wieder etwas Geld da ist, werden mal wieder 5 Meter verlegt.

Es werden auch gerne mal Autobahnbrücken über neue Eisenbahnstrecken gebaut, wo rechts und links nur Reisfelder sind. Heute gibt's da auch ne Autobahn, und für die Brücke musste man den Zugverkehr nicht unterbrechen.

@Kleinernick: Ganz genau.

@Kleinernick: Ganz genau. Jedes Wachstum in China ist unterm Strich eine Katastrophe für uns.

Mal 2 Sätze

herausgegriffen:

"Peking hatte Anfang des Jahres ein Wachstumsziel von 7,5 Prozent für das ganze Jahr vorgegeben."

Warum die Aufregung und keine nüchtern-sachliche Analyse?

"Doch in China, immer noch ein Entwicklungs- und Schwellenland, gilt 7,5 Prozent als Untergrenze für die weitere Entwicklung der Wirtschaft."

Wer behauptet das? Wie sieht es demnach in Indien, Brasilien, Russland, Südafrika aus? Es erscheint unsachgemäß, immer wieder China mit den Negativ-Schlagzeilen herauszugreifen, während nun schon Indonesien als Schwellenland gehandelt wird, das man eigentlich mit China gar nicht vergleichen kann. Also, auf der einen Seite wird BRICSI propagiert, auf der anderen Seite immer die Keule geschwungen, wenn es um China geht. Ausgewogene Berichterstattung geht anders! Das zeigen auch so einige der Kommentatoren, z.B.:

@ Klausbert
Ja genau, und zu ergänzen sei noch: Die armen Länder sollen gefälligst auch arm bleiben, damit es *uns* gut geht

mMn Logisch

Es ist doch Logisch das Chinas Wirtschaft auf die Dauer immer weiter absinken wird, ganz einfach aus dem Grund weil Made in China meistens nur schrott/giftig ist , wer 1x was aus China gekauft hat wird es bestimmt nicht nochmal kaufen.
Desweiteren die Strafzölle etc. geben der Sache den Rest.

A prospos Immobilienblase(n)

@ PEGI_18
Dirk Müller mag ein kluger Kopf sein, interessiert an dieser Stelle jedoch gar nicht. In Europa baut man zwar nicht auf Ton, aber dafür auf Sand:

http://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/nachrichten/europas-immo...

Da kann man nicht so schnell gucken und da fliegen uns vom Platzen dieser Blase die Eurofetzen nur um so um die Ohren, wenn *WIR* da nicht mal ganz schnell *UNSERE* Hausaufgaben machen und meinen, mit dem Finger auf andere zeigen zu können/müssen.

Und ich sags an dieser Stelle nochmal: China ist nicht Südafrika oder irgendeine Bananenrepublik. Ein Boykott ist erstens nicht durchführbar (in jeder Waschmaschine etc. steckt inzwischen irgendein Teil aus Mittelland, wenn nicht ein großer Teil), und zweitens ist er kontraproduktiv, da er die Falschen trifft, nämlich den ärmeren Teil der Weltbevölkerung und diesen in seinem Elend beläßt.

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