Kommentare

Rösler der Wirtschaftsminister


Rösler ist angeblich Arzt - also hat er von Wirtschaft, Schulden machen, Milliarden verschenken, vernichtender und erdrückender Zinslast und deren Ursprung, Ruinierung Deutschlands und Europas usw. keine Ahnung.

Solidarität 2.0

1. einfacher Lösungsansatz: Zinsverbot siehe Bibel und Koran.
2. Kapitalflucht und Steuerhinterziehung sowie Beihilfe dazu stehen weltweit unter Strafe. Banken und Länder, die sich der Beihilfe schuldig machen haften gegenüber den geschädigten Ländern in voller Höhe.
3. Die Wirkung der "Ratings" wird durch 1. aufgehoben
4. Einführung der Demokratie mit umfassender Volksbeteiligung national und für Europa
5. Politiker, Banker, Institutionen haften für alle Schäden selbst. Verletzung des Amtseides (Nutzen mehren, Schaden abwenden) führt zur sofortigen Amtsenthebung
6. Einführung einer unabhängigen Presse/Medien
7. Jeder Steuerzahler entscheidet über die Verwendung seiner Steuern zu 50%
8. weitere Ideen siehe Wörgl oder Plan-B von Andreas Popp

Nichts anders erwartet

Die Troika hätte sich im Grunde den "Betriebsausflug" sparen können.Außer Spesen nix gewesen.
Das Ergebnis ist doch jedem vorher schon klar gewesen.

GR hat nur mit der Drachme die Chance wirtschaftlich wieder konkurrenzfähig zu werden. Und es muss dringend ein funktionierendes Staatswesen her und endlich mal Steuern erheben und diese dann auch eintreiben.

Rückkehr?

So eine verrückte Idee.
Man sollte in die Euro Verträge hineinschreiben, dass die Griechen nie, nie, niemals wieder in den Euro dürfen.
Völlig egal, was irgendwelche gepfuschten Statistiken sagen.
Nie wieder!

Wen interessierts ?

Die Troika hat eh nix zu sagen. Am Ende muss das Geld eh fließen und das wissen die Griechen auch.

Die Troika hat das letzte mal schon gemurrt - und es wurde trotzdem gezahlt.

Super Herr Dobrinth...

Und wo ist der Unterschied zu "Griechenland bleibt im Euro, Marschallplan für Griechenland, Rückzahlungen wenn Griechenland saniert ist"?

Marktnationalistische Politiker sind mir immer noch die liebsten..

Ist das die gleiche "Troika" ...

.. die vor einem Jahr noch viel lobende Worte gefunden hat für Griechenlands Sparbemühungen? Immer schön pünktlich vor irgendwelchen ESM - Entscheidungssitzungen...

Und .. diese Erkenntnisse sind sicher nicht ganz brandneu, es kommt wie von vielen schon erahnt, Banken, Versicherungen usw. haben ihre Zinsen bekommen und dürfen die Verluste aus dem "Haircut" evtl. steuerlich irgendwie geltend machen, jetzt lässt man GR fallen wie eine heisse Kartoffel.

Das ist alles dermassen peinlich und durchschaubar, dass es wirklich weh tut.

Solidarität 2.0

dem ist nichts hinzuzufügen!!
Beste Grüße
JH

Moment noch!

Hier wird der Öffentlichkeit schonend beigebracht, dass Griechenland nun ausgelutscht ist und bald abgestoßen werden kann. Die Kosten trägt der Steuerzahler. Aber einen Moment dauert es noch: Eine Währungsreform wird dann als unproblematisch bezeichnet werden, wenn Herr Stournaras alles, was in GR noch einen Wert hat (incl. der anscheinend üppig vorhandenen Bodenschätze), billigst an 'Investoren' verhökert hat. Wenn es also nichts mehr zu holen gibt.

Die meisten europäischen Länder sind längst alle pleite und betreiben nur noch Konkursverschleppung. Die Geier warten schon, um sich auf die Konkursmasse zu stürzen. Darauf haben sie seit der Einführung des Euros gewartet.

@mondfee

"Und es muss dringend ein funktionierendes Staatswesen her und endlich mal Steuern erheben und diese dann auch eintreiben."
*hust*
Und das von jemanden der aus Deutschland kommt, wo wirklich niemand Steuernhinterzieht, wo kein Promi sich in ein Nachbarland absetzt um sein Vermögen zu "schützen".

Ich finde es wirklich eigenartig, das Menschen aus einem Land, in dem jedes Jahr 80 Milliarden € Steuern hinterzogen werden, sich:
1. über Steuerhinterziehung beschweren
2. die Regierung in Griechenland wiederhaben wollen, welche für die Regelungen verantwortlich sind
und
3. für die katastrophale Lage im Euro-Raum mitverantwortlich ist

Es gibt eine einfache Lösung für den Euro.
Man muss das Land ausschließen, welches die anderen Euro-Länder sabotiert und das ist Deutschland.
Wir sind Exporteuropameister ... jeder gescheite Ökonom weiß das Exportüberschüsse über Jahre tödlich sind.

Nur die Stammtische besitzen keine Ökonomen.
Wenn ich ihnen einen Euro nehme, dann habe ich einen und sie kein.

Geduld mit Rössler

hat man auch nicht... und er ist noch immer da!

Verständnis

Griechenland nach 3 Jahren EU-verordneter Sparpolitik: 30% weniger Einkommen, extreme Steuererhöhungen, hohe Arbeitslosigkeit, Suizide, Engpässe in der medizinischen Grundversorgung, Schlangen an den Suppenküchen.
Wer da ständig - angesprochen ist auch die tagesschau-redaktion - über tatsächliche und angebliche Versäumnisse der Griechen die Nase rümpft, beantworte einmal folgende Fragen:
Wie soll da eine Wirtschaft wieder auf die Beine kommen? Wie kann da verlangt werden, noch mehr einzusparen?
Woher kommen Deutschlands 2000 Milliarden Schulden?
Und wie werden die Zinsen dieser Schuld bezahlt, wenn die Exporte in den Süden Europas einbrechen?

Es ist ein folgenschwerer Fehler, Sündenböcke zu suchen. Die Wurzel liegt in unserem fehlerhaften und menschenverachtenden Geldsystem, das einen periodischen Zusammenbruch mit heftigen Krisen mit sich bringt. Da sind die Griechen nur das erste Opfer.

@mondfee - "nur mit der Drachme die Chance"

Eine Chance mit der Drachme zu bringen ist ganz und gar ausgeschlossen. Denn um ein Land im Lauf zu bringen braucht man vor allem Energie. Energie für die Wirtschaft, für die heute weitgehend mechanisierte moderne Agrarproduktion, für die Effektive Mobilität dieser Produktion in In- und Ausland, für alles was überhaupt produktiv wäre. Und diese Energie kann man mit weitinflationierten Drachmen gar nicht leicht importieren und sicher nicht in den nötigen Umfang. Die Tatsache, daß man dazu erst überhaupt teure Devisen kaufen muß, die mit der Inflation immer teurer würden, hätte jedes Vorteil zunichte gemacht. Denn die neue Drachme, nach der ganzen Geschichte und Bashing der letzten 2 Jahren, wäre definitiv nicht die alte Drachme, mit der mehr oder weniger ein angemessener Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit möglich war und Devisenkauf kein besonderes Problem war, sondern eine weit mehr unwerte Drachme, die nicht den 1/1000 der Kraft der alten - immerhin schwachen Drachme- hätte

@Wahrlicht

@Wahrlicht
1. Das führt dazu, dass keine Kredite mehr vergeben werden und Spareinlagen durch ständige Inflation automatisch entwertet werden. Der Zusammenbruch unserer heutigen Wirtschaft wäre vorprogrammiert. Die Wirtschaft in der Zeit vor dem Mittelalter funktioniert aber damit.
2. wie wollen Sie das messen und vor allem durchsetzen? Wollen Sie andere Länder militärisch dazu zwingen?
4. Demokratie rein auf Volksentscheiden? Wir haben heute schon genügend Populisten!
5. Kein Mensch würde noch Verantwortung übernehmen, Anarchie die logische Konsequenz. Danke, ohne mich!
7. Entspricht einer Steuersenkung um 50%.
8. Andreas Popp? Der Mann erklärt in einem Satz, Zinsen abschaffen zu wollen und durch Gebühren auf Sparguthaben (=faktisch negative Zinsen) die Kreditwirtschaft aufrecht erhalten zu wollen, also Sparen/ Vorsorge zu bestrafen. Das ist nicht Ihr Ernst?!

@mondfee - "funktionierendes Staatswesen"

Welches, trotz einiger Probleme, schon existiert. Auch wenn Sie es nie glauben wollen und mehr gezielte Reportages glauben wollen, sowas gibt es. Gaebe es nicht, wäre die Lage viel katastrophaler. Sie sehen schon was anderswo passiert und davon ist Griechenland, auch wenn manche bunte Blätter der Medienlandschaft und ein Teil des Establishments die Sache mit gezielten Aufnahmen und journalistischen Tricks anders präsentieren, weit entfernt.
Lassen Sie sich vom Bild, welches gezielt gewisse Medien mit altbewährten journalistischen Tricks verbreiten, nicht blenden. Man vermittelt ein Bild von Griechenland, welches nicht mal unter den ärmsten und isoliertesten der Länder zu finden ist. Als Folge eine schon Breite Mehrheit hat das Bild eines Landes, welches zwischen Somaliland und Afghanistan bewegt. Und das glaubt man im Ernst.

@Doktor_Fettlebe - Verstehe ich richtig?

Wollen Sie tatsächlich zum Ausdruck bringen, Griechenlands Konkurs sei verschleppt worden, damit es noch in Ruhe ausgesaugt werden kann, bis nichts mehr zu holen ist?

Dass die EU hunderte von Milliarden Gelder verbrennt, dass Finanzkapitalisten einen Schuldenschnitt akzeptieren, damit ominöse "Investoren" sich billig so gigantische Ertragsperlen wie Olympic Airways oder Hellas Telekom einverleiben können?

Mein lieber Herr Fettleber, da muss man schon eine dunkelst eingefärbte Brille tragen, um das zu glauben.

So viel Trara um 10 Millionen Griechen.

Raus aus der EU, ende im Gelände.

Schade um das Griechische Volk, aber nächstes mal ehrlicher sein, kein "Flikiflaki Geldbriefchen" keine Vetternwirtschaft, und brav die Steuern bezahlen.

Ehrlich währt am Längsten.

PS: Und genau hinschauen wen man als Volksvertreter wählt.

Ich

dachte, es ginge hier um Neuigkeiten...

Im übrigen geht es darum, irgendetwas zu verhökern, sondern das strukturelle Staatsdefizit zu beseitigen.
Die Erlöse sind nur ein Nebeneffekt und daß sie wenn überhaupt nur gering ausfallen, liegt am maroden Zustand des ganzen öffentlichen Sektors. D.h. hart ausgedrückt, geht es hier um die Übernahme von Konkursmasse.

@mondfee - "Steuern erheben und eintreiben"

Daß Steuereintreibung kein Thema ist, beweist die Höhe der Staatseinnahmen, die in GR um die 90-100 mrd. Euro pa bewegen. Das ist ca. 40% des gr. BIP, fast die halbe Wirtschaftsleistung des Landes. 2010 waren es konkret 92.598 mrd. geteilt in 30.751 mrd. indirekte Steuern, 18.160 mrd. direkte Steuern, 29.694 mrd. Sozialabgaben und 13.993 mrd. Staatseinkommen aus Zölle, Spezialabgaben, Privateinkommen des Staates usw. Das ist für 11 mil Menschen und für ein solch kleines Land mehr als genug. Ich habe für 2011 98.278 geteilt in 30.603 mrd. indirekte Steuern, 18.428 mrd. direkte Steuern, 30.380 mrd. Sozialabgaben und 18.867 mrd. weiteres Staatseinkommen.
Direkte und indirekte Steuern machen in GR knapp 50 mrd.
In D waren es zur gleichen Zeit um die 500 mrd. Also 10 mal höher in absoluten Zahlen. Entsprechend allerdings hat D über 10 mal so großes BIP wie GR. Also der Unterschied entspricht fast vollkommen analog den des BIPs beider Länder.
Daten aus gr. FinMin. best. durch die Troika.

Sich scheibchenweise der Wahrheit nähern,

eine fast immer bewährte Methode der Politik. Erst lauthals verteidigen, dann Kritik verdammen, etwas später zugebe was ohnehin schon längst bekannt ist, schließlich einräumen dass es wohl doch ernster ist als ursprünglich geglaubt, um dann zu erklären, es sei nichts mehr zu machen. Dabei treten dann immer fein hierarchieabgestuft z. B. hinterbänklerische Abgeordenete, Ausschußvorsitzende, Generalsekretäre, Minister und schließlich die Kanzlerin auf. Aufgepasst, wir sind schon beim Minister ( falls es vergessen wurde, Rössler spielt noch einen solchen ), die Kanzlerin wird also nicht mehr lange auf sich warten lassen und dann ist Griechenland perdu und unsere Milliarden weg. Ist ja alternativlos. Aber macht nichts, es warten ja noch genug Nachfolgekandidaten, mit denen das Spiel weiter gespielt werden kann.

Zinsverbot?

Tolle Idee, lasst uns Zinsen verbieten, dann is alles wieder im Lot. Nur wer deponiert sein Geld dann bei der Bank? Wenn es keine Zinsen mehr gibt, die Inflation aber trotzdem um sich greift und man somit effektiv Kaufkraft verliert, wenn man das Geld auf die Bank tut? Da kann man das Geld genau so gut zu Hause verstecken, nur dass es dann nicht von den Banken genutzt werden kann (die müssen ja - die genaue Zahl weiß ich nicht mehr so genau - höchstens 50% des eingezahlten Geldes zurücklegen, den Rest können sie frei verwenden).
--> Ohne Zinsen stirbt der Bankensektor komplett, das freut die Weltwirtschaft sicher nicht.
Und wenn man mal ganz davon absieht, ein Zinsverbot müsste man wenn es denn was bringen soll weltweit einführen und wer kann und will das machen?
Das System ist wie es ist, das heißt aber nicht, dass es gut ist. Aber bevor es besser wird muss es schlechter werden, stellt sich nur die Frage ob man das "Schlechte" aufeinmal auf sich nimmt oder doch lieber stückchenweise.

@ Wahrlicht

Ich glaube dieser Punkt: "4. Einführung der Demokratie mit umfassender Volksbeteiligung national und für Europa" hat gerade in Griechenland dazu beigetragen, dass das "Volk" den Politikern allerlei Wohltaten aus dem Kreuz leiern konnte, ohne an die Zukunft zu denken.

Und diese Politiker haben den "Nutzen" für ihr Klientel "gemehrt".

Es soll nicht heißen, dass Demokratie nicht funktioniert. Sie setzt aber voraus, dass man über seinen persönlichen Tellerrand hinaussieht.

Interessanterweise nehmen Menschen vieles relativ wahr. Geht es einem schlecht, anderen schlechter, fühlt man sich besser. Unsere Diskussion in Deutschland lautet zur Zeit, einigen ("Reichen") geht es gut, darum geht es uns (Normalbürger) schlecht.

Hallo Doktor_Fettleb,

jedes Land hat Schulden und ist faktisch Bankrott.

Aber die Konservativen wissen ja alles besser, das ist ihre Welt, ihr Lebensweg den Sie für sich gestalten und für Richtig und Wichtig halten.

Ich werde neben den abgrund stehen und zusehen wie die Konservativen ins Tiefe nichts rutschen werden.

Und am ende ist niemand daran schuld gewesen.

Dobrindt, der Experte

Das Problem Griechenlands sind doch nicht die bestehenden Schulden, sondern das Defizit!

Wer wird Griechenland denn (zu moderaten Zinsen) Geld leihen, wenn er Drachmen zurück bekommt? Dann ist Griechenland innerhalb von Wochen zahlungsunfähig.

Die Bürger werden die Drachme nur akzeptieren, wo sie müssen und untereinander weiterhin den Euro verwenden, d.h. Schattenwirtschaft.

Wenn man sich durch einen Währungswechsel durch Inflation entschulden will, dann muss man von einer schwachen Währung in eine stärkere wechseln und nicht umgekehrt!

Wer sowas vorschlägt, kann schwer an der Lösung der Kriese interessiert sein, sondern will lediglich möglichst weit "außen vor" sein.

Griechenland, Du bist Europa!!!

Vielleicht sollte Griechenland sich von Europa einfach nur verabschieden, um mit Leuten wie Philip Rösler einfach nichts mehr zu tun haben zu müssen. Dass sich der Rest Europas einen andern Namen zulegen muss, ist klar, denn: GRIECHENLAND, DU BIST EUROPA!!!

@Doktor Fettleb

So sehe ich das auch. Warum wohl hat Goldmann Sucks den Griechen in den Euro verholfen? Allerdings wird es noch ein wenig dauern bevor man Griechenland aus dem Euro entlässt, da das "Moskauer Inkassobüro" des Großkapitals (IWF) mit seinem Beutezug noch nicht am Ende ist.
Der Film Catastroika ist übrigens sehr zu empfehlen!

Wenn dann auch Deutschland...

...mit den übernommenen "Verpflichtungen" in der EU überfordert sein wird, dann käme wohl der Tag, wo den Finanzmärkten wirklich der Garaus gemacht würde. Wo niemand mehr zahlt oder zahlen kann, können noch so viele Forderungen im Raum stehen. Ich glaube nicht, dass die Finanzmärkte ihre ureigensten Interessen aus den Augen verlieren. Sie führen jetzt nur einen Kampf gegen die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank. Es herrscht starke Nachfrage nach Geld, also müssten die Zinsen steigen. Aber politisch wird die EZB gezwungen, die niedrigsten Zinsen aller Zeiten bereitzustellen. Für jeden Geldanleger, ob klein oder groß, ist diese Situation unerklärlich. Nur durch die Unmöglichkeit, sich weiteres Geld zu leihen, können Staaten gezwungen werden, wirklich nicht mehr auszugeben, als sie einnehmen. Was ist eigentlich so schlimm daran, wenn wir den Gürtel mal ein wenig enger schnallen. Das Paradies lässt sich nicht erzwingen.

... Ihre Prämisse ist falsch.

@mcl1:
Die Troika ist noch dieselbe. Sie hatte keineswegs stets "viel lobende Worte gefunden hat für Griechenlands Sparbemühungen". Im Gegenteil. Der Fortschritt in den Spar-Vorhaben wurde in den Berichten fast immer bezweifelt und am Ende haben sich die europäischen Top-Politiker über die Zahlen und die ökonomische Realität hinweg entschieden und ihre Zahlungen beschlossen. Das sind die Bösewichte in diesem Krimi.

Wiederholung

Da sich die Dinge wiederholen, wiederhole ich einfach meinen Kommentar vom letzten Mal ". . .wenn man der griechischen Politik nicht endlich mit Härte begegnet, ist das Scheitern logische Konsequenz . Die Verwaltung in Griechenland hat das Niveau einer Bananenrepublik (entschuldigen Sie den politisch nicht ganz korrekten Vergleich). Bevor dieses Problem nicht gelöst ist, insbesondere im Steuerbereich, braucht man gar nicht erst weiter zu machen. Solange der Verwaltungsmangel und Korruption regieren, wird eine Aufweichung der Ziele, nie zu einer Verbesserung für die einfachen Griechen führen. Glaubt doch an den Weihnachtsmann! Gewinner werden wieder einmal nur die "Eliten" sein."

Es scheint die griech. Politik hat sich darauf fokussiert das Blatt auszureizen. Unzureichende Reformbemühungen in der Hoffnung, daß die EU trotzdem zahlt. Wahrscheinlich gibt es aus Sicht der Griechen keine Alternative, da bei einer weiteren Verschlechterung der Lebenssituation der Bürger Chaos droht.

handeln auf beiden Seiten dringend anzuraten

An einer zeitlichen Streckung wird man nicht vorbei kommen, Neuverhandlungen sollte es jedoch keinesfalls geben. Über Strafen sollte laut nachgedacht werden.

Samaras und diese Regierung

Samaras und diese Regierung hat die Wahl gewonnen weil sie den Wählern Nachverhandlungen versprochen hat. Wenn ich mich recht erinnere haben alle Parteien und besonders Merkel, Samaras unterstützt. Haben sie den damit damit gerechnet dass er wahlversprechen bricht ? Sollte ein Politiker Wahlversprechen brechen ? Wenn er dieses bricht hat er gelogen und ohne diese Lüge hätte Syriza wohl 50% der Stimmen geholt und die Probleme Griechenlands wären erstmal gelöst.
Natürlich kann man die Sparziele nicht erhalten bei solchen Massnahmen die die Konjunktur abwürgen. Anscheinend ist die behandlungsmethode Aderlaß nicht gesund und deutschland sollte sich eine bessere Behandlung einfallen lassen.

Wir sind (auch) Griechenland

Wir leben in dem gleichen Bananenstaat wie Griechenland.

Dank des feudalen Geldsystems des transatlantischen, angloamerikanischen Elitekartells, dass unsere Politerkaste mit kadavergehorsam umsetzt!

Das Wählen könnt ihr Euch sparen! Die große Mehrheit glaubt, der (Papier)Geld(Schein), den sie in der Brieftasche trägt, kommt tatsächlich vom Staat, der uns zwingt, dieses Falsch(Geld) zu nutzen.

@Shantuma

"Wir sind Exporteuropameister ... jeder gescheite Ökonom weiß das Exportüberschüsse über Jahre tödlich sind.
(..)Wenn ich ihnen einen Euro nehme, dann habe ich einen und sie kein."

Ich liebe diese Zusammenfassung. Selbst Gysi schafft es nicht die Sache SO gut auf den Punkt zu bringen. Bravo!

@Shantuma

"Wenn ich ihnen einen Euro nehme, dann habe ich einen und sie kein.

Das ist nicht ganz richtig, niemand verlangt von Ländern oder deren Konsumenten, daß sie deutsche Produkte kaufen und diese auch noch über Schulden finanzieren.
Der deutsche Export "nimmt" den Ländern also keine Euros, sondern diese "geben" ihre Euros aus.

Beispiel nehmen...

Vielleicht sollte sich Herr Rösler ein Beispiel an den früheren BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel nehmen, sich entsprechend ausrichten und mit der Mehrheit der Bevölkerung, die Henkels Ansichten mehrheitlich teilt, so die FDP wie Phönix aus der Asche bei der nächsten Bundestagswahl an die Spitze führen. Wird natürlich nicht klappen, falsche Partei, falscher Vorsitzender. Aber sein Profil zu schärfen um die Rettung der FDP ist an der falschen Stelle platziert, da es wie ein Schein-Manöver wirkt. :(

@12:40 — Shantuma

"Man muss das Land ausschließen, welches die anderen Euro-Länder sabotiert und das ist Deutschland.
Wir sind Exporteuropameister ... jeder gescheite Ökonom weiß das Exportüberschüsse über Jahre tödlich sind."

Deuschland sabotiert also die anderen Euro-Länder durch seinen Exportüberschuss? Häh? Bevor ich etwas exportieren kann, muss ich erstmal jemanden finden, der meine Waren importieren WILL!

Verstehe ich das richtig? Die anderen Euro-Länder sollen also Deutschland ausschließen, damit sich deren eigene Bevölkerung (aufgrund der starken D-Mark) deutsche Produkte nicht mehr leisten kann??

Natürlich kann man den Binnenmarkt stärken, indem man die eigene Bevölkerung relativ zum Ausland verarmen lässt, aber ob die Bevölkerung das so toll findet, wage ich zu bezweifeln.

Troika

Macht Schluß mit der Griechenland Tragödie!
Wir brauchen unser Geld selber!Wir haben im eigenen
Land genug Probleme!Auch Schluß mit den Spanischen Faxen!Irgendwann reicht es!Unterstützt wird mit Deutschen Steuergeldern die Bank Santander,die Ferrari
sponsort,Kredite an Fussballvereine vergibt die Millonensummen an ihre Profis weiterleiten!Neueste Schnappsidee ,spanische Jugendliche Lehrstellen in Deutschland zu besorgen!Ach ja,wir haben so viele übrig!
Den Traum von Europa den wir in den Siebziger und Achtziger Jahren noch hatten ist durch unfähige
Politiker,Banken und Finanzhaie längst zerstört
worden!So ist das halt wenn wenige das zerstören
was andere gewollt und auch jahrzehntelang gearbeitet
haben!Der Traum ist aus!Rückher zu einer EWG!
Alles andere ist irreal geworden und nützt höchstens noch Tausenden Bürokraten in Brüssel!

Zinsen abzuschaffen und zu

Zinsen abzuschaffen und zu verbieten wäre wohl eine wirklich schlechte Idee. Wie würde denn die Wirtschaft dann noch laufen? Wer würde noch investieren und wozu? Woher würden Unternehmen Kredite bekommen, die sie nunmal fürs Tagesgeschäft brauchen?

Das stellt man sich natürlich alles so einfach vor, ist es allerdings bei weitem nicht.

Dass sich Promis und Wohlhabende in anderen Ländern niederlassen hat nicht unbedingt etwas mit Steuerhinterziehung zu tun. Vielmehr liegt es daran, dass die Deutschen Spitzensätze wenn man sie ehrlich zahlen würde absoluter Wahnsinn wären und auch überhaupt nicht konkurrenzfähig.

Da siedelt man sich lieber um, zahlt in Kanton Zug oder auch auf Malta oder Zypern deutlich weniger dieser Steuer. Der Unterschied liegt nur darin, dass man dort wenigstens ehrlich zu zahlen bereit ist.

Und ich behaupte einmal, dass wir keine Probleme hätten, würden all die Wohlhabenden hier ihre Steuern zahlen. Auch wenn das nur 25-35% wären. ;-)

Was ist "Troika" und was Rösler?

Wer will, dass jemand seine Schuld zurückzahlt, muss dafür sorgen, dass der Schuldner arbeiten kann. Es nützt also nichts, den Schuldner auszupeitschen bis das Blut spritzt und ihm das Essen wegzunehmen. Genau das aber macht die Troika und Rösler findet das offenbar gut. Es ist unglaublich, dass solche Schrumpfökonomen wie diese Troika oder der IWF, die hundertfach gezeigt haben, dass sie mit ähnlichen Sparprogrammen ganze Volkswirtschaften an die Wand zu fahren imstande sind, für die Bundesregierung als ernstzunehmende "Fachleute" gelten. Man muss ja vollkommen verrückt sein, um anzunehmen, dass aus dieser idiotischen Gürtelengerschnall-Philosophie irgendetwas Positives erwachsen kann, auch für diejenigen, die gerne ihr Geld zurück haben möchten.

@Wahrlicht Solidarität 2.0

9. Geldschöpfung wird wieder in die Hände der Staaten gelegt (Monetative), so gibt es auch keine Staatsschulden mehr und sehr viele Probleme (Bankendiktatur etc.) wären auf einmal beseitigt!!!

Ich verstehe bis heute nicht, wieso sich Staaten das Geld bei privaten Banken leihen müssen und es nicht selbst schöpfen! Das war nicht immer so...

Auch in den USA hat JFK "United State Notes" drucken lassen und wollte damit raus aus der Knechschaft durch die FED (Federal Reserve Notes)...

@alchemy: Hochmut ...

Die Geldbriefchen heißen fakelakia und die größten Zuwendungen an Schmiergeld kamen von der deutschen Firma Siemens und hätten darin keinen Platz gehabt.
Die Jorgos-Normalverbraucher hat Steuern gezahlt und muss nun für die Misere bluten.
Unehrlich sind hauptsächlich die Politiker, die Konkursverschleppung betreiben und die Schulden zu sozialisieren und die Banken zu stützen.

Deutschland ist mit über 2000 Milliarden Staatsschulden ebenfalls bankrott und hat als erstes Land gegen die Regeln der Währungsunion verstoßen.

Hochmut ist da völlig fehl am Platz und kommt bekanntlich vor dem Fall ...

@Wahrlicht

"1. einfacher Lösungsansatz: Zinsverbot siehe Bibel und Koran.
4. Einführung der Demokratie mit umfassender Volksbeteiligung national und für Europa
5. Politiker, Banker, Institutionen haften für alle Schäden selbst. ...
6. Einführung einer unabhängigen Presse/Medien
7. Jeder Steuerzahler entscheidet über die Verwendung seiner Steuern zu 50%
"

Zu 1: Welch ein Unsinn. Mit der Folge dass niemand mehr Geld verleiht und die komplette Wirtschaft zusammenbricht.

Zu 4: Ich will das nicht. Ich habe keine Zeit mich sachkundig zu machen- dafür wähle ich die Politiker.

Zu 5: Dazu müsste man erstmal die Verantwortlichen finden- für die derzeitige Krise sind es nicht die Geldverleiher, sondern diejenigen die nicht zurückzahlen können. Ausserdem macht Punkt 1 Banken überflüssig.

Zu 6: Wer nicht Ihre Meinung vertritt ist wohl nicht unabhängig? Mir reicht da der europäische Standard.

Zu 7:Super- Ich möchte 50% meiner Steuern meiner Frau für die Kinderbetreung zukommen lassen!

@mars invictus

Im Prinzip mögen Sie ja Recht haben(haben Sie übrigens schon öfter hier gepostet), aber die Wahrheit ist eben, daß das Land mit oder ohne Euro in einem desolaten Zustand ist. Hätte man die Drachme bestünde also der Reformdruck weiter, man käme aber nicht mehr an das Geld anderer Leute, sondern müßte mit dem auskommen, was man selbst erwirtschaftet. Langfristig wäre es gut, zumal man dann auch einen anderen Zeitrahmen sich selbst setzen könnte, unter der Euro-DM ist halt der Anpassungsdruck so groß. Und schauen Sie mal nach Argentinien, wenn Sie verstehen wollen, was passiert, wenn ein Land zeitweise eine falsche Währung bekommt. Kurzer Aufstieg, dann tiefer und bitterer Fall!

Es ist gut, dass Griechenland

Es ist gut, dass Griechenland nicht mehr nur nach seinen Worten, sondern nach seinen Taten beurteilt wird.

@chgeith

"Die Wurzel liegt in unserem fehlerhaften und menschenverachtenden Geldsystem, das einen periodischen Zusammenbruch mit heftigen Krisen mit sich bringt. Da sind die Griechen nur das erste Opfer.
"

Nein, die Wurzel liegt in der fehlerhaften und menschenverachtenden Art und Weise wie mit dem Geld umgegangen wird. Wenn sich jeder nur soviel leihen würde wie er auch in vernünftiger Frist zurückzahlen kann, dann gäbe es keine Kreditausfälle und keine Risikoaufschläge bei Zinsen.

Und das Problem beginnt beim Anspruchsdenken auch der Bevölkerung bei uns. Renten, Arbeitslosengeld, Krankenversicherungszuschüsse, HartzIV sind der grösste Posten der Staatsausgaben: Und die Ausgaben dafür werden getätigt egal wie sich die Einnahmenseite verhält. Bevor das Geldsystem verdammt wird, sollte man erstmal aus den Köpfen bekommen, dass Geld verteilt wird was nicht da ist. Und da ist es egal ob es DM, EUR, Dollar, Gummibärchen oder wer weiss was sind- was als Handelsäquivalent benutzt wird.

Zinsloses Geldwesen

...funktioniert zumindest im kleinen. Bitcoins sind ein Beweis dafür...

Nur mal am Rande...

Geduld verlieren...

Wie seiht das genau aus, wenn die Troika die Geduld verliert? Gibt's eine Standpauke für Herrn Samaras? Muss er hundert mal "Ich muss jetzt aber wirklich sparen" an die Tafel schreiben? Kommen die Milliarden ein paar Stunden später?

Sorry, aber für die Troika habe ich nur mehr Häme übrig.

@KLEARCHOS - Drachme jetzt bedeutet Selbstmord

Gut wäre nur für die deutsche/holländische/finnische öffentliche Meinung, wie sich nach einer gezielten Medienkampagne herausformiert hat (denn die Politik, vor allem die Deutsche, die von ihren Umfang und Bedeutung aus eine gewisse Weltrolle verkörpert, wäre dann mit anderen Problemen konfrontiert). Aber sicher nicht für die Griechen. Nicht für das Volk, welches sich in der Tat und anders als der Mainstream will mit dem auskommt, was es erwirtschaftet, wenn nicht weniger (und ich kann Ihnen auch genau warum erklären, wenn Sie wollen). Für Volk und Wirtschaft wäre es eine Katastrophe ersten Grades ohne Wiederkehr und Genesungsoption. Es wird spiralerweise immer nach unten gehen, vor allem aufgrund der Energie. Reformen sind nötig und mit der Drachme können schlicht gar nicht finanziert oder durchgeführt werden, eine Anpassung an Verhältnissen einer Hartwährung wird das Land staerken. Die Politik hat gewisse Reformresistende Interessensgruppen gestärkt, aber die Mehrheit will Reformen.

@Mars Invictus

Eine Chance mit der Drachme zu bringen ist ganz und gar ausgeschlossen. Denn um ein Land im Lauf zu bringen braucht man vor allem Energie.

Wie immer, wenn uns eine weitere desaströse Nachricht aus Griechenland erreicht und man laut über den endlich zu erfolgenden Rausschmiß des Landes aus der Eurozone nachdenkt, kommen Sie und "beweisen" uns, dass die armen Griechen gar nichts für ihre Situation können. GAR NICHTS!

Und dass sie natürlich im Euro bleiben müssen, weil ohne Euro das Land vor die Hunde gehe.

Mit Verlaub, das ist Unsinn.

Es zeigt sich nun zum wiederholten Male, dass das Land unfähig und/oder unwillig ist, Reformen durchzuführen, die sich auch in der Außenbilanz auswirken. Zitat Prof. Sinn: "Da hat sich gar nichts getan. Es gibt aber auch nicht die leisesten Anzeichen einer Veränderung."

Wenn dem so ist, und ich zweifle keine Sekunde daran, dann MUSS dem Land der Geldhahn zugedreht werden. Hart. Schnell. Unnachgiebig. Und dann: humanitäre Hilfen. Und gut.

@Werner40

Und wenn man das auch bei Deutschland täte wären wir die ersten, die pleite aus dem Euro fliegen...

@KLEARCHOS - Drachme nur dann, wenn...

...in Griechenland keine Staatsverschuldung gibt, 5% Haushaltsuberschuss, 10% Wachstum, 2% Arbeitslosigkeit, 20% Landwirtschaft und 35% Industrie, keinen Tourismus, keine Migranten aus Afrikanischen und Asiatischen Ländern, fertige moderne Infrastruktur und mindestens 65% des energiebedarfs aus eigenen Quellen, keine Nahrungsmittelimporte und mindestens 15% Exportüberschuss. So kann man eine Drachme mit Ratio 1€ zu 30 neue Drachmen, die dann mindestens 30 Jahren stabil bleiben koennte (was auch in der Vergangenheit mit dem USD passierte, von 1953 bis 1982, 1 zu 30, ab 1978 1 zu 28-29).
Dann und nur dann haette Griechenland mit einer Drachme eine Chance.

@Skywalker

Sie vergessen, dass die Verschuldung in unserem Geldsystem von Anfang angelegt und unausweichlich ist.

Geld wird nahezu ausschließlich durch Kredit erzeugt, wir haben also ein Schuldgeldsystem. Gibt es keine Schulden, gibt es auch kein Geld mehr, das man erwirtschaften und ausgeben könnte. Auf jedem Guthaben lasten Zinslasten.
Immer und überall fehlt Geld, um die nicht mit in den Markt ausgegebenen Zinsen zurückzuzahlen. Nur einige können sich auf Kosten anderer entschulden, die große Masse geht leer aus.
Das Ganze könnte man auch Geldfeudalismus nennen mit einigen Freiheiten für die Schäfchen, die irrtümlich glauben frei zu sein (dadurch aber viel produktiver für die Herren des Geldes sind).

@@Alchemy, xevsureti, Klarwitterman - Korruption

Diese Gschichte mit dem „Fakelaki“ höre ich auch seit Jahrzehnten, aber trotz meines konstanten Kontakts zu Behörden und meiner täglichen Geschäfte habe NIE in meinem Leben was bezahlen müssen. Noch wurde von mir was verlangt. Daß ich mehrmals mit lauter Stimme und geballten Fäusten bei den Behörden vortretten mußte um meine Arbeit korrekt erledigt zu haben, ohne Zweifel, aber bezahlt habe ich nichts und soweit ich weiß auch mein Vater nicht. Das Wort Fakelaki trat in den gr. Politischen Wortschatz ende der 70er, als die sozialistische Opposition im Rahmen eines beispiellosen Schlammkrieges das Gesundheitssystem unter der Konservativen Regierung blamieren wollte. Danach geistert durch die Jahrzehnten. Und es ist wie die Fledermaus, alle hören davon, nur wenige haben es allerdings gesehen. Korruption gibt es auch in D:"Starfighter", "Flick", "HS30", "Neue Heimat", "Fibag", "Schwarze Kassen", "Parteispenden", "Bonusmeilen", "Amigos", "Titeln", "Hartz-VW", "Traumschiff", "Helaba","GWG"usw

@@Alchemy, Klawittermann - Steuern, Bananenrepublik resp.

Dazu habe ich mich schon geäußert, lesen Sie bitte meine entsprechende Beiträge, wenn Sie wollen.

@14:10 — Skywalker: Sorry,

aber Sie sind nicht hinreichend über unser Geldsystem informiert. Das Geld für die Zinsen und Zinseszinsen fehlt nämlich in der geschöpften Geldmenge (Kreditsumme) - und genau das ist die allergrößte Katastrophe. Es wird immer nur das Geld für den Kredit selbst geschöpft, nie für die Zinsen. Jetzt brauchen Sie nur mal weiterdenken, was das bedeutet.

Was Sie da schreiben stimmt schlichtweg nicht.
Die Sozialausgaben müssten überhaupt kein Problem sein. Sie werden zum Problem gemacht!

Meine Empfehlung an Sie lautet daher: Informieren Sie sich.

(Zum Beispiel für den Anfang bei youtube: Goldschmied Fabian - Warum überall Geld fehlt)

Sparauflagen ohne Verstand

Sparen ohne *vorherige* Strukturreformen geht nicht beo negativem Wachstum.

Also erst: Steuerreform auch für die Reichen, Katasteramt anlagen, Steuerfahndung, etc.

Wenn das gemacht wurde, und das dauert länger als ein paar Wochen, und damit die Steuerbelastungen so verteilt sind, daß nicht die Habenichtse zu Habeüberhauptnichtse werden, die Wohlhabenden aber zu nochmehrwohhandenden werden, dann kann dort gespart werden, und dann sind auch Investitonen möglich.

Und die immer wieder angemahnten Verstaatlichungen (natürlich nur der profitablem Bereiche) sind kontraproduktiv und nur Leichenfledderei, wie damals beim DDR Beitritt.

Das alles zeigt, daß die gesamte "Rettungsaktion" verlogen ist, und daß Griechenland nur mit einer Parallelwährung wieder gesunden kann, in Laufe von Jahrzehnten.

Aber das wollen unsere Politiker ja nicht eingestehen, daß sie seit 2 Jahren immer den falschen Propheten hinterherlaufen.

Wer sich nicht irren darf, kann sich nicht irren.

Vor 20 Jahren

Vor einem guten Monat sah ich zufällig eine "Tagesschau vor 20 Jahren", genau war es die vom 6.6.1992, und da begab sich Folgendes:
Äthiopien wollte Schulden in Milliardenhöhe an Russland nicht zurückzahlen, und zwar mit der Begründung, die Rückzahlung sei "moralisch falsch", denn Mengistu habe mit dem Geld ausschließlich Waffen gekauft. Weiter vermeldete die TS damals, diese Auffassung werde vom Amerikanischen Konsulat in Addis Abeba unterstützt.

Und die Moral von der Geschicht?
Wenn Kommission, EZB, IFW und Rösler die Geduld verlieren - dann wird das wohl an ihrer mangelden Moral liegen.

@Wahrlicht: Ratings

> 3. Die Wirkung der "Ratings" wird durch 1. (Zinsverbot) aufgehoben

Können Sie mir das bitte erklären. Auch wenn ich mein Geld zinslos verleihe, möchte ich doch wissen, ob der Schuldner mir den vollen Betrag zurückzahlen kann. Wenn mir dann renomierte Experten - und das sind die Agenturen nun mal, sonst wären sie nicht so mächtig - sagen, dass ein hohes Ausfallrisiko besteht, würde der Schuldner auch zinslos kein Geld von mir bekommen. Da nehme ich dann lieber den kalkulierbaren Wertverlust in Kauf oder suche mir einen anderen Schuldner.

Ergänzung zu Solidarität 2.0

zu 1. auch in einem zinslosen System gibt es Risikoaufschläge auf Kredite. EZB-Geld für Banken zu 1,0% bei nur 7% Eigenkapitalquote wäre nicht möglich.
Der Zins funktionierte früher als Geldumlaufsicherung. Geld wäre sofort "billiger" ohne den Entzug von ca. 95% der Geldmenge zur reinen Spekulation. Durch eine Gebühr oder negativen Zins für schlafendes Geld entfällt die "künstliche" Inflation zur Umlaufsicherung.
Sicher funktionieren Modelle wie Wörgl nur regional, aber das ist (wieder) die Zukunft.
Hinweis: per Definition ist Inflation das Verhältnis von Wirtschaftswachstum BIP zu Geldmengenwachstum. Danach hatten wir schon 2010 8,4% Inflation in Deutschland. Der statistische Warenkorb lässt sich wunderbar manipulieren...
zu 5. Politiker u.A. übernehmen leider fast nie die Verantwortung und lassen sich ihre Reden/Gesetze von Lobbyisten schreiben s.jetzt Mapus. Warum nicht mehr direkte Demokratie wagen? Sachverständige erklären und wir stimmen ab. Es kann nur besser werden!!!

Auch meine Geduld ist zu Ende.

Und in 2 Jahren heißt es dann wieder, sie brauchen noch eine Verlängerung usw. Die griechischen Politiker haben doch überhaupt kein Interesse, die größten Missstände zu beheben. Weder jetzt, noch später. Seit 2008 ist Griechenland pleite und es handelt sich um Konkursverschleppung. Nun machen sich die Leichenfledderer über Griechenland her.
Ich gebe Herrn Dobrindt Recht, dass Griechenland aus dem Euro aussteigen muss, damit es eine neue Chance bekommt.

@No Fool - Ihrer Wutauspruch zeigt uns einiges

"Wie immer, wenn..."
Und? Haben Sie Probleme damit? Meine Meinung, die ich mit etwas mehr als polemische Zitate nach meinem Kenntnisstand und vor Ort-Erfahrung möglichst begründet vorlege, darf ich wohl ausdrücken, auch wenn es Ihnen nicht passt. Das heißt Dialog und es herrscht was, welches man Demokratie nennt.

"Unsinn"

Wir sind alle gespannt auch ihre begründete Gegenthese zu lesen. Mit solchen Zitaten kann ich nichts anfangen.

"Es zeigt sich..."

Klar, wie es uns Teil der Presse es so gefärbt und künstlich emotionenbeladen präsentiert, entweder eine gewisse Linie oder Gruppeninteressen folgen, oder aus purem Mainstream, das Thema verkauft sich ja gut.

"Sinn"

Neben ihn gibt es noch eine Menge Ökonomen, die anderer Meinung sind. Was hier getan wird und was für Folgen in die Wirtschaft hat und wie diese Folgen die Auflagen schwerer und entfernter machen, das braucht mir keiner zu sagen. Ich lebe vor Ort.

Der große Zins-Mythos

@ 15:17 — molch1

Lieber Molch, Sie sind (wie viele hier) einer sophistischen Logelei aufgessen. Weder ist der "fehlende" Zins ein Problem noch verursacht der Zins den exponentiellen Anstieg der Geldmenge.

Nehmen wir an, eine Bank und drei Kunden sind im Besitz von je 100 Geldeinheiten, das ergibt eine Geldmenge von 400. Gibt die Bank jedem der drei einen Kredit von hundert, wächst die Geldmenge auf 700 (B: 100, K1: 200, K2: 200, K3: 200). Nach einiger Zeit Austausch von Waren und Dienstleistungen sei der Kontostand: (B:92, K1: 220, K2: 181, K3: 207) Nun werden die Kredite zurückgezahlt, wobei 300 Einheiten gestrichen werden und 15 (der Zins) der Bank gutgeschrieben werden.

Ergebnis: B:107 K1: 115, K2: 76, K3: 102
also insgesamt 400 Einheiten - wie zu Beginn.

Obwohl es angeblich nicht möglich sein soll, ohne wachsende Geldmenge Kredite zurückzuzahlen, gelingt dies an diesem einfach Beispiel.

Die goldverkaufenden Crash-Propheten haben Sie an der Nase herumgeführt...

Alle oder keiner, schreit der letzte Mann

Die Griechen haben noch, was sonst in EU keiner mehr hat, Betriebe und Unternehmen in Staatshand. Solange das so ist wird keine Ruhe sein, erst wenn alle diese Unternehmen privatisiert oder besser globalisiert sind werden die Mächtigen zufrieden sein.
Am Ende werden wir alle Baden gehen. Vielleicht ist es so, dass Wir am längsten trockenbleiben. Aber wenn erstmal der erste über Bord gegangen ist bedeutet das auf einem leckgeschlagenen, sinkenden Schiff nicht, dass die restliche Passagiere das rettende Ufer erreichen.
Wir haben tatsächlich bis hierher am meisten von der EU profitiert, und für diesen Provit auf den Schultern der anderen werden auch wir bezahlen müssen.
Es mangelt nach wie vor an einer gesellschaftlichen Idee was nach industrieller Produktion und totaler Technisierung kommen soll! Ach ich vergas, Mehr Wirtschaftswachstum und das wird die ach so soziale Marktwirtschaft (Mir das Meiste) schon regeln. ;)

@mars invictus

Also was Sie da als Horrorszenario beschreiben, hat Estland mutatis muntandis durchgemacht und steht heute besser als je zuvor da! Sie wollen einfach nicht begreifen, daß Griechenland mit dem Euro eine starke Devisenwährung hat, die nicht seiner Leistungsfähigkeit entspricht. Das ist ein Problem. Das löst man nicht, indem man Fallbeispiele wie Argentinien ignoriert und immer dasselbe erzählt. Griechenland verschläft seit Jahrzehnten seine Strukturreformen hin zu einem modernen westlichen Staat, erwirtschaftet munter weiter ein Primärdefizit und das ganze Geld, was bisher schon geflossen ist, versinkert einfach, läßt nur die Verschuldungund und die damit verbundenen Zinsforderungen anwachsen. Im übrigen habe ich ja gar nicht gefordert, daß Griechenland auf jeden Fall die Eurozone verlassen muß, aber ich bin sehr pessimistisch und glaube kaum, daß es auf Dauer sich drin halten kann, denn an ökonomischen Tatsachen kommt man auf Dauer nicht vorbei.

15:17 — molch1

Dadurch, dass Sie in jedem Forum ihre unsinnigen Thesen verzapfen, werden Sie nicht richtiger! Geld ist
1. ein Tauschmittel
2. ein Wertaufbewahrungsmittel
3. ein Wertmaßstab.

Zinsen sind im Prinzip nichts anderes als eine Gebühr dafür, dass ich dem anderen Geld leihe, damit dieser etwas mit dem Geld machen kann, was ihm nützt. Statt dass ich meinem Freund zum Hausbau Geld leihe, könnte ich bei ihm auf dem Bau arbeiten. Für meine Arbeitskraft würde er mich mit Kartoffeln, Zigaretten und einer Flasche Schnaps belohnen. Nun verzichte ich auf Zigaretten und Schnaps und gebe meinem Freund lieber Geld. Er bezahlt davon die Bauarbeiter. Wenn er im Büro, wo er wiederum seine Arbeitskraft verkauft, genug verdient hat, zahlt er mir das Geld plus eine zusätzliche Flasche Schnaps zurück. Diese Flasche (=Zinsen) ist es ihm wert, dass er 1 Jahr früher in das Haus ziehen konnte als ohne meinen Kredit.

Aber ob Sie nun Geld benutzen oder Kartoffeln in fröhlichem Ringtausch, ist völlig egal!

Euro - Pleite Kopplung

Kann mir jemand diese zwingende Kopplung erklären?

Wenn Firmen oder Privatleute pleite sind müssen dann alle Angehörigen das Land verlassen und die Währung abgeben?

Zahlungsunfähig heißt das der Gläubiger sein Geld nicht oder eingeschränkt wiederbekommt. Schon vor 2 Jahren wäre eine Staatsinsolvenz der bessere Weg für die Steuerzahler gewesen. Griechenland hätte nur noch das ausgeben können was es einnimmt. Dieser Zwang wäre politisch nicht auf böse Ausländer abzuschieben gewesen. Aber nein die EU-Romantiker haben den Untergang des Abendlandes an die Wand gemahlt um Banken und Kapitalgesellschaften mit Steuergeldern abzulösen. Die jetzige Situation ist wie ein gordischer Knoten und wird im schlimmsten Fall vom Volk mit Gewalt zerschlagen!

Nachdem die Banken ihr geld bekommen haben ....

spricht nichts mehr dagegen durch zudrehen des geldhahns die rückkehr zur drachme zu beschleunigen.
Es mussten halt soviele milliarden noch verbrannt werden dass fass war noch nicht voll.
Die meisten haben es vor monaten vorhergesagt dass es so kommen wird,sie sind keine erwünschten Experten.
Wer so fahrlässig mit dem Geld der bürger umgeht der sollte auch mal wie frau timoschenko in den knast kommen den herrn mappus als ersten.
Ja eine Gestzesänderung muss her wer kriminell bzw grob fahrlässig mit staatsgeldern umgeht muss bestraft werden und die pension gestrichen werden also auf harz4 niveau.
Aber so was gibs hier nicht der dumme arbeiter wirds schon bezahlen.

@16:03 - DasGegenteil

Ich bin zwar ein Molch, aber dennoch den goldverkaufenden Crash-Propheten nicht blind hinterhergelaufen...

Schon ganz zu Anfang nämlich, kommt das Geld als verzinster Kredit in die Welt.

Also wenn wir uns Ihr Beispiel ansehen und davon ausgehen, dass diese virtuelle Gesellschaft aus drei Kunden besteht, so sind schon die ersten 400 Euro als Kredit in die Welt gekommen, für die zusätzlich aber jeweils Zinsen zu zahlen sind. Auf diese Weise muss sich zumindest eine Person verschulden bzw. einen weiteren Kredit aufnemen!

Alles Geld kommt als verzinster Kredit in die Welt - von Anfang an! Und das Geld für die Zinsen fehlt.

@16:03 - DasGegenteil - Nachtrag:

...aber selbst wenn das mit dem Zins nicht wäre, so hätten wir immer noch ein Schuldgeldsystem und mit einer Schuld kann man eine Schuld nicht zurückzahlen.

Die Schulden sind faktisch im Gesamtsystem nicht zu "tilgen". Um sie wirklich zu reduzieren, müsste das Geld wieder an die kreditgebenden Banken zurückgegeben werden. Aber in diesem Moment verschwindet das Geld buchungstechnisch wieder.

Es entsteht nämlich bei Banken durch Kreditvergabe (Eintippen von Zahlen in den Computer)- und zwar als doppelte Schuld: Forderung an Verbindlichkeit (Bank gibt zu, dass sie noch nicht geliefert hat...), sowie: Forderung an den Kreditnehmer.

Die Griechen

Sind ein stolzes Volk und leiden lieber mit der Drachme
als mit dem Euro weil vorschreiben lassen sie sich sehr ungern was!Das ist die Meinung meines Nachbarn.

@KLEARCHOS - Drachme

Das ist kein Horrorszenario, die Wahrheit einer solchen Katastrophe ist nah und viel, viel Schlimmer als ich selber hier präsentiere.

Estland hat nicht die Währungsunion verlassen. Griechenland wuerde sie schon unter enormen Schwächen und unter Hetze und Spott. Es wäre eine "Verliererwaehrung", die total wertlos wäre. So kommt kein Aufschwung, es kann nur schlimmer gehen.

Wenn die Währung zu stark ist, dann muss eben die Leistungsfähigkeit angepasst werden. Vorraussetzungen sind vorhanden.

Argentinien ist ein ganz anderer Fall, meiner Meinung nach. Solche Vergleiche sind zu theoretisch. Dem Volke in Argentinien geht es übrigens katastrophal und zwar ohne Hoffnung.

Primaerdefizite gab es seit 1981 bis 1990 (da fängt die Katastrophe an) und dann wieder mit dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise bis heute. Es liegt schon sehr niedrig und wird nächstes Jahr wieder eliminiert.

Ein westlicher Staat ist Griechenland schon, trotz aller Probleme.

Die Krise kann ein konstruktiver Schock s

@DasGegenteil

Nehmen wir an, eine Bank und drei Kunden sind im Besitz von je 1 Geldeinheit, das ergibt eine Geldmenge von 4. Gibt die Bank jedem der drei einen Kredit von hundert, wächst die Geldmenge auf 304 (B: 1, K1: 101, K2: 101, K3: 101). Nach einiger Zeit Austausch von Waren und Dienstleistungen sei der Kontostand: (B:1, K1: 121, K2: 71, K3: 111) Nun werden die Kredite zurückgezahlt, wobei 300 Einheiten gestrichen werden und 15 (der Zins) der Bank gutgeschrieben werden.

Ergebnis: B:16 K1: 16, K2: -34, K3: 6
also insgesamt 4 Einheiten - wie zu Beginn - der Zins, den die Bank jetzt besitzt, ist ja auch nicht produziert worden.

Leider ist einer der Marktteilnehmer nun überschuldet und kann seinen Kredit nicht zurückzahlen.

Ihr "schwäbisches Hausfrauendenken" hat Sie an der Nase herumgeführt.

@ Mars Invictus

Ich habe viele Ihrer Kommentare gelesen und hielt sie auch für seriös. Mittlerweile bin ich anderer Meinung. Mir fällt in letzter Zeit vermehrt auf, dass Sie richtigerweise zwar immer den aufgeblähten Staatsapparat kritisieren, sich jedoch vehement für die Reichen einsetzen. Keine Kritik von Ihnen in Bezug auf Steuerhinterziehung. Außerdem schreiben Sie, dass angeblich die Finanzverwaltung einigermaßen funktioniert. Ich habe in letzter Zeit einige Dokumentationen gesehen, welche genau das Gegenteil belegen, nämlich, dass immer noch chaotische Zustände im Finanz- u. Verwaltungssystem bestehen. Diesen Berichten glaube ich mehr als Ihnen. Entweder gehören Sie selbst zu diesem Kreis oder Sie werden von den Eliten für Ihre Meinungsmache bezahlt. Dies ist jetzt keine Unterstellung. Für mich sieht es jedenfalls so aus.

und täglich grüßt das Murmeltier

Alles schon gehört. Alles schon gesagt. Nichts ist geschehen. Nur unsere tumben Politiker glauben noch an den Weihnachtsmann und an Wunder.
Lasst die französischen Banken, also die Hauptgläubiger Griechenlands, endlich über die Klinge springen. Keine deutschen Garantien mehr für ausländische Harakiri Banken.

Zitat Heinrich Heine

Das Zitat:„Geld ist der Gott unserer Zeit und Rothschild sein Prophet“ lässt sich mit neuen "Propheten" wiederholen.
Anmerkung: 1815 manipulierte Nathan Mayer Rothschild die Börse mit der falschen Nachricht, dass Napoleon die Schlacht von Waterloo gewonnen habe. Die Papiere in London stürzten ab, er kaufte und war anschließend der reichste Mann der Welt.
Das Spiel ist alt. "stellt Euch vor, die Banken wollen spielen und wir spielen nicht mit..."

@skywalker: "Anspruchsdenken"?

Doch, mein Lieber, das Geld (und die Waren) sind da. Nur sehr ungleichmäßig verteilt. Es gibt zwei Arten leistungslosen Geldempfängern: Existenzminimumsempfänger und Superreiche. Jeden Tag findet dabei eine Umverteilung vin unten nach oben in Millionenhöhe statt. Erzählen Sie mir jetzt nicht den Mythos von den Leistungsträgern. Klar gibt es viele fleißige und kompetente Leute, die mehr als der Durchschnitt verdient haben. Aber das Verhältnis stimmt einfach nicht. Die Kluft geht immer weiter auseinander, egal wie sich ein Armer abmüht. Welch einfaches Weltbild vom sparsamen und fleißigen Reichen und vom faulen und dummen Armen da bei Ihnen dahinter steckt!

Finanzverwaltung funktioniert nicht!

Es ist, wie mir erst jüngst ein in Athen seit 12 Jahren tätiger deutscher Firmenvertreter bestätigte, noch gar nichts zu einer Verbesserung etwa der Steuererhebung geschehen. Nur lautstarke Ankündigungen der jeweiligen Regierungsmitglieder für das Ausland.

Der ganze Apparat der Finanzverwaltung vom Ministerium abwärts bis zu den Steuerämtern auf irgend welchen Inseln übt folgenlos passive Resistenz. Schließlich sitzen dort die von den jeweiligen linken (PASOK) oder rechten (ND) Regierungen seit Jahrzehnten untergebrachten Parteigünstlinge.

Jüngstes Beispiel, was abseits der feilen Regierungsbeschwichtigungen und willfährigen Diplomatengesäusel geschieht: Im April wiederfuhr einer hochrangigen Delegation aus Ministeriums- und Wirtsachaftsvertretern eines EG-Landes in einem Viersterne-Hotel in Athen, dass es massivster Interventionen bedurfte, die sich bis um 01 Uhr 30 hin zogen, um eine (schriftliche) Rechnung über die Konsumation an der Bar (~400 Euro) zu bekommen...

@ladycat - Steuerhinterziehung und Finanzverwaltung

Was diese Problematik betrifft habe ich mehrmals was geschrieben. ich lege konkrete Daten vor, die gleiche Daten, worauf sich die ganze Politik sich aufbaut, vom Haushalt bis zu den Sparprogrammen der Troika. Heute auch. Da kann sich jeder erkundigen, ob Steuerhinterziehung überhaupt ein Problem wäre. Dass die Steuerquote mit fast 21% der Wirtschaftsleistung der Steuerquote Deutschlands ganz nah liegt (mehr als 22%, wobei D auch große Konzerne als starke Steuerzahler hat), beweist, dass die griechische Finanzverwaltung zumindest genauso produktiv ist. Und ich kenne aus erstem Hand, wie die Verwaltung in Griechenland funktioniert. Ja es gibt Probleme, aber die haben eher mit der "Polsterung" zu tun. Aber immer wenn ich was brauche, bekomme ich es. Gezielte Aufnahmen in irgendwelchen chaotischen Lager kann ich selbst in das mächtigste Land der Erde machen. Wenn man so was glaubt, gibt es in Griechenland nicht mal EDV. Wie realistisch finden Sie das

Wann hat GR aber bei seinem

Wann hat GR aber bei seinem teuren, aufgeblähten und privilegierten Militärapparat gespart? Wo in der ebenso aufgeblähten wie durch und durch korrupten Staatsverwaltung und den parastaatlichen Betrieben? Wann haben die griechischen Banken ihre Auslandsbeteiligungen verkaufen müssen um dem eigenen Staat bei der Schuldenbedienung zu helfen? Nie! Wann wurden denn wirklich die Steuern eingetrieben - und nicht nur "für's Ausland" am Papier erhöht? Ach so, angeblich bei den "Gesundheitsausgaben" wurde gespart - weil das dann in den Zahlerstaaten der Euro-Zone so herzzerreißende Mediengeschichten für die Tränendrüsen produziert.

GR erpresst den Rest von EU-ropa in der Gewissheit, es getraut sich niemand, diesen failed state hinaus zu werfen.

@Roland Müller - rechnen

leider ist Ihre Schlussfolgerung auch falsch - alle haben gemäss Ihrem Beispiel zuerst den Kredit zurückbezaht - leider hat Markteilnehmer K2 miserabel gewirtschaftet und deswegen hat er nach Zurückzahlen des Kredits Schulden!

Für die Goldfreaks - Gold hat als solches null Wert - man kann es nicht essen, noch hat es irgendwelche Eigenschaften die für die industrielle Produktion von Gebrauchsgütern besondere Bedeutung haben. Sein "Wert" allein beruht auf der Annahme, dass es Leute gibt, die in der Zukunft bereit sind mindestens die gleiche Anzahl Brote oder mehr Brote einem zugeben als die Anzahl Brote die man beim Erwerb gegeben hat!

Geld - Euro, Dollar oder Yuan ist genau wie Gold auf Vertrauen aufgebaut, nämlich darauf, dass man es für Waren eintauschen kann.

@Ladycat - Bis jetzt bezahlte nur der Mittelstand und aufwärts.

Wie kann genau jemand, der Reich ist, den Steuerbehörden entkommen? Fast alles, was das Leben ausmacht dient als Einkommensbeweis, sowohl Kauf (der auch von genug gemeldetes Einkommen in den unmittelbaren vergangenen Jahren rechtgefertig werden muss, sonst kommt die Behörde und fragt woher), wie auch Unterhaltung (die man ebenfalls rechtfertigen muss, alles das strikt additiv). Nach festgesetzten Tabellen. Dazu dient selbst der Hubraum eines Wagens, also mit 2000 ccm muss man schon was gutes verdienen. Und überall braucht man die Steuerregisternummer, selbst bei der Überweisung eines Euro, was potenziell bedeutet, dass die Steuerbehörde jederzeit eingreifen kann. Wer nimmt solche Risiken auf sich? Ich jedenfalls nicht. Also Haus, Autos, selbst Privatschulen der Kinder und die Beschäftigung von Haushilfe dienen als Beweise Reichtums. Man muss sich irgendwie das alles auch rechtfertigen müssen. Gut Reiche Menschen besitzen auch AGs und GmBHs und schummeln so, aber Firmen zahlen ja auch.

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