Kommentare

sehr gute Idee

Ja, ganz tolle Idee: Deutsche Millionäre kommen für die Schulden anderer Länder auf, weil deren Millionäre ihr Geld in Sicherheit gebracht haben.
Wem Millionäre per Definition unsympatisch sind, dem mag dieser Vorschlag vielleicht gefallen...

Dieser Satz....

..."Bundesregierung sieht keinen Bedarf"... bringt die Unverfrorenheit auf den Punkt. Gerechtigkeit und Moral geht flöten, weicht dem Geld und der Gier.

Ich bin die bürgerliche Mitte, ich zahle gern Steuern, ich helfe mit meinen Steuern gerne dass es Kindern und sozialschwachen besser geht, dass Menschen geholfen wird, die nichts für ihr Elend können.

Die Vermögenden (alles größer 10 Millionen) sollten sowas von zur Kasse gebeten werden. Allmählich wünschte ich mir schon eine Zwangsenteignung auf alles größer 20 Millionen.
Steuersparmodelle, Abschreibungsmodelle und all diese kriminelle Steuerhinterziehung kommt doch nur den wirklich Vermögenden zu Gute. Schluss damit! Macht endlich Schluss damit!

Nicht immer nur die Ausgabenseite (Bildung, Erziehung etc.) kürzen, nein auch die Einnahmenseite erhöhen!!!

Die Politiker Deutschlands driften unser Land in immer kälteres Gewässer, bald explodiert auch in Deutschland der soziale Frieden wenn es so weitergeht!

Nonsens Hoch2

"Die Einbeziehung reicher Bundesbürger könne Deutschland helfen, die Schuldenquote "ein deutliches Stück näher" an die Maastricht-Grenze von 60 Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu führen, heißt es in der Studie"

Was soll denn der Quatsch? Wenn der Staat es denn verzinst zurückzahlt ist es doch keine Schuldenminderung, sondern eine Schuldenvertuschung! Wer denkt sich nur so einen Nonsens aus??? Forscher???

Keine Rückgabe! Dann macht es Sinn!
Ja ich mache gerne mit! Wenn jeder Bundesbürger einmalig 10% seines westlichen Besitzes zum Wohle der Allgemeinheit abgibt, bin ich mit Freuden dabei!

Ist doch klar

dass die Bundesregierung da keinen Handlungsbedarf sieht. Schliesslich dürften die meisten Politiker deutlisch über 250.000 Euro besitzen und man kann doch nicht von den armen Leuten Geld verlangen..

Das geht doch gar nicht..

Das da die Regierung keinen

Das da die Regierung keinen Bedarf sieht ist mir klar,handelt es sich hier doch genau um ihre Wählerschaft.
Also wenn ich das richtig gelesen habe besitzen 8 % in D soviel Geld ,das bei einer 10% Vermögens-Steuer 230 Milliarden zusammenkommen?
Das heisst doch dann das diese 8 % 2300 Milliarden besitzen?
Komisch,entspricht wohl ziemlich genau der Staatsverschuldung.
Wenn man jetzt böse denkt könnte man auf die Idee kommen,das gar nicht die H4ler,Niedriglöhner,arme Rentner... für die Staatsverschuldung verantwortlich sind.(Sarkasmus)

Forscher mit Linker Position???

Wenn Forscher eine bislang "Linke" Position vertreten, sollte man das nicht mit ein paar Sätzen eines Pressesprechers abtun und sich damit beschäftigen.

zitat
"Das deutsche Haushaltssystem sei erfolgreich. Die Frage nach einer Zwangsabgabe sei eher in anderen Ländern interessant, in denen Steueraufkommen und Privatvermögen in einem Missverhältnis stünden, sagte Kotte."
--> Die Frage ist, wie man Missverhältnis definiert. In den letzten Jahren wurde immer in den Sozialbereichen eingespart. Was wurde in dieser Zeit bei "wirklich" hohen Einkommen eingespart?

Die Angstmache, dass dann Vermögen abwandert, halte ich für puren Aktionismus. Es geht um Vermögen, das in Deutschland erwirtschaftet wird. Das würde nicht einfach so abwandern.

In den USA wurde in den 30iger Jahren von Konservativen eine Reichensteuer eingeführt, um die Wirtschaftskrise zu bewältigen. Die USA ist dadurch kein armes Land geworden.

SOWAS...!!!

...muss man von der Öffentlichkeit unbemerkt innerhalb von einer Minute bei einer WM durchs Parlament boxen damit die Reichen keine Zeit mehr haben ihren Zaster ins Ausland zu schaffen!

Einmalabgaben

Einmal-Abgaben loesen keine Probleme von 20 Jahren Misswirtschaft. Wenn ein Land nicht haushalten kann, dann wird auch eine einmalige Finanzspritze nicht helfen. Das sehen wir doch gerade in Griechenland.

Nicht mit der FDP/CDU

Vermögenssteuer wird es unter dieser Regierung nicht geben, da bin ich mir sehr sicher.
Sofern nicht etwas überraschend positives passiert wrrde ich 2013 Linke wählen.
Die scheinen die einzigen zu sein, die keinen Bock auf diesen Schuldenirrsinn zu haben scheinen.
Banken verstaatlichen und aus dem Spekulations und Leistungslosen Mega-Money Bullshit aussteigen.
Es gibt eh keine Transaktionssteuer etc, keine Reichen steuer also profitieren wir nicht davon...wozu also weiter betreiben ?

Reichensteuer

Wieso nicht gleich so? Ich habe schon vor einem Jahr einen ähnlichen Vorschlag in einer Politsendung gesehen und diese Idee ist nicht neu. Aber es wird einfach nicht in die Realität umgesetzt. Weiß der Geier wieso! Wohl weil die Reichen auf unsere Politiker zu viel Einfluss haben und Lobbyisten Ideen wie diese zerreden und schlecht machen.
Viele Menschen haben so viel Geld, dass sie es nie in ihrem Leben ausgeben können. Und wenn sie in diesem Land mit unserem Wirtschaftssystem reich geworden sind, dann können sie diesem Land auch etwas zurück geben. Denn ohne dieses Land wären sie nie dort angekommen, wo sie jetzt sind!

Endlich mal ein vernünftiger Vorschlag ...

... selbst bei einer moderaten Abgabe liesse sich in von den Gewinnern der Finanzkrise genug Geld auftreiben, um die europäische Situation zu normalisieren - ohne dass die Reichen Armut befürchten müssten.

Warum sollte man das "Zwangsabgabe" nennen?

Das wäre eine ganz normale Steuer!

Steuern sind IMMER Zwangsabgaben - da deren ABgabe notfalls erzwungen wird.

Hier liegt ja auch das Problem - man erhebt die Steuern für Reiche nicht oder wenn ja, treibt man sie nicht ein!

Lieber sieht man zu, wie über die Zinsen Reiche immer Reicher werden, während die Bürger der EU nach und nach verarmen ...

Wieso sollten einem

Wieso sollten einem Millionäre unsympatisch sein, nur weil man eine Reichensteuer einführen möchte? Sie haben immerhin etwas geschafft und mit unserem Wirtschaftssystem und in diesem Land Vermögen angehäuft. Sie sollen auch nicht ihren gesamten Reichtum an Millionäre in anderen EU-Ländern verschenken. Sie sollen ihren Teil dazu beitragen und etwas zurück geben. Immerhin sind sie in diesem Wirtschaftssystem so reich geworden, während andere viel verloren haben. Jetzt sollen sie etwas zurückgeben!

@ Salvation

Mir geht es genauso - aber den vielen Menschen ist das Gefühl abhanden gekommen, dass eine Gesellschaft nicht allzu viele soziale Ungleichheiten vertragen kann.

Finde ich gut. Jeder mit

Finde ich gut. Jeder mit Eigentum, egal ob bezahlt oder noch abbezahlt, sollte zum Gemeinwohl etwas beitragen. Da ich kein Vermögen besitze kann ich leider nicht helfen. Stolz kann aber der sein, der helfen kann. Eure 10% werden uns helfen Europa ein grosses Stück nach vorne zu bringen.

Korrektur

Ich meinte natürlich den weltlichen Besitz :)!

Nun ja, was heißt kein armes

Nun ja, was heißt kein armes Land geworden. Ein Großteil der Amerikaner lebt in Armut, hat keine oder nur eine schlechte Krankenversicherung und die Reichen werden immer reicher.
Schon mal in South Central oder Watts (LA) gewesen? Das ist wirklich Armut und geschieht in einem Land, dass sich selbst als Industrienation versteht.

Im Grundgesetz ist fest

Im Grundgesetz ist fest verankert, dass so eine Abgabe jederzeit möglich ist.

es ist ein Witz,

eigentlich eher eine Frechheit, von CDU und FDP, die Wohlhabenden immer noch zu schützen! DENEN reichlich Möglichkeiten zur Absicherung des Vermögens zu geben (Steuern/Schweiz z.B.), aber den Großteil der Bevölkerung, den einfachen Arbeitnehmer, immer wieder aufs Neue zu schröpfen.

Den Reichen stören höhere Sozialabgaben, immer mehr Eigenanteil für weniger Leistung, hohe Lebensmittel-, Strom-,Miet-, Spritkosten etc. nicht

Zwangsabgabe liest sich schrecklich, jedoch ein paar % aufs Vermögen für das Gemeinwohl, damit kann jeder Reiche sicher leben.

Wahrheit ist doch: die Armut nimmt zu, die Leute können bei Dumpinglöhnen nicht mehr vom Gehalt leben, Sparguthaben werden angeknabbert...und die CDU und FDP schützt die Bonzen und Unternehmer, die durch geringe Löhne noch von der Not der Menschen profitieren, gezwungen werden Billigjobs anzunehmen.
Danke schwarzgelbe Regierung, danke Merkel.

Fragt sich freilich, was

Fragt sich freilich, was gewonnen ist, wenn einmalig die Schulden in D etwas runtergehen. Und Zwangsanleihen sind zumindest in D eher unsinnig, wo sich doch unser Staat momentan von den ach so rationalen und effektiven Märkten Geld für quasi 0% (kurzfristig sogar für negativen Zins) leihen kann.

Die Grenze von 250000 zeigt auch eine Haltung, die bedenklich ist. Wer in München also ein Leben lang hart gearbeitet hat und für sein Häuschen oder Eigentumswohnung auf Urlaub und sonstigen Unsinnskonsum verzichtet hat und dabei noch rund die Hälfte des Arbeitseinkommens in Form von Steuern und Sozialabgaben an die weitergereicht hat, die (aus welchen Gründen auch immer) nicht gearbeitet haben, der ist jetzt natürlich reich und hat gefälligst ordentlich von der Substanz abzugeben. Der sozialistische Schuldentretmühlenkreislauf muss schließlich um jeden Preis weitergehen.....

"keinerlei Probleme" im Land ?

Soso, die Bundesregierung meint also, das Land habe "keinerlei Probleme"?

Dabei kann sich jeder an fünf Fingern abzählen, daß alle umlagefinanzierten Systeme demnächst kollabieren.
Es ist auch noch kein einziger Euro an Schulden abgebaut worden.

Natürlich ist ein Schuldenabbau in diesem System vollkommen illusorisch, aber trotzdem wird es immer wieder als Ziel, auch von der Bundesregierung erwähnt.
Wer das Geld nicht dort abholen will, wo es sich zuhauf tummelt, muss sich klarmachen, daß man 2 Bio Euro nicht durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer oder über höhere Arbeitssteuern abbauen kann.

Selbstverständlich sind Zwangsabgaben oder ähnliches unumgänglich, wenn ein Staat seine Schulden abbauen will.

Und genauso selbstverständlich wird das natürlich nicht passieren, denn die Anhäufung exorbitanter privater Vermögen ist ja kein Zufall, sondern Absicht und harte Lobbyarbeit gewesen.
Und diese Lobby gibt es immer noch.

Aber schön, daß wenigsten eine Lösung aufgezeigt wurde.

Was für ein Unsinn!

Die ganze Misere ist doch nur dadurch entstanden, daß die Politiker immer darauf gesetzt haben, beliebig Steuern einziehen zu können und im Vorgriff auf zu erwartende Steuern das Geld schon mal sinnlos verprasst haben.

Wenn man den Politikern solche Verschwendung abgewöhnen will, dann geht es nur mit einer Abgabe, die die Masse der Bevölkerung trifft und sich über die Wahlen auf zukünftige Regierungen auswirkt.

Wenn also, dann muß man von allein Einwohnern der hochverschuldeten Staaten einen Beitrag zur Schuldentilgung einfordern, nicht von den Deutschen.

Eine jährliche Zwangsabgabe aller (!) Bürger von 1000€ der Pleitestaaten würde diese Staaten ein gutes Stück weiter auf dem Weg zur Konsolidierung führen, und persönliche Betroffenheit erzielen.

Wenn nur wieder "die Reichen" zahlen müssten, dann würden die Politiker munter so weiter wurschteln!

Es gibt eben auch

Kommunisten unter den Wirtschaftforschern.

Was diese allerdings unter "reich" verstehen, kann ich nicht nachvollziehen. Angeblich handelt es sich doch nur um die oberen 8%, die man teilenteignen will.

"Das Institut geht bei seiner Rechnung davon aus, dass nur Vermögen von mehr aus 250.000 Euro (bei Ehepaaren 500.000 Euro) herangezogen würden."

Das betrifft also jeden, der ein abbezahltes Haus besitzt, wie meinen Vater z.B. Wenn er sein Haus behalten wollte, müsste er grob geschätzt 50T Euro selbst von der Bank leihen und den Kredit dann von seiner Rente abbezahlen.

Aber Hauptsache immer feste drauf, auf die "Reichen".

Mit 250.000 Euro Vermögen

Mit 250.000 Euro Vermögen bist du nicht reich...

Na prima. Anschliessend haben

Na prima.
Anschliessend haben wir genug Luft, um den ESM zu finanzieren.

Wer darf einen solchern Unsinn in die Öffentlichkeit bringen und bekommt dafür auch noch Geld?

Im Gegenteil, wir müssen mehr Volksvermögen in private Hände bringen (s. GR, I und ES) und die Steuern müssen runter, damit wir auch einen Hilfsantrag stellen können.
Jeder zusätzliche EURO, den dieser Staat in die Hand kriegt, wird nach Brüssel wandern.

War da nicht mal sogar unter Kohl...

...eine sogenannte "Vermögenssteuer"? Warum wurde sie abgeschafft, und warum solle sie nicht zeitlich befristet wieder eingeführt werde. Bitte ein einziges legitimes Argument, warum dem nicht sein soll?

Mit 250.000-500.000€ soll man reich sein?

Dann wären die meisten Hausbesitzer bereits reich.

Was passiert hier?

Nachdem die Mittelschicht so gut wie ausgelöscht wurde, wird jetzt auch die obere Mittelschicht zur Umverteilung nach oben gezwungen.

Wer bekommt das Geld? Die obersten 0,001%, genannt 'die Märkte', streichen es ein. Denn dahin gehen Steuern, ob direkt oder indirekt. Ja, das wird sicher unsere Probleme lösen!

Was wir brauchen ist ein Finanzsystem, das nicht wie das unsere die Gesellschaft auseinandertreibt, sondern eines, das die Gesellschaft zusammenführt. Die Geschichte ist voll von Erfolgsbeispielen.

Was wir nicht brauchen, sind Armut und Ultra-Reichtum.
Menschen sollten im 21. Jh. ein Recht auf Freiheit von Existenzängsten haben. Und ja, die 'normal' Wohlhabenden/Reichen sind oft unverzichtbare Leistungsträger, auf die wir nicht verzichten wollen.
Die ultrareichen und somit ultramächtigen Eliten aber sind unser Verderben.

Ideen-Reichtum ist gefragt

Es ist bedenklich, wenn man Reichtum an und für sich schon für etwas Bestrafenswertes hält. Wohlstand ist eine Sache der Relation und es besagt auch nicht, wie der Wohlstand zustande gekommen ist. Jedem Wohlhabenden zu unterstellen, dass er sein Vermögen ohnehin unrechtmäßig erworben hat, grundsätzlich die Steuer betrügt und alleine aus diesen Gründen bereits mit einer Zwangsenteignung "rechnen" müsste - so eine törrichte Idee kann doch nur aus dem Narrenhaus kommen! Für Menschen der Dritten Welt ist so ziemlich jeder Europäer als wohlhabend anzusehen. Was hielten wir wohl bspw. von der Idee, wenn aus solchen Ländern mit den gleichen Argumenten Forderungen zur Enteignung von Europäern laut würden?
Das Problem ist ein anderes: Die jeweiligen Regierungen müssen endlich mal lernen, nicht mehr als das vorhandene Geld auszugeben. Und der Bürger muss bei Zuwiderhandlung die entsprechende Quittung geben. Umverteilungen sind kein Allheilmittel.

Der Zeitpunkt ist gekommen...

... an dem ich anfange, mir ernsthafte Sorgen zu machen: Wenn in der politischen Debatte etwas von den "Reichen" finanziert werden soll, ist das erfahrungsgemäß ein sicheres Zeichen dafür, dass es unbezahlbar ist!

Natürlich hat so eine Belastung der "Reichen" unglaubliche Vorteilen: Sie ist unbestreitbar "gerecht", Reiche können sich definitionsgemäß alles leisten und niemand fühlt sich betroffen, weil wir ein Volk der kleinen Leute sind - jedenfalls behaupten selbst Millionäre von sich, welche zu sein.

Aber bevor hier allzu großer Jubel ausbricht: Bitte mal in den Unterlagen nachsehen, was das eigene Häuschen wert ist - 250.000 Euro sind da schnell erreicht. Und daran denken, das Immobilienvermögen ggf. schnell zu versilbern, damit genug Bargeld für die Zahlung vorhanden ist. Wenn das erst alle gleichzeitig tun, gibt's nämlich eine lustige kleine Immobilienblase. Und deutsche Unternehmen dürften bald auch massenhaft zum Verkauf stehen, es sein denn, der Staat nimmt auch Aktien...

ähm.. ja!

"Die Bundesregierung sieht in dem Vorschlag des DIW kein Modell für Deutschland. Das Land sei ganz solide aufgestellt und habe derzeit "keinerlei Probleme" mit dem Steueraufkommen, sagte Martin Kotthaus, Sprecher des Finanzministeriums. Das deutsche Haushaltssystem sei erfolgreich. Die Frage nach einer Zwangsabgabe sei eher in anderen Ländern interessant, in denen Steueraufkommen und Privatvermögen in einem Missverhältnis stünden, sagte Kotte."

So ein Bullshit, wir haben "keinerlei Probleme" mit dem Steueraufkommen???

Wir haben über 2 Billonen € Schulden und die Steuereinnahmen betragen gerade mal 555 Millarden €.

Bevor ein Unternehmen mit 2 Millarden € Schulden nur einem Umsatz von rund 555 Millonen machen würde, wäre es längst Insolvent.

Aber bei den Pleitestaaten (USA,GB,D,GR,etc.) gelten natürlich ganz andere Regeln schließlich schützen Sie ja unser wünderschönes System mit den Zockerbanken (Millardengewinne), den millardenfachen Hungerlöhnen und der Ausbeutung der Erde!!!!!!

Zwangsabgabe

Ich gehöre leider nicht dazu, bin aber gegen jede Zwangsabgabe, da nehme ich doch die Reichen in Schutz. In Deutschland ist diese Diskussion eh müßig, da sie niemand umsetzen würde außer den Linken. Man sollte auch schätzen, daß viele große Vermögen nicht unerhebliche soziale Komponenten haben, sei es Arbeitsplätze oder Spenden usw. Um den Beamten ihre jetzigen und zukünftigen Pensionen zu sichern, fällt unserem Staat schon noch etwas ein. Aber lasst die Reichen leben, damit wir auch leben können.

Eigentum verpflichtet

Als einmalige Abgabe ist das Blödsinn.
Als vorübergehende Steuer (wie der Soli) wäre das gerechter.
Der Soli ist ja auch nur ein Provisorium, das unsprünglich von beschränkter Dauer war. Dieser wird auch nicht mehr ganz legal erhoben.

Aber wo ich hier grad beim Stichwort "legal" bin, zitiere ich wieder mal das Grundgesetz Artikel 14 Absatz 2:

"Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."

Kein Grund sich zu freuen....

Ich bin nicht reich und daher wäre ich wohl von dieser Maßnahme nicht betroffen (soweit zu meiner selbsterklärten Unbefangenheit).

Dies wäre grober Unfug. Freilich nicht recht viel schlimmer als das was in der BRD sonst so passiert, aber dennoch falsch.

Diese Abgabe löst kein Problem; Es doktort wie üblich nur an Symptomen rum. Eine derartige Enteignung ist unabhängig vom Wohlstand der Betroffenen nicht akzeptabel!

die "Reichen"

Welche "Reichen" sollen das sein?
Die Minderheit, die ihr Einkommen ehrlich versteuert?
Oder die Mehrheit, die nur einen Teil ihrer Einnahmen angibt und lieber Schmiergelder statt Steuern zahlt, und Staaten wie Griechenland dadurch in den Ruin getrieben hat?

Nachtrag

Gälte diese Zwangsabgabe auch für 'juristische' Personen? Dann bin ich mal gespannt, was die ganzen Großkonzerne und Geschäftsbanken dazu sagen.

Oder beträfe das dann doch nur der Oma ihr klein Häuschen oder Herrn Maier, der sich fürs Alter ein paar Groschen bei Seite gelegt hat?

Man erkenne den großen Fehler in diesem populistischen Vorschlag: Das Geld wird in den Händen unserer Gläubiger landen. Die unteren 99,999% sind anschließend in Armut vereint, und die oberen 0,001% sitzen mit totalem Besitz und totaler Macht fest im Sattel. Und das soll eine Lösung sein?

Wir 99,999% sollten uns nicht gegeneinander aufbringen lassen. Halten wir zusammen, dann kriegen wir praktisch jedes Problem gelöst. Wenn nicht, dann gehen wir zusammen unter.

Die Regierung von CDU und FDP

Die Regierung von CDU und FDP sieht also keinen Handlungsbedarf... da musste ich doch leicht grinsen: Man sollte nicht die Frösche fragen, wenn man den Teich austrocknen will!
"Das Land sei ganz solide aufgestellt!" - Mit einem Drittel der Beschäftigten, die für Kost und Logis arbeiten, wie einst die Heloten in Griechenland? Mit vom Staat bezuschussten Löhnen, damit diese zum Leben reichen? Mit einem unterfinanzierten Bildungssystem, bankrotten Kommunen und wachsender (Kinder-)Armut und schrumpfender Fürsorge? Und steigenden Staatsschulden?
Diese Aussage ist eine absolute Dumm- oder Frechheit!!!

Mit solchen Maßnahmen hat Roosevelt in den Dreißigern die Finanzkrise in den USA sehr erfolgreich bewältigt.

@JonasundderWal:
Ganz recht, der Begriff "Zwangsabgabe" ist bereits sprachliche Manipulation - genau wie der Begriff "Transaktionssteuer" sprachlich die Tatsache verschleiert, dass es schlicht um eine bisher nicht vorhandene Umsatzbesteuerung geht, der jeder Mittelständler unterliegt

Wer viel Geld hat scheint

Wer viel Geld hat scheint manch einem hier fast schon als Staatsfeind zu gelten.
Eine Abgabe wie im Artikel gefordert wäre keine Steuer, sondern ein Riesenblödsinn.
Abgesehen davon, dass wir in Deutschland einen mit dem Einkommen steigenden Steuersatz haben(den ich wohlgemerkt mit Eifer verteidige und der gerne noch in geringem Umfang erhöht werden könnte), sollte man mal bedenken wen diese Scheinrechnung betrifft.
250 000€ Vermögen? Welches Vermögen? Bargeld, Aktien, Anleihen, Immobilien, Firmenbeteiligungen? Erklären Sie doch bitte mal jemandem der sich als Altersvorsorge ein Haus kauft und es abbezahlt, dass er jetzt mal eben einen Haufen Kapital flüssig machen muss nur um die freie Kontrolle über sein Geld zu verlieren und eine Zwangsanleihe aufzunehmen.
In meinen Augen ein ziemlich närrischer und populistischer Vorschlag, aber Meinungen sind immer subjektiv und temporär, vielleicht kann mich ja jemand überzeugen.

1000€ Zwangabgabe für alle?

Super Idee auch für die Menschen die unter 10.000 € im Jahr verdienen!
Auch wenn Sie es nicht begreifen wollen, es gibt tatsächlich Armut in der EU!

Es wirkt!

Ist es eigentlich schon jemandem aufgefallen, dass diese "Neiddebatte" von denen immer wieder ins Spiel gebracht wird, die diese enormen Vermögen angehäuft haben. Und selbst der "kleine Mann" stösst in deren Horn. Wenn man den 8% Reichsten 10% von deren Reichtum nimmt, um die Staatsfinanzen in Ordnung zu bringen, kann ich daran nichts Verwerfliches entdecken. Aber unsere Politiker kürzen lieber bei den Durchschnittsverdienern und Armen, statt diesen naheliegenden Weg zu gehen. Zumal diese auch noch an der Krise kräftig mitverdienen.

Wenn laut Bundesfinanzministerium kein Bedarf besteht - was noch zu beweisen wäre - stellt sich doch auch die Frage, warum die Bundesregierung trotz so hervorragender Konjunktur keinen ausgeglichenen Haushalt hinbekommt.

Liebe Frau Merkel, machen sie Politik für die, die sie gewählt haben und nicht für die, die sie bezahlen.

@14:17 — redhouses

"Jeder, der Geld auf der hohen Kante hat, hat es schon längst versteuert."

Wenns mal nur um Geld gehen würde. Hier gehts aber um das Gesamtvermögen als Bemessungsgrundlage. D.h., wer sein vermögen behalten will, muss sich von der Bank Geld leihen, um die Abgabe bezahlen zu können.

Immerhin ist das Thema jetzt mal da

Das ist vielleicht der Hauptnutzen des Vorschlags: dass eine namhafte Institution das Thema mal auf die Tagesordnung gesetzt hat. Jetzt können sich alle daran abarbeiten - am Ende kommt es ohnehin so. Jeder, der ein bisschen über das Tagesgeschäft hinausdenkt, kommt irgendwann von selbst darauf.

Je schneller, umso geringer ist der Schaden.

Gebt den Politikern keinen Cent freiwillig!

Zu Beginn der Großen Koalition 2005 hat sich F. Müntefering vor die Kamera gestellt und getönt: "Politik braucht Gestaltungsspielraum!" Und dann wurde die MWSt um drei Prozent erhöht. Hat man damit irgendwas positives angestellt? Nein. Diese 20 Milliarden sind einfach versumpft. Ergo: wir haben kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Egal, wieviel Geld man den Politikern gibt, sie werden es z. gr. T. verschwenden. Also muß man die Einnahmen knapp halten! Davon unbelassen kann man ja immer noch Vermögende gegenüber anderen Mitbürgern stärker belasten. Wenn allerdings 250/500 k€ das Limit sein sollen, muß man Wege finden, die dann auch berücksichtigen, daß ein Haus in Nord-/Ostdeutschland nun mal wesentlich weniger kostet als z.B. in München und auch den Leuten im Süden ähnliche Voraussetzungen zum Leben lassen.

@14:38 — emily b

"Diese Idee gibt es bereits seit Jahren von der Linkspartei."

Ist mir klar. Men nennt diese Idee Kommunismus.

Wortwahl

Wieso wird sowas "Zwangsabgabe" tituliert? Soll das absichtlich negativ klingen? Alle anderen Steuern werden doch auch nicht "Zwangsabgaben" genannt.

Das ist seit Jahren die Forderung der Linken!


Diese Meldung bzw. die Forderung ist ein Plagiat (Diebstahl geistigen Eigentums).

Bis auf Punkt und Komma steht das exakt so im Parteiprogramm der Linken.

Die hübsche Sahra Wagenknecht, fordert das auf allen Veranstaltungen.


Bei dieser Gelegenheit zur Erinnerung:

Noch vor 2 Jahren wurde Frau Wagenknecht als unbelehrbare Kommunistin verteufelt - heute, da sie auch stellvertretende Parteivorsitzende ist, reißen sich die Talkshows um sie.

wenn ESM etc vom Steuerzahler

finanziert werden müssen, dann müssen auch ALLE und GLEICHERMASSEN und im Rahmen ihrer Möglichkeiten den Kopf dafür hinhalten. Dass das niemand freiwillig tun wird, ist doch klar. Aber gerade deshalb muss das als Zwang kommen, so wie im Mittelalter und wann auch immer klamme Könige sich haben alimentieren lassen.

Und wichtig sei in dem Zusammenhang auch zu bemerken, dass die Höchstverdiener und Vermögende i.d.R. Möglichkeiten haben sogar nahezu legal bei 0,-€ steuerlich taxiert zu werden, weil sie einfach die Möglichkeiten dazu haben. Wohingegen der sog. Mittelstand diese Gesellschaft brav trägt und garkeine Reserven mehr hat irgendwo Steuern zu sparen durch Steuer-minimierende Investitionen. Dieses Ungleichgewicht muss aufgebrochen werden, sei es durch so eine Einmal-Pauschale (nicht zurückzahlbar bitte!!) oder durch gerechte Steuersysteme OHNE findige Abschreibungsmöglichkeiten.

DIW: Empfehlung korrekt wiedergegeben?

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) empfiehlt zur Lösung der europäischen Schuldenkrise eine Zwangsabgabe für reiche Bundesbürger.

Ist die Empfehlung des DIW korrekt wiedergegeben?
Falls ja, muss man das komplett ablehnen, denn warum sollen nur reiche Bürger aus Deutschland für die europäischen Schulden aufkommen? Das ist ja mehr als ungerecht. Wenn, dann sollte die Empfehlung lauten, dass alle reichen EU-Bürger für die europäischen Schulden aufkommen, also auch superreiche Bürger in Griechenland, superreiche Bürger in Spanien, superreiche Bürger in Italienen etc.

Heilige Kuh wird geschlachtet?

mit maßlosem Erstaunen nehme ich zur Kenntnis, daß eine heilige Kuh geschlachtet werden soll.

Aber das ist ansich nich tneu. Eine Abgabe, ähnlich wie es ja mit dem Soli ist, aber diesmal dür diejenigen, die es sich leisten können, und/oder eine EInmalabgabe in % des Vermögens, würde Deutschland - ja ganz Europa - mit einem Schlag sanieren.

16% Vermögensabgabe einmalig - alle Euro-Staaten wären schuldenfrei.

Rechtsstaatlichkeit nicht vergessen!

Ich halte die Idee vom DIW, sollte es tatsächlich so gemeint sein, wie hier geschildert, für schlecht.

Zum einen muss ein Rechtsstaat gerecht sein. Auch mit seinen reichen Bürgern. Solidarität der Starken mit den Schwachen ist eine gute Sache, Willkür aber nicht!

Zweitens lässt sich jede beliebe Summe verschwenden. Der Staat muss lernen damit auszukommen, was es als Einnahmen hat. Was grundsätzlich für jede Familie, Single oder Unternehmen gilt, muss auch für den Staat gelten!

250000 und REICH???

Mannomann, bei den ersten Kommentaren dachte ich noch was ist denn hier los, aber die späteren Kommentatoren haben es dann doch noch gemerkt.

Mit 250000 ist im Prinzip JEDER Eigenheimbesitzer betroffen, denn da sind ja nicht nur das Haus, sondern auch noch Einrichtung, Auto, etc. die zum Reichtum dazugezählt werden.

Ich würde mich schön bedanken, wenn ich 30 Jahre lang hohe Zinsen für mein Eigenheim bezahlt hätte und es dann verkaufen müsste weil ich die 50000 EUR leider gerade nicht Cash da habe. Erstattet mir der Staat dann die damals gezahlten Schuldzinsen?

Nicht genug, dass ohnehin schon Grundsteuern kassiert werden (die zahlen Mieter übrigens auch)...

Die Reichen sind nur reich weil es uns Arme gibt

Man hört manchmal, die 10% Spitzenverdiener würden für 53 % der Einnahmen schon JETZT aufkommen.

Das ist blanke Augenwischerei -

Wenn zB 1000 Leute jeweils 500 Euro verdienen,
beträgt das Steueraufkommen bei 1 % Abgaben je Person 50 Euro und insgesamt 25.000 Euro.

Wenn ein Mensch 100.000 Euro verdient. Bei 1% Abgabe würde er 1000 Euro zahlen.
Wenn er einen höheren Satz hat wie 2% von mir aus 2.000 Euro.
Wenn man das mal tausend rechnet sind das 200.000 Euro an Steuern.

So hört sich nach viel Unterschied an. Aber das ist ja nur (!) die Menge des Vermögens , die man zugrundelegt.

Der einzelne Reiche hat von 100.000 Euro 2000 Euro abgedrückt, und mit 98.000 Euro immer noch genug. Und das kann man auch mit 50% machen und er hat immer noch genug.

Während ein Armer sich dabei verschulden müsste!
Die Einkommen sind eben falsch verteilt. Deshalb sieht das - im Augenschein - ungerecht aus, aber es ist von Anfang an UNGERECHT eingerichtet!!!

Wozu ?

Wie bereits angeführt würde der Besitzer eines Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung - für deren Erhalt er Geld aufheben sollte - bei diesem Vorschlag ganz schnell zahlen müssen. Ja bin ich denn närrisch ? Das Geld dafür wurde erarbeitet, bis auf Absetzbares versteuert und erspart, d.h. weniger ausgegeben als eingenommen (!). Und nun soll ich davon etwas dem Staat oder gar Europa oder sonstwem schenken, die mehr ausgegeben haben als eingenommen ?
Was würde denn mit dem Geld geschehen ? Wem käme es zugute ? Ganz schön naiv, wer glaubt, daß damit z.B. Soziales bestritten würde.
Wenn ich sehe, daß BW glaubt aus Sparsamkeitsgründen > 10000 Lehrerstellen abbauen zu müssen, andererseits Milliarden für einen vermurksten Hightech-Bahnhof und eine Bahntrasse ausgeben will, dann ist von mir kein Beitrag zu erwarten: Der Zuschuß würde irgendwo versickern.
"Bildung sei unsere Zukunft" tröten unsere Politiker gerne. Richtig. Ob ich eine halbe Stunde eher in Ulm bin ist völlig schnuppe.

Solide

"Das Land sei ganz solide aufgestellt und habe derzeit "keinerlei Probleme" mit dem Steueraufkommen"

...

Klar, und warum leiden die Kommunen dann seit vielen Jahren unter den klammen finanziellen Verhältnissen und können ihre Pflichten teils nicht mehr erfüllen ?

Aha, das sind also "keinerlei Probleme" !

Na, Leute, dann wählt bei der

Na, Leute, dann wählt bei der nächsten Wahl entsprechend, damit solche sinnvollen Vorschläge überhaupt die Chance auf Umsetzung bekommen. Oder glaubt ihr, dass mit CDU, FDP, SPD, Grünen solche Dinge passieren werden? Und es bleiben da nicht nur die Linken übrig, das sei gesagt ...

Persönlich habe ich nichts gegen Luxus und nichts gegen Millionäre nur, wenn sie die Millionen stapeln und in eigentlich keinem größeren Luxus leben können und nur noch zocken damit - da hab ich keinerlei Verständniss mehr und in D.jedes 5.Kind an der Armutsgrenze lebt in einem der reichsten Länder dieser Welt- da hab ich für solche Reichen kein Verständniss mehr..

Die Linke verlangt schon lange eine Vermögenssteuer bei einem Geldvermögen über 500 000 d.h. nur darüber soll entsprechend versteuert werden..
In Frankreich liegt das wenn ich nicht irre bei 75%.
Ich wäre für eine einmalige Zahlung und eine regelmäßige niedrigere Abgabe - das sollte auch für ganz Europa gelten..
Dass aber Prof.Sinn
vom deutschen Wirtschaftsinstitut sowas aufgreift ist schon bemerkenswert..

Gemeinwohl

Richtig, jeder sollte zum Gemeinwohl herangezogen werden und entsprechende Abgaben leisten.
Es ist nicht einsehbar, warum nur 8% davon ausgenommen sind und alle anderen die Zeche zahlen sollen.
Auch Europaweit sollte diese Steuer gelten.
Allerdings sollte Reichtum nicht an einer Imobilie bereits ab 250.000 Euro festgemacht werden sondern ab 500.000 Euro.

Aber unsere Bundesregierung sieht keinen Handlungsbedarf und nimmt lieber weiter von denen die eh schon kaum was haben.

Solche Sprüche merken und bei der nächsten Wahl völlig anders wählen!

The Giving Pledge ! . . in Deutschland ??

In den USA ist es für viele Milliardäre selbstverständlich (!),
der Gesellschaft viel zurückzugeben !
Bill Gates, Warren Buffett und viele der besonders Vermögenden
haben haben eine entsprechende Erklärung unterschrieben.

In Deutschland sieht man (nicht nur ein gewisser Reeder oder der Inhaber von SAP) so etwas -mal wieder- und leider vollkommen anders.

Grundgesetz Artikel 14(2) Eigentum verpflichtet

Grundgesetz Artikel 14(2) Eigentum verpflichtet.

Nur mal an die die so etwas als unmöglich oder ungerecht ansehen.

Genial

Einfach nur genial dieser Vorschlag.
Das da die Linke noch nicht drauf gekommen ist ;-)

Betroffenheit

Damit unsere schwarz-gelb-grün-roten Politiker sich für eine Reichenabgabe oder Vermögensteuer einsetzen, muss gesichert sein, dass sie nicht selbst betroffen sind.

Also setzen wir die Freibeträge statt auf 500000 € für Verheiratete mal auf 1 Mio und schauen, ob die Politiker dann immer noch Probleme sehen. Notfalls könnten wir ja für Vielredner auch noch Rabatte geben.

Die danach noch Betroffenen müssen dann eben mehr abgeben ...

Ausgaben

Die Politik schreit nach immer mehr Geld, weil sie nicht zu wirtschaften weiß!
Statt immer mehr zu fordern, soll sie mal dem wehrten Souverän darlegen für was sie das Geld eigentlich ausgibt.

Wir hören immer nur Geheule, dass das Geld nicht reicht.
Würde ich im privaten so handeln, müsste ich eigentlich in "Kopf nach unten, Jojo-Manier" durch die Straßen ziehen.

Bloß gut, dass bei manchen Politikern zu Hause die Frau das Haushaltsbuch führt,
sonst wäre die Hütte schon längst weg!

Die Gewinner der Krise und davor waren stets die (super)reichen Kapitaleigner, deren Geld und Sachvermögen um ein Mehrfaches dessen der Arbeitnehmer wuchsen.

Deren Gelder gingen ins Finanzkasino mit ein und sind an der Krise ab USA hypotheenkrise mitschuldig. Die Rettungsmaßnahmen (angeblich für Euro, Banken und Staaten)haben genaus sie immer wieder um die Verluste entschädigt samt Zinsen.

10,2 Billionen in der Eurozone stehen gegen Billionen Staats- und Bankschulden, die auch wegen keiner bis sehr niedriger Steuern auf Kapitalvermergöben immer größere Löcher in dieHaushae rissen.

Deren Heranziehen zur Krisenüberwindung wäre folgerichtig, grundgesetzkonform und nötig.

Dabei sollte aber diese Anleihe und ggf. Zwangsanleihe durch niedrig verzinste Staatspapiere besichert werden, die weder handelbar noch übertrag- und vererbbar sind mit entsprechend lange Tilgungsfristen. Es sollten daraus eben keine neuen Supergewinne entstehen und auch kein Sekundärmarkt für sie oder deren Derivate.

Richtiger Vorschlag!

Die einzigen, die objektiv (!!!) eine Einschätzung zu irgendetwas abgeben können, sind Forscher.

Also völlig richtiger Vorschlag!

Mich wundern nur diejenigen, die sich darüber beklagen, obwohl sie keine Millionäre sind. Ist wohl etwas übertriebene Nächstenliebe zu Millionären. Oder wohl eher die Hoffnung, selbst mal dazu zu gehören...anders ist mir das unbegreiflich.

@Seacow : Ja, mir sind Millionäre per Definition unsympatisch. Keiner von denen hat das Geld ehrlich verdient. Entweder geerbt oder erklaut durch niedrige Löhne Untergebener. Die wirklich Reichen sollten endlich dafür zahlen, was sie der Gesellschaft eingebrockt haben. Das wäre nur gerecht. Außerdem lagern die Milliarden eh nur in irgendwelchen Schließfächern und auf Konten - und das Geld verrottet dort. Keinem Millionär tut das weh - höchstens ärgert es sie. Aber das ist ein sehr kleiner Preis gegenüber dem Nutzen.

Seltsam, daß die Regierung

Seltsam, daß die Regierung der BRD keinen Bedarf einer Reichen-Abgabe sieht.

Ich frage mich immer wieder, was ein Mensch mit einem angehäuften größerem Vermögen, welches sich zwangsläufig per Zins-Automatik stetig weiter erhöht, anstellen will. Der Reiche wird nie und nimmer das Vergnügen haben, dieses sein Vermögen orginal mit den Augen zu erfassen. Natürlich sieht er seine Immobilien etc. dort stehen, schwimmen oder fliegen, jedoch die Zahlen auf den Kontoauszügen sind rein virtueller Art.

Es ist mir ein großer Genuß, von den Aktionen eines unbekannten Braunschweiger Bürgers zu erfahren, der sein Vermögen Umschlagsweise an die Hilfsbedürftigkeit verteilt.

Der Mensch hat Rückgrad !!

Mir wäre es lieber...

Mir wäre es lieber man schafft endlich gerechte Steuerreformen und die Justiz schaltet sich mehr ein. Wir brauchen endlich gerechte funktionierende Systeme für Reich sowie Arm! Das ungleichgewicht hält keine Gesellschaft auf Dauer aus. Den Bürgern immer wieder zu erzählen im großem ganzen ist doch alles OK kommt nicht mehr an.

P.S Achso ja, dafür brauche ich nicht Studieren

Gruss

Reich, incl. Hauswert ab 250.000 ??

Wenn jemand ein Haus im Wert von 250000 Euro hat müste er 25000 zahlen - wie soll dies geschehen wenn er ein geringes Einkommen hat und in diesem Haus lebt? Haus verkaufen damit er die Summe zahlen kann, dafür in eine frisch renovierte Mietwohnung für mtl. 600 Euro ziehen die er sich nicht leisten kann? Ein Haus das man selbst bewohnt, das vom versteuerten Einkommen bezahlt wurde nochmals eine Abgabe/Steuer zahlen? Wieso geht man nicht daran Abschreibungsmöglichkeiten stark einzuschränken (warum soll z.B. der Staat auf Geld verzichten wenn jemand eine Maschie kauft?) und weitere steuerlichen Schlupflöcher zu stopfen, den Spitzensteuersatz drastisch zu erhöhen. Einfach mehr Gerechtigkeit im Steuer- und Sozialrecht (hier auf JEDES Einkommen Abzug für die Kranken-/Renten-/Pflegeversicherung), so wie es jeder Pflichtversicherte auch zahlen muss, dann würde der Staat im Geld schwimmen.

DIW Studie

Hat diese Studie des DIW etwa auch noch Staatskohle gekostet?

Da sollte man mal anfangen mit der Umverteilung!!

Apropo:

In kaum einem Land wird mehr umverteilt als in D.
Offenbar nicht besonders effektiv !?

Umverteilen ja gerne, aber bitte das Geld der Anderen !

250000 sind zu wenig!

sorry, aber 250000 euro vermögen halte ich nicht für "reich"! zum anderen: wenn einer sein lebenlang hart arbeitet und sich eben besser anstellt als manch neidischer vorredner hat er sich das geld verdient!

man sollte diverse vorgehensweise in den finanzmärkten verbieten und so etwas "geld sparen".

Weg in eine Sackgasse.....

Ich denke, so langsam muß man sich ernsthafte Gedanken machen was in unserem Lande so vor sich geht, oder wo wir hinsteuern. Ich kann diese ganzen sinnfreien Debatten über Reich und Arm nicht mehr hören. Wer sein Geld verdient hat, soll auch etwas davon haben. Vor allem soll er selbst entscheiden, was er damit macht. Deutschland steuert mit großen Schritten Richtung Sozialismus/ Kommunismus. Einige haben es wohl schon vergessen, wie weit diese Formen gekommen sind. Es wird langsam unausstehlich in Deutschland!

Was soll das bedeuten?

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) empfiehlt zur Lösung der europäischen Schuldenkrise eine Zwangsabgabe für reiche Bundesbürger.

Soweit kommts noch!

was soll dieser Blödsinn ?

es wird genauso ein Rohrkrepierer wie die Abgeltungsteuer,den bevor es zum Gesetz wird hat die Masse der Vermögensverwalter ein Schlupfloch für ihre Mandanten gefunden, wie es damals spezielle Fondmäntel waren

@Rasenmäher

Daß es keine Vermögenssteuer gibt liegt wohl daran, daß es nicht richtig ist, wenn man ehrlich etwas verdient und versteuert hat, und sich das Geld unters Kopfkissen legt, der Staat dann auch noch jedes Jahr unters Kopfkissen greift.

Vermögenszuwachs der oberen 1% während der letzten 30 Jahre

Der Vermögenszuwachs der oberen 1% während der letzten 30 Jahre war (mit progressiver Steigerungsrate) über 300%

Im gleichen Zeitraum der Vermögenszuwachs der unteren 30% ein *minus* 15%.

Effektiv erfolgte damit eine Umverteilung von unten nach oben.

Das muß gstoppt werden, und diejenigen, die eine Generation damit gut gelebt haben, wären nun an der Reihe, mal einen kleinen Teil für die Gemeinschaft aufzuwenden, von der sie so lange und so gut profitiert haben.

Weg in eine Sackgasse.....

Ich denke, so langsam muß man sich ernsthafte Gedanken machen was in unserem Lande so vor sich geht, oder wo wir hinsteuern. Ich kann diese ganzen sinnfreien Debatten über Steuerschonung der Reichen und angeblichen Sozialneid nicht mehr hören. Wer sein Geld verdient hat, soll auch etwas davon haben. Vor allem soll er selbst entscheiden, was er damit macht. Aber Millionen und Millionen stapeln ohne gescheit Steuern zu zahlen, das muss aufhören ! Deutschland steuert mit großen Schritten Richtung Raubtierkapitalismus. Einige haben es wohl schon vergessen, wie weit diese Formen gekommen sind. Es wird langsam unausstehlich in Deutschland!

Solide aufgestellt

"Die Bundesregierung sieht in dem Vorschlag des DIW kein Modell für Deutschland. Das Land sei ganz solide aufgestellt und habe derzeit "keinerlei Probleme" mit dem Steueraufkommen"

Mit dem Steueraufkommen nicht, aber mit der Schuldenbewältigung. Deutschlands Schulden steigen seit Jahrzehnten stetig, derzeit sind wir bei 83% des BIP.
Mich würde interessieren: wie lange schätzt die Bundesregierung wird es dauern, bis Deutschland seine Schulden abbezahlt hat. Meine Wenigkeit schätzt: es wird mindestens Jahrzehnte dauern bzw. nie zu schaffen sein.
Ja, da sind wir solide aufgestellt.

3 Gruppen

Wir kommen bei all diesen Ideen und Modellen keinen einzigen Schritt weiter, solange wir weiter in drei Gruppen denken: "die Reichen" "der Staat" und "wir".

Es gibt keine drei Gruppen. "Wir" sind alle Bürger, und "wir" sind gleichzeitig auch der Staat. Die Reichen sind nicht reich, weil sie geschummelt haben, sondern weil das System, das wir alle gemeinsam geschaffen haben, solche Entwicklungen zulässt.

Eine Spaltung der Gesellschaft a la Michael Moore nützt keinem, denn dann werden die Symptome (also die Reichen) bekämpft statt der Ursachen (fehlerhaftes System).

Das ändert natürlich nichts daran, dass unsere reichen Mitbürger letzten Endes selbstverständlich das Geld zurückgeben müssen, das sie nur anhäufen konnten, weil ein Denkfehler im System vorlag. Aber sie sind nicht der Gegner.

Den Millionären ist der Reichtum ja nicht zugeflogen...

Mag ja sein das so einige ihren Reichtum mit harter Arbeit, sprich vom Garagen-Unternehmen bis zum Weltkonzern geschafft haben.

Es gibt aber auch genug Millionäre die sich dieses Geld, durch Schmarotzen (schlecht bezahlte MA) und auf Teufel komm raus "Was interessieren mich Umwelt und Mensch" erwirtschaftet haben. Oder die Reichen die ihr Reichtum dadurch vermehrt haben, weil Gesetze (Steuer/Subventionen) dies auch ermöglicht haben.

Da kann es nur richtig sein das dieses Klientel auch mal etwas an die Allgemeinheit zurück gibt. Bei besseren Zeiten für alle, haben Sie doch auch wieder mehr Profit.

Es kann nicht immer nur eine Masse an Steuerzahler die Stütze der Einnahmen bilden, sondern auch mal paar Wenige mit viel Geld (die es auch mal verkraften können).

Mal weniger Luxus und Dekadenz würde diesen Menschen auch gut tun.

Wenn wir feststellen ...

Wenn wir feststellen das man nur noch mit Geld, Geld machen kann und nicht mehr mit Arbeit dann stimmt da was nicht im System! Gruss

DIW; naja..

die haben sich doch mittlerweile selber diskreditiert.

Man sollte lieber mal darüber nachdenken ob es Sinn macht solche parteinahen Institute weiterhin mit Steuergeldern zu finanzieren...

Gefährliche Überlegungen

Das DIW sieht darin für die wohlhabenden Bürger einen Anreiz, "sich stärker um die fiskalische und wirtschaftliche Gesundung ihrer Länder zu kümmern"

Wann werden denn endlich die Politiker und Bürokraten in die Verantwortung gezogen, die aufgrund grober Fehlentscheidungen Steuergelder in Milliarden Höhe in den Sand setzen?

Zwar gehöre ich nicht zu der Gruppe der Reichen von der hier gesprochen wird, also könnte es mir egal sein aber wir alle wissen doch, dass dies erst der Anfang ist. Zuerst wird den ganz Reichen Besitz und Guthaben genommen, aber sobald auch das Geld sinnlos verprasst wurde kommt die nächste Gruppe der "Reichen" dran, und dann die nächste usw.
Mich stört an der Debatte wieder, dass hier bewusst Neid geschürt wird so dass vom eigenen Versagen der Politiker abgelenkt wird.

Wir haben kein Einnahmeproblem, aber wir haben ein deutliches Ausgabeproblem. Daran sollte gearbeitet werden statt immer neue Wahlgechenke zu verteilen

@gismo

"Deutschland steuert mit großen Schritten Richtung Sozialismus/ Kommunismus"
Da kann ich nur laut lachen, wir waren noch nie so weit davon entfernt.
Das einzige was Sozialistisch verteilt wird sind Verluste von Großbanken Fonds und Versicherungen etc. Dafür haften wir alle gemeinsam, am Gewinn derselben, wenn es ihnen gut geht werden wir aber nicht beteiligt.

@Martin Blank:

Leider wollen die Reichen das Geld meist freiwillig nicht zurückgeben, und werden dadurch dann leider zum Gegner.

... es wird sowieso so kommen ...

... zu einer Umverteilung, freiwillig oder unfreiwillig - das spielt dann keine Rolle mehr - weil nicht nur die Währungsunion, sondern das gesamte Finanzsystem demnächst ( etwa bis Ende 2012) uns um die Ohren fliegen wird. Das bedeutet, dass sich die großen Vermögen - zumindest die auf Papier oder auf HD - in Luft auflösen werden und die Schulden auch ( Juhu!). Damit wird ein RESET des gesamten Finanzsystems möglich und ein Neustart eingeleitet. Die eklatanten Ungerechtigkeiten aufgrund des drakonischen Systems werden dann glücklicherweise der Vergangenheit angehören.
Was könnte uns ( der Mehrheit des Volkes ) Besseres passieren?

Also Leute, freut Euch!

Selten so einen

Selten so einen populistischen Quatsch gelesen, der überhaupt nicht zur Problemlösung beiträgt.

Fakt ist doch, dass die Politiker in den letzten 40 Jahren jedes Jahr munter neue Schulden gemacht haben ohne jemals einen Gedanken an die Rückzahlung zu verschwenden.

Die Lösung des Problems heisst: einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen.

Eine Vermögenssteuer haben wir doch schon...

...wer unter ca. 400000,- Euro Barvermögen liegt zahlt, wer in etwa 400000,-Euro besitzt ist ein freier Bürger und wer mehr als ca. 400000,- Euro hat bezieht Zinseinkommen. Also warum schon wieder über eine Vermögenssteuer diskutieren, 80% der Deutschen zahlen sie ja bereits (Quelle: Helmut Creutz).

Willkommen zur erneuten

Willkommen zur erneuten Neiddebatte. Die Reichen, die Armen - bringt uns alles nicht weiter und löst keines der Strukturprobleme. Deutschland muss anfangen seinen Haushalt zu konsolidieren und nicht nur über Steuermehreinnahmen (die nicht nachhaltig und nicht auf Dauer stabil sind) seine Neuverschuldung zu reduzieren. Wirklich konsolidiert wird in Deutschland doch bisher nichts, der Haushalt wächst jedes Jahr weiter auf Pump. Reiche zahlen (wenn sie nicht hinterziehen) heute schon prozentual und absolut ein Vielfaches mehr, da braucht es keine neue Umverteilungsorgie. Intelligente Lösungen sind gefragt, keine doofe Stimmungsmache für`s Volk.

Verursacherprinzip

Man sollte nicht einfach die Reichen zur Kasse bitten, nur weil sie viel Geld haben..sondern die Reichen, die 'die Krise' zu verantworten haben. Also Politiker, Banker und den ganzen Rest der Eurolobbybande.

@Huegel

So sehe ich das auch,es ist eine "Neid Debatte",jeder der mehr $$$ macht in Deutschland zahlt auch mehr steuern.

Anstatt das die Politik die Reichen mal fragt wie Sie das Machen,das die Reichen Reich sind,und vor allem wie Sie Reich bleiben??? und dann mit gutem beispiel voran gehen,will man einfach das Geld wegnehmen,weil man zu bloed ist richtig zu wirtschaften,wenn Die Reichen so wirtschaften wuerden wuerde es auch keine Reichen mehr geben,ganz einfach.

Schwachsinnige Forderung ...

1. Wer ein Vermögen von 250.000 - 500.000 Euro hat, ist nicht unbedingt reich, wie viele hier schon zurecht bemerkt haben. Da muss man genau differenzieren, bevor man mit diesem Pauschalurteil diese Menschen möglicherweise in den Ruin treibt.

2. Wenn die wirklich Reichen einen "Zwangsleihe" mit einer in Aussicht gestellten Verzinsung zu entrichten hätten, wäre das ein Armutszeugnis!
Die sollten auf ihre extremen Gewinne, Bonis und den Zinseszins einfach mal angemessene Steuern zahlen.

3. Bundesregierung/Politik sieht keinen Bedarf?
Natürlich nicht, denn die schützen genau das Klientel, das unter dem Punkt 2 steht, weil sie selbst von diesen Kontakten profitieren!

Wer sich in seiner Umgebung und allen Medien einmal auf Amts-, Regierungsgebäude und -karossen konzentriert, wird feststellen, dass das i.d.R. vom Allerfeinsten ist. Der Unterhalt dafür ist allerdings das X-fache von der Investitionssumme!

Die Typen lassen sich so schnell nicht von ihrem reich gedeckten Tisch vertreiben!

Grundgesetz?

Es ist doch sehr fraglich, ob eine solche Zwangsabgabe überhaupt mit dem Grundgesetz vereinbar ist.

Eine vernünftige Reichensteuer, Vermögenssteuer oder erhöhter Spitzensteuersatz ist rechtlich weniger problematisch.

Was sind Staatsschulden?

Ich sehe aber auch, dass sehr viele hier im Forum gar nicht wissen, wie Staatsschulden eigentlich funktionieren. Wer hier hat vor dem Schreiben eines Beitrages nochmal schnell gegoogelt? ... Genau das ist das Problem. Erst schreiben, dann denken ... nicht so gut.

Wie immer, kann auch hier wiki die Antworten bzw. die Links zu den zuverlässigen Quellen liefern.

de.wikipedia.org/wiki/Staatsverschuldung_Deutschlands

Und wieder eine Forderung die

Und wieder eine Forderung die nichts an unserem verkorksten System ändert. Geld wird vom Staat aufgesogen und verschleudert. Keiner unserer Politiker schafft es auch nur im Ansatz eine Lösung zu präsentieren. Jeder ist nur noch auf seinem eigenen Vorteil bedacht.

Es wird Zeit das System umzukrempeln!

Um Gotte Willen, wir können nicht die armen Reichen...

...zur Kasse bitten. Die Abgabenbelastungen für ihre Angestellten zehren schon viel von ihren Gewinnen, außerdem schrecken wir sie ab, d.h. sie nehmen ihr Kapital, gehen ins Ausland und investieren dort! Das bedeutet, nicht nur Kapital wandert aus Deutschland, auch Arbeitsplätze werden "vernichtet"......

"Die Abgabe könne auch mit einer Zwangsanleihe kombiniert werden. Dabei müssten die Betroffenen dem Staat Geld leihen, das sie bei einer Stabilisierung der Krise verzinst zurück bekommen könnten."

Diese starke Schwachsinnsidee hatte seinerzeit auch Hessens SPD Thorsten Schäfer-Gümbel!
Was passiert dann bei der Rückzahlung? Woher kommt dann das Geld? Wer verschuldet sich? Diese Fragen hat sich wahrscheinlich keiner gestellt!

Klappe 1 die Zweite: So viele Hände hab ich gar nicht, mit denen ich mir an den Kopf greifen wollte.

Eintreiben UND zweckgerichtet verwenden...

... ist zunächst einmal zu betrachten. Wo sind denn die Einnahmen aus der Versteigerung der UMTS-Lizenzen geblieben? Immerhin fast 50 Mrd €! Hat es die Staatsverschuldung gesenkt? Ist mir nicht bekannt, trotz Eichels Aussage „UMTS = Unerwartete Mehreinnahmen zur Tilgung von Staatsschulden“.
Schon 1951 wurde mit dem Eckmann-Vergleich die Besoldung der Beamten um 7% gemindert (BT-Drs. 1/2846 vom 19. November 1951), um die Pensionen zu sichern, leider hat man die dadurch eingesparten Gelder nicht zurückgelegt und heute will es keiner mehr wissen.
Wenn also irgendjemand in dieser Gesellschaft mit Zwangsabgaben / Zwangsdarlehen belegt werden sollte, muss erst einmal gesichert sein, dass die dadurch generierten Einnahmen auch dem dafür vorgesehenen Zweck zugeführt werden. Selbst bei der Maut-Gebühr beschleichen mich da erhebliche Zweifel.
Fazit: es geht immer nur darum, irgendwo noch mehr Kohle für den Staat einzunehmen, die dann hinterher sang- und klanglos irgendwo verschwindet!

250 TEUR Genze ist zu niedrig

ab 1 Mio, dafür 30 % !! erstmal....wenn`s nicht reicht wird nochmal zugelangt !! Dies per Gesetz für alle EU Länder einführen, wer sein Kapital in ein anderes Land verlagert wird komplett enteignet ! Es wird Zeit für klare Ansagen....

Eigentum verpflichtet

Bei der Reichensteuer sollte man darauf achten, die Grenze richtig zu ziehen.

Was nutzt es dem Land, wenn der Rentner jetzt sein lang angespartes Haus verkaufen muß, damit Merkel ihren Dienstmercedes bezahlen kann?

reichensteuer

aber meine herrn werden die wirtschaftsforscher den nicht von ihnen finanziert?

Die Zwangsabgabe ist völlig

Die Zwangsabgabe ist völlig abwegig, aber die wirklich Reichen müssten einfach mehr herangezogen werden, weil der Geringverdiener aufgrund steigender Mieten, Energiekosten und sonstiger ständiger Preiserhöhungen einfach nicht mehr mit seinem Geld auskommt.

Leider wird es eine gerechtere Verteilung der Steuerlast mit der CDU/FDP nicht geben. In den USA gibt es die auch nicht, da waren die Millardäre aber teilweise freiwillg bereit, von Ihrem Vermögen was abzugeben.

Es ist einfach zu sagen " schon wieder diese Neiddebatte", Ich gönne den Wohlhabenden ihr Vermögen, dass auch sie sich teilweise hart erarbeiten mussten. Die derzeitige unsoziale Schieflage darf aber so nicht weitergehen. Das Prinzip " der Teufel sch... immer auf den selben Haufen" kann auch ein wenig eingedämmt werden :-). Vor allem würden die meisten Gutverdiener eine höhere Steuer ohne Einschränkungen verkraften.

250,000 EUR ist zu wenig als Grenze

Das ist mein Haus plus meine Rentenversicherung. (hab leider keine gesetzliche, sondern war gezwungen, mir eine private zuzulegen, weil die gesetzliche mich nicht genommen hat).

Und nu verkaufe ich mein Haus? Oder was? Oder nehme ne Hypothek auf?

So dachte ich mir das schon fast.

Ein Tip an die Jungen hier:
Eigenvorsorge ist schön und gut, aber das Geld sollte gut versteckt sein.
Auslandsaufenthalt ist auch gut, aber nie ohne deutsche Krankenversicherung. Firmen vergessen das sehr gerne, und alles angesparte Geld, um später mal Medikamente zahlen zu können, frisst der Staat auf. Zur Solidarität, versteht sich.

Damit sie abgesprungenen Bundespräsidenten Millionen an Pension zahlen können.

Oder unfähigen Bankern Millionen als Abfindung zahlen können.

Na endlich!

Das ist m.E. ein Selbstverständlichkeit. Allerdings ohne Rückzahlung bitte.

Ich pack mich am Kopf...

...und wundere mich, wie hier die armen Millionäre verteidigt werden. Wieso sollen die, die mehr als genug besitzen, immer wieder geschont werden. Natürlich ist es Schwachsinn, den Besitzer von selbstgenutzten Wohneigentum zusätzlich zu belasten. Aber es sollte eine Untergrenze geben, ab der diese Abgabe, nennen wir sie z.B. Reichensteuer, zum Tragen kommen sollte.

Ein Kompromiss wäre vielleicht, dass diejenigen weniger zahlen, die den vollen Spitzensteuersatz schon heute entrichten.

Gerade die Berichterstattung der letzten Tage zeigt doch deutlich auf, was in diesem Land im Argen liegt. Tausende neuer Fälle von dreister Steuerhinterziehung, VW und Porsche sparen durch Tricksereien 1,4 Milliarden Steuern, Kitaplatzgarantie wird platzen,weil kein Geld da ist.

gabs schonmal

in den usa in den 1940 jahren und nannte sich "new deal". ob das ne gute idee ist kann ich leider nicht beurteilen weil ich denke das die usa sich durch eine kriegswirtschaft (ww2, Lend-Lease Act) "gesundgestossen" hat. was für uns hier in westdeutschland, nach dem krieg, ja nicht unbedingt das schlechtste war. mfg joho

Reichensteuer

Wenn man mit einem Vermögen von 250000 schon reich ist, dann sind es wirklich viele. Denn wie eine Eigentumswohnung oder Haus bewertet wird, bleibt nachher dem Staat überlassen. Allerdings zählt es zu diesem Vermögen. Somit bleiben die wirklich reichen reich, den ganz armen geht es so weit gut, und der Mittelschicht gehts an den Kragen. Dieses kann so nicht gewollt sein.

Vermögensabgabe ja, aber bitte die Richtigen!

Also, dass die Reichen Geld abgeben müssen sollte wohl klar sein. Wer das bestreitet hat endweder Angst um sein Geld oder/und kapiert unser Geldsystem nicht. Schulden = Guthaben, man kanns nicht oft genug sagen.
Die Frage ist nicht ob, sondern wo!
Der erste Schritt wäre ein Maximalvermögen (um dem sinnlosen Geldhorten endgegenzuwirken).

Zwar ist das Vorhaben ein Anfang, aber geht das nicht weit genug. Das große Problem sind weniger die Reichen in Deutschland, die ihr Vermögen offenlegen. Leistung muss wirklich belohnt werden (Wobei man hier auch mal über unsere Leistungsdefinition reden müsste).
Das große Problem sind international agierende Eliten, die ihr Vermögen in Steueroasen verstecken oder in Unternehmen verschleiern. Die Superreichen müssen entmachtet werden (Gerne auch "die Märkte" genannt).

Keine finanziellen Probleme seitens der Bundesregierung, haha!

Es wäre doch ganz einfach...

Es wäre doch ganz einfach, die Zocker, die im vergangenen Jahrzehnt die Milliarden Party gefeiert haben und Millionen Boni und Dividenden eingestrichen haben, zur Kasse zu bitten.

Denn die ganzen Boni und Milliardengewinne der Investmentbanken waren doch nur auf einen Wechsel gestellt, der jetzt dem Steuerzahler präsentiert wird.
Die ganzen angeblichen Milliardengewinne waren reine Luftbuchungen, Boni auf Pump, die nun mit Steuererhöhungen und Sozialleistungskürzungen bezahlt werden.

Wo die Party nun zuende ist, wie wäre es denn damit,einmal den Bankern und Vorständen die Rechnung zu präsentieren?

Bernard L. Madoff sitzt wegen seiner Luftbuchungen im Knast. Der Anwalt der Geschädigten bittet nun alle, die von dem System profitiert haben, zur Kasse. Etwas, dass zur Nachahmung anregt!

Einkommen vs. Kapitalertragssteuer

Die Einkommenssteuer auf Arbeitsvermögen ist viel höher als die Steuer auf Kapitalerträge - Warum eigentlich? Warum werden Sozialabgaben zur Finanzierung der Gesellschaft nur auf Arbeitseinkommen erhoben? Warum ist der Arbeitnehmer in seinem Einkommen zu 100% gläsern, währenddessen Vermögen nur ca. alle 4 Jahre geprüft werden? Wir brauchen uns nicht zu wundern, wenn die Schere zwischen Arbeitseinkommen und Einkommen aus Kapital auseinander gehen, wenn ein Faktor stärker belastet wird. Dann braucht man sich auch nicht über schwachen Binnenkonsum und eine im Krisenfall schwache, weil nur exportorientierte Wirtschaft wundern. Das hat nichts mit Neid zu tun sondern mit ökonomischen Gesetzen (Konsumquote etc.).
Ich kann keinen Verstehen, der das System verteidigt, weil alle am Ende verlieren. Wenn keiner mehr motiviert ist, etwas zu tun, weil es sich nicht lohnt, dann nutzt alles Geld der Welt nicht. Man kann es leider nicht essen.

Ich bin wirklich nicht reich

Ich bin wirklich nicht reich - aber das ist ja wohl eine der seltsamsten Ideen die ich je gehört habe!

Sicherlich ist es leicht nach einer "Reichensteuer" zu rufen, es löst aber nicht das Problem. Man sieht doch was ein Milliarden Rettungsschirm bringt. Eigentlich müsste alles im grünen Bereich sein, aber sobald den "Märkten" der berühmte ... quer sitzt, verpuffen Summen, die sich ein normal sterblicher nciht einmal vorstellen kann!

Nach den Reichen kommen dann die Wohlhabenden, dann die gut sittuierten und dann kommt Otto-Normalverbraucher?

Vielleicht sollte man das Steuersystem einfach nur vereinfachen, Schlupflöcher stopfen und einfach besser mit dem Geld des Bürgers umgehen, anstatt ständig neue Einnahmequellen zu suchen.

Bevor die Reichen tiefer in die Tasche greiffen...

... sind sie Weg in Steuerparadiese.

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