Kommentare

Ja, dann isses wohl bald weg,

Ja, dann isses wohl bald weg, das norwegische Öl. Da hat man also in unproblematischen Zeiten eine strategisch wertvolle Reserve verbraten.

Aber die Strategen bei den Ölfirmen werden dabei schon gewusst haben was sie taten. Zum Glück haben wir in D unsere Kohle aufgespart und können im Winter damit heizen.

Erneuerbare Energie

Diversifizieren zögert das Ende auch nur etwas hinaus.

Nein, es muß auf Erneuerbare Energie u. Einsparung gesetzt werden.

Heizen mit Öl muß langfristig verboten werden, Benzin muß mit Akkus u. Wasserstoff ersetzt werden.
Der benötigte Strom für Wasserstoff kann mit Windkraftwerken erzeugt werden u. dafür auch das vorhandene Gasnetz genutzt werden. Die Wirkungs- u. Nutzungsgrade sind sehr gut denn H2 läßt sich mit nur 20% Verlust herstellen.
Da die Verluste zur Erzeugung von Wärme u. Strom aus H2 nur Verluste von 5-10% haben (Mini-BHKW) entstehen insgesamt nur max. 30% Verlust u. ist mit dem eines Pumpspeichers vergleichbar.

Was aber klar sein muß ist ist daß an Land jeder Standort für WKA genutzt werden muß. Dazu reichen 6% der dt. Landfläche (teure Anlagen im Meer sind nicht nötig).
Studie des Fraunhofer Instituts dazu:
http://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/stud...

Passend zu ihrer Horror-Show hier...

...sollte der interessierte Leser Begriffe wie Fracking und Ölsand mal in Google eingeben und sich unabhängig informieren.

Der Umwelt wird es nciht gefallen, aber dem menschen wird das Öl in absehbarer Zeit NICHT ausgehen.

Vielen Dank...

dafür, dass ich dank Ihrer massiven Berichterstattung bald wieder mehr für Benzin- und Heizkosten Zahlen muß.

Benzinpreis-Vorankündigung

Nachtigall ick hör dir trapsen.

Oh Hilfe!!!

Da bin ich ja total überrascht, daß das Öl weniger wird!
Gewiss ein ernsthaftes Problem, da der verschwenderische Lebensstil der westlichen Länder nun auch von den anderen Ländern der Welt übernommen wird, anstatt gemeinsam nachhaltige Konzepte voran zu bringen, oder gar einzusparen.
Diese Öl-Alle-Kampanie in den Medien der letzten Tage sieht aber eher nach eine PR-Aktion der Öl-Loby aus, die den Preis wieder ins Unermessliche treiben will.

Alternativen

Solange es noch Menschen in Deutschland gibt, angefangen vom "normalen" Bürger bis zum Konzernboss und Politiker, die sich an das Oel klammern wird es keine wirkliches Suchen nach Altrnativen geben. Sparsame Autos lösen das Problem nicht. Auto fahren wird so teuer werden, dass nur noch gut begüterte Leute es sich leisten können. Der Umdenkprozess hat auch beim großen Teil der Bevölkerung noch nicht begonnen. Die Autoindustrie, vor allem die Deutsche, wagt sich nur zaghaft an alternative Antriebs-möglichkeiten heran.
So kann es passieren, dass in Deutschland bald nichts mehr geht.

Neuste wissenschaftliche

Erkenntnisse beweisen dass sich das Erdöl immer wieder neu bildet. Und zwar um so schneller wie es gefördert wird. Quasi ein ewiger Kreislauf!

Daher sind solche Berichte Panikmache!

Oil forever!

Ironie-Tag übersehen @SydB (8:59)

Vermutlich habe ich das Ironie-Tag übersehen, werter SydB.

Ansonsten freut sich die Community auf die Begründung Ihres Postulats.

Abiotisches Oel: Nonsens

Der Poster SydB bezieht sich hierbei auf die Theorie des sogenannten "abiotischen Oels", welches nicht infolge Zersetzung organischen Materials gebildet werden soll, sondern quasi unlimitiert im oberen Erdmantel und dann nach oben kommt, wodurch die Reservoirs immer wieder "aufgefuellt" werden. Dieser Theorie nach halten die Oelkonzerne diese Erkenntniss unter dem Deckel um die Preise kuenstlich hoch halten zu koennen.

Abgesehen davon dass diese Theorie in der wissenschaftlichen Diskussion so gut wie keine Rolle spielt gibt es ja tatsaechlich den Effekt dass nach einer Pause in bereits als erschoepft angesehenen Lagerstaetten wieder gefoerdert werden kann. Die Ursache dafuer liegt jedoch in Porenvolumen und -groesse des Lagerstaettengesteins. Das in der Lagerstaette vorhandene Oel/Gas muss erst wieder am Foerderpunkt akkumulieren und Druck aufbauen, was Zeit braucht.

Mag sein, dass in einigen Gebieten der Rohölbestand

nachlässt, dafür werden weltweit immer wieder neue Ölvorkommen entdeckt.
Das Argument, dass Erdöl knapper wird, dient hauptsächlich als Argument der Preistreiberei. Überall sind sie auf der Suche nach diesem kostbaren Gut, nicht wegen der Endlichkeit, sondern, weil es ein gigantisches Geschäft ist und jeder was von diesem Superkuchen abhaben will.
Das auf Pump überhitzte Wirtschaftswachstum wird in nächster Zeit sowieso abkühlen und gesundschrumpfen. Damit sinkt auch der Bedarf.

Man muss schon rechten Glaubens sein, wenn man glauben soll was man da so liest.

Doch von den Fakten ausgehend, kann man nur sagen, dass alternative Energien die Lösung für die Zukunft sein müssen, soll unser Lebensstandard nicht weit sinken.

Die USA forschen seit 2006 verstärkt daran z.B. aus Algen Dieselkraftstoffe zu gewinnen.

Ist das Speicherproblem gelöst, dann gibt es unendlich viel Strom aus Wind und Sonne, rund um die Uhr und immer.

Wir brauchen den Rest vom Erdöl für viele andere Lebensbereiche. Wir sollten es nicht durch schiere Verbrennung vernichten, denn es wächst leider nicht nach, es sei denn jemand will ein paar Millionen Jahre warten.

@ Pivo

SydB hat recht, allerdings nicht was die Größenordnungen angeht.

Erdöl bildet sich nach, aber nur über mehrere Millionen Jahre. Falls wir die Erde nicht zu Grunde richten, sollten irgendwelche zukünftigen Nachfahren oder neue Spezies in 50-100 Millionen Jahren wieder auf nennenswerte Vorkommen zurückgreifen können.

Aber für die nächsten 4-5 Generationen wird dieser Prozess keine Relevanz haben, da dass "konventionelle" Erdöl, wie wir es seit den 1940er abbauen, spätestens 2035 aufgebraucht sein wird. Erdölsande und andere alternative / "unkonventionelle" Vorkommen werden noch in der Größenordnung 2050-2100 reichen, wobei deren Abbauaufwand aber mindestens doppelt so aufwändig somit somit doppelt teuer sein wird.

Erdgas wird mit der heutigen Verbrauchsrate noch bis 2050 reichen, bei einem erhöhten Verbrauch durch Erdölverknappung vielleicht nur noch bis 2040.

Kohle reicht theoretisch noch bis 2150, aber auch nur dann, wenn sie nicht als Erdölersatz herangezogen wird.

Das meiste Erdoel

liegt heute in den bereits bekannten Lagerstaetten, die nach wie vor nur zu 35 bis 50 % ueberhaupt ausgebeutet werden koennen. Da liegt der eigentliche Schluessel, die Verfuegbarkeit der letztlich doch endlichen Ressourcen noch einige Jahre oder Jahrzehnte zu strecken.

Diese Zeit muss genutzt werden, um endlich Alternatvien zur Erdoelwirtschaft zu entwickeln und auch rechtzeitig einzusetzen.

Die Industrie wird versuchen mit Hilfe neuentwickelter Techniken immer mehr Oel aus immer schwierigeren Lagerstaetten zu gewinnen. Diese Techniken sind teilweise gefaehrlich (z.B. Fracking) und beduerfen bei (bzw vor) ihrem Einsatz der sorgfaeltigen Kontrolle und kritischen Begleitung durch Gesellschaft und Umweltverbaende, um Katastrofen zu verhindern.

@ JPsy

"Der Umwelt wird es nciht gefallen, aber dem menschen wird das Öl in absehbarer Zeit NICHT ausgehen."

Besser kann man wohl nicht beschreiben, dass "die Umwelt" ja wohl etwas ganz anderes sein muss. Hat mit uns nichts zu tun und wir nicht mit ihr.

Unabhängig davon bringt uns auch die gründlichste Umweltzerstörung für schwer förderbare Quellen nur einen Aufschub von wenigen Jahren. Das Öl wird sicher noch lange nicht versiegen - die Zeiten des BILLIGEN Öls gehen aber in Riesenschritten ihrem Ende entgegen. Ob Sie das wahrhaben wollen oder nicht, spielt für den Umstand keine Rolle.

Kommt ein Artikel über die

Kommt ein Artikel über die aktuelle Ölförderung, dann kommen plötzlich Kommentare wie "baut mehr WKA´s und Photovoltaikanlagen"...soll ein neues Feld für z. B. WKA´s erschlossen werden, dann wird ironischer Weise Protest eingelegt.

Ich habe die Studie mal von Achimvr überflogen, daher sind die jetzt kommenden Informationen auch aus dieser Studie! Manche können wohl nicht die Größenordnung von 198 GW (installierte Leistung bei 2 % Flächenausnutzung) bzw. 390 TWh (potenzieller Energieertrag) abschätzen. Wo wollen sie diese Energie zwischenspeichern?! In Pumpspeicherkraftwerken?! Fragen sie mal die Grünen, was sie davon halten...es gibt aktuell und auch in absehbarer Zukunft keine Speichertechnologie, die solche Energiemengen speichern kann, selbst wenn es um Bruchteile davon geht.

Betrachten sie bitte immer beide Seiten bei einer Studie! Zudem werden dort meist maximale oder potentielle Werte angegeben, die in der Wirklichkeit nicht erreicht werden (können).

Ölverbrauch

Wieso bezieht sich hier jeder ständig nur auf Auto fahren und heizen, wenn es um Öl geht. Wir lösen das Problem des (wann auch immer) knapper werdenden Öls nicht, indem wir nur Autos mit Gas tanken und alle ein Minikraftwerk im Keller stehen haben.

Die Tastatur, auf der ihr tippt, der Bildschirm, in den ihr schaut, die Plastikverpackung, aus der ihr heute morgen euer Toastbrot geholt habt (oder das Müsli), usw. basieren alle auf Öl. Eina Alternative ist inzwischen Mais... allerdings wollen den manche Menschen auch essen... dumme Sache.

Wir brauchen Öl heute an jeder Stelle... wer sich heute morgen rasiert hat oder gar die Zähne geputzt hat, weiß wovon ich rede.

2035

Das bedeutet, dass Regierungen dann irgendwann gegen Ende des Jahres 2034 anfangen werden, sich Gedanken über Alternativen zu machen.

Ohne Regierung Kohl wäre Deutschland heutzutage fast energieautark. Die Backpfeifen, die danach kamen, waren auch nicht besser.

Wem nützt das?

Viele Kommentatoren hier fürchten, dass diese Artikelserie der Tagesschau der Auftakt für neue Ölpreissteigerungen sein könnte.

Ich fürchte leider, es geht um wesentlich mehr: uns auf künftige Verteilungskämpfe, auch militärischer Art, vorzubereiten.

Noch wäre aber die Zeit für friedliche Lösungen, die - zumindest für die Bevölkerungsmehrheit der Arbeitnehmer und Rentner - billiger wäre.

alle Jahre wieder

So ca. alle 12 - 15 Jahre wiederholt sich die Panikmache, dass wir vor einem Ölkollaps stehen. Ich mache jede Wette, auch in 100 Jahren noch. Man sollte hinterfragen wie nah die Gutachter, Spezialisten und Analysten der Ölindustrie stehen. Dann wird die Panikmache auch für Jedermann verständlich. Übrigens, der Benzinpreis ist seit Wochen, gemessen am Brentölpreis und zur jeweiligen $ ./. EUR Relation ca. 20% (!!!!) zu hoch. Aber man kann das Volk ja scheinbar dauerhaft veralbern.

@ Busmeister

durchschnittlicher Ölpreis am 26.6.12 85,56 incl. MWST
" 04.7.12 89,85 incl. MWST

Dem Ölembargo und ESM sei Dank!

wir wärs....

Mit einem leben ohne Öl?
Schluss mit Verschwendung, weg frei für neue verfahren u umweltfreundliche technik?
Man hätte schon viel früher, sich mehr vom Öl trennen können.
Es wenn wir kein Öl haben, dann wird der Mensch vielleicht begreifen, wo Verschwendung hinführt?

Schmunzeln

Leicht belustig versuche ich zuverstehen was diese Info transportieren sollen.

Zum erste ging es um die Einstellung der Ölimporte aus dem Iran,
Welche diese schon lange. Vorher ein gestellt haben und somit schon lange hier zu den entsprechen Preisanpassunugen geführte haben.

Zum anderen von wem werden diese Inhlate vorgegeben,
Da diese so nicht mehr stimmen und das wissendlich.

Es gibt Rissen Olvorräte in den Küsten gebieten vor Südamerika,
Im Mittelmeer .
wenn die Aussagen die seitens der schwedischen Kth ,Professor Vladimir
Kutcherov stimmen ist das mit dem Öl ein ganz andere Wahrheit.

Abgesehen davon halte ich wenig von Verbrennung von
Öl , da diese Art der Energie Umwandlung durch aus Auswirkungen auf die hier vorhanden Oberflächen Energie hat...

Im sich die frage stellen müßte ,welchen Schäden wir durch die Förderung des Öls innerhalb unsere Erdekruste entstehen, wenn die aussagen aus Schweden stimmen .

@Achimvr - Noch einen Schritt

Gute Idee! Und man kann das elektrolytisch gewonnen H2 noch mittels Sabatier Process in CH4 umwandeln. Das lässt sich einfacher Speichern und kann zu einem beliebigen Anteil ins Erdgasnetz eingespeist werden.

Versuchsanlagen hierzu stehen auf dem Hunstrück. Das ganze Verfahren muss noch optimiert werden ums es Industrie reif zu machen. Aber für Autos und Heizen muss man Öl irgendwann wirklcih nicht mehr verschwenden. Dafür ist es Zur herstellung gewisser in der Medizin notwendige Plastike viel zu schade.

Wetterprognosen sind genauer

Vor fast 40 Jahren hörte ich in der Schule "In 30 Jahren ist das Öl alle!". Danach gibt es seit 10 Jahren kein Öl mehr.
Was fördern also die Ölkonzerne? Ich tippe auf Rapsöl. Das Gelb des Rapses fällt ja in den arabischen Wüstenregionen nicht auf ;)

Sicherlich ist das Öl endlich und je eher wir Alternativen finden und verwenden besser für uns alle!
Fakt ist aber auch, dass selbst eine 5-Tage-Wetterprognose genauer ist, als alle Aussagen zum Thema Ende des Öls.

Gur für unsere Industrie ? Substitution mit ...

@maschmi78
Klar, da haben sie Recht, Öl braucht man für sehr viel. Aber es gibt Bereiche in denen eine Substitution mit anderem einfacher ist. Sie nannten Maisstärke für Verpackungen. Industrieller H2 muss nicht durch Dampfreformierung aus Öl gewonnen werden, sondern Kann elektrolytisch aus Windkraft kommen. Es gibt an allen Ecken Sparmöglichkeiten. Das ganze ist evtl. auch noch für den Wirtschaftsstandort Deutschland, denn kaum ein Land hat eine so massive Recycling Industrie (es war in den letzten Jahren einer der größten Wachstumssektoren).

Es wird aber sicher noch einige Bereiche wo man nicht wirklich auf Öl verzichten kann. Manche Plastik für Allergiker in der Medizin z.B.

@CaraV - Speicherung

Die Speicherung sollte am günstigsten in der bereits existierenden Infrastruktur sein. Also im Erdgasnetz.
Laut Fraunhofer-Institut für Systemtechnik benötigt Deutschland 2050, wenn laut Regierung 80% des elektrischen Stroms aus erneuerbaren Quellen stammen soll (vom mir aus muß es nicht so viel sein), zum Ausgleich saisonaler Schwankungen bei Wind und Sonne, eine Speicherkapazitäten von 30 Terawattstunden (TWh).
Die Speicherkapazität des Erdgasnetzes beträgt mehrere Hundert TWh. Wem die Technik des Sabatier Prozess zu unvortschritlich ist: sie wird von der NASA erforscht und auf der ISS für die Lebenserhaltungssystem erprobt. Versuchsanlage steht auf dem Hunsrück. Sie haben absolut recht: Technisch ist das alles noch nicht ganz ausgereift, aber das ist natürlich kein Grund nicht weiter daran zu arbeiten, oder? Besser als zu warten bis wir kein Öl mehr bekommen.

@Mark McWire - 9:45

Was seine (ihre) Beschreibung des "ewigen Kreislaufs" angeht, hat SydB selbstverständlich recht.

Der Satz
Daher sind solche Berichte Panikmache!
impliziert allerdings, daß er, bzw. die angeblichen neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse davon ausgehen, daß dieser Kreislauf Zykluszeiten von einer bis höchstens zwei Generationen hat, was definitiv falsch ist.

Für die heute lebenden Menschen und für viele nachfolgende Generationen ist eine Zykluszeit von Millionen von Jahren irrelevant - also kann für uns alle das Erdöl, wie auch alle anderen fossilen Energieträger durchaus als endlich angesehen werden.

Dsw. kann Erdöl nur entstehen, wenn genügend Biomasse unter Luftabschluß ins Erdreich gebracht wird.
Das bedingt entweder gewaltige Naturkatastrophen bei denen erhebliche Mengen an Biomasse in kurzer Zeit eingeschlossen werden oder, daß der Mensch die anfallende Biomasse sich selbst überlässt und sie nicht verheizt.

Huch,

das Erdöl geht zur Neige. Wer hätte das gedacht?

Noch ist der Profit hoch

also scheint es sich zu lohnen.

@Arkstan

Vor fast 40 Jahren schluckte das Auto 20 Liter und mehr auf 100km. Die Häuser wurden mit Öl befeuert, Ölrückstände landeten als Asphalt auf der Strasse.

Inzwischen wird Asphalt aufgespalten und in Schiffen verheizt, der Rest mit Steinchen vermischt hauchdünn auf die Strasse gebracht, statt Dezimeterdick.

Neue Autos kommen mit 4 Liter aus, neue Häuser verbrennen Gas oder beziehen den Strom für die Wärmepumpe von Windanlagen, und sind dick isoliert, usw. usf.

Falls Sie das Thema interessiert, schauen Sie sich mal die Prognosen der Ölfirmen an (die ja Anleger haben wollen und daher mit ihren Daten gern etwas übertreiben), sowie die Vorräte an Gas, Kohle und Uran. Rechnen das alles in Kilowattstunden um, und vergleichen das mit dem heutigen Verbrauch.

Dann rechnen Sie das in Pro-Kopf-Verbrauch um und multiplizieren das mit dem Bevölkerungswachstum, oder dem Wirtschaftswachstum.

Da kommen Sie schnell auf 20 Jahre Reichweite und weniger.

Wir brauchen keine Solarzellen auf der Wiese.

Supermarktdächer sind i.d.R. gross und leer und gut von der Sonne zu erreichen.

Parkplätze sind i.d.R. unüberdacht und großflächig.

Und wer freut sich nicht, bei Regen trocken zum Auto zu kommen?

Ist ja alles ganz nett

aber versuchen Sie mal, den innerdeutschen Flugverkehr durch den Transrapid zu ersetzen.

LOL

Und versuchen Sie mal, mit dem ÖPNV zur Arbeit zu kommen, und vor allem wieder zurück.

ROTFLMAO

Oder vielleicht die Arbeitszeit zu staffeln, und vielleicht vom Busfahrer zu erwarten, Sonntags Familien ins Grüne zu bringen.

Individualverkehr wird immer nötig sein, solange sich die Grünen mit Händen und Füßen gegen Infrastrukturprojekte wehren, und die Linken und die Pfaffen gegen effektive Ausnutzung vorhandener Infrastruktur zur Nachtzeit und am Wochenende.

Und nicht zuletzt sind "Arbeitsplätze in Gefahr", wenn Auto- und Rüstungswerke schließen würden.

1.) es ist klar, dass das

1.) es ist klar, dass das Erdöl in den nächsten Jahrzehnten zu Ende gehen wird
2.) Alternativen sind vorhanden, werden aber erst dann in grossem Stil eingesetzt werden, wenn sie ökonomisch gleichwertig sind.
( Eine Subventionierung für PV wie in Deutschland war da eher Geldverschwendung in Bezug auf Kosten/Nutzen ).

alternativen sind neben z.B. " Bio-Öl und - Gas " auch der bereits angesprochene H2 oder H2/CH4 Prozess.

Kein Grund zur Panik. Die Sonne liefert genug Energie für alle. Die Transformation in elektrische Energie oder Öl/Gas könnte lediglich etwas teurer als heutzutage werden.

noch hat die Nordsee gesundes Watt

doch bald nur noch Watt (Energie)!!! Durch die großen Offshore-Windparks befürchte ich, dass die See ruhiger wird, Sauerstoffgehalt verliert, ... und ein Leben in der Nordsee schwieriger wird. Dann haben wir womöglich ein stinkendes Watt und viel "Öko-Energien".
Wie bei der Ölproduktion stürzen wir uns fast blind in ein neues Abenteuer, dabei sollte wir bei der Produktion von Müll (vom Handy bis zur Chips-Tüte) mal lernen, ZU SPAREN.
Weniger ist mehr Leben und stetiges Wirtschaftswachstum zeigt nur, dass der Verstand eigentlich auf der Strecke geblieben ist.
Und zu den vielen Beiträgen bzgl. "Erdöl Lüge". Ja, ich gehöre als Dipl.-Phys. auch zu diesen Verschwörungstheoretikern, denn bewiesen ist gar nichts!!!
Die Quellen sind durchaus seriös!

@ 11:13 — deployed LOL!

" Und versuchen Sie mal, mit dem ÖPNV zur Arbeit zu kommen, und vor allem wieder zurück. "

-> Was weollen Sie mir erzählen, das tun täglich Millionen Menschen, das ist sehr wohl möglich und nicht unzumutbar. Es ist ein ganzes stück verantwortungsbewußter und zuverlässiger als Staus, Sperrungen, Umleitungen, Sanierungen.

Aus einem land vor unserer zeit?

Wirklich erschreckend ist wie viele Leute einfach meinen:

a) dass sie persönlich damit nix zu tun haben

b) dass sie persönlich nichts ändern können

c) dass sie nur was tun würden, wenn dies und das

d) dass jemand anderes anfangen muss was zu ändern

e) dass das alles Schwindel der Mineralölindustrie

f) dass Öl nachwächst

g) dass Mobilität ohne eigenes Auto unmöglich ist

@deployed

"aber versuchen Sie mal, den innerdeutschen Flugverkehr durch den Transrapid zu ersetzen.

LOL

Und versuchen Sie mal, mit dem ÖPNV zur Arbeit zu kommen, und vor allem wieder zurück.

ROTFLMAO"

Entschuldigung, ich verstehe nicht. Wo liegt das Problem?

Nutzung von PKWs zu 80% - 90% sinnlos und verantwortungslos

der "Individualverkehr" und überhaupt das Konzept PKW gehören m.E. jedenfalls zu den sinnlosesten Umweltverschmutzungen und Menschenlebensgefährdungen.

Seit tausenden von Jahren reisen die Menschen durch die ganze Welt, bereits vor 5000 Jahren gab es soetwas wie einen Welthandel.

Die ach so lebensnotwendige "Mobilität" ist doch oft genug nur ausrede für Bequemlichkeit, Angeberei, Verantwortungslosigkeit, Sorglosigkeit, Selbstüberschätzung.

Das Konzept PKW sollte aufgegeben werden, der Mensch kann erwiesenermaßen nicht damit umgehen.

Ich bin Bestürtzt!!!

Eigentlich fliege ich ja nur noch 3 mal die Woche von Stuttgart nach Hamburg und nicht mehr jeden Tag.
Mit dem Porsche Cayenne fahre ich auch schon nur noch 180 auf der Autobahn. Duschen tu ich nur noch 1 mal am Tag, weil ich abends eh in die Sauna geh

-Und da soll es knapp mit dem Öl sein??
versteh ich nicht!

Ohne Öl läuft eigentlich

Ohne Öl läuft eigentlich garnichts, woran uns Maschmi78 erinnert und was gerne übersehen wird. Aber wie haben unsere Vorfahren gelebt? Wie konnten diese ohne fahrbaren Untersatz im Personen-und Güterverkehr auskommen? Wie konnten sie ohne iPod, Handy, Computer überhaupt existieren?
Wie konnten sie ohne Navi den Weg nach Hause finden...?
Enorm und unglaublich: sie haben es geschafft und das menschliche Mit-und Füreinander war wohl
auch besser wie heute. Zugegeben: irgendwie verlangte es auch die Situation.
Ist jene Vergangenheit unsere Zukunft?
Früher soll ja eh' alles besser gewesen sein - sagt man...

@phonomatic, @perchta

Ich warte am Abend ne Stunde auf meinen Bus, der normalerweise alle 30 Minuten kommen sollte.

Mit dem Auto, das ich nicht habe, wäre ich in 20 Minuten über die Autobahn zu Hause.

Ich könnte auch umziehen, aber die Mietdifferenz wäre größer als die Autokosten, die immerhin noch doppelt so hoch wie die der Monatskarte sind.

Am Wochenende bleib ich mittlerweile zu Hause, weil da der Bus noch seltener als unter der Woche fährt.

Theaterbesuch kannste ganz stecken, da fährt nix mehr wenn ich da raus komme.

Gegen das Fracking

Ich gebs zu ich wollte jahrelang Paläonthologe werden ...

Wenn man bedenkt um welche Wissens-Schätze es sich bei manchen Schiefervorkommen handelt, da blutet mir das Herz dass das einfach zerkrümelt und ausgewaschen wird. Um ein paar Tropfen Öl rauszuholen.

Wir meinen immer unser Grad von Zivilisation wird ewig andauern, doch was wir jetzt wissen kann in einer generation verloren gehen.

Es werden auch nach uns Zivilisationen kommen, die Öl brauchen werden, und Antworten suchen, auf die Frage woher Sie kommen.

Da wir maßlos alle diese wertvollen Spuren der Vergangenheit vernichten, nehmen wir den uns folgenden Zivilisationen, jede Möglichkeit Erkenntnis über Ihre eigene Identität zu erlangen.

Die Erde wird noch ca. 2 billionen Jahre ein bewohnbarer Planet sein. Vermutlich mit verschiedenen intelligenten Lebensformen und Zivilisationen.

warum einfach, wenn es auch umständlich geht

alleine der arbeitsweg der meißten bürger, die noch arbeiten dürfen, MÜSSEN 100te kilometerfahren.
ein arbeitsplatz um die ecke würde es auch tun, ja, eben NICHT vorhanden. politik pennt eben.

warum müssen obst und gemüße, rosen und vieles andere in aftika kultiviert werden für deutschland, haben unsere gärtner alles verlernt, oder sich sie nicht gut genug. arbeiten würden sie sicher gerne, auch weil es spass macht.

so ist es viel zu viel, was transportiert werden muß.

nur um den sinnlosen wirschaftsboom in schach halten zu wollen. wer braucht den noch, den konsum wahnsinn.

ein löwe braucht auch keinen kühlschrank, für sein futter.

nochmals,

Leute wacht auf.

oder sklaveben der gesellschaft, aufwachen.

@ 13:02 — deployed

ja, solche Orte kenne ich auch. Die paar Busse die da fahren sind dann auch meist leer, was die wirtschaftlichkeit der Routen zusätzlich immens einschränkt.

Nur ist da die vermeintliche Lösung das Problem. Weil jeder ein Auto hat, und das lieber benutzt, daher sind die Busstrecken so schlecht.

So so

Acha, die Erde wird in 2 Billionen noch ein bewohnter Planet sein?
Also wirklich, selten so einen.........gelesen.

@ 13:53 — SydB

Sie haben Recht, translationsfehler ... 2 Milliarden.
Auf jeden Fall um einiges länger als es Säugetiere gibt.

@ Guardianus

"Früher soll ja eh' alles besser gewesen sein - sagt man..."

Dazu fällt mir ein Zitat aus der Bibel ein: "Doch frag nicht: Wie kommt es, dass die früheren Zeiten besser waren als unsere? Denn deine Frage zeugt nicht von Wissen." (Kohelet 7,10)

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