Kommentare

Sollen wir ewig für Griechenland, Spanien etc. zahlen???

Sollen wir ewig für die hoch verschuldeten Pleite-Länder wie z.B. Griechenland, Irland, Zypern, Portugal, Spanien etc. zahlen?

Welches Land muß demächst unter den Rettungsschirm?
Italien? Oder gar auch Frankreich?

Unsere Politiker, allen voran Frau Merkel und Herr Schäuble, sollen endlich auf die mahnenden Worte der erfahrenen und gestandenen Ökonomen (z.B. Herrn Prof. Sinn) hören, die auf einen Euro-Austritt der hoch verschuldeten Pleite-Länder, wie z.B. Griechenland und Spanien, drängen.

Wenn Europa jetzt nicht handelt und diejenigen Euro-Länder aus dem Euro ausschließt, die sich den teuren Euro nicht mehr leisten können, die nicht schnell genug sparen, die sich nicht reformieren und die nur auf Kosten der anderen EU-Länder, z.B. Deutschland, leben, dann können wir ewig für diese hoch verschuldeten Pleite-Staaten und deren bankrotte Banken zahlen.

Dann ist es jedoch nur noch eine Frage der Zeit, bis auch Deutschland - früher oder später - ein Fall für den Rettungsschirm wird!

Die Atmosphäre ist geladen. Wen wundert`s.

Das Geld fehlt an allen Ecken und Enden und die Politiker werden immer nervöser. Auf Wunder brauchen sie nicht zu hoffen, denn es wird keine Geldscheine regnen, jetzt nicht und später auch nicht.
Ein Wachstumsprogramm hat nur Sinn, wenn gleichzeitig ein Systemwechsel erfolgt, welcher die Arm/Reich-Schere mindert. Ansonsten werden wieder nur die Millionen der Manager gesichert.
Bloß keine Bankenunion, denn damit können sich die Zocker an unseren Sparguthaben vergreifen.

Es wird immer so getan als ob Frau Merkel alleine

Gegnerin der Vergemeinschaftung der Schulden ist.
Dies stimmt jedoch nicht, wie eben in der Tagesschau berichtet wurde, sind die Niederländer und die Finnen ebenfalls gegen eine Vergemeinschaftung der Schulden.
Warum wohl? Auch diese Länder sind sogenannte Geberländer.

Die Staaten, die hemmungslos ohne Hirn und Verstand Schulden gemacht haben, weil die Zinsen mit dem Euro Solo billig waren, werden sich wohl einen anderen Dummen suchen.
Denn gerade diese Staaten wollen keine Souverenitaet nach Europa abgeben. Dann wäre nämlich das fröhliche Schuldenmachen rum.
Wenn die Suedflanke Eurobonds wollen, können sie sich ja zu dem Club Suedeurobonds zusammenschließen.
Die Südflanke ist wohl kaum in der Position irgendwelche Forderungen zu stellen.

Den Sozialismus in seinem Lauf ...

Und ewig grüßt das Murmeltier.

Glauben doch die Damen und Herren (schon wieder oder noch immer?), dass die Politik Arbeitsplätze schaffen könne.

Obwohl ... na klar können sie ... Griechenland macht's vor.
Alle Arbeitslosen zu Beamten, und alle wird gut.
Möge das Schulden-Strohfeuer ewig lodern.

Beruhigend zu wissen, welche Polit-Elite uns führt.

/Ironie: Ende

--Wie lange will Merkel

--Wie lange will Merkel warten ? ,

ihr dogma: "Keine eurobonds" kann sie bald i.d. tonne kloppen ,
denn d. EU steht kurz v.d. Crash !

Hat Merkel das nicht begriffen ?

Jetzt muß gehandelt werden, nicht in 5 o. 10 Jahren,
wie Merkel immer wieder beschwört ,ihr Lieblingsthema:
Aussitzen !

Das wird jetzt i.d. schweren Krise nichts nutzen !

Die Hedgefonds u. Co. treiben Merkel u.Co. vor sich
her , wie der Wachhund eine wildgewordene Schafherde !

In welcher blümchenwelt lebt Merkel ?

Erkennt sie nicht,, was jetzt nur noch helfen kann ,
Totale Offensive , d.h. Eurobonds SOFORT !

Sie wird umfallen , so oder so,, ihre EU-Brüder
werden Merkel wegklopfen,, jetzt herrscht ein anderer
Stil, jetzt wird Tacheles geredet !

Verteiler :

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Euro~Bonds~

Sollte trotz Frau Merkel´s Äußerungen gegen den EuroBond dieser dann doch umgesetzt werden, werde ich mir als erstes einen Kredit bei meiner Bank nehmen mit der Bank selber als Bürgen. Was anderes befindet sich hinter den EuroBonds ja auch nicht.

Das Wort "Bankenunion" macht immer mehr die Runde. Das was so vor Wochen noch gar nicht im Gespräch. Wird jetzt die europäische FED gefunden (und wer steckt dann dahinter)

Viele Köche verderben den Brei. Die Vorspeise ist schon bitter.. ich mag gar nicht an den Hauptgang denken.

kopfschüttelnde Grüße
Hotkey

Nutzen, was erfolgreich ist!

Fr Merkel und ihre Kollegen mit der gleichen Auffassung liegen richtig. Und ich hoffe sehr dass sie sich durchsetzen.

Ein überlegenes System wird immer gewinnen. Entweder löst es das Schwache ab, oder es richtet es zugrunde. Und welches System überlegen ist, lässt sich mit einem Blick beantworten: Wo ist der Wohlstand höher, die Arbeitslosigkeit niedriger, die Zukunftsperspektiven für die Jugend besser und die Staatsfinanzen nachhaltiger.

D.h. nicht, dass Italien, Spanien etc. Deutschland kopieren sollen, sondern wir alle müssen die erfolgreichen Konzepte anderer Länder auf der ganzen Welt beobachten und uns selbst daran messen.

Es geht nicht um "meins" und "deins"

Das allerdings hat ein großer Teil der hiesigen Bevölkerung nicht verstanden, und die Bundesregierung gibt sich große Mühe, dass es so bleibt.

Etliche Euroländer haben erhebliche wirtschaftliche und fiskalische Probleme, die sich nicht einfach lösen lassen. Dampfplauderei à la "müssen sich mal anstrengen" oder "müssen eben ihre Steuern zahlen" helfen auch nichts. Jetzt kann man entscheiden, dass man weiterhin eine Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft mit diesen Ländern will oder nicht. Wenn man das will, dann führt an einer Transferunion (nichts anderen ist eine Vergemeinschaftung von Schulden) kein Weg vorbei.

Wenn man das nicht will, dann bitte: Wieviel Geld bringt uns der Handel mit diesen Ländern? Wenn sie keinen Euro mehr haben, bricht er zusammen, Italien bspw. kalkuliert eine Abwertung um 40%. Wieviele Arbeitsplätze sind das? Wieviel Geld werden uns die Kreditausfälle bei den deutschen Banken kosten? Was passiert nach der Aufwertung des Rest-Euro mit dem Nicht-EU-Handel?

Nich wollen, sondern können, dürfen, denn

Mal wieder zur Erinnerung, auch an die Politikverantwortlichen hier im Land und die Politiker die Materie nicht beherrschen, die jenen nachlaufen denen das Verfassungsrecht in ihrem Überforderungsamt abhandenkam oder immer mal wieder kommt, in dem EWU-Wahnsinn.
All diejenigen, die die Hedgefonds, die gleichzeitig die Eigner der Ratings sind nicht weiter dienen wollen und am Freitag mit den Aufrechten „NEIN“ abstimmen möchten, also dem Menschen im Lande dienen.
Übrigens aus den Eurobonds wurden ja nun vorübergehend die ESM. Wohl viel schlimmer, verheerender, denn es ist die Neutronenbombe unter den Chimären.
Schuldenbonds fallen auch darunter, ebenso die Investitionsbonds. Also alles was einem Bond ähnelt und der Vergemeinschaftung dient und zwar abschließend.
Das Bundesverfassungsgericht hat klargemacht: Der Bundestag als Haushaltsgesetzgeber muss über alle Ausgaben selbst entscheiden. Er hat nicht die Macht, diese Macht anderen zu übertragen, auch nicht der EU.

Irrsinn

Sie wollen als Geldgeber für die Schulden ihres Schuldners haften. Leihen Sie mir 1000 Euro und tragen Sie sich selber als Bürgen ein. Ich komme und hole sofort das Geld ab.

Nicht wollen sonderen können ist das Thema

Teil 2
erst recht nicht den Regierungen anderer Staaten. Dies ist sogar im Grundgesetz mit einer "Ewigkeitsgarantie" geschützt: Eine Verfassungsänderung ist in dieser Frage nicht zulässig. In der Sprache des Karlsruher Urteils heißt das:
"Der Bundestag darf KEINE dauerhaften völkerrechtlichen Mechanismen einführen, die auf eine Haftungsübernahme für Willensentscheidungen anderer Staaten hinauslaufen."
AUF DEUTSCH: „EUROBONDS SIND VERFASSUNGSWIDRIG“.
Dies gilt auch für die neuen Kreationen der Staatl. Finanzchimären zu 100 % und eher noch verstärkt.
Target 1 und Target 2 gehören auch dazu und die Eurospringflut von der EZB, das unerlaubte Aufkaufen von Ramschanleihen.
ODER DIE DEUTSCHEN MÜSSEN SICH EINE NEUE VERFASSUNG GEBEN!

Ohne die ideologisch völlig

Ohne die ideologisch völlig verblendete deutsche Führungsriege wäre diese Krise schon längst gelöst.
Wie die den Euroraum mit ihrer unsinnigen Austeritätspolitik regelrecht erpressen ist verachtungswürdig.
Und dabei sind sie selbst nur der dumme Zugesel für die Finanzindustrie, die sich wahrscheinlich nur noch totlacht.

Die Eurobonds werden kommen,

Die Eurobonds werden kommen, so oder so. Da bin ich mir eigentlich sicher. Dann werden wir die naechsten Jahrzehnte fuer andere Staaten bezahlen. Ist dann nur noch die Frage wer unsere Schulden dann einmal bezahlt. Ich werde es nicht sein, denn ich werde dieses Land verlassen, so schnell es moeglich ist. In einem Staat der kein Geld fuer seine Kinder hat, und dem die Meinung der eigenen Bevoelkerung egal ist, moechte ich nicht mehr leben. Ich dachte immer das ich meine Steuern zum Nutzen unserer Buerger zahle. Leider sehe ich schon seit Jahren wohin diese Gelder gehen. Vom Nutzen fuer unsere Buerger kann da keine Rede mehr sein. Da werden PRIVATBanken gerettet, andere Laender gerettet und jede Menge Kohle einfach verschleudert. Das dieses aufgezwungene Modell der EU gegen die Wand faehrt haben viele kluge Leute schon bei der Gruendung gesagt. Aber das liebste Kind der Politiker wird am Leben erhalten, obwohl es eigentlich schon tot ist. Macht den Laden EU einfach zu!!!!

@Lenyat - Münchhausenwirtschaft

Ihre Argumentation lautet am Ende:
Lssst uns hier schuften (je länger desto besser), um in der Lage zu sein, anderen Geld rüberzuschieben, damit diese dann kaufen was wir erwirtschaftet haben.

Das ist Münchhausens alte Schopfgeschichte im wirtschaftlichen Gewand.

Fakt ist und bleibt:
Es gab schon vor dem € und vor der EU Handel, und seit Einführung des € schrumpfte der anteilige Warenaustausch deutscher Exporte mit der €kratenzone von 43 auf 39%.

Eine Transfergesellschaft ist ein Grundübel schlechthin. Es bestraft die erfolgreichen und fleißigen und belohnt Mißerfolg und Fehlentwicklung.
Berlin, Bremen, Saarland,... sind Beispiel des Versagens des Länderfinanzausgleichs.

Am Ende haben hier Empfängerländer pro Kopf mehr Mittel als Zahlerländer. Und wenn's nach F, GR, I,... usw ginge, wären wir in €kratistan auch schon bei so einem System angekommen.
Ich nenne so etwas Pervers!.

"Aufbruchsignal"? Es ist wohl eher ein "Abbruchsignal"!

Ich bin ja mal gespannt, wann es auch in Brüssel bei den unfähigen EU-Politikern und "Eurokraten" ankommt, daß der Euro endgültig gescheitert ist......!

Mit so vielen hoch verschuldeten EU-Staaten (Griechenland, Spanien, Zypern, Irland, Portugal, Frankreich?, Italien?, etc......) ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis diese EU und dieser Euro endgültig gescheitert sind.

Diese gigantisch hohen Schulden kann auch der beste Rettungsschirm nicht mehr auffangen!

Deshalb stimme ich Herrn Prof. Sinn ausdrücklich zu, daß hoch verschuldete Länder wie z.B. Spanien und Griechenland aus dem Euro austreten müssen, denn sonst wird das Ganze zu einem Fass ohne Boden und wir, die deutschen Steuerzahler, müssen dann vermutlich ewig für die hoch verschuldeten EU-Pleite-Staaten zahlen.....!

Und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Deutschland selber pleite ist und selber gigantische finazielle Hilfen benötigt.

Nur: Wer zahlt dann für uns???

Aufbruchsignal ?

Höchstens ein Aufbruchssignal zum Aufbruch der "Tresore" der noch rest-solventen Staaten, bei denen leider auch schon reichlich Schuldtitel im "Safe" liegen. Einige Salden-Konten sind nur noch nicht ausgeschöpft!
Daher, weiter "Wachstum" auf Pump/ Inflation wie die vergangenen Dekaden. Nur ein ganz kleiner Teil ist reales Wachstum, im DAX wie auch in der Wirtschaft, nur so dank unseres Sandal-Geldsystems. Dieser Verlauf der Verschuldung war schon vor fast 100 Jahren zur Gründung der FED klar, der Ami-Notenbank, die den größten privaten(!) Banken der USA gehört. Die stabilste Währung der Welt war die D-Mark, aber auch die hatte bis zur Einführung des € bereits ca. 98% von ihrer ursprünglichen Kaufkraft verloren.
Henry Ford soll mal gesagt haben, wenn die Menschen unser Geldsystem verstehen würden, wäre am nächsten Morgen Revolution. Wie recht er hat. Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur (EUdssr) auf!

27 Pleitegeier

27 Pleitegeier sitzen um einen großen Tisch und beraten eine Bankenunion.

der war gut, oder?

noch einer?

27 Pleitegeier treffen sich und "Warten auf das Aufbruchsignal"

oder:
Es waren einmal 27 Pleitegeier, die meinten, wenn sie nur alle zusammenlegten, was sie nicht haben, nämlich Geld, wären sie nicht mehr pleite...

... sie glaubten, das finanzielle Perpetuum Mobile erfunden zu haben.

Manchmal kann man es nur noch mit Humor nehmen...

Traumtänzer

.. sind Leute, die glauben, der liebe Gott werde es schon richten, wenn nur genug Wachstum da sei.

Die Umwelt geht zugrunde und der Effekt ist trotzdem nur der, dass die jährlichen Zinsbelastungen allenfalls nicht steigen. Beim nächsten Wachstumsrückgang müssen die Schulden erneut ansteigen. Das liegt in der Natur der Sache - des Geldes.

Die Gemeinschaft übernimmt daher die Schulden der Zahlungsunfähigen und manöveriert sich damit im Ganzen selbst in die Zahlungsunfähigkeit.

Man darf gespannt sein, wann und auf welche Weise diese Kreditblase endgültig platzt und wer die Gewinner und Verlierer sein werden.

@ 18:47 — HartAberWahr

Der deutsche Exportboom hat nichts mit Stammtischparolen a la "unser Fleiß" oder der "Faulheit der Südeuropäer" zu tun, sondern schlichtweg mit dem deutschen Lohndumping.
Gleichzeitig haben die südeuropäischen Staaten ihre Löhne zu stark erhöht.
Beides ist gleichermaßen als Fehlentwicklung zu betrachten.
Vor diesem Hintergrund ist es auch unsinnig nur auf die anderen zu zeigen, wenn man selbst sein Möglichstes dazu getan hat diese Krise herbeizuführen.
Das einzige Land das das vor der Euroeinführung abgemachte Inflationsziel eingehalten hat ist Frankreich.

Ich kann die Diskussionen nicht mehr verstehen . . .

der "ESM" steht doch für die Vergemeinschaftung von Schulden ohne Obergrenze. Da gibt es doch gar keinen Diskussionsbedarf mehr. Ende der Woche soll das abgenickt sein. Mit den "gekauften" Stimmen der "Opposition". What a shame! Die dafür massgeblichen in Berlin werden sich allesamt nächstes Jahr dieser Verantwortung stellen müssen. Aber soweit reicht deren Planungshorizont (nicht nur derzeit) nicht. Der, der Wähler, hoffentlich schon.

Nun ja, unser Geldsystem hat auch eine Kehrseite der Medallie. Was auf der einen Seite riesige Schulden (= nicht zurückgezahlte, geplatzte Kredite) sind, sind auf der anderen Seite riesige Geldvermögen bei ca. 5 - 8% der Bevölkerung, denn Geld wird ausschließlich per Kredit aus dem Nichts (Druck auf die Tastatur) durch private Banken produziert. Hier wird nicht existierendes Geld weiterverliehen, sondern brandneues Geld geschöpft, was bei Nichtzurückzahlung eine Ausweitung der Geldmenge (=Geldinflation) nach sich zieht. Woher stammen diese Geldvermögen? Aus Zinszahlungen, nicht nur wenn Sie einen Kredit abbezahlen, sondern auch beim Einkaufen durch Finanzierungskosten der Hersteller, durchschnittlich 40%! Außerdem können diese Geldvermögen in Form von dinglichen Sicherheiten (Häuser, Grundstücke, Gold etc.) auch im nicht EURO-Ausland "überwintern".
Unsere s. g. Volksvertreter wissen das alles. Besser wären wohl Kummunen-Vertreter ohne Fraktionen.

Warten auf Godot

Aufbruchssignal? Deutschland, Holland und Finnland gegen den Rest der EU. Wer bei dieser Konstellation auf ein Aufbruchssignal wartet, der wartet auf Godot.

@ 19:52 Nny - Ursachenforschung

Die schlichten Erklärungsversuche greifen eindeutig zu kurz. Ein kleiner Blick über den Tellerrand zeigt: Europa ist keineswegs der Nabel der Welt.

Ob es Ihnen nun passt oder nicht: Nur jene Volkswirtschaften, die international konkurrenzfähig sind, können im globalen Wettbewerb mithalten. Glücklicherweise hatten wir Schröder mit seinen Reformen, unsere südlichen Freunde haben es verschlafen und F/Hollande ist (Rente mit 60!) noch immer nicht aufgewacht!

Allerdings glaube ich inzwischen auch, dass wir uns mehr an der südlichen Mentalität orientieren sollten. Wenn's bei D nichts mehr zu holen gäbe, hätten sich die Begehrlichkeiten schnell erledigt!

@ 19:42 palatius - GeldWERT

Zitat: "BILLIONEN an Spargeldern auf den Bank- und Sparkassenkonten "vor sich hin rosten"...."

Ihre Vermutung, dass Geld irgendwo herumliegt, ist natürlich total unzutreffend. Das kann sich keine Bank leisten! Im Idealfall wird natürlich das Spargeld dem Wirtschaftskreislauf zur Verfügung gestellt.

Das Problem liegt woanders: Wir haben unser ganzes System nach den Vorstellungen der anglo-amerikanischen Ökonomen ausgerichtet.

Seit dem 2. Weltkrieg gehen alle Wirtschafts- Nobelpreise in die USA. Und da sitzen auch die alles beherrschenden großen "INVESTMENT"banken, die mit Geld nur eines machen: SPEKULIEREN

@ 21:02 - Niedriglöhne als Wachstumsgarant?

Das ist eine zusätzliche Subventionierung der Wirtschaft, mit nichtmal einer Halbwertszeit. Rund 168 Mrd € werden durch den Staat, besser gesagt durch die Bürger, bereits jährlich planwirtschaftlich umverteilt, dafür werden ja auch von arbeitenden Bürgern ca. 70% durch direkte und indirekte Steuern eingesackt.
Den einen nimmt man es und den anderen gibt man es weil die schon so viel haben (Zins-Umverteilung). Übrigens, richtig viel spekulieren können diese Banken nur mit richtig viel Inflations-Geld (auf der anderen Seite Schulden). Ein Großteil der tatsächlichen Inflation fließt (zum Glück für uns) noch in die Kapitalmärkte, solange die Rendite (Zinszahlungen derer, die Kredite brauchen) stimmt. Und Investment-Banken und Geschäftsbanken braucht man seit um 2000 nicht mehr getrennt betrachten, da ist nämlich durch Rot-Grün das s. g. Trennbankensystem (eingf. n. d. letzten Mega-Crash ~30ger Jahre) aufgehoben worden, um die "Party" nicht zu verpassen, wie es Ackerm... damals sagte

@ palatius (19:42 Uhr)

Natürlich würde das Sparguthaben aller Deutschen locker reichen, unsere 2 Billionen Euro an Staatsschulden zu tilgen, ABER: Entweder Sie kriegen die Deutschen dazu, ihr Erspartes freiwillig dem Staat zu schenken, oder sie veranstalten eine Rundum-Zwangsenteignung ..... beides wohl undenkbar.

Und selbst wenn alle Deutschen ihr Erspartes opfern würden, was glauben Sie wohl, welche Begehrlichkeiten diese Summen bei gewissen Leuten wecken würden ? Glauben Sie wirklich, die Politik würde mit dem Geld Schulden abbauen ?

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