Kommentare

Wo bleibt der Schuldenabbau?

"Auch die deutschen Schulden steigen"
Ich dachte die Schulden sollten abgebaut werden. Am Ende wird noch Deutschland als erstes den Stabilitätspack reißen, weil wir für alles und jeden bürgen.

Eine Patentlösung habe ich auch nicht, aber alles was ich in der Letzen Zeit lese bestärkt mich nur in meiner Auffassung daß wir nur an Symptomen rummurksen und das wahre Übel gar nicht angehen.

AA+

So, jetzt darf geraten werden, wann Deutschland geratet wird und zwar nach unten.

Und bevor Mißverständnisse aufkommen, eine Abwertung wäre nur gerechtfertigt, bei den finanziellen Verpflichtungen die uns unsere Politelite ans detusche Bein gebunden hat.

Die ersten Auswirkungen sehen wir jetzt, + 3 Milliarden zusätzlicher Schulden, in einer Zeit wo es uns angeblich doch so gut geht als Zugpferd in Europa.

Aber wir bekommen unsere Anleihen ja für 0% Zinsen an den Mann gebracht, bzw. wenn der Finanzminister das nur zulassen würde, könnten wir Geld zu negativen Zins aufnehmen.

Erinnert mich irgendwie Alles an den Typen, der vom Hochhaus gesprungen ist und bei jeder Etage auf dem Weg nach unten ruft: "Bisher ist Alles gut gegangen..." Der Aufprall kommt und das Tempo abwärts wird weiter zunehmen.

Zumindest kann hinterher kein Politiker sagen, man hätte ja nicht ahnen können, wohin das führt. (Trotzdem werden wir genau das zu hören bekommen und das alleine die Oposition schuld ist.)

Aha, also mehr Schulden für Deutschland!

Wollte unser Finanzminister nicht Schulden abbauen und sogar ab 2016 keine neuen Schulden mehr aufnehmen?

Wie schön sind doch die Berliner Träumereien.

Alleine die immer größere Haftung Deutschlands für die Schulden der Südflanke wird bei uns die Neuverschuldung durch die Decke schießen lassen.
Wird Deutschland durch die ratingagenturen erst mal abgestuft (Grund: gestiegene Haftung) ist es auch bei un mit den billigen Zinsen vorbei.

Dann müssen weitere Reformen erfolgen - schließlich wird Deutschland sich ja an den Fuskalpakt halten müssen. Wenn er denn kommt.

Soviel zu den Plänen der Regierung . . .

die Neuverschuldung bis 2013 auf eine "schwarze Null" zu senken.

Alle Angaben sind ohne Gewähr, tägliche Änderungen vorbehalten
und zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie eine der Nullen.

Das Farbband ist da mittlerweile (fast) beliebig austauschbar.

Keine höhere Mathematik

Frage: Wie astronomisch hoch muss eigentlich das Wachstum werden, damit unsere ach so erfolgreiche Regierung ohne Neuverschuldung auskommt? Fürchte es wird ebenso erfolgreich ausgehen wie der flächendeckende Ausbau der Kita-Plätze.

@N. Digger

"Eine Patentlösung habe ich auch nicht, aber alles was ich in der Letzen Zeit lese bestärkt mich nur in meiner Auffassung daß wir nur an Symptomen rummurksen und das wahre Übel gar nicht angehen."

Nennt sich Umverteilung von Öffentlich nach Privat. Wenn der private Reichtum einiger weniger immer mehr steigt muss das Geld ja irgendwo herkommen. Also investiert man privat in entsprechende Fonds, die wiederum staatliche Anleihen aufkaufen, wodurch es in der Spirale weitergeht.

schulden

unsere Regierung versündigt sich mit den Schulden an unseren KINDERN UND enkel. wer regiert uns da eigentlich?

@ 14:14 — lotharsurin

Unsinn.
Die Zins-Steuer-Quote sinkt ständig. Trotz Steuererleichterungen durch Rot/Grün und Verschuldung durch Finanzkrise.
Sprich unsere Kinder und Enkel zahlen weniger von ihren Steuern als Zinsen als wir.

Deutschland verdient an Europa und alle jammern

Im Ausland wohnend ist die Sichtweise anders, die würde einigen hier vielleicht gut tuen.
Wenn es Deutschland so gut geht, dann weil Milliarden an Zinsen eingespart werden (auf Kosten der Spanier u.a. die im Gegenzug Wucherzins zahlen).
Auch wandern Milliarden Investitionen aus dem Grund nach Deutschland und Vermögenstransfer aus Krisenländern.
Die Milliarden, die Deutschland in ESM oder sonstwo hin bezahlt, sind kaum in Deutschland erarbeitet, sondern in erster Linie Krisenprofit.
Es ist nur billig, denen das Geld zurück zu zahlen, auf deren Kosten es nach Deutschland wandert.
Das natürlich weniger Schulden gemacht werden müssen ist klar, aber da kann man die Regierungen der letzten 40 Jahre in Deutschland kritisieren - aber doch auch loben, wenn man sieht, was in anderen Ländern verbraten wird.

Wann kommt der Tag an dem Deutschland pleite ist???

Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis Deutschland selber am Tropf des Rettungsschirmes hängt, wenn Regierung und Opposition auch weiterhin, in für Deutschland unverantwortlicher Weise, meinen, jedes insolvente oder hoch verschuldete EU-Land mit unseren Steuer-Mrd. zu "retten" und unsere Steuergelder in Fässer ohne Boden zu geben.

Der Euro und Europa sind gescheitert und verkommen immer mehr zur "Schulden-Union".

Die alte Weisheit "Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht" trifft auch hier zu.....!

Zu dumm nur dass wir uns

Zu dumm nur dass wir uns vermutlich nicht ewig zu so niedrigen Zinsen wie bisher Geld werden leihen können. Und dank exponentiellem Wachstum dann zahlen unsere Kinder und Enkel dann ein vielfaches der Zinsen zurück.

Bedenken Sie, dass es hier

Bedenken Sie, dass es hier unseren Politikern auch einzig und allein darum geht Deutschland zu retten! Es geht hier keineswegs um Nächstenliebe oder freundschaftliche Hilfe für andere Staaten.

Man muss sich einmal vor Augen führen was es für Deutschland bedeuten würde wenn die aktuell gefährdeten Länder tatsächlich in die Pleite und aus dem Euro heraus gehen würden. Das wäre eine Katastrophe für die gesamte deutsche Wirtschaft. Genau das versucht man hier mit Händen und Füssen strampelnd zu verhindern. Keine Illusionen, Merkel und Co. interessieren sich doch überhaupt nicht für andere Staaten sondern sorgen sich um deutsche Gelder, deutsche Wirtschaft und vor allem Export.

Wenn das ganze System wegbrechen sollte, gäbe es auf einmal ein böses erwachen, denn man würde erkennen, dass Deutschland keine Wachstumslokomotive und kein Exportweltmeister mehr ist, sondern ein hochverschuldetes Niedriglohnland. Eines ist mit dem anderen erkauft, aber noch kann man sich als Weltmeister brüsten.

@pessimist, 13.35 h

Sie haben ja so recht. Und in einer solchen Situation werden Deals zwischen Koalition und Opposition zur Durchbringung des Betreuungsgeldes und des Fiskalpaktes geschlossen, die nochmals Milliarden kosten. Kurzfristiges Denken zur Sicherung des Machterhaltes, das gilt für die Regierung wie für jeden einzelnen Abgeordneten gleichermaßen, anstatt langfristige Strategie zur Problemlösung, fahren dieses Land in den Abgrund. Wir alle machen mit, weil wir nicht auf die Straße gehen und den Politikern die rote Karte zeigen. Am Ende wird es keiner gewesen sein.

Dieses Jahr muss der Bund 252

Dieses Jahr muss der Bund 252 Milliarden Euro für alte und neue Schulden refinanzieren. Sollten die Zinsen mal wieder auf ein vernünftiges Niveau steigen, dann wird auch Deutschland ein grosses Problem bekommen. Um so betrüblicher ist es, dass trotz Rekordsteuereinnahmen in diesen Jahr die Gesamtschuldenlast nicht etwa abgebaut wird, sondern viele Milliarden neue Schulden gemacht werden.

Wehe wenn die Sparer nach der Währungsreform aufwachen. Dann werden 10 Jahre lang keine Staatsanleihen mehr bedient.

Schuldenberg und Neuverschuldung

Das Problem, das hier einige haben, ist, dass sie "Schulden" nicht "überschuldet" gleichsetzen.

Der aktuelle Schuldenberg liebt bei 2,042 Bio Euro. Bei 80 Mio Einwohnern sind das 25.500 Euro pro Person. Das ist rund so viel, wie jeder in D lebende pro Jahr zur Verfügung hat. Also gar nicht so viel. Übrigens: das Vermögen der Deutschen liegt bei 10 Bio Euro. Sprich: wenn jeder von uns, egal ob Privatmann oder Unternehmen, 20% seines Vermögens abgeben würde, wären wir sofort schuldenfrei. Deshalb steht Deutschland gut da. Wir haben Gegenwerte für unser Schulden!

Zum Thema Neuverschuldung: die 32 Mrd Euro dieses Jahr entsprechen etwa 10% des Bundeshaushaltes. Da hier ja jeder sparen möchte, könnten wir ALLE Bundesausgaben um 10% reduzieren und das Thema wäre erledigt, von Hartz4 über Kindergeld, Solarförderung, Rüstung, Entwicklungshilfe, Beamtengehälter, Renten, etc...

Wer ist dafür?

Welch ein Schmierentheater!

Das Gerede vom ewigen Wachstum. Wenn wir wachsen, verlieren andere etwas, da die Märkte begrenzt sind. Außerdem hat die Politik immer eine Begründung neue Schulden zu machen, da das Zinssystem nur so funktioniert. Die Schuldenbremse im GG ist weich genug um Hintertürchen zu haben. Es ist allerdings nur eine Frage der Zeit, wann die exponenziell wachsenden Schulden nicht mehr zu bedienen sind. Aber das wollen die meisten Bürger und Wähler lieber nicht sehen, da es uns ja immer noch GUT geht. Die langsam wachsende Ausplünderung der Sozialkassen die steigende Steuerbelastung gewöhnt Ihn langsam daran selber immer weniger zu haben. Aber jedes Volk bekommt die Politik die es verdient.

@ 14:32 — Tassinois

wir leben aber nicht im Sozialismus. Ihre Darstellung ist motivert.

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" Wenn es Deutschland so gut geht, dann weil Milliarden an Zinsen eingespart werden (auf Kosten der Spanier u.a. die im Gegenzug Wucherzins zahlen). "

-> Wir machen die spanischen Zinsen nicht.

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" Die Milliarden, die Deutschland in ESM oder sonstwo hin bezahlt, sind kaum in Deutschland erarbeitet, sondern in erster Linie Krisenprofit. "

-> Dem ist so weil Sie es so sehen?

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Mir klingt das nach verdrehter Welt. Sie haben wohl keine Ahnung welche Zumutung das alles für uns in Deutschland ist.

Wir haben zwar auch eine Mißwirtschaft betrieben, man sollte aber auch nicht vergessen dass wir die Wende zu schultern hatten und noch bis 2010 Reperationszahlungen leisteten (vom ersten Weltkrieg).

Nun kommen wir für die politischen Fehler in fremden Ländern auf. Ja, wir bringen die Idee des füreinander Aufkommens in Europa sogar maßgeblich vorran.

Früher hätte man ein Land bei zahlungsunfähigkeit ...

Systemimanenter Murks

Diese Art der Geldwirtschaft muss mit der Zeit scheitern - wenn nicht der Staat die Schulden macht - wer dann?
Die Privatwirtschaft ist meines Wissens nochmal um den Faktor 2-3 der Staatverschuldung verschuldet. Die Zinslasten können nicht mehr getragen werden. Wer über Schulden redet muss immer gleichzeitig über Vermögen reden (die andere Seite derselben Medaille!). Dies wachsen Systembedingt wie die Schulden immer schneller an. Banal - wird aber nicht thematisiert........duck, duck, die "Märkte" könnten sonst böse sein.........
Wäre es nicht tatsächlich real für viele Menschen schlimm, wäre es ein noch größerer Genuss dem Niedergang dieser Murks-Finanzwirtschaft zuzuschauen.

Werden die Geberländer zusehends finanziell ausgeplündert ?

Deutschland macht Schulden um die Schulden der anderen Länder auszugleichen ?

Wann hört das mal auf ?

Unterm Strich nachgefragt :
Als Steuerzahler haben ich , mein Nachbar , dem sein Nachbar ,und so weiter, inzwischen schon eine Menge Staatsschulden zu schultern und bekommen jetzt erneut weitere Schulden aufgebürdet ?

Kann mich nicht entsinnen , daß uns jemand dazu gefragt hat ...?

Grüße aus der Provinz
Ulrich

Krise läßt auch deutsche Schulden steigen ..

Eine Lösung ist :

Die Starken Schultern stärker zu besteuern ,

als Hausnummer : 100 mrd p. a. zusätzlich v.d.Starken
Schultern !

Das ist ohne viel "Gedöhns" u. ruckzuck möglich ,

allein der polit. wille fehlt , das ist das Deutsche
Problem !

Fazit: Nur eine NEUE Regierung könnte diese forderung
verwirklichen , z.B. SPD-Grüne-Linke !

Aber diese Parteien werden sich eher selber zerfleischen, als das etwas Positives geschaffen wird.

Wie werden d. Märkte reagieren , wenn i.d. BILD steht:

Deutschland abgewertet !

Das wäre der Beginn des Absturzes i.d. Mega-Gau

Fragt nach bei Schäuble !

Der kann es gewiss erklären, warum trotz florierender Wirtschaft immer mehr Schulden gemacht werden müssen.

Wie schön, dass in unserem Land Politiker nicht für von ihnen verursachten Schaden zur Rechenschaft gezogen werden können.
So etwas gibt es vielleicht in Libyen, Syrien, Ägypten.....

Euro-Exit nötig

Während Asmussen (jetzt EZB; alter Derivate-Lobbyist und dadurch Mitimporteur der US-Bankenkrise im Finanzministerium unter Kontrollversager Steinbrück, der wohl nun auch noch Kanzler werden möchte)im Fokus noch "Die deutschen Spareinlagen sind sicher, da inflationssicher", hüstelt und künstliche Begründungen herbeizaubert, um per Banken-Union unsere Spareinlagen für die Bankschuldenvergemeinschaftung zu mißbrauchen,
scheinen die Südländer zur weiteren Kapitalflucht aufgefordert.

Immerhin muss Deutschland trotz Sozialsparprogramm seine Schulden erhöhen, um für sie im ESM zu bürgen. Das macht Sinn. Man braucht Einnahmen. (Ab heute eben auch Kinderpässe für Auslandsreisen. Beamte sind erfinderisch in de EU, wenn es um fremdes Geld geht. Die PKW-Maut ließ auch schon grüßen.)

Deutschland muss raus aus dem Euro (GRE schon lange) und sich mit Gleichstarken im Norden zusammentun. Das ganze ist sonst Dauertransfer (der Süden freut sich) aus den Taschen deutscher Arbeitnehmer und Sparer.

@15:23 — maschmi78

"Da hier ja jeder sparen möchte, könnten wir ALLE Bundesausgaben um 10% reduzieren und das Thema wäre erledigt, von Hartz4 über Kindergeld, Solarförderung, Rüstung, Entwicklungshilfe, Beamtengehälter, Renten, etc...

Wer ist dafür?"

Sie wissen doch, wie das hier läuft. Jeder will immer da kürzen, wo er selbst nicht betroffen ist.

schöner vorschlag

wir könnten auch alle Vermögen über x Millionen anders besteuern. Die sog. wohltätigen Stiftungen, z.B. Bertelsmann, um nur einen zu nennen, nicht mehr steuerfrei stellen, Großkonzerne überhaupt kontrollieren und das geld würde nur so fliesen.

Warum sollen wir ihren vorschlag annehmen? Wir verschulden uns, damit andere Länder (Banken) weiterzocken lönnen, wie bisher.
So langsam kriege ich einen Hals.

Es wird Zeit für Veränderungen.

Abwertung nicht unwahrscheinlich

Unser Wirtschaft fährt blendend, das macht mich sehr froh, aber eine Abwertung werden wir kaum abwehren können, denn die Belastungen sind einfach im Moment zu groß.

Ich persönlich rechne mit einer Abwertung um 2 Stufen, aufgrund der immer größer werdenden Gefahr für den Euro.

Aber Ratings spiegeln ja nicht unbedingt den Markt wieder. Deutschland wird weiter ein bei Anlegern hochgechätztes Papier sein, einfach daher, weil man in Deutschland seine Schulden eben zahlt, punkt.

@ 15:23 — maschmi78

"... 25.500 Euro pro Person. Das ist rund so viel, wie jeder in D lebende pro Jahr zur Verfügung hat."

Sind Sie Politiker?
Ihrer Berechnung könnte man das entnehmen.

Zu den 80 Mio Einwohnern Einwohnern gehören zunächst auch die Kinder. Wie schön, dass jedes bereits 25.500 Euro Schulden hat - übrigens auch die Säuglinge.
Dann haben wir diejenigen, die nicht einmal genügend Rente erhalten - und andere, die Invalide sind. Dann haben wir noch die Hartz4-Empfänger bzw. Arbeitslose.

"Also gar nicht so viel."
Sind Sie reich?

Und dann kommt Ihr weltfremder Vorschlag: "ALLE Bundesausgaben um 10% reduzieren und das Thema wäre erledigt, von Hartz4 über Kindergeld, Solarförderung, Rüstung, Entwicklungshilfe, Beamtengehälter, Renten, etc.."

Natürlich, anstatt die Steuern zu erhöhen und den Reichen von ihren ersparten 10 Billionen etwas abzunehmen, nehmen wir es eben von den Familien (Kindergeld), von den Arbeitslosen, von den Rentnern ...

So rechnen wohl Politiker ... oder gar ... Banker?

@15:42 — Busmeister

"Wenn selbst Frau Lagarde sagt, sie gibt den Euro noch 3 Monate, so sollte es einen zu denken geben."

Das hat Frau Lagarde nicht so gesagt. Sie sagte (vor der GR-Wahl), dass die Politik weniger als 3 Monate Zeit hätte, den Euro zu retten. Dabei bezog sie sich auf eine Aussage von George Soros (amerikanischer Investor), der dafür bekannt ist, öfters mal solche "Fristen" in den Raum zu werfen. Und wer weiß schon, welche Strategien der verfolgt.

So wie Sie es formulieren klingt es, als sei sich Frau Lagarde sicher, der Euro würde in 3 Monaten nicht mehr existieren.

Perspektive ist ebenso wichtig wie status Quo.

Perspektive ist ebenso wichtig wie status Quo. Von daher fiel ich weder auf T-online noch Facebook rein.

Das Vertrauen in Deutschland fußt m.E. auch stark auf Perspektive.

Und starke Perspektiven bieten wir, Europäisch und Energiepolitisch. Das wird weltweit so gesehen. Nur zuhause haperts noch ein bisschen.

Die großen Zusammenhänge werden gern unterbewertet.

Ein schöner Satz!

"Mit der erhöhten Kreditaufnahme in den beiden Quartalen werde das gestiegene Haushaltsdefizit ausgeglichen, teilte die Agentur mit."

Das ist doch mal was: Mit Schulden werden Defizite ausgeglichen! Als nächstes kommt Schulden machen zum Schuldenabbau.....

Der Grund für das ganze ist ganz einfach

Geld = Macht.

An irgendeinen Punkt wird es (wie immer) einen Neustart geben, bis wir wieder bei dem Punkt angelangt sind, außer man schafft es endlich mal die Regulatoren für das Geldsystem beizubehalten und nicht duch Lobbypolitik abzuschaffen.

Deutschland jammert ...

Ach ja was geht es uns Deutschen doch schlecht *jammer*

Nicht unbegründet ist Deutschland ein Jammer-Staat!

Aber wann geht der Deutsche mal auf die Straße ?

Erst wenn es zu spät ist.... und dann kann er nur noch Jammern.

Greez Acodon

@16:18 — christerix

Wissen Sie überhaupt, wo der Unterschied liegt zwischen

"Jeder hat 25.500 Euro Schulden" und
"IM DURCHSCHNITT hat jeder 25.500 Euro Schulden" ?

@ Werner40 - 252 Mrd. Altschulden ablösen? GUT!

Dass Deutschland so viele Altschulden ablösen muss ist aktuell ein großer Vorteil für den Steuerzahler.
Die abzulösenden Altkredite wurden für Zinsen bis zu 5% aufgenommen. So viel musste nämlich auch Deutschland bis vor ein paar Jahren noch für 10-jährige Anleihen zahlen.
Jetzt werden die Neuanleihen für 1 bis 2% Zinsen weggehen.
Das bedeutet dass Deutschland trotz eigener Neuverschuldung insgesamt in den kommenden Jahren weniger zinsen aus den Haushalten zahlen muss als in den letzten Jahren.

Das ist positiv für den deutschen Steuerzahler!

@Busmeister

Sehr guter Kommentar!

Ausstiegsszenarien

Wann endlich wird über konkrete Ausstiegsszenarien nachgedacht. Man hat erkannt das mit Einführung der Währungsunion schwerwiegende Fehler begangen wurden Das Restvertrauen in die Stabilität der Währung ist durch die ich weiß nicht wie oft gebrochenen Maastrichtkriterien zerstört worden. Jetzt heißt es zurück auf Los und nicht weiter so!!!
Entweder wir entwerfen ein Modell nach dem Staaten die bestimmten Anforderungen nicht genügen den Euro, zumindest bis sie wieder diesen Anforderungen genügen, verlassen oder wir selbst zusammen mit einigen anderen Staaten verlassen den Euro. Noch scheint mir das möglich auch wenn es viel Geld kosten wird. Alles andere wird nicht nur am Ende gar nicht mehr zu bezahlen sein sondern auch noch unendlich viel Hass zwischen die europäischen Völker sähen. Die Menschen in den Geberländer werden sich ausgenutzt und um den Verdienst ihrer Arbeit gebracht sehen die Nehmerländer sich an erster Stelle durch Deutschland bevormundet und unterdrückt fühlen.

@ 17:04 — cowboy8

>>Wissen Sie überhaupt, wo der Unterschied liegt zwischen
"Jeder hat 25.500 Euro Schulden" und
"IM DURCHSCHNITT hat jeder 25.500 Euro Schulden" ?<<

Schönrechnen mit Durchschnittswerten ist ja eine ganz feine Sache, gell?

Wie war das doch mit der Geburtenquote? 1,2 Kinder pro Paar? Tja, nur dass man da übersieht, wie wenige Paare viele Kinder haben und wie viele Paare keines (oder eines) haben. Mit solchen Statistiken kann man doch keine Politik machen! Denn für die 5-Köpfige Familie ist es ungleich wichtiger, dass die MWSt auf Kinderartikel gesenkt wird, als für die vielen anderen Paare.

Vielleicht haben Sie mitbekommen, dass die Steuerlast, die auf dem Mittelstand liegt, extrem hoch ist. Und der Mittelstand ist auch langsam am Kippen. Schauen Sie in die USA, wie es da bereits um den Mittelstand bestellt ist.

So, wer soll also die "durchschnittlichen" 25.500 Euro pro (durchschnittlichem) Kopf im Durchschnitt bezahlen? Die Reichen? Die mit den 10 Billionen auf dem Konto?
*lol* *lol*

@ DirkS - seit 198 gespart?

Wer hat seit 1998 gespart?
Jedenfalls keine rot/grüne Regierung!

Haben Sie vergessen dass die rot/grüne Regierung von 2002 bis 2005 (als einziges Euro-Land) vier Jahre nacheinander die Euro-Schuldengrenze von 3% überschritten hat und deswegen die Stabilitätskriterien aufgeweicht wurden?

DAS ist der Hauptgrund dafür dass heute die Euro-Staatsschuldenkrise diese Dimensionen hat!

@ buemo_3 - Zinsniveau

Sie haben Recht damit dass niemand das heutige Zinsniveau auf Dauer garantieren kann.

Aber ich habe ja auch nur geschrieben , dass die JETZIGE Ablösung der Altkredite zur Senkung der Zinsbelastung im Haushalt führt.
Wenn jetzt 10-jährige Anleihen zu 1,5% Zinsen aufgenommen werden bleiben diese Zinsen für diese Laufzeit eben bei 1,5%.
Das ist nun einmal so!

Außerdem habe ich sowieso ein Problem mit dem Gejammer um die 4 oder 6% Zinsen die Italien und Spanien aktuell zahlen sollen.
Diese Länder haben vor dem Euro viel höhere Znsen deutlich über 10% für ihre Staatsanleihen zahlen müssen, als Deutschlands Zinsen bei 5 bis 8% lagen. Erst seit dem Euro sind für diese Länder die Zinsen deutlich gesunken und somit sind auch diese Länder Profiteure des Euro!

Wir zahlen bereits:

Mehrwertst., Lohnst., Mineralölst., Stromst., Gewerbest., Körperschaftsst., Einkommensst., Tabakst., Kapitalertragsst., den Soli, Grundst., Kfz-St., Versicherungst., Zinsabschlagst., Grunderwerbst., Zölle, Erbschaftsst., Branntweinst., Lotteriest., Kaffeest., Bierst., Schaunweinst., Feuerschutzst., Hundest., Vergnügungsst., Zweitwohnst., Vermögensst. Zwischenerzeugnisst., Jagd- und Fischereist., "Wettst.", Schankerlaubnisst. und einige Kirchensteuer. 2006 in Summe fast 500 Mrd. EURO, zzgl. min 2% jährliche Inflation (Geldentwertung), eskaliert gerechnet (500 Mrd mal 1,02 hoch 6 jahre), dürften das nun ca. 600 Mrd. EURO sein! Hier ist wohl eher verantwortungsvolles Kostenmanagement gefragt als plumpe Steuererhöhungen, das järlich erscheinende Schwarzbuch des Bundes Der Steuerzahler ist wohl jedem geläufig.

@Bernd1

Ich bin selten Ihrer Meinung,aber mit der Höhe der Zinsen für die Südflanke von über 10 Prozent, das stimmt.Sie haben vollkommen recht.
Durch den niedrigen Zinssatz haben diese Länder erst so richtig Schulden angehäuft.
Jetzt hilft alles Zähneklappern nichts. notwendige und schmerzhafte Reformen müssen eingeleitet werden. aber leider ist es so, dass gerade die Südländer im Prinzip nicht sparen wollen.

Da die Rendite der Abgott der

Da die Rendite der Abgott der Bankengurus und ihrer Jüngerschar ist, so werden diese niemals nicht Geld zinslos verleihen, tun sie dies doch, so haben sie dafür einen Grund: Im vorliegenden Fall dürfte man den Zusammenbruch des Spielgeldes Euro für sehr wahrscheinlich halten und deshalb lieber Deutschland Geld zu 0% Zinsen leihen wie Griechenland zu 20% und dies nicht nur, weil Deutschland seine Schulden zurückzahlen kann und wird, sondern vor allem, weil man am Ende der Laufzeit von den Griechen Drachmen erhalten wird, während man von Deutschland eben wieder Mark bekommen wird.
Ähnlich wie bei der Ziel2Saldenteufelei schafft also das Ausland sein Geldvermögen nach Deutschland, um dieses in eine sichere Währung zu retten; ob dies nun gut oder schlecht ist, läßt sich schwer sagen, da dadurch zum einen mehr deutsche Mark im Ausland umlaufen und so deren Akzeptanz erhöht wird und zum anderen entsprechend mehr neues Geld gedruckt werden muß, wodurch dieses unnötig an Wert verliert.

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