Kommentare

Spanien - der nächste Kandidat unterm Rettungsschirm?

Ich vermute: Spanien wird früher oder später auch ein Fall für den Rettungsschirm sein. Ebenso Italien (vielleicht auch Frankreich?)!

Wer von unseren unfähigen Politikern noch immer nicht verstanden hat, daß der Euro und diese EU in dieser Form keine Zukunft haben, der hat wirklich keine Ahnung von Ökonomie und schadet unserem Land!

Es darf keine weiteren Milliarden für Griechenland, Spanien, Italien, Portugal, Irland etc. geben, denn sonst sind wir bald auch pleite.

Deutschland kann und darf nicht für die Schulden halb Europas aufkoemmen, denn dies ist nicht möglich!

Die verschuldeten und insolventen Länder müssen sich SELBER helfen! Können (oder wollen!) sie dies nicht, müssen sie raus aus dem Euro!

Der Kollaps des Euro ist nicht mehr zu stoppen!

Der Kollaps des Euro ist nicht mehr zu stoppen!

Das "Aus" des Euro wird - früher oder später - kommen!

Jeder Mensch mit ökonomischen Sachverstand weiß das,
nur unsere unfähigen Politiker ignorieren die Realität und zahlen auch weiterhin unsere Steuer-Mrd. an div. EU-Pleite-Länder.....

Es ist eine Unverschämtheit!!!

Wer stoppt endlich Merkel, Schäuble, Westerwelle, Rösler u. Co.?

Wie lange wollen wir noch zahlen in ein Fass ohne Boden?????

Offensichtlich weiß...

...der "Markt", (Banken + Versicherungen etc.,
wie immer besser über die tatsächliche
finanzielle Situation Spaniens bescheid...!
Das ist jetzt schon das dritte mal innerhalb
weniger Wochen, das Spanien große Mühe hat,
selbst bei so hohen Aufschlägen, seine
Staatsanleihen am Anleihenmarkt zu platzieren!
Jedesmal ging es so um die ca. 2 Millarden EURO.
Und wir wollen diesem Land mal ebenso en passant
100 Miilarden, angeblich "nur" zur Bankenrettung
geben!! Unfassbar! Alleine die Bankia saugt nach
vorgelegten, offensichtlich gefälschten Bilanzen
für 2011, weitere ca. 20 Millarden dieses Geldes auf...!
Wann kapieren die Verantwortlichen eigentlich,
dass die Rettung von Banken, mit ihren nach wie
vor unserösen und rücksichtslosen Geschäftspraktiken,
alles in den Abgrund reißt??!
Ich jedenfalls kann nicht verstehen, warum man
hierzulande tausende von "Schlecker" Mitarbeitern
auf die Straße setzt, während man jetzt auch
spanischen Banken das Geld in den Rachen wirft...!?!

billiger als bei letzter Auktion

Zinsen waren niedriger, als bei letztr Auktion, wobei wohl überwiegende Bieter die spanischen Banken waren.

Aber da wir ja die Mastrich-Regeln zu Makulatur erklärt haben (nachdem selbt fleißig gebrochen) und bereits fast alle Schulden schon in Steuerzahlen-Verpflichtungen umgewandelt haben, bleibt der Weg verschlossen, daß jedes Land für sich haftet.
Die Chance haben wir vor 2 1/2 Jahren vertan. Wir haften bereits.

Bei allen Ländern hätte längst der Europäische Gerichtsruf angerufen werden müssen mit Klagen wegen Vertagsbruch; nur: wer selbst im Glashaus sitzt wirft halt nicht mit Steinen.

6 % sind keine hohen Zinsen

6 % sind keine hohen Zinsen bei 5 Jahren Laufzeit. Spanien hatte zu Pesetenzeiten immer auf ca. diesem Niveau gelegen. Einfach weniger oder besser keine neuen Schulden machen und schon sinkt das Zinsniveau.

Das sind Niedrige Zinsen !

Wer sich mit den Renditen für Staatsanleihen befasst kann feststellen dass Spanien mit den hier angegebenen Zinsen immer noch weniger zahlen muss als in den Jahren vor dem Euro.
Sowohl Spanien wie auch Italien, Frankreich und sogar Deutschland mussten für Staatsanleihen vor 1998 deutlich höhere Zinsen zahlen und damals war das normal.
Zinsen bis zu 10% und für Italien und Spanien sogar bis 20% für 10-jährige Anleihen waren keine Seltenheit.

Warum wird also heute um Zinsen zwischen 5% und 7% so viel Wirbel gemacht?

Alle haben vom Euro profitiert durch niedrigere Zinsen als vorher, auch Deutschland.
Wer frühere Renditen für Staatsanleihen sehen möchte:

http://www.markt-daten.de/charts/zinsen/staatsanleihen-eu.htm

In den unteren Tabellen kann man einzeln die daten für Spanien, Italien usw. sehen.
Vor 1998 waren die Renditen bei ALLEN Staatsanleihen höher!
Was soll also das Gejammer?

Warum soviel Wirbel um Zinsen

Warum soviel Wirbel um Zinsen zwischen 5% und 7% gemacht wird ist ganz einfach.

Zum einen ist das Wirtschaftswachstum niedrig, die Arbeitslosigkeit hoch und damit die Staatseinnahmen niedrig. Weiterhin ziehen die Leute ihr ganzes Kapital aus Spanien ins Zentrum der EU ab.
Da Spanien keine Kontrolle über seine eigene Währung hat, kann es dieser Situation nicht gegen wirken und abwerten.

Ich finde es lustig

Das hier leute sich hinstellen und meinen das sind niedrige Zinsen.

Als kleine Info wenn eine Verzinsung von 7% vorliegt bedeutet das das man bei 10 Jährigen Papieren nach ablauf die DOPPELTE Summe rausbekommt! Nicht den Zinseszinseffekt vergessen!

Und Zinsen auf Papiere die mit Peseten gelaufen sind konnten durch abwertung gegengesteuert werden was mit Euro papieren natürlich nicht geht!

Also bitte erst nachdenken bevor man postet.

Wer von wirtschaftlichen zusammenhängen keine Ahnung hat möge bitte schweigen.

@ Keyalha - Danke

Danke für die nette Belehrung.
Das gilt dann wohl auch für die deutschen Anleihen in DM?
Für die haben wir in den 80er und 90er Jahren ebenfalls deutlich höhere Zinsen zwischen 6 und 9% gezahlt und erst mit dem Euro sind diese gesunken.
Insofern war und ist der Euro für alle Länder ein Gewinn wegen dem deutlichen sinken der Zinslast auf Staatsanleihen seit 1998.

Und wer erzählt dass die früheren Zinsen bis zu 20% und mehr für Staatsanleihen von Frankreich, Spanien, Italien etc vor allem durch Abwertung abgemildert wurden erfindet vielleicht auch neue "wirtschaftliche Zusammenhänge".
Man sollte das mit dem vorher nachdenken vielleicht auch selbst nicht vergessen bevor man andere so nieder macht.

@Keyalha

Bei den allermeisten Staatsanleihen gibt es keinen Zinseszinseffekt Sie Experte.
Informieren Sie sich doch mal über StaatsANLEIHEN oder Anleihen allgemein.
Ich darf Sie zitieren:
"Wer von wirtschaftlichen zusammenhängen keine Ahnung hat möge bitte schweigen."

@aljoscha Oh doch den gibt es

@aljoscha

Oh doch den gibt es bei jeglichen frei Handelbaren Papieren also bei 99,2% aller Anleihen...

@Bernd1

Absolut richtig das galt für jegliche Anleihe die sich in dem Bereich bewegt völlig unabhängig davon wer sie ausgiebt.

Nein ich erfinde keine Zusammenhänge wenn ich 20% Zinsen auf eine Anleihe bezahle meine Währung in besagten Zeitraum aber um genau jenen oder einen höheren Betrag abwerten kann dann kann ich den Effekt durchaus abmildern bzw sogar komplett negieren. Lernt man übrigens im ersten Semester BWL...

Grade bei Langlaufenden Papieren ( ich sage nur 30 Jährige T-Bones ) kann man als anleger damit wunderbar sein Geld verbrennen.

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