Kommentare

EU einig, das ist gut so!

Es ist git und richtig wenn die EU dort Einigkeit zeigt.

Denn eine der Kernaussagen dieses Artikels ist ganz wichtig:
Die Finanzkrise ging von den USA aus und NICHT von Europa.
Wenn Herr Obama jetzt meint dass die EZB die ganzen europäischen Staatsschuöden aufkaufen soll wie es die Fed mit den US-Schulden macht ist das keine gute Idee. Gut dass die EU hier einig ist und die Kanzlerin stützt!

Hilflos und stur

Vielleicht ist es an der höchsten Zeit, sich belehren zu lassen angesichts der katastrophalen Situation in Europa. Hinweise dass die Krise anderswo ausgelöst worden sei, stimmen ersten kaum noch, und wirken zweitens hilflos und stur.
"Die Banken hätten sich in der von den USA ausgelosten Finanzkrise infektiert" hört sich nach dem üblichen Vorurteilen an, die USA für alles verantwortlich machen zu wollen um die eigenen Minderwertigkeitskomplexe ihnen gegenüber loszuwerden. Banken infektieren sich nicht einfach - sie machen eigene Investitionsentscheidungen, für die sie auch selbst verantwortlich sind. Die Amerikaner haben ihnen keinen Pistole auf die Brust gesetzt. Zweitens, sind die Ursachen für die Lage in kriselnden Euro Staaten zu mindestens gleichem, wenn nicht höherem Anteil in den dortigen Misswirtschaften zu suchen, die zu lange über typisch europaeisches Wohlfahrtststaatsdenken Wahgeschenke an die Bevölkerung verteilte, ohne zu wissen, wie dafür zu zahlen. Da muss man ansetzen

Bürgermeinung?

In all der EU-Berichterstattung vermisse ich stets eine Passage und zwar jene, wie denn der Bürger -insbesondere der deutsche Steuerzahler- zum Themenkomplex steht.

Offenbar ist dies den Medien nicht sonderlich wichtig oder wie erklärt sich dieses Defizit?

Beste Grüße

Keine Ahnung wer die Herren da sind

Werden mich wohl irgendwie repräsentieren.

Also aus meiner Sicht braucht Europa dringend Nachhilfe. Die letzten 100 Jahre Wirtschaftswissenschaften wären ein guter Anfang.

Und ja pöses Chian hat auch Handelsbilanzüberschüsse.

Doof nur das China nicht Mitglied einer Währungsunion ist, wie Deutschland, und damit die Union vor die Wand fährt. Außerhalb der Union ist das halb so schlimm. Was sollen diese faulen Ausreden also? China hat sogar seine Überschüsse abgebaut (nach BIP) in den letzten Jahren - und zwar mit Lohnerhöhungen ! Es wäre schön das mal da hinzuzufügen.

Hinzu kommt, dass die Krise wohl gerne in dne USA verortet wird, durch die endlose Gier europäischer Investoren, keinen direkten Zusammenhang gegeben hätte. Und heute wollen die damals Ahnungslosen sich nicht belehren lassen, obwohl sie nach vier Jahren immer noch ahnungslos sind.

Es ist allerhöchste Zeit, dass den ganzen ungebetenen Ratgebern aus dem angelsächsischen Raum von Zoellick bis Obama mal ein "Klappe halten" verdeutlicht wird. Man kann gar nicht oft genug darauf hinweisen, wer letztendlich Schuld an der aktuellen Krise hat und wer daran intressiert ist, sie am köcheln zu halten.

Wenn jetzt noch entschlossene Schritte der Europäer folgen, die Banken und vor allem die Schattenbanken an die Kandare zu legen, dann ist ein großer Schritt aus der Krise getan.

Angeblich kann eine Regulierung des Finanzkapitalismus' nur im internationalen Einvernehmen erfolgen, da sonst die Geschäfte in unregulierte Länder verlagert würden. Das stimmt nicht. Wenn Europa sich auf seine wirtschaftliche Stärke und Bedeutung besinnt und unmissverständlich klar macht, dass in Europa nur der Geschäfte macht, der sich an die hiesigen Regeln hält, dann spuren auch die amerikanischen Banken. Und wenn das Spekulantenpack abwandert und anderswo Chaos verbreitet, fehlt uns hier nichts.

22:32 — Kaleu

Wir, die Bürger, sind Stimm- und Zahlvieh.

Das ist die Rolle, die uns die "Parteiendemokratie" in Deutschland zugedacht hat.

Doch, habe mich da auch gewundert

... aber ZDF hat heute eine sehr tolle Sondersendung zur Wahl in Griechenland ausgestrahlt, und da wurde auch auf (zumindest der Deutschen) die Bürger-Meinung eingegangen.

Aber wer weiß, ob es nicht ganz in Ordnung ist, dass nicht immer auf die Meinungen des "einfachen Volks" gehört wird, da diese ja oft genug durch Medien und Ereignisse kurzzeitig verfälscht werden kann. Dann, schläft man ein zwei Tage (Manche auch Wochen :-) drüber und merkt, dass es eigentlich ganz gut läuft wie es läuft. Ich möchte auch keine Todesstrafe, Hände abhacken, Auge um Auge, usw. aus der Steinzeit zurück.

Kurz, noch lebe ich gut und habe etwas zu essen und kann für mein Geld auch etwas kaufen weil es noch einen Wert hat. Und das in Anbetracht, dass die Krise ja schon seit 2008 schwelt.

@ mueller1

"Hinweise dass die Krise anderswo ausgelöst worden sei, stimmen ersten kaum noch, und wirken zweitens hilflos und stur."
Ich weiss weder auf welchen Planeten sie leben, noch ob sie in den vergangenen 4 Jahren intesiv die Nachrichten verfolgt haben!?

Ihre Aussage ließt sich als ob es mal wahr war aber nun nicht mehr. Das ist falsch. Auslöser der Bankenkrise ist defenitiv in den amerikanischen Banken zu suchen. Das europäische Banken nicht auf sowas vorbereitet war und auch auf faule amerikanische Papiere reingefallen ist, ist in keinster Weise der Ursprung.

Hilflos und stur ist eher das Verhalten der amerikanischen Regierung und Notenbank zu werten.

Wachstum wohin?

Wenn alle Erdenbürger den Wohlstand der Deutschen erreichen wollten, würde das die Ressourcen von 2 Erdbällen verbrauchen. Für den Wohlstand der Amerikaner bräuchte man schon 10 Erdbälle. Aber auch bei denen scheint nur Wachstum zu helfen.
Also immer weiter mit dem Wachstums-Mantra, wir habens ja...

Zitat Merkel:

Zitat Merkel:

„Wir müssen das Fundament der Wirtschafts- und Währungsunion schrittweise bauen.“

Schön nicht wahr? Jetzt geht es los mit dem Aufbau des Euros!

LG Coolchen

Eurobonds nicht polarisieren,

Eurobonds nicht polarisieren, denn der Standpunkt ist doch klar und richtig - nicht ohne Einschnitte bei der Finanz-Souveränität. "Das geht Euch nix an" kann ja nun keine Devise sein, wenn man freiwillig die gleiche Währung teilt.

Und ein "Ein- und Austritts"-Euro, das wäre die Perversion des Gedankens, und nebenbei ein währungstechnischer Rollercoaster. Dann wäre die Frage berechtigt, wozu wir überhaupt im Euro sind.

Mich freut dass Europa hinter unserer Kanzlerin steht. Das ist ein wirklich positives Signal das mir zeigt, dass trotz der vielen Debatten Europa doch ehr zusammengerückt ist.

@ 22:32 — Kaleu:
viel besser, die vielzahl der Bürgermeinungen dazu spiegelt sich doch genau hier wieder :-)

Bürgermeinung!

Ja zu Europa.
Ja zu mehr Europa.
Ja zu noch viel mehr Europa sogar.
Ja zur Währungsunion.
Ja zum Euro.
Ja zur Fiskalunion.
Ja zur Wirtschaftsunion.
Ja zu einer möglichst scharfen Finanztransaktionssteuer auch nur in einem Teil der Länder, ob inner- oder außerhalb des Euro-Raums.
Ja zum Schengen-Raum.
Ja zur politischen Union.
Ja sogar zu einem Bundesstaat.
Ja zur Aufnahme weiterer Länder in den Euro-Raum.
Ja zu Erweiterungen der Europäischen Union auch insgesamt.
Ja insbesondere zur längst überfälligen Aufnahme der unstreitig zu Europa gehörenden Türkei.
Ja zur uneingeschränkten Solidarität der starken Länder bzw. Völker mit den schwächeren.
Ja speziell auch zum Einsatz meiner bzw. deutscher Steuergelder, um in Not geratenen Mitgliedern der Europäischen Union zu helfen.
Ja schließlich zur Griechenland-Hilfe, selbst wenn dieselbe noch wächst und niemals ganz zurückgezahlt werden mag.

Wer ist denn "der Bürger"?

Und wie wollen Sie dessen Meinung ermitteln?

Wenn man da ein halbwegs gescheites Ergebnis haben möchte müsste man eine representative Menge der Deutschen Bevölkerung einige Monate lang einem Intensivkurs über die Thematik unterziehen und die Leute dann detailliert zu vielen vielen Einzelpunkten befragen.

Und am Ende haben Sie all die Vorschläge, Meinungen und Forderungen die jetzt auf dem Gipfel diskutiert werden + einigen Schwachsinn.

Interessant wäre wohl das Mehrheitsverhältnis aber der Aufwand ist doch etwas hoch.

Rettungsfonds ade!

Mag sein, dass Griechenland nur der Vorläufer ist?
Klar wird man mit Hilfe einer neuen demokratischen Regierung versuchen, dass Wachstum wieder anzukurpeln, doch auch die kapitalistische Wachstumsmaschine hat ihre Grenzen, und dann stehen wir alle da wie Griechenland jetzt. Deshalb jetzt gemeinsam überdenken, ob weitere Sparpackete, Rettungsfonds und ähnliches lieber in eine Neuordnung, vorallem eines kontrollierten Bankensystems, investiert werden sollte.

Eigentlich sollte die ganze

Eigentlich sollte die ganze Welt und nicht nur ein Kontinent jeweils für sich zusammenrücken und den Schrottkapitalismus in die Sondermülldeponie geben.

Probleme selbst lösen

Hier wird immer nur geschrieben, dass ja sowieso an allem die Amerikaner Schuld haben.
Wirklich???? Haben die Amerikaner denn die europäischen Banken gezwungen irgendwleche Immobilenfonds zu kaufen? Haben nicht vielleicht die europäischen Banken viel zu wenig Eigenkapital gehabt um Verluste abzudecken? Sind die Amerikaner Schuld daran, dass in Spanien gebaut wurde ohne sich Gedanken über mögliche Käufer zu machen? Haben die Amerikaner den Griechen befohlen keine Steuern von Reedern einzutreiben, ihre Beamten mit 52 Jahren in den Ruhestand zu schicken und 16 Monatsgehälter für wenig Arbeit zu zahlen? Ich bin auch dafür dass die Europäer ihre Probleme selbst bewältigen sollen, nur ist das objektiv betrachtet bislang sehr stümperhaft gelaufen.

Sicher sind die einzelnen

Sicher sind die einzelnen länder selbst schuld bei solchen geschäften aber ich kann mir auch gut vorstellen das vieles von den us-banken auch rüber nach europa getragen wurde. Die amis denken nur in $ und das auch nur im quartalsweise. Was interssiert mich der rest denn erstmal bin ich selbst drann.

Stümperhaft? die amis drucken mehr geld zahlen ihre schulden und meinen jetzt wird alles besser. Sind die so naiv oder tun die nur so?

Selbst wenn griechenland gerettet ist steht das nächste land am pranger, ob Spanien oder italien ist egal. Wir leben in einer welt wo gezockt wird bis wir alle verlieren und keiner tut da was.

Die Amis machen druck auf eurpoa, deutschland soll mehr schulden aufnehmen etc. weil sie wissen wenn der euro kaputt geht kommt als nächstes der $ dran.

Die amis sind so was von überschuldet das die selbst nicht wissen wie sie daraus kommen sollen und deswegen jede anstregung unternehmen um von ihren problemen ab zu lenken mit allen was den einfällt.

So lange die sich noch streiten können,

steckt der Karren noch nicht tief genug im Dreck.

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