Kommentare

Der Blick aus GB auf die €kratur

Martin Callanan, MEP über das letzte Spanienpaket:
“It’s like wetting your pants at the North Pole – it feels warm at first, but soon leaves you in even more trouble”

“When the markets are unimpressed when Spanish banks are lent 100billion, you have a clear signal that the failure continues.”

Oh wie recht er doch hat. Rajoy versucht seinen Landsleuten sogar noch immer zu verkaufen, dass Spanien kein Hilfspaket erhalten habe, und keine Bedingungen erfüllen müsse.

Europa ist, wenn D und ein paar andere zahlen.

Und hierzulande keine Spur von Einsicht.
"Vorwärts immer rückwärts nimmer" sollte gerade den Deutschen als fatales Motto des Scheiterns noch in den Ohren klingen.

der spanische...

präsident bekommt langsam angst vor dem volk...
gut so

Löhne runter

Mehrwertsteuer rauf und Löhne runter. Natürlich trifft es wieder die einfachen Arbeitnehmer. Der Binnenmarkt wird dadurch abgewürgt und die Steuereinnahmen sinken. Was Merkel und Konsorten als "Lösung" durchsetzen ist der Untergang Europas.
Ich hoffe dass linksgerichtete Regierungen in Zukunft diesen Teufelskreis bremsen.
Es trifft immer die kleinen Arbeiter, nie das reiche Lobbyklientel.

Geld abgreifen...

..unter weiter über die Verhältnisse leben - der Deutsche wird schon weiter zahlen und den (leider) nicht gerechtfertigten Lebensstandard hoch halten ...... siehe Griechenland und Co.....bis die Kiste explodiert...

Standhaft bleiben

Es bleibt zu hoffen das die sPanier standhaft bleiben. Was der IWF empfiehlt ist immer das gleiche und führt nicht aus der Krise sondern verschärft diese noch, führt zu sozialen Verwerfungen und bevorteilt lediglich die Finanz-Akteure. Dieser Internationale Währungsfond ist nichts anderes als der Handlager des Untergangs der das Leiden der Volkswirtschaften verlängert.

Welche Staaten hat der IWF denn wirklich gerettet

seit seinem Bestehen? Die IWF-Forderungen sorgten doch quasi immer dafür, dass nach der Rosskur die reiche Oberclique noch mehr vom Land in den Taschen hatte ("Privatisierung") und der Rest sich dann auf dem Niveau eines Dritte-Welt-Landes befand. Aktuelles Beispiel: Griechenland.

In Südamerika ist der FMI (IWF) bereits ein Schimpfwort, in Europa wird er das hoffentlich auch bald werden.

die einzigen Empfehlungen des IWF

lauten stets und ständig Lohnkürzungen und Steuern rauf.
Wie wäre es mal mit einer ordendtlichen Besteuerung der Finanzjongleure und Bankstern, sowie Beteiligung der Großindustrie an den Schuldenabbau des Staates. Aber Eher würde der Rhein den Berg rauf fließen ehe das Großkapital zum Schuldenabbau herangezogen würde.

Spanien sträubt sich gegen IWF-Empfehlung .

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Jetzt haut spanien aber a.d. Putz ,,

mit anderen worten, Gehälter usw. werden nicht gekürtzt,, was denkt Merkel darüber , wenn man diese Aussage
m. d. Fiskalpakt in Verbindung bringt ?

eine dicke spanische Watchen für Merkel !

Oh, das gibt böses Blut beim nächsten Meeting .

Meetings u. Gipfel , das ist es , was d. EU-Politiker
mögen , vielleicht liegt es a.d. grandiosen Bewirtung

Aber Probleme ? Probleme gibt es nicht m. spanien
u. griechenland sagt merkel, es ist Alles im Grünen
Bereich ..

Man ist nur noch sprachlos , als gemeiner u. informierter Bürger .

Selbst wenn man 500 mrd r3einbuttern würde, es würde
sich nur marginal etwas ändern, die Arroganz ggüber
den "Helfern" bliebe unangetastet.

Danke an d. Politik f.dieses Europa !

Nicht Mehrwertsteuer, sondern Finanztransaktionssteuer

Ich kenne einen Steuer, von der der finanzindustriehörige IWF leider nicht redet, die weltweit eingeführt werden sollte: die Finanztransaktionssteuer. In entsprechender Höhe belastet sie vor allem diejeinigen, die mit Hochfrequenzhandel gewaltig abzocken, also die Verantwortlichen für diese Krise. Da hier das meiste Geld sitzt, können die Staaten so auch saniert werden.

Die Mehrwertsteuer ist dagegen eine Steuer, die vor allem die kleinen Leute belastet. Die haben die Krise in Spanien und Europa aber nicht verursacht, sondern die Banken und ihre Spekulanten.

hart aber wahr ist

dass die kleinen Leute in Europa, egal wo sie wohnen, ob in Spanien oder in Deutschland, die Zeche für die Spekulanten in aller Welt zahlen sollen. Eine Immobilienkrise gibt es nicht nur in Spanien, sondern auch in USA. Auch Irlands Bürger sollen für die weltweiten Zocker den Kopf hinhalten. Und wenn in den einzelnen Ländern nicht mehr genug zu holen ist, dann werden die Verluste eben europaweit internationalisiert. Deswegen: die kleinen Leute müssen zusammenhalten und sich nicht gegeneinander ausspielen lassen, egal ob sie in Deutschland oder in Spanien wohnen. Lasst uns eine europaweite 1% Finanztransaktionssteuer einführen. Sie bringt viele Milliarden vor allem von denjenigen, die sich in Spekulationen dumm und dämlich verdienen. Steht auf gegen Regierungen, die die Monster der Finanzmärkte( Zitat von Exbundespräsident und als ehemaliger Direktor des IWF vom Fach ) weiter hätscheln anstatt sie endlich an die Kette legen. Zeigt den Mächtigen der Welt, dass unsere Geduld am Ende ist!

IWF hat auch nur untaugliche neoliberale Voirschläge

der IWF gebärt sich mal wieder nur als verlängerter Arm der Banken und Neoliberalisten.
MWSt Erhöhung ist ablsolut das Gegenteil dessen, was Spanien braucht. Die Empfehlung müsste lauten: Banken und deren Manager und die korrupten Politiker in deren Gremien zu Kasse bitten, Steuern für die Spitzenverdiener erhöhen, für Kleinbetriebe und Niedrigverdiener senken, hohe Privatvermögen besteuern und all jene Investitionen fördern, die langfristige Arbeitsprätze schaffen, Rekultivierung der verödenden Landesteile z.B. damit das Wasser nicht noch knapper wird, anstelle - wie bisher - überflüssige Prestigebauten, nicht benötigte Flughäfen, u.ä. zu subventionieren.
Aber das alles will der IWF nicht antasten.

Der IWF reitet so ein Land nur in den Ruin, zum Profitwohl einiger Weniger.

falsch: Europa ist, wenn D und ein paar andere zahlen.

> Europa ist, wenn D und ein paar andere zahlen.

wir zahlen doch gar nicht. Was wir de facto machen, ist eine Verschiebung von unseren Steuergeldern an unsere Banken.

Es geht NUR darum, deren Interessen zu schützen.

Auch durch ständiges Widerholen einer Lüge wird diese nicht wahrer, wohl aber als wahrer geglaubt.

Also: lies einfach mal nach, wer konkret was von wem bekommt. In Griechenland und in Spanien.

Sind die Entscheidungsträger beim IWF denn allesamt Hohlköpfe?

Fast alle Ökonomen haben für Griechenland vorhergesagt, was auch eingetreten ist, nämlich Rezession. Und nun fällt im Falle Spaniens dem IWF doch tatsächlich nichts anderes ein, als die hinsichtlich Griechenland gemachten Fehler zu wiederholen.

Dass höhere Verbrauchssteuern und gleichzeitige Lohnkürzungen den Konsum verringern ist eine Einsicht, für die man kein Ökonomiestudium voraussetzen muss. Dass ein Nachfragerückgang auch ein Absinken der Produktion und des Handels nach sich zieht, dürfte auch nachvollziehbar sein. Dass dadurch die Arbeitslosigkeit ansteigt und die Einkommen weiter sinken, ist ebenfalls klar.

Offensichtlich nicht dem IWF. Oder geht es diesem nur darum, die Kuh solange zu melken, bis sie tot ist?

hätte Projektidee für spanische Regierung...

...einfach mal sagen wir 10 Millionen Euro bereitstellen für ein Dorf wo massen Arbeitslose sind, sagen wir jeder Einwohner dort bekommt 10.000 Euro an Spendengeldern, kein Kredit, mit der einzigen Pflicht ein für sich nachhaltiges Konzept einer Selbstversorgung als Bauer, Handwerker etc. vorzulegen, dass regional für Nachhaltigkeit sorgt und danach wird eben diese Projekt betreut ob es funktioniert oder nicht, was wären schon 10 Millionen ? Es geht nur mit einem regionalen Konzept, einfach mal probieren.

Ich vermute, das dieses zwischen EU und IWF ausgeheckt wurde, ..

... damit politisch weniger erfahrene glauben, diesmal beträfen die Auflagen für die Rettung von Banken auch nur diese.

Ich habe es ja schon oft genug dargelegt: Die Banken müssen vergesellschaftet, ein europaweiter Volksentscheid darüber notfalls mit einem Generalstreik erzwungen werden.

Mein privat bevorzugtes Schimpfwort für alle möglichen Ärgernisse ist übrigens seit einiger Zeit "flexibel". Macht der Computer wieder, was er will ist er eine "flexible Missgeburt." ... Was mir in den eigenen Wänden dazu so mit Blick auf die Politik einfällt, kann ich hier natürlich nicht wiedergeben, dann wäre mir der rote Balken sicher.

Richtig Paddi

und dazu noch eine Vermögenssteuer. In Dt. kämen ca. 10 Mrd. Euro pro Jahr an Steuereinnahmen hinzu. Aber dafür ist weder unsere Regierung noch CDU/FDP/SPD. Soviel zu "christlich" und "sozial".

Alle Achtung!

Der Rajoy imponiert mir. Der läßt nicht mit sich umspringen wie Papandreu. Ständig neue Sparforderungen und die Erpressung: "Setzt Du das nicht um, kriegst Du kein Geld mehr!" Wohin das geführt hat, haben wir gesehen.

Spanien will sich nicht kaputt sparen lassen. Wenn die die neuen Steuern zulassen, dann wird bald eine Troika auf der Matte stehen und weitere Belastungen der kleinen Leute zu Gunsten der spanischen Banken verlangen.

Eine Schuldenkriese duch zusätzliches deficit Spending

lösen zu wollen, ist an Absurdität nicht zu übertreffen. Die Wirtschaft wird ein paar Monate stimuliert, danach steht man mit noch mehr Schulden da. Das wurde schon x male in der Geschichte probiert, es funktionert nicht! Wenn ein Staat an ein Unternehmen einen extraauftrag über 100€ vergibt kann das unmöglich dazu führen dass dieses Unternehmen + Subunternehmen >100€ an zusätzlichen Steuern zahlt.

Ein Teil des Geldes wird immer über Importe ins Ausland abfliesen. So funktioniert das nicht.

Davon abgesehen, kein klar denkende Mensch investiert in einem Land das kurz vor dem Zusammenbruch steht. So funktioniert das nicht.

Die einzige alternative zu austerität ist Wachstum durch EFFIZIENSSTEIGERUNG. Dazu müssten die Südeuropäer blos ihr Verkehrschaos, Bürokratie, Korruption, organisierte Kriminalität und Kleinkriminalität mal effektiv bekämpfen, die laufenden polit. Streiks einstellen und den Bankensektor unter anständige staatl. Kontrolle stellen.

Wettbewerbsfähigkeit

... heißt das Stichwort. Ohne eine höhere Wettbewerbsfähigkeit wird Spanien die Krise nicht überwinden können. Auf den Waren- und Arbeitsmärkten bedeutet dies: niedrigere Löhne, flexiblere Arbeitsmarktstrukturen. Auf den den Finanzmärkten: ein ausgeglichenes Budget und langfristiger Abbau der Verschuldung.

Auch wenn das den Vorrednern mit ihren gut gemeinten, aber an der ökonomischen Realität vorbeigehenden Vorschlägen nicht schmecken mag: Der IWF zeigte richtige Wege aus der Krise auf.

Die Realität vollkommen aus den Augen verloren

Welche Aufwendungen vom Deutschen Steuerzahler seit mitter der 90er Jahre betrieben werden, dass es allen in Deutschland lebenden besser geht sollte den Spaniern ein Vorbild sein.
Wir wollen bestimmt auch lieber keine Pflegeversicherung zahlen, den Solidaritätsbeitrag und die Umweltplakette. Aber es geht nicht anders. Die Hartz IV Empfänger leben zum Teil schlechter als unsere Nachbarn auf der Iberischen Halbinsel.
Es muss gespart werden, überall. Das ist nicht nur Frau Bundeskanzlerin Merkel ihre Position, sondern garantiert auch die der Mehrheit in Deutschland. Ich hoffe sie gibt nicht nach. Die billigen Parolen in den Zeitschriften werden wir ertragen können.

Das liberale Hohelied @tmuc

Also ich würde gerne wissen, inwieweit der IWF in seinen Untersuchungen folgenden Effekt berücksichtigt hat:
1. Löhne sinken, Mehrwertsteuer rauf
2. Arbeitnehmer die auf Hypotheken sitzen, können nun die hohen Zinsen nicht mehr zahlen. Ihre Kredite werden zu faulen Krediten.
3. Neue Abschreibungen der Banken.
4. Neuer Rettungsbedarf, neue Staatsschulden.

Gibt es irgendwo die Originalforderungen mit Begründung vom IFW?
Man kann auf Dauer nicht mehr ausgeben als man einnimmt. Doch wenn man den Schuldner noch zusätzlich belastet, treibt man ihn in die Insolvenz und bekommt nur noch einen Bruchteil seiner Forderungen. Das ist jedem normalen Gläubiger bekannt.

@tmuc, es ist schön das sie der Liberalismus-Religion folgen. Ich folge Ihr nicht bedingungslos, genauso wenig wie dem Sozialismus. Denn die Realität ist komplexer und passt nicht immer in die eine oder andere Ideologie.

Erst ging es um eine Bankenrettung in Spanien...

... danach Stufte Moody Spanien herrunter.

Jetzt kommt IWF und möchte das Spanien den Gürtel enger schnallt.

Warum lassen die Spanien nicht einfach in Ruhe das machen was es für richtig hält?

Im Grunde genommen leidet

Im Grunde genommen leidet Spanien noch immer unter demselben Übel, welches Carl von Clausewitz einst feststellte: „Bei dem erstern ist es hauptsächlich die Schwäche, die gänzliche Abspannung der Regierung, welche seit vielen Jahren unaufhörlich auf die Nation einwirken, die Würde derselben, den edlen Stolz, als Repräsentanten ihrer ehemaligen Kraft, nicht vernichten, aber in Trägheit und des Lasters unnatürliche Verbindung fesseln konnten.“
Sollte die spanische Regierung jedoch ernsten inneren Wirren entgehen wollen, so muß sie die Verelendung des Volkes stoppen; indem die Räumungsklagen ausgesetzt, Obdachlose in ungenutzten Wohnungen unterbracht und natürlich die Armen hinreichend mit Nahrungsmitteln und Gebrauchsgütern versorgt werden; und anschließend muß sich das Land volkswirtschaftlich selbstständig machen und eine lange Durststrecke hinter sich bringen, da es im Außenhandel wenig zu gewinnen gibt. Andernfalls drohen schlimme Wirren bis hin zu einem erneuten Bürgerkrieg.

Spanien wird erpresst.

Erst wurden die Zinsen der Staatsanleihen durch die Spekulationsapparatur nach oben getrieben, jetzt will man dem Land unter diesem Druck neoliberale "Reformen" aufzwingen, damit sich einige wenige noch mehr bereichern können.

Räuber, Banditen, Raubritter...

oder was steckt hinter dem IWF ?

@ Lullimann: Dicke Backen

So richtig Ihre Einschätzung an sich ist, so steht es uns doch nicht zu, die Backen so weit aufzublasen.

Die Bundesrepublik Deutschland war nur unter Adenauer mal kurze Zeit schuldenfrei. Seitdem pumpen wir uns Jahr für Jahr Milliarden und niemand denkt darüber nach, dass das auch einmal zurückgezahlt werden muss. Aktuell Betreuungsgeld. Nicht aus voller Staatskasse, sondern auf Pump und Gucki und "Kriegste noch".

Die griechischen Beamten mögen sicher eine Belastung sein. Aber sind wir auch da soviel anders? Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Staat die Pensionen kaum noch bezahlen kann, respektive dafür Schulden machen muss.

Fazit: Jeder kehre vor seiner Tür und vor unserer liegt auch eine Menge Dreck.

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