Kommentare

Austritt oder EU-Zwangsverwaltung

Jeder weiss es: Griechenland ist aus eigener Kraft nicht reformfähig. Die alten Strukturen sind viel zu tief verwurzelt und Einsicht in das Notwendige liegt in weiter Ferne.

Nur unmittelbarer Zwang kann da helfen. Entweder durch die extreme wirtschaftliche Not nach einem Euro-Austritt, wenn keine Hilfs-Milliarden mehr fließen und GR wirklich nur das ausgeben kann, was es erwirtschaftet - oder aber eine Administration durch die EU, die mit allen Kompetenzen ausgestattet ist, Strukturreformen durchzusetzen.

Diese Überlegung haben die Griechen schon mal empört zurückgewiesen. Dabei wäre es absolut im Interesse der Normalbevölkerung, wenn die alten Seilschaften und Selbstbedienungs-Clans von aussen gesprengt würden.

Und im Hinblick auf einen Euroaustritt von GR: Man versucht uns einzureden, dann bräche die Eurozone zusammen. Das Gegenteil ist der Fall. Die Finanzmärkte würden aufatmen, wenn dieser unkalkulierbare Risikofaktor beseitigt wäre.

weitere Zugeständnisse an GR?

Selbst weitere Zugeständnisse an GR bringen keine Veränderung. Ganz im Gegenteil, das Loch wird immer größer. Je mehr sich Resteuropa durch sinnfreie "Rettungsmaßnahmen" verstrickt, desto verfahrener wird die Situation.
Was ist denn ganz konkret seit 2010 geschehen?
Wenig bis nichts. GR hat es verstanden Europa hinzuhalten und zu vertrösten.Statt endlich mal die Steuern von den Reichen ordentlich einzutreiben, werden die armen noch mehr geschröpft. GR beschäftigt ein Heer von Beamten, die aber ganz offensichtlich nichts auf die Reihe bringen. Je mehr Geld Europa in das Fass GR wirft, desto mehr hängt Europa selbst im Schuldensumpf fest. Wenn ich mir nur vorstelle wie hoch die Risiken für D. seit 2010 geworden sind, dann wird mir angst und bange.

@ habu

Da mit der EU-Zwangsverwaltung habe ich mich nicht getraut hier zu sagen, ist ja auch ein harter Schnitt. Aber nur so kann es funktionieren. Im Grunde sind 2 Jahre ins Land gegangen und eine Menge an Milliarden sind geflossen ohne dass sich in GR irgendetwas zum Besseren entwickelt hätte. Ganz im Gegenteil. Die Situation in GR ist auswegsloser denn je - egal welche Partei am Sonntag die Wahl gewinnt.

Mein persönliches Schreckensszenario - wieder keine regierungsfähige Mehrheit!

EU-Kommission ssieht Reformstillstand in Grie..

Man muß es immer wieder sagen u. betonen :

Es liegt zu 99,3 % i.d. Genen .........

ich verweise a. Herrn Sarrazzin !

Es ist wie Gummi,, den kann man bearbeiten wie man will,

es wird immer wieder seine ausgangsform annehmen ..

Es ist zwecklos , es ist vertane Zeit, Kosten usw.

Jede Hilfe ist f. G zu spät,

die Griechen wollen einfach nicht das (erforderliche)
"Spardiktat" durchziehen ,, es ist ihnen zu anstrengend, sie wollen das Lotterleben (auch i.d. Politik) so weiter leben , natürlich mit d. Kohle
a. Deutschland .
Der 100-MRD-Erlass , die sind längst auf Offshore-
Konten gebunkert, die haben dem Land 0 - Ergebnis
gebracht .

Wann begreift das Merkel endlich ??

Wenn es zu spät ist ?

Und der Barrosso ? bläst immer wieder ins gleiche
Horn ..

Es ist zum Verzweifeln , daß d. Politik immer nur
reagiert u. nicht endlich AGIERT !

Völlig natürlich

Natürlich haben die Griechen mit ihren Reformanstrengungen nichts erreicht. Das konnten sie auch nicht - dank der EU.

Die Aussage, dass soviel Geld nach Griechenland geflossen ist, ist eigentlich falsch, denn der griechische Staat und das Volk haben davon nichts gehabt. Damit sind lediglich die griechischen Zockerbanken so gestützt worden, wie es jetzt gerade wieder in Spanien passiert oder wie wir es selber mit der Hypo Real Estate gemacht haben.

So werden Milliarden verbrannt und die marode griechische Wirtschaft völlig zugrunde gerichtet.

Wenn die Griechen schlau sind, verlassen sie die EU. Wenn wir schlau sind, tun wir´s auch!

Überrascht das wirklich?

natürlich tut sich in GR nichts... warum auch? Geld wird doch weiter dorthin geschoben. Die restliche EU wird's schon nicht zulassen, dass die Zahlungsunfähigkeit eintritt. Also warum sollte auch nur eine Reform in Angriff genommen werden.

@ habu @ mondfee

Gebe Ihnen Recht.
Die Griechen können doch selbst entscheiden. Wenn sie aber Geld von uns wollen, dann müssen auch die Reformen umgesetzt werden und zwar konsequent. Dass nun verschiedene Interessengruppen diese dringed notwendigen Schritte blockieren, ist doch klar. Es ist doch bequemer und einfacher andere Länder fürs Nichtstun( Beamte ) und Steuerhinterziehung (Reiche ) zahlen zu lassen. Schluß damit!
Mit diesen ausstehenden Steuern könnten die unteren Schichten entlastet und Arbeitsplätze geschaffen werden.
Wenn nur bei den Armen und Geringverdienern gespart wird, entsteht sicherlich kein Wachstum.

was

wollen diese heuschrecken denn noch an fortschritten sehen, und, was wesentlich schwerer wiegt, wie soll griechenland denn fortschritte machen, wenn die geldgeber dafür sorgen, dass die griechische regierung ihrer bevölkerung eine reform nach der anderen aufs auge drückt, welche alle eines gemeinsam haben: das volk ausbluten, hunderttausende an den bettelstab bringen. wo bitte soll es da noch zu aufschwung kommen?
die milliarden, die man vor zwei wochen diesem griechischen neu-onnasis (wohlgemerkt selbst milliardär) in der schweiz zugeschoben hat, wären in griechenland besser aufgehoben gewesen!

@habu 1. Beitrag

Besser, einfacher, ehrlicher kann man es nicht auf den Punkt bringen. Danke.

Wo ein Wille ist, da ist ein Weg.
Wo kein Wille ist, werden die postkommunistischen Traumtänzereien einiger griechischer Politiker wie Seifenblasen zerplatzen.
Die Realität wird härter als jeder Sparkurs.

Ohne Möglichkeit zum Geld leihen, wird man leistungsmäßig mit Rumänien und Bulgarien in einer Liga spielen. Natürlich dann auch bei der Kaufkraft.

@mondfee und @habu

Merken sie nicht, was sie da reden. Griechenland soll von anderen regiert werden? Also wirklich, das kann doch wohl nicht ihr Ernst sein. Was hat denn Griechenland von den EU-Milliarden gesehen? Bedient worden sind fast ausschliesslich die (ausländischen) Banken. Und sie wundern sich, dass die Griechen nichts auf die Reihe kriegen. Renten werden massiv gekürzt, Gehälter mal eben um ein Drittel oder mehr gekürzt und die Arbeitslosigkeit steigt sprunghaft an. Ich möchte mal ihr Geschrei hören, wenn solche Massnahmen bei uns auch nur angedacht würden.

Natürlich ist Stillstand

weil seit Mitte März eben Wahlkampf war, und jetzt eben schon wieder Wahlkampf ist und gerade gar nichts beschlossen werden kann.

Ein bißchen fair sollte man schon sein.
Als ob bei uns zwei Monate vor einer Wahl sich eine Regierung mit großen Beschlüssen die Finger verbennen würde. Vor allem mit solchen Beschlüssen, die in Gr. nötig wären.

die Korruption in Griechenland ist nicht mehr heilbar

und daran wird sich auch die Troika orientieren müssen.
Geredet wird viel, gehandelt wird nicht. Daß die Zahlungen an GR eingestellt werden, daran glaubt wohl niemand ernsthaft.

Träume

@ Mondfee & habu und Befürworter,

Sicherlich ist ihr Gedanke von der Theorie her korrekt, nur die Realität ist leider kein Planspiel.

Es ist schlicht und ergreifend nicht machbar die Mentalität der Menschen zu ändern.

Und EU - Zwangsverwaltung hat GR doch jetzt schon, da stehen wir doch vor den selben Problemen, theoretisch wird bald alles besser, wohin es praktisch führt sieht man doch leider.

Solange es noch ausreichend Lobbys, Korruption und Gier gibt wird sich das Problem nicht durch politische Maßnahmen lösen lassen. Die zeiten in der die Politik die Wirtschaft lenken konnte sind vorbei.

Der Euro wird noch mehr Staaten ruinieren

Das war schon bei der Euro-Einführung klar, sie wurde gegen jede ökonomische Vernunft erzwungen.

Nie und nimmer kann eine gemeinsame Währung für wirtschaftlich unterschiedliche Länder funktionieren.

Oder doch ?
Ja, unter einer Bedingung: der Stärkere muß über Jahrzehnte oder Jahrhunderte hinweg Geld an die Schwächeren überweisen.
Transfer-Union nennt es sich.

Doch nicht einmal eine Transfer-Union funktioniert, wenn das Empfängerland von korrupten Politikern regiert wird.

Musterbeispiel Griechenland.
Es wurden mehr als 500 Milliarden Euro geschickt, das ist ein Vielfaches vom Marshall-Plan für Deutschland nach dem Krieg.
Wo ist das Geld geblieben ?

Die griechische Industrie ist kaputt, die Angestellten sind entlassen, weil es preiswerter war, aus Deutschland und anderen Ländern zu importieren.
Weil durch die billigen Euro-Kredite und dem Mißbrauch dieser Kreditgelder die Löhne erhöht wurden und
deshalb die griechischen Produkte weder im Inland noch im Ausland Käufer fanden.

@dummschnacker

Dass die Gehälter in den letzten 20 Jahren aber exorbitant gestiegen sind um sich das Wohlwollen der Wähler zu sichern wissen sie schon.

Während jahrelanger Lohnzurückhaltung z.B. in Deutschland gab es weiterhin mehr als moderate Lohn-und Gehaltssteigerungen in den südlichen Ländern.
Und das obwohl keine signifikante Steigerung der Wirtschaftsleistung dem gegenüber stand.
Gr hatte letztlich genau so viele Beamte wie Deutschland.
Allerdings bloß 1/10 der Einwohner.
Bezahlt wurde alles auf Pump und das über Jahrzehnte.
Sie hätten also den "Wohlstand" von heute/gestern ohne das massive Leihen von Geld also gar nicht erreicht.

Verstehen Sie?
Diese harten Rückschritte für die Bevölkerung sind also kein Betrug der EU sondern Anpassung an die Realität und Wirtschaftsleistung des Landes.
Dazu kommt noch ein riesen Abschlag für die aufgelaufenen Zinsen!

@dummschnacker

GR soll natürlich nicht von anderen regiert werden. Es müsste aber eine Art Insolvenzverwalter bestellt werden, der der GR Regierung hilft ein vernünftiges Steuer- und Verwaltungswesen auf die Beine zu stellen.
Ich weiss auch, dass die EU-Milliarden nicht an die einzelnen Griechen geflossen sind, sondern an die Banken. Wir müssen uns grundsätzlich fragen was der griechische Staat mit den Schulden gemacht hat, die er aufgenommen hat. Von diesen Schulden haben auch viele Griechen profitiert. Jeder 4. GR ist Beamter. Und durch das Nichtzahlen von Steuern haben die Steuerhinterzieher mehr Geld zum konsumieren gehabt. Die Gehälter sind teilweise um mehr als 20% gestiegen.
Mein "Geschrei" wegen der Agenda 2010, Rente mit 67, Auswirkung des Niedriglohnsektors hat auch niemand im Ausland interessiert.
Immer mehr Geld in das Fass GR hineinzuwerfen ist jedenfalls keine Lösung. Was hat den der "freiwillige" Schuldenschnitt in GR bewirkt? Nichts! GR gibt mehr geld aus als es einnimmt.

@Dave31

Natürlich ist die Mentalität von Menschen nicht änderbar und genau aus diesem Grunde musste der Euro in der Form scheitern.

Genügend Wirtschaftsexperten haben ja genau dieses Szenario vorhergesagt. Mir war es immer ein Rätsel, wieso der Euro so dilettantisch und überhastet eingeführt wurde.

Es ist doch traurig

Es ist doch traurig jedesmal
zu lesen das Griechen von
dem Geld nichts hatten!!
Natürlich haben sie nichts
von dem Geld aus Europa gesehen,
aber woher kommen dann
die Schulden??? mal ganz
einfach ausgedrückt:
GR Staat leiht sich in der
Vergangenheit viel Geld,
sehr viel Geld und kann es
heute nicht zurück zahlen!!!
Die EU pumpt nun Geld
nach GR um eine Staatspleite
zu verhindern, aber im
Gegenzug verlangt der
Geldgeber in diesem Fall IWF und
EU Reformen von GR, was
ja verständlich ist damit
zu gewährleisten ist das
GR irgendwann mal wieder
auf eigenen Füssen stehen kann
und die Einnahmen die
Ausgaben decken und nicht
die Ausgaben die Einnahmen
überdecken!!!! ich denke
die GR ist dazu in der Lage
und wird dies auch bewältigen,
das wird ein langer und
steiniger weg aber machbar
für GR......

@schafbock

Danke! Meine Gedanken perfekt formuliert.

Einfach pleitegehen lassen!

Es ist ein Fass ohne Boden. Wir beschädigen uns nur selbst durch weitere Zahlungen und es wird ein falsches Signal an die anderen Wackelkandidaten gegeben.

Das Großmaul Tsipras soll mit dem steinigen Boden der Realität Berührung bekommen. Vor allem ärgert mich, dass die jungen Leute ihm zujubeln. Da ist anscheinend ein Umdenken auf Jahre nicht in Sicht.

Und Reformstau heißt nichts anderes als: Die Gelder versickern weiterhin. Da man den Boden des Fasses nicht dicht bekommt, hilf nur, den Zufluss zu stoppen.

Die Griechen müssen deshalb weder aus dem Euro, noch aus der EU.

Gruß Harald Friedrich

@ AlterSimpel — 15. Juni 2012 - 13:48 —

Mit dieser Einschätzung kann ich völlig konform gehen.
Gerade die deutschen sollten für die führungslose Situation in GR besonderes Verständnis haben.

Wie schrieb der Kommentator so schön: "Aber für all das braucht es erst einmal eine neue Regierung." Und zwar mit einer solchen Mehrheit, dass auch zuerst als unpopulär empfundene Massnahmen zur Rettung des Staates durchgesetzt werden können.

Das man als Politiker dann nach einer Amtsperiode fertig ist, kennen wir auch. Aussitzen ist da schon einfacher. Da sind die politischen Gegner dann der Buhmann.

@Harald Friedrich

Das Großmaul Tsipras soll mit dem steinigen Boden der Realität Berührung bekommen. Vor allem ärgert mich, dass die jungen Leute ihm zujubeln.

Das liegt möglicherweise daran, dass Kostas Normalgrieche nichts von der "Hilfe" hat. Er verliert seinen Job bzw., wenn er eine Firma hat, muss er sie dichtmachen.

Da ist anscheinend ein Umdenken auf Jahre nicht in Sicht.

Das wird erst recht nicht so sein, wenn "der Zufluss gestoppt" wird, OHNE dass die Griechen den Euro verlassen können. Sanierung klappt nur mit einem Währungsschnitt, wie das Argentinien noch konnte. Wenn dann die Griechen erst recht verelenden, wird der Zuspruch zu den Linksradikalen sicherlich nicht geringer werden, dafür wird gleichzeitig der der Rechtsradikalen ("Goldene Morgenröte") weiter steigen.

@Kezzer

Deine Idee ist also: Weiterzahlen. Die Idee der Griechen ist: Weitermachen. Meine Idee ist: Schluss jetzt!

Es müssen die Verluste derer jetzt auch realisiert werden, die leichtfertig Geld gegeben haben, ohne genau hinzusehen. Momentan stehen die Beträge alle noch als Buchgelder da. Wir aber sollen alles abfedern und werden nur mit in den Strudel gerissen.

Die Verlierer mit ihren Schüttelschecks sitzen ja längst nicht nur in Griechenland. Aber das ist dann wenigstens gerecht. Wer "Trau, schau wem!" missachtet hat, der soll auch dafür blechen!

Platzende Blasen kann man überleben. Auf Dauer tragen substanzlose Finanzjonglagen sowieso nicht.

Gruß Harald Friedrich

@ Dave_31

" Es ist schlicht und ergreifend nicht machbar, die Mentalität der Menschen zu ändern."
Na gut, wenn sich die Griechen partout nicht helfen lassen wollen, dann müssen sie ihren Weg eben alleine gehen und auf Transferleistungen verzichten. Da habe ich nichts dagegen. Ich sehe jedoch überhaupt nicht ein, weshalb der fleißige, gestresste Deutsche diese Missstände bezahlen soll. Unter diesen Umständen muss Griechenland aus der Euro-Währung austreten.
Die Griechen werden ihre Unvernunft und Sturheit noch bitter bereuen. Jeder muss die Konsequenzen aus seiner Entscheidung tragen.

Völlige Unglaubwürdigkeit

Ich bedauere die einfachen Bürger in diesem maroden, korrupten und unfähigen Staat. Sie löffeln zunächst alleine die Suppe aus, während die Reichen und die Politiker sich schon längst so eingerichtet haben, dass ihnen kein Haar gekrümmt wird.
Sollte das auf Bankenrettung und Schuldenkrise reduzierte Europa nach der Griechenwahl wieder keine klare Entscheidung treffen, dürfte die Idee Europa bald tot sein.
Schade wäre es um die von großen Europäern einstmals ersonnenen Visionen, erlöst wären wir vom Brüsseler Wasserkopf, von einer demokratisch nicht legitimierten Kommission und von den Hundertschaften von Straßburger Abgeordneten, die im Prinzip eine Feigenblatt-Funktion erfüllen.

EU-Kommission sieht Reformstillstand in Griechenland

Die EU hat sich nicht an ihre eigen EU-Gesetze Art.125 gehalten, nachdem jeder für seine Eigenen Schulden zuständig ist!
Deshalb suchen die Damen und Herrn Politiker seit zwei Jahren eine Lösung, aber eine Handwerkliche Unmöglichkeit läst sich so nicht kitten.
In der Formel 1 fährt der letzte auch zur gleichen Zeit durch Ziel, nur ist er schon 2 mal überholt werden.
Ich kann dazu nur sagen, so geht es nicht!!!!!!!!!!!!

EU-Kommission sieht Reformstillstand in Griechenland

Die EU hat sich nicht an ihre eigen EU-Gesetze Art.125 gehalten, nachdem jeder für seine Eigenen Schulden zuständig ist!
Deshalb suchen die Damen und Herrn Politiker seit zwei Jahren eine Lösung, aber eine Handwerkliche Unmöglichkeit läst sich so nicht kitten.
In der Formel 1 fährt der letzte auch zur gleichen Zeit durch Ziel, nur ist er schon 2 mal überholt werden.
Ich kann dazu nur sagen, so geht es nicht!!!!!!!!!!!!

Planwirtschaft à la Griechenland

Die Strategie von Tsipras ist durchsichtig:

1. Wohltaten verkünden und sich wählen lassen
2. GR's Pleite anmelden
3. demzufolge Schulden 100%iger Haircut
4. Drachme einführen
5. einige Jahre a.d. Regierung bleiben u. wirtschaftlich am Existenzminimum herumwurschteln
6. irgendwann abgewählt werden aber eine dicke Pension einstreichen.

Alternativen für die Griechen?
1. Eine völlig neue Partei.
2. Bürgerkrieg und/oder Militärjunta
3. Auswandern und Alte u. Kranke zurücklassen
4. zu einem Billiglohn-Land werden (Niveau Moldawien)
5. Tauschhandel einführen.

Die Griechen haben im letzten

Die Griechen haben im letzten Jahrzehnt Lebensstandard und aufgeblähten öffentlichen Dienst über Unsummen von Schulden finanziert. Also hat NATÜRLICH auch der kleine Mann davon profitiert, der jetzt die Staatsschulden, aufgrund mangelnder Wirtschaftsleistung, nicht begleichen kann. Somit ist es vollkommen legitim, dass die Hilfsgelder jetzt vorrangig an die Gläubiger gehen. GR wurde in der Vergangenheit zu keinem neuen Kredit gezwungen. Viele Kommentatoren scheinen dies aber zu glauben, wenn sie jetzt die Banken als das eigentliche Problem ansehen.

Griechenland pleite gehen lassen

nun lasst Griechenland endlich pleite gehen, dieses ewige hin und her ist einfach schrecklich, für alle seiten

nach der pleite weiss man wenigstens was passiert und ist für andere länder schlauer

die griechen wollen die reformen nicht, die bevölkerung und die ministerien nicht, also Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende

Reformstillstand

Das ist aber eine Überraschung. Wir hatten doch blühende Landschaften erwartet.
Aber bestimmt wird Alex Tsipiras nun eisenhart sparen und die notwendigen Reformen durchsetzen. Geben wir ihm doch weitere 250 Mrd Euro, er wird es bestimmt richten....
Im Ernst, es gibt nur 2 Möglchkeiten. Entweder Eurobonds und eine finanzpolitische Union gründen oder WIR sollten aus dem Euro aussteigen.
Deutschland war schon Exportweltmeister BEVOR es den Euro gab. So wie bisher kann es auf jeden Fall nicht weitergehen. Entweder wir stehen zum Euro mit ALLEN Konsequenzen oder WIR sollten aussteigen. Die Griechen sind ja nicht so blöd und steigen freiwillig aus dem Euro aus. Mit Euro leben sie trotz aller Probleme immer noch besser als mit wiedereingeführter Drachme.

Merkelsche Wirtschaftspolitik

Merkels verlängerter Arm - die Troika - ist ein Deasaster für die Griechen. Die voll entfaltete Wirkung der Troika bescherte den Griechen
- einen massiven Rückgang der Wirtschatsleistung
- einen massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit
- einen massiven Anstieg der Armut
und
- einen massiven Anstieg der Staatsschuldenquote

Insgesamt ist das Wirken der Troika ein volkswirtschaftliches Horrorwerk.

@ DirkS

Ich persönlich will schon mal gar nichts, was das angeht. Ich hätte mir gewünscht, dass die Griechen zur Vernunft kommen. Ich bin auch nicht verantwortlich für das, was dann geschieht. Wie es dann mit dem total verschuldeten und verarmten Land weitergeht, kann ich Ihnen auch nicht sagen.
Wenn die Griechen die Hilfen annehmen und die nötigen Reformen umsetzen würden, wäre das für sie sicherlich auch schmerzlich, jedoch der leichtere Weg.

@Harald Friedrich

Deine Idee ist also: Weiterzahlen.

Habe ich das gesagt? Nein. Ich habe überhaupt nicht behauptet, ein Patentrezept zu haben, während Sie ein relativ einfaches anbieten: Geldhahn zu. Punkt.
Dass das - ohne eigene Notwährung - allerdings so ganz der Weisheit letzter Schluss ist, wage ich zu bezweifeln. Die Folge wäre vermutlich, dass der Normalbürger Griechenlands verelendet, und zwar auf lange Sicht, während manche Mitverantlichen ihre Schäfchen im Trockenen haben und womöglich noch daran verdienen.
In der Situation können Sie wahrlich nicht mehr erwarten, dass ebendieser Normalbürger "Einsicht" zeigt und sich in seine Armut und Perspektivlosigkeit schickt. Das widerspricht schon dem Selbsterhaltungstrieb.
Wäre ich Grieche und man würde Ihrem Vorschlag folgen, so würde ich alles daran setzen, einen Laden aufzumachen, und zwar hier.

Wie die Kommission sagt:

Wie die Kommission sagt: "Bürokratische Hemmnisse, Widerstand von Interessengruppen und politische Tabus." Das sagt eigentlich alles.

Die Verwaltung, insbesondere die Steuerbehoerden, gilt es zu reformieren oder ganz zu ersetzen. Modernes Datenverarbeitungssystem, schlankes System mit klaren Verantwortungen von oben bis unten, aggressive und zuegige Steuerpruefungen durch Pruefer mit Fachkenntnissen, und konsequente Vollstreckung.

Hat jemand schon das auf seiner Karte...?

Es kommt nach der Wahl zu sozialen Unruhen und das Militär putscht und greift ein.
Obristen 2.0 nehmen das Heft in die Hand.
Was dann???

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