Kommentare

Zwischen den Zeilen gelesen

Diese Größenoprdnung ist nach Auffassung der spanischen Regierung, aber auch des Internationalen Währungsfonds größer als das, was am Ende benötigt werden wird.

Wer sich über das Thema kundig macht, der weiß, dass der Kapitalbedarf in Spanien wohl zwischen 350 und 400 Mrd. Euro liegt. Zu solchen Berechnungen sollten auch Spanien, der IWF, die EZB und die Bundesregierung fähig sein. (Dumm sind sie ja nicht dort!)

Interpretieren wir also den Satz von Herrn Dr. Schäuble einfach so, dass er (und mit ihm die Bundesregierung) eben NICHT der Auffassung ist, dass 100 Mrd. größer ist als das, was am Ende benötigt wird. Mit anderen Worten: Schäuble und die Bundesregierung glauben NICHT, dass dieser Betrag reicht.

Bingo!

Wir werden also über die kommenden Tage und Wochen eine stete Erhöhung dieses Betrages sehen.

Wann kommt endlich eine demokratische Euro-kritische Partei, die diesem grausigen Treiben ein Ende bereitet?

"Große Erleichterung"

Die Lawine rollt...
stimmt wir Steuerzahler sind " Erleichtert "

Rettet spanische Banken - mit unserem Geld

Und "erleichtert" ist Schäuble dabei auch noch. Ob man das verstehen muss?

Zitat: "Dann wird die EU-Kommission mit der Regierung in Madrid über die Auflagen verhandeln, die Spanien als Gegenleistung für die Finanzspritzen erfüllen muss."

Kein Wunder, dass die Spanier bis zur letzten Minute gewartet haben, denn Europa wird Spanien genauso erpressen, wie es mit Griechenland geschehen ist: "Wenn Du nicht dies und jenes machst, dann drehen wir den Geldhahn zu!"

Griechenland ist pleite - das Geld ist verbrannt. Wenn es in Spanien in die maroden Banken und nicht in die Wirtschaft zur Schaffung von Arbeitsplätzen fließt, damit dort wieder Steuern gegeriert werden, wird dort dasselbe passieren.

Ich liebe dieses Europa, und die, die es regieren! (Achtung: Ironie!)

Anfangs empfanden wir es noch als unverschämt...

als Banken mit Steuergeldern am Leben erhalten wurden,
heute sind wir erleichtert wenn sie das Geld überhaupt nehmen.
Morgen werden wir eine Bankensteuer zahlen, damit diese seltene Spezies weiter überleben kann.

(Nur mal zur Erinnerung: Banken sind private Firmen die NUR ihrem Gewinn verpflichtet sind und diesen auch freudig ausschütten oder anhand von Anlagevermögen anhäufen.)
Was bekommen wir für 100 Milliarden als Sicherheit? Ein Versprechen der spanischen Regierung alles wieder zurückzuzahlen? Warum keine Aktienoptionen oder Pfändung von Sachwerten?

@Larkenschaper

Dann wird die EU-Kommission mit der Regierung in Madrid über die Auflagen verhandeln, die Spanien als Gegenleistung für die Finanzspritzen erfüllen muss.

So, wie der spanische Minister die "Rettung" gestern dargestellt hat, gibt es NUR Auflagen für den Bankensektor; der spanische Staat selbst bekommt das Geld "unconditional", also ohne weitere Auflagen.

Das weckt natürlich Begehrlichkeiten der anderen, bereits erfolgreich "geretteten" Staaten. Irland macht den Anfang. AFP meldet:

Ireland wants to renegotiate its rescue plan to benefit from the same treatment as Spain, which looks set to win a bailout for its banks without any broader economic reforms in return, European sources said on Saturday.

Das Ziel ist klar: "Bankenrettung ohne Sparauflagen". Schaun wir mal, wie sich Portugal und Griechenland (und vor allem: Italien) verhalten, wo klar geworden ist, dass einfach nur die Banken "gerettet" werden.

Wie gut, dass gerade EM ist. Da geht das alles unter.

Für die Rückzahlung...

Das Geld bekommen die Banken, für die Rückzahlung steht die Regierung grade.
So steht es oben und ich kann nur müde darüber lächeln.
Wer von der Regierung, egal von welcher, zahlt den was zurück, bzw. übernimmt Verantwortung?!

Das Geld bekommen die Banken, finanzieren muss es der europäische Steuerzahler, so sieht es doch aus!

Geld wird einfach nur als Zahl noch geschaffen ?

Was ist Geld eigentlich noch wirklich wert ?.

Ganz neutral betrachtet, schafft man doch nur noch Geld in bliebiger Höhe aus dem Nichts ?.

In Wahrheit ist es die Hyperinflation, wenn ale paar Wochen oder Tage so 100.000 Mio. oder 200.000 Mio. mal eben so neu geschaffen werden ?.

Nur das man es nicht wie in de Weltwirtschaftskrise ausliefern muss bzw. mit den LKW durch die Gegend fahren muss, sondern dies Geld lediglich nur noch als Zahl im Computer der Bundes- bzw. Zentralbank liegt ?.

Wenn es crashed ist es dann auch gleich weg ?

Monopoly

Die Vorgänge in Spanien zeigen doch deutlich, daß unser Papiergeldsystem erodiert und zwar exponentiell!

Herr Schäuble irrt, wenn er annimmt, daß die 100 Mrd. Euro in Spanien ausreichen werden. Das ist nur weisse Salbe!

Die spanischen Banken haben ihr Eigenkapital verzockt und jetzt gilt es, die Bilanzlöcher zu stopfen.

Die 100 Milliarden werden übrigens nicht bei den Banken verbleiben. Die sind schon in 4 Wochen via bank run auf Konten in Deutschland und der Schweiz.

Und dann sind die nächsten 100 Mrd. fällig, usw, usw.

Irrsinn!

So ist es Recht, das karzinogene System muss genährt werden, damit der Showdown noch weiter rausgezögert werden kann, wenn wundert’s also, das die Bankrotteure aufatmen u. Beifall klatschen.
Die Regierung, die durch dieses System erheblich angeschlagen wurde, selbst nicht finanz. intervenieren kann, soll für die Rückzahlung gerade stehen- wie verrückt und weltfremd ist das denn? Womit soll den Spanien gerade stehen? Da müssen sich die Spanier dann Geld wiederum leihen, wenn sie für die Banken einstehen müssen, wenn diese nicht in der Lage sind, ihre Verbindlichkeiten einzulösen!

Keiner kommt für die Schulden des anderen auf wurde von der Eurokanzlerin schwadroniert- jetzt kommen wir schon direkt für die Schulden fremden Banken auf, weil diese sich verhoben u. verzockt haben.

Das System ist so etwas von verlogen u. krank, dass geht auf keine Kuhhaut mehr u. mitten drin, die Bürger, die dies alles durch mehrfachen Verzicht bezahlen müssen- ich will diesen Euro und dieses Europa nicht!

Rettet die deutschen Banken! 100 Mrd. nur Startgeld.

Unglaublich, wie Schäuble weitere 27 Mrd. deutsche Mithaftung inszeniert, während in DE nur noch 90% der ALG-EmpfängerZahlungen erhalten, Tafeln kaum noch hinterherkommen und nicht mal die staatlich garantierten Kita-Plätze da sind.
Später soll die "Banken-Union" entstehen, unsere weitere Mithaftung für Privatschulden, neben dem Statsschulde der Südflanke, die immer unbeherrschbarer wird und die Hand aufhält. Spanien wird seine Sparprogramme aufgeben und viel mehr brauchen.
Was das Land an den Abgrund führt, ist, dass staatliche und private Schulden 7 Billionen € betragen (DE 10), der prvate Konsum also zurückgeht, während die mit viel deutschem Bankengeld provozierte Baublase nicht in Exportabitsplätze umgendelt werden kann. Nach GRE hat SPA nur 20% Exporte im BIP, ist zudem mit 28% der Lohnstückosten der Eurozone (26% über DE) wettbewerbsunfähig und erwirtschaftet ein jhl. Leistungsbilanzdefizit von ~4% des BIP.
Aus welchem Aufschwung sollen also die 7B€ Schulden getilgt werden?

Ich bin erleichtert und

Herrn Schäuble und allen anderen dankbar, die mein Geld an bedürftige Staaten und Banken überweisen. Ich hätte ohnehin nicht gewusst, was ich damit hätte anfangen sollen. Ich ziehe es ohnehin vor für andere mein Leben lang zu arbeiten, um letztendlich glücklich in absoluter Armut sterben zu dürfen. Danke!!

Und nochmal Geld für die

Und nochmal Geld für die Banken. Keiner lernt daraus und alles läuft weiter.

Das stimmt so nicht. Sie hätten schreiben müssen, die Erleichterung der Finanzmafia mitsamt den Märkten ist groß. Schließlich haftet der deutsche Steuerzahler dafür. Als deutsche Bürgerin stehen mit eher die Haare zu Berge, als dass ich mich freue.
Angeblich soll ja das Geld wieder zurückgezahlt werden. Wer`s glaubt. Da wird sich die Hochfinanz schon wieder einen Trick einfallen lassen, wie sie das Volk hinters Licht führen kann.

Ich fühle mich auch zukünftig erleichtert

Es ist einfach fremdes Geld auszugeben, meiner Meinung nach sollten die Politker mit gutem Beispiel vorangehen und 25% ihrer Bruttoeinkünfte dem Fonds überlassen. Die meisten von uns haben zu wenig Geld, um es im Ausland mit Gewinn anzulegen. Die Politiker ja.
Unsere Kinder werden die bittere Pille schlucken müssen. Vollzeitbeschäftigung in 15 Jahren klingt gut, aber leider nur bei Zeitarbeit Agenturen. Und das für einen Hungerlohn, der vorne und hinten nicht reicht.

Welchen Wert hat das geschaffene Geld des Finanzministers ?

Welchen Wert hat das geschaffene Geld der bzw. des Finanzministers eigentlich noch?

Angenommen es gibt 30 Banken, wobei die letzte Bank 900 Mrd. benötigt bei 2% Zins?

Also leiht diese sich bei der Vorletzten Bank 1598 Mrd. Mrd., die Vorletzte Bank bei ihrer vorherigen 1567 Mrd.
usw. ?.

Bis es an der erten Bank angekommen ist, welche von unserem Finanzminister 900 Mrd. garantiert bekam ?

Am Ende sind es 2 Bill. Euro, welche man hat schaffen müssen ?

Anbei Summe: Bank 1 - 30

900
918
936
955
974
994
1014
1034
1054
1076
1097
1119
1141
1164
1188
1211
1236
1260
1285
1311
1337
1364
1391
1419
1448
1477
1506
1536
1567
1598

In dem Zusammenhang...

... möchte ich auf 2 weitere Artikel gestern bei welt.de hinweisen:

1) "Grexit" könnte Deutschland seine Bestnote kosten (Quelle: tinyurl.com/c3w764e)

2) Europas Größenwahn führt zu seinem Untergang (Quelle: tinyurl.com/cayculo)

Aber zum Glück gibt's gerade die Fußball EM!

Fehlen erneut einem Land 300 Mrd., gehts erneut so weiter !

Nachtrag noch:
"
Angenommen es gibt 30 Banken, wobei die letzte Bank 900 Mrd. benötigt bei 2% Zins?
Also leiht diese sich bei der Vorletzten Bank 1598 Mrd., die Vorletzte Bank bei ihrer vorherigen 1567 Mrd.
usw. ?.", alles i einem Jahr !
"
Am Ende sind es 2 Bill. Euro, welche man hat schaffen müssen ?"

Und fehlen dann einer anderen Bank oder Land wieder mal 200 Mrd. oder 300 Mrd., wird das gleiche Geld schaffen, in kürzester Zeit erneut passieren müssen ?.

Denn brich eine Bank zusammen, sind die anderen "Kreditgeber" ebenfalls am Ende ?

Brandmauer reicht nicht

... man muß auch löschen.

Mit dem Geld erkaufen wir uns nur Zeit. Wenn wir diese Zeit nicht nutzen um die Wirtschaft wieder auf die Beine zu stellen, wird es nutzlos verbrennen.

Die elementaren Ursachen werden kaum angegangen (Löhne im Süden zu hoch, im Norden zu niedrig, ineffiziente Verwaltung, Korruption und Parteibuchwirtschaft, unverantwortliche Kreditvergabe und Spekulationen ohne Haftung ...).

Einfach immer mehr Geld in den Bankensektor zu buttern reicht nicht.

Die Banken brauchen in Spanien 850 Milliarden EUR

… und Schäuble weiss das auch.

In der Dimension ist da nämlich die Immobilienblase. Die Zocker, die auf spanische Immobilien gezockt haben (übrigens mit EU-Förderung) können auch der französische und der deutsche Steuerzahler nicht retten. Das ist einfach zu gross.

Diese Zocker sind durchaus auch in deutschen und französischen Fonds und Banken zu finden, übrigens, bei weitem nicht nur in spanischen.

Was machen die Regierungen in der EU gegen das Gezocke? Rein gar nichts. Keine Verbote, keine Regulierung, keine Kontrolle. Das Kasino bleibt weiter unbegrenzt geöffnet.

Die Demokratie hat "marktkonform" zu sein. Was das bedeutet, wird immer klarer: der Steuerzahler bezahlt die Spielschulden.

Spanien ist ein neoliberales Musterland

Keine Sozialleistungen, minimale Arbeitslosenversicherung (auf ein Jahr begrenzt, danach gibt's gar nichts mehr), und ein entfesselter, deregulierter Markt. Mehr kann man gar nicht "sparen" und "liberalisieren".

Das Ergebnis kann man jetzt sehr gut erkennen: der "Markt" mit seinen Zockern hat die Chance genutzt, und eine gigantische Blase, einen Riesenbetrug angehäuft. In Spanien wurden ganze Wohngebiete, ganze Städte gebaut und nie vollendet, die jetzt Geisterstädte sind.

Die gesamten Spielschulden durch diese Schneeballsysteme gehen in die Grössenordnung von einer Billion EUR (1.000.000.000.000 EUR).

Und wer hat da gezockt? Viele spanische Banken und Fonds, aber beteiligt sind auch Banken und Fonds aus ganz Europa, auch aus Deutschland.

Was wird den Zockern passieren? Rein gar nichts. Was gedenken Schäuble und Merkel hier zu tun? Nichts, warum auch? Das ist doch die "marktkonforme Demokratie", wie sie sich die SPD, die Grünen, die FDP und die CDU/CSU vorstellen.

Große Erleichterung ?

Eine Große Erleichterung sieht aber anders aus, zumindest bei mir.

Die Versumpfung ins Ungewisse wächst von Erleichterung zu Erleichterung...

Der Euro ist als politische Währung ...

.
...auf einem sehr starken + zudem viel zu sehr von Zufälligkeiten belagerten (Ab-)weg.

Es darf doch nicht sein, daß (nahezu) jeden Monat ein
anderer südländischer Euro-Staat sauer erwirtschaftete
Steuergelder aus der EU "benötigt", nur weil überall
derselbe Fehler begangen wird:

Staatsschulden, Staatsschulden + nochmals Staatsschulden !

Politiker jeglicher Couleur in jedem europäischen Staat
sind in der Lage, Staatsschulden wie 1 Stabsoffizier
zu verursachen - aber weder haften sie dafür (persönlich),
noch werden sie (straf-)rechtlich zur Verantwortung ge-
zogen !

Das muß umgehend geändert werden.

Die EU-Kommission muß festlegen, daß keinerlei Staats-
schulden mehr erzeugt werden dürfen. Basta !
.
.
"Der € wird genauso stabil die die DM" (Zitat Helmut Kohl)
(Realsatire)

"Am Golde hängt, zum Golde drängt doch alles.
Ach, wir Armen".

Zitat aus: Faust, Erster Teil, eine Tragödie
von Johann Wolfgang von Goethe
(geb. 1749 in Frankfurt am Main, gest. 1832 in Weimar)
- zeitlos -

@Bommelchen : Das sage ich

@Bommelchen : Das sage ich schon seit 2 Jahren. Europa fährt sich seit Beginn der Krise an die Wand. Mögen wir hoffen das das nicht in weiteren 2 Jahren in einer Katastrophe endet, und die verschiedenen Völker friedlich auseinander gehen um als Nachbarn zu koexistieren.

@ vanPaten

Stimmt! Jetzt wollen sie auch noch diese unsinnige und vollkommen ungerechte Banken-Union. Warum sollen denn seriös wirtschaftende Genossenschaftsbanken und Sparkassen für die Verluste der Groß-Zocker haften. Dann ist unser Geld dort auch nicht mehr sicher. Der ehrliche und fleißige Mensch, egal ob Arbeiter, Angestellter oder Unternehmer wird von den Heuschrecken auf`s Übelste betrogen, abgezockt und all seiner erwirtschafteten Werte beraubt.
Es geht nicht anders. Wenn wir dieses absurde System ändern wollen, müssen wir alle auf die Straße!

Staatsschulden? Spanien?

Hallo,

hast Du Dir die Entwicklung der spanischen Staatsschulden angeschaut? Ich vermute nicht.

Die Spanier haben da eine bessere Staatsschuldenquote als Deutschland.

Da liegst Du wohl falsch mit Deiner Analyse.

Erleichterung?!

Erleichterung darüber, dass eine weitere große Industrienation, ein Euro-Mitgliedsstaat vor dem Kollaps steht?

In was für Zeiten leben wir nur mitlerweile....?

Staatsbankrott

Es wird in Europa kaum erwähnt. Aber der letzte Staatsbankrott ist noch gar nicht so lange her, gerade mal 10 Jahre.
Argentinien hat es im Jahre 2002 getan. Die Zeit bis dahin bezeichnete man Argentinien-Krise. Seit diesem Staatsbankrott ist Argentinien wieder im Aufschwung.

Was bedeutet denn ein Staatsbankrott? Die Banken (also die, die des Volkes Kapital verzockt haben) dürfen den Pokertisch verlassen.

Und wir sind gar nicht so weit weg davon (wenn BRD nur selbst über sowas entscheiden könnte).
Der 2.größte Resort in der BRD Finanzagentur GmbH ist (nach Renten+Soziales) der "Schuldendienst", in welchem gar keine Schulden zurückzahlt, sondern nur die Zinsen bedient werden.

Die Erleichterung.......

ist nur noch groß solange die aufgerissenen Löcher noch gestopft werden können. Es ist einfach Wahnsinn wie krampfhaft noch versucht wird die sogenannte Einheitswährung noch zu retten. Als nächster Kandidat ist doch Italien dran denn deren Immobilienblase steht auch kurz vor dem platzen. Den Euro Kritikern wollte man ja keinen Glauben schenken und nun ist genau das eingetreten was die uns schon vor drei Jahren prophezeit haben. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Es ist schon fast als hinterlistig zu bezeichnen dass die Bürger keine Mitbestimmung bei diesem Wahnsinn haben.

Viele Falschdarstellungen...

...sind in diesem Forum speziell von jenen Schreibern zu lesen, welche sich besonders wütend präsentieren:

Einmal wird suggeriert, man könne statt Geld für Rettungsschirme "auszugeben" ja auch in DE die Harz4-Leistungen oder Renten erhöhen oder gleich jedem ein paar Tausend Euro überweisen.

Ein anderes Mal wird auf ein angeblich exponentielles Papiergeldsystem verwiesen oder suggeriert, es würden hunderte von Milliarden "neues Geld" in Umlauf gebracht.

Dabei wird gar kein zusätzliches Geld geschaffen, sondern nur bereits existierendes Geld mit Wertpapieren hinterlegt, welche im Euroraum einheitlich handelbar sind.

Denn wenn als Bankrun beispielsweise 100 Mrd. € von Spanien nach Deutschland/Frankreich/etc. umgebucht werden, werden geeignete Wertpapiere in eben jener Höhe benötigt.

Dieses Wertpapier wird über den EFSF geliefert.
Man darf nie vergessen: "Bankenrettung" ist nur ein anderes Wort für Spargeldrettung.
Klar ist aber man sollte die verantwortlichen Banker feuern.

System dabei

Wer glaubt denn allen ernstes dass unsere Spitzenpolitiker in DE und EU nicht wissen was sie da tun?! Die wissen Bescheid was die Tag für Tag verzapfen. Ich kann mir das nur so erklären, dass die ein Ziel haben, was nur durch eine grosse Krise erreicht werden kann. Die vereinigten Staaten von Europa sind und waren auf einem demokratischen weg nicht zu realisieren. Jetzt wird eben das alte Europa bewusst gegen die Wand Gefahren, damit man den Menschen die politische Union aufzwingen kann. Denn verarmte Bürger lassen sich das blaue vom Himmel Versprechen.

schlimm....

Dass das Geld denen zugeschustert wird, die die Miesere zu verantworten haben und nicht denen, die es brauchen um eine Erholung des Arbeitsmarktes zu generieren. Die Banken nutzen das Volumen nur um den Konzernen dann wieder mit hohen Zinsen belegtes Geld zu leihen. Die Rückzahlungen werden entsprechend schwer und viele Insolvenzen folgen. Somit platzen einige Kredite erneut und wir stehen in der Zinsspirale wieder auf Anfang. Nur dass diesmal die Abschreibungen auf nicht erfüllte Forderungen höher sind als zuvor.

auch für die Fanatiker heraus krististallisiert und wir zum grössten Teil mit Unsummen einspringen müssen? Haben wir nicht selber genug Schulden und Probleme, wofür das Geld bitter nötig wäre? In GR waren es zuerst auch nur Bürgschaften, dann der Schuldenschnitt, wer bezahlt das?
Sollen doch die den angeblich grossen Nutzen haben, nur prozentual vom Nutzen die EU finanzieren und nicht nur mit nicht vorhandenem Geld, also weiteren Schulden, reichen denn die über 2 Bill. noch nicht? Alles läuft immer schneller auf eine Weltwirtschaftskrise zu, d.h. ein Kapitalschnitt, wo 50% noch nicht reichen.
Haltet die Verträge ein, kein Land soll für die Schulden anderer aufkommen, die EZB soll nicht per Vertragsbruch faule Staatsanleihen in fast Bill.-Höhe aufkaufen, für alles haftet D. grösstenteils. Nur mit noch mehr Transfergeldern überlebt die EU und es werden schon -zig Mrd. an die vielen Nehmerländer verteilt. Unsere Freunde zeigen sich, wenn sie einzahlen müssen, s. UK, trotz Brittenrabatt.

@ Flugor: Ihre Darstellung hinkt

Leider ist Ihre Darstellung selbst falsch, da Sie staatliche Leistungsbilanzen inkl. Kapital- u. Handelsbilanz bzw. Target-2 für cross-border transfers mit dem ESFS verwechseln.

Dieser ist mit Staatsbürgschaften der 17 €länder gedeckt und gibt darauf als luxemburg.AG Schuldverschreibungen (Ihre "Wertpapiere") samt Zinsversprechen heraus,wogegen er mithilfe von Großbanken wie Goldman Sachs, die auch daran verdienen, vom Kapitalmarkt (also von Banken u.a. Finanzinstitituinen )Geld auf. Dieses geht gegen noch höheren Zins an die rettungsbeschirmten Länder (Irland, Portugal, GRE und jetzt SPA).
Fallen diese aus, ist DE ohne entspr. Stimmrechte mit 27% dabei, wie auch für alle Schulden die EZB und die direkte GRE-Hilfe.
Von 17 Euroländern nur noch 4 AAA-Rating (nicht mal mehr FRA), der Süden rutscht in Ramschstatus = Zinssteigerungen für EFSF. Alle Pleitiers bürgen also für das, was sie selbst nehmen und vorher nicht zahlen konnten. DE'S %-Anteil wächst pro Ausfallland = Steuererhöhungen.

Das System ist komplett durchgedreht...

Also, normalerweise freu ich mich doch erst, wenn ich jemanden GERETTET hab nach dem Hilferuf, nicht schon beim Hilferuf, oder? Da krieg ich eher PANIK, weil ich nicht weiss, ob ich ihn/sie/es retten kann...

Naja... heute ist... irgendwie... alles... anders...

Man glaubt es nicht mehr... was soll man sagen, wenn alle Entscheidungstraeger um einen herum vollkommen wahnsinnig geworden sind - je "wichtiger", desto wahnsinniger?

Fauler Kompromiss

Spanien ist definitiv NICHT "auf einem guten Weg", sondern auf dem Weg in den Abgrund.

Dass jetzt mit der Ausrede, man stopfe das Geld ja nur in die Banken und nicht in das Land als solches, die strengen Kontrollmechanismen und Steuerungsmöglichkeiten aus Brüssel umgangen werden dürfen, ist dabei nur das Sahnehäubchen auf der Katastrophe.

Mit ziemlicher Sicherheit wurde hier hinter den Kulissen ein fauler Kompromiss ausgehandelt. Spanien lenkt offiziell ein, bekommt Geld, braucht aber keine tiefergehenden Sparvorschriften aus Brüssel zu fürchten.

Mal sehen, wann die Griechen - in logischer Konsequenz - die gleiche Strategie fahren....

@Flugor

Ja, es gibt viele Falschdarstellungen, besonders hinsichtlich der sogenannten Geldschöpfung der Banken. Aber die Zahlen sprechen dennoch für sich. Die Basisgeldmenge ist bereits seit 2008 nicht mehr unter Kontrolle. Sehen Sie dazu unter folgendem link nach.

http://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Statistiken/Zeitreihen_Datenbanke...

Der Irrsinn besteht darin, dass Geld von reichen Spaniern ins Ausland (Zentraleuropa) transferiert wurde. Den spanischen Banken fehlen daher die Reserven. Dien europäischen Staaten leihen sich dieses Geld zu einem niedrigen Zinssatz bei ihren Banken und verleihen es zu einem höheren Zinssatz
an den spanischen Staat weiter, der es an seine Banken weiterleitet.

Resultat: Wenn der letzte Schuldner in dieser Kreditkette zahlungsunfähig wird, bleiben die Schulden bei allen anderen Staaten hängen. Gemeinsam in die Hölle.

Erleichterung wäre es, wenn

Erleichterung wäre es, wenn bein den Banken endlich mal Top-Manager persönlich zur Verantwortung gezogen würden.

Es muß Banken verboten werden, Kredite ohne ausreichende Sicherheiten zu erteilen. Und da, wie man sieht, in Kriesenzeiten z.B. Immobilien an Wert verlieren, müssen die Kredite in nicht Krisenzeiten so hoch abgesichert werden (z.B. mit 300% Sicheheiten), so das in Kriesenzeiten, kein Schaden entsteht.

Und obwohl die Banken ordentlich mit Schuld sind, muß die Hauptschuld dem einzelne Häuslebauer oder Bauherr zugesprochen werden, die ihre Finanzierung immer durch eine rosa Sonnenbrille betrachtet haben.

Erleichter wäre ich, wenn es gesätzliche verpflichtende Absicherungsgrenzen gäbe. Kein Kredit mehr, ohne eine Felsenfelsenfest Sicherheit. Und der Geldmengenmultiplikator muß deutlich abgesenkt werden.

vanPaten

Spanien kann gar nicht soviel aus seinem bis 2008 mit ca.40% des BIP gesunden Haushalt bezahlen, wie seine vor allem mit Unterstützung von deutschem Bankengeld leichtfertig mitprovozierte Immobilienblase an spanischen Bankenschulden verursacht hat. 2009 musste das Land 11,2% Neuverschuldung auf sich nehmen, 2010 10,2 %, um sein Bankensystem zu retten. Hauptgläubiger spanischer Banken sind deutsche Banken, die heftig mitverdienen wollten. Hier greift also ein Rädchen ins andere. Retten wir nicht die spanischen Banken werden sich heftige Auswirkungen bei unseren Banken zeigen.

Der spanische Staat und die EU haften für spanische Banken, damit deutsche und englische Banken ihr Geld bekommen. Daher müssen auch die deutschen Banken mit zur Verantwortung gezogen werden, die gierig Geld verliehen, ohne die Bonität der spanischen Banken zu prüfen

Der spanische Staat selbst war nicht so gierig wie der griechische oder italienische, sonst hätte er nicht bis 2008 seinen Laden in Ordnung gehabt

Gelder für Banken in Europa

Ja, das leuchtet doch ein.
Blödsinn verzapfen - auch weiterhin und Gelder anfordern!
Das hat doch was.
Wozu sollte man da irgendetwas am System ändern?
Sich noch ein bisschen zieren, och, nein, das können wir doch nicht annehmen, das wäre doch nicht nötig gewesen... und dann sind alle erleichtert, dass der gezierte dann doch annimmt?
Ich glaube langsam wirklich, ich habe den Planeten verlassen. Denn das hat nix mehr damit zu tun, das ich einmal gelernt habe, was rechtens ist. Und ich bin NICHT auf einem Baum groß geworden, Herren und Damen Politiker!

@Archimedes, @vanPaten - Das hängt doch alles zusammen...

Basisgeldmenge, LTRO, TARGET2, Leistungsbilanzungleichgewichte, ... sind letztendlich nur unterschiedliche Darstellungen des gleichen Problems, nämlich dass uns global jenes "Geschäftsmodell" geplatzt ist, welches für Jahrzehnte selbst von hoch dekorierten Ökonomen/Professoren für richtig befunden wurde...

Klar, dass dies keiner dieser hoch dekorierten Herren öffentlich zugeben will. Man würde ja zugeben, seinen Professor-Titel in Voodoo-Ökonomie gemacht zu haben.

Aber trotzdem müssen wir jetzt die resultierenden Probleme lösen und eines der Probleme ist, dass die Deutschen Großmeister im Geld-Ansparen sind, aber nicht jene Anleihen kaufen wollen, welche die Gegenposition ihres Geldes darstellen.

Die Folge sieht man dann als TARGET2-Salden und der LTRO der EZB übertüncht jenes Problem des "fehlenden Assets" nur.

Ca. 800 Mrd. € müssen also "irgendwie" via EFSF/ESM/Eurobond in Euroland so "umbenannt" werden, dass der Geldanspargroßmeister jenes Asset auch kauft.

!!! GROSSE INTERNATIONALE ERLEICHTERUNG !!!

"Die Erleichterung über den Schritt ist international groß." Na klar, insbesondere bei den Banken! "Der Grosse Dibelius“ von Goldman-Sachs hat in 2010 uns Steuerzahlern/Garantiegebern und den Politikern genau gesagt, wie der Hase läuft: "Banken, besonders private und börsennotierte haben keine Verpflichtung, das Gemeinwohl zu fördern". Später erklärte Goldman Sachs, der Satz habe im Original gelautet: "Banks, particulary private and listed institutions, do not have an obligation to promote the public good" - darum müsse es korrekter heißen: "Banken, besonders privat geführte, hätten keine öffentlich-rechtliche Aufgabe". Nicht erst seitdem plädiere ich dafür, alle Banken und insbesondere das bestehende Finanzsystem abzuschaffen und Typen wie diesen Dibelius und alle Bank-Bankrotteure (ja, bankrott kommt von Bank) als Staatsfeinde aus dem Land zu jagen oder zumindest öffentlich wie im Mittelalter an den Pranger zu stellen und deren Vermögen, auch das private, zu konfiszieren.

Larkenschaper

ist doch klar, dass Schäuble erleichtert ist: Die EU rettet spanische Banken, damit diese ihre Schulden an die deutschen Banken begleichen können. Ist doch besser als deutsche Banken retten zu müssen oder?

Der spanische Staat ist übrigens nur so hoch verschuldet, weil er die spanischen Banken bisher alleine retten musste. Bis 2008 hatte Spanien wesentlich weniger Schulden wie der deutsche Staat, die pro Kopfverschuldung war halb so hoch wie bei uns, die Staatsschulden betrugen nur ca. 40 % des BIP (Deutschland 66% )

Da der spanische Staat nicht so gierig war wie der griechische, italienische oder auch der deutsche, sind Auflagen für das Land auch unnötig. Die Spanier hatten zum Ende 2011 immer noch wenger 14 % Schulden (BIP) wie Deutschland. Sparauflagen sind für die Konjunktur der Wirtschaft Gift. Richtig ist dagegen die EU Kontrolle der spanischen Banken.

Die aufgewendeten Gelder müssen über eine entsprechende Finanzmarktssteuern wieder reingeholt werden.

@vanPaten - Thema Steuererhöhungen

Derzeit sind u.A. die Steuern auf Kapitalerträge zu niedrig, denn diese wurden damals auf Basis des geplatzten Geschäftsmodells gesenkt.

Diese Fehlentwicklung muss beispielsweise rückabgewickelt werden. (=Ihre genannten Steuererhöhungen).

Viele Probleme sind beispielsweise alleine schon dadurch lösbar, wenn bereits existierendes Geld in neue Investitionen gedrängt wird, d.h. Investitionen nicht via Kredit getätigt/gehebelt werden, sondern via direkter Beteiligung.

Dies erhöht die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes, was die Bedienung der existierenden Schulden stark erleichtert.

Dass die Ursachen der Leistungsbilanzdefizite ebenfalls angegangen werden müssen, dürfte klar sein, aber im Falle der Spanier kann man nun einmal nicht so argumentieren, dass Sozialleistungen gesenkt werden müssen, damit jene Banken Geld bekommen, deren Chefs Kredite fahrlässig vergeben haben.

Das Ding muss also bankenintern geregelt werden. Die Politik scheint dies erkannt zu haben.

Ausgangspunkt waren die USA und so langsam sind auch die anderen Global Player auf den Geschmack gekommen. Was gibt es schöneres, als auf Kosten der Steuerzahler ohne Risiken zocken zu können. Das möchten sie nun auch beibehalten. Freiwillig wird von diesen Geldjunkies auch nicht einer einen Millimeter von seiner Gier abweichen. Da helfen nur Gesetze. Es wäre alles nicht so weit gekommen, wenn die Bürger schon vor Jahren gegen diesen Raubbau demonstriert hätten.

Darstellung: