Kommentare

Die letzten 200000 Jahre haben Mütter die Kinder gut aufgezogen.

Die Frage "Wem nutzt das Betreuungsgeld?", ist leicht zu beantworten. Sie nutzt allen, die ihr kleines Kind nicht in eine Krippe schicken, denn sie kriegen 100 bzw. 150 Euro monatlich.
In meiner Sicht ist dieses mediale Trommelfeuer der neoliberalen Mainstreammedien und der Schröder-Parteien (Grüne, SPD) gegen das Betreuungsgeld sehr durchsichtig. Der Hintergrund ist doch einzig, man will die Mütter kleiner Kinder für den Arbeitsmarkt freischaufeln, und zwar nicht, damit sie "sich als Frau im Beruf verwirklichen" können, sondern weil die Wirtschaft an jeder zusätzlichen Arbeitskraft verdient.
Bezeichnend, dass es zu dieser Frage keine Umfragen gibt. Sollte es daran liegen, dass die betroffenen Mütter mehrheitlich das Betreuungsgeld positiv sehen?
Was Skandinavien betrifft. Die FES verschweigt, dass wie bei uns auch in Skandinavien Migrantinnen überdurchschnittlich stark arbeitslos sind und deshalb Zeit für die Kinder haben.
Und: wo ist die Forderung: Kindergeld für Hartz4-Empfänger?

Sach- und Menschenverstand

@ Neumünster:

Vorneweg: Ich bin zwar gebürtiger Bayer, aber kein CSU-Wähler (ja, das gibt es). Trotzdem bin ich ein Befürworter des Betreuungsgeldes. Es kann nicht Sinn und Zweck der Elternschaft sein, die eigenen Kinder möglichst rasch wegzugeben, nur um "sich selbst verwirklichen" zu können.

Im Gegensatz zu dem, was man so landläufig zu wissen glaubt und aus den Medien auch immer wieder hört, gibt es noch sehr viele Frauen, die ihre Kinder zuhause aufziehen möchten. Ab den vierten Lebensjahr sind diese dann ja sowieso mind. halbtags im Kindergarten. Ein Problem stellt sich somit gar nicht.

Das paßt natürlich etlichen gar nicht, vorneweg radikale Frauenrechtlerinnen (die oft selber keine Kinder haben) und die Arbeitgeber (mehr Arbeitssuchende drücken die Löhne). Warum die Gewerkschaften dabei mitziehen, entzieht sich meinem Verständnis.

Ich möchte meine Kinder auf alle Fälle nicht in der Kleinkinderkrippe wissen.

Und Skandinavien ist gesellschaftlich nicht unbedingt ein Vorbild.

Rotkäppchen, du blendest aber

Rotkäppchen, du blendest aber geflissentlich aus, dass „200.000 Jahre“ lang die Kinder in Großfamilien, Stammes- oder Dorfgemeinschaften aufgewachsen sind, in denen sich erstens auch die älteren um die jüngeren gekümmert haben und zweitens die Kinder viele gleichaltrige zum Spielen hatten. Heute, in der deutschen Ein-Kind-Gesellschaft muss doch jedes Kind sozial verkümmern, was nur allein oder mit dem Geschwister zu Hause rumhängt und von übervorsorglichen Eltern betreut wird, die angeblich „nur das beste“ für ihr Kind wollen.

Es geht bei Kindergärten nicht nur um „neoliberale“ Politik, sondern einfach auch um soziale Kompetenz der Kinder. Außerdem glaube ich kaum, dass die DDR ein neoliberaler Musterstaat gewesen ist, denn dort war öffentliche Kinderbetreuung gang und gäbe – und ist es im heutigen Ostdeutschland noch immer.

@ Kommerz - Sozialverhalten

"Heute, in der deutschen Ein-Kind-Gesellschaft muss doch jedes Kind sozial verkümmern, was nur allein oder mit dem Geschwister zu Hause rumhängt und von übervorsorglichen Eltern betreut wird"

Sorry, aber das ist doch Quatsch. Ich bin auch ein Einzelkind, und ich hatte Freunde, mit denen ich gespielt habe (so ab ca. drei Jahren), und meine Mutter hat mich dazu auch angehalten. Fernsehen war Nachmittags mal kurz drin ("Captain Future" war damals angesagt, Stichwort "Positive Vorbilder" werf' ich dazu mal kurz ein), ansonsten waren wir draußen, sind Rad gefahren und haben im Garten, am Waldrand und am Fluß einfach Kinderspiele gespielt.

Ich habe dieses Argument schon öfters gehört - angeblich würden heute alle Kinder nur zuhause sein und könnten ausschließlich in der Krippe soziale Kompetenz/Sozialverhalten erlernen. Ich halte das ehrlich gesagt für ein total vorgeschobenes Argument - oder anders gesagt für unwahr.

Gegenbeweis? Würd' mich interessieren.

Von wegen Wahlfreiheit

Es gibt diese Wahlfreiheit nur dann, wenn auch genügend KiTA-Pläte vorhanden sind. Dies ist in Bayern noch nicht der Fall.
Eine arbeitende, alleinerziehende Mutter hat somit keine Wahl, sie wird zu Hause bleiben müssen und mit 100Euro abgespeist, wenn kein KiTa-Platz vorhanden ist. Alternativen dazu hängen vom Geldbeutel ab.

Generell haben die Parteien seit Jahrzehnten eher das Wohl der Wähler, als das der Kinder im Blick. Es ist diese Klientelpolitik, die zwar viel Geld kostet aber kaum Geburten hervorbringt. Andere machen das viel besser.

Das erklärt auch, warum Unsummen an Geldern verschwendet werden an Eltern, die gar keine Unterstützung bräuchten (etwa durch Kinderfreibeträge oder wieder beim Betreuungsgeld), weil sie ihre Kinder ganz fürstlich selbst versorgen können.

Das deutsche System ist somit kinderfeindlich und elternfreundlich, ihm zugrunde liegt ein Wahlanreiz, kein Erziehungs- oder Gebäranreiz.
Diese Art staatlicher Fürsorge nützt den Parteien, nicht den Kindern.

Welche Erfahrungen gibt es?

Sehr interessante, wie dem Artikel zu entnehmen ist. Unfassbar, der CDU/CSU sollte man per Gesetz ganz schnell das Wort "christlich" streichen lassen, dann wachen ein paar Wähler vielleicht auf.

bitte beachten:

es handelt sich um die Betreuung von ZWEI- und
DREIJÄHRIGEN Kindern.
Da sind Sprachförderung und Sozialisierung nicht die vorrangigen Gesichtspunkte, sondern das sichere Umfeld der Familie, vor allem die eindeutige Bezugsperson, im allgemeinen der Mutter.
Danach,ab Alter von 3 Jahren werden Spielkameraden und Sprachförderung wichtig, aber für diese Zeit ist kein "Betreuungsgeld" mehr vorgesehen.

Also bitte nicht über Dinge streiten, die garnicht relevant sind!

Das Elterngeld ist unsozial,

Das Elterngeld ist unsozial, es dient in erster Linie besserverdienenden Eltern. So koennten zwei gutverdienende Menschen sich aus den oestlichen Staaten eine Betreuerin holen, die sich um das Kind kuemmert. Die Tatsache, dass Hartz IV Empfaenger eine solche Leistung nicht zusteht, bedeutet auch, dass diese somit die besserverdienenden Menschen unterstuetzen. Ich denke, man sollte endlich eine Loesung finden, wie man den Anspruch auf einen KiTa Platz verwirklichen kann. Gerade Kleinkindern benoetigen eine qualitative Erziehung. Diese werden einige Eltern nicht leisten koennen.

...

Es können sich einfach nicht alle leisten dir Kinder daheim zu erziehen! Das ist Fakt. Da bringen einem die 100-150€ nichts. Ich war selbst in kindertagesstätten, solange meine Eltern arbeiten waren. Ich sehe es wie Neumünster, Bayern will sich davor drücken Tagestätten zu errichten.

Au-Pair bei einerr ALG II Familie?

Schon interessant, mit welchen Argumenten von der Befürworterseite um sich geschmiessen werden. Ganz interessant ist das Thema Wahlfreiheit, die ja durch Kita-Plätze angeblich ja abgeschafft werden. Das ist eben nicht so, es gibt keine Pflicht sein Kind in eine Kita zu geben. Sprich man kann jetzt so gar schon sein Kind zu Hause erziehen. Dies wird auch ohne Betreuungsgeld weiterhin möglich sein.
Es ist eine reine CSU-Abwehr Kampagne, weil sie es versclafen haben in Bayern Kitaplätze zu bauen, auch fehlen Ganztagsschulen in Bayern. Ich glaube nicht das die CSU bewusst ist was sie für eine Lawine lostritt. Ich werde zum Beispiel prüfen lassen ob mir keinen Geld gegeben werden muss, weil ich nicht ins Theater gehe oder mir staatliche Musikkapellen anschaue etc.

Und wem nutzt das Geld? einem ALG II Empfänger nicht, nur die die schon ausreichend Geld haben, welcher ALG II Empfänger hat schon ein Au-Pair angestellt?

Wie so verhindert die CSU den Kita Ausbau in Bayern?

die Familie soll zerschlagen werden

das ist doch seit Jahren das erklärte Ziel der "Elite".
In den USA gibt es bereits 24 Std Kindergärten für Kinder ab 0.
Indoktrinierte Erzieher, die in sozialistischer Manier den Staat glorifizieren, Genfood als gesundes Kindergartenfrühstück, Impfzwang und Antibiotika bei jedem Hüsteln sorgen dann dafür, dass "Kind" frühzeitig wirtschaftlich der Industrie dient und sicher nicht gesund alt wird.
Familiäre Geborgenheit bei Eltern, die das Spiel durchschaut haben und dies ihren Kindern mit auf den Weg geben, sind nicht erwünscht.
Klar, dass das Betreuungsgeld abgelehnt wird.

Wir sind an dem Punkt angekommen,

wo sich das Einkommensteuerrecht schon seit mindestens zehn Jahren befindet. Man könnte nämlich alle Förderungen bis auf die Grundsicherung abschaffen und keiner würde was merken. Speziell in der Kinderbetreuung regiert die Gießkanne wir nirgends sonst. Vielleicht wird demnächst noch ein Umweltbonus für besonders prall gefüllte und damit gut ausgenutzte Babywindeln gezahlt.

Soziale Kompetenz

müssten eigentlich erstmal andere lernen, bevor man davon redet, sie ein- bis dreijährigen bezubringen.

Manchmal habe ich den Eindruck, man will dem Staat alle Aufgaben zuschieben, um anschließend dann kräftig schimpfen zu können, was dieser Staat alles falsch macht.

Ich habe mich bei dem Betreuungspersonal im Kindergarten,
(nicht Kita) meiner Enkel erkundigt, was man den Kleinen denn an sozialer Kompetenz beibringt. Die Antwort war:
Sich durchsetzen, notfalls mit Gewalt!!
Welch Wunder, dass in der ersten und zweiten Klasse rund ein Drittel der Kinder Jiu-Jitsu Kurse besuchen, um sich gegen die "soziale Kompetenz" zu verteidigen oder sie durchzusetzen.

Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass Kinder, die
von ihren Müttern erzogen werden, in der Regel zu wertvollen Menschen heranwachsen.

Geborgenheit und Liebe im Kleinkindalter sind für die Entwicklung eines Menschen das Wichtigste überhaupt.

Geld für was eigentlich?

Also, entweder ich will ein Kind oder zwei, oder ich will keine.
Wenn ich Kinder möchte, dann sollte ich auch Zeit fü sie haben, denn ansonsten stellt sich die Frage: wozu? Wozu Kinder, wenn ich eh keine Zeit mit ihnen verbringen, sie erziehen möchte? Als Gebärstation für einen alternden Staat? Und damit das besonders reizvoll ist und dem Staat keine Geld für Unterbringung kostet, dafür gibt es dann Kopfprämie. Ja, das hat was. Und noch besser ist es, wenn dann ein au-pair auf die Brut aufpasst, sie verwahrt und Muttern für kleines Geld bei Schlecker & Co. malochen geht. Ich glaube, da wäre ich gerne Kind. In dem Kreis der Familie, in dem Staat würde ich gerne groß werden.

@Akmon

Was hat denn das Betreuungsgeld mit der Zerschlagung der Familien zu tun? Die Alternative zum Betreuungsgeld heißt doch nicht etwa Zwangsbetreuung.

Welche ...

... Frau geht wegen 100€ Unterstützung für die wichtige und anzuerkennende Erziehungsleistung nicht mehr arbeiten? Den Linken passt es einfach nicht in dem Kram das es noch Mütter gibt, die ihre Kinder selbst erziehen wollen. Das Betreuungsgeld ist längst überfällig.

Sich mal schlau machen

Ich wundere mich über viele Kommentare, die tatsächlich eine Krippenbetreuung unter 3Jahren befürworten.
Aus neurowissenschaftlen und kinderpsychologischen Studien, die sich mit dem Thema "Fremderziehung" in Krippen auseinander gesetzt haben, geht klar hervor, dass Kinder unter drei Jahren in erster Linie Bin(d)ung und keine Bi(l)dung benötigen.
Man weiß, dass Kinder in den Krippen eher verwahrt als betreut werden. Nähe, Liebe, Geborgenheit sowie das individuelle Eingehen auf ein Kind fördert den Geist und die innere Stabilität des Kindes. All das kann eine Krippe nicht bieten.
Ferner weiß man doch, dass unsere sogenannten Pädagogen an den Universitäten ausgebildet werden. Wer gibt den pädagogischen Stoff vor? Antwort: Der Staat. Also möchten wir wirklich nur noch staatlich erzogene Marionetten, ähnlich wie in China oder anderen diktatorischen Ländern?

Es nützt der Wahl und der Vertuschung

"Bildung ist unsere wichtigste Ressource!", diesen Satz von Frau Merkel habe ich immer noch im Ohr. Und da die Betreuung von Kindern und Schülern sooooooooooo teuer ist, kümmert man sich nicht drum. So müssen Eltern für die Schule Vorhänge kaufen, Wände streichen und Möbel und Geräte spenden. Zudem können sie oft wegen mangelnder Kinderbetreuungsangebote gute Arbeitsangebote nicht annehmen bzw. bekommen HartzIV-Kürzungen, wenn sie aus diesem Grunde einen Job nicht annehmen.

Damit sie darüber nicht allzu sauer sind, den Eindruck bekommen "Hey, die tun was!", so die Regierung wiederwählen und nicht mehr allzu harsch über die Mängel urteilen, drückt man ihnen ein finanzielles Trostpflaster in die Hand.

GROTESK

H4-Empfängern steht das Betreuungsgeld zu, aber sie bekommen den Betrag vom H4-Geld gleich wieder abgezogen.

Ich kann einen noch groteskeren Vorschlag unseren volksnahen Politikern anbieten:
H4-Empfänger, die ihre Kinder in die staatlich subventionierten Kitas schicken, erhalten dadurch einen geldwerten Vorteil, das muß durch entsprechenden Abzug beim H4-Geld berücksichtigt werden.

Schließlich soll es doch gerecht und nach dem Gesetz zugehen.

Keine Rundum-Betreuung

Ein Bindungsschaden am Kind kann durch das Elterngeld nicht verhindert werden. Ist es denn schon schädlich wenn ich mein Kleinkind bei Oma vorbeibringe - sie ist ja nicht die Mutter ?!

Die Kinder werden nicht 7 Tage 24 Stunden lang in eine KiTa gebracht. Die Eltern dürfen wie bisher das ganze Wochenende sowie an Wochentagen "den Rest des Tages" mit ihren Kleinkindern verbringen. Also, Kindesschäden sind wegen KiTa-Besuch wohl nicht zu erwarten.

Viel Lärm um Nichts

Ich frage mich, wer wird das Betreuungsgeld denn in Anspruch nehmen?
Ich bin Vater einer 1,5 J. Tochter und habe den Luxus 1 Jahr Elternzeit zu nehmen. Das kostet uns ca. 1000,-€ pro Monat (Einkommensverlust in Anrechnung der sonst fälligen Kitakosten).
Selbst wenn ich wollte, ich könnte garnicht länger zu Hause bleiben, weil wir es uns finanziell nicht leisten können. Die max. 150,-€ Betreuungsgeld würden das doch auch nicht ändern, weil sie nicht ansatzweise unseren Lebensunterhalt sicherstellen könnten und mein Gehalt ersetzen. Wer also kann es sich überhaupt leisten, zu Hause zu bleiben? Diejenigen, die ohnehin keinen Job haben, oder die Elternteile, deren Partner soviel Gehalt nach Hause bringt, dass für den anderen keine Erfordernis besteht arbeiten zu gehen. Die (meistens) Frauen, haben in diesen Fällen ohnehin nicht vor arbeiten zu gehen. Statt des Betreuungsgeldes wäre eine angemessenere, rentenrechtliche Anerkennung von Kindererziehungzeiten meines Erachtens viel sinnvoller.

An die Befürworter?

Wieso ist das Betreuungsgeld notwendig? Es wird doch niemand gezwungen sein Kind in die Kita zu geben. Hier werden mit fadenscheinigen Argumenten um sich geworfen, das Kind verarmt in der sozialen Kompetenz etc.

Wie gesagt es gibt jetzt schon die Wahlfreiheit, wieso also das Betreuungsgeld? Ich bekomme auch kein Geld, weil ich nichts in Theater gehe oder mir ein staatliche Musikkapelle anhöre. Das Betreuungsgeld dient nur dem Freistaat Bayern, da sie es verseumt haben, rechtzeitig Kita-Plätze zu schaffen und nun durch das Betreuungsgeld hoffen, dass sie von einer Klageflut verschont bleiben. Der CSU geht es nicht um das Wohl der Familien, sondern nur um ihr eigenes Wohl.

Denn man braucht das Betreuungsgeld nicht, da es bereits die Wahlfreiheit gibt. Auch was nicht in Ordnung ist das man ALG II Empfänger das Betreuungsgeld verrechnen würde, obwohl sie genauso die Kinder erziehen müssten wie eine Familie die kein ALG II Empfänger ist.

Betreungsgeld ist nur Augenwischerei!

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