Kommentare

Hört sich irgendwie super

Hört sich irgendwie super an:)!!

Ein Anfang

Die vorgeschlagenen Änderungen (vor allem die letzteren beiden) sind sicherliche gute Ansätze um das Problem von Verschwendung und Überproduktion anzugehen.

Aber wenn tatsächlich langfristig ökologisch gewirtschaftet werden soll, muss die wahnwitzige Idee gebrochen werden, dass das Maß der persönlichen Freiheit und individuellen Rechte eines Menschen sich daran ablesen lässt wieviel er kaufen und besitzen kann. Zu weiten Teilen ist man der Auffassung, dass wirtschaftliche Stärke des Einzelnen, geistige Unabhängigkeit widerspiegelt, und könnte damit nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Weder die Anzahl der Südfrüchte im Supermarktregal macht einen Menschen frei, noch die Menge an Handys die er sich leisten kann. Es soll Leute in den weiten des Internets geben, die Weltraumtourismus bereits für eine Art von Menschenrecht halten.

Wenn 'Freiheit fordern' wieder bedeutet frei denken und gesellschaftlich/politisch agieren zu wollen, dann sind wir einen Schritt weiter.

hmmm

und was wenn ein Brummi oder Autofahrer mal gegen die Trasse fährt und sie beschädigt, steht dann der LKW Verkehr auf der gesamten Autobahn? Wie sollen die überholen, is ja kein Stom da... ob das sinnvoll ist

haben wir doch schon längst

Eine eliktrifizierte Autobahn für den Lastverkehr haben wir in Deutschland doch schon lange - die Schiene!
Welch ein Unsinn die Autobahnen eliktrifizieren zu wollen, wir müssen nur endlich die Güterbahnstrecken (etwa Rheintalbahn!) endlich fertig ausbauen und konsequent Langstreckentransport auf die Schiene umladen. Die Technologie ist da und die Infrastruktur zum Großen Teil auch. Da sieht doch nur die Firma Siemens die Chance Millionen E-LKW mit Stromabnehmern zu verkaufen und betreibt dafür Lobby.

Gibt es schon ...

... nennt sich Eisenbahn.

Wer soll das bezahlen? Wann

Wer soll das bezahlen? Wann gleichen sich Herstellung und Bau ökologisch aus, wie soll der Strom gewonnen werden? Muss gar Atomstrom zugekauft werden? Werden Unternehmen bei der Umrüstung subventioniert?

Also, ein paar mehr Informationen wären schon nett...

Ich finde die Ideen

Ich finde die Ideen prinzipiell toll, aber auch mich würde interessieren, welche Vorteile eine elektrifizierte Autobahn gegenüber gewöhnlichem Bahntransport bietet. (Außer Pünktlichkeit...)

Elektrogeräte wieder länger nutzbar machen

Elektrogeräte länger nutzen setzt voraus, dass sie länger nutzbar sind. Aktueller Trend ist doch eher, Geräte absichtlich so herzustellen, dass sie möglichst bald nach Ablauf der Garantie kaputt gehen und danach irreparabel sind.

Wenn die Hersteller verpflichtet wären, 10 Jahre lang Ersatzteile bereit zu stellen, müsste man weniger wegwerfen. Dann dürfen die Preise gerne auch entsprechend steigen.

Ich würde zwar nicht wie in den 50er Jahren ein Monatsgehalt für ein anständiges Radio ausgeben, aber mehr als 30 Euro wären schon ok, wenn man sicher sein kann, damit mindestens 10 Jahre Spass zu haben.

Träume

Alles nur Träumereien.
Fangen wir doch mit einfacheren Dingen an. Wie wäre es,
den ganzen Verpackungswahnsinn zu beenden.
Fünf Zentimeter Kabel müssen nicht in einen Kubikmeter
großen Karton, nur das das Ganze wertiger erscheint.
Beispiele gibt es da genug, aber das läßt sich nicht so richtig besteuern, also interessiert es keinen.

Ganz einfach. Saus und Braus

Ganz einfach. Saus und Braus abschaffen, und die meisten Probleme lösen sich von selbst-

Dieser ganze LKW_Verkehr. Was soll das, zB Regale voll zu haben von siebzig verschiedenen Marken, bei nur einem Produkt.
ZB Bier, da gibt es einen Hersteller in der Nähe, von dem holt man sich das Bier. Aber nein, wir müssen ja alles haben. Wir müssen wachsen. Und jetzt bloß keine intellektuelle Tiefflüge. Würden wir wirklich koooperieren, hätte man das beste Bierrezept öffentlich gemacht. Naja, bis auf das Quellwasser, das kann man sich nicht aussuchen. Aber das ist sowieso bald essig und vergiftet.

Ich finde das einfach extrem dekadent, diese Transportwirtschaft.

hm..

wie wäre es wenn der gesetzgeber einfach sagt das alle waren ab 75km strecke auf die eisenbahn gehören, das kostet keine 14 fantastillionen sondern einen stempel. beim them fleisch und elektroschrott haben diese experten allerdings recht. mfg joho.

Dafür hat man 14 Milliarden

Dafür hat man 14 Milliarden übrig? Vielleicht könnte man stattdessen mal die Bahn besser ausbauen.
Und wenn schon der ganze elektrische Strom, der da mehr als fünfeinhalbtausend Kilometer Autobahn versorgen würde, aus regenerativen Energien erzeugt werden soll, dann hätte ich dazu auch gerne gewusst wie das geht. Mit fünf Windrädern und drei Solarzellen?

hat das sommerloch schon angefangen oder was soll dieser

schwachsinn. deutschland wird immer schlimmer und andere laender machen was sie wollen.

-- solange in brasilien hektarweise brandrodung betrieben wird,
-- in indien und saudi arabien nicht mal kanalisation existiert,
-- zum fruehstuck machen die baeume abgeholzt werden,
--solange der muell auf den malediven immernoch auf einer insel landet und dort offen verbrannt wird,
-- solange in irgend welchen laendern die menschen ihre leere mac donald pepsi dose samt verpackung aus dem fahrenden truck aus dem fenster auf die autobahn werfen,
--solange der rote schlamm noch immer durch das dorf fliesst,
-- solange kinder immer noch quecksilver mit blossen haenden aus alt elektro schrott mit saeure rauswaschen
-- solange immernoch wegen nachtflug verbot lkws von frankfurt nach koeln fahren muessen,
-- solange und und und
besteht kein anlass eine autobahn in unserem kleinen land zu elektrifiziern, da tut's auch wenn man die fracht auf die bahn setzt.
hoert endlich mit dem spinnen auf!!!!!

Schilda ist überall

Da wird über Jahrzehnte ein hervorragend funktionierendes Schienennetz sehenden Auges von Politik und Betreibern in Trümmer gelegt und nun kommt so ein Vorschlag.
Mir fehlen die Worte.

Auch alles richtig überlegt ?

Da hat mal wieder ein Rat unsinniges produziert.
Vollkommen unerprobt,ausserdem höchstgefährlich bei erforderlicher Hochspannung auf nicht schienengebundenen
Autobahnen Strom auf die Menschheit,die hoffentlich mehr Verstand hat,loszulassen.
Vielleicht erklärt der Rat,was er sich dabei gedacht hat!!

Die Diskussion gab es heute

Die Diskussion gab es heute Morgen im Deutschlandfunk. Die Wissenschaftler und Gäste haben sich dazu geäussert und meine letzten bedenken ausgeräumt. Wir würden viele Probleme mit einer Klappe schlagen.

Meiner Meinung nach müsste es so gemacht werden wie der Herr von der Firma 50 Hertz gesagt hat. Erdkabel an den Autobahnen entlang und an den Schallschutzwänden Solarzellen und Kleinwindkraftwerke bauen. So hätten wir Stromgewinnung, Transport gekoppelt und keine unnötigen Überlandleitungen. Das ganze per HGÜ und damit nahezu Verlustfrei. Zudem kann man noch den Straßenverkehr mit versorgen wenns denn mal soweit ist.

@Norwegenstudent:

"Welch ein Unsinn die Autobahnen eliktrifizieren zu wollen, wir müssen nur endlich die Güterbahnstrecken (etwa Rheintalbahn!) endlich fertig ausbauen"

Vorher siedeln sich Pinguine in der Sahara an, denn genau dort gibt es Massive Proteste von Anwohnern die sogar sehr berechtigt sind. Aber kann Sie ja nicht stören, Sie wohnen da ja nicht.

elektrifizierte Autobahn für

elektrifizierte Autobahn für LKW´s ?? auf so ein Blödsinn muß man erst mal kommen ... ob die Damen & Herren vom "Umweltgutachten" schon mal etwas von den Güterverkehr auf der Schiene gehört haben ?? und so etwas darf sich ungestraft als Experten bezeichnen

Ist das ernst gemeint, oder ist das nur ein Ausschnitt

Also ich glaube es gibt dringendere Probleme als die Elektrifizierung der Autobahnen oder eine Steuererhöhung auf gesättigte Fettsäuren.
Ich hoffe weitere Themen sind eine EU Richtlinie die darauf hinausläuft in den nächsten 10 Jahren Kunstdünger und Pestizide obsolet zu machen, um so unsere Ernährung sicher zu stellen nachdem das Öl alle bzw. unbezahlbar wird, also in 20 bis 50 Jahren, denn momentan brauchen wir ca. 10 Kalorien in form von Öl um eine Kalorie Lebensmittel bereit zustellen.
Wie wäre es mit einer Erhöhung sämtlicher Garantiezeiten für Produkte von denen der Verbraucher erwartet das sie länger halten als sie es momentan tun, z.B. Auto, Kühlschrank, Herd und der gleichen 20 Jahre; Kleidung 5 Jahre, Kleinelektrogeräte 10 Jahre usw. Damit wäre dem Verbraucher geholfen und der Umwelt ungleich mehr, denn die meiste Energie fließt immer noch in die Produkte die viel zu schnell auf dem Müll landen.

Öfter mal was Neues

Diese elektrifizierten Transportwege haben wir doch schon. Kann man die nicht so organisieren, dass sie statt 25 % (?) 80 Prozent der Güter zu den Hauptabnahmepunkten transportieren ?

Wieso ist das so teuer?

Da kosten ja 100 Meter 300.000 Euro... sind die Leitungen aus Gold oder watt?

Und die regenerativen Energien tun mir auch langsam leid... jetzt müssen sie nicht nur die Kernkraftwerke ersetzen, sondern auch noch die Energie aus LKW-Diesel...

Junge Junge... das wird knapp!!! :-)

Fleischsteuer

Es ist schon lange bekannt, daß die Landwirtschaft mehr zum Klimawandel beiträgt, als der gesamte Verkehr auf der Welt. Wenn Menschen schon kein Mitgefühl für Tiere haben, dann soll wenigstens die umweltschädigenden tierischen Nahrungsmittel besteuert werden. Noch besser wäre es die Subventionen auf tierische Landwirtschaft abzuschaffen. Die Produktion tierischer Lebensmittel ist für viele Umweltprobleme verantwortlich. Regenwaldabholzung, Luftverschmutzung, Klimawandel, Grundwasserverschmutzung und Veralgung durch Gülle, Verschwendung von Landressourcen und damit erhöhter Pestizidgebrauch, Wasserverbrauch ...

Das Dokument im Ganzen als pdf

Ok ich hab mal schnell nachgeschaut und das Gutachten liegt bereits im ganzen als pdf vor und umfasst fast 700 Seiten. Es sieht so aus als gäbe es doch noch Wissenschaftler die ihre Hausaufgaben machen und Umfassende Konzepte erarbeiten...

http://www.umweltrat.de/DE/DerSachverstaendigenratFuerUmweltfragen/dersa...

Aprilscherz

Wenn ich das Wort "Experten" schon höre/lese!!
Lobby, weiter nichts.
Trolley/O-Busse waren und sind immer eine Notlösung mangels Straßenbahn und waren noch nie rentabel.

Es gab beim Autobahnbau in den 30er Jahren folgenden provokativen Gag von Reemtsma:

Ein Auto schaffte Zigaretten von Dresden nach Hamburg - ein anderes Auto Zigaretten von Hamburg nach Dresden.

Womit der Sinn der Autobahnen durch Reemtsma wortlos geklärt sein sollte. -

Und heute?
Die gesamte Ernährung für die Besatzung des Bundeswehr-Stützpunktes Flugplatz Holzdorf (Brandenburg) kommt täglich "frisch" aus Bayern.
Ohnehin totaler, vom Steuerzahler bezahlter Unfug.
Und das auch noch elektrisch?
Nun ja, Siemens muß ja auch von irgendwas leben.

Der STROM

SO ein Totschlagargument.
"Der Strom könne ja aus regenerativen Energien kommen, dann wäre es klimaneutral".
Irgendwie sagt man das bei jedem Projekt. Jedoch kann es nicht sein, dass alle die regenrativen Quellen kriegen.
Man sagt es fast schon automatische dazu, damits grüner klingt.
UNd denkt mal an die Strompreise wie sie steigen werden, wenn jetzt auch noch LKW mit Strom fahren.

warum nicht

gab schon vor 50 jahren,,,,,siehe moskau...

Die Welt ist komplex ...

..aber wenn Experten sich zu Wort melden, dann wird sie kompliziert. Seit es diese Spezies gibt behandeln wir nur die Symtome statt die Ursachen zu beheben. Sie interessieren gar nicht.
Wozu wird Toastbrot, Mineralwasser usw. aus dem Süden in den Norden gebracht und umgekehrt. Wegen der Auswahl, dem Umsatz? Letztlich sind die Produkte eh alle gleichwertig. Regionaler Handel wäre angesagt. Schlagartig wären eine ganze Menge Güterverkehr und Leerfahrten weg.
Schwertransporte dürfte es auf der Straße ohnedies nicht geben.
Heute sollte es doch möglich sein, den notwendigen Gütertransport okonomisch und ökologisch zu organisieren und nicht "just in time" ohne Rücksicht auf Verluste/Umweltschäden. Elektrifizierung dürfte da nicht helfen. Die BAB als kostenloses Lager ist wohl wichtiger.
Fleisch ist ein gutes Beispiel für ein ineffizientes und überflüssiges Produkt. Hier ließe sich eine Menge in Sachen Umweltschutz und Volksgesundheit bewegen.
Ein einfacher Lebensstil ist sehr erstrebenswert.

Schnapsidee!

Elektrische Leitungen für LKWs hören sich toll an. Doch kann man damit wirklich Energie sparen? Schließlich muss der LKW ja mit einem zusätzlichen Elektroantrieb ausgerüstet werden, der viel Zusatzgewicht und Raumbedarf benötigt. Im Endeffekt wohl eher eine Schnapsidee!

Schienen?

Ich schlage mal in die selbe Kerbe wie die anderen Kommentatoren:

Wir haben schon ein sehr gutes und in ~150 Jahren ausgebautes Bahnnetz. Dazu sind nahezu alle wichtigen Langstrecken elektrifiziert.
Aber der Satz "Die Industrie hat Interesse..." sagt alles.
Aber die Bahn hat meiner Meinung nach das Bahnnetz für Güter systematisch verkommen lassen. Güterbahnhöfe wurden geschlossen und kaum noch ausgebaut. Wenn irgendwo ausgebaut wurde, dann nicht für Güterverkehr, sondern damit rentable Schnellzüge mit 300kmh durchs Land schießen können.
So ineffizient die DDR Wirtschaft war: in selbiger lief fast alles über die Gleise. Selbst kleine Bahnhöfe hatten Güterterminals. Das sollten wir wieder erreichen. Elektrozug+Ökostrom (wenn viel Strom da ist - Vollgas) damit können wir auch in Zukunft weiter exotische Güter konsumieren.
Aber so lange es in Deutschland nicht erlaubt ist mehr als 2 Gleise nebeneinander zu bauen, werden Hauptachsen niemals ausreichen für unsere Güterströhme. Wir brauchen 3-4 Gleise an manchen Trassen.

Übrigens: Kreative Lösung - in Dresden nutzt Volkswagen das Straßenbahnnetz um Material durch die Stadt zu transportieren.

Entkopplung

Das Wichtigste ist wirklich die Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Umweltbelastung. Das sehen wir bereits in vielen Bereichen, wo man zunehmend auf Energieeffizienz achtet.

Nach vielen Berechnungen wird die Weltbevölkerung bei etwa 10 Milliarden Menschen stagnieren. Damit beginnen die Probleme aber erst, da die Menschheit danach progressiv altert.

Ich denke aber, gerade wenn man die Anstrengungen in Amerika, China und Indien sieht, dass in spätestens 10 Jahren zum Beispiel Öl keine so große Rolle mehr spielt, und dass die befürchtete Knappheit ausbleibt. Öl wird zwar knapper, aber bis dahin gibt es allerlei Alternativen. Deutschland hinkt dem übrigens extrem hinterher, da wir zum Beispiel die Atomenergieforschung komplett aufgegeben haben, während andere Länder sicherere Reaktorkonzepte entwickeln.

...dann wäre das LeitungstrassenProblem gelöst

Da könnte dann mit gutem Gewissen 2 Fliegen mit einer Klappe erledigen!

Die Autobahnen gehören ja schon dem Bund. Dann könnte man ja sofort oberhalb der Stromabnehmerleitungen sofort die die Höchsatspannungsleitungen entlang der A7 von Flensburg bis nach Füssen verlegen.
Ist doch eine wunderbare Synergie und das ganz ohne irgendwelche Planfeststellungsverfahren!
Endlich geht mal was voran.....

ich wuerde dann aber die oberleitung besonders oben anbringen

damit die gigaliner noch darunter passen.
aber aufgepasst die koennten ja mit den normalen lkw die so taeglich aus polen kommend nach spanien durch unsere strassen rollen kollidieren.

ach ja da hatte ich noch vergessen zu erwaehnen nach welcher eu richtlinie denn die kurven radien fuer die oberleitung gebaut werden sollen. nach denen fuer giga liner oder normale alte lkw.

oder gehoert das ganze etwa zu dem neuen struktur programm das sich vw jetzt auferlegt hat um seine in indien gebauten lkw gegenueber der tata konkurenzfaehiger zu gestalten.

man oh man hier wird mir das aber viel zu kompliziert, ich dachte immer lkw gehoeren auf die strasse und zuege auf die schiene. aber anscheinend aendert sich alles so wie die eu und der euro sich aendern.

eines tages ist das alles nichts mehr wert. und dann werfen wir die alten lkw einfach auf den schrott der dan n von elektro lkw unter oberleitung im gigaliner von a nach b kutschiert wird.

oh wie schoen!!!!

Wenn das der Norbert noch miterleben würde

Dieses Umweltpapier scheint ja unter Röttgen in Auftrag gegeben worden zu sein. Ich frage mich aber anhand des eher lächerlichen Beispiels der Autobahnelektrifizierung, ob die Lanzierung dieses Themas dazu beitragen soll, diese umfangreiche Arbeit die viele weitere, viel wichtigere Themen aufgreift, diskreditieren soll. Die Experten die von vielen hier im Forum bereits als stümper abgetan werden, haben aber entgegen des Eindrucks der aufgrund des Artikels entsteht, viele wichtige Knackpunkte erörtert, so z.B. das wirtschaftswachstum vor dem Hintergrund ökologischer Grenzen ausführlich zu betrachten und sich einmal die Frage zu stellen woher dieser Wachstumszwang herrührt. Die Schnapsidee der LKW mit Oberleitung machen gerade einmal ca. 5 Seiten von 716 aus, über 40 Seiten dagegen über die Sinnvolle Nutzung der Wälder. Leider ist es in einem ARD-Artikel nur sehr verkürzt möglich die Themenvielfalt und Qualität dieses Umweltberichts gebührend darzustellen. Schade für Norbert.

zu "Schilda ist überall" (4. Juni 2012 - 20:07 — jotwede)

Mit etwas Paranoia könnte man das "Masterplan" nennen.

die bahn zur autobahn

das bedeutet nur, volle abhänigkeit der stromlobbys, dazu, die volle kontolle, für jeden einzelnen auf autoban.

volle konntrolle geplannt, ja na toll...

haben die da oben auch mal was vernünfiges anzubieten? was nicht mit voller kontrolle zusammenhängt?

zum beispiel was mit FREIHEIT!

oder zum selbstentscheiden?

es wird doch sonst immer von SPAREN gesprocher, nur, bei energie nicht !

dazu, soviel bezahlte arbeit gibt es gar nicht, siehe SChlecker und co., die die nullen vor dem komma erbringen könnten.

das bedeutet, noch mehr armut in deutschlad.

vorschlag, die Bahn umbauen als Autobahn, strom ist da schon vorhanden. so würde die bahn wieder nutzbarer sein.

Strom für alle...

von Nord nach Süd
Ich bin auch Experte !!
Nehme einen LKW der über eine Reputationsbremse Strom erzeugt und diesen speist er über die Oberleitung wieder ein.
Es gibt genug Gefällstrecken bei denen das klappen könnte.
Woher will man dan Rohstoff Kupfer nehmen den man für E-Motoren und die Leitungen braucht ??
Und noch eine Frage:
Was macht man unter Brücken,die ja meistens in der Höhe begrenzt sind ??
Oder im Tunnel ?

Bringen

wir gleich die Stadtbahn zur Autobahn!

Ich bin tief beeindruckt ...

... ob der geballten Ignoranz vieler Kommentatoren.

Es geht nicht darum, Ideen in Bausch und Bogen vom Tisch zu wehen - mit mehr oder weniger durchdachten Begründungen. Wir stehen an ganz entscheidenden Weichenstellungen, und jede Idee kann, wenn man sie ausreichend und von allen Seiten beleuchtet, den Keim für bessere Ideen tragen. Dazu muss man jedoch das Gehirn einschalten und den "Ich bin gegen alles"-Modus verlassen.

Die Gegen-Alles-Personen mögen doch mal in der Geschichte forschen. Dort finden sie viele Gleichgesinnte, die z.B. gegen die Eisenbahn waren, weil man bei einer Geschwindigkeit von über 5 kmh eventuell bewusstlos wird. Und die gleichen Personen holen sich heute Strom aus der Steckdose und regen sich überhaupt nicht mehr über Hochspannungsleitungen auf, gegen die ihre Altvorderen noch gewettert haben.

Jeden Tag wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben

Vorgestern:
Energiewende und Abschaltung von Kraftwerkskapa.
Gestern:
Gegen Windkraft; neue Stromtrassen und Speicher.
Heute:
Elektrische LKW! Woher soll denn der Strom kommen, mit dem diese noch nicht existierenden LKW fahren? Aus Temelin?
Hat schon mal Jemand darüber nachgedacht, wer wohl die Mehrkosten für die Elektrifizierung der Autobahn und Erneuerung der dt. LKW Flotte tragen soll? Mal abgesehen davon: Wie sollen Überholvorgänge ablaufen?

Glaubhaft?

"Der Güterverkehr habe enorme Zuwachsraten und könne nur zu einem Teil auf die Schiene verlagert werden."

Ehrlich gesagt, das glaube ich nicht. Hier lügt jemand.

Aprilscherz, oder?

Zunächst einen Blick auf den Kalender! Nein, wir haben nicht den 01.April! Und dann kratzt man sich am Kopf und denk, so was lernt man nur auf den privaten Managerschulen und Unis: Lehrplan: Wie macht man mit dem größten Unsinn noch Kohle. Leute es ist ganz einfach: Die Bahn vierspuhrig ausbauen,zwei Güter zwei Personenverkehr. Neuen Wagenpark und Loks für Güter anschaffen die auch mal Tempo 160 vetragen und einbremsen können. Effektive und effiziente Umschlagpunkte für Bahn/Straße Schnittstellen ohne Beamte und Angestellte, die schon um 15:00 in den Feierabend wollen. Das gäbe weniger Landschaftverbrauch, effektive Stromwege und Straßenentlastung.
Doch die Fixierung auf die Autos und LKW ist zu einer fixen Idee geworden, die man politisch in Beton gegossen hat. Blödsinnsideen wie diese zeigen am irrwitigsten den Irrweg auf, auf dem man wandelt, solange das dafür verschwendet Geld in den Automotiv-Kassen klingelt. Irre! Denken wie im Mittelalter pur!

Lobbyarbeit, sonst nichts !

...als ob damit das CO2-Problem gelöst würde, es wird nur VERLAGERT ! Genau so ein Schwachsinn wie Elektroautos: 1 l Diesel entspricht 10 kWh = 2,50 Euro bei derzeitigen Strompreisen ! Plus ungefähr doppelte Fahrzeugkosten + Leitungsverluste etc. >> wesentlich MEHR Kosten + CO2 !!

Fleischkonsum sowie Recycling

Zum Thema "elektrfizierter LKW-Verkehr" bin ich unschlüssig. Lieber wäre es mir wenn die Bahn mehr gefördert würde.
Was ich aber definitiv sehr gut finde sind die Empfehlungen in Bezug auf Fleischkonsum und Recycling von Metallen und von mineralischen Rohstoffen.

Bezüglich des unethischen und extrem ungesunden exorbitant hohen Fleischkonsums kann ich den obigen Bemerkungen von SirArthur nur uneingeschränkt zustimmen. Fleisch muss deutlich teurer werden, dann werden auch die Skandale um Gammelfleisch aufhören.

Was das Rohstoff-Recycling angeht: mir ist absolut unverständlich warum über die Mülltrennung nicht Metalle getrennt gesammelt werden. Die sind ja auch für den Otto-Normalverbraucher einfach zu erkennen und beispielsweise beim Recycling von Aluminium lassen sich 95 % (!) der Energie einsparen (für die Produktion von 1 Tonne Al sind ca. 15.000 kWh notwendig, von den Umweltschäden, die dabei anfallen, mal ganz zu schweigen). Ein Pfand auf Elektrogeräte finde ich sehr gut.

Knapp 3 Mio. / km ? Dafür kann man ja

Bahnstrecken fix und fertig bauen - oder wieder aufleben lassen. Dort, wo noch keine Radwege darauf gebaut wurden, wie bei uns hier....

Man muss es nur wollen

@rosic: bin genau Ihrer Meinung: die elektrifizierte Autobahn wäre ein Schritt hin zu mehr Kontrolle des Verkehrs.

Warum bringt die Politik nicht mehr Güter auf die Schiene, dort gibt es bereits elektrifizierte Zugstrecken.

Man muss es nur wollen.

LINK

Wie üblich versäumt tagesschau.de die einfachsten Dinge, z.B. den Link zum Gutachten anzugeben.

Zwei Drittel aller Kommentare werden dadurch überflüssig.

Das Lieblingsthema E-LKW wird rund um Absatz 255 erläutert.

http://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/01_Umwelt
gutachten/2012_Umweltgutachten_HD.pdf?__blob=publicationFile

Rechnet sich in 2 Jahren?

Ich frage mich ja wie sich das so schnell rechnen soll. Ein größerer LKW wird eine Dauerlast von mindest 200 KW haben (330 spitze). Moderne LKW brauchen dabei zwischen 25 und 30l Diesel. Selbst wenn wir von sparsamen 25l ausgehen sind das noch immer 0,125l / kWh Energie.

Das gäbe einen Preis von etwas über 18 Cent pro kWh - viel weniger stand auf meiner Stromrechnung bei der letzten Abrechnung nicht drauf -.-

Selbst wenn eine der von mir getroffenen Annahmen in diesem Fall um 10% bis 20% daneben liegt, muss ich trotzdem noch sehr sehr viele Kilometer fahren bis ich einen kompletten LKW dadurch eingespart habe.

Oder sollen die LKW zwar mit erneuerbarer Energie fahren oder wie die Großindustrie was Kostenbeteiligung angeht ausgenommen werden? Dann wäre der LKW natürlich ziemlich flott refinanziert.

woher soll der Strom dafür

woher soll der Strom dafür kommen ? Die kein CO2 emittierenden Kernkraftwerke werden abgeschaltet; dafür
werden jetzt neue Gas- und Kohlekraftwerke gebaut.
was soll das bringen ? wer bezahlt das ? wie laufen Überholvorgänge ?

Einfach, aber innovativ.

Bravo!!
Und das Ganze jetzt konsequent durchziehen - oder hat da die Lobby noch ein Wörtchen mitzureden?

Diese Ideen sind schlicht

Diese Ideen sind schlicht wertlos, weil sie das derzeitige System nicht in Frage stellen und im Gegenteil neue Gefahren beinhalten. Wir brauchen auch nicht mehr, sondern weniger Güterverkehr. Weniger von allem wäre vernünftiger als sich immer neue Mrd.-schwere Bauprojekte auszudenken.

So ist es richtig, Lemminge...

Energie ist teuer und wird es noch mehr. Umweltverschmutzung ist bei wachsender Industrialisierung und Armut nicht mehr aufzuhalten.
Nahrungsmittel werden regional unerschwinglich. Unwetter und Katastrophen bringen Staaten und deren Menschen in Bedrängnis.
Wann werden wir begreifen, dass es schon zu spät ist? Oder vielleicht doch nicht?
Reicht es vieleicht schon aus, die 500W Lampen an den Laternen gegen 100 W zu tauschen? Sie gar über Nacht teilweise abzuschalten?
Dumme Idee. Da gehen Arbeitsplätze verloren. Gehen wir lieber gemeinsam unter und die Elite lebt bis dahin weiter wie sie lebt: elitär.
Ein Entwurf, wie beschrieben, ist die Lachnummer schlechthin, die auch noch gegen das 'derzeit' geltende Grundgesetz verstöst.
Ich denke, ich bastel als Unabhängiger schon mal ein Plakat. Das wäre das erste Mal in meinem Leben, aber ich stehe dazu: Last uns unsere freie Wahl!

...

Ich bin ganz Deiner Meinung!!!

sind wir noch normal ?

den hoteliers hat man die mehrwertsteuer von 19 auf 7 % rduziert, kostet den staat jährlich 1 milliarde euro !!
die cdu, csu und fdp denken trotz des fehlers nicht an zurücknahme, schliesslich war es ja ein wahlgeschenk !!

nun will man fleisch auf 19 % mehrwertsteuer setzen und somit deutlich verteuern?
das kann man nur als eine idee von spinnern bezeichnen !

ja endlich

Die Idee ist einfach und genial. Und zwar nicht nur was LKWs betrifft. Es wäre der erste Schritt dahin, die Langstreckenproblematik bei Elektroautos zu lösen. Genau diese Art von Ideen brauchen wir dringend.

Ich verstehe die Ignoranz einiger Kommentatoren auch nicht. Die böse Stromlobby, soso. Gibt es ja beim Erdöl gottseidank nicht....

Die Energiewende ist Fakt - zum Glück. Die Kosten zu versuchen zu errechnen ist eigentlich Blödsinn. Welcher Betriebswirt hätte denn die Idee eine Glühbirne zu erfinden von Mr Edison durchgewunken? Kreativität in Zahlen auszudrücken muss scheitern. Aber wenn ein Land es überhaupt schaffen kann, dann ist doch Deutschland ganz vorn dabei. Und ich wette mit jedem - kein Mensch möchte neben nem Meiler wohnen, wenn es auch anders geht. Weder hier, noch in Frankreich, Amerika oder China. Machen wirs vor, dann bleiben wir Exportweltmeister - auch die nächsten 50 Jahre.

Tierprodukte teurer machen

Ich will nicht hoffen, dass Tierprodukte bald nicht mehr zu den Grundnahrungsmitteln gehören sollen.

Als Mensch mit Fructosemalabsorption (Intestinale Fructoseintoleranz) eignen sich die meisten Feldfrüchte nicht sonderlich als Hauptnahrungsmittel. Wenn ich mir Tierprodukte bald nicht mehr leisten könnte, würde ich mich sehr einseitig ernähren müssen.

StromStraßen

Ich finde die Autos sollten auch so fahren. Nur nicht mit einer Oberleitung sondern wie bei einer Carrerabahn und dann mit Induktionsmodulen im Asphalt. So liessen sich auch die Akkuslaufzeiten und die Gesamtlebendauer erheblich verbessern.

Ach, die Lösung des

Ach, die Lösung des LKW-Problems, welches nicht nur die Autobahnen verstopft, sondern auch die Straßen kaputt macht, ist ganz einfach: Warum sind wir überhaupt zu einer Importnation verkommen? Warum müssen die Waren aus aller Herren Länder hierher transportiert werden? Arbeit weg, ist ins Ausland abgewandert, wir zahlen nur noch, kein Geld in allen Kassen, aber noch mal was für eine weitere Manifestierung des Transportwahns ausgeben wollen. Wie krank ist das hier eigentlich alles? Ich brauche kein Mineralwasser aus Frankreich oder der anderen Ecke Deutschlands, mir reicht das von der nächsten Quelle. Ich brauche keinen Barsch aus dem Victoriasee in Afrika. Ich brauche kein Stemmeisen aus Amerika oder Japan, hier gibt es das auch. Wenn man ein sinnvol ausgestaltetes Prinzip "aus der Region für die Region" einführen würde, und alles andere wird empfindlich besteuert, löst sich sooo viel von ganz allein! Die Arbeit kommt zurück, die Kassen werden wieder voll, und der Verkehr schwindet.

Absurd und erschuetternd

Das ist wieder einmal eine der Meldungen, bei der ich mich frage, wie weit es mit Deutschland, oder mehr noch, mit seinen Bewohnern gekommen ist.

Absurd der Vorschlag der Elektrifizierung der Strasse wo es doch die Bahn gibt und in Zukunft der Anteil an Elektroautos stark zunehmen wird (man erwarte exponentielles Wachstum, das waehrend der ersten Jahre sehr langsam, dann zunaechst aber immer schneller erfolgen wird, bis die Saettigung eintritt).

Absurd aber auch, dass sich die Gutachter einbilden, durch Verzicht auf Fleisch in Deutschland, den CO2-Ausstoss zu senken, wenn die Weltbevoelkerung explodiert und bis 2050 9 Milliarden betragen wird.

Erschuetternd, dass aber hierzu gezwungen werden soll duch Besteuerung. Und erschuetternd auch, dass 99% der Kommentatoren gar nicht sehen, wie hier umerzogen werden soll. Da wird nur das "wie" und das Ausmass diskutiert, nicht aber die Tatsache, dass unsinnige Regulationen und Gesetze die Freiheit einschraenken ohne einen Nutzen zu haben.

Den Elektromotor,...

der die voll beladenen 40-Tonner oder Gigakiner mit 60t antreibt und eventuell noch über die Kasseler Berge bringt, möchte ich sehen.
Vermutlich sieht man dann keine Ladung auf dem LKW mehr...
Steuern auf gesättigte Fettsäuren und tierische Eiweiße? Wo jeder Ernährungswissenschaftler, der sich ein wenig mit dem Thema auskennt, seit Jahren weiß, dass die gesättigten nun doch nicht die "bösen" Fettsäuren sind.

Wir leben in einer (Rohstoff)begrenzten Welt. Ewiges Wachstum ist nicht möglich, Einhaltung der ökologischen Grenzen muss Priorität haben. Das weiß doch mittlerweile jedes Kind in der Grundschule! Wir leben nicht über unsere Verhältnisse, sondern schlicht über den Verhältnissen des Planeten, bzw. den 90% der Menschheit, die sich mit 5% der Ressourcen begnügen müssen.

Aber so wird das nichts. Es sei denn, es stehen wirkliche, bahnbrechende Ideen in dem Papier.

Oberleitungen

Die Industrie steigt nicht auf den Bahnverkehr um, weil er nicht flexibel genug ist. Oberleitungen auf Autobahnen haben den großen Vorteil, dass die Flexibilität erhalten bleibt. LKWs werden dann mit Diesel-"Hybrid" ausgestattet, während sie auf der Autobahn fahren sie mit Strom, 50-100 weitere km Akku und wenn beides nicht verfügbar ist, bleibt es beim Diesel. Prinzipiell sehe ich hierzu kaum eine Alternative. Wenn das Öl irgendwann zu teuer wird, wird sich so eine Oberleitugsautobahn sehr schnell rechnen. Ich verstehe deswegen die ganze Aufregung nicht. Wenn die Investitionssumme stimmt (leider glaube ich das nicht) dann wäre es doch ein Witz. Alleine über den Stromverkauf müsste der Staat die Summen schnell wieder rein bekommen.

Es würde an den LKW-Herstellern liegen entsprechende Fahrzeuge mit Stromzähler und E-Motor zu entwickeln. Wenn man hier auf bestehende Technik zurückgreift (Oberleitungsbusse) und das Rad nicht komplett neu erfindet, sind Oberleitungen schnell realisierbar.

@Ghandismus

"[...] Bier, da gibt es einen Hersteller in der Nähe, von dem holt man sich das Bier. Aber nein, wir müssen ja alles haben. [...] Würden wir wirklich koooperieren, hätte man das beste Bierrezept öffentlich gemacht. Naja, bis auf das Quellwasser, das kann man sich nicht aussuchen. Aber das ist sowieso bald essig und vergiftet."

Sowas nennt man also ernsthafte Argumentation? Was hat die Sortenvielfalt von Bier mit elektrifizierten Autobahnen zu tun? Natürlich kann man einfach von allem nur noch ein Modell und eine Art herstellen, aber das würde wohl ein kompletter Rückschritt in die Steinzeit sein.
Und wenn Sie der Meinung sind, dass sämtliches Quellwasser bald zu Essig wird, dann können Sie daraus ja eine prima Geschäftsidee machen und mit Ihren Erlösen ein bisschen Ököstrom für die neuen LKWs kaufen. Diese extremen Strommengen sind ja auch kaum eine Belastung für die Umwelt!

Die Lösung für die Elektromüllproblematik halte ich für sehr gut. Aber die elektrische Autobahn - SINNLOS!

Überheblich

Die Überheblichkeit der Mehrheit hier ist kaum zu überbieten. Ich schätze mal, dass hier genau 2 Leute die Untersuchung zumindest mal überflogen haben, der Rest hat das nicht nötig und ist schlauer als die Experten, die sich ja eh erst seit gestern mit den Thema beschäftigen und aufgrund ihres Expertentums per se ja sowieso der Gegner sind (die wissen nämlich was).

Als nächstes wird noch irgendwer einen Zusammenhang zur Mitschuld der FDP herleiten oder den Kapitalismus als Ursache der Vorschläge entlarven...

Dieses Forum ist manchmal wirklich zum Heulen. Ist doch kein Wunder, dass mit der Ignoranz bei uns nichts mehr läuft.

@Bill Hicks - Thema Energieverbrauch

Ihre Rechnung hinkt ein wenig, nämlich insofern, dass ein Dieselmotor heutzutage einen Wirkungsgrad von max. 40% hat. D.h. 1l Diesel hat einen Brennwert von ca. 12kWh, in Bewegung werden davon aber nur rund 5kWh umgewandelt, der Rest in Wärme. Verbraucht ein LKW also 25l / 100km (=300kWh) entspricht das einer Bewegungsenergie von 120kWh. Ein Elektromotor (direkt am Rad) mit 90% Wirkungsgrad bräuchte hierfür nur 133kWh.

Mit 1,40€ / 1l Diesel kosten 100 km dann 35€. 133kWh mit 0,24€/kWh via Oberleitung kosten aber nur 31,92€.

Allerdings sehe ich hier das Problem, dass auf üblichen Oberleitungen (Mittelspannung) nicht die Spannungen gefahren werden können wie im Hochspannungsnetz und daher entweder extrem hohe Leitungsdurchmesser notwendig sind, oder viele Trafostationen zum Hochspannungsnetz, um die Leitungsverluste vertretbar niedrig zu halten. Eine Ergänzung des Energienetzes ist damit imho auch nicht effektiv möglich.

Man sollte daher die 14 Mrd. lieber zum Ausbau der Bahn nutzen.

Die Schiene ist voll

Es ist vielen Kommentatoren offensichtlich nicht bewusst, dass der Schienengüterverkehr in Deutschland an seine Grenzen stößt. Wenn das Netz nicht ausgebaut wird, dann kann nicht mehr Güterverkehr auf die Schiene verlegt werden. Wer Nachts einmal die Schnellstrecke Hannover-Würzburg beobachtet wird dies leicht feststellen.

@Katze 78
Wenn Sie anzweifeln, dass es einen Elektromotor gibt, der einen vollbeladenen LKW antreibt, dann frage ich mich, ob Sie jemals Bahn gefahren sind. Der Elektromotor ist dem Verbrennungsmotor in allen Belangen überlegen. Fahren Sie einmal ein modernes Elektroauto und Sie werden es merken.

Ich persönlich würde viel davon halten das Bahnnetz konsequent auszubauen. Der Bahntransport ist unbestritten effizienter als jeder Straßentransport. Bevor jedoch LKWs mit großen Akkus ausgestattes werden, sollte man über ein Oberleitungssystem nachdenken.

@Bill Hicks - Thema Energieverbrauch - Nachtrag

Sorry, ich bezog mich natürlich gerade auf den Kommentar von Seraphim um 22:36 - hab mich da nur grad bissl verguckt - nix für ungut ;o).

Meine persönliche Meinung zur "Energiewende" ist übrigens, man sollte sich lieber darum kümmern, zu versuchen, den CO2-Kreislauf zu schließen. CO2 und Wasser wird bei der Verbrennung von Kohlenwasserstoffen in die Luft entlassen. Man bräuchte also nur den umgekehrten Prozess mit Hilfe von regenerativer Energie zu etablieren und sofort hätte man einen Energieträger der schon allerorts verwendet wird.

Solange der Strompreis jedoch dem Ölpreis folgt, wird aufgrund der Wirkungsgrade bei der Erzeugung von "sauberem Öl" aus Elektroenergie das Ganze niemals wirtschaftlich sein. D.h. die eigentliche Energiewende ist letztendlich die Umkehr dieses (Miss-)Verhältnisses. Energie an sich (jede natürliche Form) ist im Grunde kostenlos. Einzig die Aufbereitung bestimmt den Preis. Hier haben Wind- und Solarenergieanlagen klare Vorteile gegenüber Kohle / Gas / Öl.

Elektro-antrieb nur für lkw?

Macht doch erstens keinen sinn und dürfte zweitens auf die art viel zu teuer werden!
In israel wurde ein elektro system erprobt das sich sehr vernüftig anhört und funktioniert. Ein system in dem nicht das auto(oder lkw) aufgeladen wird sondern nur die batterie. Ist die batterie leer, fährt man zu einer batterie tankstelle und wechselt die leere gegen eine volle batterie aus. In den test's in israel funktionierte das "tanken" schneller als das betanken eines bezin getriebenen fahrzeug's.

Warum wird das in deutschland nicht umgesetzt?
Der staat könnte die tankstellen bauen und die energie verkaufen. Und somit den wegfall der mineralölsteuer kompensieren!

Aber da hat die öl-industrie wohl was dagegen.

@ li_71335

"Ich schätze mal, dass hier genau 2 Leute die Untersuchung zumindest mal überflogen haben [...]".

Die Leute haben halt den Artikel auf tagesschau.de gelesen. Das zeigt, wie sehr der Journalismus in der Verantwortung steht. Nicht jeder hat Zeit, sich die Originalquelle durchzulesen. Und noch viel weniger Leute koennen die Details bewerten, die ein sog. Experte, der normalerweise eine vorgefertigte Meinung hat, ausfuehrt.

Und dann gibt es ein grundlegendes Problem mit Sachverstaendigen und Gutachtern: sie sind meistens "gekauft", will sagen von einer Institution in Auftrag gegeben, die ihre Meinung bestaetigt haben will.

Fuer mich ein Anlass, die Medien zu objektiver Berichterstattung und detaillierter Recherche zu ermutigen.

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