Kommentare

Aufruf an Spanier und Griechen

Man kann die spanischen und griechischen Fachkräfte nur auffordern, nach Deutschland zu kommen. Arbeit gibt es hier genug, auch wenn sich die Dynamik etwas abgeschwächt hat. Ihr seid willkommen (wenn es nach mir geht).

Verursacht ...

.
...durch permanente Haushalts-Schuldenpolitik,
unsolides Wirtschaften (zB Immobilienblase),
durch die Bankenkrise,
...

Europa als gemeinschaftlicher Wirtschaftsraum
ist k l ä g l i c h gescheitert.

Naja, bald kommen die Chinesen.

Deutschland steht gut da ...

zumindest auf den ersten Blick. Ich sage es jetzt nicht gerne, aber ich muss zugeben, dass Deutschland diese tatsache vor allen Dingen der Agenda 2010 unter Kanzler Schröder zu verdanken hat.

Ich selbst bin kein Freund der Agenda 2010 - aus Arbeitnehmersicht, der selbst in prekären Beschäftigungsverhältnissen "gelebt" hat und die letzten 10 Jahre Reallohnverzicht in Kauf nehmen musste - ist das natürlich selbstverständlich.

Die Länder, die heute die größte Arbeitslosigkeit haben, zeichnen sich durch kräftige Lohnerhöhungen (ohne Produktivitätssteigerung aus).
Diese Länder müssen dringend Reformen a la Agenda 2010 durchführen. Was haben die Spanier und Franzosen in den vergangenen Jahren über uns dumme deutsche Arbeitnehmer gelacht. Jetzt ist ihnen das Lachen vergangen.

Na dann wartet mal ab

was hier passiert, wenn der Euro zerfällt und die Firmen die von Herrn Steinbrück optimistisch mit 20% bezifferte Aufwertung einer deutschen Währung an Personalkosten reinholen müssen (realistisch betrachtet wird das wohl deutlich härter).
Im Übrigen: Wer ist so blöd zu glauben, daß sich eine ganze Generation kampflos wegwerfen läßt?

@Voltaire_deux

Wir haben Glück: die Chinesen werden in der nächsten Zeit so dermaßen mit sich selbst beschäftigt sein, dass die kein Bedarf an Europa haben, ohne diesen zumindest reduzieren... dort schlummert eine viel größere Krise als die unsere.

Welches Volk?

"Europäer" gibt es nicht.

Die meisten sind nicht mal in der Lage zwischen "Eurozone" und "EU" zu unterscheiden.

Das ÖR vergisst immer gerne Zypern.
Die beste Karte, die ich gesehen hab, war die mit Jauch: Polen, Schweden und 2 weitere Staaten wurden als "Eurozone" markiert.

An die Politiker: Überbietet

An die Politiker:
Überbietet euch in der Lösung der sozialen Frage. Mein Vorschlag, weil ich so gerne die Spiele abstrakt weiter denke, die andere spielen:

Am besten alles Soziale wegschneiden aus der Bilanz.

So wie die Obdachlosen, raus drängen, einfach die Arbeitslosen ignorieren ,

wenn noch nicht mal mehr genug "Niedrioglohnsklaven-Plätze" frei sind.

Am Ende steht in so einer abartigen Gesellschaftsordnung nur noch der Reiche, mit einem pisseligen Fundament, in einem Meer von Geächteten, die ihm zujubeln und Danke rufen!

Europa und Afrika werden die ärmsten Kontinente der Erde!

Seit der Gründung der Europäischen Union und der Euro Einführung geht es in Europa nur noch bergab. Die deutschen Politiker behaupten, dass der Euro gut für Deutschland ist und das durch ihn die Wirtschaft gestärkt wurde. Aber das ist "Gelogen" Das es Deutschland so gut geht, verdanken wir billig Löhnen wie Leiharbeit, Mini Jobs, 1 €uro Jobs ( natürlich auch Hartz4) usw also einer Poltik die die guten Löhne in Deutschland vernichtet hat. Ich sage hätten wir die Eropäische Union nicht, würde es den Leuten besser gehen sowie in Spanien Portugal Griechenland als auch in Deutschland.

Sachlicher Kommentar

Ein wohltuend sachlicher Kommentar, den man intensiv und vor allem auch zwischen den Zeilen lesen sollte, wenn man sich wirklich informieren will.

Fazit: Wenn Die Linke trotz überwiegend negativer Meinungsmache überleben will, braucht sie in der Parteiführung keine Apparatschiks, sondern charismatische Persönlichkeiten.

@ 12:15 — Voltaire_deux

" Europa als gemeinschaftlicher Wirtschaftsraum
ist k l ä g l i c h gescheitert. "

mitnichten. In der ersten Krise schon alles für gescheitert zu erklären, weil man eh von vornherein nicht dafür war ... das grenzt an fahrlässig. Und "Europa als gemeinschaftlicher Wirtschaftsraum" ist offensichtlich ziemlich stark, befinden wir uns doch seit geraumer Zeit unter Dauerfeuer. Andewre Staaten haben diese Probleme wohl (noch) nicht ... da kann man sich ja mal über den Lateinamerikaischen Wirtschaftsraum Gedanken machen, scheitert der auch an zu vielen Arbeitslosen?

Jetzt also, in der ersten Bewährungsprobe, "Europa als gemeinschaftlicher Wirtschaftsraum" für gescheitert zu erklärten hlte ich für einen wenig fundierten schnellschuss.

Und ja, ohne Transferleistungen wird man wohl nicht auskommen. Wenn Ihnen das zu viel ist, dann rechnen Sie mir mal bitte vor was Sie bisher eigentlich so ganz persönlich für Europa und die Eurorettung bezahlt haben ... können Sie das? Marginal wird das sein

Also ich weiß nicht was ich sagen soll

Hallo maschmi78, also ich persönlich finde Ihre Aussage das die spanischen und griechischen Fachkräfte nach Deutschland kommen sollen katastrophal. Wir haben in Deutschland tausende Fachkräfte wie Ingenieure, Metallfachkräfte, Computerspezialisten usw die arbeiten bei Zeitfirmen für 1000 €uro netto im Monat. Deswegen weil die Löhne in Deutschland von der Rot Grünen, Schwarz Roten und Später von der Schwarz Gelben Regierung vernichtet wurden geht es Deutschland gut zur Zeit. Über unsere niedrigen Löhne regen sich sogar schon unsere Nachbarländer Frankreich Holland und Dänemark auf. Sie sind wohl der Regierung ganz schön auf den Leim gegangen. Und das Ausländische Fachkräfte bei unseren Löhnen und bei unseren Arbeitsbedingungen nach Deutschland wollen und auch kommen das ist nur ein Märchen. Ich habe selber diesen Fall in meiner Familie gehabt und weiß deshalb wovon ich rede!!!

@ maschmi78 - Teillösung

Habe nichts gegen Ihren Vorschlag. Ein durchlässiger Europäischer Arbeitsmarkt ist sicher in vielerlei Hinsicht vorteilhaft. Wobei es vermutlich die Probleme in diesen Ländern nicht dauerhaft löst. Überspitzt gesagt kann man sie ja nicht komplett evakuieren, außerdem brauchen wir noch ein paar Leute vor Ort die für uns günstiges Olivenöl, Wein und Gemüse produzieren.

Man sollte China

Man sollte China (Währungsreserven von über 2 Billionen Dollar) anbieten, das Gebiet der verschuldeten Staaten zu annektieren, wenn sie im Gegenzug alle Schulden dieser Länder übernehmen.

Verschuldete Staaten sind so oder so nicht überlebensfähig.

Ethnisches @Stiller Wächter

"Europäer" gibt es nicht.

Stimmt vielleicht, aber genauso wenig gibt es Franzosen, Deutsche oder Polen. In zentral Europa ist alles vermischt und in willkürliche Grenzen gefasst. Selbst die Sprachbarriere ist in den jüngeren Generationen nicht mehr vorhanden.

Ist ja auch praktisch so.

Ein-Kind-Ehe muss her

Offensichtlich kann die europäische Wirtschaft auf über 10% der Arbeitsfähigen verzichten.
Bedenkt man die Spirale Arbeitslosigkeit/Einkommensverlust/Konsumverlust werden es in den stark betroffenen Ländern bald noch mehr.
Gleichzeitig herrscht bei Produkten kein Mangel.

Die Staaten müssen ihre Bevölkerung auf ein gesundes Maß schrumpfen, anstatt durch "Überproduktion" Lohndumping zu befördern.
Billiglöhner helfen auch nicht der Rentenkasse, sondern nur eine tiefgreifende Reform. Mehr Kinder sind hier sogar kontraproduktiv.

Familien produzieren Kinder, mehr als jedes zehnte wird ein Arbeitsloser. Diese Kosten müssen von den Gebär- und Erziehungsprämien abgezogen werden.

Wirtschaftswachstum ist keine Lösung, weil die Globalisierung dies nur zulässt, wenn sich europäische Verhältnisse an die der asiatischen 2.Welt Länder anpassen.

Nebenbei muss dafür gesorgt werden, daß die in Europa erzielten Gewinne in Europa bleiben, das ist das Hauptproblem.

Das ist mein heutiger Masterplan :)

Euro Krise

Wie lange lassen sich die Völker Europas diesen neoliberalen Vandalismus noch gefallen?

Die Probleme beschleunigen sich wieder, auch getrieben durch politischen Stillstand in einzelnen Ländern in den letzten Wochen und Monaten sowie in den nächsten Wochen.

Banken retten, dass kann die Politik den Bürgern nicht erklären, aber auch erklären, warum Investoren streiken, dass kann sie auch nicht, denn dann muss man zugeben, dass man eigene Versäumnisse bei der Umsetzung von Reformen und Sparmaßnahmen sich leistete.

Ohne Reformen im Arbeitsrecht wird zum Beispiel nie die Jugendarbeitslosigkeit in manchen Ländern beseitigt, denn die im festen Arbeitsverhältnis stehenden Arbeiter und Angestellte akzeptieren dies nicht. So kommen die jungen nie rein. etc. etc. etc.

@ 13:25 — AlterSimpel

klingt ja schon arg nach Dianetik, ist das wirklich IHR Masterplan ? :)

@maschmi78

Krise in China? Ein altes Bild stellt sich bei uns wieder ein: China am Abgrund.

Dahinter verbirgt sich bei manchen im Westen ein eigenartiger Wunsch: Wenn es uns schlechtgeht, darf es China nicht besser gehen. Während sie diesen Befürchtungen nachhängen, kann China in Ruhe an Einfluss gewinnen.

Denn, was schlimm klingt, muss gar nicht so schlimm sein: Demonstrationen bedeuten nicht unbedingt, dass der Druck im Kessel weiter steigt. Es ist wie mit Jugendlichen auf Spritztour in Vaters Auto: Wenn sie es mit der Angst bekommen, weil sie eine Kurve zu schnell genommen haben, bedeutet das nicht zwingend, dass der Wagen tatsächlich kurz davor war, aus der Kurve zu fliegen.

@perpetual: Nicht 2 sondern über 3,3 Billionen Dollar und das haben die Chinesen längst gemacht:China kauft sich in Europa ein

http://www.heise.de/tp/artikel/33/33917/1.html

Muss man was tun? Balance zwischen Meckern und Zufriedenheit

Man muss wirklich sagen das es uns im Durchschnitt und Vergleich wirklich gut geht (Diejenigen in den 6% natürlich ausgenommen). Das heißt man könnte eigentlich etwas entspannter ein paar Langzeitprobleme Angehen. Für Schuldenabbau, Infrastruktur Erneuerung und das austesten des ein oder anderen Energieversorgungskonzept sollte uns im Vergleich etwas leichter fallen als dem Rest der Eurozone. Ich weiß nicht ob der Vergleich Sinn macht, aber zumindest in Norwegen, wo man aufgrund des Öls wenig wirtschaftliche Sorgen hatte, war es lange Zeit die Strategie möglichst langfristig Vorauszudenken, für die Zeit danach. Ich weiß das Vorhersagen nur eingeschränkt möglich/sinnig sind. Aber man könnte sich überlegen ob es auch deutsche Wirtschaftszweige gibt die zukünftig Schwierigkeiten haben. Man könnte versuchen Ausbildungswege so zu gestalten das sie Bedürfnisse der Wirtschaft&der Gesellschaft noch besser abdecken.
Ein paar Baustellen gibt es immer

Deutschland hat im Vergleich zu seinen europäischen

Nachbarn eine niedrige Jugendarbeitslosigkeit.
Hat Deutschland wirklich eine niedrige jugendarbeitslosigkeit oder sind in Deutschland arbeitslose Jugendliche in sogenannten BJ, freiwilligen sozialem Jahr oder freiwilligen Diensten geparkt?
Gibt es ähnliche Maßnahmen in anderen EU-Ländern?

Ich kenne einige Jugendliche, die mangels Lehrstelle ein soziales Jahr machen oder einfach weiter zur Schule gehen.
Ich frage mich, ob sich die Arbeitslosenquote der Jugend innerhalb Europas so einfach vergleichen läßt.

51,5% Arbeitslosigkeit ...

... bei jungen Erwachsenen in Spanien, 52% in Griechenland?

Was haben diese Staaten denn bisher unternommen? Gibt es Programme zur Beschäftigung und Qualifizierung dieser Menschen, gibt es Programme zur Wirtschaftförderung? Den Schwarzen Peter muss sich mit Sicherheit nicht die EU zuschieben lassen. In erster Linie ist jeder Staat für sich selbst verantwortlich. Offensichtlich wurden die EU-Gelder nicht richtig weil langfristig investiert, sondern dienten nur der jeweiligen Regierung, um sie wie ein warmen Regen in der jeweiligen Legislaturperiode auf die Bevölkerung abregnen zu lassen.

In der damaligen Sackgasse hohe Produktivität, hohe Löhne, wenig Binnen-und Auslandsnachfrage und Abwanderung von Unternehmen haben es die Deutschen geschafft, ihre Wirtschaft wieder auf solide Beine zu stellen. Nicht immer für alle Bevölkerungsgruppen gleich erfolgreich(prekäre Beschäftigungsverhältnisse). Aber aus der jetzigen Position heraus, ist eine leichte Kursänderung möglich und vertretbar.

@tettigonia

"Europäer gibt es nicht... aber genauso wenig gibt es Franzosen, Deutsche oder Polen. In zentral Europa ist alles vermischt und in willkürliche Grenzen gefasst."

Wie bitte? Willkürliche Grenzen?? In Europa???

Die haben sich Jahrzehnte lang wie die Hottentotten um jeden Zentimeter geprügelt. Deswegen entstand ja die EU, also um Frieden zu sichern!
Die Grenzen sind alles andere als willkürlich, auch wenn sie geometrisch so aussehen.

@tettigonia

Es gibt die deutschen Völker. Z.b. Friesen, Bayern, Schwaben, Tiroler, Schwyzer Deutsche usw.

Aber "Europäer" gibt es nicht auf den Subkontinent.

@bonaqa79: Europa und Afrika

Ich befürchte auch, daß Europa stark abbauen wird, der Euro hat aber nicht Schuld dabei, sondern beschleunigt das nur.

Der Euro hat nämlich vielen Wirtschaftszweigen und auch der Finanzbranche ein beschleunigtes "Aussaugen" des Volksvermögens ermöglicht.
Das gilt für Besitzende bis zu einem gewissen Guthaben, für die Neugeborenen ist es fast unmöglich, ein Polster aufzubauen.
Exemplarisch kann man dies an der Vermögenverteilung erkennen: wer für seinen Lebensunterhalt arbeiten muss, hat wenig Chancen auf substantielle Verbesserung seiner Lage.

Und aus diesem Grund wenden sich die dynamischsten Wirtschaftzweige jetzt Asien zu: denn großes Absatzpotential gibt es nur in der Mittelschicht, also bei denen die etwas mehr haben, als sie eigentlich brauchen.

Gerade die aber blutet in Europa aus und die Ärmeren können sich vielen Luxusschnickschnack eben gar nicht mehr leisten. Und auch ein Wohlhabender braucht nicht mehr als 1 PlasmaTV oder 1 iPhone.
Die Menge macht's und die fehlt hier.

@ 13:45 — perpetual

Willkürliche Grenzziehungen erkennt man zumeist sehr leicht an geraden Linien, teile der USA oder Afrikas sind ein gutes Beispiel dafür.

Ansonsten haben Sie inhaltlich natürlich Recht, die europäischen Grenzen sind wirklich alles andere als willkürlich.

der wirtschaftliche niedergang

Ich frage mich immer, wie man den augenscheinlichsten Grund für den wirtschaftlichen Niedergang so ignorieren kann.

Es ist die verfünfachung des Ölpreises in den letzten 10 Jahren.

Die imensen Schulden die wir haben, auch sie hängen damit zusammen dass wir auf pump von Rohstoffen leben, die nicht unsere sind ... und eigentlich noch für generationen reichen könnten, würden wir nicht 80% zur befriedigung einer tiefenpsychologisch angeheizten kaufgier verwenden.

Ja, wir verlieren Lebensqualität ... die kommt auch nicht wieder. Wir werden uns alles neu erarbeiten müssen. Eine große Hoffnung ist da der Schritt in ein regeneratives Zeitalter.

nachtrag

Die Europapolitik die wir jetzt fahren, die wird entscheiden ob die wirtschaftlichen herausforderungen auch herausforderungen unseres europäischen Friedens sein werden.

@Phonomatic: Dianetik ???

Jetzt machen Sie mir aber Angst.
Nein, mit irgendwelchen Psychospielchen hatte mein Masterplan wirklich nichts zu tun.

Schon eher mit "Von China lernen, heißt Siegen lernen" :)

Denn in der Tat halte ich das Propagieren von Bevölkerungswachstum sogar für gefährlich.

Wirtschaftswachstum verschiebt sich jetzt schon in andere Weltregionen. Was ist, wenn die Kinder, die jetzt für viel Geld gezeugt werden, in 20 Jahren gar nicht mehr gebraucht werden?

Mehr Arbeitssuchende verschärfen vielmehr das Lohndumping und sie lösen damit in keinster Weise das Problem der Rentenkassen.

Ich habe auch kein Problem damit, daß es satt 80 Mio zeitweise vielleicht nur noch 70 Mio Deutsche gibt.
Falls die Zeiten wirklich wieder besser werden sollten, wird sich das auf ganz natürliche Weise auch wieder ändern.

Man stelle sich nur mal vor, wie die Lage heute wäre, wenn es den Pillenknick nicht gegeben hätte!

ethnisches ...

@Stiller Wächter: Genetisch sind Schwaben nicht von Franzosen zu unterscheiden. Es gibt "Schwaben" auf der iberischen Halbinsel. Wie auch immer sie ihre Definition von "Volk" (willkürlich) festlegen wollen, Kulturkreise halten sich nicht an Grenzen, es sei denn man baut Mauern.

@perpetual: Willkürlich in dem Sinne: Wenn Napoleon früh an Keuchhusten gestorben wäre hätten wir andere. Wenn die Alliierten nicht darum gepfuscht hätten wäre Heidelberg in Rheinland-Pfalz. Ich würde sagen es ist geschichtlicher Zufall das die Pfalz heute deutsch ist und nicht französisch.

@ AlterSimpel Phonomatic

Weiß nicht ob das gleich Dianetik ist. Ein bisschen Recht hat er ja nun der Simpel: Vollbeschäftigung wird nicht bei völlig beliebiger Bevölkerungsdichte nicht möglich sein (davon abgesehen das es jetzt schon technisch nicht möglich ist es sei denn man wechselt das Staats- und Wirtschaftssystem in eines was wir wohl nicht wollen). Im falle Grichenlands kann man schon fragen ob ein Haufen steinerner Inseln jemals die wirtschaftlich Infrastruktur Deutschlands erreichen kann um eine Bevölkerung von 80Mio zu tragen.
Wo bei es wahrscheinlich durch den Konsumpunkt auch untere Schranken für die Bevölkerungszahl ergeben. Gewissermaßen ist das Arbeitsteilung: Ich habe werde Zeit noch das Interesse groß zu konsumieren, daher muss das jemand anderes übernehmen.

@perpetual, @Phonomatic, @Stiller Wächter

Klar sie haben alle recht die Grenzen in Afrika sind willkürlicher. Dennoch bin ich mir nicht sicher ob alle Lothringer vor dem Krieg gleich gewettet hätten. Es heute zutage auch in Dland soviel gemischt Familien und zwar nicht erst seit der Gastarbeiter, das diese Volksdefinition zunehmend schwieriger wird. Das mein Großvater als Flame nach dem Krieg zufälligerweise auf deutscher Seite gestrandet ist, Zufall. So etwas gibt es in ganz vielen Familien. Für diejenigen die sich ihrer Herkunft so sicher sind - ok. Aber ich glaube man darf auch Leuten zugestehen das sie sich als: "europäischer Mischling" fühlen, für mich ist das völlig ok.

@Phonomatic: Beim regeneratives Zeitalter bin ich dabei.

@ 14:22 — AlterSimpel

ich hielkt das eigentlich für einen Scherz und dachte ich steig drauf ein.

Aber ok, sie scheinen mir manche Kinder quasi als arbeitssuchend-geboren-und-bleibend zu betrachten, und das halte ich in der Tat für sehr bedenkenswert.

Von der Gesamtbereicherung die ein individium in die gesellschaft einbringt, lese ich genausowenig in ihrem kommentar wie von dem Haufen Stuern die ein Mensch im laufe seines Lebens zahlt.

Gehirnwäsche

Keine Arbeit erledigen zu müssen ist gut.

Das ist immer schon das alleinige Ziel von Wissenschaft und Technik gewesen: So viel Wohlstand mit so wenig Aufwand wie möglich zu erreichen. Dass heute so wenig Arbeit zu erledigen ist sollte uns alle fröhlich machen, jubeln lassen: Wir ernten die Früchte von Jahrhunderten der Vorbereitung und Planung.

Aber keiner will es wahr haben.

Nein, die Gehirnwäsche fubktioniert: Statt sich zu erfreuen, dass der Arbeitsaufwand für unseren Wohlstand langsam gegen null geht versuchen die Sklaven krampfhaft neue Herren zu finden die sie irgendwie beschäftigen.

Der Arbeitskampf war gestern, Leute!

Europa als gemeinschaftlicher Wirtschaftsraum ist k l ä g l i c

Europa geht es jetzt wie der schon länger verblichenen Swissair. Die hat auch so lange alle maroden Airlines zusammen gekauft, bis sie schliesslich das endgültige "Grounding" erlebte. Gewisse Parallelen zur EU sind da unverkennbar.

AlterSimpel - aber Sie haben mich zu folgendem Vergleich "insp

Milchmädchenrechnung über Äpfel und Birnen ... (ohne Mehrwertsteuer!)

EG, was bedeutet das?

An den Zahlen kann man erkennen, dass EG (heute EU) als Europäische Gemeinschaft gemeint gewesen ist, dabei in Wirklichkeit "Europäische Gewinnmaximierung" heraus gekommen ist.

Ich erinnere mich noch gut an Maggy Thatcher mit ihrer Wirtschaftspolitik. In der Folge fingen auch Schröder und Konsorten unter dem Druck von Merkel und Westerwelle an, von der sozialen Hängematte zu reden und dass Wachstum nur durch Freizügigkeit zu erzielen sei. Die Zahl der Behördenmitarbeiter, Lehrer, Polizisten wurde reduziert, Erbschaftssteuer und Spitzensteuersatz gesenkt, und Westerwelle sprach von "Leistung muss sich wieder lohnen!". Hat es ja auch, nur lohnt es sich kaum noch, ein normaler Mensch zu sein.

Durch Einsparungen an Investitionen wird kurzfristig der Gewinn hochschraubt (Privattaschen füllen). Es bleibt langfristig ein Defizit in Form eines Nachholbedarfes (Staatshaushalte belasten). Und das zu wuppen, ist fast unmöglich. Die uns die Zukunft genommen haben, sollen sie uns zurückgeben!

Meine Frage war schon immer ...

Meine Frage war schon immer gibt es genügend Arbeitsplätze? = Nein, das gleiche gilt für Deutschland! Die Aussage "wir müssen mehr für die Ausbildung tun" war schon immer eine Ausrede der Politiker! Gruss

P.S. Ein weltweites Problem und Gefahr für den Frieden, siehe Nordafrika

@ 14:27 — tettigonia - ethisches

Was Sie als Zufall beschreiben hat aber nichts willkürliches. Das sind Handel die geschlossen wurden in der jede Partei weiß warum sie hier oder darauf verzichtet und was sie dafür gewinnt. Da wurde sicherlich sehr bedacht und wenig willkürlich entschieden. Im Gegensatz eben zu den berühmten "geraden Linien" durch Täler, Wälder, Flüsse, Dörfer, Sprachregionen, ...

Wie Sie vollkommen richtig anmerken hat diese ganze definition um Volk etc. nie wirklich auf irgendetwas gepasst, schon gar nicht in dem lächerlich verengten sinne wie ihn die nationalsozialisten damals (und leider heute noch) verstehen.

Trotzdem ist das was man unter Deutschland versteht meine Heimat, und viele Generationen vor mir haben dafür gekämpft, dass es so ist wie es ist. Deshalb muß ich das Wort "Willkür" im Bezug auf unsere Grenzen von mir weisen.

Und wir haben natürlich ganz andere Aufgaben vor uns, packen wir es an. :)

Europas Wirtschaft ist am Boden, ...

... weil Deutschland sooo konkurrenzfähig ist. Wir haben die Industrien unserer europäischen Nachbarn an die Wand gedrückt. Wenn jetzt nicht die Verantwortung dafür übernommen wird, im Sinne einer gemeinsamen Finanzpolitik, ist Europa am Ende. So könnte diese längste Friedensperiode in Europa seit dem Mittelalter bald der Geschichte angehören.
Am Beginn des 21. Jahrhunderts sind Ausbeutung, Versklavung, Kriegshetze und Krieg wieder alltäglich geworden. Das Leben der meisten Menschen wird schlechter werden. Fragt sich nur, wie weit wir uns im Anbetracht der technischen Möglichkeiten der Informationskontrolle und Kriegsführung George Orwells Vision noch annähern werden.

re - Phonomatic : "Erste Bewährungsprobe" ?

.
...Ich weigere mich strikt, von dem jetzigen Ist-Zustand
als "der ersten Bewährungsprobe" auszugehen.

Die ersten Bestrebungen, Europa als gemeinsames Gebilde in
Form 1es gemeinsamen Wirtschaftsraums zur Entstehung bring-
en zu lassen, waren die Römischen Verträge zur Gründung der
EWG, der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft in den 1960er
Jahren.

Diesen waren sogar noch die sogen. Montanunion-Verträge
als Vorläufer vorausgegangen; sozusagen die "Geburtsstun-
de" der EWG.

Ich betrachte daher den EU-Wirtschaftsraum im wesentlichen
(auch noch zu Zeiten des Kalten Krieges) seit nunmehr rund
60 Jahren als existent.

Lediglich die Politiker lügen sich selbst in die Tasche und
den Wähler dahingehend an, weil Wirtschaft (zuerst), die
Währung (Euro heutzutage) und am Sankt Nimmerleinstag eine
europäische Regierung folgt, bzw. wohl eher nicht folgen
wird.

Diese Verfahrensweise führt per se zu grundlegenden Struk-
turrissen, die zu diesen Verwerfungen führen.

Dies ist alles Stückwerk !

EU: Arbeitslosigkeit erreicht im april Rekordw..

In den Looser-Ländern gibt es auch keine ABM u- sonstige

ausbeuterischen Maßnahmen, denn wenn diese Abzockerei auch dort geschehen würde,

wäre die AL-Rate genauso hoch wie in Germany , sprich 5, 89988 % !

so einfach ist die objektive analyse !

Das kapitalistische H-4-System drückt d. AL-Rate bei uns auf 5,8 % ,
wobei zu berücksichtigen ist ,, daß auch diese Zahlen nicht d. Realität entsprechen , sondern eher bei 12,9675643 % liegen . Das nur zur Klarstellung ,

es soll ja noch Menschen geben, die d. staatl.Statistik
Glauben schenken .

Resüme´´ : ein Paradies f.d. Bosse u. Kapitalisten !

@ 15:49 — Voltaire_deux

Da gebe ich Ihnen zwar auch vollkommen Recht, aber was haben wir denn für eine Wahl als Großeuropa fiskalisch zu erzwingen. die Alternative ist die aufflammende Separation (im angesicht des untergangs [anm. Deus Ex Magina]).

Die politische Einigkeit zu einem Europa wird doch verschleppt, wenn es um nationales Prestige und nationale Souveränität (zum verdunkeln der eigenen Kassen) geht. Den Briten und Schweizern nehm ich das noch nicht mal übel, aber sie sind das beste beispiel. Das ist der "europäische Geist" den man auch in der E.U. zu erwarten hat.

Und wie gefährlich die jetzigen Seperationsbestrebungen bereits sind, im angesicht der wirtschaftlichen Steilhänge die vor uns liegen, brauche ich wohl nicht betonen.

Was ist wenn Griechenland austritt, seine Grenzen bewaffnet und die auslandsschulden streicht. Zuerst die bei der Türkei, per volksentscheid.

@ 15:58 — Don-Corleone

Dass die Arbeitslosenrate in Spanien 4mal so hoch ist, egal wie man es rechnet das wird ihnen dennoch jeder bestätigen.
Und dass nicht jedes Land seine Arbeitslosenstatistik kleinrechnet können Sie mir auch nicht erzählen. Schließlich ist es eine wirtschaftliche Kenngröße und kein eingeständnis arbeitspolitischer Fehlschläge (das sollte man sich also auch nicht davon erwarten).

@Phonomatic: Gesamtbereicherung

"Aber ok, sie scheinen mir manche Kinder quasi als arbeitssuchend-geboren-und-bleibend zu betrachten, und das halte ich in der Tat für sehr bedenkenswert."

Nicht ich sage das, sondern die Statistik. Die Personen können wechseln, aber der Fakt bleibt. Und Arbeitslose zahlen auch wenig Steuern.
Ich hab nichts gegen Kinder, jeder soll so viele haben, wie er will. Natürlich war die Ein-Kind-Ehe ein Scherz.

Aber Kinder in einer Zeit des wirtschaftlichen Abschwungs auch noch mit viel Geld und meist am falschen Platz zu fördern, halte ich für die falsche Politik.

"Von der Gesamtbereicherung die ein individium in die gesellschaft einbringt..."

Da haben Sie recht, aber machen Sie bitte die Augen auf: alle Lebensbereiche werden nach und nach der wirtschaftlichen (Un)Vernunft unterworfen, als alternativlos wird das von allen dargestellt und in diesem Wirtschaftssystem ist das leider auch so.

"Gesamtbereicherung" ist ein Begriff der im Vokabular der Wirtschaftsführer nicht vorkommt.

@ maschmi78

Da kann ich ja nur für Sie hoffen, dass Ihr Chef Sie nicht demnächst aus "betriebsbedingten" Gründen feuert und einen Monat später einen Spanier einstellt, der IHREN Job eventuell für 25 - 30 % weniger Gehalt macht.

Auch wenn's hart klingt, aber spanische Arbeitslose sind ein SPANISCHES und griechiche Arbeitslose sind ein GRIECHICHES Problem.

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