Kommentare

Endzeitdramaturgen

0,058 %

Diesen Wert muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Das ist nähmlich der reale Anteil an CO² in Amtosphäre.

99,942% der Atmosphäre tun was?

Aus rationalen Standpunkt her ist eine weitere Diskussion Scharlanterie.

Das Problem, wenn es denn

Das Problem, wenn es denn eines ist, liegt nicht primär in Europa, sondern eher in China und Indien.

Saus und Braus halt. Nach uns

Saus und Braus halt. Nach uns die Sintflut, hübsch bequem leben, total ungesund obendrein, das erkläre mir mal jemand von den Saus und Brauslern, was für einen Sinn das macht?
Andere gehen incs Casino, verzocken ihr und aller Geld.
Das Leben verspielt. Die Erde verspielt.
Ist halt so. Nächster Planet wartet schon, wos wiederholt wird.

Pflanzen sind die Lösung

Pflanzen wandeln Co² in Sauerstoff um.
Also Parks anlegen, die heben der Wert der Städte, fördern die Volksgesundheit und schaffen Arbeitsplätze.

Ansonsten Wälder aufforsten und Dachterrassen begrünen.

stimmt...

0,058% Arsen in ihrem Körper sind ja auch egal. Geringe Zahl = geringe Wirkung. Wo ist mein Nobelpreis?

@Stiller Wächter

Meine Güte. Sie nennen die falsche Zahl.

Es heißt richtig: der CO2-Gehalt (wichtigstes menschenbeeinflusstes Treibhausgas) ist durch die Industrialisierung bisher um 40% gestiegen. 40% lautet die Zahl. Nicht 0,xx% !!!

Tun Sie doch nicht so, als würden Tausende Wissenschaftler (keine Stammtischbrüder!!) völligen Nonsens erzählen. Diesen Nonsens verbreiten ausschließlich die blitzgescheiten Stammtischbrüder mit dubiosen 0,xx%!

Antwort zum Kommentar Endzeitdramaturgien

Da der CO² Anteil der Luft so gering ist (wie sie ja bereits recherchiert haben), liegt genau hier das Problem. Eine Erhöhung des Anteils hat größere Folgen, als wenn sie den Anteil an Stickstoff oder Sauerstoff erhöhen, da diese Gase mengenmäßig viel größeren Anteil haben. Als Beispiel kann ihnen der Anteil von CO² an der Atmosphäre von vor ca. 2 Millionen Jahren dienen. Dieser war ein wenig höher, das Klima jedoch deutlich wärmer. Also Erhöhung kleiner Anteile hat stärkere Auswirkungen als die Erhöhung ohnehin großer Anteile. Im Verhältnis gerechnet! Das ist nun wirklich gut erforscht.Der größte Anteil der Luft (Stickstoff mit ca. 78%) tut erstmal gar nichts:)!!

An: Stiller Wächter

Der Anteil von CO2 an der Atmosphäre ist 394ppm (394 Teile CO2 auf 1.000.000 Teile Luft). Dieser Wert ist in den letzten 650.000 Jahren nie über 300ppm gestiegen. Bereits so kleine Mengen reichen aus, um den natürlichen Treibhauseffekt zu beeinflussen. 350ppm wird als höchster akzeptabler Wert geschätzt, wenn die Temperatur auf unserem Planeten nicht um mehr als 2° steigen soll. Wir wissen also heute bereits, dass wir eine starke Klimaveränderung bekommen - eine die für viele Millionen Menschen Verlust der Heimat und auch Verlust des Lebens bedeuten wird.
Immerhin reicht unsere Intelligenz dafür, dass wir den selbst verursachten Klimawandel und das selbst verursachte Unbewohnbar-Machen unseres einzigen Planeten ausführlich konträr diskutieren können.

Atomausstieg

Das ist der hohe Preis für den Atomausstieg. Fraglich ist, ob der massive Anstieg des CO2 Ausstoßes besser für unsere Umwelt ist als der Atommüll, der in Endlagern in einigen Jahren sicher gelagert werden kann.

Anteil CO2 aktuell

Wie auf der folgenden Seite zu sehen, ist der Anteil im letzen Jahr von 393 auf 396ppm gestiegen - es geht weiter mit Vollgas...
http://co2now.org/

@Dr.Kawasaki

Den Doktor bezweifel ich mal ganz stark, ist doch erlaubt, oder?

40% von was?

Früher ist man sogar von 0,07% ausgegangen. Hat man nach unten korrigiert, da die Hochrechnung nicht so einwandfrei war.

@MichaStr
380ppm, dass demnach auch der 0,058% entsprechen.

Tja, und nu?

Vielen Dank für diese Meldung: Ein besonders kalter Winter, und eine wieder etwas besser laufende Wirtschaft haben dazu geführt, dass sich der CO2-Ausstoß in Deutschland etwas erhöht hat. Aber die Kyoto-Vorgaben werden trotzdem noch eingehalten.

Und was soll man jetzt daraus für Konsequenzen ziehen? Schade, dass unsere Wirtschaft sich etwas erholt hat. Naja, vielleicht wird das Opelwerk in Bochum am Ende doch noch geschlossen, dann reduziert sich der CO2-Ausstoß wieder etwas, und wir halten die Höchstgrenze noch deutlicher ein als wir das sowieso schon tun.
Oder wir hören im nächsten kalten Winter ganz damit auf, unsere Wohnungen zu heizen. Stattdessen könnten wir ja alle mit dem Fahrrad in den Süden fahren, wo's wärmer ist.

Oder, am besten: Wir erschiessen uns gleich alle, dann atmen wir auch keine Treibhausgase mehr aus. Dann kann sich der Planet wieder erholen, und alle sind zufrieden.

@Stiller Wächter

Sie fragen: "40% von was?"

-> 40% des CO2-Gehalts von 1850 (vorindustriell)
-> von 280 ppm auf 390ppm = 40% mehr

Habe ich zwar schon mal gebracht, aber hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Keeling-Kurve

Ihren Kommentar mit den 0,xx% bringen Sie ja auch unverdrossen. Nur ich habe Recht. So überheblich das auch klingen mag :-)....ich habe nämlich die Wissenschaft hinter mir. Sie niemanden.

Lesen Sie sich noch einmal das Arsen-Beispiel eines Vorredners hier durch. Das ist nämlich sehr gut. Ein bisschen Wikipedia-Lektüre wäre auch ganz hilfreich. Die haben immer brav die Quellen dazugeschrieben.

PS: Sie dürfen meinen Dr. bezweifeln. Ich bin nicht einmal ein Kawasaki-Motorrad :-( ....jetzt ist es raus. Ich bezweifle auch so einiges an Ihrem Namen, hehe ;-).

Polen

Gr, Sp., Port. - es zeigt doch letztendlich nur, dass in irgendeiner Form die Industrie stirbt - und damit Arbeitsplätze und "echte" Wirtschaft.

Polen:
Der CO2 Ausstoß von Polen ist in Relation zur Bevölkerung und Wirtschaftsleistung absurd. Der Grund ist klar: wenn man mal auf der Autobahn nach Breslau fährt, sieht man einzig und allein Zechen, Stahlwerke und Schwerindustrie mit rauchenden Schloten. Noch schlimmer ist, dass Polen im Prinzip seinen gesamten Strom aus (Braun!)Kohle bezieht. Windräder oder auch nur PV Anlagen auf Dächern sucht man vergebens. Dazu sind die wenigsten Häuser energietechnisch saniert und unglaublich viele heizen noch (ineffizient und dreckig) mit Kohle und Müll der auch immer mit verbrannt wird.

Wenn ich im Winter nach Polen fahre, steigt mir immer ein Geruch in die Nase, den ich so aus Deutschland gar nicht mehr kenne. Und dazu dieses monströse Braunkohlekraftwerk ein paar km weiter.

Klar, dass Polen noch nicht da angekommen ist, wo wir sind. Das ist ein Land, dass viel zu viel von anderen ausgebeutet wurde. Und der Sozialismus hat den Rest erledigt.
Aber die gesamte Struktur Polens ist eher 20. Jh. EE ist kein Thema und die Politik hauptsächlich auf Schwerindustrie ausgerichtet. Dieses Denken ist veraltet - wenigstens in Europa

@Gamdhismus:
Sie fordern immer polemisch irgendwelche unklaren Utopien, alles umwerfende Veränderungen und was weiß ich - aber konkrete Vorstellungen (mal abgesehen von Kommunistischen Phantastereien, die sich in fast 100 Jahren "Experimenten" als absolut untauglich erwiesen haben) und Vorschläge habe ich noch nie von Ihnen gelesen.

An: Stiller Wächter

396ppm (der aktuelle Wert) entsprechen 0,000396%

Wir Menschen waren Millionen von Jahre nicht so mächtig, dass wir die Bewohnbarkeit unseres Heimatplaneten für Lebewesen aller Art wirklich schädigen konnten.

Das Klima ist die Achillesferse dieser Bewohnbarkeit der Erde - vor allem für komplexe Lebewesen, wie wir Menschen es sind.

Sehr geringe Veränderungen der Zusammenstellung der Atmosphäre bewirken sehr große Veränderungen des Klimas. Der Ursache-Wirkungs-Hebel ist sehr groß.

Ich empfehle den Film "Eine unbequeme Wahrheit" mit Al Gore. Die Problematik wird dort sehr gut beschrieben.

Michael Streibel

@Dr.Kawasaki

Sie wollen mir doch nicht sagen, dass die technologischen Möglichkeiten von 1850 genauso fähig sind, wie die Messmethoden von heute.

Sie können doch nicht unterschiedliche Messverfahren einfach miteinander vermischen. Sie müssen dazu auch den Standort sehen. Um 1800 hatte man noch ganz andere Probleme namens: "Smog".

Wenn Sie den Zustand von damals mit der heutigen Situation vergleichen ist die Wasserqualität und auch die Luftqualität wesentlich besser geworden.

Vergessen Sie nicht die Smog-Alarme der großen Städte. Das ist ein imaginäres Problem heutzutage.

@nicemusic77

Das ist auf keinen Fall der Preis für en Atomausstieg.
Es wurden die Jahre 2009 und 2010 verglichen, die 8 Kernkraftwerke wurden 2011 runtergefahren. Im Jahr 2011 ist der Ausstoß laut der AG Energiebilanzen in D übrigens gesunken, also im Vergleich zu 2010, sogar Temperaturbereinigt!

@Stiller Wächter

Korrekt, vor 150 Jahren konnte man den CO2-Gehalt noch nicht so genau messen. ABER: heute kann man den CO2-Gehalt von vor 150 Jahren messen! Der CO2-Gehalt in der Luft von Gletscher-Eis ist nämlich exakt messbar, über hunderte Jahre in die Vergangenheit. Seit ca. 50 Jahren kann auch atmosphärisches CO2 exakt gemessen werden. Das passiert nicht in der Großstadt, sondern auf einem Berg auf Hawaii (minimale Ballungszentren-Störungen). Diese Messungen gehen zurück bis ca. 1960. Sehen sie einfach in den Wikipedia-Artikel, den ich zitiert habe. Dort steht alles drin.

Korrekt. Die Luft- und Wasserqualität ist erheblich verbessert worden (in Europa!, in Asien nicht!). Aber die Luftwerte, die sich verbesser haben, sind:
SO2, NOx, teilweise Feinstaub. Das sind gesundheitsbedenkliche Stoffe.

Nicht verbessert hat sich der CO2-Ausstoß (nur in Deutschland dank Zerfall der DDR etwas seit 1990). 390ppm CO2 hat Null Effekt auf die Gesundheit, aber absolut aufs Klima!

etwas positives

Wenn hier viele so sehr über den CO2 Gehalt der Luft debattieren -
Es gibt an dieser enormen Steigerung im Vergleich zur
Prä-industrialisierten Epoche wenigstens einen einzigen Vorteil:

Pflanzen wachsen besser! Wie wir ja wissen bauen Pflanzen ihre Zellen mit Photosynthese aus CO2. Und wenn die doppelte Menge CO2 in der Luft ist, läuft die Photosynthese auch besser. Das habe ich schon in der 7. Klasse gelernt und später nochmals -deutlich- vertieft.
Das ganze Spiel läuft noch so weit, bis der CO2 Gehalt für den Menschen bedenklich wird. Danach macht es nichts mehr aus. Es gibt beispielsweise die Praxis in großen Gewächshäusern nasse Strohballen auszulegen, die beim verrotten dem CO2 Gehalt der Luft erhöhen.

Es gibt bereits zaghafte Studien, die belegen, dass die Steigerung des CO2 den Ertrag einer Nutzpflanzen merklich erhöht hat. Zusammen mit der Temperatur. Beispiel? Vor 200 Jahre war Mais in Deutschland kaum effizient anzubauen. Zu kalt. Heute kommt der bei uns bekannterweise sehr gut. Wo viel Schatten ist, muss auch ein winziges bisschen Licht sein.
Leider haben andere Studien auch gezeigt, dass die Pollenproduktion (Untersuchungsobjekt: die Monsterpflanze Ambrosia) bei Erhöhung des CO2 Gehalts enorm steigt. Wieder Schatten.

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