Kommentare

Sparen, sparen, sparen...

Bank müsste man sein.
Da darf und bekommt man einfach alles.

Alles Geld was vor dem Bankrott überwiesen wird...

...ist verlorenenes Geld. Der Bankrott kommt, das dürfte jedem klar sein. Dann könnten wohl auch die notwendigen Strukturreformen endlich angegangen werden.

Die Forderung muß lauten: Geld gibts nur wenn ein funktionierender Staat ohne Korruption und Bürokratiemonster geschaffen wird.

Dann hat das Investieren wieder einen Sinn.

Kann mir mal jemand erklären,

Kann mir mal jemand erklären, warum die Eurobank und die Alpha Bank zusammen Gelds erhalten? Die haben sich doch zusammengeschlossen und sind jetzt eine Firma. Sie gehören jetzt beide einem der reichsten Männer Europas Latsis. Der hat sehr gute Beziehungen nach Luxemburg und der Schweiz, und nicht zu vergessen Herrn Barroso...

Die Griechen bringen

ihr Geld in Sicherheit und die übrigen Staaten überweisen das Geld, damit sie sich noch mehr vor der Wahl auszahlen lassen können. Dieses wird widerum in unbekannten Kanälen verschwinden.
Warum werden die Konten nicht gesperrt? Warum wird mit der Auszahlung nicht bis zur Wahl am 17. Juni gewartet? Es bilden sich vermutlich gerade wieder Schlangen vor den Bankschaltern, nach dieser Meldung.

Zu diesen

Thema noch was zu sagen hieße Eulen nach Athen zu tragen.Man kann wirklich nur noch fragen,wann wacht man endlich auf und sieht das Chaos so wie es ist.Die Politiker sollten endlich mal der Wahrheit ungeschminkt ins Auge sehen.Aber ich glaub da muß wirklich erst ein Wunder geschehen.

Griechische Banken erhalten 18 mrd Euros

Wer kontrolliert diese 18-Tausend Millionen ,

18 . 000 . 000. 000 EUROS ?

Wer zeichnet Überweisungen an wen ab ?

Wieviel kleinere Beträge gehen an "Privat" , sprich
20.000 , oder 70.000 , usw. WER ?
auf wessen Kto.

oder Barabhebungen ? Jeden Tag 1000 EUROS , usw.

wo ist die definitive Kontrolle (von außen , neutral) ?

Oder ist das garnicht vorgesehen ?

Versickern diese 18 mrd irgendwohin ? einfach so ?
i.d. schweiz, lichtenstein, singapur , Cayman , usw.

Faß ohne Boden , Deutsche Steuergelder sinnlos für
die "Katze" ?

Wer stoppt diesen Wahnsinn , diesen größten Raubzug
Aller Zeiten ?

Damit kann d. Deutsche Steuerzahler auch bis 72 Jahre
malochen, zum Wohle der Pheripherie-Länder !

Wichtig: Fiskalpakt nur gg.Transaktionssteuer ,
das ist alternativlos !
BASTA !

Das ganze ist nur noch grotesk!

Wie lange soll noch endlos Geld in das BESTEHENDE griechische System geblasen werden?
Das Geld fällt in ein Fass ohne Boden. Was soll damit bezweckt werden?
Die Wahlen am 17.06.2012 werden eine deutliche Sprache sprechen.
GR ist kein wirklich funktionierender Staat im westlichen Sinne. Solange keine Steuern eingetrieben werden und die Korruption nicht bekämpft wird, wird sich nie irgendetwas ändern.

Es wird langsam spannend

Beim Bankrott GR denken viele an die Staatsanleihen. Was nicht beachtet wird, ist dass auch viele Privatleute und Firmen enorme Schuldenberge besitzen. Ganz zu schweigen von den griechischen Banken. Ob die Linke oder gemäßigte Parteien die Wahl gewinnen spielt keine Rolle. Bei 50 % Arbeitslosigkeit bricht alles zusammen. Wenn Lagarde die Griechen zum Steuern zahlen aufruft ist das gut gemeint. Zahl mal Steuern wenn du seit 4 Monaten keinen Lohn mehr ausbezahlt bekommen hast. Wie soll ne Firma Steuern zahlen bei der kein Geld mehr rein kommt bzw. auf einem Berg Rechnungen sitzt die wahrscheinlich nie mehr beglichen werden. Der gr. Taxifahrer wurde gezwungen seine Reifen (Steuerzahler) kaputt zu fahren. Sein Taxi (Arbeitsplätze) ist zerstört. Es kommt zum Totalausfall. Wenn Lagarde jetzt merkt dass die Steuereinnhmen völlig vertrocken ist dies ein Zeichen dass es nicht mehr lange geht. Gut gemacht.

"Sorge wegen Kapitalabfluss ins Ausland"

hat also der Chef der gr. Notenbank.
Diese Gelder würden fehlen und das muss gestoppt werden.

Komisch: wenn Zinsen auf Staatsanleihen steigen, spricht man von enem ganz normalen Marktverhalten, weil eben das Vertrauen gestört ist.
Daß das Geld für diese Phantasiezinsen langfristig dem Staat fehlt, scheint ihn dabei nicht zu stören.

Wenn aber das Vertrauen der Bürger gestört ist und diese ihr Geld in Sicherheit bringen wollen, dann muss das gestoppt werden?

Wie will man denn begründen, daß auf der einen Seite der Bürger ein Risiko eingehen soll/muss, während man auf der anderen Seite seit Jahren den Banken und Kapitalanlegern jedes Risiko in vorauseilendem Gehorsam freundlich abnimmt?
Ach so, weil man die Bürger zwingen kann, und die Banken nicht. Schon klar, das ist dann "marktkonform", und jeder, der daran etwas ändern will ist ein "radikaler Linker".

Sicherheiten?

Ein Skandal ohne Gleichen. Direkte Ansage: pfeif auf das Geld aller Steuerzahler, meinen Verpflichtungen gegenüber denen und deren Vertrauen.

Umgemünzt auf Privatpersonen wäre das ungefähr so:

- ich habe bereits Kredite für ein Haus bekommen, eines was für mich viiiiel zu groß ist. Schon das ich in diese Bank rein kam beruht auf einem (aufgedeckten) Betrug.

- dann sagte ich der Bank: "weder kann ich die Schulden jemals tilgen, noch denke ich daran. Ich selbst würde mir kein Geld leihen" (= mangelndes Vertrauen selbst der eigenen Kapitalträger im Land)

- dazu informiere ich, das ich arbeitslos bin und auch auf absehbare Zeit keine eigenen Einkünfte erwirtschaften werde (= unfähiger Steuerapparat, krankende Wirtschaft)

- dann frage ich nach weiteren Krediten und bekomme sie ohne wenn und aber, selbst nachdem ich vorübergehend entmündigt bin (= ohne Regierung).

Hm, wer macht den größeren Fehler, der Bänker der Geld verleiht oder der der Geld ausleiht?

Nach den nächsten Wahlen wird doch alles gut! Oder?

@Maria-José Blumen
ist doch egal, was wir jetzt noch alles nach Griechenland schicken...

Nach den nächsten Wahlen wird ja der Herr Tsirpas am Ruder sein.
Er stellt ja die Rechtmäßigkeit der ganzen Griechenland-Rettungsarie in Frage und will das sofort beenden!

Wenn er das ernst meint (und davon gehe ich mal aus...), wird er sicherlich alle bisher unrechtmäßig an Griechenland gezahlten "Hilfs"mittel wieder zurücküberweisen - und alles ist gut!

Ob die jetzt beglückten Banken das gut finden, spielt dann auch keine Rolle, denn die wird er als guter Sozialist ja gleich als erstes verstaatlichen.

Also alles im "grünen Bereich" - oder täusche ich mich da etwa...
;-D

Suizid auf griechisch

Eigentlich bräuchte das Land eine starke Regierung, die die Probleme im Land anpackt mit einem klaren Ziel vor Augen
Das Volk hat durch die Protestwahl leider anders entschieden.
Und nun ist das Volk dabei die Banken auszubluten damit es mit der Wirtschaft noch schneller bergab gehen muß.
Jeder ist sich nur noch selbst der Nächste.

Auferstanden aus Ruinen....

Nun ja, man muss die Blase auch richtig aufpumpen, damit sie platzt und entsprechend Schaden anrichten kann.

„Die Banken hätten nun die nötigen Ressourcen, "um normal zugunsten der echten Wirtschaft zu funktionieren", hieß es.“

So weit die Theorie- indes von der „echten Wirtschaft“ in Griechenland Dank der Merkel’schen Sparorgie und dem überhasteten Privatisierungseifer nicht mehr viel vorhanden ist und so dürften wieder die bedient werden, die das ganze Desaster mit verschuldet haben.
Griechenland braucht einen kompletten Neuanfang mit kompletten Schuldenerlass und eigener Währung- „Auferstanden aus Ruinen...“(ohne DDR-Phatos) anders wird es für die Griechen und Europa nicht mehr funktionieren......!

18 Mrd für BANKEN

Natürlich geht das Geld wieder an der Bevölkerung vorbei. Wer glaubt denn, dass von dieser Kohle auch nur ein kleiner Anteil in die Binnenwirtschaft geht.
Die Bank wird damit zocken, weil das mehr Gewinn verspricht. Und wenn sie es mal wieder VERzocken, wissen sie, dass sie frisches Geld aus der EU nachgeschossen bekommen.
Banken sind wie ein Spielsüchtiger, hinter dem ein Goldesel (EU)steht.

Und wenn man immer von DEN Griechen spricht, die selbst Schuld seien, was der kleine Arbeiter mit dieser Verschuldung zu tun hat. Nur die Elite hat das Land finanziell verwüstet. Die Reichen und korrupten Politiker.

Genau diese Bande profitiert auch in Deutschland, nur etwas professioneller.

@Tarantus: "Banken ausbluten lassen"

"Und nun ist das Volk dabei die Banken auszubluten damit es mit der Wirtschaft noch schneller bergab gehen muß."

Sein eigenes Guthaben abzuheben (sofern noch vorhanden), müssen Sie aber auch den Griechen zugestehen.

Daß die Bank unter diesem "BankRun" leidet, liegt doch wie immer (noch) an den viel zu geringen Eigenkapitalquoten und der im Vergleich dazu riesigen Bilanzsumme.

Unser Finanzsystem hat die Banken nunmal so "konstruiert": mit einer kleinen Spareinlage auf der einen Seite lassen sich aberwitzige Summen auf der anderen Seite quasi aus dem Nichts "schöpfen".
Die Gewinner sind dabei die Banken, die die Zinsen einstreichen. Diesem Gewinn steht eben ein Risiko gegenüber, und je höher der Gewinn, desto größer das Risiko.

Die Bank als Nutzniesser des Systems ist Schuld an dieser gefährlichen Konstruktion, nicht etwa die griechischen Sparer, die wie alle kaum noch Zinsen auf ihr Geld bekommen.

Das sind echt geflossene Gelder und nicht nur Garantien!

Was hat Merkeln doch immer gesagt: Es ist noch kein Cent geflossen! Alles Lüge!
Und bei uns fehlt Geld für den Strassenbau, für Kinder, für Familienperspektiven, für Renten, stattdessen längere Lebensarbeitszeit. Alles nur wegen des Euros.
Unsere DM ist 40% mehr wert als der Euro.
Ein Zurück zur DM befreit uns von der Euromißgeburt und seinen Problemen. Der Euro wurde uns aufgezwungen, die anderen wollten ihn, sollen sie doch allein damit zurecht kommen!
Unsere Regierung bestraft das deutsche Volk, belügt es.
Unterstützt werden aber andere Länder.
Wie lange machen CDU, FDP, SPD und die Grünen noch weiter mit diesem verlogenen Spiel?
Wacht der deutsche Wähler nie auf?
Die Griechen fegen ihre mißliebigen Parteien hinweg. Ihnen gehört unsere Sympathie.
Wir haben da großen Nachholbedarf!
Kein Geld mehr für verhungerte Banken, in Griechenland oder sonstwo!

Aha...Die Banken bluten aus

Aha...Die Banken bluten aus weil der Bürger sein EIGENTUM abhebt...
Vielleicht sollten die Deutschen das auch mal versuchen um den Sumpf aus zu trocknen....Nein...Die EUROPÄER.
Entzieht den Banken die Droge Geld....Dann hat der seriöse Bankier wieder eine Chance gegen das Bänker-Pack.

Warum drischt hier jeder auf

Warum drischt hier jeder auf die Griechen ein?
Woher stammt das Geld? wessen Geld und Sparvermoegen wird hier weiter entwertet?
Wie stark steigt die Inflation in den uebrigen Laendern durch diese weiteren 18 Mill... neu geschaffenen Geldes, das nun in Waren und Dienstleistungen, ohne irgendwelchen Gegenwert, umgetauscht wird?
Ich meine, es muss doch jedem klar sein, dass hier die Gelddruckmaschine weitere 18 Milliarden geschaffen hat- und die Geldscheine in unserer Tasche, unsere Altersvorsorge usw.... an Wert verliert.
Darf ich an dieser Stelle auch einmal fragen, dass wenn das unmoegliche Szenario kommt, dass Griechenland aus dem Euro austritt, wen wir auf deutscher Seite fuer die Vernichtung unseres Geldes zur Verantwortung ziehen duerfen.
Schoenen Dank Frau Merkel fuer den Bruch,des von Ihrem Amtsvorgaenger (Helmut Kohl) ausgehandelten Vertrages von Maastricht.
Bitte ziehen Sie sich warm an. Die Konsequenzen werden Sie und Ihre Partei tragen.

@natal-45

Prinzipiell haben Sie auch Recht (nein, nicht nur prinzipiell - Sie HABEN Recht). Nur höre ich schon wieder dieses Geblöke von wegen "Unsere Exportwirtschaft wird dann kaputtgehen!!!11".

Und? Wenn dafür alle Importe günstiger werden? Wenn dafür praktische Dinge wie Benzin oder Erdgas wenigstens etwas günstiger werden und wir es uns leisten können, wieder für die Binnenwirtschaft zu produzieren? Wenn dafür eine ganze Menge Kapital nach Deutschland zurückfließt?

@AlterSimpel: Banken

Der kleine Sparer der sein Geld zur Bank bringt möchte dafür von der Bank gerne Zinsen und Zinseszinsen haben. Die Bank nimmt das Geld der kleinen Sparer und verleiht es z.B. an die Wirtschaft oder den Staat weiter mit einem eigenen Aufschlag auf die Zinsen. In der Wirtschaft "arbeitet" das Geld und erwirtschaftet dadurch die Zinserträge.
Wenn sehr viele Sparer nun ihre Gelder von den Banken abziehen, müssen die Banken entsprechend Kapital aus der Wirtschaft abziehen. Zwangsweise muß die Wirtschaft schrumpfen. Und genau das sollte eigentlich vermieden werden.
Das griechische Volk könnte sich selbst helfen indem riesige Geldmengen vom Ausland wieder nach Griechenland geschafft und dort investiert würden.

Völlig daneben!

Da werden in drei Jahren 75 Milliarden Euro, wenn nicht mehr und zumeist das Geld Privater, aus dem Land verschoben und unter anderem deswegen muß der europäische Steuerzahler mit ebenfalls Milliarden helfend einspringen. Das ist doch völlig daneben! Wenn der griechische Geldadel schon keinen freiwilligen Patriotismus zur Rettung des Landes entwickelt, dann sollte er dort gesetzlich verordnet werden. Kapital- und Steuerflucht müßten strafrechtlich verfolgt werden, und zwar wenigstens EUweit mit aktiver Unterstützung durch Brüssel. Klar, die Flüchtlinge könnten dann zum größten Teil in die "sichere" Schweiz gehen, aber dann soll gefälligst auch die Schweiz die schwarzen Löcher der griechischen Staatsfinanzen und der Banken mit ihrem Fränkli stopfen. Und falls nicht, wenn es den Bach runtergeht, wären dann wenigstens nicht mehr die Deutschen die bösen Halsabschneider.

@Maria-José Blumen - Das Geld ist für die Banken

Diese Transaktion kommt den Banken zugute, die aufgrund der Krise angeschlagen sind. Diesmal geht also ausnahmsweise nicht zur Staatskasse. Sind eben für die Nebenwirkungen der Krise konzipiert und nicht direkt für die Bekämpfung der Krise. Da spielen "Strukturreformen" und andere solche Forderungen keine Rolle.
Was den Bankrott geht, da gibt es eine Planung. Und noch läuft diese Planung. Und soweit sie läuft, gibt es keinen Bankrott, gerade das wollte man mit der Planung verhindern. Und diese Gelder gehören dazu. Die Planung wird nicht laufen gerade wenn das vereinbarte Geld ausbleibt. Dann wird es eben einen Bankrott geben. Und das Geld gibt man nicht umsonst, die ganze Planung sieht eine Rückzahlung vor.

@Gesellschaftlic... - Zusammenschluss zerplatzt.

Dieser Zusammenschluss hat schließlich nicht stattgefunden. Alpha gehört nach wie vor (was heißt gehört, es geht um AGs) praktisch der Familie Kostopoulos.

Wieso wird es einen Bankrott geben, wenn das vereinbarte

Geld ausbleibt?
Der Bankrott ist doch längst da - er muss nur noch erklärt werden.

Diese 18 Mrd ...

... sind ein Beitrag zur Stützung der griechischen Wirtschaft. Irgendwann soll ja wieder etwas nach oben wachsen und nicht mehr nur nach unten.
Das griechische Volk selbst, also vor allem auch der kleine Sparer wirkt diesen Bemühungen entgegen durch Abzug von Ersparnissen.

@biene-Maja - Warum?

Weil es Panik ausbrechen wird, welche der Binnenwirtschaft den Gnadenstoß geben wuerde. Die Markt ist vor allem Psychologie und von der Markt hängen gerade die Staatseinnahmen ab, die für die Führung der ganzen Planung nötig sind. Und die Psychologie ist ohnehin schon sehr belastet und dafür bricht die Wirtschaft schönzumachen grossen Teil ein.
Ferner sind Di.ese Spritzen mit dem Burgerguthaben eben nicht zu verbinden. Das Bürgergeld bei den Banken gehört nicht ihnen, das bleibt da und wird nicht von außen "regeneriert". Das Geld dieser Spritze gilt dem eigenen Kapital dieser Banken, die von der Krise und als Hauptgläubiger des Staates in ihrem Kapital selbst tief geblutet haben.
Zum Schluss, es sind ganz konkret festgelegt in welchen Fällen, unter welchen Bedingungen, ab welcher Alarmstuffe und wann man die Konten der Bürger einfriert. In der Gesetzgebung sowie in der Krisenplanung konkret vorgesehen.

na wunderbar

Deutsches steuergeld rettet europa! Wie heisst es: europa ist wenn deutschland zahlt! Stimmt

@Don-Corleone - Dieses Geld ist nicht für den Staat

Das ganze Geld geht an Privat. Es handelt nicht um die üblichen Hilfen, die dem Staate gelten und woher er seiner Verbindlichkeiten nachkommen soll, es handelt um eine reine Spritze für Privatbanken.
Kurz gesagt; hier wird nicht der Schuldner Griechische Staat geholfen, sondern die Gegenseite, die griechischen Privatbanken, die als Gläubiger des Schuldners Griechischer Staat und als erstes, nahes und leichtes Opfer vom Gläubiger tief geschlagen wurde. Es handelt um Teil der "Bösen Banken" die alle anprangerten (Hauptgläubiger des griechischen Staates waren die Inländische Banken und durch drei Banken - NBG, ATE und Hellenic Postbank - und etlichen öffentlichen Sozialkassen, Versicherungen und Staatsunternehmen, praktisch der Staat selbst.)

@mondfee - Systembrei Griechenland

Das Geld ist nicht für das griechische "System" konzipiert, sondern für die Privatbanken. Wenn es um Griechenland geht gibt es immer den Hang alles zu pauschalisieren und als einheitliches Brei zu betrachten. Das zeigt nur eine tiefe Verachtung, man scheint den Griechen jedes recht auf Individualität und differenzierung abzuerkennen, also kurzerhand keinen Platz unter den zivilisierten Völkern anzuerkennen.
Also nocheinmal; es gibt den griechischen Staat, er hat eigene Staatsfinanzen und wirtschaftet autonom. Er hat gewisse Schulden. Es gibt dann unter anderen die Banken, jede hat eigene Finanzen, eigenes Kapital, eigenen Handlungsraum, wie viele andere Zweige der Privatwirtschaft auch.
Diese zynische Überheblichkeit Griechenland und die Griechen summarisch und pauschal zu betrachten und zu beurteilen verhindert nur eine objektive Betrachtung.

@mondfee - Keine Steuern eingetrieben

Daß Steuereintreibung kein Thema ist, beweist die Höhe der Staatseinnahmen, die in GR um die 90-100 mrd. Euro pa bewegen. Das ist ca. 40% des gr. BIP, fast die halbe Wirtschaftsleistung des Landes. 2010 waren es konkret 92.598 mrd. geteilt in 30.751 mrd. indirekte Steuern, 18.160 mrd. direkte Steuern, 29.694 mrd. Sozialabgaben und 13.993 mrd. Staatseinkommen aus Zölle, Spezialabgaben, Privateinkommen des Staates usw. Das ist für 11 mil Menschen und für ein solch kleines Land mehr als genug. Ich habe für 2011 98.278 geteilt in 30.603 mrd. indirekte Steuern, 18.428 mrd. direkte Steuern, 30.380 mrd. Sozialabgaben und 18.867 mrd. weiteres Staatseinkommen.
Direkte und indirekte Steuern machen in GR knapp 50 mrd.
In D waren es zur gleichen Zeit um die 500 mrd. Also 10 mal höher in absoluten Zahlen. Entsprechend allerdings hat D über 10 mal so großes BIP wie GR. Also der Unterschied entspricht fast vollkommen analog den des BIPs beider Länder.
Daten aus gr. FinMin. best. durch die Troika.

@mondfee - Korruption

Diese Gschichte mit dem „Fakelaki“ höre ich auch seit Jahrzehnten, aber trotz meines konstanten Kontakts zu Behörden und meiner täglichen Geschäfte habe NIE in meinem Leben was bezahlen müssen. Noch wurde von mir was verlangt. Daß ich mehrmals mit lauter Stimme und geballten Fäusten bei den Behörden vortretten mußte um meine Arbeit korrekt erledigt zu haben, ohne Zweifel, aber bezahlt habe ich nichts und soweit ich weiß auch mein Vater nicht. Das Wort Fakelaki trat in den gr. Politischen Wortschatz ende der 70er, als die sozialistische Opposition im Rahmen eines beispiellosen Schlammkrieges das Gesundheitssystem unter der Konservativen Regierung blamieren wollte. Danach geistert durch die Jahrzehnten. Und es ist wie die Fledermaus, alle hören davon, nur wenige haben es allerdings gesehen. Korruption gibt es auch in D:"Starfighter", "Flick", "HS30", "Neue Heimat", "Fibag", "Schwarze Kassen", "Parteispenden", "Bonusmeilen", "Amigos", "Titeln", "Hartz-VW", "Traumschiff", "Helaba","GWG"usw

Wenn Griechenland endlich die

Wenn Griechenland endlich die dringend notwendigen tiefgreifenden Reformen auf allen Ebenen anpackt und nicht weiter verzoegert, dann ist dieses Geld gut investiert.

Mittel aus dem Rettungsschirm

Na also, geht doch........
Europa ist erst pleite, wenn es Deutschland schlußendlich auch ist.

Cashflow!

Wenn die Nachricht stimmt, dann sind aus Griechenland 57 Milliarden Euro abgeflossen. Das schmerzt die griechischen Banken, deren Geldreserven sich durch diese Finanztransaktionen reicher Griechen erheblich schmälern.

Damit nun diese Banken weiter Kredite verkaufen können brauchen sie unser aller Geld, genauer einen Schuldner, der mit dem Volksvermögen für diese Banken haftet und darüberhinaus weiß, dass er selbst seine Schulden nie wird zurückzahlen können. Dieser Schuldner ist die EU und ihre Staaten. Den Gläubigern jener Banken fließt unser Geld einmalig zu, während die Staaten auf unabsehbare Zeit den Zins dafür an andere Private zahlen müssen.

Damit unterwerfen sie sich den Banken und den sogenannten Finanzmärkten, anstatt endlich zinsfreies Geld durch die Zentralbank direkt an die Staaten fließen zu lassen.

Die Schulden könnten auf diese Weise getilgt werden, da die bisherigen Zinszahlungen teilweise als Tilgungsstrom von der EZB wieder dem Markt entnommen werden könnte.

@Didi - Eigene Währung

Eine Chance mit der Drachme zu bringen ist ganz und gar ausgeschlossen. Denn um ein Land im Lauf zu bringen braucht man vor allem Energie. Energie für die Wirtschaft, für die heute weitgehend mechanisierte moderne Agrarproduktion, für die Effektive Mobilität dieser Produktion in In- und Ausland, für alles was überhaupt produktiv wäre. Und diese Energie kann man mit weitinflationierten Drachmen gar nicht leicht importieren und sicher nicht in den nötigen Umfang. Die Tatsache, daß man dazu erst überhaupt teure Devisen kaufen muß, die mit der Inflation immer teurer würden, hätte jedes Vorteil zunichte gemacht. Denn die neue Drachme, nach der ganzen Geschichte und Bashing der letzten 2 Jahren, wäre definitiv nicht die alte Drachme, mit der mehr oder weniger ein angemessener Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit möglich war und Devisenkauf kein besonderes Problem war, sondern eine weit mehr unwerte Drachme, die nicht den 1/1000 der Kraft der alten - immerhin schwachen Drachme- hätte

Die Banken haben das Geld bekommen

Schreiben wir es genauer:

Vier Banken haben unsere nicht-vorhandenes Geld bekommen als Schuldverschreibung der EFSF-Länder.

D.h. diese propagierte Geld existiert überhaupt nicht und die griechische Bevölkerung sieht keine Drachne.

Dafür stehen nun andere Länder(EFSF-Geber) in der Kreide dieser Banken. Denn dessen Bürger bürgen 18 Milliarden.

Das ein perfekt kalkulierter Betrug.

Das erinnert mich sehr stark an das Benehmen damaliger Lehnsherren. Auch die haben "Freie" in die "ihre Schuld" gezwungen und sie dann als Skalven gehalten.

Völlig hilflos, völliges Chaos

Was heißt denn das: "in´s Ausland geschafft". In andere Euroländer? Das wäre dann ja im geldrechtlichen Sinne kein Ausland und die EZB müsste diese Bewegungen doch beobachten und kontrollieren. Oder kann sie das etwa nicht? Soll das heißen, Griechenland bekommt deswegen neues Geld, weil die griechischen Euros zunehmend im Ausland versickern? Chaos pur. Von verantwortungsvoller Währungsarbeit kann doch gar keine Rede mehr sein.Hilflosigkeit wäre das richtige Wort. Den Wohlhabenden das Geld nachschmeißen und auf der anderen Seite fehlts zunehmend in Europa bei den Armen ...

Leider notwendig!

Klar, man kann die Banken einfach laufen lassen. Dann gehen sie Pleite, denn angesichts des Kapitalabflusses aus Griechenland kann auch keine noch so souverän dastehende Bank dauerhaft existieren. Und dann? Ist mit dem Zusammenberechen des Bankensystems etwas gewonnen? Wohl kaum!

Und Gott bewahre uns davor, dass die EZB in großem Umfang Geld direkt an die Staaten leiht. Das wäre definitiv das Ende des Euros als halbwegs stabile Währung! Es gibt gute Gründe dafür, dass diese Form des "Geld-Druckens" eigentlich ein absolutes No-Go für jede verantwortungsgewusste Zentralbank ist.

Ich mag es nicht beurteilen, ob die Griechen an einem Austritt aus der EURO-Zone nochmal vorbeikommen oder nicht. Lässt man aber die Banken pleite gehen, muss man sich darum mal keine Gedanken mehr machen!

Das griechische Volk benötigt vorallem Reformen, damit es wirtschaftlich wieder selbständig leben kann. Dazu gehört halt auch ein funktionierendes Bankensystem!

Gedankenspiel

Angenommen ich gründe nun eine Bank XY. Leihe meiner Freundin 10 Milliarden Euro, die ich selbst nicht habe. Dann habe ich mich natürlich als Bank um 10 Milliarden verschuldet. Meine Freundin schenkt das Geld ihrem Bruder der legt es en paar monate an kassiert zinsen und verhubelt es dann im Kasino und ist somit auch Pleite.

Kommt nun der deutsche Staat und rettet die Bank XY auch?!

Nicht übertreiben,aber immerhin gestehen Sie ein,in welch verzerrtem Verhältnis die Währungen und Wirtschaftskraft der Länder im Kunst-Euro zusammengepferscht sind!
In der Realität dürfte die Drachme 40% abwerten,und in der Realität würde die DM um40% aufwerten
Das heißt,die Griechen sollen an der,ihnen entsprechenden,Abwertung gehindert werden,was bedeutet,sie leben in einer Scheinwelt 40% über ihrem Wert!
Für Deutschland heißt das,wir werden an der uns eigentlich entsprechenden 40% Aufwertung gehindert und müssen somit in einer uns herunterdrückenden Scheinwelt von 40% ABWERTUNG gegenüber unserem gerechten Wert leben,Kaufkraftverlust von 40% für uns!
Dies bestätigt nun auch den schon längst gefühlten Teuro,weil uns Kaufkraft fehlt,die uns zusteht
Die Wirtschaft lebt gut mit dieser Abwertung,den Griechen ist das nicht zuzumuten?
Sie haben 40% über ihren Verhältnissen gelebt,davon müssen sie herunter
Wir,nicht nur die Industrie,wollen den verdienten DM-Wohlstand zurück,der uns zusteht!

@gtsml

Ich kenne diese verbreitete Meinung. Nichtsdestotrotz sollten sie das begründen und nicht nur behaupten, der Euro würde dadurch instabil. Nennen Sie doch mal die Gründe und warum dies ein absolutes "No-Go" für eine Zentralbank sein soll.

Die Zentralbanken können auch Offenmarktgeschäfte tätigen. Derartige Geschäfte müssen nicht zwingend über die Geschäftsbanken als Mittler und Zinsnehmer laufen.

Ein durch zinslose Direktkredite einsetzender Geldüberschuss auf den Finanzmärkten und die in der Folge einsetzende Inflation begünstigen die Vernichtung von Schulden und Guthaben. Die Einzigen, die daran nicht interessiert sind, sind Spekulanten und Besitzer grosser Geldvermögen. Für das Volksvermögen aller Staaten hingegen dürfte der Effekt positiv sein, für die Banken leider nicht.

Na da werden die Griechen fleißig diejenigen wählen...

... die das Blaue vom Himmel versprechen, die alle Sparprogramme und Verträge aufkündigen wollen, und die schon jetzt sagen, daß sie zwar jede menge Schulden machen, aber dieselben nie zurückzahlen wollen.

Denn die EU überweist einfach willenlos weiter und weiter Geld.

@Mars Invictus

Energieimporte und andere Importe können eben nur in dem Maße stattfinden, wie die Exporte. Diese werden aber erleichtert, wenn die Drachme gegenüber dem Euro abgewertet wird. Hinzu kommen frische Euros aus dem Tourismus, der auf die Hälfte zurückgegangen ist.

Darüberhinaus kann Griechenland durch Staatsaufträge zur Förderung der Ölvorräte und durch Ausbau der Infrastruktur mit frisch gedruckten Drachmen die eigene Wirtschaft versorgen. pech haben in diesem Fall in erster Line die ausländischen Gläubiger. Was solls, wenn die sich verspekulieren.

@ Archimedes

Das mit den 40% kapiere ich nicht. Angenommen wir führen die Mark wieder ein und - sagen wir zum Dollar, Franken und Yen gewinnt diese Mark dann 40% an Wert. Das ist ja Ihre Argumetation. Importe werden dadurch um 28% billiger, das freut den Autofahrer. - Exporte werden jedoch um 40 % teurer und damit unverkäuflich. Damit fallen die Arbeitsplätze weg, mit deren Lohn der Autofahrer von vorhin sein Benzin bezahlt hat. Wirklich klasse...
Und in Griechenland passiert folgendes: Weil jeder weiß, das alle Importe (die dort Exporte bei weitem übertreffen) in harten Währungen bezahlt werden müssen, tauscht keiner freiwillig seine Euros. Damit also ein Markt für die Drachme entsteht, bedarf es einer Devisenkontrolle (wir erinnern uns an die "andere" Mark). Und das ist wieder Gift für den Tourismus. Und wie sich Griechenland die Rohstoffe für den Ausbau der Infrastruktur mit Drachmen beschaffen will, wenn selbst Schalck-Golodkowski daran gescheitert ist, das will ich mal sehen...

@ gtsml

"Und Gott bewahre uns davor, dass die EZB in großem Umfang direkt an die Staaten leiht."
Das würde mich aber interessieren, warum Sie so argumentieren. Ich bin nämlich anderer Meinung.
Führen Sie doch mal Ihre Begründung dafür auf, erst dann kann ich sehen, ob sie mich überzeugt.

@natal45 - Bunte schöne Scheinwelt in der die Griechen leben...

Mal sehen, wie dieses "schöne Leben" aussieht; Die "in Saus und Braus" lebende Griechen verdienen durchschnittlich 70% des eur. Durchschnitts bei Preisen und Lebenserhaltungskosten die genau im europäischen Durschschnitt liegen. Griechische Rentner verdienen um die 55% des eur. Rentendurchschnitts. Jeder vierte Grieche verdient um die 700 Euro, jede fünfte lebt unter der Armutsschwelle. Das erst vor der Krise.
So tolles "Party", daß eine große Zahl von Familienvätern Abends noch ein Job als Pizzaboys verzweifelt suchen, um überhaupt über die Runden kommen zu können oder weil selbst das Milch ihrer Kinder fehlt.
Toller "Party", machen Sie mit!

Diese Zahlen galten erst vor den Lohnkürzungen

@natal45 - Über die Verhältnisse und der Staat

Anscheinend glauben Sie daß in GR der Staat einfach in den Plätzen der Bevölkerung Geld verteilt. Und dazu europäisches.
Die Last trägt die Privatwirtschaft seit Jahren. Der gr. Privatsektor blutet zugunsten der Probleme des Öffentlichen, der seit 1981 nicht richtig funktioniert und überschuldet ist. Der Staat saugt um die 40%, ganze 90 bis 100 mrd., des BIP als Staatseinnahmen für sich. Raubt jeden Mehrwert vom Bürger um die Verbindlichkeiten und die Refinanzierung der Zinsen der Sozialisten zu decken. In dieser Hinsicht raubt der Staat dem "Griechen" etwas von seinen "Verhältnissen". Und gibt nur Almosen zurück, 27 mrd. sind allesamt die Gelder die als "absurd hohe saläre" und "frühe Renten" zurück in die Volkswirtschaft kommen, um dann wieder zyklisch zur Staatskasse als hohe indirekte (und direkte) Steuern zurückzukehren, um dann wieder filtriert den selben Zyklus zu machen.
Soviel von "über die Verhältnisse"

@Archimedes - Energie

Wie können Exporte entstehen, wenn keine Energie da ist um die Gegenstände der Exporte zu produzieren, es wird keine Produkte überhaupt geben, die man exportieren kann.

Nach einem Bankrott wird es keinen Tourismus geben, nicht nur aufgrund negativer Schlagzeilen, sondern auch aufgrund nicht aufrechterhaltener Infrastruktur in der touristischen Peripherie des Landes.

Förderung der Oelvorraete und Infrastruktur sind langfristige Projekte, die ohne die nötige Energie ebenfalls nicht gehen.

@Eu62

Ich habe erstens keine Zahl genannt und zweitens von Abwertung gesprochen, nicht von Aufwertung.

Eine Abwertung der neu zu schaffenden Drachme gegenüber dem Euro erleichtert die Exporte, weil in Euro bezahlt werden muss, der gegenüber der Drachme mehr wert ist. das gilt auch den Import. Wichtig ist allein eine ausgeglichene Handelsbilanz (Export=Import).

Griechenland kann niemals eine ausgeglichene Handelsbilanz haben, solange seine Exportüberschüsse für Zinszahlungen ins Ausland fließt und keinen Import ohne Schuldenaufnahme mehr ermöglicht.

Dass Touristen besser ihre Euros in Griechenland gegen Drachmen tauschen, als sonst wo in Europa, liegt auf der Hand.

Der Euro hat durch seine europäischen Einheitspreise (diese "Globalisierung" war politisch und von der Industrie gewollt!) die Lebenshaltungskosten erheblich angehoben. Folglich brauchten die Menschen höhere Gehälter und Löhne, etwas, was die Volkswirtschaft aber nicht hergeben konnte. Auch die Preise der Eigenprodukte und Dienstleistungen (Tourismus) wurden erheblich angehoben.
Und das war die Scheinwelt, das Wollen und die Realität klaffen auseinander und führten zur Verschuldung um dies zu kaschieren. Alles durch den Zwangs-Euro, der Deutschland unter Wert herabstuft und Griechenland überteuert.

Dummdreiste Lügen !

Seit wann arbeiten griech. Banken mit Steuergeldern für die Realwirtschaft ? Ist doch selbst in Deutschland nicht der Fall - Steuermilliarden an die Banken, aber bei Krediten für die Realwirtschaft gibt es nur "Kreditklemmen". Warum nicht das Geld den notleidenden Griechen zukommen lassen statt den betrügerischen Banken ?
Weil nicht das Volk entscheiden darf, sondern die Superreichen und deren Handlanger, die Regierung - in Griechenland wie in Spanien, Portugal, Deutschland usw.

@ Archimedes

...sorry die erste Hälfte des Postes war als Antwort auf natal45 gedacht.

Für den Tourismus ist nicht nur der Wechselkurs und Wechselort entscheidet, es kommt zu folgendem Problem:

Stellen Sie sich vor, Sie sind Grieche und haben noch 1.000 Euro; was machen Sie am Tag X des Grexits? Wenn man Ihnen die Freiheit lässt, dann behalten Sie die Euros - durch die auch von Ihnen unbestrittene Abwertung werden die Euros von Tag zu Tag mehr wert. Das machen nicht nur Sie, sondern auch viele andere und damit bleibt der Euro im Umlauf. Das hebelt natürlich die Idee des Grexit aus. Man muss also die Leute dazu zwingen, ihre Euros umzutauschen, d.h den Privatbesitz von Euros verbieten. Damit nun nicht der Umweg über Touristen gewählt wird (wir erinnern uns an den Ostblock), muss auch hier eine genaue Kontrolle erfolgen, dass keiner mehr Euro ausgibt als er hat. Auch dieses wie früher bei Reisen in den Ostblock. Diese Überwachung habe ich gemeint, als ich von Gift für den Tourismus gesprochen habe

@natal45 - Immerhin

Wobei die Verschuldungsproblematik, zumindest die mit der uns die ganze Zeit befassen eine frage der Staatsfinanzen ist und bleibt. Und die Ursache der Verschuldung der Staatsfinanzen habe ich Ihnen bei einer anderen Diskussion vor ein Paar Tagen genau beschrieben, eine Problematik, die lange vor der Euroeinfuehrung entstand. Von 1990 bis kurz vor der Krise von 2008 wurden die Defizite fast ausschliesslich aus älteren Verbindlichkeiten und Zinsen entstanden. Ohne die katastrophale Politik der Sozialisten gäbe heute vielleicht keine Verschuldung und sicher wäre die Drachme viel stärker ( Stand unmittelbar vor der Übernahme der Sozialisten 1981; 12% Staatsschulden, 2.5% Defizit, 30 Drachmen 1 $)
Sie haben die Entwicklung der Preise und der nachfolgenden Löhne gut beschrieben aber selbst die griechische Wirtschaft hatte gewisse Freiraeume und Kapazitäten um so etwas zu verkraften. Mit den Handelsdefiziten blutet die griechische Volkswirtschaft und verliert Wert nach außen.

@Re Eu62

Importe werden nach DM-Aufwertung ca 40% billiger, somit auch Rohstoffe und Halbfertigprodukte. Somit nutzt auch die Industrie diese Einkaufsvorteile aus und die Exporte werden kaum teurer.
Zudem vermindern sich unsere Euro-Schulden in DM um 40% nach Aufwertung, das macht 800 Milliarden Euro aus!
Also ist die DM ein Riesenvorteil. Die Wirtschaft kann sich dann auf den Binnenmarkt konzentrieren, denn unsere Kaufkraft steigt um 40%!
Die Schweiz steht dann nicht mehr alleine da wegen des teuren (gerechten!) Frankens, wir und die Skandinavier haben dann einen großen Qualitätsmarkt, wir werden unserem Ruf gerecht.
Die 40% Aufwertung ergibt sich übrigens aus der historischen DM-Frankenrelation unserer stabilen, wertgleichen Länder!

Die Bank verleiht das Geld

Die Bank verleiht das Geld der Sparer an die Wirtschaft und nimmt dafür Zinsen...

..nimmt der Sparer sein Geld wieder zurück - dann fehlt das Geld im Wirtschaftskreislauf.

Tja - leider ist das ganze eine Lüge - die man uns seit Jahrzehnten erzählt und die fast jeder für wahr hält.

Nur ist dem schon seit 500 Jahren nicht so!!

Die Bank schafft das Geld - welches sie verleiht SELBER...
..dagegen steht als Sicherheit die Schuld des Kreditnehmers.

Die Spareinlagen dienen nur zur Absicherung und machen heute (wenn alles seriös abläuft) ca. 5-10% der vergebenen Kredite aus.

Für eine Reihe von Kreditgeschäften (wie Staatsanleihen) sind nicht mal diese Absicherungen nötig.

Schon im klassischen Bankgeschäft des 19. Jahrhunderts waren 90% der Geldmenge rein "virtuell"
(und jetzt bitte nicht das Märchen von der Absicherung mit dem Gold - hätte schon damals nicht funktioniert)

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