Kommentare

mehr wachstum... das scheint

mehr wachstum...
das scheint ja die einziege vorgeschlagene Lösung zu sein. Aber Wachstum, welches exponentiell mit den Schulden, verursacht durch unser Finanzsystem, mitwächst ist einfach auf einer endlichen Erde nicht zu erreichen. Ich bin selber so einer, der sich druch "Brot und Spiele" hinhalten lässt, aber irgendwann ist selbst bei mir Schluss.

Eurofonds sind eine

Eurofonds sind eine Schnapsidee. Genauso die staendigen Sparprogramme. Ich sehe eine Bankrotterklaerung von Eurostaten (wie Griechenland) als die vernuenftigste Loesung. Dadurch koennen sie im Euro bleiben. Die Steuerzahler sind nicht die Dummen. Ausserdem zwingt es die Staaten dazu danach keine neuen Schulden mehr aufzunehemen. Da kein Glaeubiger dazu bereit ist diesem Staat zumindest fuer ein paar Jahre Geld zu leihen.
Problem: Die Banken die dadurch Geld verlieren wuerden. Da werden die Lobyisten zusammen mit den Politikern leider bestimmt eine "bessere" Loesung finden

Eurobonds

Auch wenn ich persoenlich gegen Eurobonds bin, gehe ich davon aus dass diese frueher oder spaeter kommen werden. Unsere Bundesregierung wird hier wie wir es gewohnt sind von Gipfel zu Gipfel immer mehr Eingestaendnisse eingehen.
Ich werde mir das ganze weiterhin ausserhalb der Eurozone ansehen und abwarten was kommt.

Hauptsache nie zufrieden!

Diejenigen, die im wesentlichen diese Tretmühle in Gang halten, sind die, die niemals zufrieden sind. Und damit ihr unersättliches Streben nach "Anerkennung", sprich Zugewinn, befriedigt werden kann, müssen alle in diesen Strudel mit hineingezogen werden. Wie geht das?

Die Zeiten, da das Ziel des Wirtschaftens die Versorgung der Menschen war, sind längst vorbei. Heute ist das Ziel des Wirtschaftens, aus allen freien Gütern (Wasser, Luft, Liebe, Aufmerksamkeit, Boden etc.) knappe Güter zu machen, denn nur die kann man mit Profit verkaufen. Am Beispiel Wasser oder Atomenergie kann man das gut sehen. Immer mehr Menschen müssen heute Wasser kaufen, weil das natürliche Wasser verdreckt ist. Atomstrom hat den Vorteil, dass man den nicht selbst erzeugen kann, so hat man versucht, dezentrale Energie zu verhindern, auch durch die Netzgestaltung.

Die Verschuldung insbesondere lässt die Menschen nicht mehr zur Ruhe kommen und daran verdienen die Besitzenden am meisten. Hauptsache: nie zufrieden

Wer die letzte Sendung von Anne Will

gesehen hat (letzte zeitlich gesehen, nicht ihre "letzte") bekommt ziemlich zum Schluß erklärt, warum es wichtig ist, dass Griechenland unbedingt im Euro bleibt ;-)

Einfach mal in der ARD Mediathek nachsehen, es lohnt sich.

Ein Tip: Es geht um Banken, Geld, Gewinne - aber das hat uns jetzt nicht wirklich gewundert.

Sondergipfel in Brüssel, Hollande vs. Merkel

Hallo aus der schönen Provinz OWL,

machen uns in der Fabrik Sorgen um € Stabilität , sind wie andere mittelständischen Betriebe
auf Kontinuität, moderates Wachstum angewiesen,resultierend aus getätigten Investitionen.

Eurobonds lehnen wir unisono ab, wenn Präsident Hollande, Monti, oder Baroso, M. Schulz - warum gerade der das so vehement einfordert, nur weil Sozialist wie unsere SPD/Grüne O p p o s i t i o n ? - dann auf eigene Rechnung, mit Haftung bei internationalen Banken.

Deutschland kann nicht ca. 400 Mio Menschen in Europa von Schulden entlasten, wir, Niederlande und Finnland brechen darunter zusammen.

Die Vergemeinschaftung von Schulden ist aus Sicht der Schuldner Frankreich,Spanien,Italien, Portugal, Belgier, G r i e c h e n zwar verständlich, aber nicht akzeptabel, und nicht von Deutschland bezahlt.

Thema Zinsen,seit Jahrhunderten gibt es Banken-Ratings,tüchtige Unternehmen, Privatiers, bekommen günstigere Kredite, normal. selbst anstrengen, mit harter Arbeit !!

Zu viele Schulden

Und was machen wir jetzt? Am besten noch mehr Schulden. Es ist immer noch schwer für mich zu glauben dass ein ernst gemeinter Vorschlag ist.
François Hollande hat ein Problem: Er hat Arbeitsplätze versprochen. Jetzt will er welche kaufen und such nach jemand der sie bezahlt.

@ich-weiß-von-nix

nee, nicht ganz komplett!
Es geht um ein System!
Es geht darum, das die die dieses System dirigieren an der Macht bleiben, und die die von diesem System noch profitieren weiter profitieren.

Es geht um die wundersame Geld bzw. Wertvermehrung ohne Risiko, Ausgeglichenheit und Mehrarbeit.
Es geht um den Gewinn im Leben der selber nicht mehr erarbeitet wurde, sondern durch Sparen ermöglicht wird.

Und wer steht dann als letztes dahinter?
Jeder der eine verzinste Spareinlage, Vermögensanlage oder Vorsorgeanlage hat.
z.b. ist das jeder Privat-Rentenversicherte, jeder Zusatzverischerte, jede LV, jeder Sparbrief, jede Anleihe, jeder Sicherungsfond, zum Teil auch Aktien und Aktienfonds usw.

Nur jeder der nichts dergleichen hat, und v. P. her von der Hand in den Mund oder in den Tag hineinlebt, ja der ist eigentlich nicht involviert und auch diesbezüglich unschuldig!
Die Banken sind nur Mittel zum Zweck, und oft werden eben die Mittel geheiligt.

Eurobonds gehören zur Lösung

Eurobonds gehören zur Lösung jedoch nicht ohne eine gemeinsame sozial- wie Wirtschaftspolitik. Wenn man sie jetzt einführt wehre das nichts anderes als eine weiterfuehrung des alten Fehlers bei der Euroeinführung.

@ ACM
Super Beispiel Europa muss sich aneinander angleichen dabei werden natürlich Konzentrationen stattfinden weshalb auch ein gemeinsames Sozialsystem nur gerecht ist.

@acm

"wenn die Bochumer Opelproduktion nach Spanien verlegt würde (als Ausgleich) wie kommt das in D. an? Wäre aber genau richtig in diesem Sinne."

Nein - wäre es nicht. Das Ziel ist nicht Arbeitsplätze zu verlagern (warum auch - Fabriken, Ausbildung kosten Geld, die Lohnstückkosten sind höher). Sich auf Niedriglohn zu spezialisieren macht in einem Land mit solch hohen Lebensstandard und -kosten keinen Sinn. Die Inflationsstrategie hat bis jetzt schlecht geklappt (Lohn sinkt, aber Erhaltungskosten nicht), wieso sollte es also auf einmal funktionieren.

Es geht um Strukturprogramme, also geförderte Ausbildungszentren, in D haben wir das bei der Windenergie in Schleswig Holstein oder teilweise beim Aufbau Ost (zB Halle) beobachten können, hier wurden gezielt Kompetenzen geschaffen und in entsprechende Infrastruktur investiert etc. - aber es brauch eine Strategie.

Warum das Ziel der EU-Komm. der Bausektor ist, kann ich mir nur aus der Dominanz dessen erklären - Lobbyismus pur.

@ich-weiß-von-nix

Danke für den Hinweis auf Anne Will, wobei "die letzte Sendung" doch sehr kryptisch formuliert ist.

Deshalb hier für alle Interessierten der Link zur Anne-Will-Sendung von gestern (23.05.2012). Sie trägt den Titel: "Spar-Angie gegen Spendier-François - das letzte Euro-Gefecht?", und die Gäste waren Oskar Lafontaine, Michalis Pantelouris, Annegret Kramp-Karrenbauer, Dirk Müller und Hans Christoph Buch.

http://tinyurl.com/cd9cma8
[www.ardmediathek.de]

In der Tat hätten wir mit der Einführung der Eurobonds die Vergemeinschaftung von Schulden, wenn wir diese nicht schon bereits hätten!

Was immer wieder von Merkel und den Ihren unterschlagen wird, ist, dass sie bereits durch die Kalte Küche mit den Rettungsschirmen und den Ankauf von Schrottanleihen durch die EZB die Schuldengemeinschaft schon längst implementiert hat und zwar gegen alle Vertraglichen Bestimmungen, wie z.B. die „No-Bail-Out-Klausel“!

Strukturreformen und Wachstum sind unabdingbar, auch das eine Binsenweisheit, die durch ständiges Widerkauen nicht besser werden- indes klar sein dürfte, dass dies nicht das Allheilmittel sein wird- u.a. weil Griechenland mit der Euro-Währung hoffnungslos überfordert ist.

Mit marktkonformer Demokratie will man auf Teufel komm raus diese Fehlkonstruktion, diese unselige Währungsgemeinschaft am Leben erhalten, selbstverständlich, ohne die Bürger darüber abstimmen zu lassen- Demokratie geht anders!

Ich bin strikt gegen Eurobonds!

Eine Einführung von Eurobonds würde die Pleitestaaten erst so richtig zum Schuldenmachen einladen. Gerade Griechenlands Schulden sind erst seit der Einführung des Euros so richtig explodiert. Ach was waren damals die schönen Euroschulden sooo billig.

Eurobonds können nicht eingeführt werden ohne dass Europa dann einen Einfluss auf die Schuldenpolitik der einzelnen Staaten hat. Die Staaten sind alle souveräne Staaten. Wenn es irgendwann ein vereintes Europa gibt, dann kann man neu über Eurobonds diskutieren. Aber zur Zeit? Nein, die Schuldenstaaten suchen nur einen Dummen, der ihnen die Party weiter finanziert.

@ DeHahn

" Die Zeiten, da das Ziel des Wirtschaftens die Versorung der Menschen war, sind längst vorbei." Stimmt!
Heute geht es nicht mehr um angemessenen Wohlstand, sondern nur noch um die Millionen und das am liebsten schnell und ohne ehrliche Arbeit.
"Offizielle" Eurobonds sind für uns Deutsche völlig indiskutabel.

Keine Euro-Bonds!

Warum soll unsere Volkswirtschaft geradestehen für die Versäumnissse und Maßlosigkeit der anderen? Sicherlich würden auch einige wenige deutsche Unternehmen von der Lösung der Kreditklemme der Schuldenstaaten profitieren, doch diese Gelder würden niemals die Last auf die deutschen Steuerzahler kompensieren.

Griechenland muss aus dem Euro ausscheiden. Hat die damalige griechische Regierung sich nicht mit Betrug Zugang verschafft und auch jetzt keine vernünftige Konsolidierung hinbekommen?

Hollande betreibt immer noch innenpolitischen "After-Sales"-Wahlkampf. Seine Wähler fordern von ihm genau das Gegenteil von Sarkozy zu machen, ist das aber immer klug?

Oder hat Frankreich auch ein sich vergrößerndes Schuldenproblem, weshalb die Euro-Bonds auch für Frankreich überlebenswichtig wären?

so lange nur geredet wird...

... Eurobonds hätten zu folge das Deutschland statt 0% ganze 1,8% oder mehr Zinsen zahlen muss. Bei der kommenden Anschlussfinanzierung von 200-300 Mrd. EURO macht es schon Sinn gegen Eurobonds zu sein.

Milchmädchenrechnung:
1,8% von 100 Mrd. wären also 1,8 Mrd Mehrausgaben an Zinsen. Nun ist es aber so, dass Deutschland, gerade wegen Griechenland, Geld zum Nulltarif bekommt. Deutschland müsste sonst 2-3% Zinsen zahlen. Wegen Griechenland spart so gesehen Deutschland jährlich Zinsen in Höhe von 60 Mrd. Euro. Griechenlands Primärdefizit beläuft sich auf wie viel? 1%-5% des BIP also etwa 2-10 Mrd. Euro im Jahr!
Wegen einem griechischen Defizit von jährlich weniger als 10 Mrd. EURO spart Deutschland jährlich Zinszahlungen von etwa 60 Mrd. Euro. Ist doch ein super Geschäft, weiter so ihr Griechen! Griechen retten Deutschland. Im Gegenzug wäre es angebracht, wenn Berlin die medizinische Versorgung der Griechen übernimmt, diese ist wegen Merkels Diktat eingebrochen. Eine WIN-WIN Situation

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