Kommentare

Von wegen neue Ideen

Zitat:
"Jüngste Wahlen in Ländern wie Griechenland und Frankreich zeigen dem OECD-Bericht zufolge eine zunehmende Reformmüdigkeit in der Eurozone."

Und da sprechen manche von progressiv=links. Dabei sind derzeit die sog. Konservativen jene, die Reformen wollen und vorantreiben.

Was ist links eigentlich noch, außer Ratlosigkeit oder alte Ideen wie "Wachstum auf Pump"? Ein Jammertal.

Herb.

Ich glaube nicht, dass Europas Bürger grundsätzlich

reformmüde sind. In meinen Augen haben die jüngsten Wahlergebnisse in Frankreich und Griechenland lediglich gezeigt, dass die Mehrheit das Umverteilen von unten nach oben satt hat.

Wer hat den in der Vergangenheit die Gewinne der ausufernden Schuldenpolitik eingefahren?

Wer soll jetzt die Zeche zahlen? Jedenfalls nicht diejenigen, die vorher die Gewinne eingefahren haben.

Es ist auch klar, dass sich Deutschland gegen die Eurobonds stellt. Unsere AN mussten die letzten 10 jahre zusehen, wie die Löhne gerade in den Schuldenstaaten um mehr als 20% angestiegen waren (egal ob das durch Produktivität gedeckt war oder nicht), Agenda 2010, Rente mit 67, Versklavung des Arbeitsmarktes (Zeitarbeit u. Leiharbeit). Resteuropa hat doch die letzten jahre fröhlich geprasst als gäbe es kein Morgen und das Wahlvieh hat die Partei mit den größten Versprechungen gewählt. Ich bin oft in Spanien und kann nur sagen, dass die Spanier uns dumme Deutsche
auslachen und das seit Jahren.

und plötzlich ändert sich die Melodie…

Kaum reden Sozialisten von Kaputtsparen und falscher Weg usw., kommen auch schon die passenden Meldungen als neue Begleitmusik zum Thema. Dann können wir uns ja schon mal darauf einstellen das in Zukunft jedes Land in der EU für seine Schuldenhöhe kein Relation von Einahmen zu Ausgaben mehr benötigt, da es ja nicht mehr darauf ankommt ob man es je zurückzahlen könnte, da das ganze über Eurobonds von denjenigen bezahlt wird die noch was haben oder zumindest im Augenblick noch haben. Investitionen sind wichtig! Wenn sie Sinn machen! Und nicht um so weiter machen können wie bisher! Vielleicht sollte unsere Regierung mal darüber nachdenken ob es das Wert war sein Volk durch Einsparen derartig einzuschnüren, damit wir jetzt mit anschauen dürfen, wie das europäische Ausland, durch verfehlte Wirtschaftspolitik, unsere Früchte einfahren möchte.

zu viel sparen!?

Ich kann mich unlängst daran erinnern, dass (wir) als deutsche Steuerzahler die Konjunktur/Banken mit sagenhaften 500 Mrd. Euro gestützt haben... mal von dem Geld für die Rettungspakete für finanziell schwache Eurolänger abgesehen.

Langsam bin ich es leid das hier mit Geld um sich geworfen wird, als wäre es Monopoly-Spielgeld.
Wenn das so weiter geht ist es auch bald nur noch genau das wert.

Die EZB hat erst dieses Jahr unsummen Geld gedruckt.
Meine Kinder und Kindeskinder werden noch dafür gerade stehen müssen. Leben auf Pump?
Jeder Schuldnerberater würde im Privatfall davon abraten, einfach wie bisher weiterzumachen.
Das ist wie mit 200 km/h auf eine Wand zurasen und dazu muss man kein Finanzexperte sein.

Jeder der so eine "nachhaltige" Politik unterstützt, kann sich sicher sein... meine Stimme kriegt er nie!

Schade nur das so wenig Leute etwas davon wissen wollen, sonst würde ihnen sicherlich Angst und Bange werden.

In dem Sinne... schönen Tag noch.

Wad dieser Verband nicht so

Wad dieser Verband nicht so alles sieht (und im Zweifel auch herbeiführt) wenn der Wind nicht mehr so gut für Banken und Bonzen weht ist schon sehr interessant.

Ich bin zwar kein Fachmann aber:

"Padoan warnte, dass die Bemühungen zur Konsolidierung der Staatsfinanzen eine erhebliche Bremswirkung für die Entwicklung der Konjunktur zur Folgen haben könnten."

Das mag sein. Wir haben hier in Europa über Jahrzehnte die Konjunktur mit Verschuldung belebt und stoßen jetzt an Grenzen. Wenn wir uns nicht weiter verschulden können um damit die Konjunktur zu beleben - dann stagniert u.U. eben mal das Wachstum.

"Abwärtsspirale": Vermutlich mindestens so lange, bis unser Konsum gesunken und wieder an unsere Produktivität angeglichen ist.

"Weg ebnen für €-Bonds": Das ist doch nur ein Hinauszögern dieser unvermeidlichen strukturellen Änderung (fast) ausschließlich auf deutsche Kosten. Zumindest trifft uns das am meisten. Z.B. wird Griechenland nicht umhin kommen, sein Staatsgebilde grundlegend zu reformieren. Natürlich schmerzt das. Wir haben damit in den letzten Jahren in kleinen Schritten angefangen durch Reallohnschwund, Renteneintrittsalter, ... hat uns auch nicht gefallen.

Kapitalhilfen für die heiligen Banken, was sonst?

Die fatalen Fehlentscheidungen der Kohl-Regierung holen den Euro-Raum ein, dazu ein gescheitertes Kapitalismussystem.

Kapitalhilfen für Banken sollten außer Diskussion stehen, wer zockt und verliert, der muss zwangsvollstreckt und abgewickelt werden. Die Deutsche Bank hat doch auch keine Skrupel tausende amerikanische Hausbesitzer auf die Straße zu setzen!

Warum erfolgt keine Verstaatlichung des Bankenwesens? Klar, jetzt kommt's wahrscheinlich wieder: "Der Staat versteht nichts von diesem Geschäft!" Natürlich völliger Blödsinn, der Staat würde die Personalressourcen der Banken doch nutzen. Nur die Gewinne bleiben in öffentlicher Hand und dienen dem Gemeinwohl!

Aber wir beatmen die Zombiebanken von unserem sauer verdienten Geld lieber künstlich weiter.

Permanentes Wachstum kann und wird es nicht geben. Infrastrukturprogramme? Kommt mir irgendwie bekannt vor. Hatten wir nicht schon mal in einer Wirtschaftskrise einen Herren der Autobahnen bauen lies und so Wachstum geschaffen hat?

Deutschland bleibt Wachstumslokomotive - na klar auf

Kosten der eigenen Arbeitnehmer hierzulande. Das kann ja wohl nicht sein. Sollten wir uns nicht auch mal etwas "südländische Mentalität" gönnen als dem Burnoutsyndrom hinterherzujagen.
Und alles nur dafür um die Schulden anderer Staaten zu zahlen. Der gewöhnliche AN hat doch persönlich von seinem Fleiß nichts. Reallohnverzicht seit 10 Jahren und das bei gesiegener Produktivität. Gerade kam heute morgen in den nachrichten, dass immer mehr Leute im Niedriglohnsektor 50 Std. pro Woche arbeiten, damit das Geld zum Leben reicht. Zum LEBEN Leute - nicht für Luxus.

Wann wachen die Deutschen endlich auf.

Da passt etwas nicht zusammen...

einerseits wird beklagt, dass der Schuldenabbau in der €-Zone kaum begonnen habe und dass durch die Wahlen in F und G eine gewisse Reformmüdigkeit zu erkennen sei, andererseits wird ein Weg zu den €-Bonds gewiesen, wo doch die Auflegung von €-Bonds nur noch mehr Schulden der PIGS bedeuten können, an denen dann allerdings auch der deutsche Steuerzahler schuldnerisch beteiligt ist.

Dauerwachstum

ist doch absurd.

Wohin soll das alles denn führen...?

Defakto wird Wachstum heute über Ausbeutung erzielt - Ausbeutung von Menschen und Umwelt.

Zugegeben - einerseits hat dies in wenigen Ländern für wenige Menschen zu Wohlstand geführt.
Andererseits aber auch in diesen wenigern Ländern zu einer Rekordverschuldung geführt.

Trotz allem Wohlstand ist die Zufriedenheit in Deutschland eher gering.
Die Arbeitsintensität nimmt zu - die soziale Schieflage auch.

Rezession kann auch eine Chance sein - über bestimmte Dinge mal nachzudenken ... leider wird sie eher als Bedrohung wahrgenommen ... denn eigentlich könnten wir alle in einer besseren Welt leben ... in der vielleicht nicht jeder ein Auto hat, aber vielleich zufriedener wäre.

Weniger ist manchmal mehr....

ja was denn nun? Kürzungen in

ja was denn nun?
Kürzungen in den staatshaushalten oder verstärkte schuldenaufnahme durch die Staaten, um der krise herr zu werden?
Spätestens jetzt wird es wohl vielen klar, dass ,wie man es auch wendet, unser geldsystem am ende ist.
wann wird endlich in den mainstream-medien über die grenzen des bisherigen systems hinaus gedacht und diskutiert?
wie frau merkel es schon sagte, beides sind zwei seiten der selben medaille, mit denen allenfalls der status quo noch eine weile länger aufrechterhalten werden kann.
dadurch steigt jedoch die gefahr, dass der knall am ende noch grösser wird.
wenn man dass immer wieder hört: solange die schuldenkrise nich gelöst ist. allein der kommentar macht keinen sinn, weil es keine lösung geben kann.
es gibt in unserem system überhaupt kein geld, mit dem die schulden zurückzahlbar sind. sie können nur anderen im system wie der schwarz peter aufs auge gedrückt werden oder guthaben und schulden löschen sich gegenseitig aus.

Ein ganz neuer Gedanke

Zumindest für mich ist ein ganz neuer Gedanke, die Eurozone zu verlassen.

Mir war bereits mit der Einführung des Euro klar, das Deutschland wohl der Hauptprofiteur ist.

Und im Sinne einer Gemeinschaft hat Deutschland auch viel für den Euro geleistet.

Aber nun muss auch einmal darüber nachgedacht werden, nachdem die Schuldenstaaten nicht die notwendigen Maßnahmen ergreifen wollen, jedoch wieder an neue Schulden denken, und sich zudem von Deutschland geknechtet sehen, die Eurozone zu verlassen.

Das ist kein Aufbegehren, keine Trotz- oder Kurzschlussreaktion. Es ist nur ein Gedankenspiel, das erlaubt sein muss.

Oder wie Clint Eastwood gesagt hat: "Wir sind in die Krise gekommen, weil wir Geld ausgegeben haben, das wir nicht hatten. Nun wollen wir aus der Krise kommen, indem wir Geld ausgeben, das wir nicht haben. Das ergibt keinen Sinn."

Radikale Lösung

Neben vielen kleinen Dingen, wie wir machen können und über die hier immer wieder geredet wird, sollten wir eine radikale Lösung für Griechenland in Betracht ziehen: wir stunden Griechenland deren Schulden für 3 Jahre (da die EU-Staaten fast alle Staatsschulden GRs halten kein Problem) und stellen Griechenland so lange unter europäische Zwangsverwaltung. In dieser Zeit führen wir Gebietsreformen und Arbeitsmarktreformen durch, führen ein Steuersystem ein (gerne 1:1 das deutsche, das zwar nicht perfekt ist, aber funktioniert) und bringen deren Verwaltung auf Vordermann. Danach bekommen die Griechen ihr Land zurück, die Politiker können auf die bösen Europäer zeigen und wir bekommen unsere Gelder wieder, gestreckt auf 30 Jahre. Fertig. Moderate Lösungen scheint es ja nicht mehr zu geben.

@hut

Die Idee, das wir die Euro-Zone verlassen, hatte ich auch schon und wohl viele andere auch. Das Problem ist ja aber, dass die D-Mark dann extrem aufwerten würde, weil wir "zu leistungsfähig" sind. Demnach wäre ein Nord-Euro besser, in dem auch Länder sind, die den Währungsraum etwas "schwächen", aber homogener machen.

Wobei ich ja eine gemeinsame Währung mit nur wenigen Ländern bevorzugen würde: Deutschland, Österreich, BeNeLux. Wir haben ähnliche Mentalitäten, ähnliche Vorstellungen von Stabilität etc. In diesem kleinen Kreis könnte man auch eine vernünftige gemeinsame Steuer- und Haushaltsplanung vornehmen. Das ist in der heutigen Euro-Zone nicht möglich... die ist aber notwendig, wenn man es richtig machen möchte... und genau das ist ja das Problem des Euro. Es ist zu groß, um reformiert zu werden.

@mondfee

"In meinen Augen haben die jüngsten Wahlergebnisse in Frankreich und Griechenland lediglich gezeigt, dass die Mehrheit das Umverteilen von unten nach oben satt hat."

Ach ja, die Legende des Umverteilens von unten nach oben.... Zeigen Sie mir mal bitte einen Fall wo konkret von unten nach oben umverteilt wird! Sämtliche Zahlungen und Transferleistungen kommen von oben nach unten, nicht anders herum. Und je besser es denen da oben geht, desto mehr war für unten da (besonders in D dank Progression). Logischerweise werden Reiche immer reicher, das liegt in der Natur der Sache da sie mehr Mittel haben um diese vermehren zu können. Aber gleichzeitig werden die Armen auch weniger arm, bzw. das Niveau und die definierten Armutsgrenzen steigen...

Ein Armer der 50 EUR im Monat mehr hat, der merkt es richtig. Ein wirklich (!) Reicher, der 10000 EUR mehr bekommt, der merkt es vielleicht nicht, der kann aber damit arbeiten (unter Umständen Leute beschäftigen, die dadurch "reicher" werden)...

Eurobonds sind eine Belohnung

Eurobonds sind eine Belohnung für Staaten, die schlecht gewirtschaftet haben und eine Bestrafung von solchen, die das nicht getan haben. Ausserdem wird damit die " jedes Jahr neue zusätzliche Schulden machen " Problematik nicht gelöst, sondern nur verschoben. Die einzige Lösung heisst: nur soviel Geld ausgeben, als man denn einnimmt. Scheint für manche Politiker und Bevölkerungskreise schwer vermittelbar zu sein, weil jeder nur seinen eigenen Vorteil sucht. Dabei würde keiner verhungern, wenn der Staat 8% ( nur darum geht es ) mit der Raemmähermethode weniger ausgäbe.

@Skywalker

Die Umverteilung von unten nach oben ist doch ganz einfach und beinhaltet nicht unbedingt transferleistungen.
Der einfache Arbeitnehmer muss für immer weniger Geld immer mehr arbeiten. Gerade heute morgen kam eine Meldung in den Nachrichten, dass Menschen im Niedriglohnsektor 50 Stunden und länger arbeiten müssen, damit das Geld zum Leben reicht. Ich rede also von Leuten, die arbeiten und nicht von Transferleistungsbeziehern.
Die Unternehmensgewinne hingegen sind in den letzten Jahres gestiegen, die Löhne gesunken. Kapital vermehrt sich ohne Arbeit.

Sparprogramm muß, investition kann wenn

es ist wohl ein schwieriger Spagat der da auf uns zukommt. Während wir wirtschaftlich florieren, ächzen andere Länder unter den von der EU (und damit auch maßgeblich uns) auferlegten Sparzwängen. Die ohne Zweifel auch richtig sind, aber doch auch nur die akuten symptome bekämpfen. Und uns auch noch ungewollt einen wettbewerbsvorteil verschaffen. Klar geht unsere Entwicklung steil nach oben, ob wir wollen oder nicht.

Ich frage mich wie ein Staat mit einer Steuerverwaltung, wie sie sich jetzt bei Griechenland offenbart hat, überhaupt so lange teil des Euro sein konnte, ohne das Problem zu lösen?
Wieviele Länder teilen sich denn noch mit uns die Währung, wo die reichen aus Prinzip keine Steuern zahlen, und der Staat wegsieht, die steuerverwaltung ohne computer läuft?

Ein Sparprogramm ist nunmal eine recht dürftige antwort darauf, aber ein Investitionsprogramm in Staaten, die ihre Steuern nicht eintreiben, zu was genau soll das führen?

@hut

"Das ist kein Aufbegehren, keine Trotz- oder Kurzschlussreaktion. Es ist nur ein Gedankenspiel, das erlaubt sein muss."

Warum muss es erlaubt sein (ok, Gedanken sind ja erlaubt)? Denn (egal ob Trotz oder Kurzschluss oder lange überlegt) ein Aufbegehren ist es, da man einen unbefristeten Vertrag eingegangen ist ohne Ausstiegsklauseln.

Drehen wir das Gedankenrad mal weiter: D hätte wieder die DM- dann müsste es ja Bayern und Baden-Württemberg genauso legitim erlaubt sein aus diesem Währungsraum auszutreten und entweder wieder den EUR oder eine eigene Währung einzuführen...?

@Mr. Enigma

"Dauerwachstum ist doch absurd.

Wohin soll das alles denn führen...?

Defakto wird Wachstum heute über Ausbeutung erzielt - Ausbeutung von Menschen und Umwelt.
"

Das stimmt nicht unbedingt. Viele Firmen wachsen auch heute bereits besonders stark mit nachhaltigen Geschäftsmodellen. Der gesamte erneuerbare Energien Bereich ist ein riesiger Wachstumsmarkt weltweit. Alleine das komplette Umrüsten der Weltwirtschaft auf ein absolut nachhaltiges System würde einen riesen Aufwand bedeuten- und Aufwand bedeutet Kosten für die eine Seite, aber Einnahmen und Wachstum für die andere...

Solange es Fortschritt gibt und Leute sich Dinge anschaffen, die es vor ein paar Jahren noch gar nicht gab, und solange es auf der Welt noch Bevölkerungszuwachs gibt und vor allem noch große Teile der bestehenden Bevölkerung weit vom Wohlstandsniveau z.B. Mitteleuropas entfernt sind, so lange wird es Wachstum geben können.

Neue Steuer

Ich finde es sollte mal wieder eine neue Steuer eingeführt werden. Eine Solidaritätssteuer für Millionäre und Spitzenverdiener.

Nehmt doch einfach mal von denen die zuviel haben und gebt es den die es brauchen.

Auch gut wäre ein Krisen Spendenkonto beim Roten Kreuz einzustellen. Wäre Interessant zu sehen, was da zusammen kommt :)

Rezissionsgefahr

Was nun ?Inflation ,Deflationß
Der Verbraucher merkt es selbst im Discounter!
Werbespruch,bei,Nährmitteln,Softgetränken,Alkoholika(Bier)Nirgenndwo billiger !Gegen die Preisabsprachen
der zynischen Werbung sämtlicher Märkte und deren Tochterunternehmen unternimmt dooch keiner was !Der Gesetzgeber sieht keinen Handlungsbedarf,das Kartellamt
schreitet nicht ein obwohl es bei Lebensmitteln Preisabsprachen gibt!Versicherungsunternehmen spekulieren mit Geld aus Lebensversicherungen ,wie schon vor 30 Jahren mit Immobilien die heute nur noch Schrottwert mit dem Geld der Steuerzahler!
Wir brauchen keine 150 Milloenen AFG!Wir brauchen das Geld für alte Menschen und für Menschen die durch Bournout,Stress dieser Gesellschaft bereits zum Opfer gefallen sind!
Priorität hat der Abbau der überflüssigen Verwaltungsstruktueren!Das ist auch s.1990 bei uns
in Deutschland nicht erfolgt!Diese Art und Weise zeigt
wie es hier aussieht am besten nach Wahlen!
Dummheit hoch 3!

@maschmi78

"führen ein Steuersystem ein (gerne 1:1 das deutsche, das zwar nicht perfekt ist, aber funktioniert) "

um Himmels willen, den schlimmsten Bürokratie Moloch der Welt. Das deutsche Steuersystem funktioniert doch gar nicht! Steuerhinterziehung ist so was von einfach, weil kein Steuerberater oder Sachbearbeiter die ganzen Regeln und Ausnahmen kennen kann: alleine das Lesen der Akten (also Gesetze mit Kommentaren, Urteilen, Auslegungen, Ausnahmen,...) dauert ja fast ein komplettes Arbeitsleben. Nur ein Bruchteil der Steuererklärungen wird überhaupt ernsthaft geprüft. Ohne Steuerhinterziehung der breiten Masse in D wären wir in wenigen Jahren schuldenfrei...

@Werner40

Ok nehmen wir das Beispiel Griechenland, dort wurden nun die Löhne und Renten um 25% bzw 30% gekürzt, dadurch hat man doch gespart, oder?

Nein, denn dadurch geht Kaufkraft verloren, dadurch sinken die Einnahmen durch z.B Mehrwertsteuer und es gehen Jobs verloren. Dadurch sinken steuerliche Einnahmen, wie Rentenbeitrag etc und es kostet dem Staat wieder Geld und es geht Kaufkraft verloren.
Na Teufelskreis erkannt?

Ich sage nicht generell "Nein" zu sparen, es gibt durch aus Projekte, welche ich als überflüssig empfinde, man muss nur wissen wo man sparen soll.
Das Beispiel Griechenland zeigt uns die Kehrseite vom "Gesund"-Sparen.

Wie auch in Griechenland liegt das Problem nur an der falschen Verteilung von Vermögen.
Würden wir 5% auf jegliches Vermögen über 1 Mio € nehmen, dann würde es immernoch 40 Jahre dauern um die Schulden, ohne Zinsen zu bezahlen.

Eurobonds sind eine Möglichkeit den Binnenmarkt zu stabilisieren. Wir haben auch einen Länderfinanzausgleich.

OECD sieht Rezessionsgefahr in der euro -

Jedes Bundesland kann jederzeit aus dem Staatenbund

"Deutschland" austreten, u. z. durch einseitige Erklärung !

Wo ist das Problem ?

Genauso kann Deutschland d. EU-Verträge einseitig
aufkündigen (u.a. wg. Verstoß gg.d.Guten Sitten /= G.
krimininelle Energie ) ..

Wo ist das Problem ?

Man muß es nur Wollen , wenn Deutschland den richtigen
Häuptling hätte, wäre das zum Wohle des Deutschen Volkes schon längst passiert .

Das ist Deutschlands Problem : Die polit.Führung
(ist desaströs u. frönt immer noch dem EU-Globalisie-
rungswahn früher Zeiten).
Die Zeiten haben sich geändert, darauf muß die richtige
Antwort gegeben werden.

Die jetzigen Antworten zielen alle ins Leere, in d. Abgrund, ein Neues Denken muß her u. damit auch eine
Neue Politik .

Ach ja,, was sind 2,0 % "Nullwachstum" ?

Das sind Peanuts (zumindest f.d.Reichen) !

@mondfee

"Der einfache Arbeitnehmer muss für immer weniger Geld immer mehr arbeiten. Gerade heute morgen kam eine Meldung in den Nachrichten, dass Menschen im Niedriglohnsektor 50 Stunden und länger arbeiten müssen, damit das Geld zum Leben reicht. Ich rede also von Leuten, die arbeiten und nicht von Transferleistungsbeziehern.
"

Das möchte ich auch gar nicht gut heissen, aber das betrifft nicht die Masse der Arbeitnehmer. Ich arbeite in der Geschäftsleitung eines deutschen Familienunternehmens mit ca. 1000 Angestellten und habe durchaus einen guten Einblick in die Unternehmenslandschaft: Weder in unserer Firma noch bei unseren Wettbewerbern (wage ich zu behaupten) gibt es diesen Niedriglohnsektor, jeder kann von seinem Gehalt gut leben, es gibt genügend Mitarbeiter die freiwillig in Teilzeit arbeiten.

@maschmi78

"Deutschland, Österreich, BeNeLux. Wir haben ähnliche Mentalitäten, ähnliche Vorstellungen von Stabilität etc. "

Welches Land hatte nochmals zuerst den Stabilitätspakt gebrochen? Wir haben mit Maastricht ein Regelwerk ganz nach unseren Vorstellungen geschaffen und tatsächlich inzwischen JEDE einzelne Regel gebrochen. Deutsche Gründlichkeit par Excellence. Der EUR gemäß Maastricht ist super, jedoch die Umsetzung und Implementierung eines polit. Systems welches die Einhaltung der Regeln erlauben würde wurde politisch stümperhaft angegangen...

Mal ganz ehrlich . . .

Deutschland ist die "Wachstumslokomotive" Europas, weil vor fast einem Jahrzehnt die SPD mit der Agenda 2010 massiv gekürzt hat. Nicht zuletz im Endeffekt bei den Renten. Daher stimmt die Produktivität für die Unternehmen (nicht für den Arbeitnehmer).

Da müssen die meisten Sorgenkinder Europas erst einmal hin. Nur kann doch keiner ernsthaft erwarten, dass der Bürger bei uns zusieht, wie immer noch mehr Geld trotz sprudelnder Einnahmen aufgenommen wird, um es in den EU-Moloch zu pumpen. Währenddessen zerfällt seit Jahren unsere Infrastruktur und vieles andere.

Noch nie war die Abgabenlast für den "normalen" Steuerbürger so hoch wie heute.
Das ist einfach nicht mehr vermittelbar.

@Shantuma

"Wie auch in Griechenland liegt das Problem nur an der falschen Verteilung von Vermögen.
Würden wir 5% auf jegliches Vermögen über 1 Mio € nehmen, dann würde es immernoch 40 Jahre dauern um die Schulden, ohne Zinsen zu bezahlen."

Wer hat denn sein Vermögen als Barvermögen liegen?

Nur als Zahlenbeispiel ohne Anspruch auf Richtigkeit: Ein gewisser Herr Albrecht hat vielleich 1000 Supermärkte als "Vermögen"- soll er dann Ende des Jahres 50 schliessen um seine Steuern zu zahlen?

Schulden müssen ja nicht sofort zurückbezahlt werden: solange man die Zinsen spielend zahlen kann und solange (dafür ist ja die 3% Regel) reelle Gegenwerte geschaffen werden, solange ist ein moderates Verschulden ok. Wenn man in guten Zeiten dann tatsächlich zurückzahlen kann, dann inflationieren sich die Schulden sowieso irgendwann einmal weg...

@Skywalker

"Ach ja, die Legende des Umverteilens von unten nach oben.... Zeigen Sie mir mal bitte einen Fall wo konkret von unten nach oben umverteilt wird!"

Vergleichen sie mal die Rekordgewinne der Kapitaleigner der letzten Jahre mit den gestiegenen Ausgaben bei sinkenden Reallöhnen und prekären Arbeitsverhältnissen in weiten Teilen der Bevölkerung.

Das sollte doch eigentlich jedem Auffallen. Private Großkapitaleigner haben zum Teil ihr Vermögen vervielfacht ( quasi arbeitslos wohlgemerkt) während Arbeitnehmer faktisch Reallohnverluste hinnehmen mussten.

Spinnt man diese Entwicklung nun ins Extrem weiter, stünde die Wiedereinführung der Sklaverei am Ende dieses Prozesses. Also die Arbeitsleistung wird entnommen, der Arbeitende darf dafür existieren. In ihrem Sinne "Umverteilt" das Geld den Besitzer wechselt wird dabei natürlich nichts, da haben sie Recht. Aber gemeint ist damit natürlich etwas völlig anderes.

Nicht Reformmüde sondern Verarschungsmüde

Das Europäische Volk ist es leid sich die ewige Mähr von, "wenn ihr den Gürtel nur noch enger schnallt, dann passen auch die alten Hosen irgendwann wieder" anzuhören. Und das von den feisten Herren in ihren goldenen Gewändern.
Und darüber ist man verwundert und empört. HAAHAA.

Wer in Europa ein Erfolgsmodell sucht . . .

muss nur in die Schweiz schauen. Und warum - weil die viele Probleme nicht haben, die wir haben. Und ein Problem fehlt im Besonderen.

Sicherlich ist das Ganze viel komplexer und für Deutschland anders gelagert.

Aber die Forderung, Überschuldung und Rezession in der Euro-Zone mit mit viel, noch sehr viel mehr neuem, kollektiv gepumpten Geld, zu reparieren hat schon was von einer Verzweiflungstat. Diese verschiebt die Auswirkungen eines kollosalen Konstuktionsfehlers denn auch lediglich in die nähere Zukunft.

Gegen die Probleme der Euro-Zone im Einzelnen und gegen die Spekulationen gegen den Euro mit virtuellem Geld ist so eine Stategie machtlos. Es würde ja auch niemand ernsthaft versuchen mit 100.000 Liter Super einen Flächenbrand zu löschen. Frei nach dem Motto "viel hilft viel".

@ 22. Mai 2012 - 13:40 — Skywalker

"Zeigen Sie mir mal bitte einen Fall wo konkret von unten nach oben umverteilt wird!"

sehr geehrter herr skywalker,

diese aufforderung wie auch der rest ihres kommentars lässt in mir die vermutung aufkommen, dass sie in irgendeinem land leben müssen, das sich aber nicht auf der erde befindet.

"Und je besser es denen da oben geht, desto mehr war für unten da."

wann war mehr für unten da ? insbesondere in deutschland sind die realeinkommen in den letzten 15 jahren gesunken - und das können sie überall nachlesen, falls sie es MIR nicht glauben sollten.

"Ein wirklich (!) Reicher, der 10000 EUR mehr bekommt, der merkt es vielleicht nicht, der kann aber damit arbeiten (unter Umständen Leute beschäftigen, die dadurch "reicher" werden)..."

siehe beispiel aldi, nicht wahr, mehr brauche ich dazu nicht zu sagen. oder beispiel adidas - gestern abend im markencheck, zu sehen in der ard. nehmen sie sowas etwa nicht zur kenntnis ?

@ErichErpel

"Deutschland ist die "Wachstumslokomotive" Europas, weil vor fast einem Jahrzehnt die SPD mit der Agenda 2010 massiv gekürzt hat. Nicht zuletz im Endeffekt bei den Renten. Daher stimmt die Produktivität für die Unternehmen (nicht für den Arbeitnehmer)."

Auch die Lohnsteigerungen für die Arbeitnehmer sind eigentlich völlig i.O., allerdings nur in Brutto! Wenn von jedem Zusatz-EUR der Löwenanteil beim Staat landet, dann springt dieser von einer Rekordsteuereinahme zur nächsten, die AN haben aber kaum den Inflationsausgleich...

Einen höheren Spitzensteuersatz als heute kann man ja durchaus befürworten, aber die kalte Progression und die Grenzbeträge ab wann dieser greift sind ein schlechter Scherz.

1960 musste ein Steuerzahler mindestens das 18-fache des Durchschnittseinkommens verdienen, um den Spitzensteuersatz von 53 Prozent zu zahlen, heute reicht bereits das 1.5-Fache. Im Fokus standen vor 50 Jahren wirkliche Top-Verdiener: Der Grenzsteuerwert entspräche heute ca. 250000 EUR...

Ich weiß gar nicht was das

Ich weiß gar nicht was das soll....
Die Schulden der Länder sind rein Virtuell...Die Gläubiger die das Geld verliehen haben haben es nicht erwirtschaftet sondern im Computer generiert.
Einfach den Löschbutton bei den Geldern drücken die keinen realen Gegenwert haben und gut ist...Dann lohnt sich halt Spekulieren auf Staatspeleiten oder mit Lebensmitteln halt nicht mehr und einige "Künstlich Reiche" die noch nie in ihrem Leben wirklich etwas mit der Hand geschaffen haben müssen sich nach einem EHRLICHEN Gewerbe umsehen. Es wird höchste Zeit dafür.

@Skywalker

"Nur als Zahlenbeispiel ohne Anspruch auf Richtigkeit: Ein gewisser Herr Albrecht hat vielleich 1000 Supermärkte als "Vermögen"- soll er dann Ende des Jahres 50 schliessen um seine Steuern zu zahlen?"

Belegschaftseigentum und schon ist das Problem gelöst.
Dann haben auch die Mitarbeiter was davon, wenn sie gut arbeiten und "leiden" natürlich wenn sie Mist bauen.

Und in Bar hat niemand sowas rumliegen, bzw sollte niemand sowas rumliegen haben.

Ich würde aber mal gerne von ihnen wissen, wie wir die Schulden denn in den Griff kriegen sollen?
Ich habe gezeigt das Sparen bei Löhnen und Renten genau das Gegenteil bewirken.

Also wie will man die 10 Billionen € Schulden in der Euro-Zone begleichen?
Achja die 3%-Regel, nach der darf ich jedes Jahr neue Schulden von 3% meines Bruttosozialprodukts an neue Schulden machen.
Leider sind im Bruttosozialprodukt auch Vermögenseinkommen drin und manchmal sind die nicht an reele Ware gebunden.

Niemand muß sparen. Es

Niemand muß sparen. Es reicht, wenn man nicht mehr Geld ausgibt als man einnimmt.

Wir haben keine Eurokriese, sondern eine Leistungs- vs Wohlstandskriese.

Irgendwie scheind jeder zu glauben, daß man mit Schulden den Wohlstand aufbessern muß, den man mangels eigener Arbeitsleistung nicht erreicht.

Wenn die Löhne sinken, sinkt auch die Arbeitslosigkeit, weil man dadurch einen Wettbewerbsvorteil hat. Und mit der richtigen Qualifikation kann man auch genug verdienen.

Und was die Rezession anbelangt. Die Menschen werden auch in einer Rezession nicht aufhören zu konsumieren. Aber unter umständen verlagern sie ihre Präferenzen. Ich für meinen Teil habe nicht vor weniger zu konsumieren, allerdings gehöre ich ohnehin zu den Menschen, die einfach keine Lust mehr auf Konsum haben.

Hingegen kann Arbeitszeitverkürzung für viele ein Zugewinn an Lebensqualität sein. Das Problem ist nur, wenn der Chef die freiwerdenden Stunden nicht neu besetzt.

@pmc

"Vergleichen sie mal die Rekordgewinne der Kapitaleigner der letzten Jahre mit den gestiegenen Ausgaben bei sinkenden Reallöhnen und prekären Arbeitsverhältnissen in weiten Teilen der Bevölkerung.

Das sollte doch eigentlich jedem Auffallen. Private Großkapitaleigner haben zum Teil ihr Vermögen vervielfacht ( quasi arbeitslos wohlgemerkt) während Arbeitnehmer faktisch Reallohnverluste hinnehmen mussten.
"

Ich kenne keine quasi arbeitslosen "Großkapitaleigner", sondern hauptsächlich welche mit ziemlich vollen Kalendern... Übrigens haben viele "Großkapitaleigner" in der Krise einiges verloren, die Gefahr besteht bei "Normalmenschen" nicht. Und, sorry wenn ich mich wiederhole: Aus meiner Erfahrung sind die prekären Arbeitsverhältnisse nicht die Regel sondern die absolute Ausnahme. Und keiner der vielen hundert Fälle die ich kenne hat große Reallohnverluste hinnehmen müssen und wenn doch, dann nicht wegen niedriger Lohnabschlüsse, sondern wegen der steuerlichen Progression...

@023Sven

"und das können sie überall nachlesen, falls sie es MIR nicht glauben sollten."

Nein danke, da ich direkt an der Quelle arbeite muß ich nicht lesen, sondern vertraue meinen eigenen Augen und Gesprächen.

"siehe beispiel aldi, nicht wahr, mehr brauche ich dazu nicht zu sagen. oder beispiel adidas - gestern abend im markencheck, zu sehen in der ard. nehmen sie sowas etwa nicht zur kenntnis ?"

Aldi zahlt nicht wirklich schlecht, aber das will ich nicht kommentieren, ich denke auch das Beispiel Adidas ist schlecht gewählt von Ihnen: die prekären Lohnverhältnisse spielen sich da nämlich in den Entwicklungsländern ab, die Mitarbeiter in Deutschland wurden meines Wissens gar nicht betrachtet (hab es aber nur nebenbei gesehen)

Nein, ich rede von dem signifikanten Teil der Arbeitnehmer, der im Mittelstand oder in der Industrie (auch Großindustrie) arbeitet, da fließt ein Grossteil der Unternehmensgewinne nicht zum Eigner ab, sondern zurück in die Firma...

@Shantuma

"Ich würde aber mal gerne von ihnen wissen, wie wir die Schulden denn in den Griff kriegen sollen?
...
Achja die 3%-Regel, nach der darf ich jedes Jahr neue Schulden von 3% meines Bruttosozialprodukts an neue Schulden machen.
Leider sind im Bruttosozialprodukt auch Vermögenseinkommen drin und manchmal sind die nicht an reele Ware gebunden.
"

Deutschland hat seine Schulden im Griff. Deutschland leistet sich ja sogar den Luxus eines Sozialhaushaltes komplett auf Pump. Ohne die EUR-Krise sähe es noch wesentlich besser aus. So wie D aufgestellt ist, wäre es kein Problem mit den Steuereinnahmen auszukommen. Durch moderate Lohnerhöhungen kann man eine Inflation von 2% stabilisieren und hätte damit die Schulden ohne Tilgung in 20-30 Jahren halbiert.

Die 3% Regel als Obergrenze bedeutet ja nicht, dass man JEDES Jahr 3% Schulden macht, sondern dies nur in Krisenzeiten. In Boomjahren wird man dann sogar tilgen können.

Baut eine Familie (Volk) ein

Baut eine Familie (Volk) ein Haus (Staat) auf und nimmt dafür einen Kredit über 100 % der Bausumme, so beträgt der Schuldenstand nach kreditwert entsprechender Fertigstellung null Euro - das Guthaben liegt ebenfalls bei null Euro. Erst mit der monatlichen Abtragung wird Guthaben erwirtschaftet.Die Bank gibt das Geld, die Familie (Volk) gibt das Haus (Staat).Die kreditgebende Bank hat ebenfalls zunächst null Euro Schulden und null Euro Guthaben. Im Gegensatz zum Erbauer (Volk) gewinnt sie lediglich Guthaben in Form von Zinsen, für jeden Anteil Tilgung gibt sie auch ein analog großes "Stück" Haus (Staat) ab. Die Frage ist, ob, wie weit die Bank nachträglich den Wert des Hauses(Staates) der Familie (des Volkes) nach unten setzen kann. Vor allem:Darf sie das willkürlich? Wem würde das nutzen? Nach der Familie (Staat) wird auch die Bank Schwierigkeiten bekommen. Die Frage ist auch, wann 100 % Verschuldung erreicht sind - Mathematisch einfach:Bei der doppelten Summe des Hauswertes.

Wer hat das Recht zu

Wer hat das Recht zu bestimmen, was der Staat wert ist? Wer bestimmt, was Nahrung, Energie wert ist? Wer bestimmt, was ein Schwimmbad, Theater, Sportstätte, Schule, die Acropolis oder ähnliches Erbe wert sind? Reichen denn die Zinsen nicht?Verlangen Bill Gates Kinder zuerst dessen Brieftasche oder doch die Brust der Mutter? Was ist Wachstum?

@ Skywalker

Vllt glauben Sie auch wie so oft, dass mit "Großkapitaleigner" der gehobene Mittelstand gemeint ist und wollen den verteidigen (zurecht). Darum gehts aber nicht, wir reden hier von den oberen paar Prozent.

Falls Sie das nicht verwechseln, tja dann leben Sie wohl mit den anderen im Elfenbeinturm. Lohnzurückhaltung, Privatisierung und Sozialabbau haben dafür gesorgt, dass wir extreme Exportüberschüsse haben ja, aber auf Europa bezogen ist das Ungleichgewicht NICHT postiv. Zudem haben wir die Inflationsziele verletzt, den Arm-Reich Konflikt massiv verschärft und nicht zuletzt dadurch unsere Gesellschaft gespalten. Damit wir konkurenzfähig bleiben? Mit China? Wollen wir das?
Globalisierung ohne Limit (inkl Raubkapitalismus)? Na dann viel Spaß.

@ b_m

"Irgendwie scheind jeder zu glauben, daß man mit Schulden den Wohlstand aufbessern muß, den man mangels eigener Arbeitsleistung nicht erreicht."

Tja da wären wir mal wieder bei dem Thema Leistung und Arbeit. Glauben Sie denn das Ungleichgewicht der Löhne ist an Leistung orientiert oder erzählen Sie mir jetzt das Märchen, dass es sich nach Angebot und Nachfrage richtet.

"Wenn die Löhne sinken, sinkt auch die Arbeitslosigkeit, weil man dadurch einen Wettbewerbsvorteil hat. Und mit der richtigen Qualifikation kann man auch genug verdienen."

Achso ist das, Korrelation und Kausalität schonmal gehört?

Übrigends: Konsumverzicht ist kontraproduktiv. Auch wenn man hier zwischen ökonomisch und ökologisch unterscheiden muss.

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