Kommentare

Niemand will Drachmen

Würde die Regierung die Drachmen wieder einführen, würden alle Privatleute zuvor ihre gesamten Ersparnisse (falls vorhanden) in € vom Konto abheben. Gefragte Waren und Dienstleistungen müssten auch danach in begehrten und stabilen € und nicht in Drachmen bezahlt werden. Der € wird die wichtigste Währung in Griechenland bleiben, ob die Regierung das will oder nicht.

Drachmeneinführung zwangsläufig!

Die Drachme wird in Bälde wie die Nationalwährung Hellas sein,daran führt kein Weg vorbei.Sie wird massiv innerhalb kürzester Zeit abgewertet werden,aber dies ist der einzige Ausweg der Griechen aus der Misere.
Es gibt keine nennenswerte Industrie,die Elite hat wenig Geld in Bildung,Forschung und überhaupt in die Zukunft gesteckt.Die Landwirtschaft ist überhaupt nur dank fleißige Billigarbeiter aus den orthodoxen Bruderländern Ukraine,Bulgarien,Mazedonien,Serbien und Belarus sowie den Albanern einigermaßen überlebensfähig.Der öffentl.Dienst in inkompetent,korrupt und total ineffizienz.Anreize für ausländ.Ivestoren gibt es fast keine und der Tourismussektor leidet darunter,daß der Service schlecht aber die Preise hoch sind(die Ratio Preis-Qualität ist in Spanien oder der Türkei viel besser).
Aussichtslos?? Nah! Der Wille fehlt halt,der der griech.Elite,der griech.Reichen,der gr.Medien,der Kirche,der gesamten Gesellschaft.Wo ein Wille ist,ist auch ein Weg!

Die Banken verdienen Geld zulasten der Bürger

Recht hat er der Tsipras. Die Banken bekommen von der EZB Geld zu 1% Zinsen und verleihen es für das zigfache weiter. Und deshalb soll jetzt gespart werden? Damit die Privatbanken und deren Aktionäre Rendite einfahren können? Ich kann die Syriza in ihren Forderungen nur unterstützen!

Salbungsvolle Rettung der edlen Hellenen

Nur wenn es Griechenland gelingt seine Verbrauchsgüter wieder im eigenen Land herstelle zu könne und beim dann noch notwendigen Außenhandel zumindest nicht mehr auszugebe wie einzunehme, wird das Land langfristig eine Zukunft habe könne; denn ansonste bezahlt Griechenland nun den Preis für die schlechten Nutzung der EU-Hilfsgelder, welche zur Aufblähung der Staatsverwaltung und öffentlichen Wohltate, denn gerade in solche Lagen bräucht der Staat nun seinen Schatz, um helfend der Wirtschaft beistehen zu können; und so einträglich der Fremdenverkehr auch sein mag, anstatt wirklichen Investitionen, vergeudet worden sind und nicht zuletzt für seine Schuldenmacherei, ein zehn Millionen Volk vermag davon nicht zu lebe. Mittels Privatisierungen saniert man weder den Staatshaushalt noch bringt man damit seine Volkswirtschaft in Ordnung, außer die Privatleute würden erheblich besser zu wirtschaften verstehen wie der liebe Staat und die Überschüsse entsprechend zu steigern vermögen.

@Cugel - Hoffnungslose Drachme

Cugel: Die Drachme wird in Bälde wie die Nationalwährung Hellas sein, ...

Unwahrscheinlich.

Sie wird massiv innerhalb kürzester Zeit abgewertet werden, aber ...

Damit liefern Sie die beste Begründung dafür, dass die neue Drachme scheitern wird. Sie können sie zu was auch immer benutzen, aber nicht zum Bezahlen. Eine Volkswirtschaft bekommt man damit auch nicht zum Laufen.

@KingMartinOne - ideologisch korrekt

KingMartinOne: Die Banken verdienen Geld zulasten der Bürger

Das kann man realistischer Weise so wohl nicht sagen. Es sei denn, man wollte die Tatsachen ideologisch verzerren.

"Der € wird die wichtigste

"Der € wird die wichtigste Währung in Griechenland bleiben, ob die Regierung das will oder nicht."

Als Erstwährung für den Warenaustausch mit dem Ausland und der EU vielleicht.
Für die Griechen biete sich zusätzlich *Regiogeld* an auf dem sich entwickelnden Markt von Tauschwaren und -dienstleistungen. Wer sich sowieso keine Importwaren mehr leisten kann, kann dabei nur gewinnen. (Nein, das kein Zynismus, soweit sind viele Griechen offenbar schon heute). Verlierer ist die Perspektive der Banken, die einen regionalen Markt für Kleinkredite vergessen können - soll mir recht sein.

Mal googlen: *Schwundgeld*, *Wörgel* und *ARD Das Grundproblem des Geld Systems* und für's immer noch verständliche Vertiefen *Bernd Senf*

@Kasneber - Drachme nein danke

Für die Griechen biete sich zusätzlich *Regiogeld* an auf dem sich entwickelnden Markt von Tauschwaren und -dienstleistungen.

Grau ist alle Theorie. Wenn Sie etwas Begehrtes wollen, brauchen Sie Euros. Wenn Sie einen Handwerker brauchen, zahlen Sie in Euro oder schrauben selbst die Zylinderkopfdichtung auf. Wer in der DDR Zement brauchte, hatte Parteikontakte, D-Mark oder sehr viel Zeit.

Syriza wird auch nicht weiter

Syriza wird auch nicht weiter kommen, als all die anderen, die versucht haben Griechenland zu bevormunden.

Sowas wie Patentlösungen gibt es nicht

Mancher ruft "Drachme wiederbeleben" oder "neuer Schuldenschnitt" um die Probleme Griechenlands zu lösen. Fakt ist allerdings, dass es sowas wie Patentlösungen für das Land nicht gibt. Griechenalnd hat in den letzten 10 Jahren enorm Schulden gemacht - das holt die Griechen jetzt ein, und davor können sie nicht flüchten.

Die Schulden gemacht haben die griechischen Politiker. Daher erscheint es unfair, das jetzt "der kleine Mann" dafür büßen muss. Aber Fakt ist auch: Auch der Durchschnitssgrieche hat Schuld an der Misere. Schließlich war er es, der die Politiker die die Schulden machten, immer wieder wählte, ohne auf die langfristigen Konsequencen zu achten - teils aus eigener Sorglosigkeit, teils weil die Politiker dieses Problem immer herunterspielten.

Also nützt es erstmal nichts, nur auf die Banken und den Euro zu schimpfen - das ist sinnfreier Populismus. Man muss sich endlich einen umfassenden Plan ausdenken wie man Griechenland und die PIGS-Staaten aus der Krise holt.

@ Advokatus Diaboli

Zu Ihrem Kommentar um 14:26 Uhr:
Gestern stand hier zu lesen, dass 800 Millionen Euro von griechichen Konten bereits abgehoben wurden. Nur zur Info.

Zu Ihrem Kommentar um 15:13 Uhr:

--- "KingMartinOne: Die Banken verdienen Geld zulasten der Bürger

Das kann man realistischer Weise so wohl nicht sagen. Es sei denn, man wollte die Tatsachen ideologisch verzerren. ---

Es ist Ihnen aber sicher nicht entgangen, dass Banken seit jeher Geld an Bürger verleihen und dafür Zinsen nehmen, oder ?
Insofern ist die Behauptung, dass Banken "zulasten" (was natürlich ein wenig hart kling) der Bürger Geld verdienen, keineswegs ideologische Verzerrung, sondern jahrhundertealte gängige Praxis. Und im Grunde auch nichts verwerfliches, solange man die Bürger nicht bis auf's Blut aussaugt.

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