Kommentare

wie jetzt? warum das denn?

wie jetzt? warum das denn? diese situation haben sie doch so gewollt! na dann hoffe ich ja mal für die bürger, dass die nächsten wahlen besser ausfallen! jetzt die euros retten und dann später zu guten kursen tauschen, sofern die drachme zurück kommt.

Was du heute kannst besorgen...

Was du heute kannst besorgen, kannst du dir morgen nicht mehr leisten.

Sofern man Grund und Boden hat, ist es sinnvoll, diesen zu bewirtschaften, damit man sich selbst ernähren kann, wenn man sonst nichts mehr hat.

Wenn dann noch die Gefahr wie ein Damoklesschwert droht, auf die letzten Ersparnisse zu fallen, scheint es ebenfalls sinnvoll, diese heute noch abzuheben und sinnvoll (nachhaltig) zu investieren, als morgen nichts mehr dafür zu bekommen, oder erst gar nicht mehr an die Ersparnisse ran zu kommen.

können nur die machen, die Geld haben

Geld von der Bank abheben können nur die machen, die Geld auf der Bank haben. Ich bin mir nicht so sicher, daß die Masse der Griechen viel Geld auf der Bank hat.

So sieht es aus!

Von den Banken Geld abheben können nur diejenigen, die noch Geld auf der Bank haben!

Die einfachen Bürger Griechenlands, also diejenigen die die Staatsverschuldung bezahlen sollen und die kein Geld mehr auf der Bank haben dürfte dieses wenig interessieren.

Wir haben im ganzen Euro-Raum genau die gleiche Situation wie in Griechenland. Überall sollen die Bürger für die Verschuldungen durch die Finanz- und Wirtschaftskrise bezahlen, während die "Kapitalsäcke" (in Anlehnung an den Begriff "Pfeffersäcke") sich ins Fäustchen lachen.

Es ist deshalb kein Wunder, wenn in immer mehr Staaten des Euro-Raumes die Bürger immer mehr die etablierten Parteien abwählen. Von den "Dauerkotaus" dieser Politiker vor der Finanz- und Wirtschaftsmafia haben die "Otto-Normal-Bürger" einfach die Schnauze voll!

Die Schafe wählen ihre Metzger selbst

Das Regierungschaos trifft die Armen mit voller Wucht. Sie haben keine Euros, die sie ggf. in Drachmen umtauschen können. Gewinner sind diejenigen, die Euros ins Ausland gebracht haben oder ihre Kopfkissen damit polstern.
Und die Radikalen Linken behaupten, sie würden im Interesse des Volkes handeln!
Man kann nur hoffen, dass bis zu den Wahlen wenigstens etwas Weisheit vom Himmel regnet, damit die Katastrophe vermieden werden kann.
Aber ..... siehe Überschrift.

Da fragt sich

warum das Sparguthaben der Griechen nicht für die Rettung verwendet wird!
Sondern leiber die zukünftigen Steuereinnahmen der deutschen Bürger..

Es ist doch eigentlich

Es ist doch eigentlich logisch! Und ganz ehrlich - ich würde das auch tun. Solange der Euro existiert, stellt er einen Wert dar. Egal ob GR pleite ist oder nicht - den Euro in der Tasche habe ich.

Bleibt mein Vermögen hingegen auf dem Konto, würde es bei einer Währungsreform wahrscheinlich in wertlose "Neue Drachmen" umgerubelt. Euro - Besitzer sitzen hingegen auf einem Devisenschatz.

Wer kann es da den Kontoinhabern verdenken, dass sie selbige plündern? Angesichts der momentanen Talfahrt des Euro ist man vielleicht sogar gut beraten, alles gleich in USD umzutauschen.

800 Millionen Euro?

Das soll viel sein?

Wenn jeder deutsche Mann zwischen 20 und 60 Jahren (also 20 Millionen) 200 Euro abheben für das Vatertagsbesäufnis, dann sind bereits 4 Milliarden Euro, die abgehoben werden.

Das ist wieder so eine Meldung, die eine bestimmte Angstströmung bedienen soll. Und es scheint zu wirken.

durchhalten

Ihr griechen! Bald beschliesst der bundestag den esm dann sind eure schulden unsere schulden!

Wieso Panik?

Ein "Run auf die Bank" ist bekanntlich nur für die Bank gefährlich. Spareinlagen (Geldmenge M1) werden ja eben NICHT im Tresor gelagert, sondern über ein seltsames Hebel- und Rückstellungssystem (RATIO) mehrfach als fiktives Buchgeld verliehen: Aus 1000 Euro Spargeld macht eine Bank etwa 18.000 Euro Kreditvolumen (Geldmenge M3): Von 1000 Euro werden 3-6% rückgestellt, der Rest wird verliehen. Vom Kreditvolumen werden wieder 3-6% rückgestellt, der Rest wird verliehen, .. und wieder rückstellen, verleihen, rückstellen, verleihen...

Dieses bänkische 'Erfinden' von Geld funktioniert, weil Kreditsummen fast nie in bar ausgezahlt werden. M3-Gelder werden nur überwiesen, d.h. die Bank verwaltet nur Ansprüche auf Geld. Das so entstandene M3-Geld wird auch "Schattengeld" genannt.

Wenn nun alle Sparer ihre Geldansprüche auf einmal erheben, bricht das System zusammen, da ja nur 3% des Geldes wirklich existieren. Die übrigen 97% Schattengeld können nicht ausgezahlt werden = PANIK!

Reiner Irrsinn,die hohen Löhne der Griechen!!

Was mich immer wieder auf die Palme bringt bei jeder neuen Nachricht über Hellas ist der Umstand,daß die griech.Löhne immer noch 5 x mal so hoch wie die bulgarischen oder rumänischen sind.Die Slovakei soll den reichen Griechen mit Geld helfen im Rahmen der EU-Stützungskredite,dabei bekommt der durchschn.Slovake gerade einmal die Hälfte des durch.griechischen Lohnes.
Absoluter Wahnsinn auch,daß sich die Löhne in Athen immer noch auf dem Level von Prag,Tschechien bewegen.In Prag gibt es Vollbeschäftigung,Hochtechnologie,Arbeitskräftemangel,eine fleißige und gebildete Bevölkerung,eine funktionierende Verwaltung,keine Korruption in größeren Ausmaße,usw.
Ich verstehe auch nicht,warum die hiesigen Medien immer von Verarmung in Zusammenhang mit Griechenland reden; der Reichtum des Landes schrumpft auf die tatsächliche Leistungskraft des Landes herunter.Hellas hat jahrelang auf den Kosten der EU bzw. seiner größten Nettozahler,sprich Dtld.,gelebt.Die gr.Elite möchte auch so weiter leben.

Super, können wir jetzt auch unsere Milliarden wieder abziehen?

Die Superreichen in Griechenland haben schon im letzten Jahr ihre Milliarden in Sicherheit gebracht. Jetzt zieht die normale Bevölkerung nach. Doch wir bleiben sicherlich auf unseren geleisteten Milliarden per Euro-Rettungsschirm sitzen - und wer darf für diese falsche Politik von Frau Merkel die Zeche zahlen? Wir, die Steuerzahler!

@N-Golth-Batai

Wie jetzt? Warum dass denn? Wo ist denn jetzt das Problem, dass sie sich wenigstens ihr Geld holen? Ist doch völlig legitim und auch logisch! Sonst werden diese Gelder ja am Ende noch dazu genutzt, die Banken zu füttern.

Na wenn das mal keine

Na wenn das mal keine selbsterfüllende Prophezeiung wird.

@Impartial

Jetzt haben die all die Jahre immer die gleichen unfähigen Politiker gewählt, die das Land in den Abgrund stürzt oder, von mir aus auch, gestürzt hat, und wollen endlich mal was anderes Wählen. Da kommen Sie und haben auch damit ein Problem.

Grund und Boden - Besitz

in Griechenland sind auch keine Sicherheit. Es gibt kein funktionierendes Katasterwesen in Griechenland. Das griechische Chaos ist seit vielen Jahrzehnten selbstgemacht und nicht nur durch die gewählten Volksvertreter auch durch die Bevölkerung selbst. In einer Doku zeigte man einen Griechen, der den Staat als solches als Feind bezeichnete und das er diesem Feind schon seit Jahrzehnten nicht mehr finanziere.

Das zeigt doch, dass Griechenland implodieren muss. Europa sollte Griechenland nicht länger unterstützen, erst wenn die Griechen ihre Lektion bereit sind zu lernen und dies auch in der Umsetzung zeigen, dann und nur dann sollten wir ihnen wieder helfen. Alles andere ist den Menschen in Europa und besonders in Deutschland nicht mehr zu vermitteln.

Aber noch ein Wort zu unseren Politikern, wann bringen die es fertig mit dem Geld auszukommen welches durch Steuerzahlungen eingenommen wurde. Es würde mich freuen, wenn man mal Schulden zurückzahlt und nicht nur immer davon redet.

@lotharsee

Also auch Sie sind dafür die gleichen bzw. selben Politiker zu wählen, die das Land dort hingebracht hat wo es jetzt ist? Na, herzlichen Glückwunsch! Aber Veränderungen haben wollen.

@Impartial

Der Spruch, "Wasch mich, aber mach mich nicht nass.", würde gelten, wenn man die selben Parteien wählen würde. In Griechenland scheint es doch noch den Mut zugeben Änderungen zu wagen. Auch damit kommen manche nicht mit klar. Aber ebend dafür ist das antike Griechenland bekannt geworden.

Re-Da fragt sich

warum nicht schon früher das Super-Guthaben der Super-Reichen nicht für die Rettung verwendet wird?

"Jede Kette ist nur so stark wie das schwächste Glied"

Es fühlt sich so an, als wenn der GR Wähler ein Wahlergebnis erwartet, das seine Heimat nach den Neuwahlen im politische Chaos versinkt.

Das wird ein schwerer und harter Weg für jeden einzelnen GR, ob arm oder reich, ob im eigenen Land oder ausserhalb der Heimat.

Denn, der reiche GR, der bisher seine Landsleute im Stich gelassen hat, weil er seinem eigenen Heimatland keine Steuern gönnte, wird seinen Reichtum auf Kosten der Umstände nicht mehr in vollen Zügen genießen können, denn dieser Verrat haftet an.

Die Schuld trägt ganz alleine

Die Schuld trägt ganz alleine Angela Merkel und ihre neoliberalen Ideologen, die sog.Experten.
Die konservativen Kräfte haben uns das ganze Griechenland Dilema eingebrockt.

Die Kohl/Weigel Regierung hat maßgeblich dafür gesorgt das Griechenland in die Währungsunion kam.
Das neoliberale Merkel Regime hat die jetzige Situation durch kapitale Fehleinschätzungen und falsche Maßnahmen erst herbeigeführt.

Die einzige Hoffnung die Europa jetzt noch hat ist ein Paradigmen Wechsel unter Frankreichs Führung.

@12:03 — DerStaat

"Da fragt sich warum das Sparguthaben der Griechen nicht für die Rettung verwendet wird!"

Na weil man in einem Rechtsstaat nicht einfach so jemanden enteignen kann.

Wie wäre es...

... wenn die Tagesschau-Redaktion auch einen Vergleichswert liefert wie viel Geld denn an einem "normalen" Tag in Griechenland abgehoben wird?!
Kein Mensch kann sich etwas unter den 800 Mio. Euro vorstellen.

... und der deutsche Steuerzahler soll den Griechen helfen

Eine Frechheit sondergleichen, was da passiert. Die Griechen leben über ihre Verhältnisse und machen uferlose Schulden. Ihre dazu gewählten Volksvertreter und deren Staatsbeamte machen es möglich. Anschließend werden die Schuldner (z.B. Banken, Versicherer usw.) um einen Teil ihrer verliehenen Kredite betrogen (erzwungener Schuldenschnitt). Obendrein werden diese noch beschimpft (Dummheit, Unwissenheit, ... der Kommentatoren).
Der griechische Staat (seine Regierungsvertreter) geht gleichzeitig hin und bittet die europäischen "Freunde" um Hilfe. Der EU-Steuerzahler (insb. Deutschland) soll nun für die noch offenen Schulden aufkommen. Gleichzeitig will man Geld zur Wachstumsförderung.
An einen Verkauf des griechischen Staatsbesitzes denkt man nicht. Sollen doch die übrigen Europäer für die Verbindlichkeiten aufkommen, denkt man (die griechischen und EU-Minister) sich. - Es geht ja nicht aus deren Privattasche, sondern mit den Steuergeldern anderer kann man ja sich großzügig solidarisch zeigen.

Und zu allem Überdruss bringen die Griechen ihr Sparvermögen ins Trockene. Der griechische Geldadel hat zwischenzeitlich schon sein Geld ins Ausland geschafft.

KEINE deutschen Steuergelder mehr für Griechenland!!!!!!

@Prelude

Den Mut zu Veräderungen zu haben und mal "was anderes wählen".
Dies hätten die Griechen früher tun müssen und nicht jetzt wo diese Veränderungen den sicheren Staatsbankrott bedeutet.
Staatsbankrott bedeutet:
- keine Renten
- keine sonstigen Sozialbezüge
- Zusammenbruch des Gesundheitssystems
- Zusammenbruch der öffentliche Ordnung

Am Ende wird das Chaos regieren.

Verstehen Sie das unter "Mut zu Veränderungen"?

@DerStaat

"Da fragt sich warum das Sparguthaben der Griechen nicht für die Rettung verwendet wird!"

was fuer die griechen gilt sollte auch fuer uns gelten, schliesslich haben wir ja ueber 2 billionen euro schulden aufgehaeuft - das sparvermoegen wird auf ca. 2,5 billionen geschaetzt.

problem geloest?

sind sie bereit ihr erspartes abzugeben wenn herr schaeuble auf diese geniale idee kommt um deutschland schuldenfrei zu machen? ;)

die zehn reichsten familien in deutschland kommen auf knapp 100 milliarden vermoegen, wenn man denen die haelfte abnimmt dann reicht das grad mal fuer die zinsschuld die in einem jahr auflaeuft.

allein die usa sitzen auf nem schuldenberg von knapp 17 billionen dollar...

die ganze menschheit muesste komplett enteignet werden damit die banken ihr geld wiederbekommen - die frage ist nur wie lange die politiker noch herumdillettieren koennen bevor es knallt.

aber es ist ja so bequem wenn man "den griechen" zum bashen hat....

Damals wie heute

bin ich der Auffassung, das Griechenland nur im Euro hätte bleiben können wenn Papandreou den Volksentscheid durchgezogen hätte.
Bei einem ja wäre die Wahl anders verlaufen.
Und hätte die Griechische Bevölkerung damals schon nein gesagt, währe uns ziemlich viel Geld Nerven und Zeit erspart geblieben.

Verständlich

Es ist für mich sehr verständlich, weshalb die Griechen nun die Guthaben auf ihren Konten auflösen. Viel wird's ohnehin nicht mehr sein; und die Reichen haben das Geld schon lange im Ausland geparkt.

Ich verfahre seit einiger Zeit auch so. Da es auf dem Girokonto ohnehin kaum Zinsen gibt, ist mir "Cäsh in de Täsch" wesentlich lieber. Schließlich kann man durchaus wissen, dass auch hierzulande nur ein kleiner Prozentsatz der auf dem Konto ausgewiesenen Guthaben auch tatsächlich als Bargeld verfügbar sind.

Nun will ich natürlich nicht einem "Bank Run" das Wort reden, aber ich persönlich fühle mich sicherer, wenn ich nicht zuviel Guthaben "auf dem Konto" habe.

https://de.wikipedia.org/wiki/Argentinien-Krise

Lesen Sie sich den Beitrag mal ganz in Ruhe durch – der argentinische Peso wurdeAnfang der 90er an den US-Dollar gekoppelt.

Im Grunde wurde die griechsiche Drachme an den Euro gekoppelt. Seitdem kann die Euro-Drachme nicht mehr abgewertet werden! Die Währung wird "zu hart".

Verantwortliche Politiker hätten vor der Euro-Einführung ihre Hausaufgaben machen müssen, dann wäre es nie zum Euro gekommen.

Der Euro vereint nicht sondern er spaltet den Euroraum. Es ist kein Wunder, dass die Griechen, die Spanier und viele andere sowie die deutschen völlig überfordert sind mit der Situation.

Nebenbei sei erwähnt, dass der Markt in vielen Bereichen gesättigt ist und es keinen Ausweg über ein vermeintliches Wachstum in Spanien, Griechenland, Portugal etc. geben KANN. Ausserdem wäre es beängstigend wenn alle Menschen sich unserem Effizienzirrsinn anschließen würden mit allen "modernen" Begleiterscheinungen.

Wer Europa liebt sollte den Euro ablehnen.

@ Freakazoid

Ihr Zitat:

"Kein Mensch kann sich etwas unter den 800 Mio. Euro vorstellen."

zeugt von etwas Phantasielosigkeit. Gehen Sie zur Bank und heben Sie 10 Euro an. Dann stellen Sie sich vor, JEDER Bundesbürger tut das selbe. Nachrechnen können Sie ja sicher selber :-)

Deutsche Regierung schenkt Griechenland Milliarden

und die Griechische Regierung schickt das Deutsche Steuergeld zurück an die Deutschen Banken. Hoffentlich wird damit bald Schluß sein! Die Politiker und Banker, die sich hinter der angeblichen "Rettung" von Griechenland eine goldene Nase auf Steuerzahlers Kosten verdienen müssen hart bestraft werden!

@13:15 — Freakazoid

"Kein Mensch kann sich etwas unter den 800 Mio. Euro vorstellen."

Normalerweise wird immer auch eingezahlt, z.B. von Geschäften, sodass sich Ein- und Ausgänge ungefähr die Waage halten. Hier wird von einem ABFLUSS gesprochen, also der Differenz zwischen Ein- und Ausgängen. Bei einem Abfluss in der Höhe muss man davon ausgehen, dass die Griechen ihr Geld zu Hause horten. Bei ca. 10 Mio Griechen, sind das also 80 € pro Nase, die zwar abgehoben aber nicht ausgegeben wurden. Das ist schon einiges!

na was für ein Blödsinn hier wieder und wieder verzapft wird

wenn die Leute keine Arbeit mehr haben und kein Einkommen, dann müssen sie doch das gesparte Geld auf den Banken anzapfen.

sie haben nicht wirklich die

sie haben nicht wirklich die hintergruende zu thematik verstanden..

es sind beispielsweise nicht nur die volksvertreter und staatsbeamte, die es vielen menschen in griechenland ermoeglicht haben, schulden zu machen...die privatverschuldung in griechenland war praktisch nicht vorhanden vor der einfuehrung des euro, erst mit der harten waehrung konnten viele menschen in griechenland billig geld leihen..

der euro war von anfang an ein konstruktionsfehler, da disparitaeten innerhalb der waehrungsunion nicht mehr durch auf/abwertungen der jeweiligen waehrungen ausgeglichen werden konnten...(nichts anderes ist der laender finanz ausgleich, mit dem unterschied dass die menschen hier noch einen gefestigteren identifikationshintergrund haben als heutzutage in europa...) es haben sich ja auch zunaechst alle gefreut und ploetzlich waren alle europaer..wie schnell sich das aendert sieht man anhand der aktuellen lage....

Die Griechen haben auf unsere

Die Griechen haben auf unsere Kosten gelebt?
Wann?
Durch den Eintritt Griechenlands in den Euro-Raum sind die Zinsen für Staatsanleihen gesunken und unsere sind dadurch auch leicht gestiegen, aber nicht Griechenland wollte Deutschland in der EU sondern eher Italien, oder Frankreich.

Dann haben wir schön weiter exportiert nach Griechenland und somit jedes Jahr 4 Milliarden Euro aus dem Land gequetscht, ja und das allein Deutschland.
Die Griechen haben uns in den letzten 10 Jahren insgesammt 40 Milliarden Euro gegeben.

Und ich würde gerne mal erleben wie die Stimmung ist wenn in Deutschland die Renten um 30% gekürzt werden und die Löhne um 25%.
Dann denken sich wohl viele "Hurra Hartz4", aber das gibt es auch nur noch 1 Jahr lang und bei einer Arbeitslosigkeit von 50% unter den unter 25 Jährigen ... tja, wenn dann nicht radikaler gewählt wird, dann weiß ich auch nicht.

Btw es ist wirklich demokratisch, wenn andere für euch entscheiden.

Drohkulisse

Es war klar das jetzt in den Medien eine Drohkulisse aufgebaut und alles versucht wird die Neuwahl im Juni zu beeinflussen. Bin schon gespannt was da noch alles kommt. Stattdessen könnte ja z.B. auch berichtet werden warum eine SYRIZA Regierung ein großer Erfolg für die Menschen im Land wäre und auch eine Chance für Europa.

Die Griechen...

... tun das, was Ihnen die 2000 reichen Familien vorgemacht haben. Nur haben die es nicht unters Kopfkissen getan, sondern nach London und in die Schweiz gebracht.

@ OpamitHutamSteuer - Es ist noch heftiger

"was fuer die griechen gilt sollte auch fuer uns gelten, schliesslich haben wir ja ueber 2 billionen euro schulden aufgehaeuft - das sparvermoegen wird auf ca. 2,5 billionen geschaetzt."
---
Das sehe ich genauso, wobei man schauen muss an welche Spareinlagen man ran geht. Ich bin durchaus der Meinung, dass bei den Problemen man das Grundgesetz durchaus ernst nehmen sollte, welches in Notlagen sogar Enteignungen vorsieht. Ich rede aber nur von Vermögenssteuern, die mit Enteignungen nichts zu tun haben.

In Deutschland haben die Menschen übrigens das 4-fache auf der hohen kannte und das zunehmend hohe Vermögen. Mittlerweile wird ja sogar die Mittelschicht und die obere Mittelschicht ausgequetscht. Bald ist die unter Oberschicht dran. Wetten?
Hier zwei Quellen, falls Sie es nicht glauben:
Vermögensverteilung und Entwicklung:
http://l.hh.de/eE0qmC
Absolutes Vermögen:
http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/0,2828,815440,00.html

Tiefsitzendes Problem...

...in Griechenland. Ist diesmal kein Fall, in dem einfach eine handvoll Angehoerige des unproduktiven Gewerbes ein paar Millionen verzockt haben, sondern die Folge jahrzehntelanger Misstaende, die die griechische Bevoelkerung zumindest geduldet hat (Steuerzahlungsmoral etc.).
Die Idee den Banken zu entwaffnen indem man ihnen das Spielgeld entzieht finde ich aber mal attraktiv... da fragt man sich ob das nicht auf lange Sicht eine gute Sache waere ;)
Auch verantwortungsloseste Zockerei passiert ja mit Duldung der Geldgeber (also der Kunden) bzw. sogar auf deren Auftrag (naemlich moeglichst hohe Rendite aus Kapitalanlagen rauszuholen).

von den Linken wird die

von den Linken wird die Illusion genährt, dass man im Euro bleiben könne ( d.h. weiterhin auf Kosten des Auslands leben ) ohne Strukturreformen durchführen zu müssen ( d.h. Sparen und sein Leben gravierend in Richtung höherer Produktivität zu ändern ).

Das ist im höchsten Masse gefährlich, populistisch, unprofessionell. Man kann den Griechen nur raten, schnell von ihrem Wunschdenken runterzukommen; ohne Euro werden sie die Realitäten noch viel härter spüren.

Griechen heben Guthaben bei Banken ab

Aber nur die, die auch Guthaben besitzen.
Der einfache Mann aus dem Volk hat nichts.

Die Sparpolitik hat bereits Tausende Griechen in die Armut getrieben. Die können nichts mehr abheben.
Für die mehrheit ist der Austritt aus der Eurozone willkommen.
Denn schlechter geht es ihnen dann auch nicht.
Deshalb wählen sie Syriza.

Dann kommt die Drachme zurück und es kann wieder aufwärts gehen.

nutzniesser sind die banken...............

die banken haben den staaten immer schon sehr viel geld zur verschuldung geliehen. nun können die staaten nicht mehr die schulden in normalen massen abbauen und machen weitere schulden. und die banken zocken weiter wie eh und je und haben nichts dazugelernt seit der 1. krise.
deshalb schützen die regierungen ihre banken, der steuerzahler soll die zeche zahlen..............
es ist das kleine einmaleins !
und was erzählt man uns den bürgern, für einen blödsinn?

Griechenland durchziehen

Wenn Europa es nicht schafft, das kleine Griechenland mal für ein paar Jahre durchzuziehen ist das schon ein Armutszeugnis für den Kontinent.
Wenn es heist Europa habe selst zu viel Schulden muss das doch an einer falschen Politik in den letzten Jahrzehnten liegen.
Also was Nun?
Entweder weiter mit Europa? Dann aber richtig mit den Vereinigten Staaten von Europa und mit einer Zentralregierung.
Oder wieder zurück?
Dann aber Schluss mit dem Kapitalismus, Schluss mit dem Konsumwahn, Schluss mit Wachstum, zurück zur Natur, zurück zu einem menschenwürdigen Leben, das gerade wir vorleben sollten.

@ prelude u.a.

Wenn die Griechen die radikalen Linken wählen, wählen Sie damit Akteure, die den Grundsatz der Vertragstreue in den Wind schreiben und die damit jegliche künftige Vereinbarungen mit den Gläubigern (auch uns) unmöglich machen.
Wie gut oder schlecht (korrupt?) die bisherigen Politker sind, kann ich nicht beurteilen. Sie stehen wenigstens zu ihrem Wort und sind bereit, die dringend notwendigen Strukturveränderungen anzupacken. Und die sind sicherlich schmerzhaft und brauchen einen langen Atem. Wir bzw. Europa kann und muss dabei helfen, wobei man sich auch helfen lassen muss! Schuldzuweisungen für Fehler der Vergangenheit helfen dabei nicht. Es gilt schlichtweg den jetzigen Zustand zu akzeptieren (er lässt sich nicht verändern) und Maßbnahmen für die Zukunft zu ergreifen, nicht nur darüber zu reden.
Da gehören Fachleute an die Front.

@Cugel - Griechenland und Bulgarien

Was mich immer wieder auf die Palme bringt bei jeder neuen Nachricht über Hellas ist, daß immer wieder Kommentare auftauchen, die nur auf Clichées und Vorurteile basieren und das Klima der Hetzpropaganda gewisser Medien weiterverbreiten.
Erstens sind die griechische Löhne nur 2mal so hoch wie in Bulgarien. Wenn man bedenkt, daß nur die Industrieproduktion Griechanlands mit 52.6 mrd das gesamte BIP Bulgariens (41.9 mrd) bei weitem überschreitet, dann sind eher die Bulgaren, die gut bezahlt werden. Und vergessen Sie nicht, daß selbst ein großes Teil der Produktivität Bulgariens von griechischen Firmen und Banken kontrolliert wird, Kapital welches bei einer Angleichung der Löhne zurück käme und so wären dann die Gehälter da niedriger, die für die Wirtschaftskraft des Landes geringe Exporte machen mehr als die Hälfte der gesamten Wirtschaftsleistung Bulgariens aus. In dieser Hinsicht und unter diesen Merkmalen liegen die nicht weitentfernten GR Gehälter den ihrer Nachbarn sehr nahe.

@Cugel - Griechenland, Slovakei und Tschechien

Besonders arm sind die Slovaken auch nicht. Nicht ärmer als die Griechen zumindest. Der Slovake bekommt nur etwas weniger als sein griechischer Kollege. Wenn ein griechischer Arbeiter um die 700-750 bekommt, bekommt der slovakische Kollege um die 600-650 Euro. Und wenn man in Griechnland schon mit 580 Euro beginnt, beginnt entsprechend der slovakische Neuaufsteiger mit 500 Euro. Entsprechend aber liegt auch die slovakische Industrieproduktion bei 35.1 mrd und die griechische bei 52.6 mrd.
Entsprechendes passiert auch in Tschechien, welches man dummerweise immernoch als arm wahrnimmt, während es immer schon eine prosperierende Industrienation war und wo der Arbeiter in bestimmten Resorts und bei der ganzen Industrie mit ca. 850-900 Euro deutlich mehr verdient als sein griechischer Kollege (700-750). Zurecht auch, denn die tschechische Industrieproduktion mit 65 mrd nicht nur qualitativ höher als die griechische kommt. Aber dafür bekommt man mehr.

@Cugel - Fleißigkeit ist keine angeborene EIgenschaft

Fleißig sind auch die Griechen. Anders als die Clichées der neulichen Hetzpropaganda "die Griechen" als Nichtstuer darstellt, die tagelang "sich sonnen" und "nicht arbeiten" und vom Staate das Geld bekommen, das der deutsche Steuerzahler hinschickt, um das zu "verpreassen" und "verfrühfrüstücken", beweisen etliche Studien, auch deutscher Institute, das Gegenteil. Welches noch intensiver so aussuieht, wenn man die Lage vor Ort kennt und viele Arbeitsnehmer sieht, die von 09:00 bis 20:00 und 6 mal der Woche arbeiten müssen, da der Arbeitgeber keine Extraschichten sich leisten kann oder will. Wohl wissend, daß sie auch froh sein können, daß sie überhaupt arbeiten dürfen. Wenn man eine Menge Familienväter sieht, die abends noch als Pizzaboys unterwegs sind.
Mit solchen Kommentaren beleben Sie nur das gängige Clichée des "faulen Südländers".

@Cugel - Bildung, Verwaltung, Korruption

Gebildet sind die Griechen auch. Das Land hat nicht nur viele Akademiker, die zu einem guten Teil in renommierten Universitäten in England und Amerika - früher auch besonders viele in Deutschland - weitergebildet sind, sondern auch in mittlere und untere Ebene einen guten Ausbildungsgrad, besonders mit der Förderung der unteren technischen Bildung seit 20 Jahren, ein Feld, wo das griechische Bildungssystem früher auch aus weltanschaulichen Gründen nicht besonders achtete (in meiner Zeit betrachtete man wichtiger den Lernscheuen Arbeitersohn mit Zwang und Terror altgriechisch und latein beizubingen, als ihm ein technischorientierte Berufsausbildung zu gewähren. Aber diese Zeiten sind vorbei).
Die Verwaltung mag Probleme haben, aber sie funktioniert. Das kann ich als aktives Mitglied meiner Gesellschaft mit konstantem Kontakt mit Behörden bestätigen, immer wenn ich was will, kriege ich es fast sofort, auch in Sachen Immobilien, Steuern oder pers. Unterlagen. Schmieren brauchte ich nmd.

@Cugel - "auf unsere Kosten"

Das Land erwirtschaftet eine dreistellige Miliardensumme, von der die Bevölkerung lebt und von der der Staat schon 40% einnimmt (von wegen in Griechenland "zahlt keiner Steuern"/"das Land hat keine funktionierende Steuerverwaltung"/"keine Einnahmen"). Die jährliche TRansferleistungen aus der Union liegen zwischen 2-3 mrd. pro Jahr, Strukturhilfen, Subventionen, alles zusammen. Und Griechenland bezahlt selber (ja, das gibt es auch) etwas mehr als eine miliarde in die Union ein. Also es handelt mit Sicherheit um keine so relevante Summe, von der man leben kann, bzw. um sagen zu können, daß ein ganzes Volk "auf Kosten" anderer lebt.

@alpinium - "kein funktionierendes Katasterwesen"

Daß es in GR nicht das GLEICHE Grundbuchsystem wie in D gibt, bedeutet bei weitem nicht, daß es sowas äquivalentes gar nicht gibt. Es gibt eine eher sachenrechtorientierte Alternative, die man "Hypothekophylakeion" nennt. Da sind alle Besitztiteln ganz detailiert erfaßt. Außerdem besitzen alle Bauämter und alle Steuerbehörden Archiv der ausgestellten Genehmigungen (die zwangsweise detailierte Angaben über Besitzverhältnisse, Raum, Umfang und Baupläne verfügen) und der angemeldeten Immobilien (wo auch zwangsweise die gleichen Angaben diesmal für die Steuerbehörden liegen, und der Steuerpflichtige sowieso alles das nochmals jedes Jahr beim sog. E9-Formular selber anmelden , bzw.bestätigen muß). Also diese sachenrechtorientierte Alternative gibt es sie praktisch gleich drei mal. Und Kommunen führen ihrerseits auch Archiv. 4mal also.
Man baut gerade auch ein zusätzliches rein raumorientiertes System auf, das sog. "Ktematologion".

@Peter G.

"Bald ist die unter Oberschicht dran. Wetten?
Hier zwei Quellen, falls Sie es nicht glauben:
Vermögensverteilung und Entwicklung:
http://l.hh.de/eE0qmC
Absolutes Vermögen:
http://www.manager-magazin.de/finanzen/
artikel/0,2828,815440,00.html"

danke fuer die links, interessante daten.

die tendenz geht eindeutig in die richtung dass bald 10% der menschen 90% des vermoegens auf sich konzentrieren, langfristig vermutlich 1% die dann 99% besitzen...

an griechenland koennen wir dann schonmal sehen wie das ganze ablaeuft, hoffentlich nicht so wie in jugoslawien nach deren hyperinflation.

wenn die griechen schlau sind dann wenden die sich direkt an die oberen 10% denn vom rest kann man eh nix mehr abpressen.

@Mr.Right1961 - "Über die Verhältnisse" und 12%

Die Problematik der Schulden liegt nicht beim Verhalten der Bevölkerung, sondern beim Verhalten des Staates. Schließlich handelt es um die Schulden des Staates und nicht der Bevöolkerung. Und der Staat verteilt kein Geld der Bevölkerung, ganz im Gegenteil, nimmt auch von der Privatwirtschaft dazu.
Wenn ein Volk tatsächlich "über die Verhältnisse" lebt, das erfährt man genau von den Indikatoren der Privatverschuldung. Die griechische ist mit 92% unter den am wenigsten verschuldeten in Europa. D liegt mit 120% im Mittelfeld. Das betrifft corporate und houshold debt as well. Da das corp. debt eher weniger mit der Bevölkerung verbunden ist und da es um produktive Investitionen handelt, bleibt uns das household debt, welches in GR ohne die Immobilieninvestitionen, also rein für Konsum, bei 12% liegt, während der eur. Durchschnitt bei 15.5% liegt. Also der "Grieche" lebt knapp weniger "über seine Verhältnisse" als sein resteuropäischer Kollege es tut.
Daten liegen bei EZB und Komission.

@Mr.Right1961 - "Über die Verhältnisse" und der Staat

Anscheinend glauben Sie daß in GR der Staat einfach in den Plätzen der Bevölkerung Geld verteilt. Und dazu europäisches.
Die Last trägt die Privatwirtschaft seit Jahren. Der gr. Privatsektor blutet zugunsten der Probleme des Öffentlichen, der seit 1981 nicht richtig funktioniert und überschuldet ist. Der Staat saugt um die 40%, ganze 90 bis 100 mrd., des BIP als Staatseinnahmen für sich. Raubt jeden Mehrwert vom Bürger um die Verbindlichkeiten und die Refinanzierung der Zinsen der Sozialisten zu decken. In dieser Hinsicht raubt der Staat dem "Griechen" etwas von seinen "Verhältnissen". Und gibt nur Almosen zurück, 27 mrd. sind allesamt die Gelder die als "absurd hohe saläre" und "frühe Renten" zurück in die Volkswirtschaft kommen, um dann wieder zyklisch zur Staatskasse als hohe indirekte (und direkte) Steuern zurückzukehren, um dann wieder filtriert den selben Zyklus zu machen.
Soviel von "über die Verhältnisse"

@theodorix - "Steuerzahlungsmoral"

Daß Steuerhinterziehung kein Thema ist, beweist die Höhe der Staatseinnahmen, die in GR um die 90-100 mrd. Euro pa bewegen. Das ist ca. 40% des gr. BIP, fast die halbe Wirtschaftsleistung des Landes. 2010 waren es konkret 92.598 mrd. geteilt in 30.751 mrd. indirekte Steuern, 18.160 mrd. direkte Steuern, 29.694 mrd. Sozialabgaben und 13.993 mrd. Staatseinkommen aus Zölle, Spezialabgaben, Privateinkommen des Staates usw. Das ist für 11 mil Menschen und für ein solch kleines Land mehr als genug. Vollendete Daten für 2011 warte ich noch. Vorrausgesagt waren 98.278 geteilt in 30.603 mrd. indirekte Steuern, 18.428 mrd. direkte Steuern, 30.380 mrd. Sozialabgaben und 18.867 mrd. weiteres Staatseinkommen.
Direkte und indirekte Steuern machen in GR knapp 50 mrd.
In D waren es zur gleichen Zeit um die 500 mrd. Also 10 mal höher in absoluten Zahlen. Entsprechend allerdings hat D über 10 mal so großes BIP wie GR. Also der Unterschied entspricht fast vollkommen analog den des BIPs beider Länder.

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