Kommentare

Was ist den jetzt los?

Wusste man dies nicht früher, dass man mit Kaputtsparen nichts bewirkt? Fünf Jahre Rezession und jedes Jahr neues Sparen hat nichts gebracht, außer Armut für breite Teile der Bevölkerung.

Man braucht eine Steuerverwaltung, eine konkurrenzfähige Wirtschaft und viel Zeit, damit sich das Land erholt und einordnet.

Eyes wide shut

Da kann man buchstäblich machen, was man will: Einmal in der Eurogruppe, immer in der Eurogruppe. Ist doch eine feine Sache. Warum macht man sich eigentlich Gedanken über`s Sparen oder entwickelt "Rahmenbedingungen"...?

Jetzt zeigt sich...

...daß wahr ist, was alle schon immer geargwöhnt haben: Die Zahlungen an Griechenland werden weitergehen; die Beurteilungen über den Reformfortschritt waren, genau wie die Beteuerungen, ohne Reformen gäbe es keine weiteren Hilfen, nur Beruhigungspillen für die Bevölkerungen.

Die EU wird ein Euro-Aus von GR nie akzeptieren, sondern alles tun, um dies zu verhindern, koste es (Deutschland), was es wolle. Denn dies würde den Sinn und die Existenzberechtigung der EU langfristig infragestellen - und niemand sägt an dem Ast, auf dem er sitzt. Die EU wird GR also weiter dauerhaft alimentieren, und dies mit drohenden Gefahren begründen - und in D wird das Parlament wieder zustimmen.

Es ist beängstigend. D sollte die Währungsunion verlassen, bevor es zu spät ist. Das Argument DM-Aufwertung -> Exportverteuerung zieht nicht, da D alle Rohstoffe importieren muß, und diese Importe durch die starke "Neue DM" dann entsprechend billiger würden, was diesem Effekt entgegenwirkt.

@Linuxpinguin

Wie wäre es mit Export von diesen Sachen...
Gute Vorschläge, das wichtigste hast Du aber vergessen: den Ouzo.
Vielleicht könnten unsere Fernsehköche statt Wein ja mal Ouzo empfehlen ;-)

Heute Hüh, Morgen Hott

Plötzlich sind alle EU-Politiker wieder lammfromm?

Da scheint ja die Drohung von Fitch gefruchtet zu haben: "Lasst ihr Gr. aus dem Euro austreten (und die Banken verlieren damit Geld), dann werden wir Euch downraten (damit die Banken wenigstens einen Ausgleich bekommen)", so oder ähnlich hat es Fitch, glaube ich, ausgedrückt, zumindest so gemeint haben sie es wohl.

Es ist wohl noch nicht genug Geld auf dem Sonderkonto eingetroffen, auf das wir unsere Hilfsgelder überweisen zur Zahlung der Zinsen an die Banken.

Und schon ist sie wieder da, die alte Panik vor dem Austritt Gr., die auch Herr Weidmann permanent an die Wand malt und schon mal mit dem IWF droht. Und das zu Recht: Während Verträge mit der EU ja von "flexiblen" Politikern gemacht werden, versteht der IWF als Tempel der Hochfinanz überhaupt keinen Spaß, wenn's ums Geld geht. Wahlergebnisse kommen in seiner Rechnung nicht vor.

Man könnte sagen, die Wahl hat sich für die Griechen scheinbar gelohnt. Na also, geht doch ...

@Linuxpinguin: Das ist hier zwar keine Kochshow

aber ich bewundere Ihren Enthusiasmus in der Sache.

Vielleicht könnte man Herrn Lanz überzeugen, seine Sendung in
"Lanz kocht griechisch"
umzubenennen, und damit den Umsatz der von Ihnen angepriesenen Artikel zu forcieren.

krisenbewältigung ?

seit dem ersten tag der griechenlandkrise steht fest, der euro wurde von griechenland erlogen und dann eingeführt. nicht nur deswegen müssen die zur drachme zurück.
warum kapieren die politiker das nicht ?

es geht wie bei uns in deutschland, die bankenzocker haben das geld verspielt, bestraft wurde trotz ankündigung bisher niemand und geändert hat sich an deren mentalität auch nichts.

Griechenlandhilfen

Papoulias wird auch keine neue Regierung bilden können. Nach den Neuwahlen wird die Radikale Linke Wahlsieger und die Vereinbahrungen mit der EU und dem IWF für null und nichtig erklären.
Die Eurokraten und Deutschland werden aber dennoch weiterzahlen.

ich denke das die

ich denke das die Griechen
sehr wohl zur Vernunft
kommen werden, bei
den kommenden Wahlen
im Juni!!!! Griechenland
gehört zur Eu und wird
es bleiben!!! Mit dem
letzten Wahl Ergebnissen
haben sie den großen
Parteien einen denkzettel
verpasst und ich denke
auch sehr viel bewegt. Alle
Faktoren sind geschaffen
um die Desaster aus der
Vergangenheit nicht
nochmal zu erleben und
unter zu gehen!!!! ich
wünsche den Griechen
viel Erfolg

Basis für Hilfen: Kompromisloser Kampf gegen Korruption

Wie sollen Hilfen welcher Art auch immer in Griechenland so positiv wirken, wie es der Marshall-Plan im Nachkriegseuropa getan hat?

Ein wesentliches Problem der griechischen Wirtschaft ist die Allgegenwart von Korruption.

Diese nicht nur in gerade beigetretenen oder beitrittswilligen Ländern, sondern auch und gerade und mit Nachdruck in Griechenland zu bekämpfen, sollte zentraler Punkt welcher Initiative auch immer sein.

Wenn die EU der Bekämpfung von Korruption in Wirtschaft und Verwaltung nicht zentralen Raum zuweist, werden Hilfen auf Dauer nicht dem Land sondern der organisierten Kriminalität zu immer neuen Erfolgen verhelfen.

Wenn ein Staat dazu alleine nicht in der Lage ist, so muss dies
als Gemeinschaftsaufgabe angegangen werden. Ansonsten laufen Banken, Gläubiger, Hilfegeber und die Schuldenstaaten Gefahr, ihre Ziel zu verfehlen und Gangsterbossen satteste Gewinne zu finanzieren.

Kurz gesagt, der absolute Kampf gegen Korruption ist wohl alternativlos.

@Tada

verwechselst du jetzt nicht das Fürstentum Luxemburg mit den Fürstentum Lichtenstein ??

Griechenland braucht KEINE

Griechenland braucht KEINE neuen Sparprogramme die deren Wirtschaft endgültig platt macht ! ... was Griechenland braucht ist ein funktionierendes Staatssystem ! den daran mangelt es überall im Land ! ... dh die EU sollte lieber Griechenland dabei helfen dieses notwendige Staatssystem aufzubauen ...

übrigens verstehe ich die ganze Panik um den €uro wegen Griechenland nicht ! die Wirtschaftskraft von Griechenland war VOR der Krise schon so niedrig das selbst Slowenien eine größere Wirtschaftskraft im Euroraum hat ;-)

Auch eine Idee

Man könnte auch den griechischen Reedern Steuern auferlegen.

Unfaßbar - der Irrsinn geht weiter

Der Irrsinn geht weiter. Die grichischen Linksextremisten, die die EU und Duetschland ja einfach erpressen nach dem Motto - wenn ihr uns fallen laßt, dann geht ihr mit unter - werden belohnt. Unsere Politiker verfallen wieder in den Kuschelmodus. Kann man denen noch helfen?

Der griechische Protest

richtet sich wohl vornehmlich gegen das soziale Ungleichgewicht der Sparmaßnahmen. Korruption, Steuerhinterziehung und gefälschte Zahlen haben Griechenland in diese Krise gebracht und Herr Ott Normal, der 30 Jahre fleißig seiner Arbeit nachgegangen ist, darf es nun mit immensen Sozialleistungskürzungen ausbaden. Mir persönlich würde das auch gehörig gegen den Strich gehen und so ist es wenig verwunderlich, dass sich viele Wähler in die linke Partei retten. Die meisten Bürger Deutschlands wollen das aber nicht sehen und trauern Geldern nach, die sie nie besessen haben. Wir deutschen leben genauso auf Pump, aber anstatt etwas daraus zu lernen und es besser zu machen, zeigen wir lieber mit dem Finger auf Griechenland und rufen "Da sitzen die Verschwender!" Trauriges Weltbild...

System hilft niemanden ausser dem moralischen Verfall

Um es kurz zu sagen, Systemflicken, Steuerreform usw. sind nicht mehr nachhaltig.

Das ganze System muss nicht verändert , sondern GEändert werden. Die Unternehmen und Konzerne und Banken sollen nicht mehr bestimmen, wie der Rest der Welt leben ("wirtschaften") soll.-

Nehmen wir mich als Künstler. Ich kann meinen Beruf (und Talent) praktisch nicht ausführen, weil ich keine Zeit habe, meine Talente zur Anwendung zu bringen. Geldnöte und Kosten.
Dabei leben wir auf einem Planeten, der genug Nahrung bereit hält.

Es ist unglaublich, wie schief es in der Welt läuft aber noch schlimmer, dass nahezu alle glauben, es könne nur so gehen.

Es kann doch nur so gehen, weil die da oben das so uns eintrichtern. Und andere glauben den Spuk und kommen mit Steinzeit-Geschichten, was und wenn und was nicht alles.

Tatsache ist, der Mensch ist ein tatkräftiges Wesen, und es kommt nur drauf an, für was er leistet. Für die Banken? Fürs Geld?
Ich bin kein Banker. Will es nie sein und werde es nie sein.

nicht mehr zu helfen die Griechen!

Das war's! Griechenland sollte aus der EU austreten und ihre inneren Problemen lösen! Es kann nicht sein, dass dieser Staat bzw. die radikalen Parteien uns den schwarzen Peter zu schieben und für ihre miserable Wirtschaft verantwortlich macht! Vielleicht braucht auch Griechenland diese Radikalen Parteien, damit sie auch etwas vorwärts kommen und das Problem an die Wurzeln packen und nicht die reichen Eliten in Griechenland alles gefallen lassen!

@Linuxpinguin

Ihr Enthusiasmus in allen Ehren, aber manche Ihrer Vorschläge können unmöglich ernst gemeint sein. Olivenöl, Joghurt, Honig und Sandalen... das sind Ihre Lösungsvorschläge zur Bewältigung einer Staatskrise? Ich glaube Sie sind sich des Ausmaßes der Schulden nicht ganz bewusst. Mit ein paar Luxusartikeln ist da nichts gewonnen. Zudem wird in diesen Sektoren bereits kräftig exportiert (Sie sagen ja selbst, dass Sie es im Kaufland erstanden haben). Und dass dadurch die landeseigene Wirtschaft postum geschwächt wird, lassen Sie ebenfalls völlig ausser Acht.
Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Erlöse zunächst einmal an die verkaufenden Firmen gehen und da muss der griechische Staat überhaupt erstmal zusehen, dass er die Steuern der bisherigen Gewinne eingetrieben bekommt. Dort liegt nämlich der Hund begraben.
Die Tourismusbranche wurde von den Sparmaßnahmen zerstört und ein großer Solarpark (der tatsächlich helfen könnte) müsste immer noch die Korruption überwinden. Usw. usf.

@Linuxpinguin: Vorsicht Honigfalle!

Was Sie wollen, ist das Alte "höher, schneller, weiter" innerhalb eines an Ressourcen begrenzten Systems (Erde).

Die Probleme lassen sich nicht lösen, indem man diese von der nationalen Ebene in eine Supranationale verschiebt.

Was wir im Kleinen schon nicht beherrschen erzeugt im Gigantismus das absolute Chaos.

Demokratische Strukturen sind einem solchen Moloch fremd. Vielmehr liefe das Ganze auf eine bürgerferne, zentralistische Planwirtschaft hinaus.

Wer aus Vielen Eins macht, schafft eine Monokultur. Das gilt im Endergebnis übrigens auch für die Multikulti-Apologeten. Und eine Monokultur unter einem Zentraldiktat, ist weder ein naturgemäßer Zustand, noch ist es erstrebenswert in einer gleichgeschalteten "Gemeinschaft" zu leben.

Wer Wirtschaft und Politik vereinen will, folgt den Idealen eines Mussolinis:

"Faschismus sollte man besser Korporatismus nennen, weil es die Verschmelzung der Staatsmacht mit der Konzernmacht darstellt."
Benito Mussolini

Ein Hin und Her ist das

Gerade las ich die Bundesregierung bereitet sich auf den Ausstieg Griechenlands aus dem Euroraum vor. Nun dieser Artikel, wo sagt, man gibt den Griechen mehr Zeit. Das ist ein Hin und Her. Bleibt zu hoffen, dass egal wie es kommt, die Griechen wieder auferstehen. Egal ob mit oder ohne Euro, Land und Leute hättes es verdient, das es bergauf und irgendwann wieder gut wird. Welche Lösung die Beste ist, masse ich mir nicht an zu sagen.

Schon hefig

...,dass einige Kommentatoren glauben wir würden in einer sozialistischen Marktwirtschaft leben und alles was sich gegen Reichstumskonzentration richtet als kommunistischen Humbug abstempelt. Die meinen doch ernsthaft das unregulierter Kapitalismus die Lösung des Problems ist und reden von Sozialromantik, wenn man über gerechte Verteilung diskutiert. Zudem muss natürlich immer vom Sozialismus/Kommunismus gewarnt werden, da Schubladendenken ja generell angesagt ist. Und die Agenda 2010 war richtig, da wir ja mit China konkurieren wollen. Viel Erfolg!
Betrachtet man die jüngste Politik lässt sich im Großen und Ganzen eine neoliberale(marktfundamentalistische) Richtung erkennen, die zu großen Teilen für die "Schulden(Banken)Krise" verantwortlich ist. Im Endeffekt war es die Gier, untersützt vom Gewinnmaximierungsdogma und die Ignoranz.

Es täte gut die parteipolitische Brille sowie Propaganda aus dem kalten Krieg mal abzulegen.
Das bezieht sich allgemein auf die Griechenlanddebatte.

Debaser : Viel zu kurz gedacht

"Das Argument DM-Aufwertung -> Exportverteuerung zieht nicht, da D alle Rohstoffe importieren muß, und diese Importe durch die starke "Neue DM" dann entsprechend billiger würden, was diesem Effekt entgegenwirkt."

Ist leider falsch, da es den Effekt nicht ausgleicht. Wie Sie wissen haben wir einen gewaltigen Exportüberschuss. Erst wenn sich der Wert des Imports von Rohstoffen mit den Exporten im Gleichgewicht befände, wäre an ihrer Idee was dran. Der gesamte Dienstleistungsbereich, z.B. Tourismus, die Auotindustrie, von der jeder 4. Arbeitsplatz abhängt, könnte eine 30% zentige Aufwertung nicht verkraften. Die gibt es z.B. beim Schweizer Franken, der sich an den Euro angebunden hat, um eine weitere Aufwertung zu verhindern und die Folgen zu begrenzen. Die DM könnten Sie nirgends anbinden, wenn es den Euro nicht mehr gibt. Die DM würde steigen bis die Wirtschaft eine Vollbremsung macht und auf dem Level Englands landet, die nur noch mit Hilfe der Finzanzdustrie überlebt

@Iniquitous

Leider ist es so, dass der Kalte Krieg mitnichten vorbei ist - in der Zeit zwischen 1990 und der Lehman-Pleite von 2008 hat er nur eine Pause gemacht. Er tobt heute sogar noch heftiger denn je - denn jetzt geht es wirklich an gnadenlose Verteilungskämpfe im Rahmen des "globalisierten Wettbewerbs".

Eine Lösung des Problems in Griechenland ist ohne schwerwiegende Konflikte und Verwerfungen nicht zu erwarten. Schon jetzt zahlt Griechenland keine Sozialhilfe mehr aus, die Angst der bisher das Land regierenden Eliten aus ND und PASOK vor Repressalien wird immer größer, da die politische Linke bereits angekündigt hat, die Verantwortlichen für das Finanzdesaster juristisch und finanziell zur Rechenschaft ziehen zu wollen. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass die Spitzen dieser von einer Handvoll Familienclans kontrollierten Parteien eng mit den Eliten anderer Staaten in der westlichen Welt vernetzt sind.

In Brüssel selbst weiß man schon, was die Stunde geschlagen hat.

bisher 133 Milliarden Euro EU-Subventionen

Griechenland hat von der EU bisher 133,5 Milliarden Euro Subventionen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Dazu kommt eine Niedrigzinskreditorgie nach dem EU-Beitritt. Der größte Teil dieser Gelder wurde im griechischen Filz nutzlos versenkt. Die Folge sind ein monströs aufgeblähter Apparat oft unfähiger Beamter und eine ausufernde Günstlingswirtschaft.

Wieviele Chancen soll der deutsche Steuerzahler solchen unfähigen, korrupten Ländern noch finanzieren ?
Und der kleine Bürger in Griechenland kann nichts dafür ? Aber Griechenland ist doch eine Demokratie. Volkes Wille geschehe. Oder nicht ? Haben die Gewählten etwa gegen den Willen der Bürger regiert ? Systemfehler ? Hoffentlich nicht auch in Deutschland !

Ich werde Griechenland auch weiterhin seine Agrarprodukte abkaufen, muß aber leider einen Teil meiner Kaufkraft zweckentfremden, um das Überleben der heimischen Landwirtschaft zu sichern.

Eurogruppe will Athen mehr Zeit geben

...die europäischen Partner müssten ihren Zeitplan auf den Prüfstand stellen und die Verträge mit Griechenland im Zweifel nachbessern. Sollte sich die Regierungsbildung weiter verzögern oder sollte es Neuwahlen geben, brauche Griechenland mehr Zeit. Diese müsse eingeräumt werden... BIS DAS GEWÜNSCHT WAHLERGEBNIS DA IST!! IST DAS NOCH DEMOKRATI??

@Paddi:

Sie haben vollkommen recht - der Effekt würde durch die günstiger werdenden Importe nicht vollständig kompensiert. Die Importrate der deutschen Industrie liegt bei ca. 50%; daher werden beispielsweise dt. Autos nicht ansatzweise in dem Verhältnis teurer, wie der Außenwert der ggf. neuen Währung steigt. Dazu kommt, daß alle Importwaren im Bereich Konsum dramatisch billiger würden (z.B. Kraftstoff oder Technik), so daß viel mehr Kaufkraft entstünde (-> stärkere Binnennachfrage).

Außerdem: Auch vor der Währungsunion war die DM immer sehr stark, und wir waren trotzdem Exportweltmeister. Die Exportwirtschaft würde sich anpassen, und am Ende des Prozesses noch stärker sein als bisher.

Zuletzt: Die Stärke der Währung würde sich einregulieren. Es widerspricht jeder Logik, daß die Aufwertung weiterginge, wenn D wirtschaftlich schwächer würde. Spätestens, wenn sich da eine Tendenz abzeichnen würde, endet die Aufwertung, und es stellt sich ein mehr oder weniger angemessener Wert ein.

Türöffnung will mehr Zeit geben...

...so bis nach der nächsten Bundestagswahl

schäuble

Ganz schnell kündigt er weitere europäische hilfen...heisst um klartext deutsche steuergelder...an! Wann hört der herr endluch auf das deutsche volksvermögen zu verschenken!

bisher 133 Milliarden Euro EU-Subventionen

Griechenland hat von der EU bisher 133,5 Milliarden Euro Subventionen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Dazu kommt eine Niedrigzinskreditorgie nach dem EU-Beitritt. Der größte Teil dieser Gelder wurde im griechischen Filz nutzlos versenkt. Die Folge sind ein monströs aufgeblähter Apparat oft unfähiger Beamter und eine ausufernde Günstlingswirtschaft.

Wieviele Chancen soll der deutsche Steuerzahler solchen unfähigen, korrupten Ländern noch finanzieren ?
Und der kleine Bürger in Griechenland kann nichts dafür ? Aber Griechenland ist doch eine Demokratie. Volkes Wille geschehe. Oder nicht ? Haben die Gewählten etwa gegen den Willen der Bürger regiert ? Systemfehler ? Hoffentlich nicht auch in Deutschland !

Ich werde Griechenland auch weiterhin seine Agrarprodukte abkaufen, muß aber leider einen Teil meiner Kaufkraft zweckentfremden, um das Überleben der heimischen Landwirtschaft zu sichern.

Europa rudert zurück

Zitat: "Wir werden über den Zeitplan der griechischen Staatssanierung erst mit einer fest zusammengefügten griechischen Regierung reden können"

Reden können oder wieder erpressen? Jens Weidmann hat es so formuliert und die Troika soll noch weitere Sparmaßnahmen in Milliardenhöhe fordern.

Es war Griechenland, das sich in diese Lage gebracht hat.
Aber es ist Europa, das den völligen Niedergang der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes zu verantworten hat, weil die europäischen Milliarden zur Schuldentilgung bei den Banken verwendet werden mussten, statt massiv die Wirtschaft in Gang zu bringen. Nur wer Geld verdient, kann etwas zahlen.

Langsam scheinen das die europäischen Schlaumeier mitzukriegen, denn sie fangen an zurück zu rudern. Wahrscheinlich aber ist das schon zu spät.

@ sünnerklaas

Ich hoffe doch, Sie haben mit Ihrer Aussage Recht.
Schon lange wünsche ich mir, dass die Verantwortlichen des Desasters juristisch und finanziell zur Rechenschaft gezogen werden. Bliebe es nur bei den bisherigen Sparprogrammen, so hätte das für die Mehrheit der Bevölkerung leidvolle Konsequenzen. Die Armut würde wachsen, die Korruption ist wie eh und je, die Superreichen leben weiter in Saus und Braus. Anstatt sich solidarisch gegenüber ihren Landsleuten zu zeigen, kaufen sie sich lieber jedes Jahr eine neue Jacht und überlassen die griechischen Bedürftigen lieber den hart arbeitenden deutschen Steuerzahlern. Ich bin zwar auch hilfsbereit, doch so geht es wirklich nicht.
Griechenland braucht neue demokratische Gesetze mit Aufbau eines Sozialstaats und funktionierendem Finanz- u. Verwaltungssystem. Dann finden sich auch Investoren für dieses Land.

Zweckoptimismus hier mal angebracht

Wenn die radikale Linke mit 23 % die stärkste Partei werden kann dann heisst das auch im Umkehrschluss dass 78% nicht dieser Meinung sind. Die Stimmung in Griechenland spielt eine entscheidende Rolle - das Ganze kann nur dann Erfolg haben wenn das griechische Volk auch dran glaubt. Die Masse an Waren und Dienstleistungen ist an jedem Tag gleich, und dennoch immer unterschiedlich viel Wert - das sind im Wesentlichen psychologische Folgen. Vertrauen in die EU seitens der Griechen wäre hier für alle von Vorteil.

Hier ist Tsipras keine Hilfe, durch gegeneinander aufwiegeln kommt man auch keinen Schritt weiter, man kann vielleicht keine Gespräche mit den einzelnen Parteien führen, aber zumindest ein Entgegenkommen im Fall dass der bisherige Sparkurs im Wesentlichen beibehalten wird kann durchaus in Aussicht gestellt werden.

Den Griechen helfen: jawohl! Aber nicht den Banken!!!

Den Menschen in Griechenland möchte ich gern helfen und werde das auch tun. In keinem Fall will ich den Banken helfen. Das sind juristische und keine natürlichen Personen. Ob da eine von stirbt ist völlig egal. Die Gesellschaft, der Staat ist zunächst für Menschen da. So sollte sie auch handeln und Prioritäten entsprechend setzen.
Griechenland ist wunderbar, ist die Wiege unserer Kultur. Banken kann man regulieren, verstaatlichen, wenn sie jahrelang Risiken falsch bewertet haben, ihre Arbeit nicht richtig gemacht haben.
Auch wir in Deutschland sollten wieder die richtigen Prioritäten setzen. Erst der Mensch und dann erst Unternehmen.
Die Agenda2010 ist asozial und verschafft Deutschland unfaire Bedingungen gegenüber anderen Ländern auf Kosten einfacher Arbeitnehmer und Arbeisloser in Deutschland und anderswo.

@ Thilo Burkhard

GR hat keinesfalls 133 Mrd. zur Verbesserung der Wettbwerbsfähigkeit bekommen, sondern das Geld ging an Banken und Versicherungen, davon ca. 70% ausl. Institute. Und von Niedrigzins hab ich bisher nix gelesen, z.T sogar Kredite mit Zinssätzen bis zu 6,5% wo andere Länder aufgrund der Ratingeinstufung nur 1,5% zahlen.
GR hat sicher viel Geld im Filz vergeudet, ob das mehr ist wie in anderen Ländern weiß ich nicht. Auch bei uns gibt es das...
GR hat strukturell einige heftige Probleme und auch bei den EU-Verhandlungen der 80er und 90er Jahre vieles vermasselt (daher gibt es unter anderen auch so wenig Agrar-Exporte, da die Kontingente auf Spanien und Italien verteilt wurden).

@ die schreiben, GR hat betrogen, also raus: Ich sehe das so, dass etliche Länder geschaut haben, dass sie die Zahlen irgendwie hinbekommen. GR z.B. hat die Schulden der staatl. bzw. teilstaatl. Betriebe nicht eingerechnet, D hat "Sondervermögen" gegründet (also Schulden ausgelagert) um die Vorgaben einzuhalten...

Sparkurs: eurogruppe will Athen mehr Zei .

Sobald die Regierung steht ,

eine Depesche a.d. Regierung:

Ultimatum : Falls G nicht seinen sparkurs fortsetzt,
fliegt G raus d. d. EURO u. d. EU , auch deswegen,
weil d. Beitritt G unter kriminellen Bedingungen seitens
G erfolgte,, insofern ist d. Beitrittsvertrag obsolet !

Das Ultimatum läuft nach 24 Std. definitiv ab !

Basta .

Wenn keine postive Nachricht , dann die G rauswerfen
a.d. elitären Club d. EU u.Euro !

wo ist das Problem . ?

Für d. Psirapos tut es mir leid , sorry .

In Deutschland könnte er politisch das Zepter über-
nehmen ..solche Typen braucht Deutschland !

Sustainche: “Green Development” fuer Griechenland !

@ lieber user Linuxpinguin: (fast) alle Ihre lobenswerten Vorschlaege weisen in die gleiche Richtung: “Green Development” fuer Griechenland !

Seit 2009 wird die Nationale Strategie fuer Nachhaltige Entwicklung in Griechenland (urspruenglich aus dem Jahr 2002) fortgeschrieben. Sustainche geht davon aus, dass dieses Dokument anlaesslich der Rio+20-Konferenz der VN jetzt im Juni 2012 vorliegt ... unabhaengig von irgendwelchen Regierungsbildungen.

Die Freunde in Griechenland haben tatsaechlich ueber die vergangenen Jahre hinweg erkannt, dass “gruene Technologie” und “gruene Produktion” und entsprechende Dienstleistungen IHRE Entwicklungszukunft sind ! Dies schliesst die traditionellen nationalen Staerken im Bereich Tourismus & Kultur mit ein, und verknuepft sie mit einer “gruenen Landwirtschaft”, die eben nicht auf Quantitaet, sondern auf Qualitaet setzt. Diese entspricht auch der urspruenglichen griechischen Tradition: Sinn fuer das Schoene und Gute, Gaumen- und Sinnesfreuden ... :)

Es gibt zwei Wege..

...eine Nation zu erobern und zu versklaven. Der eine ist durch das Schwert, der andere durch Verschuldung!

Adam Smith (1723-1790)

Sensibel mit Lügnern?

Warum sollten wir mit Lügner sensibel umgehen. Griechenland hat sich in die Eurozone gemogelt und danach immer weiter gelogen. Es war falsch den Griechen auch nur einen Euro zu geben, solange sie nicht veratsnden haben, dass sie selbst an ihrer Lage schuld sind. Mit dem Eingriff in ihre Souveränität hat die Troika nur den sofortigen Staatsbankrott verhindert. Ohne die EU hätte Griechenland schon vor Jahren kein Geld mehr bekommen. Griechenland hat Jahrelang auf Kosten der EU gelebt. Irgendwann musste jemand die Reißleine ziehen.
Warum sollte der Verkauf der Inseln keine Lösung sein?
Mit dem Öl und Gas das darunter liegt und das die Griechen nicht fördern können sind diese so wertvoll, dass Griechenland wieder schuldenfrei wäre.
Mal sehen wer das Zeug in ein paar Jahren bekommt. Hoffentlich lachen dann nicht die Amis oder die Chinesen.

Zweierlei Maß

Wenn hier darauf rumgeritten wird, dass GR gegen Kriterien der Verträge verstoßen hat und deswegen rausfliegen soll, wird dann auch gefordert dass Deutschalnd rausfliegt?
Lohnzurückhaltung, Exportüberschüsse, Inflationsziele..

Achso ne man will nur wieder Polemik betreiben.
Fordert doch mal die Schuldigen zu fassen und Steueroasen trocken zu legen, anstatt BILD Zeitungsphrasen zu verkünden.

Übrigends: Ich glaube GR sollte in die eigene Währung zurück, aber in der EU bleiben. Und es benötigt einen Staatsapperat, der was taugt. Aber das ist deren Endscheidung nicht unsere.

Man kann es drehen und wenden

Man kann es drehen und wenden wie man will

Das Problem ist doch gar nicht Griechenland.
Wie kann so ein kleines Land Europa in die Krise stürzen?
Denkt mal nach.

unser ganzes System ist schon so weit, dass es bei so einem Land eine Krise bekommt.

Und die Moral, ganz zu schweigen, wie verkommen (kaputt) das ist.

Märkte reagieren, alle Verantwortlichen kriegen Panik und das System kriegt Panik.
Landet ein Mensch auf der Straße? Ist nichts gewesen.

Verstanden?
Wie kann man so was gut heissen?

Das System muss sich ändern, und selbst wenn man mit dem Mensch rücksichtslos ist, wird es doch kraft der Schuldenproblematik in jedem Land es sehr bald immer schwieriger haben.
Zinsen Zinsen Zinsen.

Wer kam eigentlich auf die absurde Idee, Geldverleih zu belohnen?
Niemand braucht das, um Geld zu verleihen.
Aber ist ja egal, prallt eh keiner. Die Megakrise muss es uns vor Augen führen.
Alles bricht dann zusammen. Weil heute keiner den Mumm hat, mal sich von den Illusionen frei zu machen.

Gedankenspiel

Angenommen man tauscht den Euro in Drachmen, oder eine andere Verrechnungseinheit.

Dann kostest bspw. Eine Stunde Arbeit 10 Euro = 100 Verrechnungseinheiten (Vr) und wir produzieren in der stunde einen Wert von 200 Vr = 20 Euro. Der Rest produziert in der Stunde einen Wert von 400 Vr oder 40 Euro.

Jetz wird die Vr abgewertet. Und zwar auf 10 Euro = 200 vr.
Das land ist dann wieder gleich Wettbewerbsfaehig.

Nur ist das unsinnig, weil es auch damit erreicht werden koennte das der Stundensatz in Euro einfach entsprechen gesenkt wuerde.

Damit ist das kein Europroblem. Ergo lasst den Euro in Ruhe.

Zitat Albert Einstein:

"Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen,
durch die sie entstanden sind."

Bundesbankpräsident Weidmann: "Er warnt Griechenland davor......."
Euroruppen - Chef Juncker deutet Kompromissbereitschaft .... an....

Was passiert da gerade?

Denk mal nach!

Deutschland in der Lage Griechenlands. Griechenland in unserer Lage. Griechenland sagt uns, was wir tun müssen. Und nun? Wir "dummen" Deutschen würde zu allem ja sagen, oder???????????????????

Griechenland ist ein souveraener Staat und die Griechen sollen selbst entscheiden, ob sie den Euro, das Sparen oder die Reformen wollen.

Aber die Krise dauert schon ueber ein Jahr und so langsam sollte der Rest Europas auch mal erfahren duerfen, was nun Sache ist. Dass sich der Westen jetzt auch noch geduldig zeigt, veraergert mich schon ein wenig, denn hier geht es um Steuergelder, die moeglicherweise sinnlos verbraten werden. Hilfen sind richtig, aber nur, wenn sie Teil eines Plans sind und nicht ein Experiment, das scheitert, sobald die Griechen nun doch aus dem Euro austreten.

Resteuropa braucht auch ein wenig Planungssicherheit.

Amateurvolkswirtschaftler

Anstatt fortwährend Vorschläge zu machen, auf die ohnehin keine der Herrschaftsfiguren in den Staatsapparaten hört, könnten die ideenreichen Amateurvolkswirtschatftler endlich zur Kenntnis nehmen, dass eine große Zahl von Griechen nicht bereit ist, ihr Leben durch die menschenunfreundliche Sparpolitik der staatstragenden Parteien ruinieren zu lassen und deswegen Parteien wählen, die sich der Marktwirtschaftslogik nicht unterwerfen wollen.

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