Kommentare

Insolvenz

Um mal den (sicher hinkenden) Vergleich mit dem Bürgerlichen Recht zu bemühen: Niemand ist gezwungen, sich in die geordnete Insolvenz zu begeben.

Man kann auch einfach Pleite machen, wie man früher so schön sagte, den "Offenbarungseid ablegen", und "die Füße aus dem Fenster hängen". Wem es Spaß macht unter eine Brücke zu ziehen und danach nie wieder auf einen grünen Zweig zu kommen, kann dies tun.

Sich die Bürger Griechenlands sicher, dass sie letzteres wirklich wollen (nun, schon Diogenes hat bedürfnislos in seinem Faß gelebt)?

Die Insolvenz, so wie wir sie heute kennen, bietet gerade die Chance, nach einer Durststrecke schuldenfrei neu beginnen zu dürfen. Dazu bedarf es Zugeständnissen der Gläubiger (bei GR haben wir die schon, nämlich den Schuldenschnitt), aber auch ein ernsthaftes Bemühen des Schuldners. Und das sehe ich momentan nicht, jedenfalls nicht bei den Politikern.

Ohne dies Bemühen, ohne Anstrengung darf (und wird?) es keine weiteren Hilfen geben.

Wenn's nicht so ernst wäre

und auch um den "einfachen" Griechen ging

könnte man bei dieser Soap-Opera nur noch Lachen.

Aber das bleibt einem dann doch im Halse stecken...

vielleicht..

wandern ja auch alle griechen aus...nach eu-recht geht das ja

Game over Hellas!

Herr Asselborn hat Recht mit dem, was er sagt...

Wenn das griechische Volk nicht will oder der Horizont nicht weiter reicht als bis zu einer Protestwahl, dann muss halt das Volk die Suppe auslöffeln. Jetzt haben sie es sich endgültig selbst eingebrockt!

Das griechische Volk hat gesprochen... jetzt müssen die europäischen Völker sich nur für den Exodus eines (Ex-[?]) Mitgliedlandes rüsten!

Angst vor'm Regieren

Alexis Tsipras hat doch nur Angst vor dem Regieren, deshalb stellt er diese uneinlösbaren Forderungen auf, damit ja niemand mit ihm koaliert. Und alleine regieren kann er nicht, also...

diese Griechen.... große Klappe und nichts dahinter

Endlich wird die EU erlöst

Der Ausstieg aus dem Sparpaket ist das beste, was Griechenland für die EU tun kann.
Denn nun dürfte es wohl an der Zeit sein, dass auch die größten Befürworter der Griechenlandrettung den Rückhalt verlieren und diese gesamt Farce in sich zusammenfällt.
Aber ich bin mir leider sicher, dass der EU wieder irgendeine Ausrede einfällt, Griechenland trotzdem weiter Milliarden zu geben. Auch gegen deren eigenen Willen.

Das ändert aber nichts daran, dass Griechenland pleite ist und sich auch auf Jahre, eher Jahrzehnte, nicht erholen wird.
Es gibt praktisch keine Wirtschaft, die Devisen verdienen kann.
Die Tourismusbranche ist durch die Ausländerfeindlichkeit der Griechen stark geschädigt worden.
Die Infrastruktur wurde durch die Sparpläne verkümmert und die Leute sind frustriert.
Gut ausgebildete, junge Leute verlassen das Land in Scharen.

Der einzige Vorteil ist, dass es nun ein Beispiel gibt, wie es enden kann, wenn man jahrzehntelang auf Pump lebt und das nicht mal einsieht.

So geht es ja wohl auch nicht Mr. Größenwahn!

Das leidige Thema "Hilfsgelder für GR" (besser Hilfsgelder für die Banken) wird durch Mr. Größenwahn wohl ganz schnell zum Ende kommen.

Aber ich denke, er wird nicht zum Zuge kommen, weil er keine Regierung bilden kann.

Hätte Merkel damals nur Papademos die geplante Volfsabstimmung durchführen lassen, dann wüsste man wenigstens was das Volk wirklich möchte und im Falle einer gewünschten "Nichtrettung" hätte die EU wertvolle Zeit gewonnen.

Alternativlos bezeichnen sich Naive

Tja, da gehen unsere Milliardenhilfen für Griechenland flöten, und ich frage mich, warum wir Dipl.-Phys. wie z.B. Frau Merkel damit beauftragt haben unser Land vor die Wand zu fahren? Gibt es keine fähigen Politiker in unserem Land? Warum immer Quereinsteiger, die sich selbst auch noch als alternativlos bezeichnen? "Lieber Gott, laß es schnell 2013 werden wegen der Wahl, damit wir in Berlin mal entrümpeln können. Danke, für Dein Verständnis! Vergelts Gott!"

Aber...

...das Geld angenommen haben sie. :-)
Dann - sollten wir ebenso radikal sein: Die Griechen mögen doch bitte die gesamte Finanzhilfe zurücküberweisen. Dann geht es ja vollkommen in Ordnung, wenn sie nicht sparen wollen.

Spannend

Mal sehen was passiert. Die Demokratie wird auf die Probe gestellt. Nachdem Sie so sehr geschwächt wurde bin ich mal gespannt was passiert.

Übrigends eine richtige Endscheidung. Denn die Profituere sind schon geflohen und haben Ihr Kapital in Sicherheit gebracht. Es ist Zeit die Enteignung zu Gunsten Weniger zu stoppen und gleichzeitig den Staatsapperat wieder aus den Händen der Oligarchen zu befreien. Die Chancen stehen nur leider schlecht, wenn international nicht Ähnliches geschieht.

So sieht es aus...

Liebe Griechen,
ihr wolltet die Parteien abstrafen, die für eure Situation verantwortlich sind. Das habt ihr geschafft. Dummerweise habt ihr im Gegenzug die Parteien gewählt, die eure Situation noch weiter verschlechtern. Denn ohne eine stabile Regierung, die zu den Rettungsmilliarden und den geforderten Maßnahmen in GR stehen, stellen wir die Zahlung ein. Wir können es uns schlicht nicht leisten, jedem Geld zu geben, der keines hat, ohne die Sicherheit, es irgendwann wieder zurückzubekommen.

Wenn ihr Herrn Tsipras glaubt, dass wir die Ansteckungsgefahr für andere Länder als schlimmer einstufen als das Gefühl, von euch verarscht zu werden, dann liegt ihr falsch. Solidarität endet irgendwann. In eurem Fall schon bald. Daran solltet ihr bei den Neuwahlen denken.

Grüße,
Europa

Ach so geht das...!

Also ich gehe dann mit meinen Freunden in großer Runde in's (griechische) Restaurant, bestelle Speis und Trank bis der Arzt kommt und erkläre dann nach einigen Stunden, dass sich die Mehrheit meiner illustren Runde dazu entschlossen hat, die vorgelegte Rechnung nicht zu bezahlen.

Ein Versuch wär's wert...!

Es reicht!

Egal welche Konsequenzen es auch haben mag wenn Griechenland aus der Eurozone austritt, ich bin mittlerweile der Meinung dass der Verbleicb Griechenlands und die damit verbundene ständige Ungewissheit auf Dauer mehr Schaden anrichtet.
Wer über seine verhältnisse gelebt hat und nun die Folgen nicht tragen mag, der darf nicht weiter mit der Solidarität anderer Rechnen.
Man sollte mit sofortiger Wirkung alle Hilfsprogramme stoppen, und Griechenland in den Staatsbankrott entlassen.
Sollen sie anschliessend zusehen wer Ihnen dann Kredite gibt.

Hää?

Liebe Leute bei tagesschau.de. Bitte definieren sie radikallink. Ihre Aufgabe sollte eine möglichst unparteiische Berichterstattung sein.

Dass Griechenland nicht im Euro-Land bleiben kann, ohne diese Währung und die Stabilität der verbleibenden Länder zu gefährden, war für jeden Fachmann schon lange klar.

Nur unsere Politiker wollten es eben nicht wahrhaben.

Jetzt müssen wir da durch, je schneller die Griechen aus dem Euro draußen sind, desto schneller haben wir und die Griechen den Schlammassel hinter uns.

Das Euro-Aus für Griechenland

ist für alle Beteiligten das Beste.

Dann kommt der Euro hoffentlich dahin wohin er gehört, nämlich zu einer der besten und wichtigsten Währung der Welt.

Der Euro soll auch mehr sein als eine bloße Währung: das Symbol einer Wertegemeinschaft.

das pokerspiel geht jetzt

das pokerspiel geht jetzt scheinbar in die heisse phase. der druck auf die eu wächst weiter. so hätte griechenland aber auch irland schon lange mit den eu-oberen reden sollen.
die wollen endlich sehen, da sie glauben, dass die eu nur blufft. warum hält man denn das schuldenspiel weiter am laufen, doch nicht für griechenland. denen zittern doch in berlin und brüssel schon die hände, wenn sie in ihr blatt vor ihnen schauen. darin steht unter anderem domino-effekt und die folgen also alles andere als ein full house.

Schön...

Dann sollen die aber auch bitte das Geld, dessen erhalt ja an die Verpflichtung zum Sparen geknüpft war, auch wieder zurückgeben...

Und die Geschichte wiederholt sich....

Und willkommen in Weimar oder jedem anderen demokratischen Staat der in den Wirren einer massiven Wirtschaftskrise untergegangen ist. Extremisten werden plötzlich von der hilflosen Bevölkerung wegen ihrer Versprechen gewählt, eine Regierungsbildung wird schwierig wenn nicht unmöglich und in Sachen Stabilität höchst fraglich.
Wie kann man von einer gewählten Annulierung der Verträge reden weil die pro-Sparen Parteien nicht die absolute Mehrheit haben? Die contra-Sparen Parteien haben sie auch nicht wirklich also wurde doch garnichts "beschlossen"?

Wäre auf die Stimmen gehört worden, welche zu Beginn der ganzen Krise vor der Undurchführbarkeit des Rettungsversuches warnten, dann würden die restlichen EU-Staaten jetzt nicht mit Milliarde um Milliarde auf das Ende zusteuern. Wieso wollte Niemand glauben, dass ein solches, notwendiges, radikales Reformpaket in einer Demokratie nicht umsetzbar ist?

Aber keine Sorge, Alles wird gut....Alles klar auf der Andrea Doria....

Bisherige Milliarden-Hilfen

Wenn man diesen Bericht so liest, dann tut einem jeder einzelne (Steuer-) Euro leid, der da schon reingesteckt wurde!

Girechenlands Problem ist:

das Volk ist nicht aufgeklärt.

Eine geschunde Seele braucht einen Sündenbock, das ist aus Selbstwertgründen nachvollziehbar. Dass das Volk an seiner Misere selbst schuld ist, scheint kaum noch jemand zu interessieren.

Wichtig ist aber auch: die EU ist die einzig realistische Rettung für Griechenland. Wie wollen sie denn allein wieder auf die Beine kommen? Am Anfang mag noch Hoffnung mitschwingen, aber bald wird Ernüchterung und darauf Reue einkehren, dass man die EU jetzt vergräzt.

Eine Aufklärungskamagne für 1% der bereitgestellten Millarden wäre eine gute Investition gewesen. Mich wundert, dass die EU das verpennt und statt dessen die Meinungsbildung den Boulevard-Blättern und ihren Karikaturisten überlassen hat.

Unfassbar, dass man so viel Geld locker macht, ohne einen kleinen Teil in werterhaltende Werbung gesteckt zu haben.

macht doch das griechische

macht doch das griechische Volk dem Euro-Schmierentheater einen Strich durch die Rechnung? Waren die "alternativlosen" Zahlungen doch überflüssig?

Man könnte Lachen, wenn es nicht irgendwie so traurig wäre.

Ich finde es herrlich wenn

Ich finde es herrlich wenn hier behauptet wird das die Griechen etwas mit ihrer Wahl falsch gemacht haben.
Wie kann es denn schlimmer werden?
Man könnte sparen und privatisieren bis zum umfallen, wobei hier umfallen wörtlich gemeint ist. Denn Privatisierung bringen nicht mehr Steuereinnahmen und sorgen nicht für eine bessere Versorgung und sparen woran denn?
Ich denke die Leute hier in Deutschland wollen das griechische Hartz4 und die griechischen Arbeitslosenzahlen, die gerade bei der Jugend bei ca 50% liegt.

Die Griechen kommen ohne Invstitionen nicht aus der Krise, das hat man vor 2-3 Jahren einfach verpennt. Und Investitionen beinhalten neue Schulden.

Leider ist Griechenland nur der erste Kanditat, es werden weitere folgen, denn man hat beim Euro einen Fehler gemacht.
Es gibt keinen Ausgleich bei Handelsdefiziten zwischen Euro-Länder. Auf deutsch: Es gibt keinen Länderfinanzausgleich, wie in Deutschland.
Daran wird der Euro scheitern, aber unsere Arbeit erhalten.

Nur zu!

Ob man nun das Sparprogramm ablehnt und anschließend kein fremdes Geld mehr bekommt oder ob man das Sparprogramm wählt ist doch letztendlich egal. Der Effekt wird der gleiche sein - die Greichen müssen mit den vorhandenen Mitteln auskommen.

Also, nur zu, Griechenland. Bie Banken sind - anders als 2008 - bereit und ab geht die Reise.

Und das meine ich durchaus ernst. Wenn wir in Deutschland die Wahl hätten, ohne Schulden neu anzufangen...

1951 hatten wir lächerlich wenig Schulden, auch weil uns durch den Kalten Krieg die üblichen Reparationszahlungen erspart blieben. Seit dem haben wir uns Geld geliehen um unseren Lebensstandard aufzubessern. Die Deutsche Einheit - eigentlich hätte es bedeutet auf ca. 20% Lebensstandard im Westen zu verzichten um in Ost und West etwa gleichen Standard zu schaffen. Nein, wir haben auf Pump den Osten hochgezogen, damit blos niemand was einbüßen muss. Das hätte wertvolle Wählerstimmen gekostet. Wir haben schön gelebt auf Kosten unserer Kinder.

Und?

Was sagen Kanzlerin und ihr Schatzmeister?
Nichts zu hören?

Kein Wunder, die reiben sich im stillen Kämmerlein die Hände und hoffen auf eine griechische Kündigung, weil sie ganz genau wissen, dass ihre "monitären Care- Päckchen" in Kürze zu Staub zerfallen!

Nur wenn Griechenland vorher den Bruch vollzieht, sind unsere Beiden und der kleine Sarkozy gut raus, aus dem Schneider und mit ihnen all die Euro- Experten, die diesen Murks gefordert und gefördert haben!

Alles klein Problem

Natürlich können die Griechen im Euro oder in der EU bleiben und trotzdem den "Abmachungen" zur Rückzahlungen nicht nachkommen. Das sind zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte die von Medien und Politikern immer wieder aus ideologischen Gründen vermischt werden. Es gibt kein Gesetz oder Vertrag, welches Griechenland dazu bewegen könnte den Euro aufzugeben oder gar aus der EU auszutreten bzw. rausgeschmissen zu werden. Es gibt aber zig Möglichkeiten die Rückzahlungen oder Zinstilgungen an Banken zu strecken, zu kürzen oder gar vollständig zu verweigern. Wenn eine Bank insolventen Kunden Geld leiht ist das erstmal ihr Problem. Wenn dann Brüssel oder Berlin beschließen die Gelder der Steuerzahler zur Kompensation aufzuwenden ein anderes. Außerdem gibt es mit Hollande nun einen starken Verbündeten der Griechischen Linken. Merkel & die Banken haben die Mehrheit verloren.

Wenn 80 Prozent der Griechen...

"Wenn 80 Prozent der Griechen im Euro bleiben wollten, dann müssten sie auch die Parteien wählen, die diese Politik unterstützten, sagte Asselborn."

Herr Asselborn trifft den Nagel auf den Kopf.

Was heißt über Verhältnisse gelebt???

Nie und nimmer hätte und sollte der Euro eingeführt werden sollen. Habe am gestrigen Abend den Film von Fakt über die wahren Hintergründe - Griechenland in Euroland bzw. überhaupt Einführung Euro - mir angesehen.
Wenn denn das nur zu 50 % stimmt, dann hat damals und heute erneut die politische Führung versagt. Lassen wir doch Griechenland pleite gehen, lassen wir sie aus dem Euroland hinaus, ich glaube nicht, das es den Euro zum Zusammenbruch bringt, die Griechen sollen denn, wenn sie es so möchten, mit ihrer Drachme auf die Füße kommen. Wir Deutschen haben gewonnen und verloren an Geld, schlimmer, wenn wir es noch weiter treiben, dann verlieren wir Ansehen in Europa, schlimmer wie denn je, wir sollten nicht als Aufpasser und Antreiber den Schritt vorgeben. Wir selbst machen Schulden und leben über unsere Verhältnisse.

"Pacta sunt servanda !" *

.
...Auch im Recht der Internationalen Beziehungen gilt der
Grundsatz, daß Verträge, einmal eingegangen, auch eingehal-
ten werden müssen.

Gemäß Artikel 26 der Wiener Vertragsrechtskonvention**
(Wiener Übereinkommen über das Recht der Verträge) von 1969
gilt dieser Grundsatz auch für das internationale Vertrags-
recht.

* Quelle: Wikipedia - Kanonisches Recht
**Quelle: Wikipedia - ebenda

Letztlich dürfte hierbei Völkergewohnheitsrecht einschläg-
ig sein. Danach kann der griechische Staat sich nicht aus
dem geschlossenen Fiskalpakt herausmanövrieren.

@Naveen Thomas R.: Schlimmer kann es nicht mehr kommen

Für die Griechen ist die Entscheidung klar. Die Auflagen der EU haben ein Desaster verursacht wie es schlimmer nicht mehr vorstellbar ist. Selbst wenn sie alle Auflagen durchhalten, ist vor Ablauf von 10 Jahren keine Besserung in Sicht.

Im Übrigen handelte es sich nicht um Hilfsprogramme für die Griechen, sondern für deren Gläubiger, die ansonsten Kreditausfälle zu verkraften gehabt hätten.

Wenn Griechenland jetzt alle Zahlungen vorübergehend einstellt, wieder eine eigene Währung einführt, sodann die Verwaltung modernisiert und dafür sorgt, dass auch die durchaus massenhaft vorhandenen und bisher kaum geschädigten Superreichen zur Konsolidierung herangezogen werden, haben sie im Gegensatz zu der sogenannten EU-Hilfe eine echte Chance, sich in ein paar Jahren wieder zu erholen.

Außerdem sollten sie tatsächlich zusehen, dass sie bei dem Start auf Null nicht gleich wieder Schulden aufhäufen. Es muss möglich sein, dass ein Staat ohne ständige neue Schulden regiert werden kann.

Vertrag?

Alle sprechen von ausbleibenden zukünftigen Zahlungen.

Wieso erwähnt hier eigentlich keiner, das GR bereits unendlich viel finanzielle Hilfe bekam? Nun zu dem Zeitpunkt (nach Bezug von Hilfspaketen) den Vertrag aufzulösen ist einfach komplett unmoralisch.

Wenn es so kommt, sollte es uns eine Lehre sein wie zukünftige Hilfe zu gestalten ist.

Ich fürchte, die Wählerschaft hat sich hier durch Propaganda anstatt sinvoller Diskussion leiten lassen.

Die Folgen einer Staatspleite kann erst recht kein Grieche wollen.

Naja, da GR durch eine Lüge überhaupt erst der Währungsunion beitreten konnte, darf man sich fragen ob es je einen Vertrag gegeben hat....?

Das schöne ist, in unseren Wahlen wird sich der Umbruch auch zu ungunsten der bedingungslosen EU-Befürworter bemerkbar machen, denke ich. Wenn dann alle Milliarden ersatzlos futsch sind und das DANN jedem klar wird. Tritt GR aus, haben wir auch rückwirkend nichts mehr davon.

Der Buhmann ist nun festgestellt

...und die wahren Verursacher sind wiedermal fein raus.
Zwischen Angst und Ratlosigkeit gefangen,wird das eigene Versagen an die *Radikallinken* durchgereicht.
Was bei diesem Manöver herauskommt wird man sehen.

Schlupfloch... Und tschüß, liebes Geld.

... Du warst uns lieb und teuer.

Wenn das alles nicht auf den Rücken der griechischen Bevölkerung ausgetragen würde, dann wäre das ganze sicherlich sehr lustig. Aber hier leiden keine Politiker, die haben ihre Schäfchen längst im trockenen, sondern das „gemeine Fußvolk“. Wie immer.

Bitte, was soll das denn? Ist der Vertrag so brüchig gestaltet, dass er so schnell hinfällig werden kann? Ist das ein Witz? Wir geben Geld und das ist der Dank? Im Verlauf der Krise war Merkel als Nazi dargestellt worden, wir wurden regelrecht zu alledem gezwungen, lächelten weiter und gaben fröhlich das letzte Hemd und kassieren nun einen Tritt in den Allerwertesten? Danke.

Ich bin derzeit in unserem haushalt die „Finanzministerin“ und werde gleich morgen einen Kredit beantragen. Übermorgen wählen wir dann meinen Mann zum „Finanzminister“, damit sind meine Unterschriften ja nichtig. Haha, so einfach ist das also, nice to know!

Wasch mich aber mach micht nicht nass....

Dies könnte die derzeitige "Politik" einiger griech. Politiker sein. So etwa des Chefs der Radikalen Linken Alexis Tsipras.

Der Mann hat Visionen. Er sieht GR's Rettung in der Einstellung des Schuldendienstes, Erhöhung von Löhnen u. Renten sowie Masseineinstellungen im Staatsdienst. Er will eigentlich nichts anderes als die Situation vor 1 Jahr(!) Welche Rolle die vereinbarten (u. bitter nötigen) Kreditzusagen der EU spielen, dies verrät er nicht.
Ich vermute nun, der Mann will lediglich ein paar Tage regieren, anschliessend einen Wohnsitz im Ausland suchen (bevor er gelyncht wird) und danach einen Ehrensold vom griech. Staat einstreichen. Mehr nicht.

Ernsthaft: dem griech. Volk kann man keine Schuld geben. Die sind genauso hilflos wie die europ.Politiker.
Wie soll ein griech. Fischer oder Automechaniker wissen, wie GR aus der Krise kommt? Er müsste den Europäern mehr vertrauen als Typen wie Tsipras oder den restlichen Dilletanten.
Etliche tun es - aber vermutlich zu wenige.

Was hat eigentlich ein Brief eines Parteiführers für ein Gewicht

Die Griechen haben zwar gewählt aber doch keine neue Regierung.
Ist es nicht so das die alte Regierung die Amtsgeschäfte so lange weiter führt bis eine neue Regierung steht?
Warum also die ganze Aufregung?

@Shantuma

Ich sehe das genauso. Für das einfache Volk kann nichts schlimmer werden. Das größte Problem sind die Arbeitslosen (eine Folge der einseitigen Sparmaßnahmen).

Wenn ich selbst - so wie ich hier in D. lebe - in Griechnland leben würde, dann hätte ich bestimmt nicht die Parteien gewählt, die den ganzen Schlamassel verursacht hätten. Das gewöhnliche Volk in GR hat nämlich genauso wenig wie der gewöhnliche Deutsche vom Euro profitiert.
So hat auch der gewöhnliche Grieche selbst nicht über seine Verhältnisse gelebt.
Wo sind denn die ganzen Schuldengelder hingegangen? Die Politik finanzierte damit ihre Günstlinge. Niemand ist auf die Straße gegangen und hat das schuldengeld an die Griechen verteilt.
Mal ernsthaft: Wo ist das ganze Schuldengeld hingegangen? Ein Teil an die Banken - aber der Rest?
Seit dem Eurobeitritt wuchsen GR`s Schulden, klar die Zinsen waren günstig. da musste doch die Politik beherzt zugreifen. So frei nach dem Motto: "ich bin doch nicht blöd."

Und nun ihr EU-Polit-Dilettanten...?

Nachdem Verantwortungslos-Schröder, Unfähig-Eichel, Augen-zu-Juncker etc. weiland GR in die Eurozone hineinkomplementierten kommt jetzt die Quittung. Der Polit-Populist Tsipras bringt es fertig und holt bei der nächsten Wahl noch mehr Stimmen...und was dann?! Die meisten Griechen denken wie er.
Wider besseres Wissen haben die vom Volk gewählten "Politiker" bei uns für den Griechen-Rettungspaket-Gau gestimmt.
1. Sie fügen damit unserem Land den Schaden zu, den sie geschworen haben, von dem Volk das sie gewählt hat, abzuwenden. Unserem Land werden enorme finanzielle Mittel entzogen, die wir, auch ich, erarbeitet haben. Die Mehrheit der Menschen hier hat eindeutig gegen das Rettungspaket votiert. Die Regierung handelt somit nachweisbar gegen den Willen ihrer Bürger.
2. Durch den Rettungs-Paket-Gau wird die Griechen-Pleite weiter verschleiert, das nennt man Konkursverschleppung, übrigens ein Straftatbestand! Wann wird der deutsche Michel endlich wach? Piraten wählen reicht da nicht.

protektorat griechenland

was soll der "radikallinke" mann denn sonst machen?

eine regierung braucht spielraum um politik machen zu koennen, unter den jetzigen bedingungen kann er ja gleich versuchen gefesselt und geknebelt aus dem kofferraum seines dienstwagens heraus zu regieren.

wenn schon, dann richtig - regierung komplett abschaffen, belgien hats ueber 1 jahr vorgemacht, die hatten sogar nen leichten aufschwung in der zeit in der sich die politiker mehr mit sich als mit allem anderen beschaeftigt haben.

und an all die kommentatoren die immer noch glauben dass uns "der grieche" abzockt: die paar euro die tatsaechlich richtung griechenland fliessen sind PEANUTS, das meiste geht direkt in die taschen der banken und industrie, schliesslich wollen ja die panzerhersteller und die banken die den entsprechenden kredit fuer diese gegeben haben auch ihr geld sehn ;)

Zukunft Europa?

Anscheinend können die meisten Diskussionsteilnehmer hier kaum erwarten, dass Griechenland aus dem Euro fliegt. Die Auswirkungen bei diesem kleinen Land scheinen verschmerzlich. Was aber, wenn Italien und Spanien auf ähnliche Weise fällt? Das steht zu erwarten, wenn sich Goldman Sachs und Co über deren Anleihen hermacht. Werden wir dann ein Auseinanderbrechen Europas erleben? Werden die Grenzanlagen wieder aufgebaut? Wird Griechen, Italienern und Spaniern die Aufenthaltserlaubnis entzogen? Könnte es wieder Krieg in Europa geben? Mir scheint, dass viele hier nicht wissen, was sie schreiben.

Die Griechen sollten nicht

Die Griechen sollten nicht länger von der EU stranguliert werden.
Es muss eine akzeptable Perspektive geben. Außerdem müssen die Lasten des "Insolvenzverfahrens" gerechter verteilt werden.
Das ist allerdings Sache der griechischen Regierung.
Ich wünsche den Linken viel Erfolg bei der Regierungsbildung!

besser spät als gar nicht

Dass der Euro als geschweifte Klammer um unterschiedlichste nationale Ökonomien von Anfang eine Fehlkonstruktion war, wussten unabhängige Finanzexperten schon vor 12 Jahren und klagten dagegen - leider erfolglos.

Inzwischen sind die Konsequenzen sichtbar. Tsipras tut seinem Land und uns Europäern insgesamt einen Gefallen, wenn er dazu beiträgt, dieses unsägliche Spiel zu beenden. Griechenland braucht eine eigene, deutlich schwächere Währung, um wieder eine Perspektive zu bekommen.
Der Steuerzahler möge sich bei der nächsten Wahl bei seiner Regierung für die 'alternativlose' Umschuldungspolitik bedanken.

Am besten wäre es, der griechische Staat würde das Geldmonopol in die eigenen Hände nehmen und durch ein zeitgemäßeres Finanzsystem (umlaufgesichertes Geld) den Verschuldungszwang dauerhaft aus der Welt schaffen.
Vielleicht könnten uns die Griechen, die uns ja bereits mit der Demokratie beglückt haben, so wieder einmal wegweisende Impulse geben.

@Shantuma: Länderfinanzausgleich

Der Länderfinanzausgleich in Deutschland hat ja eigentlich die Funktion, dass die Lebensbedingung in der BRD überall gleich/ähnlich sind. Das ist, wie wir auf relativ kleinem deutschen Raum sehen, schöne schwierig. Ganz real, weil die Wirtschaftsleistung in MeckPomm nun mal nicht mit der in BaWü vergleichen werden kann. Und auch ganz subjektiv, weil die Geberländer das Gefühl haben, ausgenommen zu werden. Allerdings gibt es ein gewisses "Zusammengehörigkeitsgefühl" innerhalb Deutschlands.

Wenn Sie das nun auf die EU oder die Euro-Zonse übertragen, haben Sie mehrere Punkte:
1.) Die Lebensbedingungen sind extrem unterschiedlich
2.) Das Zusammengehörigkeitsgefühl fehlt komplett

Daher: es war schon richtig, bilaterale Finanzhilfen auszuschließen, allerdings hätte man einen anderen Mechanismus finden müssen, wie wir Ungleichgewichte ausgleichen. Oder: wir hätten nur eine homogene Euro-Zone schaffen dürfen.

@ Shantuma

Wenn Sie sich das Video über den Bericht " Griechenland Lüge" im ZDF anschauen, dann wissen Sie, weshalb sich in Griechenland keine Investoren finden.
Das Staats- Finanz- u. Verwaltungswesen ist alles andere als funktionsfähig. Wie soll man unter solchen miserablen Umständen ein Unternehmen gründen?
Es ist doch Voraussetzung, dass diese Dinge in Ordnung sein müssen, damit eine Wirtschaft floriert.
Das Problem ist, dass die ganze Staatsmacht bei den Reichen liegt. Denen geht es ja supergut und deshalb werden diese auch nichts verändern.
Ob mit oder ohne Euro, es muss alles dafür getan werden, dass die Macht wieder in die Hände des Staates fällt.

Die EU ist kein Füllhorn

Man kann nicht sagen "das will ich machen" und es dann mit Geld bezahlen, das man nicht hat und nicht zurückzahlen kann. Die Griechen werden sich entscheiden müssen, was sie mit dem knappen Geld machen wollen, das sie haben. Geben sie es für Schulen aus oder für Renten oder für Straßen oder für die Alimentierung eines überbordenden Staatswesens? Alles geht nicht, auch wenn es sicher schmerzt, jetzt die Pfründe schwinden zu sehen. Es ist am griechischen Volk, diese Verteilung zu regeln. Aber wenn sie sich dazu nicht überwinden können und stattdessen eine Zechprellerpartei wählen, dann wird der Geldhahn zugedreht und egal, wer dann an der Regierung ist: Er wird mit dem haushalten müssen, was vom griechischen Volk selbst geleistet wird. Das hat nichts damit zu tun, dass man den Griechen das Wachstum abwürgen will, sondern dass man nicht weiter Geld in ein Fass ohne Boden werfen kann. Zuerst muss das Fass repariert werden.

@henoch

das griechische volk ist also nicht aufgeklärt?

da muss ich ihnen aber mal entschieden widersprechen. das griechische volk ist im gegenteil ZU GUT aufgeklärt. anders ist das ergebnis der wahl nicht zu verstehen.

ihre these sollten sie mal in athen oder sonstwo versuchen an den mann zu bringen. genau den mann, der nichts mehr hat, seine wohnung nicht mehr bezahlen kann, keinen job, in die suppenküche gehen muss, weil er sonst verhungern würde. genau diesem mann haben die beiden parteien, die am sonntag kräftig abgewatscht wurden, alles weggenommen, während sie selbst im parlament sassen, weiter ihre bezüge kassiert haben, den bankern und finanzstarken die hilfsmilliarden zugute haben kommen lassen.

griechenland muss wieder auf die füsse kommen und im grossen und ganzen sind die probleme auch hausgemacht. das weiss auch der normale wähler. aber nicht mit einer politik, bei der sich banken auf kosten des allgemeinwohls sanieren!

Athen: Radikallinken-Chef erklärt sparpaket ..

Toller Kerl , dieser Tsipras ,

der haut aber a.d. Putz ,, gleich eine Depesche an
Barosso , toll , da wird dem wohl das Frühstück im Halse stecken geblieben sein .
(I.d. Sache hat er natürlich unrecht).

Mich begeistert die impulsive , unorthodoxe Art u.
Weise dieses Neuaufsteigers, dieses Neuen Führer der
griechischen Demokratie .
solche Typen braucht auch d. d. Deutsche Staat !
Eine neu Frische würde durch dieses verkrustete Deutsch-
land wehen ,,und wichtig ,
man sieht an G.,, daß diese Umwälzung möglich ist ,
wenn Alle zur Urne gehen , denn rein rechnerisch ist
das Prekariat ja viel größer, als d. konservativen-
kapitalistischen vertreter .
Bei d.nächsten Wahlen muß ein Ruck d. Deutschland gehen, schneidet die alten Zöpfe ab, wählt das, was
Euch wirklich hilft.
Der Ausverkauf Deutschlands ist es nicht !

Ich an Merkels Stelle hätte schon viel früher den
Schreibtisch von Barosso zum Beben gebracht .
Ultimative Politik ist heute gefragt, alles andere
ist nur

Als ob es gut wäre, wenn Griechenland aus der EU geht...

Der Globalisierung wegen: Schlechte Idee! Oder hat Germany bereits andere Märkte für deutsche Produkte erschlossen? Deutsche Milch wird z.B. nach Griechenland importiert, unfassbar, einem Argraland noch Milch zu verkaufen. Eine deutsche Exportliste wird sicher lang (Deutschland, deine Arbeitsplätze!)

- Griechenland als Markt erschliessen
- die politische Elite des Landes benutzen
- dem Land (deutsche) Produkte aufdängen
- keine Investitionen für griech. Produktion zulassen
- dem griech. Volk die Staatsschuldenkrise reindrücken
- das griech. Volk drängen zwei- & dreifach Steuern zu
bezahlen, damit Kredite getilgt werden

...durch Wissensdefizite in allen Bereichen verfallen wir Menschen in Polemik...

...und nun, da sich das griech. Volk für einen anderen Weg entscheidet, zum Austritt drängen und wirtschaftliches Brachland und gebrochene Menschen zurücklassen? Sehr "unchristlich"!

Deutsche bzw. Ostdeutsche sollten sich da an gewisse Gemeinsamkeiten nach 1989 erinnert fühlen.

"radikale Meinungsmache"

Wenn ich schon lese, dass die unierte Linke Griechenlands "linksradikal" sein soll kommt mir die Galle hoch! Entweder die ARD kann nicht übersetzen oder sie glaubt wirklich, dass sparen alternativlos ist. Wer wissen will, wie Länder aus dem Würgegriff der Finanzmärkte herauskommen, möge sich die jüngere Geschichte Lateinamerikas ansehen. Die meisten dieser Kreditverträge werden sich nach näherer Betrachtung als rechtwidrig herausstellen- schon deshlab sollten die Schulden nicht mehr bedient werden. Wenn die deustchen Bürger dumm genug sind, zu glauben, dass sie den Griechen geholfen haben, wenn sie den Banken und Investmentfonds Geld in den krisenkranken Rachen schmeißen, irren sie. Das Gegenteil ist der Fall! Ich hoffe sehr, das Griechenland in der EU bleibt und den Neoliberalen Einheitspolitikern die rote Karte zeigt. Zeit zum Aufbruch! Auch in Deutschland!

Bravo - da kann man nur hoffen

das es in den anderen EU-Staaten ähnlich kluge Politiker an die Macht schaffen und dieses ganze Banken-Kapital-Konsortium zurück auf den Boden der Menschlichkeit = Realität holt!
Mein Applaus für Herrn Tsipras.

An die Tagesschau: die Bezeichnung "Radikallinker" sollte ihrer "demokratischen Institution" peinlich sein - das ist billigste Schiene !

Endlich bewegt sich was!

Endlich scheint die Lösung der Euro-Krise greifbar!

Griechenland wird auf eigenen, demokratisch legitimierten Wunsch aus der Währungsunion ausscheiden. Es trennt sich, was wirtschaftlich nie zusammengehörte.

Die EU kann (letztmalig) ein Handgeld/ Übergangsgeld zur Verfügung stellen. Aus den PIGS wird ein PIS.

Das Volk will seine Macht zurück!

Das passt Brüssel und den Eurokraten natürlich nicht. Sie denken ja die Masse des Volkes ist einfältig genug alles hinzunehmen was Europa beschließt. Schlimmer als unter dem jetzigen Spardiktat kann es für die Bevolkerung doch kaum noch werden. Die Isländer haben es doch vor gemacht, was passiert wenn man auf den gesunden Menschenverstand und nicht auf die angeblichen Fachleute hört, welcha eh nur Lobbyismus betreiben. Vielleicht gelingt das den Griechen auch. Echte Demokratie ist halt die Regierung des Souveräns für des Volk und nicht nur für eine kleine "elite". Auch der französische Linksruck zeigt eindeitig des die europäischen Bürger ein regieren über Ihre Köpfe hinweg leid sind. Vielleicht wachen wir in D auch bald mal auf und wehren uns gegen diese Polit- und Wirtschaftsdiktatur.

Danke!

Wir sollten ihm dankbar sein.

Er nimmt unseren Politikern die notwendige Entscheidung ab, zu der diese nicht den Mut haben.
Wenn die überhaupt noch ein bischen Verstand im Hirn haben, dann waren das im März die letzten Zahlungen.

Endlich werden aus den PIGS die PIS!

Nun kann Griechenland, demokratisch legitimiert und auf eigenen Wunsch, aus der Währungsunion austreten. Es löst sich aus, was wirtschaftlich nie zusammengehörte.

Letztmalig wird die EU ein Übergangsgeld zur Wiedereinführung einer eigenen Währung bereitstellen. Aus den PIGS werden die PIS.

Tsipras - radikal ?

Zum Vergleich:

Barroso: "Wir verteidigen den Euro, koste es, was es wolle!"

Das nenne ich radikal. Die hungernden griechischen Kinder und die suizidaffine Bevölkerung (Wall Street Journal: "Die Selbstmordrate in Griechenland ist in den letzten Jahren stark angestiegen") würden vermutlich zustimmen.

Tsipras macht sich nur die Mühe, die Implikationen beim Namen zu nennen, die sich aus der aktuellen Situation ergeben. Mutig ja. Radikal nein.

Wie wäre es damit : Statt dem Euro die Europäer zu retten, koste es was es wolle?

Leute, keine Panik! Was soll

Leute, keine Panik! Was soll das? Der hat doch gar keine Regierung zusammen. Also ist alles was er sagt null und nichtig.

Es gibt Neuwahlen und fertig.

Was der Mann vorschlägt: Woher soll das Geld kommen? Mit einer Rückkehr zu einer anderen Währung wird Griechenland doch nicht reicher... Die Schulden bleiben und zwar in Euro. Der Mann hat halt nicht nachgedacht.
Populisten.

Und alle Journalisten beissen sich an dem verloren geglaubten Thema wieder fest.

In der Einfachheit liegt die höchste Vollendung

Tsipras Plan läuft eigentlich auf folgendes hinaus:

1. Schuldendienst komplett u. für alle Zeiten streichen
2. Damit entfallen automatisch weitere EU-Kredite für GR
3. GR kann künftig nur so viel ausgeben wie es einnimmt.

Hört sich am Ende doch irgendwie vernünftig an, oder?

Und für Italien, Spanien, Portugal lässt sich das Prinzip ohne weiteres 1:1 kopieren.

Okay, die Banken sind die Gelackmeierten. So what....?

Och - der ARD fallen doch sicher noch Gründe ein,

warum "wir" mit weiterem Verständnis für Griechenland mit weiteren Milliarden bürgen. Oder sollte es wider Erwarten auch in der ARD eine Grenze des Euro-Euphorismus geben? Wäre ja kaum zu glauben.

Das Volk entscheidet

Das Volk hat entschieden die "Sparpakete" zurückgewiesen, und das mit recht.
Das was die "großen" (gemeint sind die Banken und korrupten Politiker) cerhauen haben muss der Großteil der Griechen nun ausbaden und die ,die die ganze sch... gebaut haben können sich immer noch ein gutes Leben leisten.
Die Griechen haben aber kein ausstieg aus dem Euro gefordert oder gar aus der EU, nein sie haben so gewählt weil sie sich von der Fessel der Börse und der Banken befreien wollen.
Die restlichen Europäischen Staaten (Bevölkerung derer) täten auch gut daran diesem Beispiel zu folgen und sich der Diktatur des Finanzkapitals zu befreien und die Demokratie zu retten, welche durch die Finanz"jongleure" und deren willigen vollstrecker (in De CDU und FDP , in Fr UMP) Stück für Stück beseitigt wird.

Die Idee mit der Volksabstimmung von Papandreou war

nicht schlecht. Der Mann hatte Weitsicht. Hätten damals nicht die meisten EU-Staaten, bzw. deren Regierungen dermaßen Front gegen einen höchst demokratischen Prozess gemacht, würden wir heute nicht vor diesem Scherbenhaufen stehen und hätten diverse Milliarden weniger versenkt. Sollte es eine Regierung in Griechenland geben, die sich den Plänen völlig verweigert sieht es ziemlich trübe für die Bilanzen diverser Finanzinstitute aus.
Der Souverän hat sich gegen eine aufgezwungene Entscheidung gewehrt, das ist sein gutes Recht, allerdings wird er auch die Folgen tragen müssen.

Das ist Wahlkampfgetöse. Was greifen Extreme als Nächstes an?

Auf jeden Fall ist das laute Auftreten ein Anzeichen, dass es auch dem "Großen Zampano" innerhalb der drei Tage nicht gelingen dürfte, eine Regierung zu bilden.

Warum sollte er sonst so wie sprichwörtliche Elefanten in Porzellanläden gleich alles Porzellan zerschlagen?

Muss man daher nicht sogar befürchten, dass es extreme Aufschneider wie Tsirpas es auf Scharmützel mit der Türkei ankommen ließen?

Das dürfte den Wählern in den nächsten Tagen auch noch aufgehen.

Um das Protestwahlpotential entschärfen zu können, sollten die bisherigen Regierungsparteien mit ihren europäischen Bruderparteien öffentlich sichtbar anfangen, Grundlagen eines additiven "Marshalplans" zu erarbeiten. Dann könnten sie Vertrauen bei ihren Wählern zurückgewinnen.

Ansonsten dürften Sonderbotschafter und Geheimdiplomatie nicht nur um Schulden, sondern auch um den Frieden zu ringen haben.

Radikallink

Das kam mir beim Lesen der Meldung auch in den Sinn.
Was ist radikallink ? Das Gegenteil von rechtsradikal ?
Das sind doch Kampfausdrücke, die für Rechte gelten mögen, denn die sind wirklich radikal menschenverachtend.
Was die Linke im Grunde möchten, ist eher dem Menschen zugewandt-für die Menschen und gegen Profitgier einiger Weniger. Im Grunde eine noble Einstellung, nur leider Utopie, da die Gier in uns allen wohnt, aus Geld mach mehr Geld.
Was Griechenland angeht, klar haben die über ihre Verhältnisse gelebt, wie die gesamte EU. Nur können wir unseren Schuldenkreislauf noch! am Laufen halten.Wir zahlen Schulden mit neuen Schulden ab und die Gesamtmenge der Schulden steigt. Bis zum Jahr XY sollen die Schulden auf blablubb Prozent zurückgefahren werden,dass heisst es werden erstmal immer mehr.
Niemand will zahlen alle wollen ein RundUmSorglosSozialpaket. Das wird im Kapitalismus nicht ewig so weitergehen. Auch in D nicht. So long...

Efcharisto, Genosse Tsipras

... endlich ein klares Wort aus Griechenland,damit ist Europa endlich von einem untergegangenen Schiff befreit.
Wer außer den doofen Eurokraten würde denn schon versuchen, die Titanic zu heben und wieder flott zu machen ?

Jasu Hellenen, auf nach Nordkorea.

wenn das so ist................

nun sollten die griechen raus aus dem euro, da sie ihn ohnehin mit falschen zahlen erlogen haben.
oder soll der steuerzahler diesem theater auch noch sein weiteres geld nach den bankenskandalen nachwerfen?
wie dumm sind wir eigenlich in der zwischenzeit bzw. wie dumm werden wir gehalten ?

Nie sollst Du so tief sinken, von dem Kakao, durch den Du ...

...gezogen wirst, noch zu trinken.

"Das Land könne nach den Wahlen nicht mit einer Bereitschaft der EZB rechnen, sein Sanierungsprogramm neu zu verhandeln, sagte EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen in einem Interview des "Handelsblatts". "Griechenland muss klar sein, dass es zu diesem vereinbarten Sanierungsprogramm keine Alternative gibt, wenn es Mitglied der Euro-Zone bleiben will." "

Die Goldman-Sachs-Apologeten zeigen die Werkzeuge; die FinanzDiktatur ist ob des Wählerverhaltens erbost und irritiert.

Kurz vor dem letzten Schritt der Übernahme der europäischen Haushalte - Durchpeitschen des Ermächtigungsgesetzes ESM - durch die FinanzOligarchie, eine Verzögerung.

Was mich mehr erschrickt: Ausweisl. der hier gebotenen Kommentare haben die Hirnwaschprogramme saubere Arbeit geleistet.

Vergessen, daß es schließlich die Strukturen waren und sind (repräsentative parlamentarische Demokratie), die die Korruption und Ausplünderung im Kapitalismus ermöglicht haben bzw. ermöglichen..

Wer rot wählt

der soll rot auf im Geldbeutel spühren.

Ihr wollt kein Geld an den Staat abdrücken? Dann gibts halt auch keine Leistungen mehr. Was braucht ein Staat schon außer Polizei und Grenzschutz?

Aber nein, man will ja Sozialhilfe und Kindergeld und kostenlose Bildung vom Staat und man will und will und will. Aber zahlen will man dafür nicht.

Dieses Asoziale Verhalten hat in eine Katastrophe geführt und jetzt gibt es in Griechenland sogar wieder Fälle von Malaria.

Ich verstehe die ganzen Luftschlösser hier nicht

Auch wenn GR keinen Cent seiner Schulden zurückzahlt und alle seine Schmarotzer kaltstellt, dann kann doch nicht mehr verteilt werden, als erwirtschaftet wird - und das ist so wenig, dass der bisher auf Pump finanzierte Lebensstandard nicht gehalten werden kann.

Jenseits aller bösen Banken und EU-Bürokraten reicht die griechische Wirtschaftsleistung nur zu einem sehr bescheidenen Leben. Was soll es also, "Volk an die Macht" zu schreien und unhaltbare Versprechungen zu machen?

Es sei denn, wir führen die Transferunion ein und geben einen guten Teil unseres Wohlstandes ab.

Wer von denen , die hier das Wahlergebnis bejubeln und das griechische Volk beglückwünschen, ist bereit, in Zukunft auf seine Kosten einen Griechen mit durchzufüttern? Um Meldung wird gebeten.

Wenn man sich das Getöse der

Wenn man sich das Getöse der "Etablierten" anhört, (Man solle zur Vernunft kommen, sonst bilde sich keine Regierung), also reinstes Status Quo Gequatsche, muss man den Eindruck haben, wir (weil bei uns siehts ja nicht anders aus): leben in einer Art Faschismus.

Aber ich sehe da eine gehörige Portion Traumtätigkeit . Resultierend aus der hypnotischen Verblendung der "Verwalter eines unmenschlichen Systems".

Wo nur Zahlen regieren, aber keine menschlichen Grundbedürffnisse beachtet werden.

Das ist ein langes Spiel, das wir hinter uns haben und deshalb ist das Denken noch so starrsinnig, dass man felsenfest meint, alles andere als ein Weiter so sei Geisteskrank: es ist aber genau umgekehrt.-

So leichtfertig geht man über die Nöte der Leute hinweg.

Man sieht es gar nicht mehr! Die Leiden des Hartz Vier Empfängers? Ach, Schwamm drüber, solange ein Mensch funktioniert und die Toilettenspülung bedienen kann, ist doch alles wunderbar.
Jetzt kommt die Quittung für die Missachtung.

"Das Geld haben sie aber genommen"

heißt es in Deutschland oft. Aber haben sie (die Griechen) das Geld denn wirklich bekommen? Ich denke ein Großteil dessen, was die Griechen bekommen, müssen sie gleich wieder an die Schuldner weiterreichen. Insofern ist die Empörung des deutschen Steuerzahlers etwas fehlgeleitet. Das große Geld sacken doch die Banken nach wie vor ein, und die wollen auch nicht, dass Griechenland sagt, wir stellen die Schuldenzahlung ein. Griechenland bekommt eigentlich gar kein Geld, sondern soll sich durch Sparen wieder aus der Schlinge ziehen. Das beste wäre Schuldentilgung stoppen und EU-Gelder für ein griechisches Konjunkturprogramm. Das wäre aus deutscher Steuerzahlersicht immer noch sinnvoller ausgegeben als für die Schuldentilgung für ausländische Privatbanken.

Es geht nur um das System!

Geneigte Leser,

stark vereinfacht:

1. Die deutschen Banken verleihen Geld an Griechenland. Dafür gab es stets mehr Zinsen als bei den meisten anderen Ländern! Die deutschen Banken haben also relativ gut verdient!

2. Die griechischen Banken verleihen das Geld zu Traumkonditionen an Ihre Bürger, die natürlich massenhaft zuschlagen!

3. Hiervon kaufen die griechischen Bürger reichlich sogenannte Luxuswaren, z. B. deutsche Autos. Unsere Industrie boomt, es wird reichlich verdient.

4. Weiteres Geld der gr. Banken wird an den Staat verliehen, davon wandert ein großer Teil in dunkle Kanäle - der Rest wird inverstiert, z. B. in Autobahnen, gebaut von HOCHTIEF. Wieder Gewinne in deutsche Hand!

5. Die Realeinkünfte der deutschen Beschäftigten steigen allgemein nicht, sie fallen eher. Der "normale" Grieche zahlt ebenso die Rechnung! Die deutschen Banken erhalten vom Bürger Ihren Zockereinsatz zurück!

Wer hat also verdient? Und wer hat nicht verdient?
Denkt nach! Ihr alle werdet augeweidet!

Ich vermisse hier Kommentare

Ich vermisse hier Kommentare die über die griechische Wirtschaft hinausgehen. Die Hilfen für Griechenland wurden bisher laut Wirtschaftsfachleuten nicht nur geleistet damit die Wirtschaft wieder auf die Beine kommt, sondern damit der "Europäische Geist" keinen Schaden nimmt. Europa ist ja mehr als nur ein Wirtschaftsgefüge.
Die Deutschen und Franzosen schimpfen auf Griechenland weil man ja der Geldgeber ist und angeblich das finanziert was die Griechen verbockt haben. Auf der anderen Seite schimpfen die Griechen mit Deutschland und Frankreich, da sie es waren die die größten Gewinne in Griechenland erzielt und die eigene griechische wirtschaftliche Infrastruktur zerstört haben.
Wenn GR aus dem Euro fliegt, dann dauert es meiner Meinung nach nicht lange bis sie auch aus der EU austreten. Und das wird Nachahmer haben, worauf die derzeitige rechte Stimmung in Europa hindeutet (England, Niederlande, Dänemark etc.).
Es geht hier auch um den Zerfall der EU !

Veränderung

Leute geht zur Wahl!
Freue mich über die Wahlbeteiligung in Frankreich. Warum begreifen wir in Deutschland nicht, wie wichtig es ist, wählen zu gehen? Nur so kann man etwas ändern.

Tsipras

ist der einzige Linke in Europa dessen Programm Sinn macht.

Nachdem der Griechenland endlich aus dem Euro raus gebracht hat kann jemand anderer nach ihm kommen und das Land aufbauen, seinen Zweck hat Tsipras dann erfuellt.

Geht jetzt doch allen ein Licht auf!

Wir werden Zeugen einer logisch konsequenten Entwicklung. Letztlich ist diese Wahl ein Versuchsballon, der uns zeigen wird, ob in der heutigen global kapitalistischen Gesellschaftsform das Volk tatsächlich noch die Macht hat. Es hat sicher noch die Wahl, in diesem speziellen Fall, auf welche Art sein Staat pleite gehen soll.
Aber der Satz: Alle Macht geht vom Volke aus, könnte alsbald durch: Alle Macht geht von der Börse oder vom Gelde aus, ersetzt werden.
Sind wir schon oder sind wir auf dem Weg, eine Plutokratie zu werden? Oder laufen die wirtschaftlichen Konsequenzen unserer Handlungen so aus dem Ruder, dass niemand mehr die Kontrolle hat?
In jedem Fall scheint es so, dass auch die europäischen Regierungen nur noch begrenzten Handlungsspielraum haben. Auch F. Hollande wird das noch erfahren.
Es gibt auch historische Beispiele, wo eine ähnliche Schuldenkrise zum Krieg geführt hat (z. B. Mexiko-Krieg 1861/62).

@habu

Genau, die griechische Wirtschaftsleistung reicht wie in den Gebieten der ehemaligen DDR oder aktuell in Teilen des Ruhrgebietes nur zu einem sehr bescheidenen Leben. Vorteil in GR ist allerdings das man im Winter keine Heizung braucht. Die Frage ist wie Europa damit umgeht: Entweder gibt es die Vereinigten Staaten von Europa und damit auch Transferleistungen oder man lässt es bleiben und konzentriert sich wieder auf Nationalstaaterei mit all den Konsequenzen!

Ermahnung vom "Zockerstaat"

"Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn drohte Griechenland mit einem Stopp der Hilfszahlungen... "

Bezeichnend das gerade Luxemburg vorprescht.

Schwerpunkt dessen Wirtschaft ist der Finanzsektor, und der ist zurzeit der wesentliche Profiteur der EU Rettungsmaßnahmen.

Instrument Abwertung

Ein Verbleiben Griechenlands in der Währungsunion kann langfristig nicht ohne Unterstützung funktionieren.

Bereits VOR der EURO-Idee hätten, zum Teil selbsternannte Finanz- und Wirtschaftsexperten, wissen können und verantwortliche Politiker herausfinden müssen, dass das Instrument der ABWERTUNG essenziell ist für ein Land wie Griechenland.

Eine gezielte Abwertung der Drachme, also das "Mehrdrucken" von Geld, stabilisierte den Export sowie den Tourismus - dank Verringerung des Warenwerts. Gleichzeitig sanken defakto automatisch auch die Mieten und Löhne. Dies ist bei einer Währungsinsel kein großes Problem.

Informieren Sie sich über den Argentinischen Staatsbankrott. Hier wurde die Währung an den US-Dollar gekoppelt - und genau wie im Fall des "Griechischen Euro", hat es nicht funktioniert.

Deutsche Politiker haben sich massiv für den Euro eingesetzt. Und wie so oft bei der Konstruktion geschlampt. Leidtragende sind die kleinen und mittelständischen Griechen. Es ist eine Schande!

Dannach die Euro Krise

@Henoch du hast recht!

Wirtschaft Experten nicht das ich lache, 10 Jahre sind jetzt Grade vorbei bis dato gut, und dann Banken Blase,
und daraus die folgen, es war Falsch überhaupt die Währung so ohne weiteres in Europa auszudehnen. EU ja aber nicht in diesen Tempo mit Währungsunion, da haben viele Kritische Experten gewarnt vor dem Vorhaben aber nein, die Befürworter waren sich einigt, wo sind Sie jetzt diejenigen?
Eins steht fest jetzt wird ernst sein mit der Währung, bekommen wir bald neue Währungsreform womöglich, wenn du gespart hast dann kauf dir was dafür den evtl. bald wird der Euro Verbrannt!

Es geht seinen Gang.

Die Europäische Gemeinschaftswährung ist Gescheitert und das nach nur 10 Jahren.
Leider wird dies auch an Deutschland nicht ohne Schäden vorbei ziehen.
Hoffentlich halten sich diese aber in Grenzen.
Leider wird einem bei der verlogenen Politik im eigenen land Angst und Bange.
Die Grichen haben gewählt und werden nun vor der eigenen Tür kehren, wohin sie den Dreck schieben wird man sehen.
Wir in Deutschland sollten langsam auch anfangen vor der eigenen Tür zu kehren.
Leider wirkt die rechts Keule sehr gut sowohl innen wie aussenpolitisch.
Die Frage bleibt wann kommt es in Deutschland zu einer Progresiefen Politik ?
Wenn bei uns heute Wahltad währe würde ich übrigens dei Partei der Vernunft die eine Echte Alternative zu allem anderen darstellt wählen.
Aber bei uns sind keine Wahlen.

Gruß aus BW

Warum glaubt Ihr ?

Warum glaubt Ihr liegt der Eu bzw Fr. Merkel so viel dran den Griechen zu helfen ? Aus reinen Nächstenliebe ? :) Ich bitte Euch .

Bevor Ihr hier fleissig Stammtischparolen schwingt, wäre es ratsam wenn Ihr Euch die Hintergründe der Griechischen Staatspleite durchliest und mal in Erfahrung bringt wer die ganzen Gläubiger der Griechen sind . Das griechische Volk hat Recht.....Tsipras hat Recht .

Kein Grieche hat je einen Penny der EU Hilfen zu Gesicht bekommen. Ihr tut so als ob jeder Grieche die Hilfen genommen und bei Sirtaki und Parties aufn Kopp gehauen hat . Wie Borniert muss man nur sein ?!!

Och! Der DAX schwächelt.......

wegen Greece, och, wie putzig!

In China fällt der berühmte "Sack Reis um".....

der DAX schwächelt

In China fallen 2 Säcke Reis um.....

der DAX stürzt in tiefe Krise

Ach ja! EON und Lufthansa Aktien im freien Fall nach unten "derzeit fast -3 %....

Griechenland auch Schuld?

Für wie dumm halten uns die Medien und die Politiker eigentlich noch?

Danke und danke

Erstmal danke @all für die vielen interessanten Kommentare.
Also: Klar haben die deutschen Banken gut an Griechenland verdient. Und auch unsere Exportwirtschaft. Klar ist es ein Fehler, dass kein Konjunkturprogramm mit Europäischen Mitteln aufgelegt wurde für die Krisenstaaten.

Aber ich danke dem angeblichen Linken Tsipras, dass er die Katze aus dem Sack gelassen hat. Internationale Solidarität mit den Spaniern, Portugiesen oder Iren? Die müssen jetzt nämlich Draufzahlen um ihre Schulden zu bezahlen. So sieht bei den radikalen Linken nämlich die Solidarität aus, sie bezieht sich nur aufs eigene Volk. Und wo kommen wir raus wenn wir extrem-links anfangen? Richtig bei extrem-rechts. Beiden gemein ist die Ablehnung der EU. Siehe auch EU-Referendum in NL. Dort hat die dortige linke SP Plakatiert, dass die Niederlande von der Landkarte verschwinden, wenn man für das EU-Grundgesetz wäre. Mich erinnert das alles an die Weimarer Republik. Danke liebe angeblich Linke Gutmenschen!

Nicht Griechenland ist Schuld

sondern die hemmungslose Globalisierung und der entgrenzte Wachstumswahn.

Gerade Deutschland hat mit seiner devoten Haltung gegenüber der heimatlosen Hochfinanz, die auch aus seiner nicht vorhandenen Souveränität herrührt, dem ganzen einen entscheidenden Vorschub geleistet.

Unser Modell des rigorosen Sozialabbaus, der Lohnzurückhaltung und dem Abbau von Festanstellung zu Gunsten von Leiharbeit und Praktikanten-Jobs, hat unsere durch Selbstausbeutung verbilligten Exporte zum Motor einer nach unten gerichteten Abwärtsschraube werden lassen.

Damit nicht genug, haben wir alle es versäumt längst bekannte Risiken unseres Wirtschaftsmodells zu korrigieren, um die heutigen Entwicklungen bereits im Ansatz zu vermeiden.

Es gibt zig alternative Finanz- und Wirtschaftsmodelle, aber wir halten in blinder Hörigkeit gegenüber den bestehenden Eliten an Systemen fest, die sich aufgrund der heutigen Umstände längst überlebt haben.

Ich hoffe, die Griechen begreifen die Chancen einer Alternative!

it`s over, Merkel

Und das ist auch gut so. Diese Laiendarsteller in Berlin werden das nicht bis 2013 durchhalten. Für das Volk ist nämlich nichts "alternativlos". Merkel hat Deutschlands Verschuldung durch ihre dummdreiste Fehleinschätzung in ungeahnte, bisher unvorstellbare Höhen getrieben. Mit dem Absturz Spaniens ist in den nächsten 6 Monaten zu rechnen, dann platzt die EU Blase endgültig. Die Verluste, die der Steuerzahler dann trägt, übersteigen das Griechenland Fiasko um ein vielfaches.

Tsipras sollte noch viel

Tsipras sollte noch viel konsequenter sein und aus dieser duseligen Währung (Euro) aussteigen. Nur SO hätte Griechenland noch eine Chance, irgendwann mal wieder auf die Beine zu komme! Ich hoffe, dass es so kommt.

@ Murat Y.

" Warum glaubt ihr liegt der EU, bzw. Fr. Merkel so viel daran, den Griechen zu helfen."
Nein, aus Nächstenliebe zum griechischen Volk macht sie es bestimmt nicht. Sie folgt nur den Anweisungen der Ackermänner, welche ihr sagen, wo es lang geht.
Die ganzen Hilfsgelder dienen nur den Banken, Gläubigern und der Bezahlung von Politikern und Beamten.
Erst kürzlich habe ich gelesen, dass Ackermann selbst einen Rettungsfond für Banken möchte. Ist schon klar, die Millionenboni müssen schließlich weiterhin gesichert werden.
Ganze Völker und Länder stehen unter deren Knechtschaft und dies muss weltweit geändert werden.

Tja, nun beginnt bei Merkel &

Tja, nun beginnt bei Merkel & Co. das große Flattern!!! Immer mehr Europäer erkennen das schon lange durchschaubare Erpressungsspiel der EU-Machtclique: Großbanken erhalten billiges Geld von z.B. der EZB, verschieben Milliarden in EU-Krisenregionen zu erhöhtem Zinssatz und mit beachtlichem Profit - und mit diesem Geld "dürfen" dann Griechen und Andere Teile ihrer Schulden abbezahlen - aber nur, wenn sie ihren Bevölkerungen die wirtschaftliche Luft zum Atmen abdrehen, Armut produzieren sowie Investitionen in Sozialversorgung, Infrastruktur und wirtschaftlichen Aufschwung einstellen! Gewinner dieses Spiels sind nur die Banken! - Wenn einige Blogger hier so tun als enthielte Herr Tsipras bzw. "die Griechen" uns "unser" Geld vor, wenn er die Verlogenheit der "Hilfe" zu stoppen versucht, irren sie sich gewaltig! Die Konfliktgrenze ist nicht nationaler Natur ("Griechen gegen uns"). Nein, hier werden Eliten gegen verarmende Bevölkerung ausgespielt, bei uns wie auch in Südeuropa!

Mit nicht mal 17% der

Mit nicht mal 17% der Wählerstimmen gebärdet sich Herr Tsipras als ob er schon der neue Regierungschef ist. Und fast alle Kommentatoren in diesem Forum glauben das auch noch, unfassbar.
Nennen Sie mir ein sozialistisch regiertes Land, das es geschafft hat einen konsolidierten Haushalt zu führen. Sozialisten, SPD inklusive, geben schon immer mehr aus als sie haben. Jetzt werden Sie von den Schulden erdrückt – und wenn Griechenland aus dem Euro aussteigt oder rausfliegt, dann ist uns eine Revolution und das Versinken des Staates in einer Anarchie a la RAF sicher.
Kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit China, dort herrscht Kapitalismus und die Kommunistische Regierung ist der größte Kapitalist aller Zeiten.

der schöne Wohlstand (ironiebeladen)

Genau darum geht es auch den meisten Griechen. Um ein bescheidenes Leben, wie das vom jeden anderen Europäer. Wir als Europäer sollen wir uns es leisten können. Wir sind so arbeitsam, christlich und zivilisiert, auch wenn weltweit andere für unseren Wohlstand sterben müssen (die Allianz News auf tagesschau.de kommt wie bestellt).
Aber wir müssen irgendwann mal nicht nur auf einen Teil unseren Wohlstands verzichten, sondern sogar etwas drauf zahlen. Hoffentlich nicht wir, sondern die nächsten Generationen. Wir können hoffentlich bis dahin die Augen schließen und uns als Bürger (neuerdings Steuerzahler) einer reichen, tüchtigen Nation fühlen, so als ob wir persönlich wirklich dieses Reichtum besitzen. Dazu können wir uns auch Sprüche wie "einen Griechen durchfüttern" herauslassen. Lieber fangen wir gar nicht an mit Fragen, wie woher Mehrwert und Reichtum kommen und auf wessen Kosten (Nationen und Menschen) basiert...

Wenn zu lange keine Regierung

Wenn zu lange keine Regierung in Griechenland gebildet werden kann und Massenproteste weitergehen, wer soll dann für die Ordnung im Lande sorgen und den Staat funktionieren lassen? Vielleicht ein Militärrat? Denkt an den 21.04.1967!

Re: @16:07 — okdey

Sie schreiben u.a.: "Wenn GR aus dem Euro fliegt, dann dauert es meiner Meinung nach nicht lange bis sie auch aus der EU austreten. Und das wird Nachahmer haben, worauf die derzeitige rechte Stimmung in Europa hindeutet (England, Niederlande, Dänemark etc.).
Es geht hier auch um den Zerfall der EU !"

Dazu meine ich: Ihrer Argumentation betreffend den "Europäischen Geist" könnte man folgen, würde es sich bei der EU um ein sozial-u.wirtschaftspolitisch homogenes Gebilde handeln, wie zum Beispiel die BRD (obwohl es auch hier Querelen wegen des Länderfinanzausgleichs gibt, was aber den Bestand der BRD nicht gefährdet). Kurzum: Die aktuelle Entwicklung zeigt, daß die Eurozone, und möglicherweise Teile der EU, nicht überlebensfähig sind. Es sei denn, mit brachialer Gewalt (wo nötig auch im Wortsinn) zur Durchsetzung neoliberaler Prinzipien gegen alle Bürger. Ges.Grundlagen zum Schutz von Politikern u. sonst. Eliten durch Polizei und Militär sind schon vorhanden...

Durchstehen!

Da wurde wohl in der Tat ernsthaft geglaubt, man könne auf Dauer ungestraft ausschließlich den kleinen Leuten die Kosten der selbst herbeigeführten Krise aufbürden und sich dabei noch mehr Geld in die eh schon übervollen Taschen schaufeln. Vermutlich werden wir steuerzahlenden Bürger in Deutschland in nicht allzu ferner Zukunft ebenso in übelster Weise zur Kasse gebeten. Die Frage ist dann nur, ob wir das mit uns machen lassen. Die Zeit derjenigen, die sich auf Kosten der Allgemeinheit immer maßloser bereichern, wird bald vorbei sein. Es ist höchste Zeit für ein neues, gerechtes Finanzsystem, nicht mehr im Dienste einer kleinen Clique von Finanzjongleuren jeglicher Couleur, sondern im Dienste der Bürgerinnen und Bürger. Es ist nur ziemlich unangenehm, dass sich das alte System, so wie es momentan aussieht, offenbar leider doch mit einem großen Knall verabschieden muss. Stehen wir's durch!

Tsipras hört sich an als

Tsipras hört sich an als hätte er den putsch schon geplant.

..da sollte die Linke erst mal hingelangen. Vorher gilt es im eigenen Land zu fegen. Niemand fängt an ein Haus zu bauen, ohne vorher das Grundstück zu besitzen.

In Deutschland z. B. wurde die 4er-Einheitspartei des deutschen Parlaments von „Die Linke“ stets auf die Gefahren der EU hingewiesen und ignoriert.

Zur Aufklärung: SYRIZA ist zwar links, aber keineswegs "radikal" und spricht sich dazu noch für Europa aus. Die europäischen Linken sind keine, wie von ihnen formuliert, "Gutmenschen", sondern gehen von ganz anderen Voraussetzungen eines "PAN-Europas" aus, wenn die Linken überhaupt davon ausgehen, den diese Idee der EU ist eine bürgerlich-konservative, bei der die Bevölkerung tatsächlich nur Zuschauer ist, wie sie und ich.
Etwas als "GUT" oder "SCHLECHT" bezeichnen zu wollen, sollte grundlegende Informationen vorraussetzen.

@Fridolin, dass die Griechen sehr wohl im Winter eine Heizung brauchen, kann in jedem guten Atlas nachgelesen werden! Heiße Sommer, kalte Winter.

Gebrauchswerteproduktion

Die Krisen in den Marktwirtschaftsdemokratien sind der marktwirtschaftlichen Rechenweise geschuldet, weil sie vorschreibt, aus dem Geld, das die Unternehmer investieren, mehr Geld zu machen, und zwar ohne Rücksicht auf Mensch und Natur. Der griechische Staat ist in eine Schuldenkrise geraten, da er die Rahmenbedingungen für die Geldvermehrung sichern und verbessern will. Gegen das staatliche Vorhaben, die Staatsschulden auf Kosten der lohnabhängigen Griechen abzubauen, haben unlängst viele Wähler rebelliert. Es soll sogar Griechen geben, die für ein Wirtschaftssystem sich aussprechen, dessen Zweck nicht die Vermehrung des investierten Unternehmergeldes, sondern die Produktion von Gebrauchswerten ist, mittels derer die Menschen ein gutes Leben führen können.

alles Theorie

WENN er es schaffen würde eine Mehrheit zu finden, das wird er aber nicht. Insofern verstehe ich nicht weshalb dieser Aussgabe soviel Bedeutung beigemessen wird - dass das Linksbündnis die Sparpläne ablehnt war bekannt. Da er kein Regierungsschef wird ist seine Aussage schon in 2 Wochen vergessen.

Es sollte allerdings auch von keinem Land abverlangt werden Sparpläne umzusetzen die einen Teil der Bevölkerung unter das Existenzminimum bringt, was die logische Konsequenz ist wenn man einerseits die Mindestlöhne kürzt andrerseits aber keine sozialen Sicherheiten bietet.
Nicht wenige Griechen sind durchaus bereit zu sparen, wehren sich aber dennoch gegen die Sparpläne weil sie Angst haben dadurch erst Arbeits- und dann Obdachlos zu werden, dass es einfach nicht mehr zum überleben reicht.

Leider wird das aber vom Ausland scheinbar in Kauf genommen. Wenn ein paar Griechen jegliche Existenzgrundlage fehlt, dann ist sowas eben Kollateralschaden. Friss oder stirb Griechenland.

@ Chor der Blöden

"Dass die sogenannte Rettung bisher dem Durchschnittsgriechen nichts geholfen sondern geschadet hat, das wird erstens nicht zur Kenntnis genommen..."

Der Durchschnittsgrieche hat einen Job im Öffentlichen Dienst.

Durch die Rettungsgelder konnte der Durchschnittsgrieche bislang seinen Job BEHALTEN.(Vielleicht mit Lohneinbußen, aber er wird nach wie vor weiterhin vom Staat bezahlt.)

Jetzt verstanden?

Das Ergebnis alternativloser Politik!

Ja, Frau Merkel, die Entwicklung in Griechenland und das Ergebnis der jetzigen Wahl ist wohl alternativlos zu ihrer Politik!

Dass ist schlicht das Ergebnis, wenn man Politik an den Bürgern vorbei, respektive ohne die Bürger macht, wenn nur eine elitäre Clique meint, alles nach den Regeln und Willen der Märkte, mit dem Duktus der Eurokanzlerin „marktangepasste Demokratie“, regeln zu müssen.

Die Menschen haben das Denken und das Wählen verlernt, weil „die Repräsentanten“ ihnen dies abgenommen haben- tolle Demokratie!

Das Beispiel Griechenland

zeigt doch, dass der Euro niemals hätte eingeführt werden dürfen. Die Eurozone mag zwar für die Wirtschaft eine schöne Sache sein, wenn aber etwas schief läuft (wie nun in Griechenland), dann wird plötzlich die Politik eines souveränen Staates von Außen bestimmt. Das geht so nicht und ich kann die griechischen Reaktionen gut versehen.

Re: @17:25 — Wolfgang.Schau

Sie schreiben. "Nennen Sie mir ein sozialistisch regiertes Land, das es geschafft hat einen konsolidierten Haushalt zu führen."

-> Können Sie ein konstruktives Gegenbeispiel nennen?

Ich wüsste ein ansehnlichers Beispiel, und zwar die BRD von 1949 bis ca. 1990. Die von Dr. Ludwig Erhard propagierte 'Soziale Marktwirtschaft' schaffte tatsächlich den sozialverträglichen Ausgleich zwischen den Interessen von Unternehmern und Arbeitnehmern. Und, sogar bereinigt, d.h., ohne den Faktor des Wiederaufbaueffektes, ein stabiles und belastbares Gesellschafts- u. Wirtschaftskonzept. Das allerdings von BuKa Kohl durch die unsägliche Plünderung der Sozialkassen zur Finanzierung der Einheit zerstört, und schließlich von geldgeilen Finanzakrobaten völlig zuschanden geritten wurde.

Und nun? - Um es im übertragenen Sinn mit 'Loriot' zu sagen: Ein Leben ohne Soziale Marktwirtschaft ist möglich, aber sinnlos.

Ich meine: Ein Zurück ist möglich, aber nur gegen den Widerstand der Plünderer.

ein Ertrinkender will sich nicht retten lassen ?

Griechenland bekommt viel viel Geld zur Rettung und man stelle sich vor die wollen es nicht ?:?

Es tut mir Leid man kann es verstehen

Es tut mir Leid man kann es verstehen, hier müssen arme Menschen das ausbaden was Reiche und korrupte Menschen veranstaltet haben. Arme Menschen verlieren Ihre Existenz!!! Teilweise ist es doch auch kriminell also wo ist die Justiz? Gruss

RE: 9. Mai 2012 - 16:07 — okdey -- Zerfall der EU

Sie stellen fest: "Es geht hier auch um den Zerfall der EU !"

Sehr richtig. Endlich kommt die Wahrheit immer mehr ins Licht des Bewusstseins: Nämlich dass die EU nicht für uns Bürger, sondern für ein paar Abzocker gemacht wurde. Das will die Mehrheit nicht: SO nicht. Und das ist gut so! Nun ernten wir, was die da oben gesäät haben. Gut, dass die Bürgerinnen und Bürger sich nicht alles bieten lassen - selbst, wenn der Aufstand im Chaos endet. Das, was in Griechenland beginnt und sich von dort über ganz Europa, schließlich auf der ganzen Welt ausbreitet ist ganz einfach das Symptom eines Menschen ungerechten Wirtschaftssystems und einer Menschen verachtenden Kultur. Möge sie schnell untergehen. Kommunismus adé, Kapitalismus adé! Dazu sage ich: Endlich ist es so weit!

Die Griechen sollten für Banken sparen!

Dafür, dass eine Bank in ihrer Gier immer riskantere Kredite verkauft und dafür dass der Staat die Millionäre nicht entsprechend zur Kasse bittet und dafür, dass Waffen für Milliardensummen gekauft werden soll der kleine Grieche sparen, bzw. an ihm gespart werden? Das passt auch für mich nicht und darum muss über einen anderen Weg nachgedacht werden. Die radikalen Neoliberalen aus der vierfachen Einheitspartei in Deutschland (Danke für diesen passenden Begriff) wünschen sicherlich etwas anderes und viel Nachplapperer springen auf den Zug mit auf. Aber Banken haben ihre Risiken vorher richtig zu prüfen!
Wenn unseren Bossen jetzt Kunden im Euro Raum verloren gehen, ist das auch ein Ergebnis von einer ungleich Wirtschafspolitik mit typisch kapitalistischen Zügen. Einer macht mit Dumpinglöhnen auf Wachstum und konkuriert die anderen zu Tode.

@Aloysius

Danke für die Nachhilfe, aber mir ist jeder -ismus ziemlich schnurz. Ich denke nur an die einfachen Menschen, sowohl in Griechenland, als auch in Portugal, Spanien oder Deutschland.

Ich mag es nur nicht, wenn sogenannte Linke immer den Moralischen machen und ihre internationalen Ideale herausschreien und später dann im konkreten Fall, den portugisischen Angestellten, deutschen Arbeiter oder spanischen Studenten bezahlen lässt. Denn nichts anderes passiert, wenn Griechenland sich sträubt. Die Banken - allen voran die Commerzbank AG - müssen mit weiterer Staatshilfe gerettet werden. Und nun raten wir mal wer die zahlt? Nicht falsch verstehen Aloysius, ich sehe sehr wohl die gute Absicht des Herrn T aus Gr. Nur wie wäre es, wenn Griechenland weiter zahlt, und zusätzlich eine Art Marshall-Plan aufgelegt wird? Seit Hollande stehen die Chancen doch gar nicht so schlecht. Selbst Angela hat das jetzt einsehen MÜSSEN. Aber Herr T. bedient lieber seine nationalen Interessen. Welcome to reality

@ 9. Mai 2012 - 16:53 — 173653625

Endlich mal jemand, der tiefer blickt und erkennt, was hier wirklich ab geht: Die Griechenlandkrise ist der Anfang vom Ende des EURO, am Ende steht der Zusammenbruch des Kapitalismus, genau auf die Art und Weise, wie die alten Marx + Engels es voraus gesagt haben.

Uns bleibt die schöne Aufgabe, ein neues, weltweites Menschen gerechtes Wirtschaftssystem zu entwickeln, das radikale Entgleisungen wie Kommunismus und Kapitalismus vermeidet. Mit der guten alten sozialen Marktwirtschaft waren wir schon einmal recht nahe dran - wenn wir nun noch Nachhaltigkeit dazu nehmen und aus der sozialen Marktwirtschaft einen marktwirtschaftlichen Sozialismus machen - also den goldenen Weg der Mitte wählen, dann kommen wir weiter. Aber der Mensch lernt derzeit immer noch nur unter Leid und Schmerz - aber auch das muss nicht sein, wenn wir eines Tages dazu kommen, der Vernunft statt dem Aberglauben zu folgen. Steht übrigens alles so in der Bibel.

@Avedus

Und was dann? Grundeinkommen für alle in Europa? Oder nur die Deutschen? Sagen Sie's doch mal? Wie jemand der lesen und schreiben kann, behaupten kann, die EU sei nur für ein paar Abzocker gemacht, der hat überhaupt nichts aus der europäischen und deutschen Geschichte gelernt. Sorry, und ein Chaos möchte ich nicht haben, siehe Weimarer Republik und ihre Folgen. Denn dann kommt eben nicht die große Erleuchtung a la Star Trek, dann kommen wieder ganz andere Leute (siehe Ungarn, siehe Geert Wilders, ...)

Oder nach Brecht: Erst das Fressen, dann die Moral! Einige die vielleicht Brecht nahestehen möchten, kennen ihn nichtmal.

Weil dieser Satz von ihnen einfach "sitzt", ohne irgend jemanden anzugreifen, möchte ich ihn hier noch einmal wiederholen mich dafür bei ihnen bedanken.

"Es soll sogar Griechen geben, die für ein Wirtschaftssystem sich aussprechen, dessen Zweck nicht die Vermehrung des investierten Unternehmergeldes, sondern die Produktion von Gebrauchswerten ist, mittels derer die Menschen ein gutes Leben führen können."

Ihr Satz beleuchtet die große Chance und die Lehre, die uns diese Krise bietet und schenkt. Hoffentlich wird dies von der Mehrheit der Europäerinnen und Europäer auch als solche erkannt: Die Heilung führt nur über einen Systemwechsel - naja sagen wir mal lieber über eine grundlegende Reform des derzeitigen Wirtschaftssystems.

@Wolfgang.Schau, die Geschichte verdeutlicht vielmehr,...

..dass keine Regierungen im Stande sind bzw. waren, einen konsolidierten Haushalt zu führen, geschweige denn zu halten, weil es schlichtweg unmöglich ist, da Regierungen einen Staat verwaltet, nicht aber seine Wirtschaft, eine Wirtschaft, die ja überhaupt erst die Möglichkeit des Regierens schafft.

Das Wachsen und die Konzentration von Wirtschaftskraft, wie der Verlust selbiger sind massgeblicher Grund einer Krise, es sind keine politischen Krisen in dem Sinne, sondern „nur“ ökonomische.

Einer aufgeklärten Gesellschaft blieben Szenarien, wie ihre sogenannte „Anarchie“, eigentlich mehr Krieg und Chaos erspart, wenn der Menschen sich darüber im Klaren ist bzw. wird, dass eine politische Krise nur Ausdruck des ökonomischen "Krisen"zustands seiner Gesellschaft ist.

@ Zwicke, mir scheint die "soziale Marktwirtschaft" ohne deutsche Industriekonzentration und seinem Ergebnis im 2. Weltkrieg endend, wie einem "sozialistischen" Gegenmodell in Osteuropa der Nachkriegszeit undenkbar.

Weltverbesserer

Ihr lieben Weltverbesserer hier im Forum. Warum auch immer ihr vom Chaos träumt bleibt Euch überlassen. Was ist denn in Griechenland bisher passiert? Jahrelang haben Griechenlands Regierungen Europa und die Griechen belogen. Dafür hat es jetzt eine Frustwahl gegeben. Resultat: es wird keine regierungsfähige Mehrheit geben. Und damit kann auch keine Regierung die gefassten Beschlüsse wieder aufheben. Dann gibts demnächst Neuwahlen. Entweder die Griechen besinnen sich und wählen Europa oder Sie fliegen aus der EU raus. Ende Gelände. Dann werden Griechenlands Bodenschätze verteilt und damit wars das. Irgendwann kommen Sie dann wieder in die EU. Oder glaubt wirklich jemand, dass die EU ohne kriegsähnliche Zustände aufgelöst wird. Ich hoffe dass keiner von Euch Weltverbesserern davon träumt, dass es in Europa wieder Krieg gibt.

Nicht die Ursachen für die Misere vergessen

Man muss es immer wieder wiederholen, weil es in der Klage über die "fürchterliche Sparpolitik" in Vergessenheit zu geraten droht:

Die Ursache der griechischen Krise ist eine ungebremste Ausgabenpolitik seit der Euro-Einführung, gepaart mit einer viel zu hohen Lohnsteigerung (37% inflationsbereinigt von 2000 bis 2009) und einem massiven Verlust an Wettbewerbsfähigkeit. All das in einem Rahmen aus unfähiger, aufgebläther Bürokratie (wer es nicht glaubt sollte mal der OECD googeln und in die Geschichtsbücher schauen), Korruption, Klientelismus, Vetternwirtschaft, Steuervermeidung und -hinterziehung.

Die Sanierung der griechischen Staatsfinanzen und die Modernisierung der gesamten Gesellschaft (nicht weniger als das ist notwendig) sind notwendige Voraussetzung für eine nachhaltige Gesundung. Das geht allerdings nur durch ein Tal der Tränen.

Im Übrigen sind das gesagte weitgehend Positionen, die ich hier in Brüssel auch von griechischen Kollegen höre.

@Henoch: werterhaltende Werbung ?

"Dass das Volk an seiner Misere selbst schuld ist, scheint kaum noch jemand zu interessieren."

Liegt vielleicht daran, daß es nicht stimmt?

Die Griechen sollen Schuld sein, weil sie das weltweite Finanzsystem nicht verstanden haben?

Sind Sie etwa auch Mitschuld an den 2Bio Euro Staatsschulden, die wir in D. momentan haben.

@Phonomatic

Was für ein Putsch? Der Mann ist gewählt und beauftragt, wen soll er den putschen? Sich selber?

Deutschland hat am meisten profitiert?

Und wieder ist in den Kommentaren die Rede davon, Deutschland habe vom Euro am meisten profitiert. Die maroden Staaten hätten ja schließlich die ganze Zeit über unsere Produkte gekauft und so unsere Wirtschaft gestärkt.

Das ist leider nur die eine Seite der Medaille. Da die maroden Länder ja nicht genug Geld hatten, mussten sie sich das von den reichen Ländern (also: von uns!) leihen. Seit Sommer 2007 wollten dann aber die privaten Anleger immer weniger die Leistungsbilanzdefizite finanzieren, und so sprang die EZB (bzw. die Nationalbanken; in Deutschland: die Bundesbank) mit ihrem sog. Target2-System ein.

So hat die Bundesbank 644 Mrd. Euro Forderungen ggü. dem EZB-System angehäuft - immerhin rund 8000 Euro pro Bundesbürger!

Prof. Sinn vom ifo-Institut hat nachgewiesen, dass nahezu die gesamten LB-Defizite der maroden Länder seit 2008 durch die "Druckerpresse" finanziert wurden. Fliegt der Euro auseinander, so werden diese Beträge wohl uneinbringbar.

Wer hat nun also den Vorteil?

EU Politiker sind altbacken, konservativ und vor allem naiv!

EU konnte und wird nicht klappen können, m.M. nach.
Wie denn auch, mit so vielen unterschiedlichen Interessen und Wirtschafts- und Finanzpolitiken, mal ganz abgesehen von den so unterschiedlichen Kulturen, Sprachen, Arbeitsmoralen ...

Re: @18:54 — Aloysius

Sie schreiben: "...mir scheint die "soziale Marktwirtschaft" ohne deutsche Industriekonzentration und seinem Ergebnis im 2. Weltkrieg endend, wie einem "sozialistischen" Gegenmodell in Osteuropa der Nachkriegszeit undenkbar."

-> Sorry, ich empfinde die Formulierung als etwas konfus. Falls ich sie dennoch richtig verstehe, meinen Sie, die Soziale Marktwirtschaft habe nur gut funktioniert wegen der Konkurrenz zur Planwirtschaft des früheren Ostblocks.

Das ist grundsätzlich falsch. Die Tragfähigkeit der "Erhard'schen Sozialen Marktwirtschaft" bewährte sich bereits 1966 (Stahlkrise), dann 1969 (Kohlekrise) und nochmals in den Neunzehn-Siebzigern (Erdöl-bzw.Energiekrise). Und bei etlichen anderen Herausforderungen wie der norddeutschen Werftenkrise, der Bau-u.Wohnungsmarktkrise, der Strukturkrise durch den Wandel hin zu Automation und Computerarbeit. Immer führte das Prinzip des "gesunden Ausgleichs" zwischen Unternehmer-u.Arbeitnehmerinteressen = "Soziale Marktwirtschaft" zum Erfolg.

@Zuschauer76

Völlig richtig, das an Menschen gedacht werden soll, wie wahr.
Ohne fortschrittliche Ideen machen uns Gedanken an einfache Menschen allerdings auch nicht zukunftsorientierter.

Für „Linke“ wie für „Neoliberale“ gilt es, genügend Menschen von ihren Ansichten zu überzeugen und diese politischen Richtung oder Vorstellungen enden meist mit –ismus-Oberbegriffen. Ohne Interesse an -ismus-Begriffen wird eine Auseinandersetzung sicher schwierig für Sie, wie dies im Allgemeinen schwierig wird, wenn für Menschen diese Begriffe unwichtig sind.

Der Begriff Kapitalismus war und ist in der Realität von großer Bedeutung.

Ein „Marschall-Plan“ muss von „jemandem“ finanziert werden, der Interesse an den Menschen hat, dem er helfen soll, wie Interesse am Ergebnis. Und diese Interesse ist ebenso sehr vom –ismus-Begriff abhängig.

SYRIZA will das EU-Diktat revidieren, ein fair play und ist gezwungen für die Fehler der alten Parteien passende Lösungen zu finden.

Mehr weiß man doch bisher gar.

Systemwechsel

Ein Zurück zur "guten alten sozialen Marktwirtschaft" (Avedus) verunmöglicht die Orientierung auf die Gebrauchswerteproduktion als Zweck des Wirtschaftssystems, weil auch die "soziale" Form des Marktwirtschaftssystems den menschenunfreundlichen Zweck hat, aus investiertem Unternehmergeld mehr Geld zu machen, wenn auch weniger rücksichtslos. Um eine Produktion zum Nutzen der Menschen einzurichten, ist deswegen ein Bruch mit der Marktwirtschaft und der Geldvermehrung als ihrem Zweck notwendig. Ein gutes Leben der Menschen hat zur Voraussetzung einen ökonomischen Systemwechsel, der die Gebrauchswerteproduktion zum Zweck des Wirtschaftssystems macht.

Klausur mit Schmerzen.

Ich lebe sicher und mit Ausblick auf eine schöne deutsche Landschaf und könnte mich zufrieden in abehbarer Zeit ins Nirwana verabschieden. Allein, mir fehlt es an innerlicher Beruhigung wegen allzuvieler Sorgen um die Zukunft meiner Nachkommen. Deshalb versuche ich, möglichst viel von meinen Lebenserfahrungen an andere weiterzugeben. An Menschen, die womöglich künftig weitreichende Entscheidungen für Mitmenschen zu treffen haben.

Z.B aus beruflich Klausurtagungen mit knallharten Anforderungen und mitunter schmerzlichen Korrekturen vorheriger Ansichten. Die umgesetzt gleichwohl zu neuen Erfolgen führten.

So ähnlich sehe ich die heutigen Griechenland-u.Euro-Debatten. Noch kämpfen die Ängstlichen um ihre Pfründen, während die Mutigen über den Scheißhaufen hinweg die Zukunft sehen. Und zwar die Zukunft eines "wirklichen" Europoa. Eines Europa des ökonomischen und zwischenmenschlichen Einheitgedankens. Nicht allein Geld, aber finanzielle Hilfe für Menschen in der Not schafft Freundschaft.

@Zwicke

Das die soziale Marktwirtschaft sich bewährte, stelle ich ja auch nicht in Zweifel, aber die Vorraussetzungen, das die soziale Marktwirtschaft überhaupt eingeführt wurde, sind daran zu messen, was diesem Prozess vorraus ging.

Der 2. Weltkrieg, ein geteilte Deutschland, die Bildung eines förderalen Systems, die Teil-Auflösung deutscher Monopole und der Marshall-Plans.

Keinesfalls wegen der Planwirtschaft Osteuropas war die Marktwirtschaft sozial, sondern wegen des imaginären „Sozialismus“ und seiner sozialen Leistungen, um der kapitalistischen Wirtschaftsweise soziale Wirkung zuzugestehen, um den anderen System Europas, wie sich selbst, ein attraktives Bild zu sugerieren, an dem die Bevölkerung Anteil hatte.

Ohne 2. Weltkrieg und „Sozialismus“ in Osteuropa würde die soziale Marktwirtschaft doch gar nicht existiert haben. Mit dem Fall des Gegenmodells hätte sie ja trotzdessen überleben können, ja müssen, das tat sie jedoch nicht.

...meiner Ansicht nach.

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