Kommentare

Das was zur Zeit in GR abläuft, war doch klar abzusehen.

Europa steckt in einer Zwickmühle. Die Sparauflagen für GR aufweichen können sie nicht. Dann gilt das nämlich auch für Spanien, Portugal, Italien, Irland und alle möglichen, die noch folgen.

GR aus der Eurozone werfen? Angeblich geht das nicht wegen der Verträge. Aber das ist doch kein Problem. In den Verträgen galt auch die Aussage, dass kein Land für die Schulden eines anderen haftet. Die Verträge sind das Papier nicht wert auf dem sie stehen.

Entscheidend ist doch, dass GR nach 2 jahre immer noch nicht begriffen hat, dass man nicht in der Eurozone bleiben kann, wenn man sich nicht an die Regeln hält. GR wird bis zum Sankt Nimmerleinstag auf Gelder der EU angewiesen sein.
Meine Meinung ist, lieber ein Schrecken mit Ende als ein Schrecken ohne Ende. Die Gefahr eines Dominoeffektes besteht so oder so. Braucht GR nicht mehr zu sparen, steht dieses "Recht" allen anderen PIIGS Staaten auch zu. Kann D alle Staaten mal ebenso miternähren? Ganz sicher nicht, das will ich zumindest nicht.

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["Ich bin für Solidarität, aber wenn die Griechen raus wollen, gegen das Volk kann keiner arbeiten", sagt der Konservative Daul.]

Diese Weisheit gilt aber dann nur in Griechenland, weil hier wird das doch ganz genau so praktiziert.

Oder ist es wieder nur ein politisches Lippenbekenntnis, also inhaltlos sagen was der Zuhörer gerade im Moment hören will?

Ich finde es super....wird

Ich finde es super....wird Zeit, dass die älteste Demokratie der Welt wieder Demokratie in Europa schafft! Zieht euch warm an, EU-Profiteure in Luxuswägenund Massanzügen....

Betrachten wir doch noch

Betrachten wir doch noch einmal die Fakten :

2008 gibt es die sog. Bankenkrise, die führt zur Rettung angeschlagener Banken mit Rettungspaketen finanziert aus Steuergeld. Daraufhin geraten ganze Staaten aus den Fugen, allenvoran Strukturschwache Länder wie Griechenland, Portugal, Irland usw...

Statt nun hinzugehen und die Bank und Finanzindustrie für den von Ihr verursachten Schaden aufkommen zu lassen, machen dien europäischen Konservativen, allen voran Merkel & Schäuble, folgendes : sie deuten einfach die Finanzkrise in eine Staatsschuldenkrise um. Schon hat man einen Schuldigen generiert und kann vom eigenen Versagen ablenken.
Was wir hier wieder einmal erleben ist der immerwährende konservative Abwehrkampf gegen die progressiven Bewegungen in Europa. Ständig wird irgendeine Apokalypse heraufbeschworen und Angst und Schrecken unter dem Volk verbreitet. Hier Griechenland, da der demoskopische Wandel, dann wieder der Fachkräftemangel usw.usf...

Gefährlich für Deutschland?

Die Gefährlichkeit für Deutschland wurde von Anfang an schon genannt und ist wohl eher Bestandteil der Werbung für die Ausgaben für Griechenland.
Unbestreitbar wirkt sich alles, was mit Griechenland geschieht, nachteilig auf Deutschland aus, aber die gefährlich ist es weiter Gelder zum Bedienen der Banken usw. an ein Land zu geben, dass diese weder schätzt, aktuell nicht zurück zahlen will und vor allem auch gar nicht könnte und außerdem gar nicht im Land selbst ankommt.
Das bisher eingezahlte Geld, welches angeblich noch mit Gewinn zurück gezahlt werden sollte, hat sich als Flop rausgestellt. Ein Austritt macht einen Schnitt und ist für Deutschland weniger gefährlich als weiterhin Milliarden ins Nichts zu zahlen und nur die Banken zu bedienen.

Austritt vielleich ganz lehrreich?

Ich mag das etwas blauäugig sehen.
Aber aus sitzen des Problems würde Fall des Austritts ja ausscheiden. Sprich unsere Politik wäre deutlich zum Handeln gezwungen, wenn als nächste Spanien, Italien, Portugal auf der Matte stehen und weiteres Versenken von hunderten Milliarden EUR unserer Steuergelder ansteht.

Da kann das Schaffen von Tatsachen und ein ordentlicher Griechenlandschock schlimmeres seitens unserer Politiker verhindern.

Wieso Marshallplan?

Der Begriff passt hier nicht: Deutschland war vor dem 2. Weltkrieg ein Industriestaat und konnte dank des Marshallplanes, aber auch aufgrund dieser tradionell gewachsenen industriellen Strukturen, auch nach dem Krieg wieder eine werden.
Griechenland war noch nie ein Industriestaat und wird daher auch nicht so leicht einer werden. Industrielle Produktion ist aber die Vorraussetzung für nachhaltigen Wohlstand.
Von daher hinkt der durch die Bezeichnung 'Marshallplan' sugerierte Vergleich ziemlich.

Im übrigen kann ich die Behauptung, Deutschland sei ein Hauptprofiteur des Euro, nicht mehr hören. Wieso denn? Glauben Sie, Deutschland hat zur Zeit der DM relativ weniger exportiert als heute mit den Euro???
Ich halte das für ideologisch verblendeten Unfug...

Joseph Daul und der griechische Wähler

Ein etwas seltsames Verständnis von Demokratie legt hier der Chef der Konservativen im EU-Parlament an den Tag:

Er "hat Angst vor einem Dammbruch, wenn man dem Druck der griechischen Wähler nachgibt" (bei den Sparauflagen).
Wenn man aber den Wählerwillen als Austrittswunsch interpretiert, dann ist er einverstanden. "Ich bin für Solidarität, aber wenn die Griechen raus wollen, gegen das Volk kann keiner arbeiten"

Die meisten Politiker scheinen, genauso wie die Finanzmärkte, Griechenland schon abgeschrieben zu haben. Es war auch nie besonders interessant, Wirtschaftskraft etwa wie Hessen, nur 10 Mio Einwohner.
Jetzt wird es behandelt wie ein zurückgebliebener Vetter, den man im Zimmer einschließt, wenn Besuch kommt.

So wird man die pro-Europa Stimmung in Gr. kaum unterstützen können.
Vielleicht wollen das einige auch gar nicht mehr, denn die Banken haben ihr Geld schon bekommen. Zukünftige Zahlungen würden jetzt wirklich den Griechen helfen. Aber möchte man das überhaupt?

So kommts wenn man die

So kommts wenn man die Menschen vergisst und nur den Reichen (Banken,Anlegern...)das Geld zum verbrennen schenkt.

Welche Wählerklientel

Welche Wählerklientel versucht die Opposition mit ihrer Euro-Bonds und Marshallplan Rhetorik zu erreichen? Ein Großteil der Menschen lehnt die Rettungspolitik ab. Ein Grund warum es in Griechenland keine Leistungs- und Wettbewerbsfähige Industrie gibt, dürften die ausufernden EU-Subventionen vergangener Jahre sein.

Wie es auch weitergeht, es

Wie es auch weitergeht, es darf nicht sein, daß die Ersparnisse und Altersvorsorgen vernichtet werden und die Gewerkschaften Gehaltsforderungen oberhalb der Inflationsrate stellen.

Ich habe kein Problem als Geber zu fungieren, aber nur, wenn Häuslebauer und Immobilienbesitzer und dergleichen ebenfalls zur Kasse gebeten werden.

Die jetzige Situation ist äußerst ungerecht. Immobilienkäufe werden mit Dumpingzinsen der EZB finanziert, so daß nach Gehaltssteigerungen Schuldner überhaupt keine Zinsen mehr Zahlen. Banken bekommen Geld von der EZB für 1%, das sie mit 4% Gewinnaufschlag an Pleitestaaten verleihen und gleichzeitig verlieren Menschen den Gegenwert ihrer Ersparnisse, für die sie Jahre lang gearbeitet haben.

Hilfe ist ok, aber bitte über Steuererhöhungen auf Einkommen und nicht über die Wertenteignung von Ersparnissen und Altersvorsorgen. Einen Konsumzang über Inflation darf es nicht geben. Wenn nötig müssen die Arbeitszeiten sinken.

Medizin

"... soll man bei der Medizin für den griechischen Patienten bleiben, obwohl er seine Ärzte so böse verprügelt hat? ..."

Wenn es einem Patienten immer schlechter geht, obwohl der Arzt ihm ständig versichert, dass alles nur zu seinem Besten sei, dann wird der Patient halt irgendwann dem Arzt nicht mehr glauben und versuchen, den Arzt los zu werden.

Einheitsschuh Euro

Athleten verschiedenster Couleur treten (unfreiwillig?) zum Dauerlauf mit einem Einheitsschuh namens Euro an. Während der Schuh den Favoriten paßt und gefällt, ist dieser anderen Teilnehmern schmerzhaft eng oder grotesk groß. Ziel des Wettbewerbs ist, daß alle gleichzeitig und aus eigener Kraft im Ziel ankommen. Vorschläge nach Brüssel, Klagen nach Den Haag!

da kann man nur sagen

Operation gelungen, Patient tot.

Wer hat Schuld und wer kann es lösen?

Ein Bauer bekommt von einem Großgrundbesitzer ein Haus, ein neues Pferd und einen neuen Pflug.
Nach einiger Zeit bekommt dieser weiter ein neues Pferd und einen neuen Pflug, obwohl er diesen nicht brauchen kann, weil er allein nicht 2 Pflüge gleichzeitig benutzen kann. Er nimmt es erst mal gerne, weil er damit sicherstellt, keinen Arbeitsmittelengpass zu haben. Die Kosten werden ihm gestundet, weil der GGB das Geld eigentlich noch nicht braucht. Im Gegenteil der Bauer bekommt immer mehr, damit seine Möglichkeiten wachsen. Aber dieser kann die neuen Möglichkeiten nicht nutzen.
Irgend wann wächst es allen über den Kopf und plötzlich steigt die Angst, das alles den Bach runtergeht. Nun lößt der GGB die Stundung auf und fordert zurück, aber die angewachsene Forderung übersteigt das Leistungsvermögen des Bauern!
Was nun, mit dem Werkzeug das niemand brauchte und niemand braucht?

Wer ist Bauer und wer ist der Großgrundbesitzer?
Was ist schuld und wer kann es lösen?

Wer die Fernsehsendung am

Wer die Fernsehsendung am 8.5. 2012 gesehen hat, weiß, dass den Superreichen das Land gehört. Wenn diese Leute keine Steuern zahlen, weil das Al Capone Art sei, können die Euroländer erst gar keine weiteren Gelder geben. Weitere Reiche gehen nach London. Dort ist der Finanzplatz Europas.

Statt Einsicht zu zeigen daß

Statt Einsicht zu zeigen daß ihr großes Prestigeprojekt unweigerlich scheitert, werden die EU Politiker wieder eine Operation am offenen Euro vornehmen; ein paar Milliarden als Schrittmacher rein, und mit ein paar Bürgschaften die Wunde zunähen. Dann einen sich selbst auflösenden neuen Pakt als Pflaster drauf...

Greiechenland den Griechen

Ich freue mich, wenn die Griechen aus der Euro-Zone austreten, weil dann Frau Merkel mal wieder bewiesen hat, dass sie doch nicht so alternativlos ist wie sie sich immer gibt, denn mit dem Austritt von Griechenland hat sie unsere Milliarden verbrannt und gehört 2013 abgewählt.

Griechenland muss freiwillig austreten.

Würde man die Sparmaßnahmen lockern, bliebe Griechenland ewig eine Geldtransferunion. Der alte Schlendrian ginge wie gewohnt weiter in Bezug auf Korruption, Vetternwirtschaft, Steuerhinterziehung- u. Flucht. Die Superreichen blieben weiterhin geschont und die Deutschen dürften dafür ständig blechen. Wenn das Schule macht, dannn folgen auch die anderen Wackelkandidaten wie Spanien usw., weil auch diese dann nicht mehr bereit sind, die nötigen Sparauflagen zu erfüllen.
Deshalb hilft nur eine Pleite Griechenlands. Das bietet dem Land die Chance für einen kompletten Neuanfang mit Hilfe eines Marshallplans.

War alles schonmal da:

Anfang Juni reist die Troika wieder nach Griechenland. Sie fordert weitere Ausgabenkürzungen in Milliardenhöhe, sonst werden die nächsten Hilfskredite nicht ausgezahlt und Athen droht mal wieder die Pleite.

Es ist - Entschuldigung - ein bisschen wie damals, als man uns als Jugendliche eindringlich vor Sex warnte. Skurrile Drohkulissen wie 'Dein Hirn trocknet aus!' oder 'Du bekommst Rückenmarkschäden!' sollten vor allem Eins: Die Jugendlichen davon abhalten, eigene Erfahrungen zu machen und ihr Privatleben in die ultrakonservative Moralschablone pressen. Im Kommunionsunterricht erzählte man uns sogar, dass wir dafür in die Hölle kommen würden.

Auch in Griechenland sind es nicht die Griechen, die Angst vor dem €-Austritt oder der "drohenden" Pleite haben, sondern die selbsternannten Gesinnungswächter, die den Verlust von Macht und Glaubwürdigkeit fürchten.

Ich für meinen Teil gönne und wünsche GR seine Freiheit.

Griechischer Scherbenhaufen?

Zitat: "Anfang Juni reist die Troika wieder nach Griechenland. Sie fordert weitere Ausgabenkürzungen in Milliardenhöhe"
Ja sind die noch ganz dicht? Europa hat Griechenland bereits kaputt gespart. Europa hat Griechenland nicht geholfen, obwohl viele Milliarden dorthin fließen. Die sind zur Schuldentilgung an die Banken geflossen. Für das Volk, das an der verfehlten Politik der vergangenen Jahrzehnte keinen Anbteil hatte, und für den Arbeitsmarkt, blieb nichts übrig.

Diesem geschundenen Volk mit einer am Boden liegenden Wirtschaft in erpresserischer Manier weitere Milliarden abzuverlangen, ist eine beispiellose Borniertheit.

demokratie

WIR SIND DAS VOLK
wielange ist das her??
die DDR war hoch verschuldet
es ging wirtschaftlich als auch politisch nicht weiter
regiert wurde aus einer hand
versprechungen wurden viele gemacht.

dann kam die wende
auch im westen
den bösen osten gab es nicht mehr
kein klassenfeind

jahre vergehen
es bilden sich neue mächte
sie haben offensichtlich keine grenzen
weil es auch keine grenzen mehr gibt

erst schleichend dann immer schneller wie ein geschwür unterwander die macht die völker
sie zeigt erst ihre weiße weste
doch das war aus der ferne als alle noch geblendet waren vom glanz des unwiderstehlichem

die macht ist nun zu groß sie lässt sich nicht mehr steuern und verschlingt alles bis sie sich selbst in ihrer gier zerfleischt

WIR SIND DAS VOLK
wer hat angst vor dem was kommen mag
die Geschichtsbücher sind voll davon

es gibt eine wunderbare stelle in der bibel
höret israel höret
mehr muss man nicht schreiben als
höret Europäische Union höret

Verdrehung der Tatsachen

Wer offensichtlich ganz wesendlich auf Kosten anderer lebt, sind die Banken, die sich ca. 1Billion € von der Europäischen Zentralbank zum Dumpingzins von 1% geliehen haben und den sudeuropäischen Staaten bis zu 8% abpressen. In Berlin machen sich, nach dem sie das eigene Land ruinierten, im Luxuswohnungsbau spanische "Investoren" breit.

Trotz der Poupolismusrisiken sehe ich zur Einführung direkter Demokratie mit gesetzlichem Grundrechtsschutz, Verfassungsgerichtsbarkeit und Pflicht zur Vorlage von Finanzierungsvorschlägen in allen Staaten der EU keine Alternative mehr. Die Banken müssen enteignet werden, sonst ziehen sie Europa und die Welt völlig in den Abgrund; wenn gesetzliche Mindestlöhne und Arbeitsbedingungen nicht reichen, auch weitere Unternehmer.

Schon gar nicht zu akzeptieren ist die Vorstellung, dass ein "Fiskalpakt", der von 2 Staaten bislang ratifiziert wurde (NICHT von Frankreich) nach Wahlen nicht mehr verhandelbar sein soll. So sprechen Diktatoren und Bankenknechte.

@reality check : Umdeutung

Die Umdeutung von Bankenkrise in Staatsschuldenkrise bringt auch noch einen weiteren Vorteil für die Politik: sie kann sich als Macher darstellen.
Denn in der Tat wurden von vielen Staaten schon massive Einsparungen vorgenommen.

Würde es noch Bankenkrise heißen, fiele auf, daß bei der Regulierung der Finanzmärkte seit 2008 noch überhaupt kein einziger entscheidender Schritt von Seiten der Politik unternommen wurde.
Möglicherweise hat das der gr. Wähler aber bemerkt.

Euro auf Sand gebaut

Es ist immer deutlicher. Da redet ein Kommissar von "... Strukturreformen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkei..". Dabei geraten die Zustände in Griechenland immer mehr außer Kontrolle. Handelsvolumen bricht ein, Jugendarbeitslosigkeit explodiert etc. Der Mann sollte mal seinen Elfenbeinturm verlassen.

Und dann der neunmalkluge Zusatz "Rauswurf". Danke an Springer und Konsorten für diesen opportunistischen Nonsens. Abgesehen davon dass sich die Krise voll auf alle anderen durchschlagen würde, wem wäre denn im Falle Spaniens, Portugals etc geholfen? Diese Länder sind Griechenland. Die Ursachen sind die Gleichen, die Unterschiede nicht relevant. Selbst wenn Griechenland den Euro nicht sprengt, Spanien und Italien sind groß genug dafür.

Wäre es nicht einmal langsam an der Zeit, den Euro tiefgreifenden Reformen zu unterziehen, anstatt in blinde Hetze zu verfallen? Denn nichts anderes steht gerade offenbar zur Debatte.

Instrument Abwertung

Ein Verbleiben Griechenlands in der Währungsunion kann langfristig nicht ohne Unterstützung funktionieren.

Bereits VOR der EURO-Idee hätten, zum Teil selbsternannte Finanz- und Wirtschaftsexperten, wissen können und verantwortliche Politiker herausfinden müssen, dass das Instrument der ABWERTUNG essenziell ist für ein Land wie Griechenland.

Eine gezielte Abwertung der Drachme, also das "Mehrdrucken" von Geld, stabilisierte den Export sowie den Tourismus - dank Verringerung des Warenwerts. Gleichzeitig sanken defakto automatisch auch die Mieten und Löhne. Dies ist bei einer Währungsinsel kein großes Problem.

Informieren Sie sich über den Argentinischen Staatsbankrott. Hier wurde die Währung an den US-Dollar gekoppelt - und genau wie im Fall des Griechischen Euro, hat es nicht funktioniert.

Deutsche Politiker haben sich massiv für den Euro eingesetzt. Und wie so oft bei der Konstruktion geschlampt. Leidtragende sind die kleinen und mittelständischen Griechen. Es ist eine Schande!

An die Wurzeln gehen!

Ich fände es prima, wenn das ganze tumorige Finanzsystem weltweit zusammenbricht. Die ständigen Symptombehandlungen des todkranken Finanzsystems sind lächerlich - wir brauchen ein Paradigmenwechsel und darauf aufbauend ein Wirtschaftssystem, das auch dann funktioniert, wenn es NICHT wächst, das die gemeinsam erwirtschafteten Güter endlich gerecht verteilt, das dem Menschen dient statt umgekehrt. Das wird sowieso kommen, also warum nicht jetzt gleich? Statt dauernd neuen technischen Unsinn zu produzieren sollten wir unsere Gehirne mal damit befassen, ein Menschen gerechtes Zusammenleben zu bewerkstelligen. DAS wäre wirklich mal ein Fortschritt, der echte Lebensfreude verursacht - im Gegensatz zu den Konsumartikeln und des Dummsehens im TV, die die immer tiefer werdenden Gefühle der Sinnlosigkeit in diesem System versuchen zuzudecken.

@reality check

Ich denke nicht, dass man das so stehen lassen kann. Die Spanier und Iren leiden tatsächlich unter der Bankenkrise, für die Griechen stimmt das schlicht nicht. Natürlich habe auch deren Banken Probleme, die sind aber vorallem durch den Schuldenschnitt entstanden, also dadurch, dass Griechenland seine Schulden nicht mehr zahlen konnte und man einen "freiwilligen" Verzicht akzeptierte. Ursprünglich ist Griechenland aber nicht pleite, weil sie marode Banken haben (das ist die Folge, nicht die Ursache), sondern weil sie weit über ihren Verhältnissen gelebt haben: wer nur auf Pump lebt, keine Gegenwerte hat und sich einen überdimensionalen Staatsapparat, 15 Monatsgehälter für Beamte und Angestellte etc leistet, ohne dass es gegenfinanziert ist, der geht halt unter.

"Die Griechenlandlüge", die gestern im ZDF kam, war da sehr erhellend. Daher: Griechenland fallen lassen und die Forderungen abschreiben. Nur sollen die die nächsten 100 Jahre nicht kommen und irgendwas wollen!

Gelder geben, die den Namen Marshall-Plan verdienen

Der Marschallplan hat uns geholfen, aus der Asche wieder aufzuerstehen.

In Griechenland ist aber eine vollkommen andere Situation. Das Problem sind nicht zerstörte Strukturen.
Das Problem sind reichlich vorhandene schlechte Strukturen, Steuerhinterziehung, Misswirtschaft, Korruption, Vetternwirtschaft, ...

Da Geld reinpumpen heißt Geld verbrennen.

Griechenland muss sich strukturell neu erfinden, braucht Übersicht und Kontrolle und schlankere und dennoch effiziente Strukturen.

WEnn das geschafft ist oder wenigstens in Aussicht steht kann man Geld reinpumpen, also wenn man Grund zur Annahme hat, dass diese Gelder dazu führen, dass Griechenland in absehbarer Zeit wieder auf eigenen Beinen stehen kann.

Solange das Geld nur irgendwo versickert, damit keine Perspektiven geschaffen werden und bei den Menschen nicht ankommt ist es zum Fenster rausgeworfen.

Wenn die Griechen diese Reformen nicht schaffen gibt es - leider - nur die Option "zusammenstürzen lassen und neu aufbauen".

Der EURO - ein einziger Reinfall

Man hatte es sich anfangs so rosig vorgestellt - wie schön wäre es doch, nicht mehr wechseln zu müssen... was man damals aber auch nicht wechseln konnte, war, dass es keinen definitiv richtigen Überblick über die Eurofähigkeit eines Mitgliedes gab. Vielleicht hätte man noch warten sollen, bis ein wasserdichtes Konzept ausgearbeitet worden war - inklusive Plan B - bei Scheitern der gemeinsamen Währung. Griechenland war nie eurofähig, das wurde nur vorgegaukelt und man ist damals in aller Euphorie drauf reingefallen. Was nützt es, wenn eine Regierung den Euro möchte, das Volk aber nicht ? So eine Regierung kann nicht bestehen und scheitert. Dann kostet der Gyrosteller demnächst nicht mehr 6,80 EUR, sondern wieder 6,80 DM - nur einfach das Zeichen neben den Zahlen tauschen - so wie es beim EUR auch gemacht worden ist.

Schluß ! mit Schrecken - statt ein Schrecken ohne Ende

Solidarität im falschen System kann niemanden weiterhelfen.

Aber das Falsche System sehen die Etablierten Sitzplatzinhaber nicht ein (Politiker sollten ein System GESTALTEN, das nachhaltig ist; und nicht an einen absehbaren Zerfall des Systems festhalten).

Deshalb wird nur das Schicksal weiter helfen, die Troika nach Griechenland im Juni reisen, feststellen, dass die Verhältnisse sich geändert haben, die Sparpakete nicht eingehalten werden, und dann ist Schluß. Vielleicht wird man zwischen Griechenland und Europa eine Vereinbarung treffen, oder einfach an die Wand fahren.
Im Juli oder August bricht dann der Markt zusammen. Und fertig ist die Illusion, man könne mit diesem System weiter kommen.

Deutschland mag hier von den Zahlen der Riese sein, aber bei uns ist das Schändliche des Systems ja auch schon angekommen.

Erkläre man den Millionen (!) Niedriglohnarbeitern, Zeitarbeitern und Hartz Vier Sklaven mal den Sinn dieses menschenverachtenden Unsinns.

Versagen der EU

Der Scherbenhaufen bedeutet ein Versagen der EU und dort vor allen Dingen, der in der EU so mächtigen Länder wie Deutschland und Frankreich unter Sarkozy.

Die EU ist auf dem Auge der sozialen Bedürfnisse der Bevölkerung blind. Die Weisheit des Sozialstaatsprinzips des deutschen Grundgesetzes hat sie nicht erreicht. Dafür wäre die Einsicht erforderlich, dass es Menschen gibt, die eben keine Arbeitsplätze besetzen können, die es gar nicht einmal gibt. Aggressiv aber sollen die Leidtragenden des Versagens der Mächtigen in Wirtschaft und Politik aber abgestraft werden. Agenturen für Arbeit oder JobCenter in Deutschland mit zu wenig Sperrzeiten bekommen auf Geheiß der Arbeitsministerin von der Leyen gar Nachhilfeunterricht in sozialer Kälte.

Nicht anders ergeht es den Griechen: Wer sich nicht helfen kann, soll sich gefälligst am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Derweil werden über die Eurokredite nur die reichen und mächtigen Gläubiger bedient.

@maschmi78

Entschuldigen Sie aber das kann ich so nicht stehen lassen. Was in Irland passierte und passiert kann ich nicht sagen. Jedoch kann ich gut über Spanien brichten, da ich seit einiger Zeit hier lebe und arbeite. Das Problem in Spanien sind nicht die Banken! Nein! Das Problem ist unter anderem in der struktur der Ausbildung zu suchen. Als der Immobilienbau boomte, sind alle auf diesen Zug gesprungen. Kaum einer ging studieren. Eine Ausbildung, wie wir sie in D. haben gab es hier nicht. Langsam wird sie zwar eingeführt, jedoch lässt sie weiterhin zu wünschen übrig. Die Arbeitslosigkeit kommt nicht von irgendwo her. Die ist hier sogar höher als in GR. und auch schon vor beginn der Krise.

Wenn Griechenland austreten wollte oder müsste

werden bestimmt andere folgen.
Es ist schade um eine eigentlich schöne Idee, die Europa und Euro eigentlich sind oder mal waren.
Nur: Früher gab es die Begeisterung, aber es fehlte an Umsicht. Außerdem hat niemand die Regeln befolgt - auch Deutschland nicht, hier sind die Griechen nicht die Einzigen. Wenn jeder das getan hätte, hätten wir kein so großes Problem.
Heute fehlt es aber sowieso an Begeisterung für die europäische Idee (zu Mindestens wenn ich die Meinungen hier im Forum sehe, wo es nur noch um "Teuro" und "Spielgeld" geht).
Warum? Die "Nie mehr Krieg" Generation, die noch von Europa begeistert war, tritt allmählich ab (Helmut Kohl usw., er tut mir irgendwie leid, bei dem was er sehen muss, obwohl ich nie ein großer Fan war).
Wenn es den Rückhalt nicht mehr gibt, wird das Ganze ohnehin auf Dauer nicht zu halten sein.
Von mir aus soll es die Mark wieder geben. Aber dadurch wird auch nicht alles eitel Sonnenschein. Die Niedriglöhne z.B. werden m.E. dadurch nicht verschwinden.

Die Griechen sind nur Symptom eines vitalen Systems.

Es scheint allgemein üblich der Krise mit Griechenland ein Gesicht geben zu wollen (wahlweise den anderen GIIPS-Staaten), den mangelnden Sparwillen zu kritisieren obschon dort nackten Menschen in die Taschen gegriffen würde.
Dabei werden in den sogenannten "Mainstream-Medien" nur immer wieder auf Symptome eines großen ganzen aufgezählt, praktisch die Gesichter der Krise zur Ursache der Krise selbst hochstilisiert; das Wirtschaftssystem ist das Virus, Private Banken und ein krankhaftes Zinseszins-System sind die DNA der Krise.
Das auf begrenzten Raum nichts ewig wachsen kann ist eigentlich eine Binsenweisheit, für Geld scheint dies paradoxer Weise nicht zu gelten. Symptome hiervon sind jene Sprechblasen die "Wachstum" und "sparen" in einen queren Zusammenhang stellen und mich stets an ein Jenga-Turm erinnern: klar ist es eine Zeitlang möglich, doch wird es eine immer kippeligere Angelegenheit, und der Umsturz ist vorhersehbar.

Es ist aber auch...!

Es ist beschämend, dass das griechische Volk frei gewählt hat. Und dann wählt das Volk auch noch gegen den Willen der Eurokraten, Eliten und Finanzmärkte (wenige Superreiche).

Und die Medien bedienen sich der Enttäuschung der "Märkte" als Gradmesser der Wahlen in Griechenland und Frankreich. Anstatt die Wahlen zu respektieren, wird ein Bild vermittelt, dass sich die Wähler verwählt haben. Aber vielleicht bekommen die Griechen im Juni nochmal die Chance, über ihre "Fehlwahl" nachzudenken und dann ihr Kreuz gefälligst da zu machen, wo es den "Märkten" hilft.

Man fragt sich wirklich, was

Man fragt sich wirklich, was für Gecken auf der Welt gegenwärtig das Sagen haben: Einzig in Island erblickt man Licht am Ende des Tunnels, weil dort das Volk die Haftung für den Bankenunfug abgelehnt hat; aber sonst von Portugal über Griechenland bis hin nach Irland und Weißrussland machen die Möchtegernstaatsmänner zuerst gewaltige Schulden, anstatt entweder die Ausgaben zu senken, dem Staat neue Einkünfte zu erschließen oder schlicht die Steuern zu erhöhen; um dann, wenn das Ende der Fahnenstange erreicht ist bei Schröpfvereinen wie dem IWF betteln zu gehen; diese vorordnen dann den zahlungsunfähigen Ländern eine Rosskur, welche dem Staat seines letzten Besitzes beraubt, die Volkswirtschaft schwer schädigt, das Volk verarmen läßt und zu inneren Wirren bis hin zum Bürgerkrieg führen. Dies alles bloß, um dann am Ende doch einen Staatsbankrott, machen zu müssen und fortan mit gegebenen Mitteln zu wirtschaften: Denn kein Volk wird sich dauerhaft der Zinsknechtschaft beugen…

Abstieg vom Olymp

Griechenland stehen schwere bevor, ob mit oder ohne Euro.
Das ganze Volk leidet darunter, daher wundern mich die Wahlergebnisse nicht. Eine Lösung ist nicht in Sicht, daher sollten Europa grundsätzlich über eine Wertanpassung des Euro nachdenken. Und zwar in dem Umfang, dass die anderen Länder auch ihre Schulden zurückzahlen können. Zudem müsste eine zentrale Stelle in der EU die Kredite einzelner Länder genehmigen und die Gesamtschulden eines auf ein ganz niedriges Niveau begrenzt werden.

Sind die Griechen wirklich pro Europa?

In Wirklichkeit sieht es doch so aus, daß sie "pro europäischen Geldsegen" sind! Denn damit haben sie gut gelebt!
Aber man will hier in den Medien natürlich eine "pro Europa Philosophie" draus machen, um die Wirklichkeit zu verschleiern und, auch in D, etwas darzustellen, was es in dem Maße gar nicht gibt.

werden folgen. Die Probleme und die Mentalität der Völker sind ähnlich. Wenn z.B. die Spanier sehen, dass es für GR auf Grund des Wahlergebnisses eine Aufweichung der Sparananstrengungen gibt, dann gehen die Spanier auf die Strasse und fordern das gleiche Recht für sich ein. Die Einführung einer gemeinsamen Währung wäre das Ende der Kette vereintes Europa gewesen, aber den Euro holterdiepolter ohne Hirn einzuführen, das war poltische Blindheit. Es hat genug Warner gegeben, die genau dieses Szenario vorhergesagt hatten. Mundtot und ignoriert wurden sie. Das olk wurde erst gar nicht befragt. In D hat es nie eine Mehrheit an Befürwortern des Euros gegeben. So elementare Entscheidungen kann man nicht ohne Volksbeteiligung treffen.

Unverschämte Berichterstattung

Ich bin weder Grieche, noch habe ich griechische Wurzeln und meine Bezüge zum Land bestehen ausschließlich durch mein Philosophie-Studium und meine bruchhaften Altgriechisch-Kenntnisse.

Dennoch finde ich die augenblickliche Haltung vieler deutscher Journalisten, leider auch gerade der Tagesschau, aber auch anderer Medien, sowie die Haltung der konservativen als würdelos und unverschämt, gleich der Hyäne über dem Kadaver.
Es ist bezeichnend, dass gerade ein FDPler bessere Worte trifft, als vor kurzem ein Kommentator der Tagesschau. Es ist bezeichnend, dass außer den Konservativen jeder den Schuss gehört hat, den Warnschuss gegen jeden, der sich versucht als Herr aufzuspielen.
Das Volk hat frei gewählt, zu einem Zeitpunkt, der nicht besser hätte sein können - denn gegen ein Volk regieren können nur Diktatoren und Despoten.

Man sollte bei allen gerechtfertigten Forderungen auch mal berücksichten, was man da gerade anstellt.

Das Video über die "Griechenland-Lüge " im ZDF

ist sehr empfehlenswert. Es veranschaulicht deutlich die ganzen Missstände. Die Wahrheit war damals nicht erwünscht. Alle Politiker, welche absichtlich weggesehen und alle Warnungen ignoriert haben, müssen bestraft werden.
Die Zustände in Griechenland sind noch viel schlimmer, als ich gedacht habe. Die Staatsmacht gehört den Oligarchen und Superreichen. Diese wissen gar nicht mehr, was sie mit dem vielen Geld anfangen sollen, währenddessen der Großteil der Bevölkerung in tiefste Armut versinkt. Deshalb muss nach Möglichkeiten gesucht werden, wie Griechenland es schafft, die Macht den Reichen zu entreißen und sie wieder dem Staat zuzuführen. Außerdem ist es doch klar, dass sich in einem Land, in dem weder Staats-Finanz- noch Verwaltungswesen funktionieren, auch keine Investoren finden. Hier muss unbedingt angesetzt und Strukturen verändert werden. Sparmaßnahmen alleine reichen bei den vielen Problemen nicht aus.

Sind die Griechen, also deren Parteien, wirklich pro Europa?

Oder sind sie nicht einfach nur "pro europäischen Geldsegen"?
Denn damit haben sie gut gelebt!
Hier wird aber dieses praktische Ziel umgemünzt zu einer Philosophie!
Damit wir wohl hehrer Gefühle beseelt nicht merken, wie wir in den Abgrund fliegen - oder weiterzahlen!
Die Bauchlandung kommt trotzdem, dann aber hart für alle, vor allem die Geberländer, die das nicht verdient haben. Man könnte das EU- und Euro-Getue bald Psychoterror nennen.

wenn die Politik weiterhin nichts gegen die Finanzmärkte übernimmt. Im Grunde ist es doch so, dass sich die Staaten seit 2008 massiv verschuldeten um die Banken, die sich selbst in die Grütze geritten hatten, zu retten. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Versprechungen der Politik, die Banken an die Leine zu nehmen, damit sich so etwas nicht wiederholt. Was ganz konkret hat denn die Politik seit dem getan? Antwort: NICHTS!! Es wird Zeit, dass die Verursacher und Profiteure der Krise endlich zur Kasse gebeten werden. Es ist leider auch so, dass die ganzen Hilfsgelder an GR nicht GR zugute kam, sondern es wurden die Banken bedient. Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Die Politik muss handeln - so oder so - und das schnell.

Wertanpassung?

ganz entschiedener Einspruch Euer Ehren!

Der Wert unserer Währung wird (ob gerechtfertigt oder nicht) momentan eh schon laufend nach unten angepasst (--> sinkende Relation zum Dollarkurs).

Unsere mitteleuropäischen Volkswirtschaften sind ohnehin schon durch all die Luftbuchungen und Bürgschaften für marode Volkswirtschaften belastet.

Das können wir vielleicht noch wegstecken; wenn sich alle anstrengen, ganz bestimmt.

Aber willkürlich den Wert unserer Vermögen manipulieren, nur weil das eine oder andere Land nicht sparen kann oder will, geht dann doch zu weit.

"Wertanpassung" klingt harmlos und nett. Sie vernichten damit die Lebensleistung einer breiten Bevölkerungsschicht - nicht nur einiger Spekulanten.

Da können Sie auch gleich eine Währungsreform durchziehen zum jedem zum Start 10 Ningi zahlen.

Das hatte die Generation unserer Eltern schon mal. ich möchte das nicht erleben.

Banken sind die Buhmänner...?

Man kann es sich ja so einfach machen:

Die Banken stecken sich die Taschen voll sollen daher mal schön für die Krisenbewältigung zahlen. Ach ja, wie einfach ist doch die Welt!

Was sich so populistisch unter's wenig informierte Volk bringen lässt und den Zeitgeist trifft, sollte vielleicht einmal näher betrachtet werden:

Banken vergeben Kredite, weil diese gebraucht werden. Von Privatleuten, Unternehmen und Staaten! Und wenn die Wirtschaft läuft, ist alles schön.

Aber wehe dem, der Schuldner übernimmt sich. Dann ist natürlich IMMER die Bank schuld, weil der Schuldner ja grundsätzlich ahnungslos ist.

Würden Banken soviel verdienen, wären deren Kurse durch die Decke geschossen. Stattdessen Kursverluste zwischen 70% und 95%, also bitte, wo soll denn da der Reibach sein???

Die Wahl in GR zeigt eindeutig: Das Volk will Chaos und Vertragsbruch. Von Aufbruch und "Jetzt-Packen wir's" keine Spur.

Also bitte: Man bekommt, was man bestellt.
Raus aus EU + Euro, koste es uns, was es wolle.

@natal-45

Sind die Griechen wirklich pro Europa? Die Frage ist gar nicht so klar zu beantworten. Der Gedanke an Europa evtl. schon, aber zum Euro wurde doch das Volk in den wenigsten Staaten befragt. In den wenigen Ländern wo es dazu eine Volksbefragung gab, wurde so lange abgestimmt bis das "dumme" Volk endlich dafür war.

Wir dürfen den Griechen als Menschen jetzt nicht alles schlechte unterstellen. Das Land haben die Politiker in die Grütze gefahren; durch den Euro lockte billiges Geld. Die wenigsten Griechen haben da persönlich profitiert. Sicher, die Politiker wurden gewählt, aber ich denke, dass das genauso abläuft wie bei uns. Vor den Wahlen wird etwas anderes erzählt, was dann nach den Wahlen gemacht wird, das hat mit den Wahlslogans dann nichts mehr zu tun. Z.B. Mehrwertsteuererhöhung - SPD im Wahlkampf dagegen, CDU wollte +2%! Nach der Wahl kam die Mehrwertsteuererhöhung um 3%.
Es sollte zu den Sparmassnahmen in GR eine Befragung des Volkes erfolgen.

@ Komissar

Ne, ne so einfach ist das nicht. Die Banken haben sich in 2008 selbst verspekuliert. Ausglöst wurde das ganze durch die Immobilienblase in den USA. da wurden Ramschhäuser überfinanziert. bei der Kreditvergabe wurde da auch nicht so genau hingeschaut ob sich die Leute den kredit überhaupt leisten konnten. Konnten die Leute die raten nicht mehr zahlen, zogen sie einfach aus und die Bank saß auf einem total überbewerteten Haus, das keiner wollte, und auf den Schulden.

Banken müssen genau prüfen, ob der Schuldner kreditwürdig ist. Zum Schuldgeschäft gehören immer 2.
Das Volk will bestimmt keinen Vertragsbruch, denn das Volk hat die Verträge nicht unterschrieben. Das war eine nicht gewählte Zwischen-Übergangs- oder auch Untergangsregierung. Ich bin auch sauer über die Politiker in GR, aber doch nicht auf das Volk. Die haben nämlich genauso viel Einfluß auf die Politik wie wir. Nämlich bis auf ein kreuz alle 4 Jahre - KEINEN.

Wozu braucht Griechenland eine Regierung?

Wie wäre es mit ein Volksentscheid?

Wie man sieht ist eine Regierung in problemfällen zu nichts nütze, außer sich mit Steuergeldern die Taschen voll zu stopfen.

Wenn das Volk gut Wirtschaftet fällt die schlechte Regierung kaum auf, aber wehe dem Volk geht es schlecht, dann sieht man wozu man eine Regierung braucht.

Wenn du dich auf die Regierung verlässt, bist Du verlassen.

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