Kommentare

Wachstumsgipfel war doch schon im Januar

Merkel hatte doch schon im Januar mit den Regierungschefs einen Startgipfel zum Wachstumsprogramm in der EU berufen.
Jetzt werden die müden Leute der EU Kommission und der Herr Van Rompuy auch schon wach???
Gratulation!

Politiker

Die Typen, die es über 30 Jahre ihren Bürgern immer mehr Geld aus der Tasche zogen, und es (z.B. um ihrer Wiederwahl willen) trotzdem nicht schafften ohne Schulden auszukommen, wollen nun noch mehr Geld zum Umverteilen abgreifen.

Hier wird NICHTS ANDERES ALS SOZIALISMUS gepredigt.

Sollen mehr Straßen gebaut werden, deren Unterhalt nicht finanzierbar ist?
Oder wie wär's mit dem Aufbau einer "High-Tech-Industrie" a la Photovoltaik in Ost-D, die dann für immer alimentiert werden muss?

Die Lehre, die aus der Verschuldungspolitik zu ziehen ist, ist doch die, dass die Menschen Geld besser einzusetzen wissen als Politiker.
Wir brauchen nicht mehr sondern weniger staatliche Bevormundung und Umverteilung.

Der Staat hat sich um vernünftige Rahmenbedingungen zu kümmern und nicht nach maximaler Enteignung der Bürger zu streben. Dazu gehört z.B. eine Finanzmarttransaktionssteuer, um den Kapitalismus zu zügeln, der sich als beste aber nicht perfekte Wirtschaftsform erwiesen hat

Zitat "Natürlich achten wir

Zitat
"Natürlich achten wir auf die Sorgen unserer Bürger. Aber wir haben die Pflicht, ernsthaft und konsequent zu sein."

"Wir"?
"unserer Bürger"?

Was hat denn Barroso mit Griechen und/oder Französen zu tun?

Griechen und Französen habe doch ihre Vertreter/Polikern/Regierungen, oder etwa nicht mehr?

"ernsthaft und konsequent"?

Ach so..., deshalbt verfallen sie im Panik, nach dem es in nur 2 demokratischen Wahlen "Wechselkurs" gibt?

Im Würgegriff des Euros

Man kann nicht sparen und gleichzeitig Konjunkturprogramme auflegen. Das passt nicht zusammen, wenn man es ernst meint und nicht nur ein paar Nebelgranaten zur Beruhigung der Massen werfen möchte. Die Stimulierungszahlungen, die erforderlich wären, um das europäische Wirtschaftsdesaster auch nur etwas einzudämmen, sind zudem so riesig, dass sie schlicht unfinanzierbar sind. Nein, Reformen müssen von den Ländern selbst ausgehen. Sie müssen ihre Wettbewerbsfähigkeit wieder zurückerlangen. Dies bedingt, solange wir den Euro als gemeinsame Klammer haben, eine Neuausrichtung der Sozialsysteme. Deutschland ist diesen Weg bereits vor Jahren gegangen. Doch zu einem ähnlichen Weg fehlt in Südeuropa der Wille und die wirtschaftspolitische Grundeinstellung. Und damit ist diese Option zum Scheitern verurteilt. Was bleibt ist der Bruch mit dem Euro. Er ist der Würgegriff, der die Südländer in Unfreiheit hält, da er jegliche Anpassung der Währung verhindert. Ohne den Euro gäbe es diese Krise nicht.

So So

Unsere Politiker lernen schnell...

...aus den schlechten Wahlergebnissen für die Amtsinhaber in Frankreich und Griechenland, bald auch Spanien und Portugal.

Also werden wieder wahnwitzige "Wachstums"-Programme geschmiedet die nur halb so viel bringen, wie sie an Staatsschulden hinterlassen werden. Aber egal, es ist quasi immer Wahlkampf und es ist viel wichtiger bei den nächsten Wahlen ein par % zu gewinnen als das unser Land in 20,30,40 Jahren mal besser da steht.

EU beruft Gipfel zu Wachstumsprogramm ein ..

---------------

In diesen schweren Stunden des Verzichts , für Alle ,

und, Achtung: Es kommt noch schlimmer ,

ist die Einzige Rettung das SPAREN ,

d.h. , d. Sparschraube muß noch stärker angezogen werden, Renitenz ist schon im Keim zu zerschlagen ,
nur auf einem soliden Sparsockel ist ein zukünftiger
Aufbau wieder möglich .

Die Spar-Dekade wird mindestens 20 Jahre dauern ,

i.d. Looser-Ländern 2 Generationen , damit müssen sich d.Völker abfinden .

Als 1. Sparnummer sollte d. EU bei sich beginnen:
Die Agrarsubventionen f.d.Bauern um die Hälfte kürzen,
macht 27 mrd p.a. ! Das ist doch schon eine
Hausnummer !
Und so weiter u. so weiter , querbeet m.d. Rasenmäher !

@ Ron777 - Kann man nicht???

Sie schreiben:
"Man kann nicht sparen und gleichzeitig Konjunkturprogramme auflegen."

Doch, das würde schon gehen, aber nicht mit unseren Politikern.
Die müssten dafür nämlich Steuern erhöhen, dann ginge es sogar ohne Neuverschuldung!

Zu der Griechenland Diskussion

Wenn man sich so die Kommentare durchließt, kann man durchaus behaupten, dass der Springer-Verlag doch eine Reife Leistung vollbracht hat.

Die ausufernde Staatsverschuldung ist europaweit auf das Konzentrieren von Geld bei Wenigen zurückzuführen. Die extreme Zinslast, durch die hohen Renditen der Geber und ettliche andere Gründe haben dazu geführt. Finanzkrise, Deregulierung, Spekulation usw. Sicher kommt auch die das "Leben auf Pump" seitens der Saatshaushalte dazu. Man schimpft aber, wie so oft auf die Falschen. Die Regierenden scheinen auch eher an ihren Lobbygruppen und sich selbst interessiert zu sein, als an einer Lösung.
Insgesamt gleiches Spiel, wie schon hunderte mal in der Geschichte.

Kommentarefunktion wurde leider geschlossen bei dem Griechenlandartikel, passt hier aber acuh)

@ Hart aber Wahr

Hmm irgendwie scheinen Sie in einer anderen Welt zu Leben.
Die jetzigen Probleme bestehen doch vorallem wegen Deregulierung und Geldkonzentration.

Ok vieleicht meinen Sie, dass es einen Sumpf an gesetzen und Vorschriften gibt, die keiner mehr überblickt und wichtige Dinge wie Regulatoren des "Finanzmarktes" abgeschafft wurden / bzw nie eingeführt. Oder Arbeitseinkommen höher besteuert sind als Kapitaleinkommen. Wenn dem so ist stimme ich zu.

Aber immer das Wort Sozialismus durch den Raum zu werfen versteh ich wohl nie.

Blasenwachstum

Was ist, was eine Blase zur Blase werden lässt?
Wachstum.

(Alles was ist, war irgend wann nicht.
Vermutung: Alles was ist, wird irgend wann nicht mehr sein.)

Kann also Wachstum etwas anderes, als Blasen machen? (Vergängliches vergrößern)

Andere Lösungen sollten in Betracht gezogen werden!

Kann die Politik nicht mal

Kann die Politik nicht mal ehrlich und realistisch mit den Themen umgehen.

..Einflussnahme seiner Bürger.

Verschuldungspolitik beweist: Bürger haben niemals Einfluss und Verschuldung bringt keinen fortschrittlichen Nutzen. Angehäufte Schulden dieser Dimension sollten u.a. ein gutes Bildungsystem, beste Infrastruktur, beste Kulturverwirklichung und erfolgreiche Familienpolitik als Ergebnis darstellen. Das Ergebnis sieht bekanntlich anders aus.

Die Idee, den Kapitalismus zügeln zu können und ihn „als beste aber nicht perfekte Wirtschaftsform“ zu bezeichnen, zeugt von schwammigen Wirklichkeitsvorstellungen. Die Annahme, das Politiker Kapital in der Hand hätten ist noch dazu nicht richtig, wie auch die Enteignung der Bürgers durch den Staat als Sozialismus zu bezeichnen, beweisst die Unkenntnis über das Eine, wie das Andere.

Enteignung der Bürger kann es gar nicht geben, weil der Bürger gar nicht besitzt. Der Bürger arrangiert sich mit der gesellschaftspolitischen Entwicklung, mit der Macht des Geldes, das er ebenso wenig besitzt.

Einfacher Opportunismus!

Es gibt große Unterschiede

Es gibt große Unterschiede bei den Einkommen. Aber warum? Warum ist Apple so erfolgreich und andere Firmen geht den Bach runter? Es ist gut, daß es diese Gefälle gibt. Denn es hat eine steuernde Wirkung. Nur leider sind viele Menschen resistent gegen Veränderungen. Als Konsument will man immer das Neuste und Beste, aber als Arbeiter ist man unwillig weiterzulernen.

Was wir brauchen sind Strukturreformen. Höhere Flexibilität. Es muß leichter werden von einem Beruf in einen anderen gefragten Beruf zu wechseln ohne erst jahrelang lernen zu müssen. Durch mehr Wettbewerb werden die Preise für Produkte sinken und gleichzeitig wird die Produktion wettbewerbsfähiger im Vergleich mit z.B. China. Wenn die Arbeitslosigkeit sinkt, werden die Löhne steigen.

Wer Apple den Erfolg nicht gönnt, der darf kein iPhone kaufen. Wer Bertelsmann die Milliarden nicht gönnt, darf kein DSDS gucken, usw...

Über die Reichen schimpfen, aber deren Produkte kaufen wiederspricht sich.

Solang die Reichen, vorallem Ultra-Reichen..

...nicht höher besteuert werden, behaupte ich einfach mal das dies von den amtierenden Politikern nicht gewollt ist oder zumindest, dass diese nicht die Macht dazu besitzen und nur Marionetten einer mächtigeren, kälteren Gruppierung sind...die Macht liegt schon lange nicht mehr beim Volke !

Investieren und Sparen, wie geht das?

Die Investitionen zur Ankurbelung der Wirtschaft sollen also nicht auf Kosten der Sparanstrengungen gehen?
Da darf man gespannt sein, ob dem Geblubber auch Taten folgen.

Für die zusätzlichen 10 Milliarden der Investitionsbank wird man also nicht die Hand bei den Zahlern der EU aufhalten, sondern vorhandene Mittel umschichten? Da böten sich doch die ausufernden Subventionen an, die die EU ausschüttet, vor allem in die Landwirtschaft.

Wir freuen uns schon darauf, dass die EU den Großgrundbesitzern das öffentliche Zubrot streicht und wollen dann Barroso preisen.

Darstellung: