Kommentare

keine tumore

bitte keine wachstums-tumor vergleiche, das ist unsinn. ewiges wachstum ist möglich, realistisch, gesund und vor allem auch notwendig, sie wollen ja natürlich morgen mehr als heute und sie kriegens auch, weil wir mehr menschen werden und effizienter produzieren dank des fortschrittes.

@schlumel

Sie lassen sich nicht von Fakten stören oder? Der deutsche Staat hat bislang von den Hilfsleistungen an andere profitiert!

Und in der Tat, 300€ Spritkosten, weil Sie sich ein Haus bauen, was sie sich anscheinend nicht 100%ig leisten können, und nicht verkaufen wollen, ist das ein ziemlich privates Problem. Oder wenn Sie es sich leisten können, dann jammern Sie hier auf nahezu alpinem Niveau...

ewiges wachstum ist möglich?

Alles klar, mit sinkenden Bevölkerungszahlen in Europa, begrenzten Ressourcen weltweit, seit 20 Jahren sinkenden Reallöhnen in Deutschland ist für die Reichen auf dieser Erde "unbegrenztes Wachstum" möglich. Die Wählerschaft der Bundestagsblockparteien ist sicher mit diesem Märchen zufriedenzustellen. Realisten, die mit täglicher Arbeit ihr Geld verdienen möchten, sehen dies anders.

@tachuch

"sie wollen ja natürlich morgen mehr als heute und sie kriegens auch"

Nach der Motto "nie satt werden"?

"weil wir mehr menschen werden"

WIR??? Habe ich da was verpasst?

"und effizienter produzieren dank des fortschrittes."

Und wer soll denn bitteschön die ganzen "Produkten" die wir "effizienter produzieren" noch kaufen? Denn "wir" werden überhaupt NICHT "mehr" (und haben ja schon "alles").

Außerdem hat dieses "effizienter produzieren" Millionen von Arbeitsplätzte gekostet, "dank des forschrittes".

Da muss man sich ja fragen, "Forschritt" FÜR WEN?
Bestimmt nicht für die Millionen Arbeitslosen und auch nicht für die Millionen Tagessklaven die dieses "effizienter produzieren" ermöglichen.

Oder träumen sie davon, diese "effizienter" produzierte Produkte an den restlicher 6 Milliarden Menschen zu bringen?

Neue Statistiken werden gewünscht

Es kommt ja bestimmt auch wieder die Lobhudelei auf die vielen neuen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse. Nur zur Erinnerung: Die Sozialversicherungspflicht beginnt bereits bei einem Einkommen von 401.- Euro. Das wird aber gern verschwiegen. Und in diesem Licht betrachtet, würde die Statistik andere Werte generieren.

Die "Agentur für Arbeit" . . .

dürfte bei ihren guten Zahlen auch davon profitieren, dass Leute, die keine Leistungen der AA mehr beziehen sich diese "Agentur" und ihre recht dürftige Arbeit für den Arbeitssuchenden irgendwann nicht mehr antun möchten, sich dann nicht mehr arbeitssuchend melden und aus der Statistik rausfallen. Egal wie sehr man Arbeiten möchte; für manche Sachen ist man einfach nicht blöd und abgebrüht genug.

@schlumel: Wo ist die Wahrheit geblieben

Ihre Beobachtung ist wohl richtig, aber sie steht im Widerspruch zum Mainstream und zum Credo der Politik. Ähnlich der gefühlten Inflation oder der eher kälteren Temperaturen im letzten Jahrzehnt, will man das Volk von Preisstabilität und Klimakatastrophe überzeugen.

Tatsächlich gehen die Reallöhne seit 25 Jahren (1987) zurück. Die Familien in der BRD haben sich inzwischen völlig der Hetze nach dem Geld verschreiben müssen - oder wollen es z.T. so, weil es ihnen seit Jahren von allen Seiten eingetrichtert wird. Der Familienverband als Lebensform und das Leben mit Kindern stirbt aus.

Wo sind eigentlich die kritischen Stimmen?
Die Gewerkschaften versagen völlig, biedern sich bei den Mächtigen an und verpulvern ihre Kräfte im sog. Kampf gegen Rechts statt für die Werktätigen zu kämpfen. Die Universitäten und Forschungsinstitute sind staatlich finanziert z.T. beamtet. Wer hier Karriere machen möchte hält lieber den Mund.

Schlumel, nur in den Foren kann noch die Wahrheit geäußert werden.

SUPER ! Andere Länder sollten

SUPER ! Andere Länder sollten sich ein Beispiel nehmen und ebenfalls die Schröder Agenda 2010 durchführen, von der jetzt Merkel profitiert. Jetzt noch die Staatsausgaben kürzen auf das Niveau der Einnahmen ( d.h. keine neuen Schulden machen ) und die Lage ist perfekt !

Schön gerechnet, ...

aber mich würden mal die Zahlen derjenigen interessieren, die keine Arbeit haben und nicht in irgendwelchen Maßnahmen zur Arbeitslosenstatistik - Schönfärberei stecken und somit natürlich nicht erfassten Menschen. Was nützt mir eine solche Arbeitslosenquote, wenn sie eh nicht korrekt ist und nur irgendeinen Eindruck erzeugen soll ??? Für die doofen unter uns ???
Diese Zahl soll uns wohl Stolz machen oder uns glauben lassen, dass es uns super geht. Was soll das eigentlich ???

Information kann es wohl nicht sein.
Soll wohl eher eine Desinformation sein.
Für mich ist das Regierungspropaganda vom feinsten.

Wer es glaubt

Arbeitslosenzahlen gesunken.....ha ha
Immer mehr Zeitarbeiter .400 euro jobs ,und alle fallen Sie raus.Sie werden nicht mit gezaehlt.
Spritpreise bei 1,75euro .Wer kann noch auf arbeit fahren.

@ FKassekert - Bitte lesen !!

Sie schreiben:
"Wo sind die Hratz-IV Empfaenger, die sind ja auch ohne ARBEIT?
Wo sind die ueber 58-jaehrigen und seit ueber einem Jahr Hartz-IV?
Wo sind die .....
Wo sind die .....
Wo sind die ....."

Die genauen Zahlen kann jeder nachlesen der nicht zu bequem dazu ist.
Und zwar hier:

http://statistik.arbeitsagentur.de/

Dort finden Sie in dem jeweils aktuelen Monatsbericht auf über 80 Seiten jeden Hartz4-Empfänger (1 Million weniger als 2006 und 260.000 weniger als vor einem Jahr) und Aufstocker und Über-58-jährigen usw......
Leider meckern immer die Leute am meisten die sich am wenigsten selbst über die Fakten infomieren wollen.
Man könnte ja fetstellen dass die eigenen Vorurteile alle falsch sind ??

Die Agentur für Arbeit?

Hat keine Arbeit, vergibt keine Arbeit, ist unprofessionell und müßte eigentlich "Argentur fürs Schummeln" heißen.
Das alles liegt nicht an den dort Beschäftigten, sondern ist politisch so gewollt.
Erst die tolle Meldung "es ist doch alles nicht so schlimm" und dann die nächste "Wohltat" für die, die eh nix haben in Form von Betreuungsgeld was sie nicht behalten dürfen, weil nur Reiche in der Lage sind ihre Kinderchen auch zu Hause ordentlich zu erziehen, usw., usw.
Wir sollten Schutzbrillen tragen - bei dem vielen Sand, den sie uns in die Augen streuen.

Lustig

Wer fällt denn immer noch auf die Statistikschmierei rein? Wir wissen alle, dass viele Leute trotz Vollzeitbeschäftigung noch nebenbei Sozialhilfe beziehen müssen. Egal, ob Studenten, Rentner oder Vollzeitbeschäftigte, alles wird immer teurer und das Geld ist nichts mehr wert. Und bei den Benzinpreisen kann man sich den Weg zur Arbeit ja kaum noch leisten. Aber Hauptsache die Lobbyparteien verdienen gut mit ihrer Lobbyarbeit.

Welches Datenfeld in welche Statistik ?

Inzwischen gibt es Datenbanken haufenweise. Und inzwischen dürften sich die Benennungen der einzelnen Datenfelder immer mehr angleichen.
Die ARGE, RENTE, KK, BG, Knappschaft, EW-Ämter, KRIPO, etc. haben diese Angleichung bereits hinter sich, und ich kann mir nicht vorstellen, daß eine Statistik über die Leiharbeit-Arbeitsverhältnisse nicht erstellt werden kann.
Große Firmen entlassen die Festangestellten, und ersetzen diese Stellen mit Kurz- oder Leiharbeiter und/oder übergibt vermehrt die Arbeiten an Sub-Unternehmer. Überhöhte Lohnnebenkosten auf der Arbeitnehmer- und auf der Arbeitgeberseite und feste unumstößliche Kündigungs-Vorschriften verführen oder zwingen viele Firmeninhaber und auch Managern zu diesem Denken und Handeln.

Bin gespannt, wann und wo eine Statistik mit den "richtigen" Zahlen auftaucht.

@ AbseitsDesMains...Annahmen oder fakten?

Sie schreiben:
"Tatsächlich gehen die Reallöhne seit 25 Jahren (1987) zurück."

Es gibt echte Statistiken die zeigen dass diese Aussage so NICHT zutrifft.
Aber wer glaubt schon den echten Fakten wenn die eigene subjektive Sicht eine andere ist!
Der wesentliche Rückgang der Reallöhne hat ab 1992 bis 1996 (Deutsche Einheit) und zu Beginn des vorigen Jahrzehnts ab etwa 2003 bis 2006 stattgefunden und nicht "seit 1987" wie Sie schreiben.
Und in den Jahren 2007, 2008, 2010, 2011 und 2012 gibt es wieder echte Reallohnzuwächse!

Dolle Zahlen......

Mich würden jetzt noch die Zahlen interessieren wieviele Leute Staaliche Leistungen beziehen, da man von dem was man so verdient nicht mehr Leben kann...... eben die Menschen die in so seltsamen Sklaven Jobs rumgurken aber nicht mehr Arbeitslos sind.....

Bald haben wir Vollbeschäftigung!

Wenn man für die 3 Millionen das umsonst Arbeiten wieder einführt (früher Sklaverei genannt und bereits mehrfach angedacht: wer vom Staat Geld bezieht, der sollte für den Staat auch eine Gegenleistung bringen wie z.B. Müll im Stadtpark sammeln etc. etc.), dann ist die Arbeitslosigkeit abgeschafft und damit ein Jahrhundertwerk bewältigt. Viel Glück, Angela, auf deinem weiteren Weg vom Sozialismus zum Kapitalismus!

Statisik, nur geschönt???

Zitat: "Wer sich nicht zur Arbeitssuche meldet, taucht in der Statistik nicht auf. Gleiches gilt für alle, die nicht mindestens 15 Stunden pro Woche arbeiten könnten oder krankgeschrieben sind. In der Arbeitslosenstatistik fehlen aber vor allem jene, die an Maßnahmen der Arbeitsförderung teilnehmen. Das betrifft die Fort- und Weiterbildung genauso wie Trainings- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Auch wer einen Ein-Euro-Job hat, ist offiziell nicht arbeitslos. In der Statistik fehlen zudem alle Personen ab einem Alter von 58 Jahren, die mindestens seit zwölf Monaten Arbeitslosengeld II beziehen und in dieser Zeit keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung angeboten bekommen haben." Zitat Ende

mitnichten, eher wohl bewußt gefälscht!!!

Ein Ein- Euro- Jobber mit 15 Arbeitsstunden/ Woche, also € 15,-- Wochenlohn, ist KEIN Arbeitsloser mehr! und besser daran, als ein indischer Tagelöhner. Gesegnet, seist Du, Deutschland!

Presse ist alles - die Presse spricht Wahrheit

Hier noch eine teure, aber erfolgreiche Methode, die Arbeitslosenzahlen zu steuern. Der Kraftfahrerberuf für Lastkraftwagen ist mit Staatlicher Unterstützung (Gesetze) bald neben einen Dr. gestellt worden. Vielen Arbeitslosen wird dieser Beruf angeboten, wofür die BA alle Kosten (Führerscheine, BAG-Kurse und EU-Gesetzvorschriften übernehmen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 15.000 EURO excl. H-IV-Unterstützung. (Seltsam dabei sind die vielen schweren LKW-Unfälle mit Toten und Verletzten und (Umwelt)-Schäden. Vier Stunden Autobahnfahrt im unter 100-Bereich ohne Partner – da freut sich das kleine Teufelchen Sekundenschlaf, das ist Futter.)
Was für die LKW-Branche gilt, wird verstärkt auch z.B. im GALA-Gewerk eingesetzt: nach bestandener?! Prüfung erhält jeder eine hübsche Urkunde, z.B. für gutes Sägen, bald sogar noch für gutes Laubpusten....
Natürlich werden diese AZUBI-Zahlen bewußt übergangen, sie zählen nicht mit.
Wir dürfen keiner Statistik glauben - nur der eigenen.

@bernd1

Armer Bernd1!
Ich hab' da noch 'ne "echtere" Statistik, in vielen Nachtstunden selbst gefälscht!
Es geht aber doch gar nicht um Statistiken, es geht darum, dass das Einkommen/Vermögen von 10% der Bevölkerung förmlich explodiert und 90% immer weniger haben - und nicht nur gefühlt.
Wir sollten uns Leih-Politiker, Leih-Banker und Leih-Unternehmer leisten - zu den gleichen Bedingungen wie Leih-Arbeiter, dann wäre Ruhe.

geschönte Statistik

Wir sollten unserer Statistiken umstellen:

Nicht die Arbeitslosen werden gezählt sondern die Sozialhilfe und Aufstockerempfänger.

Die offizielle Inflation wird nicht mit dem heutigen, völlig irrelevanten Warenkorb bestimmt, sondern mit den Waren, die einem H4- Empfänger zustehen.
Da sind die Autoschnäppchen und die Sonderangebote für Flachbildschirme und Computerspiele nicht drin.
Dafür bekommen Miete, Nebenkosten, Energie und Wasser ihr richtiges Gewicht.

Die Preise für diese Waren werden nicht beim asozialen Billigstdicounter sondern in normalen Märkten erhoben, in denen der Durchschnitt einkauft.

Dann werden wir 8 Mio oder mehr Sozialhilfeempfänger und Aufstocker haben und die Inflation wird bei 8% liegen.

Und dass sind die Zahlen, die runter müssen.

@bernd1 die schwer gesunkenen

@bernd1

die schwer gesunkenen Reallöhne ab 89(vom Soli angefangen,übrigens war meines Wissens die Einheit schon 1989/90)bis zur €-Einführung 2002 hat an Reallohnverlusten weit mehr gebracht als ihre sogenannten Reallohnerhöhungen in den Jahren die sie angegeben haben.
Sollten sie natürlich zu den oberen 10000 gehören haben sie natürlich recht,deren Reallohn Zunahmen waren exorbitant.
Ein normaler Arbeiter (z.B. in einer Spedition hat 1995 22 DM verdient,sprich 11€.Der gleiche Arbeiter mittlerweile durch "Zeitsklaven" ersetzt verdient jetzt keine 8 €.
Wenn man sich ein bisschen Mühe beim Rechnen gibt wird man feststellen das es sich um mind.3 € Reallohnverlust/job handelt.Da ist übrigens die Inflationsrate(für normale alltägliche Sachen) noch nicht mal eingerechnet.Die beträgt durch/seit €-Einführung tw. über 100 %.
Bsp.:
Joghurt 2002 19 Pfennig (9,5 Cent) ,2012 29 Cent und diese Liste lässt sich noch locker fortsetzen.
Genau so hat man auch die Kaufkraft der Bevölkerung gekillt.

Weniger Erwerbslose, mehr Arme

Wer selbst mal in den "Fängen" der BA gesteckt hat, kann über solche Statistiken nur müde lächeln.
Kurz vorm Quartalsende werden die Arbeitslosen in komische Bewerbertraining- oder andere Workshops vermittelt, damit sie ja aus der Statistik verschwinden.
Einen neuen Job gibt es meistens bei einer Zeitarbeitsfirma die Hungerlohn zahlt und ein hohes Maß an Mobilität (einfach Fahrt 100km+) und Flexibilität (heute hier, morgen dort) fordert. Von Monat zu Monat wird der Vertrag verlängert, Planungssicherheit Null. Und wir reden hier von Tätigkeiten die einen Hochschulabschluß erfordern.

@Bernd1: Harte Zahlen Reallohnentwicklung

Der Fall der Mauer hatte sicherlich ab Anfang der 1990er Jahre Auswirkungen auf das Lohnniveau in der BRD. Viel stärker jedoch war der Einfluss der Marktöffnung und Liberalisierung. Ab 1993 der EU-Binnenmarkt mit allen seinen Auswüchsen als Globalisierung 0.9.

Ursache ist eben nicht der Fall der Mauer. Auch war der Fall der Mauer nicht Ursache der exorbitanten Staatsverschuldung der BRD. Beide Seuchenherde, unter denen wir heute leiden, sind vorher in der ALT-BRD angelegt worden.

Quellen? Fakten?
Die letzten 15 Jahre finden Sie z. B. bei Wikipedia unter dem Stichwort "Reallohn". Sehr lesenswert übrigens auch die Veröffentlichungen der Hans-Böckler-Stiftung (ok, ist gewerkschaftsnah), dort stammen meine Zahlen von 1987ff. her, oder auch das Tarifarchiev des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut.

Klar, es gab auch mal Jahre mit kleinem Reallohnplus. Insgesamt steht aber auch offiziell ein fettes Minus. Und "gefühlt" hat sich der Reallohn bei vielen halbiert!

Murmeltier. Täglich.

Endlich mal wieder was Positives! War ja kaum zu ertragen, die nachrichtenlose Zeit. Mai-Krawalle? Viel friedlicher als in den Vorjahren. Euro? Wird immer noch gerettet. FDP? Drin, draussen, man weiss es nicht so genau. Frankreich? Wählt sich 'nen Wolf.

Da kommt doch die allmonatliche Jubelmeldung zur "offiziellen Arbeitslosenzahl" gerade richtig. Endlich kann man den XXL-Aufschwung auch mit Zahlen belegen. Endlich kann man diejenigen, die immer nur meckern, mal wieder auf den Boden der ökonomischen Tatsachen bringen. Fachkräftemangel allerorten! Wenn das so weiter geht, brauchen wir am Ende noch viel viel mehr Zuwanderer, weil es ja gar keine Arbeitslosen mehr gibt!

Gut, man könnte sich auch die etwas aussagekräftigeren Zahlen anschauen und berichten, aber hey, das könnte ja eventuell die Party-Laune verderben, die landauf landab in Deutschland herrscht! Schampus!

Hurra!

(Und bloß nicht hinter die Kulissen schauen, wie z.B. der "Export-Boom" finanziert wird! Bloß nicht!)

@ mühli9 - Es geht um Fakten ...

... die auch in Statistiken gespiegelt werden.

Es ist Fakt dass die Zahl der "sozialversicherungspflichtigen" Arbeitsplätze (plus 694.000) im letzten Jahr stärker gestiegen ist als die Zahl der Erwerbstätigen (plus 596.000) insgesamt.
Somit ist der prozentuale Anteil der Niedriglohn-Jobs GESUNKEN!
Das sind Wahrheiten die in Schlagzeilen nicht auftauchen weil positive Entwicklungen nicht für Schlagzeilen taugen!

Bundesagentur für Arbeit.

Wenn ich das schön lese kriege ich Hörner.
Ich glaube viele vergessen die eigentliche Aufgabe der Agentur: Jobs vermitteln. Kein Wunder dass das nicht klappt, wenn man sich einer höchst unmotivierten Person gegenüber sieht, für die man nur ein Schmarotzer ist, der eigentlich keinen Job will, sondern nur Kohle. Aber mal im ernst: mir wurde ein Jobangebot zugesendet, auf meiner damaligen Suche nach Arbeit: 40Std Woche, aber nur 400€/Monat. Und als ich die Dame von der Agentur auf diesen Sklavenbetrieb hinwies war ihr einfältiger Kommentar: „Ach…?“ Das wars. Meinen Job habe ich damals ganz sicher nicht durch die Hilfe meiner „Sachbearbeiterin“ gefunden. Und wenn ich so arbeiten würde, wäre ich schon längst wieder entlassen!
Und wer so lethargisch arbeitet kann auch nix zustande bringen.
Aber Zahlen und Statistiken manipulieren das können sie.
Ich will die Hoffnung nicht aufgeben und daran glauben, denn: wenn jede Statistik auf die gleiche Weise geschönt wird isses unterm Strich vllt besse

Ach herie, jeden Monat das gleiche

- Die Statistik ist gefälscht,
- herzerweichende Selbstdarstellungen
- unglaubliche Beispiele

usw. usf.

Und dennoch, die Arbeitslosigkeit sinkt in D!
Dabei spielt es gar keine Rolle ob die Statistik "gefälscht" ist, denn die Erhebung hat sich in den letzten 4 Jahren nicht geändert. ==> somit ist die Datenbasis seither immer gleich geblieben!

Auch wenn es keiner wahrhaben will, der Arbeitsmarkt ist ein Markt, durchaus vgl. mit einem Wochenmarkt.
Auf dem WM ist es doch auch so, da werden von den Kunden

- das faulige Obst/Gemüse aussortiert
- überreifes gemieden
- gespritztes und behandeltes (Blender) nicht gekauft
==> Am Besten verkauft sich Bio-Ware mit bester Herkunft und optischem Anspruch.

Tja Leute das gleiche ist auf dem Arbeitsmarkt.
Und der Staat kann nur Rahmenbedingungen stellen und keine Jobs.

Als Arbeitgeber entscheide alleine ich bzw. PersoChef ob jemand eingestellt wird.
Und dabei interessieren mich nur die Preis/Leistungsdaten und nicht sein persönliches "Schicksal"

Erklärungen zur Statistik?

Da fehlen aber einige Erklärungen zur Statistik, die grundlegende Irrtümer ausräumen könnten. So ist die Statistik doch an vielen Stellen einfach so geschönt, dass sogar die Bundesagentur für Arbeit schon Vorgaben für die Statistik ablehnte.

Um das mal zu illustrieren: Da werden ab 58-Jährige nicht mehr in der Statistik mitgezählt, wenn denen 1 Jahr lang kein Job mehr angeboten werden konnte. Das Normalvolk staunt aber auch, dass Leute in einer Fortbildungsmaßnahme der Agenutr für Arbeit, 1-Euro-Jobber, viele Menschen ohne Leistungsbezug, ... nicht mehr mitgezählt werden.

Ist das keine klarstellende Erwähnung der tagesschau wert? Damit haben die PolitikerInnen gerechnet. Sonst würde sich ja der statistische Pfusch nicht mehr lohnen.

Als Gegenmaßnahme schlage ich vor, gleichzeitig auch über die Entwicklung der Unterbeschäftigugnsquote zu berichten. Und da gibt es offizielle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

Schon wieder

Ist die Wirtschaftslage so schlecht, dass man diese Melödung zum dritten Mal innerhalb eines Jahres melden bringen muss?

@bürgerschreck Ein

@bürgerschreck

Ein anständiger Unternehmer weiss über seine Arbeiter mehr als:

"Und dabei interessieren mich nur die Preis/Leistungsdaten und nicht sein persönliches "Schicksal"."
Der Mensch als Ware???

Arbeitgeber die nur danach schauen sind Abzocker übelster Machart,da für sie ihr Arbeiter nur "Problemmüll"ist ,der ,wenn anständig bezahlt und festangestellt,nur schlecht entsorgt werden kann.

Bei ihnen scheint es eine Gnade zu sein wenn sie einen Arbeiter bei sich arbeiten lassen,am besten soll er noch Geld bringen.
Da würde mir vor mir selbst schlecht werden.
@bernd 1

Sozialversicherungspflicht ist ab 401 €,merken sie was?
Schauen sie mal in ihre Statistik wieviel von ihren "Super-Jobs"soviel einbringen das man davon leben kann.

Über so ein Job-Wunder kann man nur müde lächeln,
oder lachen wenn ich Arbeitgeber bin.

ja ja die lieben Zahlen...

natürlich ist sie gesunken. schliesslich sind soviele leiharbeiter im sklavendienst wie noch nie zuvor. ganz zu schweigen von anderen neuen beschäftigungsverhältnissen. diese arbeitslosenzahl sagt gar nichts aus. sie ist niedriger und trotzdem ist kein mensch in deutschland glücklicher geworden, im gegenteil. ich bin dafür von nun an eine aufteilung der arbeitslosenzahl nach beschäftigungs-verhältnissen zu veröffentlichen, damit mal jeder sieht wie das ganze wirklich aussieht.

@ Opolonius - Erklärungen zur Statistik ...

... finden Sie hier:

http://statistik.arbeitsagentur.de/

Dort finden Sie in dem jeweils aktuellen Monatsbericht auf über 80 Seiten jeden Hartz4-Empfänger (1 Million weniger als 2006 und 260.000 weniger als vor einem Jahr) und Aufstocker und Über-58-jährigen usw......
Leider meckern immer die Leute am meisten die sich am wenigsten selbst über die wirklichen Fakten infomieren wollen.
Man könnte ja feststellen dass die eigenen Vorurteile alle falsch sind ??

Übrigens ist gleichzeitig die Zahl der "sozialversicherungspflichtigen" Arbeitsplätze (plus 694.000) im letzten Jahr stärker gestiegen ist als die Zahl der Erwerbstätigen (plus 596.000) insgesamt.
Somit ist der prozentuale Anteil der Niedriglohn-Jobs GESUNKEN!
Das sind Wahrheiten die in Schlagzeilen nicht auftauchen weil positive Entwicklungen nicht für Schlagzeilen taugen!

Fazit:
1 Million weniger Hartz4-Empfänger seit 2006.
2 Millionen weniger Arbeitslose seit 2006.
Die Zahl der Zeitarbeiter ist genau so wie 2008 vor der Krise!

PR Gags jeden Monat

Ja es gibt die richtgen Zahlen auf der Homepage und jeder der sich etwas auskennt weiß das.
Aber warum wirft man dann Zahlen um sich, die absolut nichts mit der Realität zu tun haben?
Man wird doch nicht etwa sein Volk manipulieren wollen. Ach was schreib ich da, klar denn nur darum gehts.

@denke + testnick2 - Jugendarbeistlosigkeit

Die Jugendarbeistlosigkeit ist TATSÄCHLICH in Deutschland deutlich niedriger als sonst in Europa:

Arbeitslose ab 15 bis unter 25 Jahre = 9,1%
oder 268.759

Und die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze liegt deutlich über der Zahl der Bewerber. Auch wenn man selbst eine andere Ansicht hat sieht so die wirkliche Realität in Deutschland aus!
Trotz aller Vorurteile!

...

Hier mal ein sehr interessanter Link, der die wahren Zahlen zeigt:

http://www.elo-forum.org/news-diskussionen-tagespresse/aktuelle-arbeitsl...

5.346.314 Personen müssen im April 2012 ALG I (825.909)
oder ALG II (4.520.405) Hilfeleistungen beziehen
3.953.803 Personen sind laut offiziellen BA – Bericht April 2012 unterbeschäftigt das sind 9,3 %
2.963.325 Personen werden nach § 16 SGB III als arbeitslos in der offiziellen BA Statistik erfasst.
Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA sind im April 997.039 Personen Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik

Leistungsempfänger 4) *7.057.496

Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit * 825.909 Personen (Minus)
- erwerbsfähige Leistungsberechtigte * 4.520.405 Personen (Plus)
- nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte *1.711.182 Personen (Plus)
( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)

Alles eine Frage der Statistik

Nun- WIE werden die Arbeitslosenzahlen berechnet?
Nach der Zahl der GENEHMIGTEN ArbeitslosenANTRÄGE.
Also nix mit Hartz 4 Arbeitslosen, oder Pleite gegangenen "Selbstständigen" oder..Langzeitarbeitslosen oder..
Würden in der Statistik alle Menschen ohne geregeltes Einkommen, das ein geregeltzes Leben ermöglicht, vorkommen würden diese Zahlen anders aussehen..

...

Diese Meldung hab jetzt zum 3. Mal gelesen: arbeitslose unter 3 mio gefallen...
Und da stellen sich die politiker hin und verkünden: "wir haben es geschaft! Schon wieder..."

@ sperber - Rechenfehler??

Sie haben Recht mit der Zahl:
Leistungsempfänger 4) *7.057.496

Allerdings hat das nicht inbedingt etwas mit der Zahl der Arbeitslosen zu tun.

Die von Ihnen genannten:
- nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte *1.711.182 Personen

sind überwiegend deswegen als "nicht erwerbsfähig" geführt weil es vor allem Kinder unter 15 Jahren und Empfänger von Grundsicherung im Alter,sind.
Also KEINE Arbeitslose!

In den von Ihnen genannten:
- erwerbsfähige Leistungsberechtigte * 4.520.405 Personen
sind gut 1,3 Millionen voll arbeitenden Menschen enthalten die bis zu 1.000 Euro im Monat vedienen und ZUSÄTZLICH mit Hartz4 aufstocken.
Also KEINE Arbeitslose!

Auch die ANGEBLICH
(nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)

sind ebenfalls in der Gruppe der Hartz4-Empfänger enthalten.
Bitte richtig informieren!!

usw...usw...

@Bernd1

Genau wie Sie lese ich hier seit Jahren Monat für Monat dieselben Kommentare, wenn es um die Arbeitslosenstatistik und die abgebliche Verschleiherung von irgendwelchen Zahlen.

Die ersten par Monate habe ich auch noch versucht zu erläutern, das aus dem monatlichen Berichten der Arbeitsagentur alles bis ins Detail zu entnehmen ist. Ich habe mir schon überlegt Textbausteine für den allmonatlichen Artikel zu basteln. Trotzdem dauert es gefühlte 3 Kommentare bis der erste wieder kommt mit "und all die 20 Mio Menschen die Aufstocker sind" werden gar nicht gezählt oder einfach nur "Stimmt ja gar nicht. Bei mir am Stammtisch sind es 30% Arbeitslose". Das ist wie mit der Inflationsrate die nicht zu erklären ist, wenn als Gegenargument kommt, dass das Schnitzel um die Ecke nun nicht mehr 2,50 DM sondern 2,50 € kostet und somit muss die Inflationsrate bei 100% sein.

Hut ab vor Ihrer Energie!

@ Bernd1 - Stimme mit allem über ein, nur

bei den Ausbildungsplätzen mache ich mir doch etwas mehr sorgen. Wenn tatsächlich das Ausbildungsangebot nicht angenommen wird, dann liegt das an einer Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage. Da müssten sich beide Seiten bewegen. Unsere Wirtschaftslandschaft wird sich auch den Interessen künftiger Generation anpassen müssen, auch wenn dadurch mal ein Sektor zu Gunsten eines neuen schrumpft. Ist schade für den Sektor den es trifft, aber wir sind endlich viele und können nicht überall gleich aktiv sein. Für die Ausbildungssuchenden gilt wenn frühzeitig Engpässe an Schulen & Unis gemeldet werden könnte man entsprechend motivieren und steuern. Und da haben wir Lehrende sicher ebenfalls noch einiges zu tun (Berufswahlunterricht ist in vielen Fällen immer noch ziemlich fehlgeleitet, uninformativ u. nicht an aktuelle Realitäten angepasst)

Ich kann Euch alle verstehen....

aber für mich gilt immer noch der alte Satz: "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!"
Begründung der Fälschungen:

1. Zählen geringfügig/schlecht bezahlte Arbeitnehmer in der Statistik?

2. Wie hoch muss ein Einkommen sein, um Leben zu können?

3. Wie hoch darf ein Einkommen sein, um nicht die Qualifizierung zum Ausbeuten Anderer zu erhalten?

4. Ist es sinnvoll, bestehende Vermögen auf ein staatlich definiertes Maximum zu begrenzen?

Will sagen, alles in Allem wird der Gesellschaft alles schön gerechnet.
Es ist an der Zeit die Regeln neu zu definieren.
Was will die Gesellschaft? Tausend Unternehmer die Millionen an der Leine führen oder Beteiligung für Alle?
Die nächsten Jahre werden es zeigen und die Piraten lassen mich hoffen!

@ DiePositiveBratwurst - ????

Sorry, aber was haben Ihre Fragen mit der Arbeistlosenstatistik zu tun?

Sie stellen berechtigte Fragen an unsere gesellschaft.
Aber das alles mit dem Satz zu betiteln:
"aber für mich gilt immer noch der alte Satz: "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!"

Und dann nennen Sie ihre Fragen Fälschungen der Arbeitslosenzahlen?
Wieso???

Geringfügig/schlecht bezahlte Arbeitnehmer sind Arbeitnehmer und KEINE Arbeistlosen?
Man sollte erst einmal den Titel einer Statistik verstehen bevor man sie kritisiert!

@Bernd1

Das sind die Zahlen aus meinem Link. Mit dieser Rechnung habe ich nichts zu tun.

http://www.elo-forum.org/news-diskussionen-tagespresse/aktuelle-arbeitsl osenzahlen-spiegel-realitaet-24471/index7.html

Inwiefern sind diese Daten dort falsch? Das Leerzeichen zwischen l und o bitte wieder entfernen.

An alle die, die die "Richtigkeit" dieser Statistik anzweifeln:

Es ist bei Statistiken immer eine Frage der Definition der Datenbasis. Fakt ist, das diese Arbeitslosenquote seit Jahren auf den gleichen Daten basiert. Wenn sich die Zahlen daher nun verbessern, heißt das, das sich diese bestimmte Blickrichtung verbessert hat.

Welches die entsprechenden Faktoren sind, kann sogar bei Wikipedia nachgelesen werden.

Wenn man wissen will, wieviele Hartz4 Empfänger es gibt, oder Menschen, die sich in irgendwelchen Maßnahmen befinden, muss man sich eine enstprechende Statistik aufbereiten.

@ Bratwurst

"2. Wie hoch muss ein Einkommen sein, um Leben zu können?"

Das ist total subjektiv. Für den einen reicht es, wenn man ausreichend zum Essen und Kleiden hat und dazu ein sicheres Dach über dem Kopf. Der nächste will 2 mal im Jahr in den Urlaub, 2 mal die Woche ins Café, nen Smartphone und ne Spielkonsole und nen Mittelklasse-Auto.

Aber eines gilt für alle! Sie wollen mindestens so viel wie der Nachbar hat. Sprich, wir richten unsere Ansprüche sicherlich zu 99% dannach was andere haben, wie andere leben oder was wir selbst schon hatten. Und wenn wir das haben, wollen wir noch mehr. So ist die natur der meisten Menschen nunmal gestrickt und das bewirkt auch unseren Forschritt. Wenn wir nicht ständig höher, weiter und besser wollten, hätten wir wohl heute noch kein Feuer entdeckt. Und frag mal "reiche" Leute, die neben noch reicheren wohnen. Die wollen dann den 100k-Benz nicht mehr, wenn der Nachbar nen 200k-Ferrari hat und fühlen sich schlecht.

Was Deutschland Spanien voraus hat...

Was Deutschland Spanien voraus hat ist Arbeitslosenzahlen zu beschönigen (viele sinnlose Maßnahmen, 1 Euro Jobs, Arbeitslose ab 58, kurzfristige Arbeitslose, usw)! Die wirkliche Arbeitslosenzahl liegt wohl eher bei 7 bis 8 Millionen! Gruss

@Bernd1

Sicherlich gibt es auch wichtige Einwände gegen die Statistik, die fachkundigen Personen bis hin zur Führung der Bundesagentur für Arbeit bekannt sind. Die haben nämlich unter anderem bemängelt, dass die ab 58-Jährigen aus der Statistik der Arbeitslosen rausfallen, wenn enen kein Job merh angeboten werden konnte.

Zudem fände ich es gar nicht falsch, wenn im Rahmen der politisch berichtenswerten Statistiken von der Presse bebtrachtet würde, wer denn weniger Arbeit hat, als er oder sie will. Geringfügig Beschäftigte wollen teilweise nicht mehr Arbeit. Oft aber schon. 1-Euro-Jobber fühlen sich trotz Beschäftigung immer noch arbeitslos. Falsch. Sie arbeiten nur zu viel zu niedrigen Löhnen, ohne Urlaubsansprüche und ohne Kündigungsschutz.

Und wenn ich mal sehe, was die Politik leisten sollte, würden wir in den Medien besser von der Unterbeschäftigungsquote lesen. Die Menschen, die Arbeit oder mehr Arbeit haben wollen, betragen schon 9,5 % der erwerbsfähigen Bevölkerung in Deutschland!

@ KSH

Das Problem liegt doch genau in der Definition.
Wenn Statistiken einen Sachverhalt klären sollen, dann kann man den Sachverhalt nicht so umdefinieren, dass das gewünschte Ergebnis erzählt wird.

Ob sonst noch statistische Tricks benutzt werden weiß niemand. Wenn schon in der Definition getrickst wird kann man wohl davon ausgehen. In solch großen Datenmengen ist so oder so alles möglich, was man will.

...

@Lars aus Versmold:
"Das ist total subjektiv. Für den einen reicht es, wenn man ausreichend zum Essen und Kleiden hat und dazu ein sicheres Dach über dem Kopf. Der nächste will 2 mal im Jahr in den Urlaub, 2 mal die Woche ins Café, nen Smartphone und ne Spielkonsole und nen Mittelklasse-Auto."
Sorry aber da muss ich ihnen wiedersprechen. Wenn man in der lage ist ein existenzminimum zu gestimmen, sollte man auch in der lage sein ein angemessenes Gehalt zu ermitteln, das ein arbeitgeben minimal zahlen sollte, um das "überleben" seiner mitarbeiter ermöglichen zu können...

Ich bin dafür das die arbeitslosen statitiken verschwinden und stattdessen sollte eine statistik gemacht werden wieviel steuergelder von der Agentur für arbeit verbraten wurde für: weiterbildungen/umschulungen, hartz4/aufstockung, usw.

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