Kommentare

hm... jetzt haben es die

hm... jetzt haben es die (legalen) Drogenindustrien der restlichen EU-Staaten also doch noch geschafft, den Niederländern Ihren Weg madig zu machen - auch wenn ich persönlich seit Jahren keine Drogen mehr zu mir nehme (auch kein Alkohol)... so ist es doch so, dass ich diese Panikmache vor den angeblich gefährlichen Drogen aus den Niederlanden noch nie nachvollziehen konnte.
Die Statistiken sprechen da auch ein anderes Bild: Alkoholtote gibt es eine Menge, aber keine (oder so gut wie keine) die dem Cannabiskonsum direkt zugeschrieben werden können.

Aber dass die Drogenindustrien der anderen Staaten etwas dagegen haben, dürfte auf der Hand liegen.

Ich sehe aber auch nicht, warum diese neue Regelung irgendjemand davon abhalten sollte, sich vor einen Coffee-Shop zu stellen und auf einen hilfsbereiten Niederländer zu warten ;)

und auch hier lobbyismus pur....

... wenn auch aus den 30-er und 40-er jahren!

der einfluss der alkohol-, pharma-, tabak und der faserindustrie hat dazu geführt das der anbau von hanf und damit indirekt der genuss von cannabis so gut wie abgeschafft wurde.

wäre ja auch noch schöner wenn man den alkohol- und tabakherstellern und den herstellern von psychopharmaka den markt strittig machen würde!

und da der staat an den kiffern kein geld verdient, da darauf schlicht keine steuern anfallen (im gegensatz zu alkohol, psychopharmaka, nikotin und konsorten), geht der staat mit solcher vehemenz gegen die (im vergleich zu anderen drogen!) relativ harmlosen kiffer vor!

was sich mir allerdings nicht erschliesst, ist die tatsache das man gegen z.b. heroin- und designerdrogen so untätig bleibt!

dagegen rücken ganze polizeikohorten aus, denn irgendwo in einem berliner fenster ein einsames hanfpflänzchen gesichtet wird.

ob das wohl damit zusammenhängt das man hinter kiffern staatssubversive individuen vermutet!?!?!

gute Idee

Die Idee mit dem Hanfpass finde ich gelungen,
nach über 30 Jahren Erfahrung mit den "Kiffern" in den Niederlanden ist diese Entscheidung sehr zu begrüßen.
Es hat sich wohl in der Erfahrung gezeigt das auch die "soft" Drogen nicht ohne
Probleme sind (Psyche, Krebsrisiko).

Warum allerdings in Deutschland diese Droge nicht auch mit Pässen Kontrolliert abgegeben wird bleibt mir ein Rätsel, so führen die "User" hier immer noch ein Illegales da sein, während beim Alkohol der Staat ordentlich mitverdient.

Ich hoffe das dieser Schritt der Niederländer zu Diskussionen über die kontrollierte Abgabe von Drogen in Deutschland führt.

Verbote bewirken nur eine Kriminalisierung und Stigmatisierung.
Dabei haben die "User" eigentlich genug Probleme mit sich selbst.

schwachsinn

und somit ist die kriminalitaet auf der strasse, leute werde abgezogen. das zeug wird gestreckt mit saemtlichen mitteln wie in deutschland ausser kontrolle. Aber saufen darf man weiter. friedlich gechillte leute unterdruecken gegen agressive, filmriss menschen. die staerkere besser organisierte industrie gewinnt. klasse, ist vll mal zeit in deutschland ueber legalisierung nachzudenken, denn was da illegal abgeht ist nicht normal. getreckt mit plastik, hormonen und was auch immer und es wird vekauft. dann muesste man wenigsten fuer sorgen das die fahrlaessigen kriminellen nicht zum verkauf kommen, aber das hat die polizei nicht im griff. gar nciht! Aufklaerung unf anerkennung der sachlage, nichtg der fall. warum nicht dn leuten erlauben transparent ihre sachen zu pflanzen? oder in staatlichen kontrolierten laeden qualitativ hochwertiges, getestetes grass verkaufen, wie in california. schnaps gibts sogar bei aldi.

Wahnsinn...

..andere Länder freuen sich ja über Touristen, Holland anscheinend nicht.

Da kann man jetzt zuschauen, wie Amsterdam verfällt (zumindest die Hotels, Bars, Restaurants und alles andere vom Tourismus abhängige Gewerbe), wegen den Tulpen und dem Käse war die Stadt ja nicht so beliebt.

Wie ich mitbekommen habe hat sich der Haschisch Tourismus mittlerweile eh nach Tschechien orientiert, dort ist man anscheinend herzlich willkommen.

Sehr gut!

Hoffentlich der erste Schritt, diesen Mist endgültig zu verbieten!

Kapier ich nicht

warum drängt man die Leute nach und nach wieder in den Untergrund? War das Modell der Coffeeshops nicht erfolgreich? Die Einnahmen aus dem entsprechenden Tourismus dürften auch eine nette Summe ins Land gebracht haben. Bislang galten die Niederlande im Bereich der Drogenlegalisierung und -kontrolle immer als vorbildlich?

Keine gute Entscheidung

Jetzt, mit dem 5 Gramm Cannabis, kaufbar, in den Coffeshops liegt die "Angelegenheit" offen dar. Es gibt keine Kriminalisierung. Niemand regt sich auf.

Und jetzt: die Dumpen Behörten und Politiker erzeugen grade diese Kriminalisierung aus einer Grauzone.

So sind die Behörden, und Politiker, der EU. Die einen dürfen über ihren Hanfpass. Die anderen werden erwischt. Wann kommt ein Hanfpass in Deutschland.

Das schreibt jemand, der nicht Kifft.

Find ich gut

Ach ich finde das gut, sollen doch die anderen Europäischen Länder endlich ihre Drogenpolitik ändern.
Ich kenne nichts aktuelles, aber ich denke das noch immer gilt, dass die Entkriminalisierung eher hilfreich ist um bei dem Drogenkonsum entgegenzuwirken.
Legalisiert einfach alles und schöpft den Kriminellen den Markt ab und helft den süchtigen ihre Sucht zu überwinden.

und noch mehr zum thema....

...völlig albern werden deutsche gesetzliche regelungen zum umgang mit illegalen (!!!) drogen, wenn man bedenkt das der konsum und der besitz von drogen nicht bestraft wird, allerdings sehr wohl der handel.

spätestens da müsste den menschen doch eigentlich kein licht, sondern ein ausgewachsener flackscheinwerfer aufgehen....

es wäre mal interessant zu sehen wie das BVG z.b. diese tatsachen wertet.

für mich kommt es einer aufforderung zu einer straftat (handel / kauf von drogen) gleich, wenn man den besitz und den genuss von illegalen drogen straffrei lässt, aber den handel verbietet!

auch ist die unterscheidung in legale und illegale drogen extrem willkürlich und fragwürdig!

entweder man verbietet alle drogen oder keine!

auch ich lebe seit ca 10 jahren fast komplett ohne drogen, habe aber 30 jahre täglich gekifft ohne bleibende schäden davonzutragen.

mit 30 jahre täglich alkohol hätte ich jetzt mindestens eine säuferleber!

Warum

geht das in Deutschland nicht auch.
Bringt doch bestimmt Geld in die Kassen.

richtig

ich stimme komplett zu.

es ist zeit die drogenpolitik in deutschland zu ueberdenken! bis jez hat der staat nichts unter kontrolle. harmlose user werden kriminaliesiert und die wirklich kriminellen koenne geld machen wie sie wollen.

die rationale fuer die deutsche drogenpolitik besteht einfach nicht! nur kommt sowas im wahlkampf im moment bei der populaeren masse nicht an, weil man dort ueber jarhzehnte dafuer gesorgt hat das kiffen als was schlechtes angesehen wird.

Tschechien ist doch eh schon

Tschechien ist doch eh schon das neue Niederlande. Da sieht man die Sache bedeutend entspannter als in den Niederlanden, man kann da zudem auch noch billig Tanken und Kippen kaufen.

Und wieder einmal...

VIELEN DANK AUCH, EUROPA.

Müssen jetzt alle Länder gleich doof werden, reicht es nicht, dass sie alle bald gleich arm sind? Dann wandere ich wirklich bald aus.

lustig....

ach, so wollen die Hölländer die deutschen besiegen?

Lasse mer se nimma in unser land?!

der schuss könnte auch nach hinten losgehen....

ist doch kein prob, innerhalb der EG das Land zu wechseln um dort zu wohnen!
Arbeiten muss man nicht unbedingt!
Sozialhilfe gibbet auch in Holland!

Ein weiterer Beweis fuer die Ungerechtigkeit

die in der heutigen Welt herrscht, natuerlich geht es nur um das liebe Geld. Die Niederlande sind ja schon seit langem als Helfer des internationalen Drogenhandels bekannt...:} So eine Quelle gehoert natuerlich ausgetrocknet.
Leider ist es aufgrund von kritiklos aufgenommenen Vorurteilen die in die Koepfe und Gehirne der Bevoelkerung hinein indoktriniert wurden, nicht mehr moeglich eine rationale Diskussion ueber das Thema zu fuehren. Zu tief sitzen die Aengste vor "vernebelten Asozialen" die nicht mehr in das Werteschema unserer vorbildlichen Gesellschaft passen, da nicht angepasst.
Da ist es doch viel angepasster brav sein Bier zu trinken...

Auch scheint es, dass sich unsere liebe Polizei gerne mit der Jagd auf gemeingefaehrliche Hascher beschaeftigt, wenn sie sich jetzt schon auf die Hamstereinkaeufer freut...

Was bringts?

Man kauft sein Cannabis trotzdem weiterhin auf dem deutschen (Schwarz)markt... warum extra nach Holland fahren, okay, da war es dann legal zu kaufen, nun muss man sich als Deutscher leider wieder kriminell verhalten, nur wenn man mal in Gesellschaft mit Freunden einen Joint rauchen will... Und in Holland wird auch wieder ein großer Schwarzmarkt entstehen, nämlich von ganz vielen Leuten die dann das Cannabis an Deutsche verkaufen...

...oder einfach Piraten wählen, ich denke die bringen eine Lösung in dieser falschen Cannabis-Politik Deutschlands.

Warum nicht in D?

Sollte man hier auch so machen.

Man muss eins einfach akzeptieren, wer Drogen nehmen will, tut das auch. Dieses Verbot ist einfach nur Blödsinn und spült Geld zu mafiösen Banden. Dazu noch die unkontrollierte Abgabe und Verunreinigung.

Aber wir wollen ja dem CDU Wähler nicht seine Illusionen rauben, dass etwas verschwindet, wenn man es verbietet. Außerdem was sollen die ganzen Dorfpolizisten denn machen, wenn Sie nicht mehr auf Teenager-Kifferjagd gehen können.

Rauschgift / -mittel

Alkohol und Nikotin werden als Rauschgift kategorisiert, Cannabis (THC) lediglich als Rauschmittel. Alkohol gehört zu den 10 gefährlichsten Drogen.
Die deutsche Drogenpolitik ist hier inkonsequent (um es nett zu formulieren).

Die Änderung in der niederländischen Drogenpolitik haben wir übrigens dem Rechtspopulisten Geert Wilders zu verdanken.

kiffer sind subversive Individien

da geb ich der jedem recht. Mir sind die aber lieber, als die Mafia und Staatsorgane, die aus Drogenhandel und dessen Verfolgung einen Selbstzweck entwickelt haben!

Verstoß gegen EU-Recht

Und reine Diskriminierung gegen Ausländer.

Haha

Das Einzige, was dadurch erreicht wird ist, dass weniger Touristen nach Enschede, Hengelo, Amsterdam etc. kommen. Diese Touristen haben ja nicht nur Gras gekauft, nein sie konsumierten auch Schuhe, Essen, Kleidung usw. wenn man schonmal da ist. Aber dem illegalen Drogenmarkt wird daurch Tür und Tor geöffnet. Dann werden in Zukunft die typischen holländischen Straßenhändler wieder wie Pilze aus dem Boden schießen. Und der Schwarzmarkt in Deutschland wird dadurch in keinstem beeinträchtigt, diese Mafia bedient sich nicht der 5g Rationen aus Coffe-shops. Es wird im großen Stil geschmuggelt ganz privat klammheimlich, und ab sofort so wie es aussieht drastisch mehr. Der Einzige der darunter tatsächlich leiden wird sind die entsprechenden holländischen Gemeinden. Plötzlich wird es deutlich leerer in deren Fußgängerzone. Naja jeder muss tun und lassen was er für richtig hält und die Komsequenzen tragen. Viel Glück NL, waren ja nur ein paar Millionen Touristen jährlich was ist das schon

Ein kleiner Lichtblick am

Ein kleiner Lichtblick am Ende in diesem langen Tunnel. Hoffe es wird in Zukunft noch härter dagegen vorgegangen. Wie ich leider hier feststellen muss ist der grösste Teil damit nicht einverstanden bis jetzt.

Das ganze ist eh ein Witz!

Warum darf man in den Niederlande - ein europäisches Land - sich legal Hanf kaufen als Niederländer, aber in anderen Ländern nicht? Warum werden die Gerichte mit Hanswurst-Anklagen a la "2gr-in-der-Hosentasche-gehabt" überfüllt, während die echten Kriminellen, die mit (erst letztens bei "Achtung Kontrolle!" gesehen) 3 Promille Auto fahren, ihren Alk an jeder Strassenecke kriegen, der auch wirklich physisch abhängig macht und LEGAL ist? Unsere Gesundheitsministerin nennt als Argument, es gäbe bereits zwei Suchtstoffe (Tabak und Alk.), einen dritten lässt sie nict zu. HALLO?! Frau Gesundheitsministerin, glauben Sie wir sind blöd? Sogar renomierte Mediziner widerlegen so ziemliches jedes aufgeführte Argument von Ihnen. Es gibt in den letzten 50 Jahren weniger als 300 Tode durch Hanf. Wieviele sind es jährlich durch Alkohol und Tabak? Und warum ist Hanf im BtmG? Wo "betäubt" das? Es beruhigt! Die Politiker haben KEINE Ahnung von Hanf, aber wollen darüber entscheiden, eine echte Farce!!!!

Die Hobbydealer...

...feiern nun fröhlich Urständ. Brauchst Du? Kriegst Du! Und der kleine Kiffer, der bisher seine 5g relativ sicher im Coffeeshop gekauft hat, steht jetzt wieder mit Kriminellen im Hinterhof und zittert um Leib und Leben. Legalisieren und Kontrollieren statt Kriminalisieren!

Legale Drogen (ZDF)

Gerade in den "heute"-Nachrichten im ZDF wurde über Badesalze und Duft- und Räucher-Mischungen ("Legal Highs") berichtet, die man hier legal übers Internet oder in HeadShops kaufen kann. Die Badesalze kann man wie Kokain durch die Nase ziehen und die Duftmischungen rauchen. Die Substanzen wurden als teilweise gefährlicher dabei aber wirkärmer als die natürlichen Originale eingestuft, sind aber legal, weil man nicht mit dem 'Verbieten' nachkommt.

Ist sich eigentlich irgendeiner unserer verantwortlichen Politiker darüber im Klaren, was diese völlig verfehlte Drogenpolitik anrichtet? KEIN Jugendschutz,
KEIN Verbraucherschutz, KEINE (vernünftige) Aufklärung...

@ A.P.Keaton:

"Hoffentlich der erste Schritt, diesen Mist endgültig zu verbieten!"

Das is ja ne Spitzenidee. Verbieten wir es doch einfach. Dann kifft niemand mehr und alles ist gut. Können wir gleich alle bösen Drogen verbieten, dann nimmt die auch keiner mehr. Wenn wir dann noch Steuerhinterziehung, Gewalt und Raserei verbieten wartet endlich das Paradies!

Im Ernst. Das Ziel des Staates sollte es sein, so gut er kann Schaden von seiner Gesellschaft abzuwenden. Und Verbote sind da nicht immer effektiv. Dafür gibt es viele Beispiele. Der Ansatz in Holland ist gar nicht so abwegig wie das konservative Genossen immer unterstellen.

Die Formel "mehr Verbote, schärfere Kontrollen, härtere Strafen" ist sehr gefährlich.
Das fordern die Salafisten mit ihrer Sharia auch gerade in D.
Das ist aber nicht das Ziel in einer demokratischen emanzipierten Gesellschaft.
So viele Regeln wie nötig, so viel Freiheit wie möglich sollte der Grundsatz sein, egal bei welcher Thematik.

Ein gewisser Prozentsatz von Idioten

Dieser gewisse %satz von Idioten ist offensichtlich nicht nur in Parteien vertreten, sehr schade für die von mir hochgeschätzten toleranten Niederländer. Bahn frei für organisierte Kriminalität? - DAS ist sicher kein gesellschaftlicher Fortschritt, egal welche Nation sich dieses faule Ei ins Nest legt.

Rechtsstaat ?!

Mit welchem Recht maßt es sich ein Staat an, seinen Bürgern vorzuschreiben, was sie zu sich nehmen dürfen und was nicht? Habe in meinen 56 Lebensjahren noch keine derartigen Drogen konsumiert, bin mir aber trotzdem sicher, dass diese durchaus berauschender sein können, als die täglichen Wahnvorstellungen unserer "Berufspolitiker"

Für eine vernünftige Drogenpolitik!

Persönlich bin ich für eine vernünftige Drogenpolitik! Diese kann z. B. so aussehen das der Konsum von Cannabis in speziellen Vereinen erlaubt ist und jeder zum Eigenverbrauch Cannabis anbauen darf. Da aber nicht jeder selbst anbauen kann muss es imho auch möglich sein das die Vereine entsprechend anbauen oder anbauen lassen. Wichtig ist dabei immer die Abstellung auf den Eigenverbrauch. Den illegalen Handel mit Drogen sollte man hingegen weiterhin hart verfolgen und auch hoch bestrafen. So würde man den Cannabiskonsum entkriminalisieren, würde die damit verbundene Beschaffungskriminalität verhindern und könnte sich auf die wirklich gefährlichen Sachen konzentrieren.

Kiffen auch nicht verharmlosen

Natürlich ist es Quatsch, Alk unbegrenzt zu erlauben und Kiffen zu verbieten. Aber andererseits wird von engagierten Leuten, die alles legalisieren wollen, auch in solch einem Forum wie diesem hier immer wieder das Kiffen völlig verharmlost. BESSER als Alk ist es auch nicht; es wirkt auf Dauer absolut persönlichkeitsverändernd. Ich kenne genug Dauerkiffer, die ihr Leben nicht mehr auf die reihe kriegen, ich weiß wovon ich rede. Leider wird diese Folge immer wider übersehen...

Auch eine Chance...

Diese Umstellung ist zwar für viele deutsche Hanftouristen sicher ärgerlich, aber es ist auch eine Chance für die deutschen Kiffer, sich nun vielleicht noch etwas intensiver für eine kontrollierte Freigabe hierzulande einzusetzen.

Es ist nicht die Aufgabe der NL, die verfehlte Drogenpolitik Deutschlands auszubaden.

Viel wichtiger als die Freigabe des Hanfkonsums für Jedermann finde ich allerdings ersteinmal das Erreichen der Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke (z.B. Aids, Krebs, Multiple Sklerose).

Ach ja: Am 11.August findet in Berlin die alljährliche Hanfparade statt, bei der für die Legalisierung von Cannabis als Medizin, Rohstoff und Genussmittel demonstriert wird.

Kurzes Rechenbeispiel:

Sagen wir mal, es gibt ca. 1,5 Mio. Kiffer in Deutschland (kA wie viele es wirklich sind, aber ich halte die Schätzung für realistisch). Jeder holt sich im Schnitt 5 Gramm die Woche. Wenn ein Gramm hochwertiges Cannabis jetzt 10€ kostet, nimmt der Staat dort pro Woche (!) allein durch die Mehrwehrtsteuer von 19% knapp 3 Millionen Euro ein. Da summieren sich aufs Jahr schon über 150 Millionen Euro, die Herr Schäuble für seinen Haushaltsausgleich nehmen kann. Im Vergleich: Das Bundesland NRW hat im Jahr 2011 knapp 100 Mio. Euro für Cannabisfahndung ausgegeben...von den Justizkosten ganz zu schweigen.

Jemand noch Fragen?

Gruß, Doomhammer

PS: vergesst nicht den Kifferhunger und den Durst, das gibt nochmal extra Geld für Papa Staat ;)

@ Rasmus

Ich stimme Ihnen vollkommen zu, THC ist durchaus nicht ungefährlich und Ziel einer guten Drogenpolitik muss es sein, dass möglichst wenige Menschen Drogen konsumieren.

Aber die gesellschaftlichen und persönlichen Schäden, die von Drogen angestellt werden sind vielfältig.

Das sind nicht nur die körperlichen beim Dauerkonsument. Das ist auch der Führerscheinentzug und eventuell resultierende Arbeitsplatzverlust bei einem Gelegenheitskiffer. (Man muss nicht bekifft fahren um den Lappen zu verlieren, es gibt keine Höchstgrenze, nachweisbare Spuren von Abbauprodukten im Blut, u.U. Tage alt, können reichen.)

Worauf ich hinaus will ist: Das Ziel muss sein, den Schaden, der von Drogen angerichtet wird zu minimieren, der direkte wie auch der indirekte, z.B. durch überzogene Durchführungsverordnungen, Kriminalisierung der Konsumenten, schlechte Aufklärung etc.

Prohibition

Prohibition nützt weder dem Jugendschutz, noch dem Süchtigen. Sie nützt allein denen (finanziell), die in der Lage sind den Schwarzmarkt zu versorgen; sprich: Kriminellen.
Der mündige Bürger oder der Krebskranke ziehen den Kürzeren; müssen sich am Ende mit Kriminellen einlassen. Es ist eine Schande.

peace

ps.: Ganz Nebenbei kommt auch die Nutzpflanze Hanf unter die Räder. Sie ist in ihrer Vielseitigkeit einzigartig und darf doch nur mit Genehmigung und unter strengen Kontrollen angebaut werden. Wie gesagt, es ist eine Schande, was die Politik im Namen von wem auch immer hier verbricht.

Lösung....

... natürlich sollte auch in Deutschland und Resteuropa die Drogenpolitik gelockert werden, und der Konsum und Besitz von normalen Mengen Cannabis sollte erlaubt sein.

So, und nicht anders trocknet man Drogen-Kriminalität aus. Leider kapieren es die Dinosaurier in den Parlamenten noch nicht.

Hoffentlich ändert die nächste Wahl daran etwas. (Doch nur dann, wenn es NICHT zu einer großen Koaltion reicht. Denn darauf arbeiten die Parteibonzen schon hin).

Die jetzige Verschärfung wird nur wieder zu mehr "Illegalität" führen. Da freut sich natürlich der Zoll (über Arbeit und Vollbeschäftigung), und die Politiker freuen sich über noch mehr Volks-Gängelung und -Überwachung.

Schade ist diese Rückwärtsgewandtheit.

Die Prohibition und der Krieg

Die Prohibition und der Krieg gegen Drogen ist definitiv gescheitert und hat erst zu Problemen geführt welche man vorgibt eigentlich mit dem Verbot verhindern zu wollen. Jedes Jahr gibt Deutschland niedrig geschätzt etwa 4 Milliarden Euro unserer Steuergelder im Kampf gegen Drogen aus. Diese, und die Milliarden welche bei einer Legalisierung zusätzlich (Steuern, neue Arbeitsplätze) generiert werden könnten ist eine unvorstellbar große Summe die wir ganz sicher woanders viel sinnvoller einsetzen können als harmlose Kiffer zu verfolgen. Ändern würde sich für den Rest der Bevölkerung gar nichts, denn die Konsumenten gibt es ja jetzt bereits auch und die Erfahrungen aus anderen Ländern haben gezeigt das die Konsumentenzahlen bei Legalisierung oder Duldung nicht steigen. Zusätzlich würde, wie man bereits aus der Alkohol Prohibition in Amerika gelernt hat, der Schwarzmarkt ausgetrocknet und somit Kriminalität verhindert. Viele Milliarden fließen aufgrund des Verbotes jedes Jahr in die Kassen

Prohibition

Man kann es nicht oft genug sagen - PROHIBITION!

Jeder sollte sich mal über diese Ära (die der Prohibition) in den USA informieren.

Man hat dort festgestellt, dass auch wenn man den Alkohol verbietet, nicht weniger getrunken wird.
Man hat auch festgestellt, dass dadurch zwangsläufig organisierte kriminelle Strukturen aufkamen um den Alkohol dennoch zu verkaufen - das wurde nämlich zum attraktiven und lukrativen Geschäft

Unterm Strich:
Es fiel Ihnen auf, dass man den Alkohol nicht verbieten KANN. Es geht nicht.
Warum also Milionen oder Milliarden für diesen Versuch ausgeben?
Warum auf die Gewinne verzichten und diese allein den Kriminellen zugestehen?

Das lässt sich 1zu1 übertragen, ausser dass Hanf BEI WEITEM nicht so schädlich, suchterzeugend und berauschend ist wie der Alk.

Ich meine haben wir keine größeren Probleme?
Wie können wir nur für so etwas Steuermillionen ausgeben während täglich Kinder verrecken?

Davon abgesehen dass ich nachts lieber einem Kiffer als Alki begegne.

@Traugott Emanue...

"Die Alloohhhohoholliker landen da schon eher beim Facharzt für Internes, Leber &Co... "

Das ist eine weitverbreitete Fehlannahme. Informieren sie sich bitte über das Korsakow-Syndrom und ähnliche auf den Alkoholkonsum zurückzuführende Demenzerscheinungen. Im fortgeschrittenen Stadium können Betroffene nicht mal mehr selbstständug mit Messer und Gabel essen.

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