Kommentare

"Vorgesehen sind [...] die

"Vorgesehen sind [...] die Lockerung des Kündigungsschutzes, geringere Abfindungen bei Kündigungen und eine Verkürzung der Dauer von Unterstützungszahlungen für Erwerbslose. Auch Mitbestimmungsrechte und Tarifsystem werden angetastet."

In Zeiten der Krise wird immer versucht, die rechte der Menschen zu beschneiden und es ist meistens gelungen.
Die Rechte der Arbeitnehmer in Spanien sind eh schon minimal gewesen, nun sollen sie noch mehr minimiert werden.
Doch wer glaubt so einer Finanzkrise herr zu werden, dürfte sich in das eigene Fleich geschnitten haben, da die sozialen Unruhen die die Folge dessen sind die eingesparten Kosten nihilieren werden.
Es muss am System was verändert werden, da dies so weitermacht wie bisher, zudem tragen die Arbeiter keine Schuld an der Krise sollen nun aber dafür empfindlich bezahlen. Die Unruhen die folgen werden sind so leicht zu verstehen.
Die Politik muss verstehen, dass sie so nicht weitermachen kann, sonst macht das Volk bald ohne sie weiter.

Das Volk ist leider dumm....

Ja, ihr lest richtig. Das Volk ist leider zum größten Teil dumm. Anstatt sich die Leute zu schnappen, die das alles verursacht haben, oder die, die sich durch diese Leute bestechen lassen, lassen sie für einen Tag im Jahr ihre Wut aus und haben am nächsten Morgen schon wieder alles vergessen.
Wenn man da Bilanz zieht, hat das Volk nichts bewirkt, als einen Schaden in Millionenhöhe erschaffen und den Leuten über ihnen gezeigt, dass sie doch Recht hatten, dass das Volk zum größten Teil dumm ist.

Protest nützt also eigetnlich nur, wenn am Ende der Kettenreaktion, die der Protest herstellt, es in irgendeiner Weise den großen Leuten schadet. Eigentlich sind nämlich fast alle Menschen, Arbeiter von ein paar Reichen, wenn auch nicht direkt.

Wer schreibt eigentlich diese Überschriften?

Sparpaket? 27 Milliarden?

Wie kann ich etwas sparen wenn ich Schulden habe? Ist das nicht zumindest unredlich?

Da muss stehen: Kürzung, Einschnitt, Kappung.

In einem weiteren Satz könnte vielleicht noch die Anmerkung hinterlassen werden: "Gilt nur für das Volk".

@dennis332211

Anstatt sich die Leute zu schnappen, die das alles verursacht haben, oder die, die sich durch diese Leute bestechen lassen, lassen sie für einen Tag im Jahr ihre Wut aus

Geduld, Geduld!

Bei einer Jugendarbeitslosigkeit in Spanien zwischen 30 und 60 Prozent (je nach Region, siehe Quelle unten) ist es doch nur eine Frage der Zeit, wann der Deckel vom Faß fliegt.

Die Spanier sind ja grundsätzlich schon mal heißblütiger als die Nordeuropäer, und so wird schon bald die Wut offen zutage treten.

Einerseits ist das natürlich schlimm, weil Gewalt immer die schlechteste Lösung ist; andererseits sieht es ganz danach aus, dass die Politik auf andere Formen des Protestes nicht reagiert.

http://tinyurl.com/cbmwnqc
[www.bbsr.bund.de]

25. Mai 2014

Meldung vom 25.05.2014 (bpa, bänkische presseagentur) "Es sind schreckliche Szenen, die sich im Jahr 05 der Krise auf Europas Straßen abspielen; überall verteidigen festentschlossene Bürger Europas handfest ihre Währung. Weil Demonstrationen und Aufmärsche in öff. Gebäuden verboten sind, sammeln sich die Massen auf den Straßen und Plätzen - u.a. für ihre symbolischen Verbrennungen: Grundgesetz, Arbeitsverträge, Arbeitnehmerrechte - nichts davon wollen sie behalten, im Gegenteil: "Die Globalisierung wird sich noch wundern!" brüllt ein gebissloser Renter um die 90, der ein Schild "Weg mit der Rente!" um den Hals trägt. Sein Gebiss hat er bei Ebay verkauft, das Geld dem EFSF-XVII Rettungsfond gespendet. Anderswo stürmen die Bürger die Banken, um notleidenden Bankern Ersparnisse, Schmuck und Lebensmittel aufzudrängen, und die Polizei kämpft verbissen darum, Hartz-XI-Empfänger vom altruistischen Selbstmord (Schildaufdruck: 'Ich-bin-unrentabel!') abzuhalten...

Manche Kommentatoren sind leider dumm....

"sich die Leute zu schnappen, die das alles verursacht haben"

Aha. In Mobmentalität ein paar Charaktermasken an den Galgen knüpfen, das wird natürlich die Lösung sein.

Welche Leute sollen denn bitte Schuld sein?! Wir leben hier im Kapitalismus, also in Konkurrenz - und da gibt es natürlicherweise Verlierer - ob das nun Griechenland, Spanien oder Timbuktu ist. Und innerhalb eines Landes sieht's halt auch so aus: Da gibt's Gewinner und Verlierer, welche, die mehr und welche, die weniger Geld haben. Welche, die nen Schulabschluss haben und welche, die keinen haben, welche, die den Job finden und welche, die arbeitslos sind.

Wenn will man denn da bitte verantwortlich machen? Jeder ist für sich selbst verantwortlich - in dem Sinne, dass er sich mal ernsthaft Gedanken darüber machen sollte, ob er in einer Gesellschaft leben will, in der alle miteinander konkurrieren.

Statt Bank(st)er einsperren zu wollen oder ein böses "1%" herbeizufantasieren.

@dennis332211 was können wir

@dennis332211

was können wir machen?

die frage ist ernst gemeint.

ich zerbreche mir seit wochen und monaten den kopf, doch das einzige was mir in den sinn kommt ist zu protestieren, sodass wenigstens erst einmal die breite masse auf das problem aufmerksam wird, dann erst könnte man (meiner meinung nach) eine zweite phase einleiten, indem man bspws. banken und versicherungen boykottiert um den "paar reichen" zu schaden.

die problematik sehe ich eindeutig darin, dass der durchschnittsbürger (ob deutsch, spanisch, griechisch) keine ahnung hat, was genau vor sich geht und wie unser finanzsystem genau funktioniert.

erst wenn man eine großzahl "informiert" hat, kann es doch erst mit system vorwärts gehen, oder?

ich hoffe sie haben einen vorschlag.

das die menschen dumm sind, ist klar, doch was sollen sie anderes tun?

selbst wenn man schlau ist hat man doch kaum andere möglichkeiten, außer man hat ein paar hundert tausend euro auf einem konto..

Da darf sich niemand wundern

Wenn man sich eine konservative Regierung wählt, muss man mit den Folgen seines eigenen Tuns leben. Das merken die Spanier jetzt.

Aufweichung des Kündigungsschutzes und drastischer Abbau von Abfindungen. Na - wem dient das? Richtig, den Besitzenden und wie bei uns holt sich auch die spanische Regierung das Geld bei den kleinen Leuten.

Erstaunlich nur, dass die sich trauen, die ganzen Staatsbediensteten außen vor zu lassen. Das muss doch zu Ärger führen (In Spanien - in Deutschland nicht. Der Deutsche macht nur Revolution am Stammtisch und Geschrei auf leerer Strasse.)

willkuerlicher zusammenhang?

> Vorgesehen sind unter anderem die Lockerung des Kündigungsschutzes, geringere Abfindungen bei Kündigungen und eine Verkürzung der Dauer von Unterstützungszahlungen für Erwerbslose. Auch Mitbestimmungsrechte und Tarifsystem werden angetastet. (…) Mit den drastischen Sparmaßnahmen soll das Haushaltsloch (…) reduziert werden. <

also bei unterstützungszahlungen kann ich mir noch vorstellen, dass sie evtl. wie bei uns über staatliche zuschüsse zum sozialversicherungssystem den öffentlichen haushalt belasten.

was aber haben bitte demontage von kündigungsschutz, mitbestimmungsrechten und tarifsystem mit sparen im öffentlichen haushalt zu tun?

die öffentlichen haushalte entlasten würden logischerweise hier wie dort verbesserungen der einnahmen, sprich steuererhöhungen, bei uns z.b. zurück auf das niveau der regierung kohl. denn die (schröder'schen) steuersenkungsorgien (für wen?) haben naturgemäß löcher gerissen.

@dennis332211 was können wir

@dennis332211

was können wir machen?

die frage ist ernst gemeint.

ich zerbreche mir seit wochen und monaten den kopf, doch das einzige was mir in den sinn kommt ist zu protestieren, sodass wenigstens erst einmal die breite masse auf das problem aufmerksam wird, dann erst könnte man (meiner meinung nach) eine zweite phase einleiten, indem man bspws. banken und versicherungen boykottiert um den "paar reichen" zu schaden.

die problematik sehe ich eindeutig darin, dass der durchschnittsbürger (ob deutsch, spanisch, griechisch) keine ahnung hat, was genau vor sich geht und wie unser finanzsystem genau funktioniert.

erst wenn man eine großzahl "informiert" hat, kann es doch erst mit system vorwärts gehen, oder?

ich hoffe sie haben einen vorschlag.

das die menschen dumm sind, ist klar, doch was sollen sie anderes tun?

selbst wenn man schlau ist hat man doch kaum andere möglichkeiten, außer man hat ein paar hundert tausend euro auf einem konto..

Spanien schnürt 27-Milliarden-euro-sparpak..

Die bosse ,Blankfein u.a., die bosse von ENRON , der Banken, d.h., d. ganzen Vorstandsriegen,

aufsichträte, dann die untergeordneten Chargen , gehören

alle vor ein Volkstribunal ,

d.h. , Alle gleichzeitig verhaften, Verlesung des

Volksurteils u.. das Wichtigste, sofortige Vollstreckung.
Und dann siebt man d. Ganzen Chefetagen durch, von A- Z ..

Fahnenflüchtige werden werden rund um den Erdball gejagt, bis zur Auffindung .

ach ja,, das Gesamte Vermögen wird konsfisziert u.
a.d. Underdogs verteilt.

Alles natürlich im Gesetzl.Rahmen : Notstandsgesetz,
paßt auf 1 DINA-4 Seite u., wichtig, tritt sofort in Kraft (u. nicht erst nach 1 Jahr) .
Für diese Aktionen sollten ausschließlich Freiwillige
rekrutiert werden...

Ich glaube nicht....

....das ,das Volk dumm ist.

Sonst würde man ja nicht die gefühlte Ungerechtigkeit hinaus schreien und Wut schlägt dann in Gewalt um.

Nun sieht nan aber auch, dass es den Regierenden und den dahinter stehenden nicht sonderlich Interessiert.

Leider sieht man die Gefahr erst, wenn man selber am Abgrund steht.

Spanien

@ mutant
Aber nicht doch. Man darf Dinge grundsätzlich nicht beim Namen nennen. Negativ vorbelastete Wörter werden durch andere ersetzt. Man nennt es Neusprech ^^

@ dennis
Tja das Problem an der Geschichte ist, dass die meisten an der Stelle derer, die sich bereichern nicht anders handeln würden. Das System ist kaputt. Das System darf diese Exzesse nicht ermöglichen, denn auf Moral und Rücksicht braucht man nicht hoffen.

Ist schon traurig, wenn man mal angefangen hat sich für Politik (global) zu interessieren, kann man Nichts mehr glauben. Soviel Lügen, Show und Intrigen, das schlägt aufs Gemüt.

Was ist falsch daran, wenn

Was ist falsch daran, wenn Spanien probiert die Schuldenproblematik zu entscherfen.

Vielleicht sollten die Menschen die Demonstrieren mal darüber nachdenken, daß sie sich beruflich weiterbilden müssen, wenn sie ihren Lebensstandard aufrecht erhalten wollen.

Wenn die Leute nicht gewillt sind Produkte und Dienstleistungen anzubieten, für die Kunden bereit sind Geld auszugeben, dann können sie eben nicht so viel verdienen.

Menschen die jahre lang Fernsehröhren produziert haben mussen sich auch damit abfinden, daß die Leute heute lieber LCD-Fernseher kaufen. Egal wie gut sie darin waren, die Zeit der Röhrenfernseher ist abgelaufen.

Und Mitarbeiter von Autoherstellern, die keine energiesparenden Fahrzeuge produzieren werden zukünftig auch um ihren Job fürchten müssen. Würden sie hingegen bei einem Hersteller arbeiten, der Sprit-Spar-Modelle produziert, könnten sie sich im Gegenzug auf höhere Löhne freuen. So funktionniert Angebot und Nachfragen und das ist gerecht.

auch in spanien wrd das volk

auch in spanien wrd das volk hörig gemacht werden.
hoffendlich lassen sie sich nicht so leicht unterkriegen wie die deutschen, die alles hin nehmen, was von oben gesagt wird.

@ Guy_Incognito

"Wir leben hier im Kapitalismus, also in Konkurrenz - und da gibt es natürlicherweise Verlierer"

Nette Erklärung dafür, das - egal wo auch immer auf der Welt - immer eine kleine Gruppe zu den Gewinnern gehört und der große Rest zu den Verlierern.

Es gibt keine Chancengleichheit auf dieser Welt und die Schallplatte von der Eigenverantwortung macht die Sache auch nicht besser. Es hört sich einfach nur besser an, wenn man hier die Ursache für die Probleme der Welt sucht.

Die Aufgabe des Staates wäre es, für einen Ausgleich der unterschiedlichen Ausgangspositionen zu sorgen, damit niemand in einem Land wie Deutschland ausgegrenzt wird. Das Konzept "fordern und fördern" ist durchaus sinnvoll, wird aber in der Praxis oft fehlinterpretiert. Fordern von denen, die mehr als genug haben und damit die fördern, die es nötig haben - so wäre es richtig.

Wäre es nicht an der Zeit dem

Wäre es nicht an der Zeit dem Spielgeldeuro- und EU-Spuk zu beenden, anstatt die eigenen Staatsfinanzen zu ruinieren, bloß um das Unvermeidbare etwas hinauszuzögern? Deutschland ist schon jetzt bis über beide Ohren verschuldet und nimmt noch immer neue Schulden auf, wie kann es dann die Schulden anderer Staaten übernehmen? Abgesehen davon, dass eben dies die Verträge verbieten, mit denen jenes inflationäre Spielgeld, genannt Euro, überhaupt erst in die Welt gesetzt wurde! Man begeht also Vertrags- und damit Rechtsbruch, um diese widernatürliche Währungseinheit aufrecht zu erhalten! Das Spielgeld Euro muß also abgeschafft und die alten Nationalwährungen wiedereingeführt werden; zumal ein Staatsbankrott nun wirklich kein Beinbruch ist: Einzig die Gläubiger verlieren einen Teil ihres Geldes, manchmal auch alles; und der Staat kann für eine Weile keine neuen Schulden mehr machen; je länger man die Spielgeldabschaffung hinauszögert, desto größer wird der Schaden für Deutschland werden.

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