Kommentare

Jetzt kämpft schon die

Jetzt kämpft schon die Autofahrerlobby gegen die Öllobby, oder was? Fehlt nur noch, dass am Ende nach dem Staat als Retter der armen, vom Auto abhängigen, unmündigen Bürger gerufen wird. Was muss das für ein trauriges Leben sein, das nur daraus besteht, zu schauen, wo das Suchtmittel „Benzin“ einen oder zwei Cent billiger ist?

ärgerlich.

Ich finde es ärgerlich, dass immer von 'Abzocken' die Rede ist. In Deutschland sieht es doch so aus:

1. Die großen Benzinproduzenten haben in den letzten paar Jahren reihenweise Raffinerien in Deutschland geschlossen, weil es ihnen kaum möglich war, Benzin so preiswert herzustellen, dass man damit noch Gewinn macht.

2. Die Marge für jeden Liter verkauften Benzins liegt im Durchschnitt unter 1 ct.

3. Das, was viele Autofahrer als 'Preisabsprache' wahrnehmen ist in Wirklichkeit ein unheimlich scharf geführter Preiskampf, bei dem es letztlich auf jeden Cent ankommt.

4. Das, was viele Autofahrer als 'Abzocke' wahrnehmen ist in Wirklichkeit eine Anpassung des Preises an den Bedarf. Deswegen steigen die Preise morgens, vor dem Wochenende und vor den Ferien. Nur deswegen isses überhaupt möglich noch ein wenig Gewinn mit dem Benzin zu machen.

Und nein, ich bin kein Öllobbyist. Die Informationen sind alle vorhanden, es wäre nur nötig sich mal ein paar Hintergründe anzulesen.

Die Konzerne

reden sich wieder billig raus, aber ihre Mitarbeiter in den Tankstellen sprechen es inzwischen offen aus, da sie ständig sich die zynischen Kommentare der Kunden anhören dürfen über dieses unsägliche Spiel.

Das hat doch schon jeder gemerkt, das Volk ist nicht so doof, wie manche denken. Nur kann man es sich leider nicht raussuchen, ob man tanken will oder nicht und dass wird ausgenutzt.

Jeder schiebt es

auf den anderen und am scheinheiligsten ist unser Staat bzw. die Politiker.

Deckelt endlich mal die Steuern!

Wozu haben wir ein Kartellamt? Nur als zahnloses geldkostendes Monster?

Mehr Rechte für das Amt!

Ja ne schon klar

Wenn ich im Auto unterwegs bin, soll ich mich also im Internet über die Preise informieren. Schon mal steil. Die meisten Leute tanken, weil sie gerade in dem Moment tanken müssen bzw. es zeitlich passt (z.B. auf dem weg zur Arbeit), dass es drei Stunden später billiger sein könnte, bringt wenig (da sitze ich im Büro).

"Von einer Beobachtung an 33 Tankstellen auf eine Aussage für alle 14.700 Stationen in Deutschland zu schließen, sei 'sehr gewagt'" - ja na klar, die anderen 14.667 liegen bestimmt auch am Weg! Was interessiert es mich, ob der Sprit in Sprockhövel oder Oberammergau gerade viel billiger ist? natürlich macht da nur ein sehr begrenzter regionaler Vergleich Sinn. Die Aussage der MWV-Sprecherin heißt ja wohl eher "es gibt unter 14.700 Tankstellen bestimmt auch einige, die sich nicht kartellmäßig verhalten". Oder?

Benzinpreise

Die Rohölkonzerne haben noch nie von sich behauptet, das sie Sozialunternehmen seien.

Jammern bringt daher nichts. Das einzige was hilft ist Konsumverweigerung wo immer es geht. Jeder Fahrt mit dem Auto 2x überlegen und wenn möglich bleiben lassen. Die sinkenden Benzinabsstzzahlen werden dann hoffentlich eine Sprache sprechen, die "der Markt" versteht!

Wer es glaubt wird seelig !!!!

Das Abzocken hat Methode.

Als die BVG in Berlin gestreikt hat, war zur selben Minute der Sprit um satte 10 cent gestiegen. Als der Streik vorbei war, haben die exakt die 10cent wieder
runtergenommen.. Komisch oder ??...

Der Autofahrer wird doch von der Politik und den Mineralölkonzernen verschaukelt.

Wann eigentlich macht Herr Ramsauer sein Versprechen war,
das nur eine Preisänderung pro Tag zulässig ist ????

@St0nemender

>>> Und nein, ich bin kein Öllobbyist.<<<

schwer zu glauben!

>>> Die Marge für jeden Liter verkauften Benzins liegt im Durchschnitt unter 1 ct.<<<

das ist wohl die marge, die dem tankstellenpächter bleibt. das hat aber mit dem gewinn des mineralölkonzerns nichts zu tun. siehe deren gewinne.

>>>Die großen Benzinproduzenten haben in den letzten paar Jahren reihenweise Raffinerien in Deutschland geschlossen, weil es ihnen kaum möglich war, Benzin so preiswert herzustellen, dass man damit noch Gewinn macht.<<<

wow, das hat noch gefehlt. die mineralölkonzerne fahren seit jahren traumgewinnen ein. und warum? weil sie eben keinen harten preiskampf führen.
der hohe ölpreis kann da auch kein grund sein, da die größte menge des öls an einer rein virtuellen börse an sich selbst verkauft wird. da wird also 2 mal vom hohen ölpreis profitiert.

augenwischerei!!!

sie sehen, die hintergründe die sie da anführen wollen nicht nur gelesen, sondern auch verstanden werden!

und für diese Feststellung -

und für diese Feststellung - die fast jeder Autofahrer seit 2 Jahren macht - braucht es den ADAC damit das jetzt "Brief-und-Siegel" hat??

Was hindert den Autofahrer daran,

zu anderen Tageszeiten zu tanken?

Da ist er auf Arbeit? Gut, aber er ist auch auf Arbeit, wenn die Läden auf sind, und geht nach Hause, wenn die Läden dank Ladenschlussgesetz zu sind.

Da muß es doch auch gehen.

sozial

Die Benzinmultioligarchen sind sozial. Sie wollen schlicht und einfach nur unser bestes. - Unser Geld

Selbstoptimierung

Ich gehe davon aus, daß all die "Abzocke-Schreihälse" hier den eigenen Bedarf bereits auf 5-minus Liter optimiert haben und das Auto nur dort benutzen wo es auch keine etwas unbequemere Alternative gibt.

Ansonsten müssen sie sich die Frage gefallen lassen, ob sie das Prinzip der Marktwirtschaft überhaupt verstanden haben.

Jeder Kaufmann wäre bescheuert, würde er seine Waren zu einem niedrigeren als dem max. erzielbaren Preis verkaufen.

Rrrichtig!
Jetzt vor Ostern werden diese ahc so bösen Kaufleute wieder kräftig zulangen.

Aber seid versichert, selbst wenn diese bösen Menschen 50 Cent Osterhasenaufschlag verlangen würden, die Staus wären trotzdem keine einzigen Meter kürzer.
... was den Kaufleuten mal wieder recht geben würde.

Als dann frohe Ostern und frohes Stauen - der Mineralölwirtschaft zuliebe ...
... oder einfach mal zuhause bleiben - das wirkt!

Meine Beobachtung ist gegensätzlich

Morgens günstig, ich muss aber meinen Zug erwischen und fahr vorbei, abends 7ct teurer, tanke dann aber woanders 4ct günstiger. Manche Tankstellen ändern täglich nur einmal den Preis. Die tagsüber Schwankenden gehen tatsächlich nie 1 oder 2ct rauf oder runter, sondern konsequent immer 7ct. Dagegen hatte hier so eine Automatentanke mal wochenlang immer den selben Preis, obwohl er anderswo täglich schwankte.

Energie = Gemeingut?

Diese Frage gilt es zu klären und dann zu überlegen, ob es im Sinne einer Volkswirtschaft ist, wenn mit diesem "Gemeingut" hohe Gewinne gemacht werden.

Also ob die Mobilität - auch die Logistik des Lieferverkehrs - zu einer Form von Grundversorgung gehört, die gewisser staatlicher Regulierung bedarf.

Faktisch, und hier gleiche meine persönliche Meinung hierzu, ist sie es! Im Rahmen des notwendigen Warenflusses sowie zum Erreichen des Arbeitsplatzes kommt die Volkswirtschaft nicht ohne sie aus. Diese Tatsache machen sich offensichtlich die Mineralölkonzerne zunutze und analysieren Angebot und Nachfrage, um die marktwirtschaftlichen Faktoren in Bewegung zu versetzen. Verknapptes Angebot + hohe Nachfrage = hoher Preis.

Als Lösung allein kann ein staatlicher Eingriff in die Preisgestaltung nicht sein. Fahrzeuge mit geringeren Verbrauchen und alternativen Antrieben, Ausbau des Schienenverkehr - das dürfte der schwierige Weg sein.

Und das Umdenken: Massen- vor Individual-Verkehr!

@deployed

Die Benzinmultioligarchen sind sozial. Sie wollen schlicht und einfach nur unser bestes. - Unser Geld

So wie jeder Kaufmann ...

Benzinpreise

Sicherlich ist es ganz normale Marktwirtschaft, wenn
alle Gesellschaften gleichzeitig die Preise erhöhen, bzw.
in Minutentakten anpassen.

Ich kann mir kaum vorstellen, das es Marktwirtschaft ist,
wenn sich der Preis nach den erforderlichen Gewinnen der Firmen richtet. Ich glaube es ist ausser in den Energiebranchen kaum möglich eine derartige Politik zu beschreiten, die auch noch vom Staat unterstützt wird.

Eine Disziplinierung ist sicher nur über den Verbrauch möglich. Aber der Bürger ist ja auf sein Fahrzeug angewiesen, da der angeblich so gute ÖPV wohl nur in Grossstädten einigermassen funktioniert.

Keiner spricht über die

Keiner spricht über die Mineralölsteuer. Da steckt das Wort "Steuer" drin und daran verdienen nicht die Konzerne, sondern der Staat. Pro Liter verdienen die Tankstellenbetreiber ein paar Cent und können sich nur mit den Shops über Wasser halten. Idiotie.
Die Steuern müssen runter und nicht die Ölpreise gesenkt werden.

@ pivo

>>>>Ansonsten müssen sie sich die Frage gefallen lassen, ob sie das Prinzip der Marktwirtschaft überhaupt verstanden haben.<<<<<

genau das ist ja das problem!!!!

wäre das noch marktwirtschaft, dann würde sich der preis einpendeln. das funktioniert aber nur dann, weder jeder wettbewerber für sich allein handelt und entscheidet.
würde der markt funktionieren, dann könnte nicht ein anbieter mal eben schnell die preise anziehen - weil dann die autofahrer zum mitbewerber fahren würden.

nur, die konzerne sprechen sich ab - und das ist kein funktionierender markt!!!

So lange es Zb. Hartz 4

So lange es Zb. Hartz 4 Bezieher gibt die mit ihrem eigenen PKW Zb. zum Einkaufen fahren, kann der Sprit gar nicht zu teuer sein.
Und berufstätige Autofahrer erhalten ihre Spritkosten teilweise vom Finanzamt erstattet.
Wir habe ca. 80 Millionen Einwohner und ca. 40 Millionen angemeldete KFZ in Deutschland.

Übrigens kostet eine Urlaubsreise in den Sommerferien oft bis das doppelte wie in der Nebensaison. Die Leistungen sind die selben. Und auf das Wetter hat ein Anbieter keinen Einfluss.

Preisanpassung im Sekundentakt

Von den Aktienmärkten wissen wir, daß man mit HighSpeed Trading viel Geld verdienen kann.

Natürlich gibt es keinen vernünftigen Grund, am Tag mehrmals die Preise zu verändern, außer dem, daß man die Kunden abzocken will.

Warum diese Abzocke? Weil es technisch leicht möglich ist.
Sonst hätten auch Stromanbieter die sekündlich schwankenden Preise schon lange an die Kunden weitergegeben. Das geben aber die alten Zähler nicht her.

Die Ölkonzerne sind in einer komfortablen Situation: tanken müssen die meisten Menschen nun mal.
Wie teuer das Rohöl ist, kann ihnen deshalb egal sein.
Sie haben kein Interesse, die internationale Zwischenhändlerlobby, die den Ölpreis am stärksten beeinflussen kann, einzuschränken.

Es ist nur schade um das Geld, daß unserer Volkswirtschaft enzogen wird, zugunsten ausländischer Konzerne und Staaten.
Es ist ökonomischer Selbstmord, daß die Regierungen die Ölversorgung durch die Privatwirtschaft organisieren lassen.

@Pivo - RE: @deployed

"Die Benzinmultioligarchen sind sozial. Sie wollen schlicht und einfach nur unser bestes. - Unser Geld"

Sie haben noch einen gewissen Synergie-Effekt vergessen. Die Regierung stellt sich taub, stumm und blind. Dafür kassiert sie entsprechend mit; durch fast 20% Märchensteuer.

@Ray - Gemeingut? Quatsch!

Ray: Diese Frage gilt es zu klären und dann zu überlegen, ob es im Sinne einer Volkswirtschaft ist, wenn mit diesem "Gemeingut" hohe Gewinne gemacht werden.

Energie kann nie Gemeingut sein. Denn dann ist die Heizung immer an, und wenn es zu warm ist, macht man halt das Fenster auf (Wer in der DDR aufgewachsen ist, weiß das).

@Pivo: Marktwirtschaft

Sie haben Recht, wenn Sie sagen, daß der Markt eigentlich funktioniert, denn die Menschen vergleichen die Preise ja schon.

Das erklärt auch, warum die Preise sich mehrmals täglich ändern.
Trotzdem würde ich es als Abzocke beschreiben und der Staat täte gut daran, hier klare Regeln zu setzen wie in anderen Ländern auch.

Allerdings vergessen Sie völlig den internationalen Ölhandel.
Es nützt uns nichts, wenn an den Tankstellen Wettbewerb herrscht, solange ein Fass Öl zwischen Oman und Rotterdam 50zig mal weiterverkauft wird und sich der Preis durch Spekulation glatt verdoppelt.

Es ist dieser Markt, der in einer Grauzone agiert und den Ölpreis entscheidend bestimmt.
Die Ölkonzerne verweisen mit einem verschmitzten Grinsen auf genau diese Preise, wohlwissend daß sie immer nur gewinnen können.

da gab es einen minister

der wollte die preisanpassungen doch auf "täglich" gesetzlich vorordnen. Wie hiess der noch?? ach herrje, bei 1,2% unterschied macht das doch ach nichts mehr (an den preisen).

soviel in diesem kontext mal zu wahrnehmung der promille-partei (bald auch nur noch das xxx.9 € oder % im wettbewerb. aber wettbewerb wollten sie ja selbst...

und tschüss

Energie ist ein Gemeingut aber keins im Sinne des Kommunismus

Natürlich müssen die Verbraucher in Deutschland sich ihr Öl aus anderen Ländern holen.
Es geht nicht darum, sondern darum, ob die Ölmultis ihre Gewinne beliebig hoch schrauben können.
Sie können, und zwar so lange wie es keinen echten Konkurrenten gibt.
Z. B. könnten einige europäische Staaten eine eigene Gesellschaft gründen und das Öl zu echten Marktpreisen ohne diese beliebigen Gewinnaufschläge anbieten.
Aber wo es eine echte Alternative geben soll, muss es auch echte Konkurrenten geben.
Doch da höre ich die total privaten Marktgewinner schreien, der Staat macht es nur schlechter.
Doch darauf sollten wir nicht rein fallen, dies sehen wir bei der Privatisierung von Strom und Wasser in Deutschland.
So ist dass in einer echten Marktwirtschaft, oder?

Die Sache mit den Steuern

Keiner spricht über die Mineralölsteuer. Da steckt das Wort "Steuer" drin und daran verdienen nicht die Konzerne, sondern der Staat.
Der Staat ist bitteschön wer?

Deckelt endlich mal die Steuern!

Die Steuern müssen runter und nicht die Ölpreise gesenkt werden.

Dafür kassiert sie (die Regierung) entsprechend mit; durch fast 20% Märchensteuer.

Steuern sind entgegen einer latenten "Volksmeinung" NICHT zweckgebunden sondern dienen der allgemeinen Finanzierung unseres Landes.

Wenn man also Mineralöl- und Umsatzsteuer senkt muß man im Gegenzug eine oder mehrere andere Steuer(n) entsprechend erhöhen - und wenns die Einkommensteuer (z.B. auf niedere Einkommen) oder die Erbschafts- oder eine andere unpopuläre Steuer ist.

Eigentlich müßte man sich über jeden Spritfresser freuen - besonders dann, wenn sein Fahrer schimpft wie ein Berserker - der tut wenigstens was für die Allgemeinheit.

Ich muss zugeben das die

Ich muss zugeben das die gestiegenen Preise der letzten 3 Jahre bei mir ein Umdenken eingeleitet haben.
Habe mir ein deutlich spritsparenderes Mobil zugelegt (Anderes Auto war eh fällig) und spare mir die ein oder andere Fahrt die ich auch mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigen kann.
So hat mir der Preisanstieg indirekt das Umweltbewusstsein näher gebracht, was sich auch in anderen Lebensbereichen widerspiegelt.
Muss ich BP und co. nun eigentlich dankbar sein? ;)

Marktwirtschaft, klar, wenn es viele Anbieter gäbe, wäre das richtig. Dann würden die Tankstellenkonzerne sich schon um die Verbraucher mit günstigeren Preisen bemühen. Da es aber nur wenige Anbieter gibt und noch weniger Raffinerien und noch weniger Erdölproduzenten so kann von Marktwirtschaft keine Rede sein. Gut, die Mineralölsteuer tut ihres noch dazu, zumal auch noch ein fester Satz und kein %-Satz.
Für die Banken bemühte unsere Kanzlerin das Wort "Systemimmanent", klar für die Banken. Für das Volk ist Beweglichkeit nicht systemimmanent. Man will zwar Mobilität in der Arbeitsplatzsuche, aber bloß keinen Cent den Konzernen weg nehmen.
Es gibt schon Regulierungsbehörden, warum nicht auch für Benzin? Meine Lösung wäre, den Benzinbedarf ebenfalls als systemimmanent zu bezeichnen und im Zweifel zu verstaatlichen. Das Kartellamt von Regierungsgnaden mault zwar dauernd aber ihre Aufgabe erfüllen sie nicht. Übrigens auf SUVs solten Sondersteuern erhoben werden - die braucht kein Mensch.

"Wenn man also Mineralöl- und

"Wenn man also Mineralöl- und Umsatzsteuer senkt muß man im Gegenzug eine oder mehrere andere Steuer(n) entsprechend erhöhen - und wenns die Einkommensteuer (z.B. auf niedere Einkommen) oder die Erbschafts- oder eine andere unpopuläre Steuer ist."

Das wären eher die populären. Indirekte Steuern - also Abgaben auf Konsumartikel - belasten ärmere und mittlere Bevölkerungsschichten überproportional. Einkommen- und Vermögenssteuer belastet vor allen die mit hohem Einkommen bzw. Vermögen. Besser das.

Am Meisten Profit machen

Am Meisten Profit machen nicht irgendwelche Ölkonzerne , sondern der Staat über exorbitante öl-Steuereinnahmen. Und auf die Steuer nochmal Mehrwertsteuer. Aber es ist doch klar, wenn die endlichen fossilen Vorräte zur Neige gehen, und das wird in den nächsten Jahrzehnten der Fall sein, dass dann die Preise steil nach oben gehen, weil auch die Rohöl-Förderung immer aufwendiger wird. Das sollte keinen verwundern. Es gibt ja aber schon Alternativen. Biosprit und Wasserstoff.

Abzocke?

Warum nimmt hier niemand zur Kenntnis, das Preise in einer Marktwirtschaft auf der Grundlage von Angebot und Nachfrage entstehen. Im Internethandel funktioniert das auch in Stundeninterwallen und Mineralölkonzerne können das eben besonders leicht steuern, weil das Konsumenten verhalten so durchschaubar ist. Es steht jedem Händler frei seine Preise festzusetzen und zu ändern, wie und wann immer er das möchte, so wie es jedem Kunden freisteht, zu diesem Preis zu kaufen oder nicht. So eifach ist das. Mit Abzocke hat das nicht das Geringste zu tun. Wenn man den Konzernen das Geld in den Rachen schmeisst, muss man sich nicht aufregen, wenn sie gut verdienen. Über Gewinnspannen von teilweise über 100% bei Modelabels regt sich doch auch niemand auf.

Falsch gedacht,

wenn der Steueranteil gedeckelt wird, braucht man auch keine zusätzliche Steuer. Es hat ja auch bei 1 Euro Spritpreis gereicht..

Und wenn? Sollen sie doch endlich mal SUV die nicht für die Landwirtschaft usw gebraucht werden, extra besteuern. Dann überlegt sich die Mami, ob sie den Kleinen die 200m mit dem SUV fahren muss und wenn tut sie was für die Allgemeinheit.

Dafür muss dann nicht der, der ein kleines sparsames Auto fährt, weil er in einer Gegend ohne ÖPNV wohnt, für die mitbluten.

Viele würden gerne mit dem ÖPNV fahren, wenn es denn auf dem Land eine gäbe, der einen zu den richtigen Zeiten zur Arbeit bringt. Aber auch das kriegt die Politik nicht auf die Reihe, dazu müsste man ja arbeiten.

Steuern sind einfacher..

Statistik Diesel Preis

Ich fahre ca. 35.000 km pro Jahr und habe seit 2010 meine Tankungen per Excel verfolgt.

Allerdings komme ich auf andere Werte (Durchschnittlich 3 Tankungen per Monat).

Durchschnittspreis 2010: 1,16 Euro
Durchschnittspreis 2011: 1,37 Euro
Durchschnittspreis 2011: 1,43 Euro (Jan.-März)

Werte stammen aus NRW, Diesel.

die "exorbitanten Öl-Steuereinnahmen"

@ 15:43 — sigiOF

Die haben sich nicht geändert und sind deshalb auch nicht der Grund für die gegenwärtige Preisexplosion.

Die Preisexplosion hat allein spekulative Gründe in Folge der Außenpoitik der Natostaaten bezüglich des Iran und der Flutung des Gldmarktes mit einer Bllion Euro für lächerliche 1% Zins.

Alter Hut

Seit Jahren ist die Strategie der OelKonzerne bekannt. Mit der modernen Datenübertragung sind Preiserhöhungen im Minutentakt möglich. Schön waren noch die Zeiten, als der Tankwart auf die Leiter....
Tankstellenhopping ist so gut wie unmöglich. Mein ehemaliger Stammtanker erzählt von nicht selten 8 "Preisanpassungen" pro Tag. Er hat keinen Einfluss darauf.
Klasse! Unsere AlmschluchtenjodlerNachbarn in Zentraleuropa sind da einen Schritt weiter und lassen die Preise nur einmal täglich anpassen.
Hoch auf das Oligopol! Wir sind im Zeitalter der Superlativen angekommen und reden seit Jahren nur noch in Milliarden oder Mutimilliarden. Als Techniker wird mir schwindlig, wenn ich 10hoch6 oder 10hoch9 oder 10hoch12 einfach mal so zwischen Frühstück oder Abendessen verdauen muss. Euro, wie gesagt!
Es kommt nicht darauf an, ob die OelMulties ein- oder zwei Millionen Euronen täglich mehr machen. Hauptsache die breite Masse schluckt das ohne Murren weg. Gut gemacht, Regierung.

The Spirit of 'Sprit'

Dass die Preise a.d.Zapfsäule nicht zwingend etw. m.Angebot u.Nachfrage zu tun haben,sondern vielmehr Ausdruck allgem.Raffgier d.Mineralölkonzerne u.des Staates sind,lässt sich leicht aufzeigen u.wurde ja auch v.einigen Kommentatoren getan.Der Staat versucht,die immer größer werdenden Löcher seines Haushalts zu stopfen + betrachtet man nur mal als Beispiel,wieviele Milliarden Dollar(!) Gewinn BP trotz des Desasters im Golf v.Mexiko schon wieder "erwirtschaftet" hat,wird einem klar,dass der "kleine Mann" wie 1 Zitrone ausgepresst wird u.der Liter-Preis theoret.höchst.bei etwa 1/10 liegen dürfte. Dennoch gilt es ja,im heut.Arbeitsmarkt mobil zu bleiben.Schade,wenn dann die übr.Infrastrukturen u.Zeittaktungen auseinanderfallen u.das Auto verwendet werden muss.Solange diese beiden großen Institutionen massives Interesse am Fortbestand d.Status quo haben,solange wird sich nichts ändern.Hoffen wir nicht,dass sie auch noch auf d.Idee kommen,aus jeder Tankstelle 1 Börse zu machen.

@Aachen

Das mit der Marktwirtschaft haben Sie wohl noch nicht so ganz verstanden. Marktwirtschaft zeichnet sich nicht in erster Linie durch sich gegenseitig unterbietende Anbieter aus, sondern durch das Wechselspiel von Angebot und Nachfrage. Wenn es also genügend Konsumenten gibt, die ein bestimmtes Produkt stark nachfragen, dann wird es eben teurer. Wie man am Beispiel anderer Produkte, z.B. Drogen sehen kann, könnte man Benzin verbieten, dann würde es wahrscheinlich >50,-- €/L. erziehlen. Da hilft auch keine Regulierungsbehörde, da hift nur Entzug.

Quatsch

Ich bin beruftätiger Autofahrer und bekomme nach wie vor nur 30 Cent pro einfach gefahrenem Kilometer zurück. Das ist aber ein Witz im Vergleich zu den Ausgaben und ich bekam vor 5 Jahre den gleichen Betrag zurück, wie heute. Mittlerweile ist der Benzinpreis aber um ca. 50 % angestiegen.

Und noch was zu der Hartz4 Aussage. Hartz4 an sich ist schon unwürdig, zumal es da Viele gibt, die lieber gestern als heute wieder arbeiten würden. Noch unwürdiger sind solche sinnlosen Behauptungen übrigens (Hartz4 Fahrer zum Einkaufen mit dem eigenen Auto).

Edit:
Der Beitrag bezieht sich auf den Beitrag "So lange es Zb. Hartz 4"

"Ölkonzerne zerstören..." angeblich "soziale Marktwirtschaft"

Nicht die Ölkonzerne, sondern unsere Politiker zerstören die soziale Marktwirtschaft. Ist Ihnen das noch nicht aufgefallen? Dann gehen Sie mal auf Phoenix.de und schauen Sie sich das Video von gestern "Alfred Schier mit Heiner Geißler - IM DIALOG", So. 25.03.12, 11.15 Uhr an. Dann wissen Sie Bescheid, was ein erfahreren Politiker der CDU (einst Generals.) Ihnen und allen da erklärt zum Thema Soziale Marktwirtschaft.

Geißler kennt die Soziale Marktwirtschaft noch aus eigenem Erleben, als Erhards Maßgabe "Wohlstand für Alle" noch galt. Heute gilt "Wohlstand für Einige".

http://tinyurl.com/73pprg3

@M-S

Konsumverweigerung würde bei mir und Millionen anderen Pendlern bedeuten:Arbeitsverweigerung.
Aber davon abgesehen,eindeutiger Vollgewinner der abnormen Spritpreise ist der hinterhältig verlogene Staat.
Würde es von heute auf morgen keine Berufspendler mehr geben,müsste der Staat wohl auf ..zich Milliarden verzichten bzw.andere Steuern erhöhen.
Die absetzbare Pauschale ist nur noch ein eklatant schlechter Witz.

Komisch dass Benzin und Diesel in Spanien 60 - 70% billiger ist

Also ich konnte es ja kaum glauben, aber wir sind gerade aus Gran Canaria zurueck und die Preise fuer Sprit sind dort um einen Euro pro Liter! Zwischen 98 Euro cents und 1.14 Euro pro Liter je nach Spritart! Und dann muss man bedenken dass es noch eine Insel ist, 2000km vom Europ. Festland! Das steht im Gegensatz zu 1.55 bis 1.75 Euro in Deutschland - auch dort gibt es Preisschwankungen, morgens/abends oder vor Wochenende oder nach Wochenende. Jedoch was viel wichtiger ist: Warum wird man in Deutschland von der Politik so abgezockt in jeder Hinsicht? Spanien wird der naechste Bailout Kandidat werden ... ich frage mich warum die Deutschen immer hohe Steuern, hohe Sozialabgaben, hohe Mineraloelsteuer etc etc zahlen sollen, und in den Laendern wo es bergab geht, zahlen die Buerger weniger, was ggf. mit dafuer sorgt DASS deren Land so kaputt geht dass der Deutsche Steuerzahler dann auch noch fuer deren Bailout zahlen darf. Fazit: Deutscher Steuerzahler wird immer gemelkt.

Und in den USA jammern die Autofahrer,

weil sich dort der Spritpreis inzwischen auf unglaubliche 0,75 Cent/Liter verteuert hat.

Ich habe dazu neulich an einer Diskussion in einem US-Forum teilgenommen. Thema des Forums war, dass Präsident Obama unfähig wäre, weil er nichts gegen die exorbitant hohen Spritpreise unternimmt.

Der US-Autofahrer müsse inzwischen unglaubliche US$ 3,75 pro Gallone zahlen, was das Autofahren zu einem unbezahlbaren Luxus macht.

Ich habe denen dann mal die deutschen Spritpreise gegeben. Das waren zu der Zeit US$ 8,58.

@St0nemender

"2. Die Marge für jeden Liter verkauften Benzins liegt im Durchschnitt unter 1 ct."

Ich hätte dann aber gerne mal eine Erklärung, warum dann (ohne dass es dazwischen eine Anlieferung gegeben hätte)der Preis plötzlich um 7 ct. angehoben wird und 3 Stunden später wieder um 5 gesenkt... (mehrfach beobachtet).

Ich habe nichts gegen Wettbewerb und Preisbildung über Nachfrage, aber das mit der 1 ct. Marge glaube ich da aber nicht....

Spekulationen verbieten.

Die großen Abzocker sind die Mineralölgesellschaften und die Spekulanten. Die Tankstellenbetreiber sind nicht die großen Gewinner. Die Politiker sehen diesem abartigen Treiben untätig zu. Wann gehen die Bürger endlich auf die Straße?

@ GeMe

Zitat: "Und in den USA jammern die Autofahrer..."

Erstens sind 3,75 pro Gallone nur der Durchschnitt, an "meiner" Zapfsäule in Kalifornien standen heute Morgen $4.40.

Zweitens haben die, die da "jammern" oft ein Problem, das Deutschland so nicht hat: Das fast völlige Fehlen eines öffentlichen Nahverkehrs.

Die Stadt, in der ich wohne, ist in den letzten zehn Jahren um 35.000 Einwohner gewachsen. Fast alles Leute, die ihre teuren Wohnungen in San Francisco aufgegeben haben und in die Schlafstädte am Rand der Bay Area gezogen sind. In Deutschland wäre es unvorstellbar, ein Wohngebiet für 35.000 Menschen ohne S-Bahn Anbindung zu bauen, hier wurde uns ein Bahnhof für das Jahr 2017 versprochen. Bis dahin fahren Tausende Menschen jeden Tag 150 km hin und 150 km zurück mit dem Auto zur Arbeit und bezahlen jetzt doppelt so viel dafür, wie noch vor zwei Jahren. Und zwar nicht, weil sie das so wollen, sondern weil ihnen eine völlig verfehlte Städteplanung keine andere Wahl lässt.

@joe1

"Sicherlich ist es ganz normale Marktwirtschaft, wenn
alle Gesellschaften gleichzeitig die Preise erhöhen, bzw.
in Minutentakten anpassen."

Gleichzeitig wäre im Wiederholungsfall bedenklich, passiert aber nicht, das kann ich aus eigener Erfahrung mit 100000 Jahreskilometern bestätigen. Mehrere Minuten liegen oft dazwischen, teilweise auch Stunden. Sogar bei Sichtkontakt. Habe es schon oft gesehen, dass Differenzen über die Strassenseite 5 oder mehr Cent betragen.

Ich kenne aber auch Tankwarte, die nichts anderes machen als im Internet Preise zu beobachten und sobald jemand zuckt nachziehen. Besonders wenn es hoch geht. Das ist in der Tat Marktwirtschaft und keine Absprache.

Cran Canaria

Wa da zutrifft, trifft aber nicht für ganz Spanien zu, wir zahlen auf Menorca auch stattliche 1.45 für Benzin, Diesel nur wenig billiger. Innerhalb von 8 Jahren eine Verdoppelung des Preises.

@flodian

"wow, das hat noch gefehlt. die mineralölkonzerne fahren seit jahren traumgewinnen ein. und warum? weil sie eben keinen harten preiskampf führen.
"

Nach meinen Informationen (habe ich gerade gegoogled) dürfte der Benzin und Dieselverbrauch pro Jahr in D ca. 50 Mio t betragen, dass wären ca. 50 Mia L. Da gibt es schon bei einer reinen Gewinnmarge von wenigen ct. pro Liter Traumzahlen... Die hohen Gewinne der Mineralölkonzerne auf den Liter umgerechnet sind ziemlich vernachlässigbar klein habe ich das Gefühl...

Lasse mich aber gerne widerlegen wenn da jemand Zahlen kennt!

Gegen die Gier

Eine einfache Änderung im Steuerrecht würde gegen die derzeitge staatliche Jagd auf die Kohle des Bürgers helfen.

Die Steuereinnahmen vom Kraftsstoff (Mineralöl- und Mehrwertsteuer) fließen nicht mehr an den Bund, sondern an die Kommunen.

Im Gegenzug führen die Kommunen die Einnahmen aus der Verkehrsüberwachung (Blitzer, Radar)an den Bund ab.

Es bestünde dann nicht mehr das direkte Interesse ...

Antworten:

@flodian - bitte zwischen Upstream und Downstream differenzieren. Dann wissen sie auch, warum Ölkonzerne Gewinne machen, während sie gleichzeitig beim Ölverarbeiten Verluste einfahren. Studieren sie doch mal die öffentlich einsehbaren Jahresbilanzen der Ölkonzerne und schauen sie mal was da beim Downstream für 'Traumsummen' stehen.

@Skywalker - deswegen steht da was von 'durchschnittlicher' Marge. Natürlich versucht man zu Zeiten mit einem besonders hohen Bedarf einen hohen Preis anzusetzen. Das ist allerdings bei jedem Händler so.

PS: Über 90% des Erdöls wird nicht von den Ölkonzernen gefördert sondern von erdölfördernden Ländern - und die sind es auch, die den Ölpreis festlegen.

Ob ich für einmal Volltanken...

...jetzt 40 oder 42 € bezahle, dass macht doch auch keinen wirklichen Unterschied mehr. Die Schacherei um jeden Cent an der Zapfsäule ist doch ein Relikt aus Zeiten, als der Liter Super kaum mehr als einen Euro kostete. Natürlich gibt es Berufsvielfahrer, denen die steigenden Benzinpreise fürchterlich weh tun und denen sollte man sicherlich auch helfen.

Andererseits rasen jeden Tag zig Sport- und Geländewagen, Transporter und tiefer gelegte Kleinwagen mit 30 und mehr km/h über erlaubter Höchstgeschwindigkeit an mir vorbei. Es scheint also genug Menschen zu geben, die durch steigende Benzinpreise kaum tangiert werden. Da wäre offenbar auch noch genug Potential für eine steuerliche Umverteilung von Reich zu Arm, anstatt über die Tankstellen zu schimpfen.

Ich schlage vor,...

... dass wir als Konsumenten uns viel stärker wehren sollten. Wir sollten darüber nachdenken, Tankfreie Tage einzuführen, wie zB Samstag oder Sonntag. Dadurch werden wir die Mineralölindustrie nicht in die Knie zwingen, weil wird trotz all dem abhängig vom Benzin/Diesel sind.

Aber immerhin wäre dies ein deutliches Zeichen dafür, dass WIR, als Benzinschlucker in diesem Land uns bei Bedarf auch gezielt dafür entscheiden können NICHT zu tanken.

Was meint Ihr? Zu Zeiten von Facebook und Co sollte eine Mobilisierung nicht allzu schwierig sein. Ein paar Millionen Like-Like-Like-Clicks und schon stehen die Initatioren bei Presse und Radio auf der Hot-hot-hot-Liste.

Ich bin sehr medienscheu ;-) Wer mag da mal was organisieren?

PS: Bitte gebt mich als Urvater der Idee an --> Faith Chan ;-) Ach was. Scherz.

Danke :-)

@Aachen

"Übrigens auf SUVs solten Sondersteuern erhoben werden - die braucht kein Mensch."

Diese Aussage ist eigentlich eine Frechheit, denn was "braucht" ein Mensch? Computer? Große Fernseher? Mehr als 15 qm Wohnfläche pro Person? ... Wie wär es mit Sondersteuern auf alles außer Wasser und Brot, einen Satz Klamotten und einem Dach über dem Kopf?

Ihre SUV Aussage ist aber auch in einer anderen Hinsicht ignorant: Wir fahren einen SUV als Familienauto weil es wenig Autos gibt in die zwei Kindersitze und Kinderwagen vernünftig reinpassen. Ausserdem erhöht die hohe Sitzposition Überblick und Sicherheit... Ach ja. Der "böse" SUV verbraucht real 5.9 L/100km (pro Person wesentlich weniger als mein Smart)...

Warum das Gejammer? Jeder hat eine Möglichkeit, was dagg. zu tun

Hallo Jammerer! Niemand kann mir ernsthaft erzählen, daß nicht mindestens eine der hier vorgeschlagenen Möglichkeiten für jeden der hier mitliest möglich ist (und ich habe noch gar nicht alle aufgezählt):

- rüstet euer Benzinfahrzeug auf LPG (Autogas) um oder besorgt euch ein LPG-Auto
- bildet eine Fahrgemeinschaft mit Bekannten oder mit Fremden über Mitfahrzentralen
- Arbeitswege unter 10km (einfach) kann jeder Untrainierte mit einem Elektrofahrrad zurücklegen ohne zu schwitzen
- Arbeitswege unter 20km (einfach) und bei angenehmen Strecken kann man auch mit einem 50ccm Roller zurücklegen, es gibt Exemplare mit 2,xL Spritverbrauch.

Ist alles nichts für euch? Kommen jetzt lauter "aber"? Dann ist der Spritpreis noch zu billig!

1. Problemanalyse! 2. Lösung

1. Problemanalyse: Öl teurer, weil Angebot knapper & Nachfrage überall höher!
- Weltweit mehr reiche Chinesen, Russen, Inder kaufen unsere "Premiumautos"!
- Wir kaufen dafür mehr billige durch die halbe Welt transportierte Waren aus Fernost, produziert von "Lohnsklaven".
- Wir ziehen ins "billige" Umland und kaufen im Großmarkt ein, "Tante Emma" macht zu.
- Wir kaufen uns große Allzweckautos und fahren dann meist alleine lange Wege auf Arbeit.
- Wir fliegen jedes Jahr 3-5 mal in den Kurzurlaub.

2. Lösung: Wir ändern systematisch unser Verhalten:
- Mehr Mobilität mit weniger Verkehrsmitteln!
- Wir ziehen nahe der Arbeit,
- fahren öfters mit dem (E)Rad & ÖPNV, mit der Monatskarte,
- kaufen uns ein leichtes Spritsparauto <800kg/<50PS,
- nehmen Nachbarn mit & teilen Auto,
- machen Reifenluftdruck hoch,
- entmüllen den Kofferraum,
- fahren vorrausschauender,
- verzichten irgendwann aufs eigene Auto und nutzen CarSharing, Mietauto, Taxi, MFG
- kaufen regionale Produkte im nahen Laden

@Faith Chan

"... dass wir als Konsumenten uns viel stärker wehren sollten. Wir sollten darüber nachdenken, Tankfreie Tage einzuführen, wie zB Samstag oder Sonntag. Dadurch werden wir die Mineralölindustrie nicht in die Knie zwingen, weil wird trotz all dem abhängig vom Benzin/Diesel sind."

Bei all dem berechtigten Gejammere darf man nicht vergessen, dass Auto fahren heute wesentlich billiger ist als vor 30 Jahren.

Man muss einfach mal sehen, wie lange ein Arbeiter für 100 km Fahrt arbeiten muss. Anschaffungskosten, Reparaturanfälligkeit und sogar der Spritpreis haben sich kräftig verbessert. Dazu sind die Autos heute WESENTLICH spritsparender.

Was schmerzt ist die Tatsache, dass es in den letzten 5 Jahren eine ziemliche Preissteigerung gegeben hat, wohingegen es davor eigentlich kontinuierlich billiger wurde...

Bezüglich Preisschwankungen:

Bin ich denn der einzige der feststellt, dass sich diese Dame offen wiederspricht?! Wenn dieser Markt von der sogenannten "perfect competition", also des nahezu unendlichen Angebotes von Tankstellen bestimmt wäre, dann müssten diese um jeden Kunden kämpfen. Es könnten eben keine unterschiedlichen Preise auf diesem Markt existieren, weil alle Kunden sofort und immer zum günstigsten Anbieter in ganz Deutschland gehen würden. Alle Tankstellen könnten nur den Preis für die Erzeugungskosten verlangen, weil sie sonst von allen anderen Mitbewerbern unterboten würden. Dieser Markt ist so ziehmlich das perfekte Gegenteil, die Anbieter sind geographisch diversifiziert und haben daher unterschiedlich gute Standortfaktoren. Weil die Preistafeln der einzelnen Standorte zentral gesteuert werden sind Preisabsprachen Tür und Tor geöffnet. Also liebe Ölmultis, sagen könnt ihr zwar, dass ihr unschuldig wäret, aber glauben müssen wir es nicht.

Ich fall gleich hin!

In einem Land in dem die Effizienz von viel zu schweren Fahrzeugen am Gewicht fest gemacht werden um rechnerisch den Flottenverbrauch irgendwie hinzustatistiken beklagen sich genau diese Konsumenten über den Spritverbrauch? In einem Land in dem immer mehr Auto`s weit über 100 PS haben aber der Grundverbrauch der Fahrzeuge nur unwesentlich sinkt beklagen sich die Leute bei denen die diese zum einen schon besteuern und dann über den Kraftstoff nochmal so richtig zulangen und dann via Toll-Kollekt noch weiter abzocken?
Ich fasse es nicht und frage mich langsam ob der Benzolspiegel wirklich schon so hoch ist? Man muß ja schon völlig benebelt sein wenn man hier in der Märchenstunde sitzt und sich die Leiden der Konsumenten so anhört.
Ein endliches Gut, ein freier Markt und die freie Entscheidung zum Konsum oder dagegen! So what!

hahaha

26. März 2012 - 13:22 — St0nemender
Ich finde es ärgerlich, dass immer von 'Abzocken' die Rede ist. In ....

Hahaha ja ne is klar, alles ganz normale preisbildung. Wie erklären sie sich dann die durchweg niedrigen preise ausserhalb deutschlands? Laut ihrer berechnung müssten wir ja dann us preise bei uns haben. Ja alle infos sind vorhanden, sie kommen nur anscheinend nicht an, die propaganda blockiert wohl den weg ins hirn.

Die (großen) Mineralölkonzerne ...

.
...müssen (endlich !) kartell- und wettbewerbsrechtlich
ganz vehement geprüft werden !

Warum beträgt in den USA der Spritpreis dort etwa nur
ca. ein Fünftel, bzw. ca. ein Viertel von dem Preis,
der in Europa gilt ?

Mit "Transportkosten" ist das keinesfalls zu erklären.

Bereits schon einmal verweigerte die britische Mineral-
ölfirma "BP" europäischen Wettbewerbshütern die Einsicht-
nahme in die Bilanzen der Konzern-Muttergesellschaft BP.

Das muß strikt geändert werden !

Klein-Britannien: Mitglied in der EU - ja oder nein ?

P.S. Vor über 10 Jahren habe ich meinen Pkw (Kleinwagen)
verschrotten lassen und benutze seitdem ausschließlich
den ÖPNV in der Stadt und im nahen Umfeld, für weite(re)
Fahrten die Eisenbahn, deutsche "Greyhound-Busse" oder
Mitfahrzentralen.

Da ich in einer Stadt mit mehreren Millionen Menschen
(bezogen auf deren Großraum) wohne, funktioniert das.

Die Menschen auf dem Land = leider de facto immer
noch auf ihren Pkw angewiesen.

Was nun, besonders im Winter ?

@tollschock

Da stimm ich mal zu :

Jeder ist seines Glückes Schmied !

Ich bin auch vor ein paar Jahren schon aus der PS - Sause ausgestiegen, fahre ein Auto unter 1 Liter Hubraum und lebe immer noch. Und man kann auch zu Fuß einkaufen gehen - ich geh ja auch mit dem Hund Gassi !

Ich fahr Motorrad und spare

Ich fahr Motorrad und spare bei 4 Litern auf 100km einen Haufen Geld. Spaß machts auch, und Staus und lange Ampelschlangen kenn ich auch nicht.

Das Kartellamt in das Clearing Verfahren schicken

Das Kartellamt ist in Deutschland mehr als flüssig denn es ist überflüssig. Es kann viel Geld gespart werden wenn diese Leute ins Clearingverfahren geschickt werden denn da richten sie nicht soviel Schaden an. Wenn innerhalb eines Tages bei allen Gesellschaften die Preise gleichmäßig steigen dann stimmt hier etwas nicht und dann auch noch zu den Feiertagen denn dann kann man besonders gut abzocken. Die Regierung wird sich nicht rühren weil mit jeder Preissteigerung auch die Steuern steigen und so verdient Mr. Schäuble noch an der Preistreiberei.

Ich möchte hier noch mal einen genialen Vorschlag wiederholen

...der von jemandem hier im Forum mal gemacht wurde:

Bitte 125ccm-Roller (90km/h abgeregelt) für die Führerschein-Klassen 3 und B öffnen!

So wird ein spritsparendes Zweirad mit _vernünftiger_ Geschwindigkeit für Distanzen bis 50km (einfach) auch für PKW-Führerscheininhaber attraktiv, zumindest in der schönen Jahreszeit!

Man könnte das ganze noch koppeln mit einer CO2-Deckelung der entsprechenden Roller, also z.B. 90g/100km und Abgasnorm Euro 3.

Der Konsument ist wie immer schuld!

Gegenfrage an alle, die behaupten der Konsument sei schuld:
Wozu benötigt Exxon Mobil jedes Jahr einen Gewinn von 40.000.000.000 Dollar???
Nur um einen der paar Ölkonzerne zu nennen, der nur ein paar Cent je Liter verdient - allerdings an jeder Stelle der Supply Chain (Ölquelle, Borhinsel, Tanker, Raffinerie, Tankstelle).

Die Day-Trader und der Staat kassieren auch gewaltig mit.

Für gewisse Produkte darf es keinen freien Markt und schon gar keine Spekulation geben. Dazu gehört aus meiner Sicht Energie, Agrarrohstoffe und Wasser!

Und bei letzterem geht der Handel und die Spekulation erst los! Getreu dem Motto: Selber schuld wem dürstet! Soll er doch verrecken!

Hallo! Benzinpreise zu hoch -

Hallo!
Benzinpreise zu hoch - ich kann es nicht mehr hören!
Solange der Bund für seine Abenteuer in Afganistan, Sudan
,Griechenland jeden euro benötigt wird keine Instanz (z.B. Kartellamt) dagegen was unternehemen.
Im Endeffekt haben wir Autofahrer es doch selbst in der Hand -Boykott den Preistreibern. Bei der S.. hat es doch auch geholfen als diese ihre Bohrinsel versenken wollten.
Fangen wir doch am kommen den 1sten einfach bei A an und
nach 2 Monate ist B an der Reihe.
Nur so können wir den Preistreibern Einhalt gebieten

Der Wettbewerb im Bereich der Minerlöl(-miß-)wirtschaft ...

.
...funktioniert(e) schon - mindestens seit der sogen.
Ersten Ölkrise 1972 - nicht (mehr);

zudem: Die Wettbewerbs(-mißbrauchs-)aufsicht (UWG= Gesetz gegen den Unlauteren Wettbewerb) + GWB
(= Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) funktioniert
auch nicht.

Warum werden k1e Holzvergaser-Pkw mit 1-Achsanhänger
aus Schweden importiert ? Diese beherbergen in ihrem
Anhänger Holzverbrennungsöfen mit Holzpallets als
Brennstoff.

Abgase werden schadstoffrei umgewandelt, es entweicht
ledigl. etwas H20 in Form von Wasserdampf.

Natürl. wurde dieses "Beispiel" mal wieder "nachts"
gesendet, damit niemand auf die Idee kommt, solche
völlig mineralölfreien Pkw in Rest-Europa zu benutzen !

Ob da 1 paar Mineralölkonzernchefs zusammen mit 1 paar
Ölscheichs (aus Saudi-Arabien oder sonstwo ?) die
Programmchefs europäischer Fernsehsender bestochen haben könnten ?

1 Sack Holzpallets reicht bestimmt für einige Hundert
km ! Kosten: sehr gering !

1 Schelm, der Böses dabei denkt !

Spekulation mit Rohöl, ihr

Spekulation mit Rohöl, ihr wollt doch alle die Marktwirtschaft. Hier ist sie.

Die Spielhöhle ist eröffnet. Spekuliert nur, spekuliert nur zeigt den Leuten wie toll doch das alles sein kann.

Für einige Menschen (Pendler) ist Benzin, oder eher Diesel lebensnotwendig, weil sie täglich fahren müssen.
Aber es darf ja NIRGENDS staatliche Regelungen geben.

Und so ist es nicht nur mit Sprit, das selbe ist bei Gas und Strom.
Wir spekulieren um Güter, welche noch nicht einmal gefördert sind. Die liegen noch unter der Erde, ob die überhaupt da sind weiß keiner. Es wird spekuliert ...

Nachsitzen

für die Rechenkünstler der Konzerne wäre angesagt.
Denn multipliziert man den jeweiligen Wechselkurs mit dem Brent-Ölpreis kommt etwas ganz anderes heraus als die Pressesprecher immer glauben machen wollen.

Also entweder müssen die Konzernmathematiker nachsitzen oder sie haben eine geniale Art entdeckt stinkende Giftbrühe in runde Münzen zu verwandeln.

Ausreden

Wie immer sind Statements zur Automobilität nur firmenpolitische Ausreden. Denn weder konkurrieren einzelne Tankstellenpächter über eine direkte Preispolitik nach marktwirtschaftlichen Kriterien um die Gunst der Kundschaft, noch stellen Automobilclubs das meinungsabbildende Sprachrohr der Automobilisten dar.

Dass die Preise an den Tankstellen kalkuliert schwanken, "vermuten" Autofahrer nicht, sie wissen es doch bereits seit längerem. Schön wäre eine objektive Belegung der Berichterstattung mit bspw. den realen Treibstoffpreisen der vergangenen Dekaden - wünschenswert auch für andere Verbrauchsgüter (Strom, Wasser, Müll, Lebensmittel, etc.) und auch eine real errechnete Inflation anhand objektiver Kriterien - denkbar auch für Arbeitslosenzahlen - ist notwendig für eine objektive Berichterstattung.

Also: Bitte recherchieren, auswerten, vortragen - nicht nur die wörtliche Rede im Konjunktiv wiedergeben. Die ARD hat als eine der wenigen Presseorgane noch Mittel, Willen und Freiheit dazu!

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