Kommentare

Und wie stark ist die

Und wie stark ist die Beteiligung der Niedriglohnsklaven an diesem "Aufschwung"?

Baubranche

Tja, vielleicht sollte man aber auch mal die Löhne anschauen. Je höher die Löhne, desto größer der Umsatz.
Ich kann nur sagen, dass sich die Handwerker so ganz langsam aber sicher auf das DM Niveau hoch geschaukelt haben. Hinter deren Stundenlohn kann man DM schreiben, fällt kaum auf. Dumm für alle Angestellten, die vor der Euro-Umstellung angefangen haben zu arbeiten.
Aber das ist sooo ein altes Lied. Schade, dass es niemanden gibt, außer uns Fußvolk, der das hören möchte.

Löhne und Niedriglohnsklaven

@tinusine

Leider kann ich Ihnen nicht zustimmen. Als Bauleiter weiß ich aus erster Hand dass sich gerade kleinere Betriebe seit Jahren endliche wiedere eine Lohnerhöhung für ihre Mitarbeiter "gönnen" konnten.
Die Mär vom Handwerker der sich eine goldene Nase auf dem Bau verdient glauben Sie ja vermutlich selbst nicht ganz.
Denn dafür ist trotz der steigenden Konjunnktur noch ein viel zu großer Druck auf den Preisen, vor allen Dingen auch durch die "Niedriglohnsklaven" die Ghandismus vermutet.

@Ghandismus

Natürlich ist dieser Anteil recht hoch, aber das hat verschiedene Gründe.
Zum einen liegt es immernoch in der Hand des Bauherrn wem er seinen Auftrag vergeben will.
Ein viel wichtiger Grund ist allerdings das es den kleineren und mittleren Handwerksbetrieben von Jahr zu Jahr schwerer fällt Nachwuchs zu finden. Viele wollen nicht mit den von Ihnen beschrieben "Niedriglohnsklaven arbeiten", aber finden keine inländischen Handwerker zu akzeptablen Preisen.

Viele werden sich ins Unglück stürzen

Leider ist es so dass viele Bauherren durch die Niedrigzinsen gelockt werden und bei der ersten Zinserhöhung kein Bein mehr an den Grund bekommen. Der sogenannte Mittelstand ist schon weg rationalisiert und die Arbeitssicherheit bei der Vielzahl der prekären Arbeitsverhältnisse ist heute nicht mehr gegeben. Die Baupreisspirale steigt außerdem durch die vielen teilweise unsinnigen Energiesparmaßnahmen ins Unermeßliche. Stellenweise ist hier erst eine Amortisation in mehr als zwanzig Jahren möglich die viele Bauherren nicht mehr erleben weil sie Pleite sind.

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