Kommentare

Eurogruppe verschleppt Griechenland Pleite

keiner zweifelt doch ernsthaft, dass Griechenland kein Geld bekommt - dieser Komödie zum Trotz!
Der ESM ist noch zu fern, als dass über unsere Köpfe hinweg das Geld von Brüssel am deutschen Parlament vorbei kommentarlos abgesaugt wird.
Was sollen die gestrichenen Beamtenstellen in Griechenland an Kosten einsparen? Wie wir aus Deutschland wissen, kosten pensionierte Beamte hinterher soviel wie vorher, also könnte man sie auch mit Abschlag weiterarbeiten lassen - wäre vielleicht sogar günstiger, da die Pension vermutlich vom vollen ungekürzten Gehalt ausgeht.
Eine Einigung mit den "privaten Glaübigern" - also hauptsächlich den (deutschen) Steuerzahlern - wird es ohne Abstriche geben, damit die Banken, wie immer, ungestraft ihr schmutziges Spiel weitertreiben können.
Es ist erbärmlich, was hier abläuft!

Trauerspiel Griechenland;

Es kommt einem vor und täglich grüßt das Murmeltier jeden Morgen wenn man aufwacht hört man in den Nachrichten wieder das es mit der Hilfszahlung noch nicht soweit ist..

Das was hier geschieht ist doch nur eine Hinhaltetaktik
damit man nicht eingestehen muss dass Griechenland pleite
ist..

Die Griechen können noch soviel Streichungen und Sparzwänge verordnen,es hilft den Griechen nicht aus dem Schuldensumpf..

Eines ist bei der ganzen Sache sicher es wird sehr teuer
und der wo den größten Batzen berappen muss ist mit Sicherheit der Deutsche Michel OTTO NORMALO dem greift man dann nach alt bekannter Manier in die Tasche..

"LOST HORIZON"

Zitat: "Grünes Licht für das 130-Milliarden-Euro-Hilfspaket könne nur gegeben werden, wenn Athens Parlament dem neuen griechischen Sparprogramm zustimme, es von allen Parteien getragen und eine weitere Finanzierungslücke von 325 Millionen Euro geschlossen werde. Das erklärte Eurogruppenchef Juncker nach der Sitzung in Brüssel."

"Meine Fresse", kann die EU, allen voran der Gruppenchef Juncker, hart verhandeln!

Nein. Spaß beiseite, alle griechischen Parteien werden zustimmen, die EU- Milliarden werden fliessen, auch wenn von den "Sparbeschlüssen" nichts verwirklicht wird.
Aber- und das ist wichtig, GR hat dann wieder einige Milliarden für dringende Rüstungsgeschäfte mit FR und DE.
Nur darauf kommt es an!
Und wenn die EZB, als Handlanger des europäischen Bankstertums, den Banken die letzten GR- Schuldverschreibungen abgekauft hat (EZB= Europäische Zentral- Badbank), dann wird GR in die Insolvenz entlassen, die Rechnung begleicht der europäische Steuerzahler, alternativlos!

Die Griechen haben mal wieder versucht

die EU und Deutschland mit unverbindlichem Geschwafel hinters Licht zu führen.

Nun langsam lernen selbst die, was von griechischen Absichtserklärungen zu halten ist - nämlich gar nichts.

Gleichwohl die Milliarden werden fließen und die griechischen Statistikfälscher und Subventionsergaunerer lachen sich ins Fäustchen.

Nun halt 3 Tage später als geplant. Und wir buckeln bis 67 um den Griechen ihr doce vita am Sonnenstrand zu bezahlen.

Das extreme Nord-Süd-Gefälle wird in dieser Krise erst richtig sichtbar.

Nicht nur, dass die Skandinavier seit vielen Jahren kaum noch Schulden machen, zum Teil gar nicht zum Teil nur gelegentlich, aber niemals gegen die Mastrichtkriterien.

Reformen in Nordeuropa sind möglich, in Irland GB und Island, auch in sehr schmerzhafter Weise.

In Südeuropa ist das unmöglich, ansatzweise nur durch äußeren Druck und dann nur sehr verspätet und sehr zögerlich, in kleinen Häppchen, einen halben Schritt nach vorne, einen Viertel zurück jedes mal mit Streik und Protest bis man alle verrückt gemacht hat.

Auch zwischen Frankreich und Deutschland kann man den Unterschied schon deutlich erkennen. Sehr frühe Renten, hohe Jugendarbeitslosigkeit, Privilegien für Beamte in Frankreich und sofort Generalstreik wenn einer nur droht etwas zu ändern.

Wenn man die Demokratie ernst nimmt muss man auch akzeptieren, dass das Volk nicht nur wählen darf sondern auch die Zeche dafür bezahlen muss was man wählt.

Das Schlimme ist, dass die EU

Das Schlimme ist, dass die EU und die deutsche Regierung doch seit 2 Jahren wissen, wie pleite Griechenland ist und was das in etwa kosten würde. Trotzdem tut man jedes Mal erstaunt, dass wieder ein neues Rettungspaket notwendig sei.

Ich denke, es geht hinter den Kulissen um globale Ziele wie den Erhalt des Euros und darum, die Steuerzahler, auf den die griechischen Schulden letztlich umgewälzt werden, für dieses Ziel gut hinzuhalten. Dafür klopfen die Eliten dann z.B. auf den Bilderberger Konferenzen unseren Politikern auf die Schulter, wie tapfer sie sich für die edlen und alles lohnenden Ziele eingesetzt haben.

Ja, beim

Ja, beim Spielgeldeurobezahlspiel, bei dem am Ende der Geldesel Deutschland, mit anderen Pechvögeln wie Finnland, für alles und jeden bezahlen muß (so sind nun mal die Spielregeln, dank der doppelten Brüsseler Fessel Deutschlands), gibt es einfach alles: Große Gefühle, gewiefte Erklärungen, Spannung, Spaß, Schauspiel und Schokolade sowie das obligatorische Autobahngezeter, sollte der Goldesel Deutschland einmal störrisch werden.
Doch am Ende erhalten die Griechen und die anderen Pleitegeier immer ihr Geld, da der Staatsbankrott eines Spielgeldeurolandes notwendig das Ende des Spielgeldes Euro nach sich zöge; denn um Italien, Portugal, Irland oder Spanien steht es wirtschaftlich ähnlich schlecht und wenn der Goldesel Deutschland noch nicht einmal für Griechenland die Zeche zahlen kann (oder will, wenn die märkische Pfarrerstochter doch nur nein zum Ausland sagen könnte), wird diesen niemanden mehr Geld leihen; bald dürften aus Milliarden Billionen und aus diesen Billiarden werden...

Schulden zurückzahlen

Welcher Staat auf dieser Welt konnte eigentlich jemals seine Schulden zuückzahlen? Ich glaube nicht einer.

Griechen ?

Immer wieder ist hier pauschal von Griechen die Rede. Sippenhaft ?
Nicht DIE Griechen sind an dem Disaster schuld, allein die griechischen Bonzen, Banken, Politiker und Lobbyisten, unendliche Staatsdiener die 16x fürstliche Bezüge erhalten und andere Ganoven die sich skrupellos die Taschen füllen !

Dem kleinen Griechen gehts genau so beschissen wie unseren kleinen Leuten auch, die Systeme gleichen sich genau, dort wie hier ist es der Wasserkopf.

Unversicherte Banken das Hauptproblem? Na und?

240 Mrd., damit GRE bis 2014 (nach den Wahlen FRA, DE, USA) über die Runden kommt? Und dann? Blühende Landschaften? Macht ca. 48.000 € pro Beschäftigten.

Wie bitte sollen die erwirtschaftet. bzw. wo bitte sollen die eingespart werden? Zudem die Gesamtschulden o. Zinsen 350 Mrd. betragen plus (nach Boston Capital) ca.260 Mrd. Schulden private Haushalte und Unternehmen -macht 610 Mrd. oder 120.000 € pro Beschäftigten.

Das muss zusätzlich zu den zum Leben notwendigen Einkommen erwirschaftet werden. Binnenmarkt? Export?

Wirtschaftsprogramme unter EZB-Auflagen? Fehlanzeige. Dreht DE seinen Export zurück und kauft mehr bei den Nacharn inkl. GRE? Fehlanzeige, solange die Kredite laufen. Wird Schina seine Dumpingexporte in die EU im Sortiment der Südländer einstellen? Schutzzölle der Eu- Fehlanzeige.

Die Griechen müssen raus aus dem Euro und sich über Abwertung und Schuldenschnitt die Zukunft erhalten. Die EU wird davon nicht untergehen. Auch wenn ein paar Eurokraten so tun.

Griechisches Drama in unendlichen Akten!

„Und er nannte drei Bedingungen, die die Griechen noch erfüllen müssen: ...[Schäuble]“

Nichts leichter als das, Herr Schäuble- auf dem Papier geht alles, und sei es noch so unsinnig!
Die Sparforderungen sind doch reine Reflexe, weil man weiß, das anders kein Geld zu generieren sein wird, wobei man verkennt, dass man einem „nackten Volk“ schlicht nicht mehr in die Tasche greifen kann.

Das, was hier von den Eurokraten um Junker betreiben wird, ist Geldvernichtung im ganz großen Stil, die ihresgleichen sucht.

Dieses hilflose Drangsalieren der Griechen ist ohne Wirkung und würdelos- wen wundert’s, dass im Schraubstock der Geberländer die Griechen verzweifeln und die Gefolgschaft für diese „Politik der Knechtschaft“ versagen.

Entlasst die Griechen aus der Währungsunion, lasst sie ihren eigenen Weg der Aufarbeitung der Vergangenheit und Zukunft finden und unterstützt dies solidarisch mit einer Art Marshallplan, damit dieses Land überhaupt eine Chance hat, wieder auf die Beine zu kommen!

Also eines muss ich mal sagen...

Also eines muss ich mal sagen ich glaube das die meisten Kommentatoren hier scheinbar viel Geld verdienen oder wie würden Sie reagieren wenn man Ihnen 25% vom Gehalt streicht (auch der Mindestlohn)! Es geht doch immer wieder in das Thema, Reiche reicher, Arme ärmer, die Privilegierten schaffen sich hier Ihre eigene Welt und denken Hauptsache ich nicht!!! Einer der gut verdient kann eine Kürzung von 25% wohl eher verkraften als einer der nur den Mindestlohn bekommt! Gruss

P.S. Es kann es auch ein Europa ohne gemeinsame Währung geben, Fakt ist so wird es nie was.

@Sebor...

...von Schulden zurückzahlen spricht ja sowieso
keiner mehr...!
Selbst bei dem "Sperrkonto" Griechenland geht es
nur noch um die eventuelle Sicherstellung der
Zahlung der Zinsen für diese Schulden!"
Wenn man sich die Schulden-Uhr der USA ansieht
erkennt man, dass diese noch nicht einmal die
Zinsen für ihre Schulden bedienen kann!
Stattdessen erfolgt jedes Jahr mit schöner
Regelmäßigkeit eine Anhebung des "Staats-Dispos"!
Derzeit liegt dieser bei etwa 15 Billionen US-$
(europäische Rechnug) nur für den Bundeshaushalt!
Alle Goldreserven unseres Sonnensystems reichen
nicht aus, das die USA jemals ihre Schulden zurück-
zahlen könnten!
Aber dafür hat man ja schließlich die Hoheit über Notenpresse...!!!

Unglaublich

Es ist ungeheurlich was da gerade passiert.
Die Griechen wurden faktisch jeder Spur von Mitbestimmung beraubt.
"Macht was wir(EU-typen) sagen, sonst geht ihr(Griechen) unter" ist jetzt die neue "Herrschaftsform" in Griechenland.
Und nicht nur, dass sämtliche Aussagen involvierter Politiker den Anschein erwecken, dass sie weder von Ökonomie, noch vom Recht(juristisches Recht) auch nur den leisesten schimmer haben, sie scheinen außerdem mit der Unterdrückung andere Völker kein Problem zu haben.
Wenn eine Bank investiert und die Investition schlecht war: Selber schuld! kein Bail-Out! (Staatlicher Bailout ist m.E. von einer Veruntreuung von Steuergeldern nicht mehr zu unterscheiden!)
Wenn es eine Non-Bail-Out-Klausel im Vertrag gibt: kein Bail-Out!

Den Albtraum, den Roland Baader in seinem Buch "Totgedacht - "Warum Intellektuelle unsere Welt zerstören" beschrieben hat, entfaltet sich gerade auf unglaubliche Art und Weise... Irrsinniger Sozialismus!

Die Griechen wollen nur unser Geld, aber nicht unsere Hilfe

Hetze gegen Deutschland im griechischen Fernsehen zur besten Sendezeit.
Merkel mit Hakenkreuz in der Zeitung. Karikaturen mit Deutschen in Wehrmachtsuniform.

Die griechischen Gewerkschaften haben für morgen wieder zum Generalstreik aufgerufen. Die Menschen werden wieder protestieren, deutsche Fahnen verbrennen und unser Geld fordern.
Notwendige und längst überfällige Strukturreformen werden sie weiterhin verweigern weil die unpopulär sind.

Und die Menschen in Deutschland? Eigentlich würde man ja gerne helfen. Aber so?

Sparen heißt auch Sozialabbau ...

und ist damit Teil einer großen Umverteilung des Reichtums von unten nach oben.
Wir sollten von den Griechen eher fordern, dass ihre Megareichen nicht in Ruhe gelassen werden. Sie müssen weltweit gesucht werden und für jeden Cent erklären, wie sie ihn verdient haben.
Menschen werden nur aus der Gemeinschaft heraus reich. Sie müssen handeln, Entscheidungen zu Geschäften treffen und die macht man nicht mit sich selbst.
Es befindet sich viel Geld in Händen weniger und das sind nicht Ergebnisse von fairen Geschäften. Entweder wurden Regeln gebrochen oder die Regel waren zu Gunsten einzelner falsch.
Wenn der Fleißige mehr verdient als andere mag das sinnvoll sein.Aber dieser Unterschied muss nicht ausarten. Und mittlerweile ist die Gesamtsituation ungesund.Das Feld für schwerwiegende unangenehme Veränderungen ist gesäht. Ob weitere Kriegseinsätze oder schlimmere verarmung die Unterschichten oder beides. Man könnte es verhindern. Aber braucht starke nichtkäufliche Charaktäre an der Spitze.

Griechen müssen sich wehren

Wenn "die" Griechen mal den Hintern in der Hose hätten, dann wäre es jetzt Zeit ihre Politiker zum Teufel zu jagen. Die haben die ganze Misere doch angerichtet; Über Jahre mit lügen, betrügen und vertuschen. Nichtnur "den"Grichen gegenüber sondern auch gegenüber sämtlichen Bürgern der Eurozone. Und genau diese Herzchen sollen jetzt einen Neuanfang machen? Das die nicht die eigene Pleite eingestehen wollen ist klar, sind ihre Bezüge auch weg. Sinnvoll wär hier raus aus dem Euro, neue Währung und dann gemeinsamanpacken. Bloss dann würde sich die jetzige Politkaste wohl eher im "Bau" befinden.

Schulden zuückzahlen, das haben schon viele geschaft.

@Sebor

"Welcher Staat auf dieser Welt konnte eigentlich jemals seine Schulden zuückzahlen? Ich glaube nicht einer."

Das ist ein Klischee, das nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat. Wer sich gelegentlich mal informiert weiß etwas und muss dann nicht so einen Unsinn glauben.

Um es einfacher zu machen hier ein Paar Beispiele:

Schulden in %BIP 2000 und 2008:

Äquatorialguinea von 34 auf 1
Oman von 25 auf 5
Algerien von 70 auf 8
Kamerun von 96 auf 10
Nigeria von 84 auf 12
Saudi-Arabien 87 13
Armenien 49 16
Suriname 69 18
Ruanda 103 21
Südafrika 42 27
Slowakei 50 28
Madagaskar 127 30
Ghana 123 34
Syrien 151 37
Türkei 51 39
Schweden 54 39
Spanien 59 40
Dänemark 60 42
Myanmar 109 42
Schweiz 61 55
Pakistan 83 59
Belgien 108 90

Das sind nur Beispiele von Ländern die Ihre Schulden innerhalb von 8 Jahre deutlich reduziert haben, es gibt noch viel mehr.

Die Schulden auf null zu reduzieren ist unrealistisch, da Staatsschulden Bruttoschulden sind und Guthaben nicht gegen gerechnet werden.

Warum immer noch

rumeiern. Griechenland Hilfen sind zu stoppen,das Land muss zurück zur Lokalwährung. Jeder weiß es, keiner incl. Schäuble, ist bereit diesen Weg zu gehen.
Die Griechen können sich nur selber helfen.
Griechenlands Nachbar ("der arme Mann vom Bosporus")die Türkey hat es vorgemacht! Ohne blödsinnige Auflagen von Irgend jemandem hat sich die Türkei wieder aufgebaut.
Die Eu gehört verkleinert auf ein paar Länder mit € Währung.

@tourist

Kaum ein Land hat so viele Staasdiener wie Griechenland, gutbezahlte Staatsdiener und genau das sind diejenigen die als Dank dafür sorgen, das die Regierenden bei Versprechungen des weiteren Wohlstands wiedergewählt werden.
In Griechenland ist es völlig egal wer an die Macht kommt, so lange die versprechen das es dieser Kaste der Schmarotzer gut geht.
Der kleine Grieche geht ja noch nichteinmal wählen, weil er sowieso nichts ändern kann.
Ganz genau so wie hier !

PS: Eins hatte ich noch vergessen:

Eins sollte aber klar sein, egal welchen Weg man wählt.
Ob den der Alimentierung dur die EU oder den des selbstgewagten Neuanfangs mit eigener Währung und Stunde Null.
Es wird immer bedeuten das harte Einschnitte nötig sind.
Und wenn ich der Medienberichterstattung der letzten Monate glaube, dann scheint das ein Punkt zu sein der bei "den Griechen" nicht so richtig angekommen ist. Das Geld was ihnen heute felht haben sie halt schon ausgegeben.
Ein "weiter so und es soll sich nichts ändern" kann und wird nicht funktionieren.

Erpressung?

Ich dachte immer, Staaten duerfen sich nicht erpressen lassen.
Wenn die Erpressung von einer Bank oder anderen Staaten ausgeht, dann gilt das wohl auf einmal nicht mehr...?

Keine Frage, Griechenland muss sparen - aber weitere Privatisierung ("Verkauf des Tafelsilbers") und aehnliche Massnahmen bringen doch nur den Geldgebern etwas. Aber solange die Maechtigen mit den Reichen unter einer Decke stecken, wird sich an diesem Spiel wohl auch nichts aendern. :-(

@rex3 10:06

Hab mich jetzt informiert, ein wenig.

Die Länder die sie aufgezählt haben, haben es geschafft innerhalb dieser Zeit ( 2000 - 2008 ) ihr BIP zu verdoppeln oder mehr. Deswegen sind die Zahlen in % zum BIP auch recht schön.

Können Sie sich das für Griechenland oder ein anderes europäisches Land vorstellen?

Edit: Hatte mich zu wenig informiert. Die meisten Europäischen Länder haben das auch geschafft.

Ich bin weder dafür noch dagen oder für oder gegen jemanden

Das einzige, was mich interessiert ist, wie so etwas abgewickelt wird. Das habe ich bisher noch nicht life mitbekommen.
Es wird daher hochinteressant werden

- wie die griech. Regierung da raus kommt
- wie das griech. Volk reagieren wird
- wie GR in 3 Monaten, 6 Monaten u. 12 Monaten da steht
- welche Lehren (z.B.)Portugal u. Italien daraus ziehen

Ich bin sicher, die Griechen werden es überleben.
Die Frage ist nur WIE...

Griechen sollen unterschreiben?

.
Ein der Forderungen an Griechenland lautet: Die griechischen Politiker sollen ihren Reform- und Sparwillen mit ihrer Unterschrift bestätigen.

Entweder: Die griechischen Regierungsmitglieder sind verlässlich. Dann braucht es keine Unterschrift!

Oder:: Die griechischen Regierungsmitglieder sind nicht verlässlich. Dann nützt keine Unterschrift!

20. März ist D-Day und Griechenland verlässt die €-zone

In der vorhergehenden Meldung heißt es:
"Griechenlands Spitzenpolitiker sind unfähig die Probleme ihres Landes zu lösen.
Jetzt ist mehr denn je politische Führung gefordert, damit Griechenland nicht implodiert."

Also am 20. März ist D-Day und Griechenland verlässt die Eurozone.
Fraglich nur, wann man endlich anerkennen will,
daß es keinen anderen Ausweg aus der Misere gibt.
Warte weiter auf Klartext ...

Griechenland darf nicht bankrott gehen

Griechenland darf nicht bankrott gehen, weil keiner weiss, wieviele Wetten eingegangen wurden und wieviel die Banken in Ihrer Funktion als Buchmacher dann wieder zu ihrer Rettung benötigen. Und wer soll das dem Steuerzahler erklären, nachdem die letzte Bankenrettung schon die Staatsverschuldung explodieren ließ?

Immerhin soll Ende dieses Jahres ein Instrumentarium beschlossen werden, um diese Wettscheine zu erfassen.
Wieso ist es eigentlich zulässig, Kreditausfallversicherungen (CDS) ohne Kreditvergabe einzulösen?

Austritt aus dem Euro wäre das Ende Griechenlands

Die Behauptung raus aus dem Euro, zurück zur Drachme würde ein Problem lösen ist naiv.

Bei einem Austritt müssten die Griechen eine neue Währung generieren an die selbst kein Grieche mehr glauben würde und die kein Grieche haben möchte. Damit ist nicht nur die Wirtschaft vollständig ruiniert, es gäbe auch keine Rettung in den nächsten Jahrzehnten, da Hyperinflation.

Niemand würde Griechenland gegen die neue Drachme auch nur einen Liter Benzin oder Heizöl oder andere Importgüter verkaufen. Das bekommt man nur gegen harte Euros oder Dollar. Das könnten sich nur noch die reichen Griechen leisten die rechtzeitig ihre Euros zur Seite geschafft haben.

Das wäre viel härter und ungerechter als jede Sparmaßnahme.

Die Abwertung der neuen Währung würde nicht einer Lohnkürzung von 10% - 25% entsprechen sondern von 50% - 75%.

Auch das wäre viel härter und ungerechter als die geplanten Sparmaßnahmen.

Austritt aus dem Euro wäre auch das Ende, weil alle gebildeten Griechen dann weg sind.

@ Rex 3

Der Großteil der Länder, die sie da anführen (vor allem die afrikanischen) haben alle eine ziemlich hohe Inflation in dem von ihnen angeführten Zeitraum gehabt. Dadurch werden natürlich auch die Schulden viel niedriger.
Das Beste für Griechenland wäre deshalb wohl eine Rückkehr zur alten Währung. Dafür müsste man natürlich die alten Staatsschulden ebenfalls in die neue Währung übertragen oder gleich zum Großteil erlassen.

Griechen sollten eigentlich ihren Politikern dankbar sein,

denn ihnen ist es zu verdanken, daß die Griechen bisher über ihre Verhältnisse leben konnten. Hohe Renten, gesichertes Beamtenverhältnis usw. Und jetzt pressen diese Politiker aus der EU noch mehr Geld heraus.
Der "gemeine" Grieche hat über seine Verhältnisse gelebt und macht es immer noch. Am Ende gibt es einen Schuldenschnitt und (fast) alle Schulden sind weg. Dann werden die Griechen zwar wieder auf ihr eigentliches Niveau zurückgeholt, aber in den letzten 20 Jahren haben sie mit fremden Geldern, die sie nicht zurückzahlen werden, gut über Ihre Verhältnisse gelebt (und nicht nur die Reichen).
Warum schimpfen die Griechen denn über ihren Politiker? Die haben doch alles richtig gemacht und aus der EU rausgepresst, was zu holen ist. Die ca. 20 Jahre geschenkten Wohlstand zahlen sie nie zurück.
Das sollte ich mal machen. Ich leihe mir Geld von der Bank, lebe 20 Jahre in Saus und Braus, mache einen Schuldenschnitt und lebe dann wieder weiter wie bisher (auf meinem eigentlichen Niveau).

Das Elend mit der Demokratie

@DiePositiveBratwurst

"Wenn "die" Griechen mal den Hintern in der Hose hätten, dann wäre es jetzt Zeit ihre Politiker zum Teufel zu jagen. Die haben die ganze Misere doch angerichtet; Über Jahre mit lügen, betrügen und vertuschen."

Diese Politiker haben sich nicht an die Macht geputscht, die wachsen auch nicht an Bäumen und fallen dann ins Parlament wenn sie reif sind oder haben ihren Abgeordnetenposten geerbt.

Die sind alle vom Volk demokratisch gewählt worden!

Das Volk hat hier seit Jahrzehnten den Kardinalfehler gemacht immer nur die zu Wählen die die schönsten Wahlversprechen machen und jene konsequent abzuwählen die etwas verändern wollten.

Und es sieht ganz danach aus als wollte das Volk das so weiter machen. Eventuell mal eine Protestwahl, aber sicher nicht die die Reformen durchsetzen wollen, sondern sicher nur die die mal wieder das Paradies für lau versprechen, vermutlich als nächstes die Kommunisten.

Ich versteh´ die Griechen nicht

Selbst der allerletzte Vollhonk muss doch einsehen, dass es ganz bestimmt nicht so sein kann, dass die anderen Länder zahlen und zahlen und zahlen, während sich die Griechen selbst strikt verweigern massive Einschnitte hinzunehmen, um auch einen Beitrag zu leisten. Schließlich geht es ja um deren Existenz. Privat hätte ich so jemanden längst fallen lassen und gefragt, ob er eigentlich noch alle Latten am Zaun hat, mich um Geld anzuhauen und selber fleißig weiter mehr auszugeben als zur Verfügung steht.

Inflation hilft nicht automatisch beim Schuldenabbau.

KingMartinOne

"Der Großteil der Länder, die sie da anführen (vor allem die afrikanischen) haben alle eine ziemlich hohe Inflation in dem von ihnen angeführten Zeitraum gehabt."

Schweden, Spanien, Dänemark, Schweiz, Belgien, Norwegen haben keine große Inflation gehabt.

Es ist auch ein Ammenmärchen, dass man Schulden immer so einfach weg inflationieren kann. Das geht wenn plötzlich eine Inflation einsetzt mit der keiner gerechnet hat.

Wenn sich aber ein Staat Geld leihen möchte bei dem die Inflationsrate immer relativ hoch ist, zum Beispiel 10% so muss dieser Staat auch entsprechend hohe Zinsen zahlen, von dann zum Beispiel 12-14% sonst leiht ihm ja keiner sein Geld nur zur Abwertung. Eine kontinuierlich Inflation hilft also nicht sondern schadet nur der Wirtschaft.

Ein Staat mit einer einigermaßen stabilen Wirtschaft ohne Überschuldung zahlt in normalen Zeiten immer Zinsen die durchschnittlich 1-2% über der Inflation liegen, bei hoher Inflation eher mehr wegen des höheren Risikos.

@KingMartinOne - Was?

Die Inflationsraten gestalten das BIP positiver?

Und sowas nennt man dann Wachstum?

"Das BIP ist ein Maß für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitraum.", laut Wikipedia.

Das dürfte dann ja wohl damit widerlegt sein.

Alle schimpfen nur auf

Alle schimpfen nur auf Griechenland. Aber bedenkt das auch noch andere Länder wie Portugal, Spanien, Italien auch diese Krise haben. Nur da traut sich die EU nicht mit solchen Sparmaßnahmen nicht ran. Wenn Griechenland fällt, dann sind diese Länder die als nächstes dann sind. Es ist im Grunde die Schuld der Politiker, die die Interessen der Wirtschafzslobby, insbesondere der DAX-Unternehmen und der Gier der Banken unterstützten. Wenn Griechenland pleite ist, wem geben wir dann die Schuld? Denn der Patient Griechenland wird nur noch künstlich am leben gehalten. Aber auf der Intensivstation sind noch andere Länder.

@didi

"Entlasst die Griechen aus der Währungsunion, lasst sie ihren eigenen Weg der Aufarbeitung der Vergangenheit und Zukunft finden und unterstützt dies solidarisch mit einer Art Marshallplan, damit dieses Land überhaupt eine Chance hat, wieder auf die Beine zu kommen!"

Das liegt doch nicht in unserer Hand, man kann GR nicht "entlassen"- die müssten alleine austreten (und selbst das wäre eigentlich nicht vorgesehen).

Das wollen sie aber gar nicht, denn dann ginge es ihnen wesentlich schlechter als mit den Hilfszahlungen aus Europa. GR ist nunmal nicht autark, sondern von Importen abhängig. Da wäre die eigene Währung durch die kontinuierlich fallende Kaufkraft ein massives Hindernis. Einkommen würden auch dann sinken und Kosten noch stärker steigen. Das wissen die Griechen. Sie haben eigentlich nur die Wahl zw. Pest und Cholera.

@ Tarantus 9:47

Naja, in Deutschland kommt üblicherweise nur die schlechte Seite an. Diese absurde Rituale wo Deutsche Fahnen verbannt werden sind nur Einzelfälle. Leider wird das durch die Presse pauschalisiert und man bekommt den Eindruck, es gäbe einen Hass gegen Deutsche was garnicht stimmt. Lediglich eine Aufregung und Verwirrung, dass kann ich bestätigen.

Mal ganz ehrlich

Wenn uns die anderen EU-Länder solche Sparmaßnahmen aufzwängen würde, würden wir nich auch einen Volksauftsand proben.
Unabhängig davon, würden ähnliche Sparvorschläge in Deutschland gar nicht funktionieren:
- Man kann doch nicht von heute auf morgen im öffentlichen Dienst Leute rausschmeißen (Kündigungsfristen bei Angestellten !, Beamte sind ohnehin unkündbar!)
- Rentenkürzung mal einfach so, mir nichts dir nichts (geht gar nicht!)
- Mindestlohn (ok, den gibt's in der Form bei uns nicht,aber dergriechische ist doch sehr gering, da diskutieren wir doch über andere Dimensionen

Die ganzen Sparvorschläge sind daher ein Witz. Ich kann die Griechen verstehen, dass sie auf die Barrikaden gehen. Natürlich kann man sagen, dass sie selbst schuld sind an der Misere. Aber die EU hat eine große Mitschuld (Aufnahme in die Eurozone trotz gefälschter Bilanzen). Zu jedem Betrüger gehört einer, der so blöd/naiv oder sonstwie gewillt ist, sich betrügen zu lassen.

@ Skywalker

Richtig ist, die Drachme würde massiv abwerten & die Importe würden sich verteuern, aber mal Butter bei die Fische: Wenn die Währungsumstellung mit einem Schuldenschnitt einherginge, dann kann das klappen.

a) Die GR-Exporte verbilligen sich: die wenigen Güter, die GR exportiert, würden besseren Absatz erfahren

b) Urlaub in GR wäre spottbillig, dass die Türken und andere "Billigreiseländer" ganz dumm aus der Wäsche gucken würden. Und bitte nicht vergessen: Tourismus ist eine sehr wichtige Einnahmequelle in GR.

c) Bei Infrastrukturprojekten könnte die EU mit weniger finanziellem Aufwand eingreifen & helfen.

d) Die GR-Regierung hätte wieder die Möglichkeit, über die Währungsanpassung die Haushaltskonsolidierung zu stützen.

e) ...

Ich sehe nur Vorteile! Die einzigen, die da eigentlich einen Grund zum Jammern hätten, wären die Banken, aber die haben sich bereits auf einen solchen Schuldenschnitt eingestellt & der Ausfall der GR-Anleihen ist am Markt bereits "eingepreist".

Drachme oder Euro

@WS1956

"Wenn ich immer diesen Schwachsinn höre zurück zur alten Währung geht nicht weil...
Klar geht das, man muss nur wollen."

Natürlich geht das, aber für das griechische Volk wären die Folgen viel schlimmer. Das würde somit das Risiko eines großen Aufstands mit dauerhaften Krawallen und ein langfristiges Auswandern aller gebildeten, jüngeren Griechen zur Folge haben.

Genau davor hat die Politik in ganz Europa am meisten Angst, viel mehr als dass man irgendwelche Banken retten müsste was irgendwie schon kalkulier- und finanzierbar wäre.

Wenn sich aber kein Grieche mehr, nicht mal mehr die griechische Polizei Benzin leisten kann, da man das nur gegen Euro oder Dollar bekommt dann hat man ein Problem dass nicht zu lösen ist.

Rohstoffe bekommt man nur gegen harte Devisen und dafür muss man etwas exportieren, genau das klappt in Griechenland aber überhaupt nicht mehr. Benzin und ähnliches bekommen dann nur diejenigen die rechtzeitig Euros zur Seite gelegt haben.

@drago

Sie fragen:
"Man kann doch nicht von heute auf morgen im öffentlichen Dienst Leute rausschmeißen"

Nun, es kommt hier letztendlich nicht auf den Willen an.
Ist ein Staat tatsächlich pleite, so kann er seine Staatsangestellten nicht bezahlen. Sie werden dann wohl kaum noch arbeiten.
Ist das dann etwas anderes als ein "Rausschmiss"?

Insolvenzverschleppung

Was derzeit auf der europäischen politischen Bühne geschieht, nennt man im Geschäftsleben
INSOLVENZVERSCHLEPPUNG!

Diese steht meines Wissens unter Strafe!
Seit rund zwei Jahren wird sie betrieben und alle, die noch etwas Geld in Griechenland hatten, haben es inzwischen in anderen Ländern in Sicherheit gebracht!
Auch viele Geschäftsleute haben ihre Firmen z.B. über die Grenze nach Bulgarien etc. verlagert!

Die vielen Gläubigerbanken sollten bei einem Schuldenschnitt nicht jammern, haben sie doch in der Vergangenheit gerne Kredite gegen hohe Zinsen an Griechenland vergeben und sehr gut verdient!
Diese hohen Zinsen waren doch schließlich der Preis für das hohe Risiko!

Daß nun die Steuerzahler anderer Länder für dieses Risiko haften sollen, ist nicht einzusehen!

Es wird Zeit, das Drama endlich zu beenden! Druck und Pressalien nutzen nichts, "INSOLVENZ endlich" heißt das Zauberwort!

UND: Liebe Griechen, jagd eure unfähigen Politiker in die Wüste!

@drago, ich muss mich voll

@drago, ich muss mich voll deiner Meinung anschliessen. Leider sieht das der größte Teil der deutschen nicht weil sie es nicht sehen wollen. Leider ist es bei uns so das viele nicht über den Tellerrand schauen wollen. Man möge mal darüber nachdenken wie es sein würde wenn es umgedreht wäre.

Geld für Griechenland??´????

Es wird auf jeden Fall bezahlt,damit unsere Banken und somit unsere Reichen Ihr Geld nicht verlieren.
Das Geld wird benötigt um die Schulden zurückzuzahlen.

Warum ausgerechnet sparen?

Hat keiner etwas vom "antizyklischen Handeln" gehört? Gerade JETZT, wo in Griechenland eine Firma nach der Anderen pleite geht, die Arbeitslosigkeit drastisch steigt, sollte Geld ausgegeben werden! Mit Sparmaßnahmen bekommt man eine marode Wirtschaft nicht in den Griff, sondern durch Schaffung von Nachfrage. Die Europäische Gemeinschaft sollte das Geld nicht an den griechischen Staat, sondern direkt an die Bevölkerung auszahlen, damit sie kaufen können. Das ist das, was Griechenland braucht. Zahlungskräftige Bewohner. Durch diese Maßnahme würde die griechische Wirtschaft deutlich angekurbelt, was wiederum auch massive Einnahmen für den Staat bedeutet. Schulden zurückzahlen kann man immernoch, wenn es der Wirtschaft wieder besser geht, aber so haben wir bald mit Griechenland ein 3.-Welt-Land vor unserer Haustür.
Ich glaube, man sollte allen Staatsoberhäuptern mal ein paar gute Wirtschaftstheorien um die Ohren hauen...

Gruß, Doomhammer.

Naiv war gestern

„Naiv war gestern. Heute lassen sich die Euroländer nicht mehr von Versprechungen aus Hellas beeindrucken“, schrieben die Analysten der HSH Nordbank in einem Kommentar.

www.handelsblatt.com/6194236.html

Die Misere ist eine Katharsis...

...für den griechischen Staat. Es zeigt die katastrophale Lage der Verhältnisse im griechischen System auf. Korruption, Vetternwirtschaft, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für den Familienclan.
Jobs die nur "DDR-Arbeitsplätze" waren, d.h. nur existierten weil Griechen ihren Verwandten irgend ein Pöstchen zugeschachert haben sind eben auf Dauer nicht haltbar.
Damit hat man sich ein Volk geschaffen dass es zufrieden war "morgens" aus dem Haus zu gehen & nachmittags zufrieden wieder heimzukommen in der Gewissheit dass man sich kein Bein auszureißen braucht.
Verwaltung & Steuerbehörden sind in so einem System natürlich in hohem Grade ineffektiv & so kann man auf Dauer nur erwarten dass die griechische Gesellschaft den Bach runtergeht.

Wenn sich die Griechen nicht zusammenreißen & sich nach ihrer bescheidenen Decke strecken oder sich auf die Socken machen und Leistung & Effektivität in ihr System bringen, dann ist der Zusammenbruch nicht aufzuhalten.
Vielleicht wäre dieser aber die Katharsis.

@drago

Sie machen es sich aber einfach!

Was wäre denn Ihr Vorschlag, sollen die Griechen weitermachen wie bisher und Sie bezahlen das Defizit?

Meckern ist einfach besser machen schwer!

Folgende Staaten haben Staatspleiten überlebt

@bildexperte

"Folgende Staaten haben Staatspleiten überlebt. Sie existieren teilweise in erheblich besseren Umständen als zuvor."

Schon richtig, aber die Einschnitte für das Volk waren oft erst mal viel heftiger als, dass was man den Griechen jetzt als Reformen abverlangt.

Viele von diesen Staaten hatten auch eine halbwegs funktionierende Bürokratie und Wirtschaft, zumindest das Potenzial die Wirtschaft schnell wieder aufzubauen. In Griechenland kann da nicht wirklich die Rede von sein.

Argentinien als letzter hat die Pleite nicht hingelegt weil im Staat nichts mehr ging, sondern weil sich allmächtig fühlende Politiker eingebildet haben sie könnten auf Dauer eine weiche Währung künstlich durch gesetzlich festgelegten Wechselkurs hart machen. Bei der Pleite ging fast der ganze Mittelstand den Bach runter, den Armen ging es noch dreckiger nur die Reichen sind halbwegs gut davon gekommen, da sie rechtzeitig ihr Geld in Sicherheit gebracht haben.
Gerade diese Pleite war völlig unnötig.

Angenommen

Die Griechen steigen aus, dann guckt die EU mit dem Ofenrohr ins Gebirge, Rückzahlungen gäbe es auf absehbare Zeit keine.
Die EU hat lange Zeit Entwicklungshilfe an Russland, China und Araber geleistet, die haben Kohle ohne Ende und würden auch gerne helfen, nicht ganz uneigennützig aber immerhin.
Denen würde auch nicht einfallen kleine Leute verhungern zu lassen so wie es die EU will.

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