Kommentare

Domino!

Bald gibt es keinen anderen Weg mehr als Greichenland aus des EU auszuschließen und 100% der Schulden zu erlassen.

Das wird uns natürlich hart treffen, aber die Schulden werden eh nicht zurück gezahlt, also ist das lediglich eine Korrektur in den Büchern.

Aber wer glaubt das damit das Problem gelöst wäre, der irrt. Spätestens in 5 Jahren, eher früher, nimmt ein anderes Land genau die Stelle von Griechenland ein.

Nachdem auch das ausgeschlossen wird, alternativ austritt, kommt das nächste Land in noch kürzerer Zeit

... dann kann man zwar mit einem Streik das halbe Land lahmlegen. Aber man ist selbst Ursache des Problems, denn soviele Beamte kann kein Staat durchfüttern, soviele Behörden braucht keiner, soviele Verwaltungsbeamte verwalten höchstens noch sich selbst.

Heikele Sache...

Einerseits tun mir die durchschnitts Griechen Leid. Ich glaube viele führen einfach auch nur ihr normales Leben und sollen jetzt die Suppe auslöffeln die andere ihnen eingebrockt haben. Da würd ich auch auf die Barrikaden gehen...

Anderseits, was so einige Gewerkschaften fordern find ich auch schon dreist. Gesparrt werden muß nunmal, da noch Weinachts/Urlaubsgeld oder gar auf 13./14. Gehälter
zu bestehen, zeugt doch nur von totalem Realitätsverlust.
Ich gehe jetzt mal davon aus, daß das Sparen alle Klassen betrifft, nicht nur wieder die untertesten.

@11:56 — Jon Do

"denn soviele Beamte kann kein Staat durchfüttern, soviele Behörden braucht keiner, soviele Verwaltungsbeamte verwalten höchstens noch sich selbst."

Damit haben Sie natürlich Recht. Nur glauben die streikenden nicht, dass auch nur ein einziger Politiker-Vetter seine eigens für ihn erfundene Verwaltungsstelle verliert oder sein Gehalt gekürzt bekommt.

Ich habe Verständnis...

Ich möchte meine Steuergelder auch keinem Staat zur Verfügung stellen, bei dem ich weiß ich bekomme es nie wieder!

Aber ich möchte auch nicht, dass Europäer gegeneinander aufgebracht werden, weil jahrzehntelang eine kleine Clique davon profitiert hat, dass der Staat es z.B. mit den Steuern nicht so genau nahm.

Wer soll einem einfachen Rentner in Griechenland erklären, dass er auf fast 50% seiner Einkünfte verzichten soll aber die Millardäre werden nicht mit 50% ihres Besitzes beteiligt... Sie haben doch zuvor durch das System am meisten profitiert!

Gretchenfrage

jedes Hilfspaket verschlimmbessert die Situation: noch mehr Schulden und eine noch größere Zinslast.

Die Gretchenfrage ist, wie dieser Teufelskreis durchbrochen werden kann. Da vermisse ich valide Vorschläge seitens der Gewerkschaften.

Mein Vorschlag: Sachwerte veräußern und Schulden tilgen

Diese Arroganz ist unfassbar!

Zu welch einer Gesellschaft hat uns dieses gnadenlose kapitalistische System eigentlich degradiert? Wie die Metzger fordern große Teile der Deutschen die Griechen zu Gunsten der Hochfinanz-Gangster zur Schlachtbank zu führen.

Sind wir wieder im tiefsten Mittelalter angekommen?

Feudalherren senken den Daumen und Millionen werden durch die hässliche Fratze des Kapitals entmündigt, versklavt und mit bitterer Armut gestraft.
Wir reden bei den "Griechen" über Menschen, nicht über Kostenstellen mit 2 Ohren. Diese Menschen haben Existenzängste, liegen am Boden und wir schlagen drauf, echt klasse!
Wir lassen uns von Phrasen blenden. Den Gegenwert der europäischen Verschuldung halten weniger als 10% der Gesamtbevölkerung Europas in den Händen. Sie sind erfreut, dass wir uns gegenseitig zerfleischen. Nur weiter so, mal auf die Reaktion gespannt wenn man uns in Deutschland auf dem Altar des Mehrwerts opfert. Man kann sich nur noch schämen! Scheinbar beginnt Europas Flächenbrand in Griechenland.

Was nuetzt denn dann ein kaputt gespartes Griechenland?

Natuerlich muss ueberall gespart werden.

ABER IM RICHTIGEN RAHMEN!!

Was in Griechenland nun erfolgt ist eine Zerstoerung der Gesellschaft. Produktion von Arbeitslosen, Obdachlosen, Ausweglosen.

Das ist es was entsteht: ein Sozialstaat der sozial am Ende ist. Die Gesellschaft und deren Struktur wird zerstoert und kleingehauen. Strassenzuege mit Geschaeften gehen zugrunde, es wird Orientierungs Losigkeit geschaffen, Perspektiven genommen.

Und das alles um eine Zahl x% in einer Statistik zu erreichen.

Schlechter kann Politik nicht betrieben werden. Es ist genau der falsche Weg.

Der richtige Weg waere gewesen:

Natuerlich auch zu sparen aber gemaessigt und gezielt und das Land und die Wirtschaft anzukurbeln. Investitionen, Wachstum und Nachfrage zu schaffen.

Kein Wunder das in Europa nichts mehr laeuft bei einer solchen Einstellung und 23% Arbeitslosen in Spanien.

Wenn das so weitergeht ist Europa bald Entwicklungskontinent. Arm und verarmt.

Alle Aussagen zu Griechenland

Alle Aussagen zu Griechenland sind zwar richtig, aber wenn ein so kleines Land - soviele Menschen entlassen soll, dann stellt sich doch die Frage " Wer wird all diese Arbeitslosen in Griechenland versorgen"? Hier wird ein Land offensichtlich in die ARMUT getrieben.... Ist diese Entwicklung im Sinne der EU? Wenn ja, dann möchte ich nicht dieser EU angehören. Ich bin der Meinung Griechenland sollte einen Schuldenschnitt bekommen und die Gemeinschaft der EU sollte sich solidarisch zeigen und helfen - auch mit Geld. Nicht die kleinen Leute haben Griechenland soweit gebracht, sondern das Großkapital!

Reise nach Jerusalem

Wenn man sich diesen ganzen Verlauf ansieht, dann ist es eigentlich schon beschlossen, daß Griechenland pleite geht. Die EU und deren Rettungsversuche sind auch nicht wirklich als Rettungsversuche zu verstehen. Nach dem Lied wird der letzte Stuhl weggenommen!

Worum es hier geht, ist es die Griechen so schonend wie möglich auf das Ende vorzubereiten. Wie sowas aussieht ist hier im Link weiter oben sehr gut beschrieben:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/staatspleitegriechenland100.html
Demnach sind die 150.000 Arbeitsplätze so oder so futsch! Die Banken haben auch keine Chancen mehr und der Zusammenbruch kommt mit oder ohne Sparen.

Was die EU mit den ganzen Aktionen wohl betreibt, ist es die Griechen, die restlichen Europäer und die Märkte auf das unabwendbare vorzubereiten.

Gesamte "Maßnahmen"

Ich finde es schade, dass in fast keinem Artikel die "Maßnahmen", die Griechenland ergreifen soll, ausgeführt werden. Es wird nur von "Sparauflagen" o.ä. gesprochen. Dieser Artikel bildet zwar eine Ausnahme, aber auch hier werden längst nicht alle Bedingungen genannt, die an die Gelder geknüpft sind. Dann würde man wenigstens klar vor Augen haben, wogegen die Gewerkschaften protestieren: Gegen den Totalausverkauf ihres Staates.
In diesem Bericht wird wiedereinmal der Eindruck erweckt, dass die Griechen allesamt überbezahlt sind.

Kennt man die Forderungen des IWF und anderer Istitutionen, fragt man sich schon, warum andere Staaten es mit Geld fördern, dass der griechische Staat entmachtet werden soll.

Ach iwo

"Nur wenn sich die Parteien rasch auf neue Einschnitte verständigen, erhält das hoch verschuldete Land weitere Milliardenhilfen."

Die Deutschen hauen euch raus - immer und immer wieder. Ich vertraue auf Schäuble. Der hat doch vor zwei Jahren gesagt, wir machen mit der Griechnlandhilfe noch Gewinn. Und auch unsere Opposition vertritt ja die Meinung, je mehr wir die Griechen mit Geld rauspauken, desto besser geht es uns. Also ich würde vorschlagen, wir erhöhen das nächste Finanzpaket für Griechenland gleich von 130 Mrd. auf 200 Mrd. Dann machen wir noch mehr Geld. Gell Herr Schäuble, Frau Merkel, Herr Steinbrück und Frau Nahles? Ich habe das doch richtig kapiert, oder?

Die irrsinnigen Vorgaben der Troika...

...laufen faktisch auf eine vorsätzliche, völlige Verarmung der Bevölkerung hinaus. Schon jetzt geben immer mehr griechische Eltern ihre Kinder in Heimen ab, da sie sie nicht mehr selbst ernähren können. Andere Kinder werden wegen der Mangelernährung in der Schule ohnmächtig. Medikamente werden nur noch gegen Barzahlung von den Apotheken ausgegeben, was den erzwungenen Tod vieler derer bedeutet, die kein Geld haben. Und dann will man noch die Löhne in der Privatwirtschaft um 25 Prozent senken, Urlaubs- und Weihnachtsgeld streichen und noch 15.000 Staatsbedienstete entlassen? Dies ist blanker, unverhohlener Finanzterrorismus, den die EU durch die Troika durchzusetzen sucht. Den Banken alles, den Menschen nichts! Da wird die Revolution zur Pflicht! Anders sind Bürgerrechte, Gemeinwohl und Demokratie in Griechenland nicht zu retten!

Na dann sollen die Gewerkschaften mal streiken

.... und anschließend sehen, was sie davon haben. Schaffen die Griechen es nicht, mehr als nur an ihr eigenes Hemd zu denken? Ob das Land dadurch weiter Schaden nimmt, ist offenbar zweitrangig oder egal.
Herzlichen Glückwunsch! Das verkürzt den Zeitpunkt der Staatspleite und dann soll sich Griechenland selbst aus dem Sumpf hinausziehen.

Steuergelder!

Mich beschämt diese Augenwischerei der Rating Agenturen!

Wie kann man für unsere Steuergelder eigentlich Zinsen verlangen? Nochmal - das Geld "muss" an die Rentenkassen & Sozialkassen" bezahlt werden und nicht den Zockerbanken zur Verfügung gestellt werden, welche bis zu 47% Zinsen abzweigen.
Es geht um 8 Millionen EU Bürger und nicht um Investmentbanker in New York welche händereibend den Reibach machen! Die internationalen Banken sollten zudem die Klappe halten da wir deutsche Steuerzahler 2008 / 2009 mit 800 Milliarden Steuergelder für diese kriminelle Chlique gebürgt hatten! Wo ist unser Geld?

Das Mass ist übervoll, zudem muss der Kapitalflucht aus Griechenland per direktem Beschluss Einhalt geboten werden wo die Zocker schon 200 Milliarden ins Ausland verschoben.
Statt dessen soll der kleine griechische Bürger den Schaden bezahlen oder was? Die Geldgeier müssen aufpassen, dass es keinen Aufstand gibt ...... es reicht restlos!!!

Fortschritt ist,...

....wenn man ein Land nicht mit Panzern, Raketen und Uranmunition angreift, sondern wenn Banken und Hedgfonds ein Land mit Krediten sturmreif schiessen!

Was, die Griechen sind selber Schuld?

Heb Dir das auf, bis Schäuble den Deutschen die Schlußrechnung übergibt!

Griechenland hat freiwillig und vorsätzlich

freiwillig Kredite aufgenommen und vorsätzlich seine Bilanzen gefälscht. Wie kommt man darauf, daß das die Schuld des Kapitals sei? Zudem: Jeder, der solidarisch sein will darf Griechische Anleihen kaufen, Geld spenden. Warum nicht selbst als Solidaritätsbeispiel voran gehen?

Gesellschaftliche Fairness und Alternativen

Und auch in Griechenland ist gesellschaftlcihe Fairness geboten. Es kann nicht sein, dass da die Eurokratie zunehmend unanständig den Nackten in die Tasche greift, während die Reichen ungeschoren davonkommen. Die Mehrwertsteuer ist eine der Lieblingssteuern, weil die Mächtigen der Wirtschaft da weniger zahlen als die Armen.

Wo bleiben denn die Einsparungen bei den Reichen? Wo bleiben Regelungen, die den versagenden Aufsichtsräten von Aktiengesellschaften mal eine Diät verordnen? Am besten ihnen einen Bruchteil der zu zahlenden und auch tatsächlich entrichteten Steuern als Vergütung zugestehen. An deren Gehaltsentwicklung kann dann auch gerne die Entlohnung der PolitikerInnen angebunden werden, die sich so gerne mit den Managern vergleichen.

Wann spart sich der griechische Staat die überdimensierten Waffenbestellungen - insbesondere auch aus Deutschland? Alternativen beim Sparen gibt es durchaus. Wer es sehen will, der sehe es.

@ Anton77, stell Dir mal vor,

@ Anton77,
stell Dir mal vor, Du verdienst in GR vor der Krise 12.000 Euro im JAHR, darauf zahlst Du ca. 6% Steuer. Durch div.Kürzungen/Sparmaßnahmen sinkt Dein Jahreseinkommen um ca. 20 %. Bleiben noch ca. 9.000 Euro/Jahr übrig bei 14 Monatsgehältern. Wenn davon 2 Monatsgehälter gestrichen werden, entspricht das ca. einer Lohnkürzung von weiteren 15%. Dir bleiben also am Jahresende weniger als 8.000 Euro übrig.In der Zwischenzeit steigen gleichzeitig die meisten Lebenshaltungskosten und gehören zu den teuersten in ganz Europa. Nur wenige Bsp zum momentanen Preisniveau in GR: Benzin: je nach Region 1,75 – 1,80 Euro pro Liter,Milch rund 1,25 Euro pro Liter, der Literpreis von Heizöl soll in den nächsten Monaten von derzeit ca. 1,00 Euro pro Liter auf das Niveau des Dieselpreises steigen, d.h. rund 1,50 Euro pro Liter (+50%).Bei nur noch 12 Monatsgehältern steigt die Armut noch weiter und die Wirtschaft wird noch weiter abgewürgt, weil sich die Bürger dann gar nichts mehr leisten können.

heute

Fordern die eu zentralisten vom griechischen arbeiter 25% lohnverzicht...demnächst werden sie 30 oder 35% fordern...und dann kommt der lohnverzicht in deutschland...und die elite verdient!

Welche alternativen gibt es denn?

Griechenland hat doch 2 Möglichkeiten:
Sparen und seine Souveränität zu Gunsten Europas aufgeben oder aus der Eurozone austreten. (Oder Nummer 3 sich von uns durchfüttern zu lassen)

Das System ist Böse, ja das stimmt... aber Griechenland kann auch bei 200 %igem Schuldenschnitt seine Ausgaben nicht mit den Einnahmen decken.

Wenn jetzt die Löhne um 20% (oder mehr?) sinken, so ist das nicht schlimm... warum? Weil durch einen Austritt und Abwertung der Drachme das selbe passieren würde.
Griechenland muss sich endlich entscheiden ob es in der Eurozone bleiben will, wenn ja, dann bedingungslos und endgültig.

Schöne neue Sachen....

Sollte man gelesen haben:

http://www.zeit.de/2012/02/Ruestung-Griechenland/seite-1

EU Volksabstimung!

Mal eine höfliche Frage - weshalb forcieren wir keine europaweite Volksabstimmung, ob wir uns weiter von privaten Rating Agenturen (welche nicht einmal aus EU und somit unserer Gesetzgebung stammen) instrumentalisieren lassen?
Wo die Verwendung von unseren Steuergeldern klar aufgeteilt wird?
Wo Hedgefonds, Zockerei auf Lebensmittel, Zinssätze über 4% und vorgegaukelte Gewinne unter Strafe gestellt werden?
Wo Bankmitarbeiter für Ihre Aktivitäten zur Verantwortung gezogen werden?
Wo Europaweit ein sozial verträgliches Mindesteinkommen, eine Mindestrente, Anrecht auf freie Gesundheitsfürsorge, sowie Bildung gesetzlich verankert wird.
Wo gewählte Volksvertreter höchstens A16 erhalten und für negative Entscheidungen persönlich haftbar gemacht werden?

Oder denkt man, dass diese Zockerei ewig weiter geht?

Toll !!!

Die Kommentare hier sind typisch für Leute, welche nichts begriffen haben.

Griechenland hatte 2008 ganze 42 Milliarden € Schulden.
Das ist Fakt!
Die Rating Agenturen stuften Griechenland alle 3 Monate herab und die Investmentbanken wetteten auf fallende Kurse und steigende Zinsen. Auch das ist Fakt!
Inzwischen muss Griechenland bis zu 47% Zinsen abführen und kann sich praktisch kein Geld mehr an internationalen Märkten leihen. Rohstoffe müssen 3 Monate vor Erhalt bei Bestellung bezahlt werden.

Bevor man hier auf den Griechen herum reitet, lasst Euch mal erklären wo die 130 Milliarden € wirklich hinfliesen!
Und es ist schon sonderbar, dass die 150 reichsten Griechen und internationalen Konzerne 200 Milliarden € an Gelder abzogen?
Und der kleine Rentner, Arbeiter und Beamte soll diese Zeche bezahlen?

Das soll der Gedanke eines sozial gerechten Europas darstellen?

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