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6. Januar 2012 - 1:03
Vor 100 Jahren fiel dem Geophysiker Wegener auf: Die Formen Afrikas und Amerikas passen ineinander. Für ihn war damit klar, dass die Kontinente auseinanderdriften. Warum die Forscherwelt ihn dafür verspottete - und was es sonst noch über das Thema zu wissen gibt: Raten Sie mit!
Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW
Kommentare
Kontinetaldrift . . .
Wegener war bei weitem nicht der Erste, dem das aufgefallen ist. Aber er war der Erste, der es gewagt hat, das zu erklären. Gelungen ist es ihm nicht. Es war zu seinen Lebzeiten eine Theorie, die erst viele Jahre später durch Gesteinsproben bzw. viel später durch Messungen bestätigt werden konnte.
Seit ca. 1960 ist seine Theorie erwiesen. Aufsteigendes Gestein in den Tiefseegräben drückt die Kontinentalplatten langsam auseinander. Heute ist
diese "Drift" ganz genau nachweisbar und lässt sich darstellen. Amerika und Europa entfernen sich jedes Jahr um etliche mm voneinander.
Sie ist auch die Erklärung für die vulkanische Aktvität an den Plattenrändern und die Erklärung für Erdbeben. Auf der anderen Seite stossen die Platten aufeinander und fangen langsam an, sich über- bzw. untereinander zu schieben. Das führt zu gewaltigen Spannungen.
Vorhersagen kann man die entstehenden Spannungsentladungen bis heute nicht. Nur die Risikogebiete an den Bruchzonen kennt man heute genau.
Wegener wurde verspottet...
Darwin wurde verspottet...
Einstein wurde verspottet...
Tada wird verspottet...
;-)