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24. November 2011 - 20:45
Offenbar hat Syrien nun doch zugesagt, Beobachter ins Land zu lassen. Die Arabische Liga verlängerte das Ultimatum dafür um 24 Stunden. Kritiker vermuten aber, dass diese Zusage kein echtes Einlenken des Assad-Regimes ist, sondern nur ein weiterer Versuch, Zeit zu gewinnen.
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Kommentare
Was
.
sonst ?
Déjà-vu
Assad spielt mal wieder auf Zeit!
Assad lässt weiter morden!
Das sich die AL immer wieder auf dieses Spielchen einlässt ist nich mehr nachzuvollziehen.
Denn das Assad brutal gegeb die eigene Bevölkerung vorgeht kann nach Berichten von AI, HRW, AL, Flüchtlingen, UNO und den Medien, sowie das Verhalten des Assad-Clans in den letzte Jahrzehnten, niemand mehr ernsthaft bezweifeln.
Es ist putzig wie die
Es ist putzig wie die syrische Regierung sich windet und wendet, um den scheinbar beschlossenen VS-Angriff noch abzuwenden, aber es wird ihr so wenig nützen wie Serbien, Libyen, Baktrien und Mesopotamien: Haben die VS-Amerikaner beschloßen Syrien mit dem Mordstahl zu überziehen (oder von den Türken überziehen zu lassen), so werden sie dies tun. Allenfalls könnte die syrische Regierung abdanken, aber so verrückt sind die Herren Syriens wohl kaum; denn in Syrien kam mit der Staatspartei eine seit Jahrhunderten verfolgte und unterdrückte Glaubensrichtung zur Macht und wird diese freiwillig nicht wieder abgeben, besonders nicht nachdem sie die Zustände in Ägypten, Phönizien oder Mesopotamien gesehen haben; ansonsten sind ihre diplomatischen Manöver gänzlich eitel. Vermutlich würde es der syrischen Regierung nicht einmal helfen, wenn sie Wahlen abhalten ließ, denn gewänne sie diese, so würden die VS-Amerikaner sie einfach beschuldigen die Wahl gefälscht zu haben und trotzdem angreifen.
@ german Canadian Das
@ german Canadian
Das gegenteil auch nicht, ich habe noch nicht einen einzigen Beweis für Gewalt gegen die Syrische Bevölkerung gesehen, dafür aber viel offenbar, mutmaßlich, angeblich, aus ungenannten Quellen, Ein Bürger etc und nie was konkretes die ganze Berichterstattung bezieht immer auch zuvor genannte ereignisse, welche nie bewiesen werden konnten. Videos und Demonstrationen werden so ausgelegt wie man sie benötigt um Hetzte gegen Syrien zu machen.
Niemand interessiert sich ernsthaft für Menschenrechte, hier geht es um Plitische Interessen von Außen!!!!
Keine offizielle Bestätigung
Unbekannte Kritiker vermuten etwas zu Umständen, zu denen es keine offizielle Bestätigung gibt.
Sehr aufschlussreich. (Nicht, dass die ausgesprochene Vermutung besonders unwahrscheinlich wäre.)
Dass hier in erster Linie ein sunnitischer Despotenclub versucht einen unliebsamen Verbündeten des schiitischen Iran auszubooten - völlige Nebensache und mit Sicherheit keine Analyse Wert.
@Walter Meingott, Das Wesen des syrischen Regimes.
Im arabischen Frühling geht es darum, dass Despotien und totalitäre Regime (und das ist das Wesen des syrischen Regimes) von ihren jeweiligen Bevölkerungen nicht mehr länger akzeptiert werden.
Bei der Befreiung hilft der Westen da in der Regel nur widerwillig.
Den arabischen Frühling als subtilen Plan zur grossflächigen Invasion der USA in arabische Länder zu interpretieren, so wie Sie das tun, scheint mir doch eher ein hoch-spekulatives Konstrukt zu sein.
@Anti-ÖR
Es geht nicht darum was Sie gesehen haben.
Die Berichte sprechen für sich und sind nie widerlegt worden. Aber es gibt Menschen die alles als unzureichend bewiesen bezeichnen weil es nicht in ihr Weltbild passt.
Eine Frage: Warum sollten Organisatione wie AI oder HRW sowie unsere Medien gegen Syrien hetzen?
Mir fehlt kein plausibler Grund ein!
20:31 — german-canadian
Zitat : Déjà-vu
Wie recht Sie doch haben. Ihr Posting ist wirklich eine Wiederholung Ihrer und von den Medien unbewiesenen Behauptungen. Insofern sind wir beim Titel mal einer Meinung.
Falscher Skeptizismus.
Von Zeit zu Zeit kann man immer mal wieder Kommentare lesen, die im Kern sagen, dass man über Syrien doch gar nichts wisse. "Beweise!".
Dieser falsche Skeptizismus hat natürlich mit Aufklärung überhaupt nichts zu tun. Aber dafür viel mit Nebelkerzen.
Die zahllosen Indizien gegen das totalitäre syrische Regime sind schlicht erdrückend. Selbstverständlich würde im übrigen auch ich es begrüssen, wenn in Syrien Meinungs-und Pressefreiheit herrschte, um die überwältigende Evidenz auch durch zusätzliche "Beweise!" dokumentieren zu können.
@tagtest
Das Problem ist die Skeptiker kennen die Wahrheit ignorieren sie aber oder verdrehen sie.
"Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann."
Mark Twain
@german-canadian
"Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann."
Ja, ein nettes Zitat, trifft aber wohl auf uns alle zu. Oder haben sie belegbare Quellen? Ich würde wetten, dies würde ihnen ein gutes Honorar bei ihren beliebten Medien einbringen, wenn sie diese vermitteln.
Es ist und bleibt, es sind keine Fakten. Jemand der sich über eine Leiche beugt muss nicht der Mörder sein, könnte auch ein Arzt sein, der verzweifelt um das Leben des Opfers kämpfte.
In Syrien ist überhaupt nichts eindeutig. Von Indizien zu sprechen halte ich für deutlich besser, auch wenn diese genauso je nach Ideologie ausgelegt werden.
Bis dahin ist es zu begrüssen sollten unabhängige Stellen Zugang zu Syrien bekommen, ja, dieser Satz wird natürlich mit gesundem Menschenverstand angezweifelt - Gut vs. Böse, ist ja alles eindeutig...
PS
Ich übrigens bin Skeptiker seit die NATO im Kosovo-Krieg von einem Monopol der Bilder sprach, die Wahrheit braucht nämlich kein Monopol.
@Anti-ÖR - keine Interessen von außen
Anti-ÖR: "Niemand interessiert sich ernsthaft für Menschenrechte, hier geht es um Plitische Interessen von Außen!!!!"
Das stimmt nicht. Mir geht es überhaupt nicht um Interessen von außen. Ich möchte meine Vorstellung von Demokratie niemandem überstülpen und ich möchte niemandem die Bodenschätze rauben. Ich möchte keine ausländischen Soldaten in Syrien sehen.
Mir geht es nur darum, dass eine (in meinen Augen nicht einmal legitime) Regierung die eigene Opposition mit Waffengewalt bekämpft. Das ist ohne Hintergedanken ganz einfach aus humanitären Gründen nicht akzeptabel. Syrien ist ein Polizeistaat, der seine Bürger bevormundet und willkürlich behandelt. Deshalb muss Assad zurück treten.
Wenn Sie sich über fehlende Beweise für die Unterdrückung beschweren, dann muss ich entgegnen, dass gerade das Regime unabhängigen Journalismus aussperrt und verhindert.
Neuer Beweis für die Grausamkeit der syrischen Regierung
"Die zahllosen Indizien gegen das totalitäre syrische Regime sind schlicht erdrückend."
Hier ist ein neuer Beweis für die Grausamkeit der syrischen Regierung, frisch gesendet im ZDF:
www.youtube.com/watch?v=Ei_2bk0JQdo
Was mir nicht recht einleuchtet, ist wieso das ZDF als Beweis für die aktuelle Grausamkeit der syrischen Regierung in Video benutzt, was schon 2007 bei Youtube hochgeladen wurde, und wo dabeisteht, das es angeblich aus dem Irak ist.
"Selbstverständlich würde im übrigen auch ich es begrüssen, wenn in Syrien Meinungs-und Pressefreiheit herrschte, um die überwältigende Evidenz auch durch zusätzliche "Beweise!" dokumentieren zu können."
Es gibt zahlreiche ausländische Journalisten in Syrien. Nur solche Journalisten, die eine Vergangenheit als Lügner haben, die dürfen nicht nach rein. In Syrien erinnert man sich noch gut an die Erfinder der irakischen Massenvernichtungswaffen.
@german-canadian, Einmal in 100 Jahren...
Vielen Dank für das hübsche, pointierte Mark Twain Zitat. Die Psychologie-Variante davon heisst vermutlich:"Tatsachen muss man ahnen, bevor man sie verdrängen kann."
Zum falschen Skeptizismus pflegt ein Freund von mir gerne zu sagen:"Das ist Gegenaufklärung im Gewande der Aufklärung."
Das tragische ist natürlich, dass die falschen Skeptiker einmal in 100 Jahren sogar Recht haben. Derselbe Freund sagt dazu gerne:"Auch eine idiotische Prognose kann einmal stimmen."
Dieses grandiose Erfolgserlebnis muss dann natürlich "ausgleichend" 100-Mal als "Beweis!" wiederholt werden. 100 Jahre Irrtum wollen schliesslich kompensiert sein.
Ich vertraue im Falle Syriens dennoch auf die 99 Prozent Wahrscheinlichkeit, dass die tagesschau-Berichte im Wesentlichen den Kern der Wahrheit erfassen.
@Bandolero, Falsches Pressefreiheit-Verständnis.
" Nur solche Journalisten, die eine Vergangenheit als Lügner haben, die dürfen nicht nach rein. In Syrien erinnert man sich noch gut an die Erfinder der irakischen Massenvernichtungswaffen."
Ich weise Sie darauf hin, dass Sie damit gerade Pressefreiheit mit Füssen treten.
Auch diesen "Lügnern" (Sie subsumieren darunter völlig irreführend die gesamte westliche Presse in Ihrem Beispiel...) hat die Einreise erlaubt zu sein!
Es sei denn, man möchte offensiv totalitäre Regimes verteidigen. Dazu halte ich Ihnen entgegen:"Es lebe der Rechtsstaat!". In dem selbst Menschen wie Sie, die Teile des Rechtsstaatsgedankens offensichtlich anderswo ablehnen, frei ihre Meinung äussern können.
Toleranz ist gerade die Stärke des Rechtsstaates. Dieses positive Feuer der Freiheit hat die Menschen des arabischen Frühlings nun ergriffen.
Die Zeche zahlen die Despoten. Das ist überfällig.