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16.05.2012

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Syrien: Der Druck von innen und außen wächst


Die Lage der syrischen Regierung wird schwieriger: Im Inneren formiert sich ein militanter Widerstand aus Deserteuren - und von außen macht die Arabische Liga Druck. Wenn das Assad-Regime bis morgen nicht einen ganzen Forderungskatalog erfüllt, will sie Sanktionen verhängen.

2.5
Durchschnitt: 2.5 (4 votes)

Kommentare

Bitte genauer recherchieren

"Angeblich wurden ..."
Nichts genaues weiß man nicht, aber wir haben schon mal eine Meldung gemacht. So oder so ähnlich könnte man die Lage in Syrien beschreiben, wie sie in den (deutschen) Medien präsentiert wird.

Assad will keine transparente Berichterstattung

Die Syrer haben gute Lehrmeister aus Teheran, die diplomatischen Winkelzüge erinnern schon arg an die immer mal wieder staatfindenen Atomgespräche mit den Mullahs.
Syrien hat die Fehler von Ben Ali und Mubarak vermieden, trotzdem stehen die Karten schlecht für Syrien, denn mittels einer kaum glaubhaften ausländischen Verschwörungskampagne hat das Regime sich nur unnötig isoliert. Hätte man in Damaskus ausländische Journalisten ( vor mir aus ohne Al Jazeera) ins Land gelassen wären wenn es denn stimmt für die Welt nachweisbare Fakten verbreitet worden.Wenn es stimmt wird auch die Forderung der AL nach unabhängigen Beobachtern vom Regime torpediert, jetzt sollen alle 500 Beobachter bei der AL beschäftigt sein, keine unabhängige Menschenrechtsorganisation wird erlaubt. Also, für mich steht fest es gibt genug was das Regime nicht will dass es die Welt es weiss, ergo geht die Gewalt vom Regime aus.

Es ist keine Zeit mehr fuer Spielereien

Assad muss einsehen das seine Zeit abgelaufen ist und er abtreten muss.
Warum sind diese Despoten eigentlich alle so stur im Kopf und haben nicht die Mannes Ehre oeffentlich abzutreten.
Stattdessen lassen sie sich in einem Mauseloch fangen und klaerglich beseitigen.
Die haben alle nicht aus der Geschichte gelernt:
Ein Koenigsmord passiert immer auf der Buehne vor den Zuschauern.

Wenn wirklich 15.000 Mann der

Wenn wirklich 15.000 Mann der syrischen Armee desertiert sind und jetzt das Regime bekämpfen ist es ohnehin schon zu spät für Reformen oder Zugeständnisse an die Demonstranten dann ist der Bürgerkrieg bereits da. Die Frage ist nur was das Ausland dann macht.

Man kann nur anhand der starken Indizien urteilen.

Und dabei seinen gesunden Menschenverstand benutzen. Genau das tut Herr Blaschke, vielen Dank.
Aus dem Umstand, dass man "nur" starke Indizien in der Hand hält, zu schliessen, man "wisse nichts", ist natürlich eine Nebelkerze.
Sofern die falschen Skeptiker damit für Meinungs- und Pressefreiheit in Syrien eintreten wollten, hätten Sie meine Unterstützung.
Diese eigentlich sich sofort ergebende Forderung an das syrische Regime hört man aber ausgerechnet insbesondere von den Personen, die so sehr pseudo-aufklärerisch ihre "Skepsis" vor sich hertragen, überhaupt nicht.

Sie sollten also Assad, und nicht Herrn Blaschke oder Herrn Armbruster dafür kritisieren, dass es "nur" starke Indizien und keine direkten offiziellen unabhängigen Berichte gibt.

RE: Assad will keine transparente Berichterstattung

Das mag stimmen. Aber was interessiert einen investigativ recherchierenden Journalisten, was irgendwer will?

Ich bin nur etwas stutzig, weil mir aus verlässlicher Quelle zu Ohren gekommen ist, dass Syrische Christen sich angeblich mehr vor einer "Arabischen Revolution" denn vor Assad fürchten sollen. Das stimmt mich doch etwas nachdenklich.

Ich habe bei all den Unruhen in den arabischen Ländern immer noch ein ungutes Gefühl.

Stoppen

Das Assad-Regime interessiert offensichtlich die Androhung von Sanktionen nicht wirklich.

Ist ein solches Regime überhaupt schon mal durch Sanktionen gestoppt worden?

Ich glaube nein!

@gierig_nach_wissen

Ich kenne Christen aus Damaskus und Aleppo. Sie haben Angst vor der revolution weil sie Angst haben dass es zu Übergriffen kommt innerhalb der Religionsgruppen. Das Hauptproblem ist dass Assad alle wichtigen Posten des Landes an seine Familie, an Alawiten und an Christen verteilt hat. Drusen,Kurden und Sunniten sind von den wichtigsten Posten verbannt. Assad senior hat dieses System der Instrumentalisierung der Minderheiten vorangetrieben, es ist der Assadclan der verantwortlich dafür ist dass es heute Hass auf bestimmte Minderheiten unter einigen Syrern gibt. Wer in Syrien den Mund hält sich nicht für Politik interessiert, der herrschenden Familie wirtschaftlich nicht in die Quere kommt, so kann braucht man zumindest wenn man in Damaskus oder Aleppo wohnt keine Angst vor dem Regime zu haben. Das Problem ist, es werden zwar alle sektiererischen Bestrebungen im Land vom Regime bekämpft, aber gleichzeitig werden die Radikalen gestärkt, das ist aber ein Merkmal aller Diktaturen.

@gierig _nach_wissen

Sie haben recht mich wundert es auch warum immer britische Journalisten die Meriten einheimsen, es gab und gibt sehr gute Berichte von heimlich im Land agierenden Journalisten. Es scheint so zu sein dass sich deutsche Journalisten lieber an Agenturberichten oder an Berichte von Augenzeugen an der Hotelbar halten, aber das ist ja mindestens nichts neues.

Positives Beispiel ist für mich zum Beispiel Robert Fisk, ihm wurde es sogar gestattet offiziel aus Damaskus zu berichten.

Aha ... das sind also friedliche Demonstranten

sehr glaubwürdig ...
Wer weiß wie alt das Video ist. Vielleicht kämpft die Regierung in Syrien wirklich gegen militärische Gruppen.
Niemand kann das Gegenteil glaubhaft belegen.

Was findet also nun in Syrien statt?
Es könnte auch eine innere Revolution sein. Assad war ja mal reformbereit, wurde aber von den alten Riegen zurück gerufen, eventuell wollte er nun was durchsetzen, oder die alte Riege hat die Schnauze voll und zettelt eine "Revolution" an.

Man kann hier spekulieren wie an der Börse. Niemand kann genaue Angaben machen, auch keine Menschenrechtsorganisation, da ja keine in Syrien ist, die für Syrien sitzt nebenbei noch in London und gibt keine Quellen an ...

Status quo in Syrien nach wie vor.

Zeit des Redens ist vorbei

Es gab vor 6-8 Wochen letzte intensive Versuche der friedlichen Bewegung vom Westen klare Aussagen zur Unterstützung zu erhalten. Auch mir kam eine Mittlerrolle dabei zu. Meine Freunde haben sich danach für die Bemühungen bedankt und gesagt, es sei ihnen jetzt klar, dass sie vom Westen nichts erwarten könnten und das Schlachten der Regierung friedlich nicht zu stoppen sei. Seitdem ist Krieg. Alle Männer Syriens sind ausgebildete Soldaten. Die meisten besitzen irgendwelche Waffen. Nein, ein Bürgerkrieg ist das nicht. Es ist eher eine Revolution. Die herrschende Klasse hat mit Brutalität das Volk geknechtet und die Leute haben sich daran gewöhnt. Sie haben ihre Angst vor den Schmerzen und den Tod verloren. Sie fürchten ihre Regierung nicht mehr. Sie hassen sie nur noch für all die Toten und all das Leid. Und deswegen gibt es kein Zurück mehr. Die Kämpfe laufen und das System bricht zusammen. Da kann man nichts mehr machen, nichts mehr halten.

Diktator Assad ...

.
..wird sich nicht "bewegen".

Er hat ohnehin nichts (mehr) zu verlieren.

Syrien: Der Druck von innen und ...........

Der Diktator-Familien - Clan Assad

spielt Katz u. Maus m.d. Arabischen Liga u.d. UNO .

Wie lange lassen die sich dieses bieten .

Die Ansagen von ASSAD kann man doch i.d. tonne kloppen.

ASSAD wird sich bald vor Gericht verantworten müssen .

Dort wird ihn das Gleiche Schicksal wie Saddam ereilen.

Die Uhr läuft definitiv ab f. d. ASSAD-Fam.-Clan ........

Wo wird er Asyl bekommen ?

Das Asylgebende Land sollte sofort mit Embargos bekämpft werden .....
Und , wie auf OBL 20 millionen a.d. Kopf von ASSAD !

@amana 14:08 Uhr - nicht Alle schlafen!

"Also, für mich steht fest es gibt genug was das Regime nicht will dass es die Welt es weiss, ergo geht die Gewalt vom Regime aus."

Welch eine Logik: Könnte es nicht sein, das die syrische Machtstruktur sehr wohl verfolgt hat, welche Funktionen vermeintliche Journalisten in Libyen gehabt haben? NATO-verantwortliche brüsteten sich damit...

Welche Rolle "Menschenrechtler" in Lybien gespielt haben, insbesondere eine vermeintliche Sektion Libyen der HRW...

Könnte es sein, daß die syrische Machtstruktur das Konzept der USA "unconventionell warfare - 2010" kennt und daher gegen gewisse Strukturen und Organisationen berechtigte Vorbehalte hat?

Das ihnen bekannt ist, daß seinerzeit im Irak sogenannte Inspektoren Zielmarkierungspeiler im Lande verteilten?

Ich persönlich wäre für einen großen Teil südamerikanischer Beobachter...

Denken Sie mal darüber nach.

@Andre Marggraf, Einige Anmerkungen.

1. Journalisten, wie Herr Armbruster oder Herr Buchen, haben einfach vernünftig aus Libyen berichtet, um die Situation so zu zeigen wie sie ist, entsprechend ihrer journalistischen Funktion. In der Tat hat Syrien genau davor Angst, wie @Amana richtig erwähnt.
2. HRW ist eine seriöse Menschenrechtsorganisation und hat notwendigerweise in Libyen über Menschenrechtsvergehen berichtet. Übrigens hinsichtlich Vergehen auf allen Seiten.
3. Mit dem Assad-Regime wird es keinen Frieden geben. Es klebt schon viel zu viel Blut an seinen Händen. DAS ist das Thema in Syrien.

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