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16.05.2012

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Asmussen als EZB-Chefvolkswirt vorgeschlagen


Keine 24 Stunden nach dem angekündigten Rückzug des EZB-Chefvolkswirts Stark hat Deutschland einen Nachfolger vorgeschlagen. Finanzminister Schäuble nominierte Finanzstaatssekretär Asmussen für das Amt. Dieser bedankte sich für das Vertrauen - er wolle die Aufgabe "gerne übernehmen".

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Kommentare

Juncker und Asmussen, ein

Juncker und Asmussen, ein Dream Team. Nur nicht für eine Demokratie mit soliden Finanzen.

Der nächste EZB Manager wird

Der nächste EZB Manager wird nur Krisenmanager werden, er weiss noch nichts von der Krise, aber es ist klar, dass in dieser Krise er gewissermaßen nur noch schauen kann, wo man den Schutt abladet, der beim Zusammenbruch des Systems entstehen wird.
Der Mann tut mir echt leid.

Wenn man da jetzt mal...

...nicht den (/einen) Bock zum Gärtner macht!
Aber vermutlich kann Hr. Asmussen jetzt wohl auch keinen größeren Schaden mehr anrichten, als bereits angerichtet wurde.

Immerhin

Man muß dem Mann zugute halten, daß er immer noch als Staatssekretär tätig ist.
Bei seinem von vielen Seiten attestierten Sachverstand hat er doch sicher schon längst auch Angebote aus der Wirtschaft erhalten.
Wenn ich boshaft wäre, könnte ich auch vermuten, daß er die Angebote aber schon wahrgenommen hat und nur noch pro forma als Staatssekretär tätig war.
Wer weiß?

Aber abgesehen davon, ist er nicht als großer Regulierer bekannt.
Und das scheint mir noch immer das Wichtigste zu sein: die Banken wieder auf das Maß zurechtstutzen, das sie vor 15 Jahren einmal hatten.
Denn erst wenn die Banken keine Probleme mehr machen, können sich unsere "Volksvertreter" wieder den Problemen der griechischen, spanischen, italienischen - und nicht zuletzt - deutschen Bürger kümmern.

Für alle Pessimisten hier ein Interview aus dem Handelsblatt:
„Das endet mit dem großen Knall“

http://tinyurl.com/3c6o4py

Als "nicht weiter tragbar".......

....galt Asmussen dem Untersuchungsausschuß zur HRE-Pleite 2009. Es gab Vorwürfe wegen Befangenheit, Interessenkollision, seine Kompetenzen wurden als "mittelmäßig" eingeschätzt, bei der BAFIN hat er die Sorgfaltspflicht verletzt.
Nicht nur wurde er dafür nicht bestraft - karrieremäßig heißt es für so jemanden von jeher "the sky is the limit".

es ist wie es ist

spielt es noch ein Rolle, wer wen wann zu was macht?
Ich denke nein! Ist ja egal wer demnächst den Crash einleitet am Ende treten alle diese Muppets zurück, aus persönlichen Gründen natürlich, sie tragen dann alle keine Schuld am Disaster, so war es immer und so wird es immer sein.
Carpe diem

Das passt denn ja,

Herrn Schäuble ist das wohl genehm. Wenn das man nicht schon an sich vielsagend ist.

Wladi

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff (soweit Sie noch mitdenken können!!)

ab in die Inflation

Aalglatt und immer auf der Linie unserer Politiker. Mann ohne Format und aalglatt. Dem Auftrag der EZB -Inflationsbekämpfung ade. Nur leider werden wir das alle ausbaden müssen.

Der Subversivität Asmussens betreffend

ist in diesem lesenswerten Artikel ausreichend zur aufklärenden Geltung verholfen worden:

http://bit.ly/o5iATG
http://bit.ly/ruZIfK

Die persönlichen Interessenslagen sowie die biographischen Umstände des Dreiergespanns (Jörg Asmussen, Jens Weidmann, Axel Weber) sind von eklatanter Erheblichkeit, um den Verlauf der Finanzkrise in bezug auf diese Protagonisten zu aspektieren.

Konkursverwalter,

eine andere Aufgabe hat er nicht. Ob er dazu in der Lage ist steht auf einem anderen Blatt. Auch ihn wird der Sparerzorn erreichen :-D
Game over!!!

Ein Brandstifter kommt zur Feuerwehr

Diese Meldung suggeriert schon wieder, Herr Asmussen sei ein umsichtiger Krisenmanager. Dabei hat er mit seinem Hang zu völlig bescheuerten und im Grunde illegalen Finanzkonstruktionen, für die er fleißig die Werbetrommel rührte, maßgeblich dazu beigetragen, die IKB an die Wand zu fahren, was uns Steuerzahler Milliarden gekostet hat. Weitere ’zig Milliarden Steuergelder hat er als Schäubles Krisenmanager durchgewunken - auch damit hat er überhaupt kein Problem, denn weiterhin wird niemand wagen, ihn für seine Fehlleistungen haftbar zu machen. Stattdessen befördert man ihn immer weiter nach oben.
Das alles kann leider nur bedeuten, dass wir keine besseren Politiker mehr haben. Schäubles letzte Reserve ist offenbar ein Bankenlobbyist (Gugel: True Sale International GmbH), der mit einer Börsenlobbyistin verbandelt ist.
Ein sehr interessanter Beitrag über diesen Herrn ist auf Ju Tub zu finden, wenn man nach den Stichworten Hintergründe und Asmussen sucht.

der Mann kostet Milliarden

Wie um alles in der Welt kann man DEN denn zur EZB schicken? Der Mann hat dem deutschen Steuerzahler schon Milliarden gekostet.
Nicht nur, daß er den Weg für die sog. "innovativen" Finanzprodukte geebnet hat, die dann zum schicken Bankencrash führten, nein, er war auch der maßgebliche "Bankenretter", für den die dt. Steuerzahler Milliarden blechen.

In den Steinbruch oder als Putze dürfte der noch maximal arbeiten, bis er seine Schuld(en) an der Allgemeinheit getilgt hat.

Aber anscheinend muß man in diesem Land die Banken beglücken um etwas zu werden. Die hat man schon beim Bundeshorst gesehen - Milliardensponsoring der Banken während der Wiedervereinigung und später Bundespräsident.

Krisenerfahren

"Asmussen gilt als Mann mit großer Krisenerfahrung."

Das Besondere daran ist, dass er an der Herbeiführung der Krisen aktiv beteiligt war. Laut Wikipedia setzte er sich beim Koalitionsvertrag 2005 gegen "überflüssige" Regulierungen und für den Ausbau des Verbriefungsmarktes ein, der die Bankenkrise auslöste. Er setzte sich als Aufsichtsrat der IKB für den Kauf verbriefter Finanzprodukte ein, die zum Milliardengrab für die IKB und den Steuerzahler wurden. Als Mitglied der Lobbyorganisation TSI setzte er sich für die Entwicklung des ABS-Marktes in Deutschland ein.

Er hat also aktiv die Bankenkrise herbeigeführt, statt sie zu verhindern. Entweder ist er nicht sehr weitsichtig, oder er dient in Wirklichkeit nicht dem deutschen Staat, sondern den Banken und Hedgefonds.

Wenn das unser Mann in der EZB wird, muss man sich nicht wundern, dass Juncker sich freut. Für den deutschen Steuerzahler ist dies eine richtig schlechte Nachricht.

@ Als "nicht weiter tragbar".......

Ein Schelm wer böses dabei denkt.
Ist doch alles in besten Händen!
Ein Vorstandsmitglied der EZB wird keine 24h nach der Kündigung des alten ernannt, das nennt man Führungskompetenz!

Natürlich ist die EZB vollkommen unabhängig von der Politik... Merkel und Schäuble sind ja auch keine Politiker...
(wohl eher Schauspieler, ich rätsele noch ob Statisten oder Hauptfiguren...)

Und gegen irgendwelche Regeln verstösst das doch auch nicht, was habt ihr denn ?
Endlich mal ein Kandidat der sich im Milliardenbereich auskennt, speziell wenn es nicht um das eigene Geld geht...

Privatisierung der Gewinne, sozialisierung der (Neben-)kosten, alles Peanuts oder was?
Stehts nicht wotwörtlich so im SPD Parteiprogramm? Oder war es die CDU? egal...

Stark ging natürlich aus "privaten" Gründen...

Dazu kann man nur mit Facebook antworten: "Gefällt mir"...

Aus den Spielgeldeuromärchen:

Aus den Spielgeldeuromärchen: Der Bankenknecht als Währungswächter

So wie einstmals die Gebrüder Grimm die deutschen Volksmärchen gesammelt haben, so sollte man nun die Märchen sammeln, welche dem deutschen Volk vom Ausland und dessen Parteienhandlangern aufgetischt worden sind! Und nun bestellt man den größten Bankenknecht im Lande zum Wächter über die Stabilität des Spielgeldes Euro? Das Dichterwort mag hier als Warnung dienen: „wär's nicht Raserei, dem Fuchs der Herde Aufsicht zu vertraun?“
Deutschland muß sich umgehend vom Spielgeld Euro und dem Brüssler Moloch lossagen, ansonsten wird es vom Ausland mittels derselbigen völlig ausgeplündert werden! Wagen es die Parteien weiterhin dem Wohl und der Würde Deutschlands im Weg zu stehen, so hinweg mit ihnen! Noch sind die Übel heilbar und das Vermögen kann in den sicheren Hafen Deutsche Mark gerettet werden!

@AlterSimpel Danke für den Link

"Um das, was die Notenbanken da machen, Geldpolitik nennen zu können, müsste man Satiriker sein." Ludwig Poullain

Mit der Nominierung von Asmussen wird aus der Realsatire wohl eher ein Drama.

Das Peter-Prinzip

Ich hatte angenommen, Asmussen sitzt im BMF schon auf einem Posten, für den er sich wirklich nicht eignet. Ganz offensichtlich gibt es in dieser Hierarchie Stellen, für die er noch weniger geeignet ist.

Vgl. J. Asmussen, "Verbriefungen aus Sicht des Bundesfinanzministeriums", 26.09.2006:

"Seitens des BMF wird im Umsetzungsprozess der Basel II-Regeln für ABS vor allem auch darauf geachtet werden, dass den Instituten keine unnötigen Prüf- und Dokumentationspflichten entstehen werden, wenn sie in 'gängige' ABS-Produkte mit gutem Rating investieren."

ABS -> http://www.bundestag.de/dokumente/analysen/2008/subprimekrise.pdf

Nach dem Hype nennt man sie "systemrelevant", wir zahlen und das Spiel geht von vorn los, nun eben voraussichtlich mit A. an der Spitze, was wiederum Murphys Gesetz bestätigen würde:

"Whatever can go wrong, will go wrong."

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