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16.05.2012

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Kartellamt: Oligopol beherrscht Tankstellenmarkt


Das deutsche Tankstellengeschäft wird von einem Oligopol beherrscht. Diese These stützt auch ein neues Gutachten des Kartellamts, aus dem mehrere Medien zitieren. Das Diktat der großen Fünf wirke sich zum Nachteil der Verbraucher aus. Die müssen für Benzin folglich mehr bezahlen als nötig.

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Durchschnitt: 4.3 (7 votes)

Kommentare

Mag sein!

Mag sein, dass ein "Oligopol" den Preis diktiert. Aber der größte Nutznießer ist mit über 70 % am Preis immer noch der Staat, der die Abhängigkeit der Bürger vom Benzin sehr gut auszunutzen weis und damit mehr oder weniger verdeckte zusätzliche Steuern einstreicht.

Machen wir uns also nichts vor. Die eine Hand
( Oligopol) wäscht die andere ( Steuereintreiber).

Die Geschröpften sind die nicht so wohlhabende Mehrheit der Bevölkerung - es ist immer noch dasselbe Lied!

Und ewig grüßt das Murmeltier........!

Von wegen „Marktwirtschaft“ und „Konkurrenz“ belebt das Geschäft- gilt wohl nur für den Geldbeutel des Oligopols, der regelmäßig und mächtig gefüllt wird!

Der Kraftfahrer/Bürger wird nach allen „Regeln der Marktwirtschaft“ ausgenommen und vorgeführt. Letzteres gilt ebenso für die Politik, die ihrerseits kein Interesse daran hat, die Abzockerei zu unterbinden, verdient sie doch prächtig im Hintergrund mit!

Und ewig grüßt das Murmeltier........!

Irrtum: Preisabsprachen finden statt

Es ist wie in der Schule, wenn bestimmte Zeichen und ein bestimmtes Verhalten abgesprochen wurden, um das gewollte Ergebnis zu übermitteln, dann ist dies Täuschen!

Wenn eine bestimmte Reaktion auf ein bestimmtes Verhalten des vermeintlichen Mitkonkurrenten verabredet wurde und dadurch die Preise diktiert werden, dann wird damit der freie Markt unterlaufen.
Es wurden nur die Verhaltensmechanismen abgeändert, die Monopolbildung ist die selbe!
Wenn der Freie Markt zerstört wird, dann muss es eine staatliche Gesellschaft geben, die diese Mechanismen ausgehebelt und eine echte Konkurrenz wieder ermöglicht.
Man kann immer solche Kartelle der Konzerne auflösen und verhindern, wenn man denn will, nicht wahr liebe CDU/CSU und FDP!!
Vielleicht würde eine glaubhafte und ernst gemeinte Androhung ausreichen - vielleicht.

Entweder zerschlagen

oder gesetzlich festlegen, dass der Abgabepreis eine prozentual konkret festgelegte Marge vom Einkaufspreis nicht überschreiten darf. Das ist mein Wunsch als Bürger.

Da die Regierung die MWSt auch noch einsackt, wird sie einen Teufel tun und irgendetwas daran ändern.

Um den Ökos gleich entgegenzutreten: Ich bin 15 Jahre lang öffentlich zu meiner Arbeitsstelle gefahren. Deren Verlagerung in die Pampa ohne Anpassung der Verkehrsanbindung (Verlagerung von mehreren Tausend Arbeitsplätzen!), eine unmögliche Taktung und Anschlussorganisation der Verkehrsmittel hat dazu geführt, dass ich mich nach einem halben Jahr schweren Herzens für 2 Stunden Autofahrt täglich entschieden habe. Da kommt man schon mal ein wenig ausgelaugt und unproduktiver im Büro an, wenn man um halb sechs morgens losfährt. Und der Firmenparkplatz kostet auch noch. Denkt ja nicht, dass ich den Sprit freiwillig raushaue!

Mann oh Mann...

und für diese Erkenntnisse bedarf es einer, sicherlich nicht ganz billigen, Untersuchung eines Amtes ?
Als noch nicht allzu langer Bürger dieses Landes und Autofahrer, hab ich das schon nach wenigen Wochen geschnallt.
Die Beobachtung der Tankstellen an den verschiedensten Wochen- und Feiertagen sowie die Preise an diesen Tagen reichten da aus.
Ist es eigentlich erstaunlich oder so gewollt, daß das Kartellamt all die Jahre nicht in der Lage ist etwas dagegen, zu unternehmen ?
Stellt sich mir doch die Frage in wessen Auftrag diese Behörde eigentlich tätig, oder besser untätig, ist.
Aber was erwarte ich da eigentlich von einem kapitalistischen Land !?

Wie bitte?? Oligopol und freier Markt?? Marktmissbrauch ist das!

Denn: an jedem Liter Benzin verdient unsere liebe Regierung saftig mit, wie es Didi hier schon ganz richtig schreibt!!
Und diesen fün großen stehen nur drei kleine freie gegenüber: Jet, Walters Jedermann und OMV. Aber leider sind auch die nicht so viel billiger als die großen fünf. Der Unterschied ist maximal 1 oder zwei Cent!! Und außerdem fließen diese Einnahmen nicht wieder in die Infrastruktur zurück, sondern werden heimlich zur Haushaltskonsolidierung
missbraucht.

OK, man kann zwar bei Vorlage der ADAC-Kartei bei den meisten Tankstellen nochmal ein bis zwei Cent pro Liter sparen. Aber was ist dass schon? Gar nichts, um ehrlich zu sein.

Und wennn man sich die Preisbewegungen an den Börsen anguckt, dann sind die deutlich niedriger als es an den Tankstellen weitergegeben wird. Der Grund ist ganze einfach der: diese sogenannten Trader und Spekulanten - auch Zwischenhändler genannt - verdienen sich dabei ebenfalls eine saftige Tranche mit!!

Und wer jemals ein Semester

Und wer jemals ein Semester BWL studiert hat - der ist von dieser Meldung nicht überrascht. Das wird jetzt als Neuheit verkauft? Das ist doch schon seit Jahren bekannt. Kartellamt wofür wirst du eigentlich bezahlt?

Vielleicht würde eine ... ernst gemeinte Androhung ...

und von wem sollte die kommen?

Bisher hat noch keine Regierung einen Versuch unternommen ernsthaft die Macht der Energieriesen -sei es jetzt Sprit oder Strom- zu beschränken.
Die Konzerne müssten zerschlagen werden um ihre Macht -nicht nur ihre Marktmacht- zu brechen.
Aber wer sollte dies tun?

Die bestimmen was passiert, nicht wir, die Wähler.

Zumindest nicht solange wir uns immer wieder einlullen lassen und bis zur nächsten Wahl vergessen haben was kurz nach der letzten so alles von der jeweiligen Regierung auf den Weg gebracht wurde ist.

Nein! Wer hätte das vermutet,

Nein! Wer hätte das vermutet, dass 5 Konzerne den Markt beherrschen und kontrollieren.

Daran ändern auch Freie Tankstellen nichts, denn wo kaufen die wohl, wenn nicht bei den Konzernen.

Typisch...

... da kommt endlich auf, was Oligopolisten im freien Kapitalismus so alles treiben und schon kommt der Ruf nach dem "Staat" als Regulator. Der Ruf nach dem selben "Staat", den man aber keinesfalls mit seinen Steuergeldern finanzieren will. Wahrscheinlich ist der Treibstoff vor allem denen zu teuer, die in dicken Dienstwagen durch die Republik fahren und ansonsten alles daran setzen, möglichst keine Steuern zu zahlen! Die gleichen Leute verweisen ansonsten bei ihrer eigenen Bereicherung auf die gleiche kapitalistische Wirtschaftordnung (Stichwort: Leistung muss sich lohnen), die auf der anderen Seite Oligopole fördert. Und was für die Treibstoffproduzenten gilt, gilt im gleichen Maße für die Energieversorger, Verkehrsbetriebe usw. Wo bleibt da der Ruf nach Regulation und Planwirtschaft, sorry: staatlichen Eingriffen? Aber wenns um Auto geht, da liegen die Nerven bloß!

Freie Tankstellen sind wichtig

Bei uns in einer kleineren Stadt mit ca. 16.000 Einwohner gibt es keine der großen Markentankstellen mehr.
Nur noch freie Tankstellen und die sowieso immer 1 Cent günstigere Jet sorgen dafür dass wir im Umkreis von etwa 100 Km die günstigsten Benzinpreise haben. Zweimal Star, zweimal HEM und eine Oil-Tankstelle sowie die Jet nehmen zwar auch immer den gleichen Preis aber immer 2 bis 4 Cent günstiger als die Shell, BP und Aral in den Nachbarstädten.

@ Religio - einseitige Sicht?

Sie schreiben:
"Man kann immer solche Kartelle der Konzerne auflösen und verhindern, wenn man denn will, nicht wahr liebe CDU/CSU und FDP!!"

Wieso nennen Sie nur diese Parteien? Haben die rot/grünen es in ihrer Regierungszeit besser gemacht? Oder geht es nur darum mal wieder die eigenen Vorurteile auszudrücken? Fakt ist dass das Kartellamt keine Möglichkeiten hat Absprachen nachzuweisen und somit gibt es keine rechtliche Handhabe dagegen vorzugehen.
Der Verbraucher hat die Chance etwas zu ändern indem er nur noch bei freie Tankstellen tankt. Aber dazu sind die meisten wohl auch zu bequem weil man dazu vielleicht 300 m weiter fahren muss? Da ist meckern ohne selbst etwas zu tun eben einfacher wie es scheint.

Im Ergebnis...

...ist es doch völlig egal ob die Preise nun abgesprochen oder "nur abgeguckt" sind. Der Staat hat auch keinerlei Interesse an sinkenden Benzinpreisen, denn er kassiert gleich mehrmals: Mineralölsteuer, "Öko"-Steuer, Mehrwertsteuer.
Der zahnlose Papiertiger Kartellamt macht wieder einmal Wind, um sein Dasein zu rechtfertigen, passieren wird aber nichts. Der Depp ist wie üblich der Verbraucher.

Preisabsprachen

Wie kommt denn das?Ich meine,warum kommt das Kartellamt ausgerechnet jetzt darauf,das eine Preisabsprache stattfindet?Das weiss der normale Mensch doch schon seit Jahren,das dies ein Sumpf ist!Oder hat die regierung wieder was vor,was uns noch mehr in die ******** reinreitet?

Regulierung statt Markt?

Warum soll der Staat in Preise eingreifen wenn wir es selber in der Hand haben?
Wer bei den "Großen" tankt und gleichzeitig über zu hohe Preise jammert hat die Mechanismen des Marktes nicht verstanden.
Kauft Euern Sprit doch bei den freien / Supermarkt / billigen Tankstellen - und, welch Wunder, Aral und Co werden auch weniger teuer.
70% Marktanteil heisst: der Verbraucher ist zu träge zum wechseln, sondern jammert lieber (das gleiche gilt übrigens für Gas, Strom etc.)

Habe selbst mehrere Jahre in der MIRO Karlsruhe gearbeitet

Wobei dort Shell micht beteiligt ist. Jedoch kommen verschiedene Marken aus der gleichen Produktionsstrasse und werden lediglich durch die Zugabe eines additives spezialisiert.
Einzelne Produktionsabschnitte (Isometrien) sind aus Spezialmaterial (mit Titananteil u. ä.).
In Einzelfällen beinhaltet eine Gitternox einen Materialwert von bis zu 1 Mio. Euro.
Ausser das grundsätzlich ein gewisser Prozentsatz an Material zusätzlich bestellt wird kommt es durch Änderung der Isometrien zu Restmaterial.
Mir persönlich wurde gesagt: "Wir verschrotten das Material-eine Anlegung als SAP R/3 Stammsatz ist zu teuer!" (fünf Minuten).
Die Gehälter sind sehr hoch und die Arbeitsleistung der Festangestellten entspricht nach meiner Erfahrung derjenigen, die man sich klassisch bei Beamten vorstellt.
Dieses Gelände ist so groß (ca. 600 ha.), dass dort Politker zu Jagden eingeladen werden.
Das alles bezahlen wir!!

Klare Ansage...

Im Internet gibt es Dienste, bei denen man die Preisunterschiede einsehen kann. Der Verbraucher zahlt aber lieber mehr, daher lohnt es sich nicht für freie Unternehmer, Tankstellen zu übernehmen und das Benzin billiger zu machen. Da der Verbraucher bereitwillig draufzahlt, anstatt sich zu informieren, ziehen die kleinen Tankstellen natürlich nach...

Es ist also nicht die Macht der Konzerne sondern die Bequemlichkeit des Verbrauchers, auf die dieses Oligopol basiert. Ansonsten wäre das "Preise abgucken" nämlich bei weitem nicht so verbraucherschädlich, wie uns die Game Theory beweist. Würde der Verbraucher die Preise kennen und danach handeln hätten wir nämlich Cournot Competition und nicht diesen merkwürdigen jetztigen Zustand.

yesterday*s paper telling yesterday's news

Was, die Erde ist rund? warum hat mir das denn niemand früher gesagt?. Ich hatte da immer so eine vermutung weil mir nie jemand jemals von irgendeinem fernen verwanten erzählte, der irgendwann vom rand runterfgefallen ist, aber so... Gut dass das jetzt endlich jemand untersucht hat.

Mal im Ernst, das hat jetzt wie lange gedauert zu diesem Ergebnis zu kommen? Und das hat vorher auch noch nie jemand vermutet?
Das Bundeskartellamt ist halt einfach Spitze: Stellt Marktmanipulation fest, aber statt, dass es versucht die zu unterbinden werden erstmal 100 Seiten Bericht verfasst ohne Lösungsansatz. Scheinheilige Konsquenzen werden aber gezogen, wie dass man den Zukauf der verbleibenden 5% der freien Tankstellen verbietet. Wohlgemerkt müssen die ihr Benzin auch irgendwo einkaufen und ratet mal bei wem.

Ein weiteres Versagen der Politik. Ein hoch auf den König Kapitalismus!

Muss mich korrigieren!! - entschuldigung

Shell ist mittlerweile doch beteiligt und es sind "nur" 458 Hektar.

Handeln...

Solange es erlaubt ist mit den täglichen Dingen des Lebens an den (Energie-) Börsen zu handeln, werden wir das Problem haben das die Preise nicht den waren Wert der Ware wiedergeben.

Ich bin bestimmt nicht dagegen das Unternehmen an der Börse notiert sind. Doch das dort mit Leerverkäufen und mit dem handeln von lebenswichtigen Dingen wie Nahrungsmitteln immer mehr Geld verdient wird können wir uns kurzfristig nicht leisten.
Die Mehrheit der Menschen wird dadurch draufzahlen!

Alibi-Papiertiger

Was für eine Erkenntnis, ein Oligopol beherrscht also den Markt. Was wird im Energiebereich nicht beherrscht? Angeblich ist ja längst alles liberalisert - Gas - Strom ... es werden Milliardengewinn generiert und Subventionen fliessen jährlich und langfristig in Milliardenhöhe. EEG..E10..E. etc. pp. Es geht nur um Profit und nicht um Umwelt, Klima und Versorgung!

Es sind nicht nur die Großkonzerne. Stadtwerke und Kommunen sind wie Kartelle über Lobbyverbände organisiert. Dazu kommen die politischen Verflechtungen. Da wird landauf landab quersubventioniert und Nebenhaushalte geschaffen. Mit den hohen Energiesteuern und Abgaben begnügt sich der Staat schon lange nicht mehr. Da werden Gesetze rückwirkend geändert um Verstösse zu legalisieren (2009-steuerlicher Querverbund). Man stelle sich das im privaten Bereich vor!

... und dann immer wieder diese teueren Papiertiger. Ab und zu kommt ein zaghaftes Miau. Wie lange lassen sich das die Bürger und Verbraucher denn noch gefallen?!

"Den Kapitalismus mal ernst nehmen!"

"Die müssen für Benzin folglich mehr bezahlen als nötig."

Was heisst denn bitte mehr als nötig? Habe ich etwas an unserem Wirtschaftssystem falsch verstanden? Ist es nicht unsere oberste Maxime Gewinne zu maximieren?
Scheinbar denken viele immer noch, Güter würden zu dem Wert verkauft, den sie auch wirklich besitzen?!?

30km

Leider wohne ich im Bayrischen Wald und habe leider nicht die Muse 30km zur nächsten freien Tankstelle zu fahren.
Die Preise kann man nicht mit freiem Willen und umtanken besiegen. Das ist eben die Diktatur der Megakonzerne.

Marktmacht? Beim

Marktmacht? Beim Verbraucher??

Schon vergessen was passierte als die Ölpreise auf ein Rekordniveau gestiegen waren und die "Kleinen" gezwungen gewesen wären ihren Sprit genauso teuer zu verkaufen wie die Großen?
Ist ja jetzt schon ca 10 Jahre her (oder länger?)

Die Großen haben ihre Spritpreise -alle zusammen- in dieser Situation gesenkt und viele Kleine, die das nicht durchgehalten haben, geschluckt, bzw einfach kaputtgehen gelassen.
Dann hat der Staat -ernsthaft- gedroht und die Großen haben ihre Spritpreise wieder auf das damalige realistische Niveau angehoben.
Nachdem viele Freie kaputt waren.

Ohne staatliches Regulativ haben wir bald keine Kleinen mehr. Siehe Tante Emma und aldi etc...

@Bernd1 , Antwort

Weil diese Parteien jetzt die Regierung stellen, wenn es die SPD und Grünen wären..., für die gilt dies genau so.

Feststelunngen?

Warum werden von Zeit zu Zeit immer nur Festsstellungen geäußert, aber mal da eingreifen und etwas verändern das wollen sie dann doch nicht.
Das Kartellamt ist völlig überflüssig, es ist weniger als Papiertiger.

einfach mal nicht tanken....

jeder kennt die preise zu den feiertagen und in der urlaubszeit.. 1,49€ ( 2,91 DM )und mehr..sind wir doch mal ehrlich , hätte wir wirklich fast 3,00 DM für einen liter benzin bezahlt? sich nicht! drum verstehe ich die deutschen autofahrer nicht..es müßten nur ALLE zu den besagten tagen ihr auto stehen lassen und NICHT tanken !! mal sehen was die konzerne dazu sagen..aber, leider ist dies in unserem land nicht möglich.. und so werden wir auch in diesem sommer(ferien) über die benzin-preise stöhnen und jammern.. wie jedes jahr...

Das ist ja etwas völlig Neues!

Es is also unstrittig bewiesen, das bereits Menschen auf dem Mond gewesen sind, denn das Kartellamt befand sich, zumindest bis zu dieser Erkenntnis weit dahinter.
Seit Jahren haben Autoclubs, Verbraucherverbände und andere darauf aufmerksam gemacht. Zu bestimmten Zeiten im Jahr gibt es regelmäßige Preiserhöhungen, Änderungen des Rohölpreises werden sofort aufgeschlagen, noch bevor es zu Benzin raffiniert wurde, ebenso Euro-Abwertungen.
Es ist schon bedenklich, wenn eine Bundesbehörde eine derart lange Zeit benötigt, dieses zu erkennen. Gespräche mit Tankstellenbediensteten haben mir schon länger bewiesen, wie der örtlche Markt beobachtet wird und wie dann der Preis geändert wird. Vorher wird in den Zentralen sicherlich nur festgelgt, wer der Erste ist und in welchen zeitlichen Abständen der Rest nachzieht. Ich werde jedenfalls auch zukünftig bei den freienTankstellen bleiben.

Wer ist "der Staat"?

Welch neue Erkenntnisse! Ein Oligopol! Gut das wir unsere Sachverständigen haben - ich wäre nie darauf gekommen!
An diejenigen die die wirklich hohen Steuern anprangern:
Wer ist denn der Staat? Der Staat sind wir, d.h. die Gesamtsumme der Steuern ist offensichtlich erforderlich um die als notwendig eingestuften Ausgaben zu bestreiten: Für Kultur, Verwaltung, Sicherheit, Arbeitslose, Renten usw. Es muss doch Jedem klar sein, dass die Steuern nicht in die prinate Tasche der Politiker (nur zum kleinen Teil) - auch nicht des Finanzministers gehen. Er heizt nicht seinen Ofen damit, faltet auch keine Schiffchen, die er dann auf der Spree schwimmen lässt.
Die Höhe der Steuern kann nur durch Einschränkungen des Bedarfs, gerechtere und solidarische Methoden beim Eintreiben und sinnvollere Verteilung verringert werden.
Der Staat sind WIR!

So ist der gemeine Deutsche:

So ist der gemeine Deutsche: Meckern, aber weiter tanken (bzw. fressen). Bloß nichts an den Ursachen ändern, das ist ja unbequem. Lieber pfuscht er oberflächlich an Symptomen rum, meckert und schiebt es auf die anderen und den Staat – nur um dann wieder nach dem Staat zu rufen, der eingreifen soll. Und wenn jeder nur an sich denkt, ist auch an jeden gedacht.

1,06 EUR pro Liter

Mit einem unserer Autos tanke ich E85.

Derzeit 1,06 EUR pro Liter.

Trotz Mehrverbrauch von ~30% bin ich immer noch preiswerter dran als die Benzin-Abhängigen !

@ nutzer ..ihre rechnung

1,06 € für 1.liter
+ 30% mehrverbrauch

30% sind 0,31€

also , kostet sie der der liter unterm strich 1,37€ !
das ist aber nicht gerade ein super sparen ;-)

Kartellamt

Früher hat es seine Funktion!Heute ist es nur Erfüllungsgehilfe und Platzhalter für Versorgungspöstchen!Das Kartellamt genau wie die Regulierungsbehörde,das ehemalige Postministerium gehört abgeschaft!Wir brauchen diese unnützen Selbstversorger nicht!Aber dieses wird nur im Rahmen von Verwaltungsgerichtsverfahren gehen!Langwierig,man sollte es aber in Angriff nehmen!

Ich vermute mal, auch unter dem neuen Wirtschaftsminister,

Philipp Rösler, werden uns diese "Marktstrukturen zum Nachteil des Verbrauchers" erhalten bleiben. Der Chef dieser Spaßpartei, wird doch den Konzernen nicht den Spaß verderben und die Einleitung eines Verfahrens, wegen verbotener Preisabsprache, auf den Weg bringen...

durchschnittliche Preisdifferenzen bei SHELL & Aral/BP

durchschnittl. Preisdifferenz bei SHELL [a] [b]

Super (Diesel):
2009 +0,168€/ltr (+0,057€/ltr)
2010 +0,152€/ltr (+0,156€/ltr)
2011 +0,092€/ltr (+0,120€/ltr) bis April

durchschnittl. Preisdifferenz bei Aral/BP [c]

Super (Diesel):
2009 1,282€/ltr (1,089€/ltr)
2010 1,413€/ltr (1,228€/ltr) +0,131€/ltr (+0,139€/ltr)
2011 1,513€/ltr (1,409€/ltr) +0,131€/ltr (+0,181€/ltr) bis April

[a] http://www.shell.de/home/content/deu/products_services/on_the_road/fuels...
[b] http://www.shell.de/home/content/deu/products_services/on_the_road/fuels...
[c] http://www.aral.de/toolserver/retaileurope/histFuelPrice.do?categoryId=4... (bitte von 2009 bis 2011 eingeben)

Frage: Um welche Oligopol handelt es sich?
Antwort: Hierbei handelt es um ein Angebotsoligopol, bei dem mehr Kunden als Nachfrage abgezockt werden & es wenige, aber freuende Tankstellenbetreiber als Anbieter gibt. Zum Glück gibt's freie Tankstellen, die billiger sind :D

Zitat von der Webseite des Bundeskartellamtes

siehe Link auf die Webseite des Bundeskartellamtes:

http://www.bundeskartellamt.de/wDeutsch/bundeskartellamt/Bundeskartellam...

...

und was ist jetzt?

Wer belangt dieses Amt endlich wegen Untätigkeit zum Nachteil der Kunden dieser Unternehmen?

mit 1nem? grundsätzlich wird

mit 1nem?

grundsätzlich wird sich die einsparung spätestens bei einer durchsetzung der normalen besteuerung erübrigen.

ich sehe den staat hier in der pflicht, weil keiner ein mittel dagegen hat.
mobilität ist heute (leider) ein muss um die brötchen für die familie zu verdienen.

das problem ist doch erkannt worden, nur ist wohl die poiltik gefragt, dieses hintertürchen für das abkucken, also eine "vermindert schwere" preisabsprache zu vermeiden.

Sinnfreie Studie

Als wenn das nicht jeder wissen würde, dass man von den Konzernen ohne Ende abgezockt wird - wieso sonst steigen die Preise vor Ferien und Feiertagen immer so regelmäßig an?
Und so lange unsere feinen Politiker dank Korruption - ach nein, sowas gibt es hier ja gar nicht - kräftig mit verdienen, wird das auch so bleiben.
Aber vor der Kamera kann man sich ja mal ein wenig für das Volk aufregen - das suggeriert "Volksnähe" - den Sprit für die dicke Limosine mit 6-Liter-Motor muss ein Minister ja eh nicht bezahlen.

Nachtrag:

der Link auf die entsprechende Stelle beim Bundeskartellamt wurde zeilenbedingt abgeschnitten.

Fundstelle dort:

Bundeskartellamt/Über das Bundeskartellamt / Wie schützt das Bundeskartellamt den Wettbewert / Missbrauchsaufsicht über Marktbeherrschende Unternehmen.

Also nochmal: Warum tut das Amt nichts? Wie kann man dem Amt Beine machen?

Morbidität - Vorsicht, dieser Beitrag weckt Heiterkeit

Morgen bricht die Wirtschaftswelt zusammen, die Arbeitswelt, und dann ist Mobilität nur noch einen Witz wert.

Ich kann es wenig verstehen, warum man wegen einer Arbeit mobil sein muss, es sei denn die Arbeit liegt ausserhalb der Stadt.

Heute ist das Leben doch einen Dreck wert, dass wir keine Lust haben, Müßiggang während des Arbeitsweges zu Fuß oder mit dem Rad zu erleben, und Wetter , ach Gott, das schreit uns an, das Auto zu nehmen. Macht uns das Leben und die Arbeit Spaß, würden wir einsehen, dass Autofahren ´dem Glück sogar im Wege steht.
In zweihundert Jahren würd man sich totlachen über unsere Borniertheit, die Dinge, die wir geschaffen haben, von Arbeitswut bis Autofahren als selbstverständlich zu sehen.

Wohn mal jemand an einer Hauptverkehrsstr.! Super.

Mir ist klar, dass hier eine Menge Autofahrer lesen, und mir ist es egal, wenn die jetzt wütend werden.

Die Dinge kann man anders sehen. Der Grund für Frust liegt in der Gewohnheit. Und Moderne, die das Leben abschafft

@ gutschein .. meine Rechnung mit E85

>> 1,06 € für 1.liter
>> + 30% mehrverbrauch
>>
>>30% sind 0,31€
>>
>>also , kostet sie der der liter unterm strich 1,37€ !
>>das ist aber nicht gerade ein super sparen ;-)

Zusammen mit der Neuanschaffung eines Fahrzeuges, das erheblich weniger verbraucht als das alte (alt: 11/100km, neu 7,5/100km, Realwerte, beides auf Basis Super Kraftstoff) .. macht's insgesamt Sinn !

der dumme ist der autofahrer...

im warsten sinne des worte`s: er schimpft auf den staat und die benzinbesteuerung.. dabei wurde diese seit 2007 nicht mehr erhöht, und damals kostete der liter benzin 1,22 € und wo waren die autofahrer bei der euro-einführung ?? damaliger benzinpreis 1,42 DM also 0,73 € und nur EIN JAHR später kostet der liter 1,03€ eine steigerung von 0,30 cent oder fast 0,60 DM schuld sind wir autofahrer doch selbst.. weil wir das spiel der ölkonzerne mitmachen und nach 1 bis 2 wochen jammer lustig weiter tanken... p.s ist benzin wirklich teuer an der tankstelle? ich glaube 1 liter wasser kostet dort mehr ;-)

Ruhig Blut

...kann ich nur empfehlen, auch bei Benzinpreisen.

Das Kartellamt hat im Prinzip festgesetellt, dass es keine Preisabsprachen gibt. Wie im Bericht gesagt wurde: Preise abgucken ist nun mal nicht verboten. Es gab ja eine Beschwerde, dass es angeblich tatsächlich Preisabsprachen gäbe, und da wurden die Mineralölkonzerne entlastet.

Aber das Kartellamt bleibt wachsam und wird wohl in Zukunft keine weiteren Tankstellenfusionen erlauben, weil sonst das Olgypol sich in ein Monopol verwandeln könnte.

Die Erkenntnisse des Kartellamts decken sich auch mit Sachen, die ich gehört habe - so müssen Tankwarte teilweise die Preise der anliegenden Konkurrenz melden, falls diese so niedrig sind und ihnen die Kunden wegnehmen. Das klingt nicht nach Preisabsprachen für mich...

Aber die Mineralölindustrie gehört nun mal zu den "bösen" Industrien, den man einfach alles vorwerfen kann, und viele glauben das sofort.

Ich tanke halt weiterhin bei günstigen Tankstellen und rege mich nicht unnötig auf.

ps ich meine meinen Beitrag

ps ich meine meinen Beitrag in dem Sinne, dass man meiner bescheidenen Meinung nach aufhören sollte (oder könnte) von Selbstverständlichkeiten auszugehen.

Es ist doch so, die Politik ist wie ein Konzern, und beliefert auch die Vorgänge, die wir liefern- Wenn wir uns nicht ändern, die Politik kann keinen Impuls der Veränderung aufnehmen.
Veränderung könnte ja möglich sein, indem wir zunächst einfach nur die Dinge nicht mehr für selbstverständlich nehmen und DANN diese meinung vertreten.

An die Politik: Mir geht es um weit mehr als um Autofahren, sondern die Arbeit muss sich ändern, dann ändert sich alles

Aber Politiker sins sich zu fein, um Volksmeinung in einem Blog zu lesen.

Man! Wir haben einfach noch zu viele Steuereinnahmen...

...dass man eine so sinnentfreite staatliche Einrichtung, wie das Bundeskartellamt, mitfinanzieren kann, die in schöner Regelmäßigkeit immer wieder nur solche Dinge zu Tage fördert, was die Allgemeinheit schon längst weiß.

Uns fehlt eineStaatlich festgelegte Preisbindung

wie in Luxemburg..

Warum geht das da und bei uns nicht?

Lobby??

@ AnetteViertelstunde

Der Staat sind WIR...??

Der Staat sind DIE, die denken, sie seien WIR und auch so tun als ob.

DIE- das sind die, die sich für gewählt halten- wenn nicht gar erwählt! - und die bestimmen, was WIR zu zahlen haben und wofür das dann ausgegeben wird, und die auch bestimmen wofür und wieviel auch von dem ausgegeben wird, das wir garnicht- und sie auch nicht! - haben, also Schulden machen, die sie selber garnicht zu begleichen haben.

WIR sind das Volk. Oder vielmehr nur die Bevölkerung.

Das Volk der Souverän??

Souverän sind die Parteien bzw. deren Dirigenten.

stündliche Preisanpassungen verbieten / Tages- oder Wochenpreis

Meiner Meinung nach wurde es schon helfen, daß die Abzocke der Ölkonzerne eingebremst würde, wenn diese willkürlich erscheinenden Stundenpreise unterbunden werden könnten.

Da werden lediglich für u.U. wenige Minuten einmal Lockpreise oder niedrigere Preise (wohl für die Statistik) gesetzt, um dann für die Tageszeiten, in denen der Hauptteil der autofahrenden Bevölkerung vor oder nach deren Tageswerk tanken möchte, schnell mal den "Ertrag bringenden" Literpreis einzustellen.

In anderen EU-Ländern sind derartige Preisspiele untersagt. Dort gilt mindestens täglich wenn nicht sogar für noch längere Zeiträume der gleiche Preis, für den der Konzern sich festgelegt hat.

Das hätte sicher den Erfolg, daß der jeweils teurere Anbieter erheblich härter durch Verbraucher-Boykott bestraft würde und sich so wohl eher für einen verträglicheren Preis entscheiden würden.

@Gutschein

"damaliger benzinpreis 1,42 DM"

Hmm...
Das kann nicht sein.

Ich weiß das Benzin 1,32 DM gekostet hat als ich studiert hab und ich fuhr einen Kleinbus der 15 Liter auf 100km geschluckt hat. *g* Was ein übler Bomber, aber man konnte notfalls drin "wohnen". ;)
Das sind 20 Pfennig pro Kilometer.

Die höchsten D-MARK Benzinpreise an die ich mich erinnern kann waren schon bei 2,10 DM und nicht bei 1,42 DM (mit einem Auto das 7L auf 100km brauchte)
Also 15 Pfennig pro Kilometer

Und jetzt haben wir 1,70 Euro pro Liter und mein Auto braucht 5L auf 100km.
9 Cent pro Kilometer.

Da gruselt es mich schon mehr wenn der Staat meint, man könnte ja noch eine 5-10 Cent pro Kilometer umfassende Autobahnnutzungsgebühr obendrauf legen.

Neulich nachts wurde ich

Neulich nachts wurde ich unverhofft Ohrenzeuge an einer Tankstelle (bis vor kurzem OMV, jetzt Total). Die Kollegin drinnen stand vorm Mikrofon, dachte, sie sei allein, und überlegte sich auch nicht, dass man ihr laut geführtes Telefongespräch draußen schon von weitem hören konnte, durch den Lautsprecher halt. Es ging so ungefähr "Hallo, Susi, ich wollt nur mal kurz anrufen, seid ihr schon runtergegangen? Also ich bin vor einer halben Stunde runtergegangen, hab ich da was falsch gemacht? ... Nun kann ich zwar nicht sagen, wo genau sie angerufen hat, aber im Ort gibt es nur noch eine Aral und eine Agip-Tankstelle, die nachts offen haben, und die nächste Total-Tankstellen sind ziemlich weit weg. Alles klar?
Also, die Konzerne teilen sich friedlich den Markt auf, treffen Preisabsprachen, teilen sich sogar Tanklager und Logistik, ein rauf und runter mit den Preisen, um Erhöhungen zu verschleiern, und der Staat schreitet auch nicht ein.

Was ist nun neu an der Meldung?

Es wird Zeit für neue Initiativen

Das Oligopol kann dadurch zerschlagen werden, indem branchenfemde Unternehmen ins Bezingeschäft einsteigen.
Warum sollte nicht z.B. LIDL ihre großen Parkplätze dazu nutzen, Billigtankstellen zu integrieren. Das könnte eine Sensation auf dem Spritmarkt sein und parallel dazu ein Riesenvorteil gegenüber Mitbewerbern wie ALDI.

Und die Shells und Arals dieses Landes müssten sich sehr warm anziehen.

Langfristig macht aber nur die Abkehr von fossilen Brennstoffen Sinn. Mit "Batterie-Tankstellen", wo nicht Strom getankt wird, sondern schnell die leere Batterie gegen eine volle getauscht wird. Bisher aber möchten die Stromkonzerne und Stahl-(Kupfer)-Lobbyisten lieber eine extrem kostspieligen Elektrifizierung aller Straßen realisieren, statt Tankstellen zu Batterietauschzentralen um zu funktionieren.

Wir werden sehen, wer das rennen für sich entscheidet.

Zahnloser Tiger

Dem Kartellamt wurden schon lange die Zähne gezogen. Gebt dem Tiger ein Gebiss damit er endlich wieder wie in früheren Zeiten zubeissen kann. Das Kartellamt an den Pranger zu stellen wie es einige hier tun doktort nur am Sympthom herum, stellt lieber die an den Pranger die die Befugnisse des Kartellamts in den letzten Jahren immer weiter eingeschränkt haben.

Michel ist die Melkkuh der Nation

es ist doch Tatsache, dass der Staat durch die vielen Steuer-Arten die im Treibstoff-Geschäft "IN" sind, sich dämlich verdient, bzw. uns erbärmlich abkassiert.
Man weiss doch seit jahrzehnten wie das läuft und jetzt wo die Masse, ADAC usw., da Moniert, erbarmt sich das Kartellamt und Moniert da dagegen.
Irgendwann sagt dann die EU-Regierung:
die Lobbys haben da abgezockt und verlangt von den Lobbys Milliarden Strafgelder-und was haben wir davon???
Nix, Nix und wiederum, nix.
Michel zahlt und dafür ist der Michel da!
Es so zu machen-es so zu Leben, dass kann sich nur der Staat, die Regierung erlauben und wofür ist die da?
Für uns?
Ich glaube dass weiss man sogar in Berlin, dass Michel die Melk-Kuh der Nation ist.
Hoffentlich macht der Michel dann irgendwann sein KREUTZ da, worauf dann die "Ehrenwerte Gesellshaft" von Berlin, ihre Lobbyistischen Stühle räumen muss

Preisbindung - Ernst oder Blödsinn ?

Das DDR-Benzin kostete jahrzehntelang 1,50 Ostmark pro Liter. Viel zuviel für einen Arbeiter mit Trabi und knapp 900 Mark Ostgehalt. Rein staatl. festgelegt! Im Jahr '90 kostete 1 Liter Superprit im Westen ~1,05 DEM. Eigentlich viel zu wenig für den sparsamen Westmotor eines zeitgemäßen Opel oder GOLF und den gut verdienen- den Metallarbeiter. Der heutige Preis von 1,60 € hat nur zwei Gründe: Erhöhte Selbstkosten und enorme Staatssteu- ern. Wieso kommen immer wieder die Ölkonzerne als Zocker ins Spiel? Wohl aus Ablenkung für den dreisten Staatszu-griff, der 70-Preisprozente macht? Wenn die Konzerne Preise senken würden, der Staat würde als Erster aufjau- len. Ihm fehlte dann das meiste Geld für seine Beamten und oft sinnlosen öff. Bauten.

Warum nur?

Höherer Benzinpreis = höherer Umsatz = höherer Gewinn = höhere Steuereinnahmen. - Ja, außer den endverbraucher stört das doch niemanden, im Gegenteil! Je länger die verhandeln, desto mehr ......

@Grunzbär....benzinpreise

benzinpreise von 1900 - 2010 kan man nachlesen unter :http://www.was-war-wann.de/historische_werte/benzinpreise.html und 2.10 DM für ein liter hatte wir sicher nie nicht ;-)

Als ehemaliger Tankstellenkassierer

habe ich diese tägliche Praxis des Preisabgleiches an den umliegenden Tankstationen ausgeübt, wobei diese betrieblichen Gepflogenheiten innerhalb dieses Gewerbes üblich sind, da gewissermaßen höhere Interessen den Akt der Preisabspache auf die Ebene des Tankstellenpächters ausgelagert haben.

Denn:

"Nach Erkenntnissen des Kartellamts unterhalten die Konzerne dafür ein weitverzweigtes Konkurrenzbeobachtungs- und Meldesystem. Illegale Geheimabsprachen in Hinterzimmern würden so überflüssig."

Richtig, denn bei dem "weitverzweigten Konkurrenzbeobachtungs- und Meldesystem" handelt es sich schlicht um die Tankstellenmitarbeiter, welche die benachbarten Tankstationen anfahren, um die Preisanzeigen zu studieren. Teilweise rufen sich die Pächter gegenseitig an, um sich die Preise durchzugeben oder gehen auf eigens hierfür errichtete Internetseiten, welche den aktuellen Preisstand anzeigen. Die ermittelten Werte werden in den Computer eingegeben, die Zentrale antwortet, fertig!

Konkurrenz....

Auch die „freien Tankstellen“ beziehen ihren Sprit nicht von irgendwo her, sondern von den „Großen Mineralölkonzernen“. Somit gibt es keine wirkliche Konkurrenz. Von den überhöhten Preisen kassiert der Staat den größten Anteil und wird daher nicht wirklich etwas dagegen unternehmen.

lach mich tot. um das

lach mich tot. um das festzustellen braucht es ein kartellamt ? das weiss ich schon seit dem ich auto fahre und das ist seit 1975. ps liebes kartellamt . bei den stromversorgern ist es genau so. aber nicht weitersagen.

Über nichts sonst als über die Benzinpreise...

...regt man sich in der BRD auf. Weder über den gerade stattfindenden Mikrozensus, noch über Flüchtlingsdramen im Mittelmeer usw. usf.
Doch zum Thema: Solange die Autofahrer immer nur über die Benzinpreise jammern, aber selber keine Konsequenzen ziehen, wird sich an dieser Preisspirale nach oben nichts ändern. Nur, wenn Benzin gespart wird und der Absatz in Stocken gerät, müssen die Konzerne gegenlenken. So aber gibt es den Idealfall des abhängigen Kunden, und wie wir wissen: Die Nachfrage bestimmt den Preis (unabhängig davon, ob es Preisabsprachen gibt oder nicht).
Benzin sparen? Ganz einfach: Auto stehen lassen und Bahn fahren! Und vor allen Dingen keine faulen Ausreden nur um der Bequemlichkeit willen: vor 50/60 Jahren hatten nur wenig Leute ein Auto und haben trotzdem das "Wirtschaftswunder" hingekriegt!

Studien über Studien...

Wäre durchaus mal interessant zu wissen, was die Studie des Kartellamtes an sich gekostet hat...

Wenn's mehr als ein 10er Trinkgeld für die Befragung des örtlichen Hausmeisters + Materialkosten (Papier und Toner für maximal eine DinA4-Seite) waren, würde ich sagen, da ist mal ne GANZ andere Untersuchung fällig.

Titelvorschlag "Wie können Steuergelder für Studien sinnvoller und effizienter eingesetzt werden?"...

@Der Schlagwerktätige

Ihre Aussage bestätige ich zu 100%.

Die Pächter haben letztendlich lediglich einen Spielraum von 1-2ct.

Diese Erkenntnis gibt es aber schon seit Jahrzehnten.

Kartellamt

Kartellamt ---- überflüssig wie ein Kropf !!!
Was aus dieser Untersuchung herausgekommen ist, ist nichts als heisse Luft, untermalt mit dem üblichen bla-bla-bla des Kartellamtes und Kosten für eine Expertise, die dem Steuerzahler teuer zu stehen kommt.
"Natürlich, bewirken können wir da leider auch nichts"
Als ob diese Institution als auch der Luftikussverein "ADAC" jemals eine Benzinpreiserhöhung
hat verhindern konnten.

Das was da an den Zapfsäulen vor sich geht, kann der Autofahrer tatsächlich schon selbst beurteilen --- ja,
geradezu unglaublich, so intelligent ist er schon.

Kartellamt und auch ADAC gehören abgeschafft, denn sie sind Teil dieses Abzockesystems.

30 Jahre gepennt?

Ui...JETZT können sie natürlich nichts machen.Was haben die denn die letzten 30 Jahre getan? Sie hätten es doch unterbinden können,dass die 4 überhaupt erst entstehen.
Nunja...ein weiteres Beispiel aus der Folge: Wie erhalte ich meinen unnützen Posten am Leben.

Lustig auch,dass Politiker immer wieder auf diesen mahnenden Zug aufspringen,dabei sind sie doch die größten Preistreiber der Republik.
Abgaben,Verordnungen,Stromsteuer,Mineralölsteuer,darauf die Mehrwertsteuer,Brandweinsteuer,Luxussteuer(weil man sich nen kleinen Pool in den Garten gebaut hat,statt ein Aufblasteil zu nehmen,Grundbesitzabgaben (wofür hab ich gekauft?)Abgaben für Oberflächenwasser (wieso muß ich zahlen,wenn es regnet?)
Und so kann man das endlos weiter führen

Ich find die Preise in Ordnung

Das Zeitalter des billigen Mineralöls geht zu Ende. Wir müssen uns Alternativen überlegen. Dazu muß nun einmal ein Leidensdruck her, ohne den läuft - problemlos nachvollziehbar - nichts.
Mag sein, daß da durch oligopolistische Strukturen ein paar Cent hin- und hergeschoben werden. Letztlich ist das nur Rauschen innerhalb der Grundtendenz.

Die Preisentwicklung läuft tendenziell weiter Richtung 2 ... 3 €/Liter. Muß man halt bei der Wahl seines Wohnortes bzw. der Wahl seines Fahrezuges einkalkulieren (falls man überhaupt vor der Wahl steht).

aufsicht der politik ist nicht vorhanden......

es fehlt hinten und vorne, die politik ist hier nicht tätig, da nicht lukrativ.......
es fehlt bei erdgas, bei strom und bei treibstoff !!
für was ist eigentlich das kartellamt gut, wenn man da nichts ändern kann und bisher nichts geändert hat?
wo bleiben die politiker nun ???

ohne alternativen ist es immer teuer

nettes konzept, was man doch bitte auf alle bereiche des täglichen lebens anwenden könnte. wenn man keine alternativen hat, dann zahlt man nämlich JEDEN betrag. das nennt man gemeinhin auch "ausbluten", oder "halsabschneiden". früher wurde diese idee als wegezoll beschrieben, wenn es nur eine strasse gab, war das eine goldgrube. hat jemand noch welche beispiele?

Ja ist denn schon wieder...

Sommerloch?

Es hat doch nun wirklich absolut jeder mitbekommen, dass der Spritpreis nur eine grobe Tendenz gibt und die ist nach oben. Das ganze wird moduliert mit einer Sägezahnfunktion (sprunghafter Anstieg, langsames Abklingen) für besondere und regelmäßig wiederkehrende Ereignisse und fertig ist der Verlauf der Preise. Das es über die Zeit eine minimale ziemlich konstante Abweichung zwischen verschiedenen Ausgabestellen in lokaler Nähe gibt dürfte auch nicht ganz unbewusst sein; kenne ich einen Preis kenne ich alle in der Gegend.

Eine Preisbrecherfunktion der freien Tankstellen kann ich nicht erkennen. Die sind zwar oftmals ein paar Cent billiger als die Teuren, aber das ist Jet auch und die sind auch am Oligopol beteiligt.

welche partei geht nun das tankstellen-oligopol endlich an ?

das wäre die richtige arbeit für die politik.
das volk hat mehr als 600 abgeordnete gewählt, damit diese zum wohle des volkes arbeiten. also mal abwarten wie nun die politiker den bericht des kartellamtes bearbeiten und dinge verändern.
bei den banken ist eigentlich bis heute so gut wie gar nichts passiert, man wollte auch dort änderungen angehen.
bei gas und strom fehlt es übrigens nach wie vor.
und bei treibstoffen hat das kartellamt auch nur leichenschau betrieben, denn das ist alles längst bekannt. nur ändert das niemand, das ist das traurige an der ganzen geschichte!

Das weiß doch jeder! Politik Verbraucherfern?

Da muss nur jemand mal von den Herrschaften
die Kassiererin an der Tankstelle fragen.
Ich tat das schon öfteres und habe erfahren, dass die Angestellten 3-4 mal am Tag von anderen Tankstellen
der Wettbewerber angerufen um den aktuellen
Preis zu erfragen.
Was soll also diese "Untersuchung, die sicher auch wieder Geld kostete.
Ich bin mehrmals jährlich längere Zeit auf Ibiza
in Spanien, nicht einmal habe ich bemerkt, dass sich der Benzinpreis täglich ändert. Manchmal sogar
wochenlang gar nicht.
Wir Deutschen sind die Deppen Europas bezüglich der
Abzocke beim Sprit.

Ja, wer hätte das gedacht . . .

. . . da die Kartellbehörde für diesen Schluss nicht 5 Minuten, sondern Jahre! gebraucht hat, stellt sich die Frage, wer diese Behörde wirklich braucht. Da würde ich mit dem Sparen anfangen. Wer so arbeitet, verdient im wahrsten Sinne des Wortes sein Geld nicht. Gegen die Multis geht eh´keiner vor. Daher - weg mit der Kartellbehörde. Sofort!

@ seehecht - Welche Partei? Grüne wollten 5,- DM!

Na ja, von den Grünen können Sie keine Aktionen zur Senkung des Benzinpreises erwarten. Die wollten schon vor 15 Jahren einen Benzinpreis von 5,- DM pro Liter.
Da sind wir noch lange nicht!
Also welche Partei soll da wohl helfen??

Eine Frage hätte ich da noch . . .

. . . wieviel Millionen Steuergelder und wieviel Millionen Arbeitsstunden deutscher Beamter hat diese Erkenntnis gekostet, die jeder Normalbürger mit durchschnittlichem IQ in 4 Wochen zwischen Donnerstag nachmittag und Montag morgen macht? Ohne Großrechner und allein übrigens. Und wie gesagt: Bild-Leser waren auch genug dabei. Kartellbehörden sind dafür da sowas vorher zu überlegen und nicht nachher, nach Jahrzehnten. Ich persönlich käme mir mehr als dumm vor, sowas auch noch zu veröffentlichen.

Hab ich schon vor 30 Jahren gewusst!

War damals KfZ-Azubi bei einer Tanke. Wir sind jeden Tag mindestens einmal durch die Stadt gefahren und haben alle Preise notiert. Dann wurden diese durchgegeben und noch im selben Gespräch uns die Preise genannt die wir zu verwenden hatten. Ich vermute der Vorgang lief über Computer, unter Einbeziehung der Preise in anderen, nahegelegenen Städten sowie der generellen Preisstrategie der Konkurrenz in diesem Zeitraum und/oder dieser Region.

Vor Feiertagen und Schulferien sind wir sogar zweimal am Tag gefahren. Zu diesen Zeiten haben wir dann auch verdächtig viele Fahrzeuge mit heftig kritzelnden Insassen langsam an unserer Tanke vorbeifahren sehen. Auf meine Frage ob das denn alles erlaubt sei erhielt ich im Prinzip die gleiche Antwort wie die des Managers, zusammen mit "...und außerdem machen es ja alle".

Und wenn diese Praxis verboten werden sollte lassen sich die Tanken/Konzerne halt was anderes einfallen. "Big Oil" gibt es nicht nur in den USA!

Welch überraschende Erkenntnis

Toll, das ist wie wenn ein Kind Mist gemacht hat, und man sagt ihm "ich weiß dass du was angestellt hast". In meiner Generation hätte man dann ordentlich den Hintern versohlt gekriegt! Aber das was das Kartellamt macht, ist nur labern. Das ist nicht mal Hausarrest oder Fernsehverbot erteilt. Es fehlt sogar komplett eine Aufforderung, die Mißstände zu ändern!

Aber sei's wie es ist, es ist doch schon ein wahnsinniger Fortschritt, dass unser hochgeliebtes Kartellamt die seit langem bekannte Tatsache nun mal offiziell anerkannt hat. In 30 Jahren wird sich die Politik vielleicht mal dazu durchringen, die Mineralölkonzerne zu mehr Wettbewerb aufzufordern. Dies ändert zwar nichts an den Preisen, aber wird dann natürlich hinterher als großer Gewinn für den Verbraucher ausgelegt und die Welt ist in Ordnung (zumindest wenn man den Dienstwagensprit nicht selbst bezahlen muss).

@wrzlbrmpf . . .

. . . nein, falsch. Wenn das Kartellamt erwägt, demnächst ernsthaft Maßnahmen zur Deregulierung zu ergreifen; zwar nicht sofort, aber in einigen Jahren; da gibt es seit 10 Jahren keinen Sprit mehr in diesem Universum. Dasselbe Amt wird sich dann darauf berufen, dass man in dieser schnellebigen, globalisierten Welt als Behörde leider nicht immer so ganz a´jour sein kann. Eine rasch angeordnete Überprüfung der Behörde wird dann nach etlichen Jahren zu dem Schluss führen, dass die meisten Bedienstenen schon vor 20 Jahen verstorben sind, aber immer noch ihre Bezüge bekommen und vor ihrem Rechner sitzen um festzustellen, wie sich der Benzinpreis bildet. Muhaha

Andere Branchen

Eine Frage: In welchen Branchen ist es denn nicht üblich, bei der Preisbildung die Preise der Konkurrenz mit zu berücksichtigen? Das ist doch das natürlichste der Welt, oder? Oder glaubt hier jemand ernsthaft, dass alle Preise aus dem luftleeren Raum entstehen? Nur wenn man noch starkes Einsparpotential hat, geht man runter, um mehr Kundschaft anzulocken.

Bei Tankstellen fällt das natürlich mehr auf, da sie täglich ihre Preise ändern, und nicht nur monatlich oder gar nur alle zwei Jahre.

Ich frage mich, was daran verwerflich sein soll. Das ist funktionierende Marktwirtschaft. Man beachtet den aktuellen Marktwert der Ware, und richtet seine Preise auf Basis des aktuellen Marktwertes immer wieder neu aus. Kann man mit dem aktuellen Preis seine Kosten nicht mehr decken, steigt er. Ist Einsparpotential vorhanden und könnte man durch eine Senkung mehr Kunden und insgesamt mehr Rendite bekommen, geht der Preis runter. Klar, die Konzerne wollen nur verdienen - aber wer will das nicht?

Selbstjustiz

So und jetzt tun sich alle 80 schreiber vor mir bitte zusammen kaufen einen Öltanker und eine Tankstelle + Tanklaster. Um die steuern des Staates zu umgehen wird das Benzin verschenkt die Bezahlung erfolgt aber durch eine freiwillige Spende. Wer zu wenig spendet darf beim nächsten mal nicht mehr tanken, ich Stelle mir so eine Art tankclub vor! Das Beste ist das es sogar funktionieren würde. Aber leider musste man superreich dazu sein den wer wuerde sich auf ein solches Projekt einlassen?

@Premu

> Man beachtet den aktuellen Marktwert der Ware, und richtet seine Preise auf Basis des aktuellen Marktwertes immer wieder neu aus. Kann man mit dem aktuellen Preis seine Kosten nicht mehr decken, steigt er. Ist Einsparpotential vorhanden und könnte man durch eine Senkung mehr Kunden und insgesamt mehr Rendite bekommen, geht der Preis runter.

Soweit die Theorie. In der Praxis ist aber zu beobachten, dass sich die Preise nicht an Angebot und Nachfrage orientieren sondern nach nach Belieben gebildet werden, in dem guten Wissen dass alle Konkurrenten mitspielen und sich damit keine Marktanteile verschieben. Letztendlich tanken alle mit Tankkarte immer bei der gleichen Tankstelle und alle anderen immer bei der gerade günstigsten Verfügbaren -- wenn die Preisdifferenz immer gleich bleibt ändert sich nichts an der Verteilung und somit ist auch keine Tankstellenkette genötigt aus der allgemeinen Preisschwindung auszubrechen.

Freie Marktwirtschaft ist anders...

Regeln können alle per Gesetz erstellt werden..

Regulierung ist per Gesetz möglich, sofern gewollt..Von einer Oligarchie von Reichen und Superreichen sicher nicht..Es sei denn sie erdrosseln sich selbst an ihrer Geldgier..
Gut Nacht Deutschland..

Marktstrukturen zum Nachteil des Verbrauchers - Dieselpreis ?

"Eine neue Studie des Bundeskartellamts stützt mehreren Medienberichten zufolge den Verdacht, dass es die Verbraucher im deutschen Tankstellengeschäft mit einem marktbeherrschenden Oligopol zu tun haben."

Wow. Nach all den Jahren hat man offiziell also einen Verdacht. Aber immerhin ist dies ein Fortschritt, wenn auch ein kleiner.

Ernsthaft: Natürlich ist dies ein Oligolpol, das ist doch offensichtlich! Langwierige Absprachen brauchen die auch nicht, da an jeder Tankstelle die Preis ja offen aushängen - geht einer hoch, ziehen die anderen halt nach, und der Kunde kann praktisch nichts dagegen tun, da er auf die Treibstoffe auf Gedeih und Verderb angewiesen ist.

User FreeSimon hat IMO recht, der Staat hat keinerlei Interesse die Preise zu senken, da er Geld braucht und direkt proportional an den Verkaufspreisen mitverdient.

:-(

Der einzige begrenzende Faktor ist die Wirtschaft, was die in den letzten Tagen stagnierenden bzw. sogar leicht fallenden Dieselpreise erklären dürfte.

Das Problem ist doch einfach

Das Problem ist doch einfach das der Staat nicht stark eingreifen darf, selbst wenn er es wollen würde. Freie Marktwirtschaft ist halt so. Mineralölkonzerne kann man sowieso nicht mit dem Rest der Wirtschaft vergleichen, Benzin wird immer und überall benötigt, da ist die Nachfrage immer vorhanden. Wir müssen nur aufpassen das es nicht noch mehr aus dem Ruder läuft und so enden wie die USA die komplett von Ölkonzernen beherrscht werden. Fazit: freie Tankstellen unterstützen, Alternativen zum Benzin fördern.

wo ist sie hin, die macht der nachfrage

ja, angebot und nachfrage bestimmen den Preis, so ist die theorie. wenn aber der preis vier mal pro tag geändert wird und der verbraucher nicht die möglichkeit, das hat, drei tankgeld oder die zeit hat, die tankstellen im umkreis von 15 kilometer abzufahren, dann ist nichts mehr mit nachfrage. dann muss er halt in seinem ort tanken, wo es zwei tankstellen gibt, die immer den gleichen preis haben, da bei einer änderung des einen der andere sofort nachzieht. und das ist erst der anfang. schon schwadroniert der handel, auch dort mehrmals am tag die preise zu ändern. aus ist es mit der nachfragemarcht der verbraucher. das war dann mal.....

Interessant: Die Beobachtung

Interessant:
Die Beobachtung der Preistafeln von 400 Tankstellen dauert mehrere Jahre bis man zu einem Ergebnis kommt.
Die Sicherheitsüberprüfung aller deutschen Atomkraftwerke, ohne das man selbst dort war, dauert aber nur zwei Monate?

Mir sind die Relationen nicht so recht klar ...

Das sich die großen bei den Preisen absprechen,

dazu brauche ich kein Kartellamt.
Lustig finde ich nur, das entgegen der üblichen Preissteigerung zum Wochenende die Preise von Freitag auf Samstag um 5cent je Liter Diesel gefallen sind und heute morgen nochmals um 5cent.
Als gelernter Kaufmann frage ich mich da, wie der Benzinpreis zustande kommt, da sich der Rohölpreis von Freitag auf Heute kaum verändert hat. Oder kann mir jemand vorrechnen, warum letzen Donnerstag im Feierabendverkehr der Liter Diesel je nacht Anbieter noch zwischen 1,46 - 1,49 gekostet hat, und heute morgen 1,31 und zwar einheitlich an den 4 Tankstellen in unserer Stadt, an denen ich vorbeifahre??? Von Donnerstag abend bis heute morgen 15cent Unterschied?

Ich glaube fast, dass die großen Sprithersteller die Preise von unserer geldgierigen Regierung diktiert bekommen, und selbst nur der ausführende Buhmann sind!!! Wundern würde es mich nicht!!!

was ist den nun der mehrwert dieser information?

haben wir etwas davon?

oder muss das kartellamt nur mal beweisen das
es arbeitet?

geht da jetzt jemand in den knast wegen preisabsprachen?

bekommen wir irgendwie schadenersatz?

70% für die Big Five - wo ist das Problem?

(...) die rund 70 Prozent des Kraftstoffabsatzes kontrollieren.

Wodurch ist es denn möglich, daß die Big Five 70 Prozent des Kraftstoffabsatzes kontrollieren?

Sehr richtig, weil 70% der geschundenen und wehklagenden Autofahrer ihr Geld den Big Five hinterherwerfen.

Wenn die Abstimmung Oligopol vs. "freie Preisbrecher" 70:30 zugunsten des Oligopols ausgeht finde ich es in einer Demolratie sogar geradezu vermessen, wenn sich jetzt staatliche Organe einmischen wollen ohne den offensichtlichen Willen der Verbraucher zu respektieren.

Wenn das Thema nicht so traurig wäre, würde ich jetzt ein Ironie-Tag setzen.
Aber leider will es der Deutsche Michel offensichtlich so.

Mannomann, da WAR das

Mannomann, da WAR das Kartellamt aber mal wieder schwer auf Zack!

Wow

Also ich bin jetzt sowas von überrascht über dieses Ergebnis...

Im Grunde genommen wurden jetzt wieder ordentlich Steuergelder für diese Untersuchung verheizt und es ist ein Ergebnis dabei rausgekommen das die gratis von uns Bürgern hätten haben können...

Die Regierigen geben sich jetzt sicher ganz überrascht und entsetzt über die bösen Ölkonzerne und bekommen für ihre aktive Passivität dann sicher noch eine Parteispende von Esso & Co.

Bringts denn was die großen zu boykottieren? Diese Frage lese ich jetzt oben öfters doch seien wir mal ehrlich, BFT & Co. haben keine eigenen Raffinerien und Ölquellen (soweit ich weiß), also wo kaufen sie? Richtig, wieder bei den Großen!

Wir brauchen Konkurrenz zum

Wir brauchen Konkurrenz zum Sprit.
Schon vor 50 Jahren fuhren viele Fahrzeuge mit Propangas. Auch mein Vater hatte so eine Flasche im Kofferraum, so konnte er wahlweise mit Gas oder Sprit fahren. Das wurde dann später leider für PKW verboten (angeblich zu gefährlich). Später sah man dann auch keine Kleinlaster mehr mit Propan.
Hätte man die Technik und die Infrastruktur damals schon weiter ausgebaut, würden heute massenweise Autos mit Gas fahren.
Aber abschaffen ist ja einfacher als Fortschritt, oder war damals die Lobby schon zu groß?

Ha,ha!

Das wissen wir seit die 70er, aber nichts wird unternommen.

Bringts denn was die großen zu boykottieren?

Bei einem Marktanteil im Endkundenmarkt von 70% stellt man sich diese Frage ganz automatisch.

@captainkaracho
Andererseits, wer diese Frage für sich ganz persönlich überhaupt zulässt liefert damit den Big Five die passende Steilvorlage.

Es ist (fast) richtig, daß die Freien bei denselben Raffinerien kaufen wie die Big Five.
Allerdings geht es hier nicht primär um Marktanteile bei der Kraftstoffherstellung, sondern um Marktanteile an der Zapfsäule und um Preise zum Endverbraucher.

Wenn ich für mich allein frei tanke kann ich mir höchstens auf die Schulter klopfen und sagen "cool, bist ein toller Revoluzzer".
Wenn es aber viele tun zeitigt das durchaus seine Wirkung.
Nicht umsonst sind die Tanken der Big Five in direkter Nachbarschaft von freien Tankstellen oft "nur" einen Cent teurer als diese obwohl sie 2 Kilometer weiter 3 oder 4 Cent mehr verlangen.

Die Preispirale funktioniert nach unten genauso wie nach oben - ist halt ein wenig unkommoder für den Deutschen.

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