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Di, 02.02.2010 - 02:25
Gesundheitsminister Rösler hat das System der Kopfpauschale nochmals verteidigt und seine politische Zukunft davon abhängig gemacht. In der ARD-Sendung "Beckmann" sagte er, wenn es ihm nicht gelinge, ein vernünftiges Gesundheitssystem auf den Weg zu bringen, dann wolle ihn keiner mehr als Minister.
Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW
Kommentare
Und Tschüss!
Ein netter Mensch will uns verlassen
um sein Erspartes zu verprassen
Die Zeit des Ruhestandes sei
recht angenehm und sorgenfrei
Wünsche dir und deine Familie alles gute für deine Zukunft!
Laber Laber Sülz
"Dann will mich keiner mehr als Gesundheitsminister haben"
Eigentlich wollte und will ihn doch eh keiner auf diesem Posten sehen. Geschweige denn auf einem anderen Pöstchen.
Entweder hat er dann einen ganz zufälligen Gedächtnisschwund oder der Posten in der Pharma-Industrie ist jetzt schon sicher!
Egel welchen Bockmist er verzapft er kann nur nach oben fallen.
Röslers Kopfpauschale
Gut das dieses Thema vor der Wahl in NRW kommt!
Meine Rheinischen Mitbürger lieben solche sachbezogenen Wege!Herr Rösler ist nur eine Marionette wie die Besetzung des Staatsekretärsposten durch einen Pharmalobbyisten beweist!Niemand wollte Rösler haben!
Nach der NRW Wahl ist Schluß mit dem Geschwätz!
Jetzt sollen auch noch Hartz IV Empfänger Zusatzbeiträge zahlen!Das wird eine Welle von Klagen auslösen!Mit der
Bundestagswahl letztes Jahr hat der Niedergang der FDP begonnen!Und der wird sehr schnell verlaufen,da die Partei völlig abgehoben hat!Bei der nächsten Bundestagswahl braucht diese Klientelpartei erst gar nicht mehr antreten!Das Fr.Merkel diesen Quatsch mit macht(bestehende Rechtslage) ist überhaupt nicht nachzuvollziehen!Ich wünsche allen schon mal im Vorraus
einen geflegten Ruhestand!Auf Nimmerwiedersehen Herr Rösler,und verschwinden sie so schnell wie möglich!
Koffer schon gepackt?
Wegen mir darf er gerne gehen. Ein dickes Pöstchen in der Pharmabranche ist ihm vielleicht schon sicher. Oh, und bitte auch gleich noch den Herrn Minister zu Guttenberg und den Herrn Minister Brüderle mitnehmen. Frau Ministerin von der Leyen darf die muntere Herrenrunde dann auch noch gerne mit ihrem Rücktritt komplettieren.
inhaltsleer
Eine bedauerlich inhaltsleere Meldung.
Der Nachrichtenwert im Vergleich zu den vorherigen Meldungen zum Thema ist gleich Null.
Das er diesen unsozialen Unfug haben will ist bekannt, dass die CSU dagegen ist auch.
Ist tagesschau.de neuerdings Nacherzählungsmedium für Leute, die aus gutem Grund Beckmann nicht sehen wollten?
Schade.
Warum nuss er denn partout in ein Pharma-Unternehmen?
Er kommt ja aus dem VW-Aufsichtsrat, wo ihn Jörg Bode ersetzt hat.
Natürlich sollte er seine Tätigkeiten breit streuen, aber mit einem schönen Sitz bei VW sollte er schon mal ein Auskommen haben.
Einkommensunabhängig
Eine einkommensunabhängige Kopfpauschale, so ein Blödsinn. Was soll daran gerecht sein? Ein Arbeitnehmer der 3000,00 netto verdient zahlt genausoviel wie ein Arbeitnehmer der 1000,00 netto verdient. Ein Ausgleich aus Steuermitteln ist wohl ziemlich unrealistisch. Zudem wäre das mal wieder mit einem gewaltigem Verwaltungsaufwand verbunden -Prüfung der Anträge auf Ausgleich - Wenn die Arzneimittlelkosten endlich mal gesenkt würden, dann wäre auch genug Geld da. Was soll Gesabbel: Die Pharmaindustrie muss ja auch teure Forschungsarbeit leisten und daher der hohe Preis. Für ein und dasselbe Medikament werden z.B. in Deutschland 100,00 bezahlt und in z.B. Tschechien gerade mal 40,00. Soll Deutschland auch weiterhin die Forschung für andere Länder mitfinazieren? So gut geht es den Deutschen finanziell auch wieder nicht. Es muss endlich Schluss mit der großen Einflussnahme der Lobbysten auf die Politik. Hier findet sich der wahre und teure Grund. Ein Satz bei der Vereidigung eines Ministers lautet: Ich schwöre zum Wohle des Deutschen Volkes zu handeln. Richtig muss heissen: Ich schwöre zum Wohle, einiger weniger Teile, des Deutschen Volkes zu handeln.
Späte Einsicht!
"Dann will mich keiner mehr als Gesundheitsminister haben"
Sie haben es also Verstanden Herr Rösler. Also auf nimmer wiedersehen!
Kopfpauschale ist eine schreihende Ungerechtigkeit, die kein Mitbürger (der vielen Wenig- bis Mittelverdienner) in Deutschland hinnehmen wird. Ich hoffe Sie werden es rechtzeitig verstehen lernen. Ich hoffe auch dass NRW sich nicht mehr von diesen Blendern aus der FDP/CDU auf der Nase tanzen lassen wird und der Regierung eine Saftige Rechnung hinlegt, für die Unverschämtheiten, die bis jetzt geleistet wurden.
Eines können die Wähler der NRW nach der Wiederwahl der alten Regierung nicht mehr sagen: Wir haben es nicht gewusst.
@Bürger
Es ist genau so Gerecht wie die einkommensunabhängigen Bussgelder. Gar nicht!
Rösler bye bye...
.... nee, mir täte das auch nicht leid.
Der Posten eines Gesundheitsministers ist doch viel zu wichtig, als dass man den mit solch einem Greenhorn besetzen sollte...
Eines aber kann auch ich nicht verstehen.
Wieso kritisieren heute die sein Konzept, die den K-Vertrag unterzeichnet haben?
Oder ist eben auch das wieder nur Mache, damit die Bürgern denken sollen, die Kritik sei Ernst und ein Einlenken Seehofers als Gott gegeben dann hinnehmen?
Zuzutrauen wär´s ihm.... leider...
Politik ist einfach ein schmutziges Geschäft.
Nicht jammern, wählen!
Wer hat denn CDU und FDP gewählt?
Eben Wir sind das Volk!
Und da das Volk mittlereile so verb....lendet zu sein scheint ist es nur gerecht wenn es von solchen Lobbyisten gelenkt wird.
Und dieser junge "Minister" gehört zu den Schlimmsten dieser Art.
Unten wird weggenommen, oben wird das was unten weggenommen wurde verteilt.
So sieht die Bilanz von Schwarz-Gelb bisher aus.
Einen Hartz-4-Empfänger ...
...belastet die Kopfpauschale mit seiner 4-köpfigen Durch-
schnittsfamilie doch
weitaus mehr
als eine 4-köpfige Durchschnittsfamilie, wenn bereits ein Elternteil einen finanziell über dem Durchschnitt des bundesdeutschen Einkommens angesiedelten Beruf (bzw. das damit verbundene Einkommen), sei es als Beamter im höheren Dienst, als Richter, als Akademiker in einem anderen Beruf, als Großindustrieller etc. pp.
Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit muß doch - wie im
Steuerrecht auch - die Grundlage der sozialen Belastung sein !
Völlig ungerecht
Selbst bei den Steuern kam die FDP noch nicht auf die Idee, pauschal von jedem 10.000 € jährlich einzuziehen, unabhängig vom Einkommen. Aber die Kopfpauschale ist ja schon mal ein guter Anfang.
ja dann
auf wiedersehen herr rösler.
er sollte sich als guter gesundheitsminister FÜR die bevölkerung einsetzen und dafür sorgen das medikamente billiger werden und nicht dafür das die wünsche der pharmaunternehmen in erfüllung gehen. seit wann wackelt der schwanz mit dem hund?
aber sie wird sowieso kommen die kopfpauschale, da brauchen wir uns alle keine illusionen zu machen.
Er sollte lieber heute, als erst morgen verschwinden!
Da hat Rösler aber unrecht: Wir wollen ihn schon jetzt nicht mehr und wollten ihn eigentlich noch nie! Und mit Kopfpauschale wollen wir ihn schon dreimal nicht!
Bevor er so etwas sozial ungerechtes wie die Kopfpauschale einführt, sollte er doch lieber gleich seinen Posten zur Verfügung stellen. Herr Rösler ist offenbar der Vertreter einer auf Maximalprofit orientierten Gesundheitsindustrie, die das Solidarprinzip um jeden Preis aufgeben will. Ach ja, er ist ja von der FDP ...
Ein gerechtes Gesundheitssystem umfasst u.a. folgende Punkte:
- alle Zahlen den gleichen Prozentsatz ihres Nettoeinkommens
- es gibt keinen Sonderstatus für Beamte, Freiberufler etc., alle zahlen in die Gesetzliche ein
- es gibt keine Beitragsbemessungsgrenze
- Zweiklassenmedizin in Form von gesetzlich und privat Versicherten wird abgeschafft und es git nur noch die gesetzliche Versicherung
- auch die gesetzlich Versicherten erhalten eine Rechnung oder wenigsten eine Übersicht der Kosten, die der Arzt der Kasse in Rechnung stellt, um sie auf Richtigkeit zu prüfen
- Privatversicherung ist maximal als Zusatzversicherung möglich
Wenn Herr Rösler sich für solche Ziele stark machen würde, nur dann wäre er der richtige Mann in dieser Position
Plebiszit!!!!
In substanziellen Fragen, die zudem strittig sind, ist das Volk zu fragen! Oder sind wir unmündig, um solche Dinge, neben der Bundestagswahl, zu entscheiden? Es kann und darf nicht sein, dass man den Staat und somit uns an die Wand fährt, was wohl gerade geschieht.
Und wenn ein Minister seine persönliche, berufliche Zukunft mit einem Projekt verknüpft, dann soll er es tun. Im Falle der Durchsetzung des Projekts und des anschließenden Scheiterns, hat er dann aber auch mit Konsequenzen zu rechnen. Weshalb führen Negativerfolge von Gesetzgebungen für die Verursacher nicht zu Konsequenzen? Machen wir unsere Politiker doch für das was sie entschieden haben und gegen ihren Schwur verstößt, verantwortlich. Nicht nur durch eine Abwahl. Es droht der Verlust der Pension. Vielleicht führt es zur Disziplinierung in der Politik.
...und genau diese Bilanz war vorhersehbar...
...wenn der "Durschnittswähler" neben den geschönten und aufs "Positiv Klingende" minimierten Werbe-Sprüchen auf den Wahlplakaten der CDU und FDP ("Mut", "Kraft", "Wir zusammen..."...blablabla) auch noch etwas mehr mitgedacht hätte und Infos aus seriösen Presse-Quellen mental verarbeitet hätte....!
Schade um Deutschland...es wird wieder ewig dauern, bis all diese politischen Fehler von einer (hoffentlich andersfarbigen) Folge-Regierung ausgebügelt sind...
Ja, mal sehen, ob der Herr Doktor ...
... zu seinem Wort steht?
Am Besten nehmen dann auch der Aussenminister und der Wirtschaftsminister auch ihren Hut. War da noch jemand?
Oh ja, da gibt es noch den Herr Nebel, was macht denn der eigentlich?
Nun, wir werden sehen, was passiert und wie ernst wir die Politiker der FDP nehmen können, wenn sie in der schmutzigen Politik klare Sache machen wollen und dem sozialistischen System Schröders und dem der Schmidt ein Ende machen wollen!
Es bleibt abzuwarten, ob die antidemokratische Politik bald am Ende ist. Am Besten wäre es, wenn das Gesundheits- und das Sozialsystem und das Bildungssystem alle drei gemeinsam zusammen brechen würden!
Dies würde die Eigenverantwortung der Bürger stärken und das Ansahnen der staatlichen Zuschüsse der Bürger beenden. Der Schuldenberg der Nachkriegs-Politiker ist der eigentliche Skandal in der Geschichte der deutschen Politik. Es sollte per Grundgesetz beschlossen werden, dass kein Politiker Schulden machen darf, um seine ungerechte und unsoziale Politik zu verwirklichen! Die Frage bleibt: Wer hat den Mut dies durch zusetzen? Und wann kommt der Tag, wo das System dieser falschen und schmutzigen Politik das Ende bereitet wird?
Ach wie schade
Geh Rössler geh mit Gott . Wenn möglich schon morgen . Geh dorthin wo du hingehörst : in die Pharmaindustrie . Aber denen bist du eigentlich auch nur nützlich als ihr Lobbyminister . Nimm Herrn Brüderle und den Westerwave auch gleich mit . Am besten die ganze FDP . Die braucht auch keiner .
Kopfpauschale
Lieber Voltaire2, der größte Teil unserer Politiker, ganz vorne weg ganz sicher auch H. Rösler, können sich das gar nicht vorstellen, da sie aus einem Haus kommen, wo Geldsorgen ein Fremdwort war.
Niemals wird einer, der nie im Leben Zahnschmerzen hatte nachempfinden können, wie einer leidet, der welche hat.
System ändern
Anzumerken sei nur das mit "Rösler bye,bye..." nur ein Teil aber nicht das Problem gelöst ist.Ein Austauschen der Personalie würde nur das Anliegen, den Angriff auf das Sozialsystem dieses Landes zu forcieren unzulänglich verwischen
wirklich ungerecht?
Die Frage ob ein derartiges System ungerecht oder gerecht ist, ist doch wohl eher eine subjektiv als objektiv zu klärende. Es werden sich immer Leute beschweren, die sich durch Änderungen schlechter gestellt sehen als zuvor. Ebenso werden sich die Leute die durch eine Änderung besser gestellt sind eben nicht beschweren. Wenn jemand 3000 Euro monatlich verdient, hat dieser dann nicht auch einen größeren Wert für die Wirtschaft, als jemand der 1000 Euro verdient?! Nimmt derjenige mit einem Verdienst von 3000 Euro die Krankenversicherung durchschnittlich mehr in Anspruch als jemand mit einem Verdienst von 1000 Euro? Wohl in der Regel nicht. In vielen anderen Fällen mag z.B. unser progressives Besteuerungssystem dadurch begründet sein, dass jemand mit einem höheren Einkommen, auch mehr von staatlichen Leistungen, z.B. der Infrastruktur profitiert. Es ist immer die Frage in welchem Maße Umverteilung gerecht und in welchem Ausmaß ungerecht ist. Und dazu hat jeder seine eigene, ganz subjektive Meinung.
Es gibt
viel zu tun, packens wir an. Am 9.Mai wird sich zeigen, wie "blaueugig" der Deutsche Michl wirklich ist.
RÖSLER - go home
?
Es wäre doch viel wichtiger zu prüfen, wo Kosten im Gesundheitswesen eingespart werden. Dies erreicht eine Kopfpauschale m.E. nicht.
Herr Rösler kann ja seine Ministerexistenz auch ungefährdet von der Pauschale abhängig machen, denn arbeitslos wird er ja bestimmt nicht. Es werden sich genug Angebote für ihn ergeben, genau wie für viele andere Politiker in der Vergangenheit.
@chris2008
Nun wollen wir aber mal der FDP nicht zuviel an Leistung zumuten.
Ein sehr guter Beitrag!
Mediziner und Statistik, zwei Welten treffen aufeinander
P. Rösler kommt zwar daher wie ein gewaschener BWL Student, hat aber bislang nicht glaubhaft, d.h. mit Fakten und verlässlichen Zahlen, zeigen können wie er seine Kopfpauschale überhaupt finanziert bekommen will.
Daß ihn offenkundig nicht stört, daß ihm Experten verschiedener(!) parteilicher Prägung eine riesige Finanzierungslücke auf den Tisch legen, spricht für die in der FDP allgegenwärtige Ignoranz gegenüber "Fremd"-Klientel, kurz Alles außer Ärzten, Juristen, Bankern. Anders formuliert interessieren sich FDP/Rösler nur für Leute, die nur EINE Rechnung kennen, nämlich die auf der IHR Einkommen steht.
Der Mann irrt
Ein Koalitionsvertrag ist eine reine Absichtserklärung auf die man sich berufen kann, die aber nicht bindend ist.
Man schaue nach NRW, wo die FDP nunmehr bei 10 % rumdümpelt und versucht einer ganzen Gesellschaft, ihre Vorstellungen einer "besseren" Krankenversicherung aufzudrücken. Wenn die Mehrheit der Bevölkerung gegen diese Kopfpauschale ist, die gleichsam eine großartige Errungenschaft unseres Sozialstaats zerstören würde, warum sollte man sie denn einführen?
Die angebliche Wunschkoalition zeigt immer wieder deutlich, dass ihre Vorstellungen meilenweit auseinanderliegen. Rösler wird mit seinem Vorhaben massiv scheitern und kann dann zusammen mit Weber zu den PKV wechseln.
Kopfpauschale gerecht? - Sonderbar!
Ein sonderbares Gerechtigkeitsverständnis hat die FDP. Es werden wieder mal Worte benutzt um dann das Gegenteil zu machen. Soll der soziale Ausgleich etwa nach den Kriterien von Hartz 4 stattfinden? Scheinbar, mit all seinen Konsequenzen.
Wenn Herr Rösler als Minister scheitert, im Interesse der gesetzlich Krankenversicherten ist das zu wünschen. Die FDP Minister sind ohnehin etwas blasse und orientierungslose Personen die den Mund zu voll genommen haben und jetzt mit der harten Realität Probleme haben.
@tinusine Genau deswegen
@tinusine
Genau deswegen bewundere ich die neue Arbeitsministerin, und die neue Familienministerin *ironie*
Und das schlimmste an der Situation ist, dass ein "reset" solche Nachwuchskandidaten wie Herrn Ministerpräsident Koch zum Kanzler machen würde.
Ja, früher war ich jung, dumm und naiv was die Politik betraf. Heute ist von alldem nichts mehr übrig geblieben!
Da Reformieren, wo es erforderlich ist
Solange die Krankenversicherten (KV) ihr Kärtchen ohne Folgen weitergeben können, sodass auf eine Karte 5 oder gar 500 Patienten abgerechnet werden, ist es kein Wunder, dass die Kassen kein Geld haben. Ärzte noch deren Assistentinnen haben die Verpflichtung, jedes Kärtchen mit einem Ausweis zu verifizieren! Die Kärtchen sollten ein Passbild beinhalten, dann kann man schneller prüfen!
Außerdem sollte man der Selbstbedienungsmentalität der Pharma-Industrie eindeutige Grenzen zeigen. Das Argument Forschung koste Geld, haben auch die Universitäten, die dann eben Forschungsprojekte aus Industrien bezahlen lassen, die nicht über Forschungskosten klagen.
Wer seine Forschungen nicht leisten kann, der verliert auf Dauer!
Ich hab sie nicht gewählt...
... aber als gut verdienender Single mit Steuerklasse 1 sag ich mir: her mit der Pauschale! Bei fast 45 % Abzügen hört bei mir die Solidarität auf.
Gleiche Versorgung, gleicher Preis!
Wirklich ungerecht? Wirklich ungerecht!
Verehrtes a-hoernchen,
nach ihrer Logik wäre es dann also das gerechteste Krankenkassen ganz abzuschaffen und jeden einfach direkt das bezahlen zu lassen, was er auch an kosten verursacht. Dies wäre zumindest konsequent.
Sie sehen schon, dass es bei der Krankenversicherung um eine andere Form der Gerechtigkeit - nicht die des Verursacherprinzips - geht. Nämlich einer sozialen Gerechtigkeit. Hierbei ist eine Kopfpauschale das ungerechteste, da Millionäre den gleichen finanziellen Belastungen ausgesetzt werden wie die einfachen Harz IV Empfänger.
Naja...
@ehcuag:
"Am besten die ganze FDP . Die braucht auch keiner."
Gott bewahre vor einer CDU/CSU Alleinherrschaft...
@a-hoernchen:
"Wenn jemand 3000 Euro monatlich verdient, hat dieser dann nicht auch einen größeren Wert für die Wirtschaft, als jemand der 1000 Euro verdient?!"
...Wenn ich da an diverse Banker denke... NEIN, die hatten keinen Wert fuer die Wirtschaft, die richten nur mehr Schaden an...
Die Korrelation zwischen Einkommen und Nutzen besteht also nicht!
@a-hoernchen: wirklich ungerecht?
Ja! Es ist wirklich ungerecht. Die Reichen werden nicht mehr Steuern bezahlen (das ist sicher). Durch die Kopfpauschale aber, werden sie weniger in die Krankenkassen einzahlen. Ein Mittelständler wird also diese Herrschaften finanzieren müssen und niemals mit mit einer Erleichterung rechnen dürfen. Es wird aber noch schlimmer. Rösler will ja die Benachteiligten, also die Niedrigverdienner, durch Steuern mitfinanzieren. Was meinen Sie wer die Mehrsteuern bezahlen wird? Wie schon oben erwähnt, mit Sicherheit nicht die Reichen!
Wenn Sie jetzt noch dazu mit ihrer Milchmädchenrechnung kommen, dann muss ich Sie fragen: Was ist eigentlich eine Leistungsbezogene Entlohnung? Meinen Sie wirklich, dass ein Manager tausendfach mehr arbeitet als ein Arbeiter? Meinen Sie wirklich, dass ein Manager, wenn er ein Unternehmen ruiniert, dafür bezahlen muss? Wachen Sie auf!
Pro Kopfpauschale!
Klar, lasst uns doch alles über Steuern finanzieren. Ach ja, Benzin sollte auch an den jeweiligen Steuersatz angepasst werden; die Reichen haben ja das Geld; ebenso das Restaurantpreis und der Eintritt ins Theater!
Aber ist es gerecht wenn dann der Spitzensteuersatz bei weit über 50% liegt? Ich geh nicht das halbe Jahr + X für den Staat arbeiten! Damit wird der Wegzug der Leistungsträger und Steuerflucht gefördert. Herzlichen Glückwunsch!
Weiter so H. Rösler!! Schwarz/Gelb rockt!
@a-hoernchen: "wirklich ungerecht?"
Mir scheint Sie haben das Solidarprinzip entweder nicht verstanden oder wollen es absichtlich durch ein egoistisches "Jeder raffe sovielzusammen wie er kriegen kann" ersetzen.
Völlig unveständlich ist mir auch, wie man den Wert eines Menschen nach seinem Wert für die Wirtschaft bemessen kann und dann auch noch als Grundlage für den "wirtschaftlichen Wert" eines Menschen dessen Verdienst zu Grunde legen kann.
Das der Verdienst die wirtschaftliche Bedeutung einer Tätigkeit widerspiegelt, daran glauben selbst viele Wirtschaftswissenschaftler nicht (mehr)?
Wo bleiben die christlichen u./o. humanistischen Werte, die unsere Gesellschaft lange Zeit vorangebracht haben? Wie tief wollen Sie diese Gesellschaft durch falsche wirtschaftliche Rahmenvorgaben noch sinken lassen?
Die Höhe des Verdienstes scheint sich meist nach der Monopolstellung des Beziehers zu richten (deshalb bekommt der Top-Manager am meisten), aber kaum nach der Leistung für das Allgemeinwohl. Sonst müssten z.B. Lehrer, Krankenpfleger, Erzieher und ihre weibliche Pendants die Spitzenverdiener sein, aber nicht Konzernchefs und z.B. Banker die nur den Vorteil ihres Ladens und ihr Privatkonto im Fokus haben.
Soll er doch gehen
Ich hoffe nur, dass wer auch immer die Nachfolge antritt, sämtliche bisher von Herrn Rösler getroffenen Entscheidungen (inclusive das Absägen von Herrn Sawicki und der Besetzung von Regierungsposten mit PKV Männern) umgehend rückgängig macht.
Es ist ja gut und schön wenn durch Augenwischerei die Medizin plötzlich durch feste Beträge zunächst nicht teurer zu werden scheint. Das man um diesen Effekt zu erzielen 20 bis 40 Mrd. aus anderen bereichen klauen muss erwähnt er irgendwie nicht.
Und als nächstes...
dann die Kopfpauschale bei der Einkommensteuer!
Mit einer Sozialkomponente für arme Politiker...
Welche grossartige
Welche grossartige Erreungenschaft des Sozialstaates geht denn verloren? Jeder wird krankenversichert sein, keiner zahlt mehr nur weil er mehr verdient, und der soziale Ausgleich läuft zielgenau über das Steuersystem. Die Umverteilung wäre deutlich größer (von oben nach unten).
Zum Thema Koalitionsvertrag: Ein Vertrag ist ein solcher und nicht nur eine Sammlung von Ideen. Wenn man sich heute auf etws einigt und es morgen schon wieder über Bord wirft, dann kann man die Politik endgültig vergessen, weil dann alles und jeder noch mehr querschießt als schon aktuell
dann will mich keiner mehr als Gesundheitsminister haben
Endlich hat er's fast kapiert
...
@a-hoernchen: Danke, endlich ein vernünftiger Eintrag in dieser Diskussion.
Dieser dauernde Ruf nach Gerechtigkeit und Gleichheit geht mir wirklich auf den Keks. Brot kostet doch auch für jeden das gleiche, egal ob er 1.000,- EUR oder 5.000,- EUR verdient. Also kann es nicht grundsätzlich falsch sein, wenn Krankenversicherung für jeden das gleiche kostet.
Und wenn ich dann zwischen all diesen Einträgen auch noch den Ruf nach EINKOMMENSABHÄNGIGEN Bußgeldern sehe, zweifele ich erheblich an den geistigen Fähigkeiten dieser Mitmenschen.
Nachdenkenswert ist sicherlich, warum es GKV und PKV parallel geben muss. Und warum bestimmte Personengruppen nicht pflichtversichert sind. Hier lässt sich die Einnahmenseite vielleicht verbessern.
Und im Übrigen: der Gesundheitsminister hat nicht die Aufgabe die Medikamente billiger zu machen!
Vom Regen in die Traufe
Rösler weiß, dass er einen toten Gaul reitet und bereitet deshalb schon seinen Abgang vor, damit er ohne große Erklärungsnot und Gesichtsverlust aus der politischen Verantwortung verschwinden kann, wenn er mit dem Gaul das Ziel nicht erreicht- nicht ungeschickt, aber durchsichtig.
Mit der Kopfpauschale kommen wir vom Regen in die Traufe. Alle zahlen das Gleiche für eine Basisversorgung, die Arbeitgeber sind raus und die Allgemeinheit zahlt mit immensem Steueraufkommen das aus sich heraus nicht lebensfähige und soziale System.
Gewinner- die Arbeitgeber und die mit dem großen Portemonnaie, die sich eine Zusatzversorgung leisten können, die Lobbys im Gesundheitssystem- Verlierer, alle anderen, vor allem, die sozial Schwachen und die Alten und Kranken.
So zerstört man ein Sozial- und vor allem Solidarsystem- armes Deutschland!
Es ist so weit, die Götterdämmerung beginnt
Rösler hat seine Kopfpauschale bei sich selbst zum Kopfgeld umfunktioniert.
Eine Lobby in der Bevölkerung hat er offenbar nicht, wie die vorangegangenen Kommentare überdeutlich zum Ausdruck bringen.
Mal sehen wie seine "Vertrauensfrage" bei Mutti ankommt. Ich fürchte auch hier wird er schlechte Karten haben.
Hier zeigt sich, dass die Kopfpauschale als Lösung für das marode Gesundheitssystem auf breite Ablehnung stößt, doch wie sieht der richtige Ansatz aus.
Die derzeitige Diskussion über Rösler, der hier die ganze Prügel der Nation abbekommt ist doch in Wahrheit nur die geballte Enttäuschung Deutschlands über die geballte "Nullnummer", die die gesamte Regierung derzeit abliefert; daher wird ein Abgang von Herrn Rösler sehr schnell zu einem Umbau der Regierung führen müssen, was angesichts der anstehenden NRW-Wahl vermutlich auch der letzte Rettungsanker wäre, wobei die Linke sich derzeit zerfleischt, die SPD immer noch nicht wahrgenommen wird und es schon bezeichnend ist, dass nur die Grünen präsent zu sein scheinen.
Tolle Auswahlmöglichkeiten für Alternativen.
Na denn Tschüß!!
Einem Minister, der sein Verbleiben im Amt daran knüpft, ober die Vorgaben einer gewissen Klientel durchsetzen kann oder nicht, muss man keine Träne nachweinen.
Wird sich schon ein Pöstchen für ihn finden.
Schließlich werden im Osten Ärzte händeringend gesucht!
Nach ein paar Jahren Praxiszeit irgendwo im fast völlig brachliegenden Osten, mit vorwiegend Alten und Arbeitslosen, kann er sich ja nochmal um ein Amt bewerben.
Dann hat er sicherlich genug vom Leben gesehen, um solchem Unsinn abzuschwören.
Die Schule des Lebens, würde ich diesem gescheiterten Herrn Minister wärmstens empfehlen und zwar da, wo es wirklich brennt und man das deutsche Sozialsystem mit all seinen Schwächen live erleben kann.
Würde ihm sicherlich nicht schaden.
@a-hoernchen: Thema verfehlt
Hallo a-hoernchen,
ich muss mich speziell auf Ihren Beitrag beziehen, wenn ich auch glaube, dass es viele weiter Gleichdenkende gibt...
Nimmt derjenige mit einem Verdienst von 3000 Euro die Krankenversicherung durchschnittlich mehr in Anspruch als jemand mit einem Verdienst von 1000 Euro? Wohl in der Regel nicht.
Nein, natürlich nimmt der Vielverdiener die Krankenversicherung nicht mehr in Anspruch. Das ist aber auch nicht der Punkt! In Deutschland haben wir ein _Solidar_system (http://de.wikipedia.org/wiki/Solidarität), das bedeutetet das jeder einem seiner Möglichkeiten angemessenen Beitrag zu den Leistungen unseres Solidarsystems leistet. Ja, das bedeutet expliziet, dass die teure Krebsoperation des Hartz IV-Empfängers indirekt vom gesunden gute-verdienenden Bankkaufmann bezahlt wird (überspitzt dargestellt). Und ich persönlich (und hoffentlich auch eine Großteil der deutschen Bevölkerung) finde das richtig so.
Man kann nun das gesamte Solidarsystem in Frage stellen und nach amerikanischem Vorbild: "Jeder ist für sich selbst verantwortlich verfahren." Ich frage mich allerdings wo Sie dorr die größere Gerechtigkeit sehen, wenn sich nur Besserverdiener eine Geunsdheitssystem leisten können. Ist der Geringverdiener selbst Schuld an seiner Krebserkrankung? Leistet eine Fabrikarbeiter auf Schicht wirklich weniger als ein Rechtsanwalt ... und rechtfertigt das eine schlechtere Gesundheitsvorsorge?
Fragen die Sie sich eventuell mal stellen sollten.
Mit freundlichen Grüßen,
Jan Gebauer
PS: Ich selbst zähle zu den "Besserverdienenden" und bin bis jetzt (zum Glück) "Nettozahler" im deutschen Gesundheitssystem.
Danke @ fusel!
Endlich mal einer, der das richtig betrachtet. Spitzensteuersätze über 45% vertreiben alle Leistungsträger aus Deutschland. Ist das das Ziel?? Wohl eher nicht.
Jeder, egal welches Einkommen nimmt die Krankenkassen gleich in Anspruch.
Sonst müsste man auch das Benzin an den Steuersatz anpassen, weil es auch von allen gleich in Anspruch genommen wird.....
Je schneller Rößler geht umso besser!
Zuerst Kopfpauschale im Gesundheitswesen, dann bei der Steuer. Der Einheitssteuersatz unabhängig vom Einkommen. Oder besser, hängt die schlechter Verdienenden doch gleich, dann ist das Leiden kürzer, das Gesundheitswesen wäre dann auch sofort entlastet. Der Sozialstaat wäre dann auch überflüssig. Parteien braucht man dann eigentlich auch nicht mehr. Es reichen Figuren wie Rößler und Konsorten!
Danke Deutschland, du bist auf einem tollen Trip!
"Dann will mich keiner mehr als Gesundheitsminister haben"
Dann erst?
Von mir aus schon jetzt gleich.
Kopfpauschale genau betrachtet
Vorweg: auch von mir alles Gute für Ihre Zukunft im Aufsichtsrat eines großen Pharmaunternehmens! Schön, dass Sie so früh schon Einsicht zeigen.
Da aber die Gefahr besteht, dass FDP und CDU (die hatten das Thema auch schon, dort hiess es "Gesundheitspauschale") auch ohne Rösler nach der NRW-Wahl das Thema fortsetzen, wollen wir uns - soweit bekannt - das System der Kopfpauschale genau angucken:
• Eine Kopfpauschale kippt das System der Familienversicherung. Kinderreiche Familien zahlen deutlich mehr, Singles vermutlich weniger
• Es gibt keine Arbeitgeberbeiträge mehr (typisch FDP), fast 50% des Beitragsaufkommens werden zusätzlich auf Versicherte und den Staat (=wir) abgewälzt
• Da eine Pauschale ein Durchschnittswert sein muss, heisst das, jemand mit mittlerem Einkommen zahlt etwa das gleiche wie vorher, geringer Verdienende mehr (was zu großen Teilen über die staatlichen Zuschüsse auf die Allgemeinheit umgelegt wird, wodurch der Durchschnittsverdiener doch wieder mehr zahlt), und der Besserverdienende spart umso mehr, je höher sein Einkommen ist - bis zur Beitragsbemessungsgrenze.
Ein System der einkommensunabhängigen Kopfpauschale gibt es schon: die private Krankenversicherung. Warum baut man nicht die Einkommenshürde ab, damit sich jeder privat versichern kann? Nein, liebe FDP, bitte nicht darüber nachdenken, denn dann wird es noch unsozialer: Nur Junge und Gesunde zahlen günstige Beiträge, Kranke werden nur mit Zuschlägen, Leistungsausschlüssen oder gar nicht versichert.
Fazit in Kürze: die Kopfpauschale macht Reiche reicher und den ganzen Rest ärmer! Wer jetzt noch FDP wählt und nicht zu den Reichen gehört, der hats nicht besser verdient ...
Keine Lösungen vorgeschlagen!
„Welche grossartige Erreungenschaft des Sozialstaates geht denn verloren? Jeder wird krankenversichert sein, keiner zahlt mehr nur weil er mehr verdient, und der soziale Ausgleich läuft zielgenau über das Steuersystem. Die Umverteilung wäre deutlich größer (von oben nach unten).“ von: Di, 02.02.2010 - 11:27 — ruhrbeobachter
Das Problem an all den schönen gesagten Versprechungen ist das, was(wie bei der Steuersenkung) nicht gesagt wurde: wie genau (oder auch nur in etwa) die Finanzierung des Gesundheitssystem trotz älterer Bevölkerung gewährleistet werden soll. Der Mann hat nichts vom senken der Medikamentenkosten gesagt! Nie!
Lesen Sie die Aussagen von Herr Rösler genau/ hören Sie genau zu. Es äußert sich überhaupt nicht dazu!
Das ist keine Umverteilung von oben nach unten, das ist jeder bezahlt selbst aus eigenem Portemonnaie was er kann!
Ich möchte hier keine Verhältnisse wie in China, wo jede OP im Voraus komplett bezahlt werden muss bevor der Chirurg sich die Hände Wäscht.
Im Peru soll es noch lustiger zugehen. Die OP wird bezahlt, es wird operiert, und die Familie steht vor dem OP-Saal und bekommt während der OP gesagt, was ausgegangen ist. Dann aber ab in die Apotheke und kaufen!
@Blickwinkel
„Dieser dauernde Ruf nach Gerechtigkeit und Gleichheit geht mir wirklich auf den Keks. Brot kostet doch auch für jeden das gleiche, egal ob er 1.000,- EUR oder 5.000,- EUR verdient. „ von: Di, 02.02.2010 - 11:35 — Blickwinkel
Richtig. Und eine Blinddarm-OP kostet auch für jeden das Gleiche, ob er Millionär ist, oder HarzIV bezieht. Ist das natürliche Auslese? Nein – vielen Dank, hatten wir schon in Deutschland.
“Und wenn ich dann zwischen all diesen Einträgen auch noch den Ruf nach EINKOMMENSABHÄNGIGEN Bußgeldern sehe, zweifele ich erheblich an den geistigen Fähigkeiten dieser Mitmenschen.“ von: Di, 02.02.2010 - 11:35 — Blickwinkel
Einkommensabhängige Bußgelder gibt es in vielen Ländern schon bei Verkehrsdelikten. Der Hintergedanke ist, dass für den einen gar 10€ mehr sein können, als für den anderen 1.000€. Da ist das Schmerzempfinden und Lernerfolg auch anders.
Die Richter in Deutschland rechnen bei Geldstrafen auch in „Tagessätzen“ ab (bemisst sich nach den sozialen Verhältnissen (Einkünfte, Unterhalt etc.) des Täters).
Bye bye
Da hat der junge Herr Minister wohl noch nicht so die Erfahrung in der hohen Politik, oder? Wenn er glaubt, daß seine Politiker-Kollegen sich dafür interessieren, ob ER persönlich dabei bleibe - weit gefehlt! Deshalb meiden erfahrene Politiker ja auch die persönliche Verantwortung (für wasauchimmer) wie der Teufel das Weihwasser.
Dann brauchen wir uns wohl den Namen Dr. Rösler nicht zu merken?! Macht nix.
@Blickwinkel:
@Blickwinkel: Gleichbehandlung
Ein soziales System basiert auf Gleichbehandlung aller daran Beteiligten. Gleichbehandlung in Bezug auf den "Verdienst" bedeutet dass jeder sich mit dem gleichen Anteil (seines "Verdienstes") daran beteiligt. Dadurch sind "10 € von 1000 €" äquivalent zu "100 € von 10000 €".
Um es zu verdeutlichen: Person A bekommt für 8 Stunden Zeitaufwand 1000 € und Person B bekommt für 8 Stunden Zeitaufwand 10000 €. Es sollte damit jedem bewusst werden worauf sich die Gleichbehandlung bezieht.
Kopfpauschale Irrweg
Die Kopfpauschale würde nur dazu führen, dass sich die Krankenkassen überhaupt keine Mühe mehr darum geben müssten, dass die Leute (durch Reha z.B.) arbeitsfähig gehalten werden, weil das Sozialamt die Kopfpauschale sowieso zahlen würde. So wie es jetzt ist, bekommen die Krankenkassen von Arbeitslosen weniger Beiträge.
Wenn sich das ändern würde, würden die Krankenkassen ihr Geld "garantiert" bekommen und könnten sich voll darauf konzentrieren, die Leistungserbringer zu sabotieren und ihre Vorstandsgehälter aufzustocken (siehe Bankenkrise). Das würde so lange gut gehen, bis der Leistungserbringersektor zusammenbricht.
Deshalb Appell an Rösler: Verstand einschalten, sich etwas sagen lassen, nicht vor lauter Stolz beleidigt sein, sondern wie Adenauer ("was geht mich mein dummes Geschwätz von gestern an") den richtigen Kurs einschlagen und die Kopfpauschale fallen lassen.
Ein Hoch auf die ARD und die Lindenstrasse ....
.... kennt Ihr das Zitat welches die FDP in Rage bringt?
In der letzten Folge der Lindenstrasse am vergangenen Sonntag hatte ein Schauspieler gesagt: «Die Politik hilft uns auch nicht. Unsere Super-FDP: Die steckt´s den Hoteliers und den Ärzten hinten und vorne rein. Aber wir vom Handwerk, wir sind die Dummen. Wahrscheinlich, weil wir nicht gespendet haben.»
Wer spendet mit für den Erhalt des FDP Gesundheitsministers?
@ruhrbeobachter
"Jeder wird krankenversichert sein,"
Das ist man heute auch.
"keiner zahlt mehr nur weil er mehr verdient"
Ja das ist sozial gerecht (für die Reichen).
"und der soziale Ausgleich läuft zielgenau über das Steuersystem."
1. Hebeln Sie ihr Argument von oben aus.
2. So lange es einen spitzensteuersatz gibt, so lange die Reichen ihr Geld in der Schweiz und Co. "in Sicherheit" bringen. So lange wird das System genau so wenig funktionieren. Außerdem können Sie dann gleich eine Staatliche Krankenkasse einführen, denn andersrum wird diese Idee sicherlich nicht funktionieren.
"Zum Thema Koalitionsvertrag:"
Ein Koalitionsvertrag ist kein Vertrag, wie Sie ihn kennen. Wenn Sie aber jetzt damit kommen, dass ein Koalitionsvertrag bindend ist, so muss auch jedes Wort, dass ein Politiker vor der Wahl gibt, bindend werden, weil sonst "alles und jeder noch mehr querschießt als schon aktuell".
MFG
ZeitReisender
@Blickwinkel
Hallo Herr B.
Sie zweifeln also an meinen Geistigen Fähigkeiten. Das ist doch schön. Ich frage mich, wo ihre Fähigkeiten liegen, wenn sie hier von Brotpreisen und Krankenkassenbeiträgen sprechen. Wieso haben Sie nicht noch dazu erwähnt, dass um gerecht zu sein, jeder auch einen Festen Betrag an Steuern zahlen sollte. Das passt doch auch in ihren Vergleich. Dann sagen sie mir noch, wo die Gerechte Verteilung ist, bei den Verdiensten? Wieso kann einer, der mitverantwortlich ist für die Krise, oder einen Jobabbau, oder die Insolvenz eines Betriebes, immer noch so viel verdienen? Sagen Sie mir jetzt bitte nichts über Leistungsbezogene Bezahlung. Das glauben Sie bestimmt selber nicht.
"Und im Übrigen: der Gesundheitsminister hat nicht die Aufgabe die Medikamente billiger zu machen!"
Doch! Hat er! Immerhin sind das immense Ausgaben für die Krankenkassen, die er ja verbessern will.
Na dann?!
Gehen sie ruhig Herr Kopfpauschale. Nehmen sie gleich Herrn "Mehr Eigenverantwortung" und Herrn "Einfacheres und gerechteres Steuersystem" gleich mit. Vielleicht bleibt dann Frau Solidarität doch hier. Wäre schön!
Weg mit diesen neoliberalen Dummköpfen.
Was haben uns denn bisher Privatisierungen gebracht? Denn nichts anderes ist die Kopfpauschale im Gesundheitswesen. Sie ebnet den privaten KVs den Weg, den Markt zu übernehmen.
Findet irgend jemand etwas positives an bereits getätigten Privatisierungen?!
Wenn ja ,kann derjenige sich hier melden. Bin ich mal gespannt!
chris2000
volle Zustimmung, hatte ich schon mal vorgeschlagen. Dazu gehört aber auch Frau Merkel als Beitragszahler, da darf es keine Ausnahme geben.
Wenn man dann noch die Medikamentenpreise in den Griff bekommt, haben wir schon viel geschafft.
Super@Marks2208
Wenn die Leistungsträger bei der Müllabfuhr, beim Pflegepersonal und in allen anderen schlecht bezahlten Jobs aus Deutschland vertrieben wurden, weil die Solidargemeinschaft aufgekündigt wurde, dann sind nur noch Leistungsträger Ihrer Definition übrig. Das wird spassig.
Zitat:"Wo bleiben die christlichen u./o. humanistischen Werte"
Ja um Himmelswillen, jetzt wird der allmächtige auch noch bemüht.
Aber,..... vielleicht gar nicht ganz so schlecht, denn es gilt doch dann "HILF DIR SELBST, DENN DANN HILFT DIR GOTT"
Kurzum: Was wollen die ganzen Kritiker denn eigentlich?
Geht es wirklich um die Krankenversicherung, oder geht es in Wirklichkeit nicht eher um den nochmaligen Versuch den Sozialismus in diesem Land einzuführen.
Beim Lesen der Kommentare gegen die Kopfpauschale bekomme ich den Eindruck, dass es sich bei den Verfassern überwiegend um Geringverdienern bzw. ALGII Bezieher handelt. Keine normalos mehr?
Ferner ist bei der Begründung zur Ablehnung auffällig, dass wirklich mit allen Mittel versucht wird seine Position zu verstärken. Dabei wird auch nicht zurückgeschreckt von platten, populistischen und unwahren Behauptungen Gebrauch zu machen.
Des weiteren werden die Beführworter des Einheitsprämienmodells in Ihrer persönlichen Integrität angegriffen und verletzt.
Dieses Verhalten ist aus meiner Sicht zu tiefst antidemokratisch .Fakten: Viele Dinge der täglichen Daseinsvorsorge sind (GOTT-SEI-DANK) Einkommensunabhängig. (Wasser, Müll, Strom, Gas, Heizöl, Treibstoffe, Grundnahrungsmittel (außer Tafel!), Post, Telekomunikation, Medien). also warum kann man nicht wenigstens nach humanistischen bzw. ethischen Regeln sich einbringen? Denn eines sollte auch klar sein, die Solidaritätsbereitschaft der starken Schultern ist hierzu zwingend erforderlich und meine ist kurz davor in gänze zu verschwinden als Einkommensteuerzahler mit Spitzensteuersatz!!! Bsp.: Nachdem die Kitagebühr Einkommensabhängig gestaltet wurde haben wir eine eigene private Betreuung organisiert und, tja der Kita fehlte dann wirklich das Geld der "starken Schultern" ;-)
Ach ja wichtig, bin kein BÄÄÄNKER!
nicht soviel reden, Herr Rösler....
....einfach GEHEN !!!!!
und Tschüs !!!!!!
@ 11:35 — Blickwinkel
Ihr Blickwinkel etwas klein geraten. Übrigens Geldstrafen je nach Einkommen gibt es schon in Form von Tagessätzen.
Interessenslage
Hochachtung Minister Rösler. Innerhalb von Tagen unbeliebter zu werden als Vorgängerin Ulla Schmidt, das hat schon was. Viel Feind, viel Ehr. Vielleicht gelingt es sogar, den Krieg gegen die deutsche Bevölkerung zu gewinnen.
Die Frage ob ich Kopfpauschale oder Bürgerversicherung unterstütze, hängt davon ab, wo ich mehr zahlen muss. 90 Prozent werden bei der Kopfpauschale draufzahlen, die 10 Prozent Reichen werden sich mit der Kopfpauschale besser stehen. Es ist Klientel-Politik, mehr als bei den Hotels.
Es ist auch eine Systemfrage. Solidaritätsprinzip oder quasi die Privatversicherung für jeden. Denn nichts anderes wäre solche Kopfpauschale. Dort gilt auch das Verursacherprinzip. Wo die SPD-Ministerin von einem Vertreter der AOK beraten wurde, hört FDP-Mann Rösler auf einen Vertreter der Privatversicherer.
Dahinter steckt Ideologie. So gesehen, ist es keine "inhaltsleere Meldung", wie Ikarus meint, sondern Rösler setzt konsequent um, was man ihm aufgetragen hat. Er kann beliebig ausgewechselt werden, seine Politik wird von den Mächtigen des Landes betrieben. Das sind dieselben, die schon die Finanzkrise ausgelöst haben. Denn "Finanzinvestoren" sind zum größten Teil Versicherer. Kapitalgedeckt heißt, die Rücklagen müssen möglichst gewinnträchtig angelegt werden. Wenn es so kommt eben in Lehman Zertifikate. Nach der nächsten Finanzkrise werden die Kassenbeiträge noch stärker ansteigen.
Nur die dümmsten Schafe wählen ihre Henker selber. Diese Politik wurde schon vor zwei Legislaturperioden angekündigt. Es fehlt einfach die Freund-Feind Erkennung. Nicht Ulla Schmidt hat die falsche Politik gemacht, sondern für die richtige Politik fehlten die Mehrheiten. Und das weltweit. Barack Obama hat das selbe Problem. Hier wird auf höchster Ebene mit allen Hinterhalten, taktischen Geplänkeln und langfristigen Strategien gekämpft. Wir sollten endlich aufwachen.
@ L.Censeur
@L.Censeur: Mag sein, dass Ihnen mein Blickwinkel zu klein vorkommt, das ist IHRE Meinung ;-)
Geldstrafen nach Einkommen in Form von Tagessätzen gibt es, das ist richtig. Und auch okay.
Hier wurde von Bußgeldern gesprochen. Und das ist ein anderer Sachverhalt! Schlaumeiern sollten Schlaumeier!
@ Marks2208 & @ Fusel
.www.iv-mitgliederservice.at/upload_img_300/3799-print300.jpg
Also wenn ich mir die Karte so ansehe liegen wir bestenfalls (!) im oberen Mittelfeld was Westeuropa angeht
Ich wiederhole mich
Wir brauchen keine 200 Krankenkassen, da sie ohnehin nur das leisten, was Vater Staat sagt. Wir brauchen auch keine Privatversicherungen, die im Zweifel im Alter richtig teuer werden und notwendige Operationen nicht mehr bezahlen wollen. Und wir brauchen keine Beamtenkasse, weil die Beamten bitte in die Solidargemeinschaft einzahlen sollten. Schließlich zahlt die Solidargemeinschaft später ihre Pensionen.
Wir brauchen keinen Herrn Rösler, der seine Freunde und Bekannten im Ministerium unterbringt, nebenbei auch keinen Herrn Brüderle und den Rest der FDP (ich habe die noch noch nie gewählt!).
Wir brauchen eine Bürgerversicherung mit der Option einer weiteren privaten Absicherung für die für manche notwendige Versorgung mit Einzelzimmer im Krankenhaus, etc. Mehr jedoch nicht. Jeder sollte das bezahlen, was er kann, so wie heute eine Prozentuale Beitragsgrenze.
Die Pharmaindustrie sollte eine Preisgrenze erfahren.
Wenn der unsinnige Moloch von etlichen Vorständen nicht mehr finanziert werden muss, wird man schon sehen, wieviel man am Ende spart.
Wer die Bundesrepublik als sozialen Staat abschaffen will, soll dies deutlich sagen. Ich erinnere an das Grundgesetz, und was es dazu sagt.
@Seraphim
Recht haben sie, und ich habe noch nichts davon gehört, daß die, ähem...."Leistungsträger" aus eben den roten Ländern abgewandert sind, weil der Steuersatz dort zu hoch ist.
Aber diese Mär vom abwandernden "Macher" ohne den unsere demokratische Grundordnung zusammenbrechen würde, wird ja in gewissen Kreisen gehegt und gepflegt um Systemzweifler mundtot zu machen....Gott bewahre, daß die Pfründe der Besitzenden angetastet werden.
Soll er doch gehen...
wenn er die Kopfpauschale nicht bekommt. Wir hören einfach mal nicht auf die Experten aus dem Gesundheitswesen...wozu auch, sind ja nur Experten ;-)
Alles Gute
Sehr geehrter Herr Dr. Rösler,
dann alles Gute auf Ihrem weiteren Lebensweg.
Was für eine verquere Diskussion. Begriffe wie z.B. "soziale Marktwirtschaft" und überhaupt das Wort "sozial" werden vor allem von der FDP und ihren Lakaien der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" in Ihrer Bedeutung umgekehrt und dann noch in dreister Weise als im Sinne eines Ludwig Erhards verkauft.
Gerade weil es seinerzeit (in den ersten Jahren der Bundesrepublik) eine soziale Gesellschaft gab, in der JEDER am Aufbau der Gesellschaft im Rahemn seiner finanziellen Leistungsfähigkeit beteiligt wurde, konnte ein gewisser Wohlstand in Deutschland entstehen.
Spitzensteuersatz von 45%, na und? In den Anfängen der Kohl-Regierung lag der noch bei über 50%! (Übrigens wird der Spitzensteuersatz nicht auf das gesamte EInkommen erhoben sondern auf bestimmte Beträge übersteigendes Einkommen) Und Vermögenssteuer gab es auch noch und und und. War aber so unsozial, dass die abgeschafft wurden bzw. gesenkt, denn je mehr die oberen 10 Prozent der Vermögenden haben, desto mehr tröpfelt nach unten (in der Theorie - wahrscheinlich am Sankt Nimmerleinstag).
Hier noch ein schöness Zitat von Berthold Brecht (aus dem Gedicht Alfabet von 1934):
"Reicher Mann und armer Mann
Standen da und sahn sich an.
Und der Arme sagte bleich:
Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich."
hxxp://free.pages.at/brecht-archiv/gedichte/003.html
Alleinherschaft ?
@courti . Wenn die FDP verschwindet , bedeutet das ja keine Alleinherschaft von CDU/CSU . Die ist rein zahlenmässig nicht gegeben und wird es auch nie sein . Insofern verstehe ich Ihren Einwurf nicht . Jede andere Koalition ist jedenfalls besser als Schwarz-Gelb . Wer das noch nicht begriffen hat , tut mir leid. Alles ist besser als eine käufliche Lobbyisten-Partei .Ich setze darauf , dass die Bürger in NRW das auch so sehen ,nach allem was die Gelben sich so geleistet haben .Genug ist genug .
Das würde einen
Das würde einen Verwaltungsaufwand ohne Ende bringen. Und die FDP predigt Bürokratie-Abbau. Will der Staat jedem Bürger ins Portemonnaie schaun und Bedürftigkeitsprüfungen ohne Ende einführen.
Was ist, wenn einer in der eigenen Wohnung wohnt? Muß der die Wohnung mit einer Hypothek belasten? Eigenvorsorge macht so nur für Besserverdienende mit sicherem Job Sinn.
Am Ende müßte die Verkäuferin mit 800 Euro Verdienst vielleicht 400 Euro Krankenkasse zahlen. Für ihre Kinder wäre auch noch die Kopfpauschale fällig. Sie soll ihren Job machen, das kranke Kind und andere Angehörige pflegen, (die nach kürzester Zeit aus der Klinik entlassen werden), und hinterher darf sie Behördengänge ohne Ende erledigen.
Was ist mit Wohngemeinschaften, Bedarfsgemeinschaften? Mehrere Generationen wohnen unter einem Dach.
Will Rösler eine familiäre Haftung für die Beiträge an die Krankenkasse einführen wie bei der Sozialhilfe? Da hat einer z.B ein Leben lang für sein Alter gespart und muß dann mit seinem Ersparten die Krankenkasse für den Enkel zahlen. Wer soll zahlen, wenn Oma oder Opa selbst zum Pflegefall werden??? Und welchen Anreiz hat einer im mittleren Einkommensbereich, überhaupt noch z.B für sein Alter vorzusorgen. Wenn man es bei immer unsicheren Jobs mit Hartz IV oder eben für die Krankenkassenbeiträge aufbrauchen muß.
Und wer soll im Krankheitsfall zahlen, wenn einer gar nicht mehr krankenversichert ist? Bisher war das teilweise bei Obdachlosen der Fall.
Die FDP will gleichzeitig Steuern senken und will hier aber Unsummen aus dem Steuertopf bezahlen...
Scheiden tut nicht immer weh
Wer als Gesundheitsmininster mit den Krankenkassen und Pharmakonzernen ins Bett geht muss sich nicht wundern wenn Frau Bürgerin die Scheidung will.
Bitte rücktreten !
@malganzlangsam
Schade, dass Ihnen der Unterschied zwischen Solidarität, sozial und Sozialismus verborgen geblieben ist. Ebenso gilt das für Ihre abstrusen Vorstellungen von humanistischen/ethischen Regeln- wen wundert’s?
Aber Sie und viele Ihrer Gleichgesinnten müssen so weitermachen, dann haben Sie das, was Sie nicht haben wollen, ganz schnell am Hals. Und wissen Sie auch warum? Weil mittlerweile vielen hier das Wasser bis zum Selbigen steht und keiner in diesem Staat es verdient hat, um Almosen zu bitten, und sich von den selbsternannten Eliten vorführen zu lassen!
Sparen Sie schon einmal für einen großen Zaun und einen privaten Sicherheitsdienst- Sie werden ihn brauchen.
Solange keine Zahlen
Solange keine Zahlen vorliegen ist alles Gerede nur Schnee von gestern.
Und wenn Rössler geht,kommt ein anderer.
Ob der es besser macht oder kann ??
Aber zum Glück hat die
Aber zum Glück hat die Kanzlerin im Kanzlerduell gesagt: ... das es die Kopfpauschale mit Ihr nicht gibt.
Wie auch nicht anders zu erwarten versucht auch hier die FDP wieder die reinste Klientelpolitik.
Wer spart am meisten durch die Kopfpauschale die Gutverdiener und die Arbeitgeber.
Wenn das Wort der Kanzlerin noch etwas Wert ist hat sich der Rösler gerade selber entlassen.
@ kritiker etc
Jup, das ist gerecht.
1. Es macht wirtschaftlichen Sinn wenn jede Aktion die eigenen Kosten traegt, soweit wie moeglich. Zu behaupten dass dies auf Kinder, Bildung, Justiz, Medizin, etc kategorisch nicht zutrifft ist ebenso kurios wie kurzsichtig. Dinge kosten Geld. Geld waechst nicht am Baum.
2. Zum Thema Solidaritaet(/Sozialismus). Es ist wahr dass in unserem Gesellschaftsvertrag den Aermsten, Schwaechesten und denen die sich vor Gericht kein verhoer schaffen koennen geholfen werden sollte. Ergo gibt es Staatliche Bildung, Recht auf Rechtsvertretung, Sozialdienste fuer Waisen und Medizinische Abdeckung. Natuerlich sind private Schulen, private Anwaelte und private Mediziner qualitativ besser als die Staatlichen. Der Privatmarkt hat schon immer bessere Produkte geliefert als oeffentliche Dienste. Wer hier wahrhaft meint dass die Regierung bessere Bankendienste anbieten kann sollte sich mal daran erinnern was passierte als Banken in Frankreich verstaatlicht wurden. Und kann gleich nach Cuba auswandern.
3. Wieso sollte eine Person die sich Medizin etc leisten kann weniger bezahlen als jemand der das mehrfache verdient? Fuer die selben Behandlungen bei dem selben Arzt? Warum sollen Mehrverdienende derart bestraft werden? Warum gibt es Anreize dafuer wenig zu verdienen? Das ist *gerecht*?
Die in Deutschland weit verbreitete Vorstellung dass persoenliche Verantwortung unsozial ist hat *VIELLEICHT* etwas mit dem 'Brain Drain' gen Westen zu tun...?
Ein paar Gedanken
Also erstmal muss ich sagen, dass ich als Ingenieur mit ausreichendem Einkommen gegen die Kopfpauschale bin. Natürlich habe ich als Besserbemittelter auch eine soziale Verantwortung.
Im Grunde sind wir ja alle nur Schmarotzer an der Gesellschaft, die uns an der Arbeit anderer laben. Man muss sich nur mal anschauen, womit die reichsten Deutschen ihr Geld verdienen.
Was wir hier sehen ist reine Klientelpolitik. Das wäre auch OK, wenn nur die Klientel die FDP gewählt hätte. Nur leider haben bei der letzten Wahl sehr viele Leute geglaubt, die FDP würde für Bürgerrechte stehen.
Warum müssen die Politiker
Warum müssen die Politiker immer in irgendwelchen Talkshows ihr Gesülze loswerden. Warum werden neue Gesetze nicht mehr auf Fakten ausgearbeitet und dann im Bundestag diskutiert. Das wäre doch richtige Politikarbeit.
Anscheinend trifft Herr Rösler doch auf Widerstand, wenn er sein Ministeramt und Sich in die Waagschale werfen muss. Na gut, soviel "Gewicht" hat Herr Rösler zum Glück auch noch nicht.
P.S: Irgendwann geht es noch einen Schritt weiter und die Beiträge werden Krankheitsbezogen gestaffelt. Dann müssten doch chronisch Kranke, ältere Mitmenschen und Risikopersonen, unabhängig von ihrem Einkommen, auch mehr bezahlen!!
Wenn das mal nicht "GERECHT" ist. (ironie inside)
und ob @habibi
@habibi , und ob der es besser macht . Da war ja selbst Ulla noch Gold dagegen . Die wollte die Bürgerversicherung und war kein Lobbyist der Pharmaindustrie . Das hätte den Bürger jedenfalls weniger gekostet . Und die Probleme des Gesundheitssystems lassen sich ohnehin nur so lösen . Das ist von den Neoliberalen aber politisch nicht gewollt . Die wollen ihre Previlegien behalten . Ja Besserverdienender müsste man sein ,da nützt einem auch die Kopfpauschale .Herr Normalverdiener zahlt nur zu .
@ malganzlangsam / @Neuromancer : Sie erschrecken mich!
@ malganzlangsam / @Neuromancer
„Jup, das ist gerecht.
Es macht wirtschaftlichen Sinn wenn jede Aktion die eigenen Kosten traegt, soweit wie moeglich. Zu behaupten dass dies auf Kinder, Bildung, Justiz, Medizin, etc kategorisch nicht zutrifft ist ebenso kurios wie kurzsichtig. Dinge kosten Geld. Geld waechst nicht am Baum.“ von: Di, 02.02.2010 - 19:00 — Neuromancer
„Des weiteren werden die Beführworter des Einheitsprämienmodells in Ihrer persönlichen Integrität angegriffen und verletzt.
Dieses Verhalten ist aus meiner Sicht zu tiefst antidemokratisch .Fakten: Viele Dinge der täglichen Daseinsvorsorge sind (GOTT-SEI-DANK) Einkommensunabhängig. (Wasser, Müll, Strom, Gas, Heizöl, Treibstoffe, Grundnahrungsmittel (außer Tafel!), Post, Telekomunikation, Medien).“ von: Di, 02.02.2010 - 14:03 — malganzlangsam
Ja, aber diese Verbrauchsgüter kann man kontrollieren. Eine Blinddarmentzündung, einen Keiserschnitt nicht!
Ihr Text zeugt einfach entweder nur von Unreife oder Bösartigkeit oder Sie wissen überhaupt nicht, was Sie da schreiben!!!
Ich habe einen Bericht über eine Familie gesehen, in der von 4 Kindern 3 an Mukoviszidose erkrankt sind. Sie haben doch keine Ahnung, wie viel die Behandlung kostet. Zuzahlen mussten diese Menschen trotzdem noch. Was wollen Sie solchen Menschen sagen?
Psychologen haben noch einen anderen Ausdruck für Menschen, die anderen locker beim Leiden zusehen können.
derzeitige ZUzahlungen gehen auf Ulla Schmidt
@Mi, 03.02.2010 - 05:32 — ehcuag
Das ist doch polemische Dünnbrühe, was Sie da anmerken.
Selbst wenn man kein Freund der FDP ist, so ist Herr Rössler kein Parteigänger der Pharmaindustrie und zentraler Bestandteil der Kopfpauschale ist der staatliche Ausgleich für die Allermeisten über den Steuertopf, den die Besserverdienenden füllen.
Machen Sie es doch nicht künstlich asozial! Die Problematik ist, selbst wenn man sich intensiv damit beruflich befasst hat, schwer genug.
Die derzeitigen Zuzahlungen sind direkte Folge von Ihrer hochgelobten Ulla S., die dieses Land erstaunlich lange ertragen hat. Was auch nicht gerade Stigma von kritischem Bewusstsein ist!
In der Weise wie hier tlws. über Phillip Rösler gesprochen wird, haben etliche Ulla Schmidt (mit der von Ihr initiierten Überbürokratisierung: d.h. für einen Arzt 3/4 Schreibtischarbeit, 1/4 Patientenkontakt) verdient. Das soll´s doch wohl nicht sein?
@ Tada
>Ja, aber diese Verbrauchsgüter kann man kontrollieren.
>Eine Blinddarmentzündung, einen Keiserschnitt [sic]
>nicht!
Das hat nicht viel mit kontrolle zu tun. Aussderdem sagte ich das denen, die sich Medizinische Versorgung nicht leisten koennen da unter die Arme gegriffen werden sollte. Es geht um die Leute die sich diese Prozeduren leisten koennen aber verlangen, dass der Staat (aka Steuerzahler) dafuer aufkommt. Warum soll ein Kaiserschnitt mehr oder weniger kosten je nachdem wieviel man verdient? Was ist daran gerecht?
>Ihr Text zeugt einfach entweder nur von Unreife oder
>Bösartigkeit
Eine ad hominem attacke. Bedauerlich in einer faktischen Diskussion.
> oder Sie wissen überhaupt nicht, was Sie da
>schreiben!!!
Noch mehr ad hominem.
>Ich habe einen Bericht über eine Familie gesehen, in
>der von 4 Kindern 3 an Mukoviszidose erkrankt sind. Sie
>haben doch keine Ahnung, wie viel die Behandlung
>kostet.
Meinen Medizinischen Wissenstand erlesen Sie genau woher?
> Zuzahlen mussten diese Menschen trotzdem noch.
Recht so. Oder waere es besser wenn Aerzte umsonst arbeiten? Das waere nett. Obwohl es dann wahrscheinlich herzlich geringe Anreize gaebe Arzt zu werden...
>Was wollen Sie solchen Menschen sagen?
Willkommen in einer Realitaet in der der Staat (d.h. der Rest der Welt) nicht fuer alles aufkommt.
>Psychologen haben noch einen anderen Ausdruck für
>Menschen, die anderen locker beim Leiden zusehen
>können.
Oho. Interessantes Argument (und wieder ad hominem). "Jeder, der nicht wie ich die Ressourcen anderer Menschen umleiten moechte, tut dies weil er masochist ist". Um-hm. Yup. Macht Sinn. Und jeder der nicht an meinen Gott/Ideologie/Meinung/Partei glaubt ist dumm/freiwild/bosartig...
@ patt - Ulla Schmidt oder Philipp Rösler
Hallo Dr. Patt,
Sie sagen: "Selbst wenn man kein Freund der FDP ist, so ist Herr Rössler kein Parteigänger der Pharmaindustrie und zentraler Bestandteil der Kopfpauschale ist der staatliche Ausgleich für die Allermeisten über den Steuertopf, den die Besserverdienenden füllen."
Wie kommen Sie bitteschön auf die Idee, dass die Besserverdienenden (bin selbst einer) die Steuern für den Lastenausgleich in Sachen Kopfpauschale aufbringen? Zunächst einmal muss jeder Geringverdiener/Student/Arbeitsloser etc. "sich nackt ausziehen". Erst wenn es wirklich nicht mehr zum Leben reicht bekommt er/sie staatliche Hilfe aus Steuermitteln. Viel mehr Leute werden dadurch noch ärmer, als die Zahl derer ausmacht, denen Kostenerhöhungen nichts ausmachen, weil sie eh der Staat übernimmt. Es geht nicht um die Frage, ob Ihnen Rösler oder Schmidt lieber ist - natürlich bevorzugen Sie als Arzt Herrn Rösler. Es geht auch nicht (und das haben Sie auch nicht angesprochen), darum, dass die Ärzte in den letzten Jahren bei den Gesundheitsreformen die Dummen waren - das stinkt mir auch. Aber glauben Sie denn angesichts der Nachrichten der letzten Wochen wirklich, dass Herr Rösler den Ärzten zu Hilfe eilen wird? Den Teufel wird er tun, mit dem ist er nämlich schon im Bunde und im Gespräch, er heißt: Pharmaindustrie. Denen wird er es recht machen, wie alle zuvor, sie werden ihm die Milliardengewinne schon irgendwie heimzahlen ;-)
Ich möchte vorbeugend einer Fehleinschätzung noch einmal betonen: Ich bin ein vermögender Mitbürger, lange schon privat versichert, und sicher kein Neider von wem auch immer. Aber mein Unrechtsbewusstsein kann ich nicht ignorieren.
@HEK: Entbürokratisierung
Hallo HEK, über U.S. müssen wir nicht weiter reden, - ich hasse Autokraten. Bezgl. Rössler habe ich insofern Hoffnung als er das Zauberwort "Entbürokratisierung" für mich glaubwürdig benutzt hat. 1/3 und mehr der Krankenkassenbeiträge verschwindet in endlosen Qualitätssicherungs- u. Verwaltungsspielen.
Bezügl. der Kopfpauschale: ich bin kein Verfechter dieses Ansatzes, ich kann auch nicht abschätzen, wie das konkret aussehen soll.
Sie können sicher sein, dass mir das jetzige Gesundheitssystem schon genug Ungerechtigkeiten transportiert, mir liegt nichts an einer diskrim.Distinguiertheit. Vermutl. haben Sie Recht, dass der Staatsausgleich wieder eine Offenlegung der Vermögensverhältnisse voraussetzt. Und es ist auch paradox genug, dass die, die den Staat möglichst frugal wünschen, so einen Vorschlag des Staatsausgleiches vorbringen.
Ich habe bezgl. Herrn Rössler die Hoffnung, dass er die unter Schmidt vorgenommene stille Rationierung (Budgetierung u.a.) in eine kritische Diskussion darüber umsetzt, ob wir unsere Resourcen einem utopischen "Besten für Alle" opfern dürfen, oder ob nicht "gute Medizin für Alle" verantwortlicher ist.( Es reicht mir bspw. wenn mein Herzinfarkt nach dem Stand von 2000 behandelt wird, der ist aprobiert und preisgünstiger) Bisher leidet unser Gesundheitssystem vor allem unter dieser politischen Lüge, das Unerfüllbare zu versprechen und seine Nicht-ERfüllbarkeit den Leistungsträgern zuzuschreiben.
Desweiteren verstehe ich nicht, weshalb man sich derart auf Herrn Rössler einschießt. Herr Westerwelle ist in meinen Augen das zentralere Problem.
mfG patt
Verständnisfrage
Ist jemand hier in der Lage mir zu erklären wie das bei der Kopfpauschale mit dem steuerlichen Ausgleich funktionieren soll?
Für alle diejenigen, die keine oder wenig Steuer zahlen.
@Neuromancer
„Aussderdem sagte ich das denen, die sich Medizinische Versorgung nicht leisten koennen da unter die Arme gegriffen werden sollte. Es geht um die Leute die sich diese Prozeduren leisten koennen aber verlangen, dass der Staat (aka Steuerzahler) dafuer aufkommt.“ von: Mi, 03.02.2010 - 18:49 — Neuromancer
Das tun die Besserverdienenden doch schon, in dem sie einkommensabhängige Beiträge an die Krankenkassen zahlen.
„Meinen Medizinischen Wissenstand erlesen Sie genau woher?“ von: Mi, 03.02.2010 - 18:49 — Neuromancer
Wir reden hier über Kosten der medizinischen Grundversorgung für alle, nicht über Ihren medizinischen Wissenstand. Das hätten Sie erkennen müssen (auch wenn Sie es jetzt als „ad hominem attacke“ empfinden sollten.)
@ Tada
>Das tun die Besserverdienenden doch schon, in dem sie
>einkommensabhängige Beiträge an die Krankenkassen zahlen.
(1) die Besserverdienenden zahlen schon fuer diejenigen, die sich medizinische Grundversorgung nicht leisten koennen. Kein Problem. Aber (2) sobald man sich die Grundversorgung leisten kann, warum noch nach Gehalt diskriminieren?
>Wir reden hier über Kosten der medizinischen
>Grundversorgung für alle
OK
>nicht über Ihren medizinischen Wissenstand. Das hätten
>Sie erkennen müssen
Es geht um die (Kosten der) medizinischen Grundversorgung. Wie gerade eben angegeben. Meine (rhetoische) Frage war eine Antwort auf die (ebenso rhetorische, nehme ich an) folgende Behauptung:
>Sie haben doch keine Ahnung, wie viel die Behandlung
>kostet.
Mi, 03.02.2010 - 17:16 — Tada
Mit anderen Worten, EGAL wieviel die Behandlung kostet, solange sich die Privatperson die Behandlung leisten kann, warum die Gehaltsdiskriminierung?
>(auch wenn Sie es jetzt als „ad hominem attacke“
>empfinden sollten.)
Keine Sorge. Wenn dem so waere, haette ich es da so angegeben.
Rösler - nocheinmal @ patt
Hallo Dr. Patt ;-)
Ich denke, wir sind uns über die Defizite im derzeitigen Gesundheitssystem weitgehend, wenn nicht gar völlig einig. Und insbesondere teile ich Ihren Ansatz, die erprobte und preiswerte Behandlung/Medizin der überteuerten und kaum besseren neuen vorzuziehen.
Aber was Philipp Rösler angeht, kann ich Ihnen nicht folgen. Klar, die Budgetierung ist ein Krampf. Weil es nicht sein kann, dass man am 30.6. nicht mehr krank werden darf. Und ich finde es auch höchst ungerecht (dazu stehe ich), dass ich als Privatpatient letzte Woche einen Orthopädentermin für heute vereinbaren konnte, während meine kassenversicherte Frau auf einen solchen Termin mindestens drei Monate warten muss. Ich kann die Ärzte verstehen, aber das ist nicht die Lösung.
Herr Rösler nun, der als Bundeswehr-Stabsarzt und approbierter Kardiologe nicht wirklich als erfahrener Arzt gezählt werden kann, will für Versicherte die Finanzierung der Krankenversicherung unsozialer machen und die Lasten von oben nach unten verteilen (Kopfpauschale). Damit wird er aber der Mehrheit der Patienten schaden, und dem Image der Ärzte. Das können Sie doch nicht begrüßen?
Überfällig ist ein neuer soziodemografischer Ansatz, wie ein Solidarprinzip angesichts steigender Lebenserwartung und sinkender Einkommen funktionieren kann. Und das geht nur (da finden wir uns wieder) über die Deckelung von Kosten in dem Bereich, wo es die zweit- oder drittbeste Lösung auch tut, weil sie kaum schlechter ist. Wir reden also über die Pharmazie und z.T. über die Gerätemedizin. Ich traue Rösler da keine Erfolge zu.
hätte ich die vollständige Antwort @HEK
Hätte ich die vollständige Antwort HEK, seien Sie sicher, es würde mir niemand zuhören.
Verzeihen Sie, dass ich Ihnen nicht mehr ausführlicher darauf antworte, ich käme z.Zt. nicht über Stammtisch Niveau hinaus und das möchte ich Ihnen und mir ersparen.
Ich habe daher das, was ich gerade schon geschrieben hatte, wieder gelöscht.
mit gutem Gruß
Kopfpauschale- Lohnnebenkosten: sozialer Friede
@HEK
Doch noch einmal zur Klarstellung: ich bin nicht für die Kopfpauschale. Diese dient nur der Abkopplung der Kosten des Gesundheitssystems von den Lohnkosten, also von der Arbeitsleistung. Dabei wird die Last, wie hier oft richtig bemerkt wird, letztlich privatisiert. Dies untergräbt den Gedanken einer Solidarversicherung, indem es diese zahnschwach macht.
Die Kopfpauschale ist damit nicht eine Frage des Gesundheitssystems, sondern vorrangig eine der Wirtschaft. In den Augen ihrer Vertreter sind die sozialen Verwerfungen der Kopfpauschale für das Gesundheitssystem vermutlich nur Kollateralschäden. Für mich nicht!
Hiermit wird der soziale Friede in erheblichem Maße gefährdet.
Dass das Modell der Kopfpauschale noch nicht einmal für ihre Verfechter wirklich schlüssig ist, zeigt sich auch daran, dass es dieselben sind, die den Staat als Ausgleichenden hier stark machen wollen, wobei sie sonst immer einen schwachen Staat verlangen.
@Neuromancer (Do, 04.02.2010 - 20:59)
Ich verstehe sehr wohl, was Sie mit Ihrem Standpunkt meinen:
Wenn jemand hart gearbeitet hat und sich z.B. ein Häuschen gekauft hat und dann erkrankt (oder eins seiner Kinder, oder 3 von 4), dann soll er das Häuschen gefälligst verkaufen bevor ihm die Versicherung eine Behandlung jeglicher Art bezahlt.
Wenn jemand aber sein Geld im Stundenhotel verprasselt hat, dann hat er nichts mehr, und dann kann ihm die Allgemeinheit die Syphilisbehandlung bezahlen.
So viel zu „gerecht“.
Nein, danke!
"Dann will mich keiner mehr als Gesundheitsminister haben"
Da haben Sie wohl etwas völlig missverstanden, Herr Rösler...
Nicht nur will Sie niemand als Gesundheitsminister haben, sondern es wollte Sie, außer ein paar Leuten aus Ihrem eigenen politischen Klüngel, überhaupt niemand jemals als Minister haben, egal ob nun für die Gesundheit oder gegen sie.
Von daher: Gehen Sie einfach so schnell wie möglich, machen Sie's so gut, wie Sie können und kosten Sie uns bitte möglichst wenig Geld. Vielen Dank, gute Reise!
Hannover
Herr Rösler,
ich bin Niedersachse wie Sie. Ich weiss noch genau, wie Sie in so vielen Interviews vor und nach der NDS-Wahl '08 und vor der Bundestagswahl '09 jeden Umzug nach Berlin ausgeschlossen haben. Sie sagten, Sie hätten 2 Kinder und ein Haus in Hannover, sie würden Ihren politischen Abend in NDS verbringen. Und..........schwupps....
Plötzlich sind Sie in Berlin............
Wie kommt das?
Also, wenn Sie die Kopfpauschale wollen, wollen Sie eine 2-Klassen-Medizin, wenn Sie an diese Bedingung ihren Hut binden, dann hoffe ich ja, dass die Pauschale NICHT eingeführt wird....und Sie bleiben in Berlin. Fähig sind Sie ohne Frage, aber....bitte lassen Sie sich nicht kaufen!
Schon geschehen!
Bezüglich der Kopfpauschale las ich eben die Bitte an Herrn Rösler das er sich nicht kaufen lassen soll.Die kommt schon etwas spät,denn ist er das nicht schon?
Solidarsystem oder Abschied vom Solidarsystem
Es würde dem dümsten Menschen nicht einfallen, die Gesamtsumme des Bundeshaushaltes auf alle Bürger gleichmäßig umzulegen. Über 80% der Bürger könnten dann weder Miete zahlen noch etwas zum Leben käufich erwerben. Mit Sicherheit ist der Gang zum Arzt und damit weiter verbundene Kosten nicht vom Einkommen abängig. Damit aber jeder die Möglichkeit hat, in einer Krankenversicherung zu sein, hat man ein Solidarsystem geschaffen. Die Großverdiener sind sowiso privat versichert und genießen daher auch besondere Privilegien bei den meisten Ärzten. Ich verstehe daher Ihren Komentar nicht. Was Herr Rösler durchsetzen will ist schlicht und ergreifend die Verarmung von großen Teilen der Bevölkerung.
Mit seiner Bemerkung
man könne ja die Kasse wechseln, wenn sie einem zu teuer ist, hat Hr. Rösler sich doch schon disqualifiziert.
Nur eine Lösung
Für den ganzen Murks in der bisherigen Gesundheitspolitik ,gibt es nur eine Lösung-denke ich:
Alle, aber wirklich alle, zahlen ins gleiche Gesundheitssystem einen Beitrag X ein, von ihren Einkommen- aber bitte, von allen Einkommensarten!
Davon werden alle notwendigen Kosten bezahlt.Auch- und vor allem- der Zahnersatz, denn dieser ist jetzt schon für viele der Zuzahlenden nicht mehr verkraftbar.
Der Staat gibt dann noch einen Zuschuss für die solidarische kostenlosen Mitversicherung ( Kinder, Asylanten und andere) dazu--wie bisher auch schon -als Solidarausgleich.
Privatversicherungen werden dann nur für EXTRA-Luxus wie
Einzelzimmer,Chefarztbehandlung, eigene Krankenschwester-oder bei den Zähnen Goldverblendung und mehr, aufkommen bzw. zuständig sein und damit extra-Beiträge verlangen dürfen..Für den Chirurgen z.B., bringt dann die
Blinddarm-OP für den Millionär das gleiche Honorar ein, wie für dem seine Putzfrau, mit dem gleichen Befund.
Das wird aber mir der FDP nicht zu machen sein. Haben es die ROT/ Grünen nicht mal geschafft--oder
nicht gewollt?
Das wäre die einfachste und gerechteste Lösung,auch wenn dann der Beitragssatz für alle etwas höher ausfallen würde, als jetzt.
Wunschdenken
Ihr Vorschlag ist durchaus der Richtige. Leider werden bestimmte Leute diese Lösung zu verhindern wissen. Die Bürgerversicherung wurde auch unter Rot/Grün nur halbherzig in Angriff genommen. Die FDP läßt leider keine Einsicht erkennen und wird die asoziale Kopfpauschale mit allen erdenklichen Mitteln, gegen jegliche Vernunft, durchsetzen. FDP! FÜR DIE PRIVILIGIERTEN !!! Leider gegen das Volk !!!
@KBecker
Ach was!
Feudal-Deutsche Partei heißt das.