Ein E-Auto des chinesischen Herstellers BYD auf der IAA Mobility

Ihre Meinung zu Warum ein deutscher Händler auf den chinesischen Autobauer BYD setzt

Der chinesische Autobauer BYD expandiert nach Deutschland, dafür kooperiert er mit Autohändlern vor Ort. Derzeit sind die Verkaufszahlen eher mau, mittelfristig könnte sich das aber ändern. Von David Zajonz.

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170 Kommentare

Kommentare

NieWiederAfd

BYD statt VW, Nike statt Adidas... Jetzt werden einige wieder die Patriotismuskeule auspacken.

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wenigfahrer

Denke ich eher nicht, gehe jetzt mal von mir aus, hab nie ein Deutsches Fahrzeug gehabt, immer preiswertes aus dem Nachbarland, und Adidas ist auch eine Marke die ich noch nie hatte, gibt ja außer den Beiden noch einige Marken mehr, und ja ich bin in Deutschland geboren und hänge an der Heimat, was ja nicht unbedingt beliebt ist heute.

Nettie

"Jetzt werden einige wieder die Patriotismuskeule auspacken"

Es geht 'tatsächlich' ganz sicher nicht um Patriotismus. Aber um 'Antriebe' (hier wahrlich im doppelten Sinne des Wortes).

Kristallin

Ja aber was ist denn mit der Freiheit? Wollen Patriot/Innen denn nicht dass die Dt Käufer/Innen frei entscheiden dürfen ob sie sich einen BYD oder Volkswagen kaufen? 

Das wäre ja irgendwie gegen den propagierten Freiheitsaspekt......... 

Olivia59

Was hier wieder für Pappkameraden ausgepackt werden ist unglaublich. Nicht einmal Höcke wäre dämlich genug eine Konsumpflicht für deutsche Waren zu fordern. Aber Sie und ihr Vorredner offenbar schon.

Giselbert

"Patriotismuskeule"

Damit hat doch Habeck selbst ausgepackt (Nationalmannschaft Adidas->Nike) und später ist er auf einem Foto zu sehen, wo er selbst Nike an hat. Dumm gelaufen ...

Left420

"Damit hat doch Habeck selbst ausgepackt (Nationalmannschaft Adidas->Nike) und später ist er auf einem Foto zu sehen, wo er selbst Nike an hat. Dumm gelaufen ..." - Bitte was? Was wollen Sie nun damit sagen? Das Herr Habeck mit der Umstellung des Ausrüsters der Nationalmannschaft nun auch dementsprechend kleidet?

Ich verstehe Ihren Kommentar einfach nicht.

Vector-cal.45

Habeck selbst hatte das Umsteigen von Adidas auf Nike als Sponsor kritisiert und das mit Patriotismus begründet.  (obwohl er doch selbst laut eigenem bekunden mit Deutschland nichts anfangen kann?)

In meinen Augen lediglich Anbiederei. 

R A D I O

Der Unternehmenssitz in Herzogenaurach, das Image, der Finanzvorstand, viele Mitarbeiter und viele treue Fans, die provinzielle Ansichten haben, wahrscheinlich auch, in Millionen. 

R A D I O

Ganz einfach: der DFB hat seit vielen Jahrzehnten ununterbrochen Ausrüsterverträge mit der deutschen Marke Adidas gehabt. Vor wenigen Tagen beschloss der Fußballverband den Ausrüster - ich glaube, ab 2026 oder 2027 zu wechseln, damit den Finanzier und Werbepartner gegen eine Summe von jährlich zig Millionen Euro zu wechseln, Nike, aus den USA, wird es. Herr Habeck hat diesen Wechsel kritisiert, Politiker der CDU aber auch. Obwohl das Angebot von Nike viel besser war als das von Adidas, und der DFB sich nun mit dem lukrativeren Angebot von Nike besser um die Verbandsarbeit kümmern kann. Herr Habeck könnte ja als Grüner anregen, wer in der gleichen Partei, wie er ist, sollte nur deutsche Schuhe und Trikots tragen. Übrigens, die ins Museum gewanderten Turnschuhe von Joschka Fischer waren von Nike, das Logo sehr gut zu sehen.  

Miauzi

Man sollte mal hinterfragen wie es überhaupt zu diesen Ausrüster-Verträgen zw. Addias und dem DFB kam ... mein Tip - es gibt da einen Film über die Dassler-Brüder ("Addias" und "Puma") ... und ihren Konkurrenz-Kampf - der auch mit Bestechung und Korruption geführt wurde ... alleine wenn ich an das "Wunder von Bern" denke - der "Ausrüster" hat sogar den Bundestrainer Herberger das Gehalt bezahlt - damit der die Schuhe für die gesamte Mannschaft nimmt.

R A D I O

Schauen Sie mal bei Bayern München nach, wer da den Verein und die unverschämt hohen Gagen der Spieler finanziert. Bestimmt freie Marktwirtschaft, vielleicht aber auch nicht. 

Alter Brummbär

Ob Nike oder Adidas ist doch vollkommen egal, beide sind Made im Ausland.

NieWiederAfd

Das Bonmot von der "patriotischen Standortwahl" hat mich bei Habeck auch irritiert; war aber harmlos im Vergleich zu den merschen und söderschen Keulen.

Die Quelle, wo Sie Habeck mit Nike-Schuhen sehen, interessiert mich. Oder gibt's keine? 

R A D I O

Ich habe auf die Schnelle das hier gefunden. Aus einem Artikel der TAZ vom 23.03,204:

"Und wo wir schon bei Populismus sind: taz-Recherchen zeigen exklusiv, dass es auch der deutsche Wirtschaftsminister bei der Wahl seiner Sportklamotten nicht so genau nimmt. Ein Foto aus dem März 2023 zeigt ihn beim Joggen am Schloss Meseberg, dem Gästehaus der Bundesregierung. Und was trägt der Minister da? Eine rote Sporthose von Nike. Dazu Sportschuhe von Asics, einer japanischen Marke."

Über dem Artikel sieht man ein entsprechendes Foto von Habeck beim Sport.

 

asimo

Bei Nike oder Adidas ist das anders als z.B. bei Kartoffeln oder Autos. Die Bekleidungsindustrie produziert zum aller-allergrößten Teil ohnehin in Asien. Die Konzernhülle in Deutschland oder USA ist da fast nebensache. In Deutschland arbeiten zwar in Summe mehr Leute bei Adidas als bei Nike, aber diese Firmen nehmen sich letztlich wenig. Der DFL könnte ja mal bei Trigema anfragen, das wäre Lokalpatriotismus.

Ich finde, dass man bei Kaufentscheidungen immer das ganze Bild betrachten sollte. Und der platte Trumpsche Protektionismus ist genauso falsch wie ungezügelter globaler Warenfreiverkehr. Das Optimum liegt irgendwo in der Mitte. Und 100% richtig handelt niemand, man sollte sich aber immer bemühen.

Alter Brummbär

Er könnte auch Leinenhosen tragen.

Wen interessiert das?

Parsec

Da ist auch nichts Falsches dran.

w120

Hatte Trump nicht so etwas geäußert, also amerikanisch zu kaufen.

Haben verschiedene Bundesstaaten dort nicht den Verkauf von Agrarflächen an Ausländer veboten?

NieWiederAfd

Trump hat seine "America First"- und "MAGA"-Cappies nachweislich in China machen lassen. Als "Patriot" ist er lediglich im Wettrennen der Maulhelden vorn dabei.

asimo

Es geht um Lokalität und Nachhaltigkeit (ökologisch UND ökonomisch). Ich kaufe zwar kein Auto, aber generell kaufe ich primär lokal. Um Transporte zu minimieren und um die Wirtschaftskraft hier zu halten. Gerade chinesische Produktevsind häufig zweifelhaft - von Zwangsarbeit über Schadstoffe hin zum staatlich organisierten Verdrängungswettbewerb (z.B. Solarindustrie).

Wir in Europa sollten aufpassen uns von China nicht abzocken zu lassen. Dabei bin ich nicht gegen Handel und Austausch mit China, aber mit Augenmaß. 

 

NieWiederAfd

Dem widerspreche ich nicht. 
Aber bei Nike statt Adidas und BYD statt VW fehlenden Patriotismus zu bejammern, ansonsten aber gegen jegliche Marktsteuerung  zu sein, ist gelinde gesagt inkonsequent, anders formuliert: heuchlerisch. 

Alter Brummbär

Kann jeder den Plunder kaufen, den er will.

Nettie

"Warum ein deutscher Händler auf den chinesischen Autobauer BYD setzt"

Weil er sich davon mehr 'Profit' verspricht. Bleibt nur noch die Frage, ob außer ihm auch für andere. Jedenfalls 'kurzfristig'.

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R A D I O

Der Aufbau von Märkten kostet zunächst mehr Geld als man damit verdienen kann. Die Händler werden bemüht sein, sich für die Zukunft zu wappnen. Wer zuerst kommt, bekommt vom Hersteller sicher die besseren Finanzierungshilfen für Investitionen und die Schulungen für Mitarbeiter, macht den Platzhirsch.

Nettie

Ist irgend jemandem in der globalen Wirtschaft wirklich damit gedient, wenn einige Marktteilnehmer den 'Platzhirsch' machen können (oder müssen)?

R A D I O

Die ersten Investoren würden Ihre Frage mit Ja beantworten.

Karl Klammer

Ist doch ganz einfach:  VW will nur noch Online verkaufen und den Händlern geht die Provision dann flöten

Warum soll dan der Händler noch nach vorgaben von VW einen Austellungsraum bereit halten.

Da stellt er sich doch lieber einen BYD rein :-)

Alter Brummbär

Mal sehen ob er mehr Profit rausschlägt, wenn die ersten Defekte auftauchen.

Peter Kock

Es wird sich nichts ändern beim Endverwender und er wird weiterhin den niedrigsten Preis suchen ! Das hat sich in meinen 50 Arbeitsjahren nicht verändert ..... und verstehen kann ich das auch !

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Parsec

Allerdings: e-Pkws sind Produkte, dessen Anschaffung der "Endanwender" sich genau überlegt. Bei der aktuellen Lade-Infrastruktur muss man schon eine gehörige Portion Planungsvermögen mitbringen, um das e-Auto auch effizient nutzen zu können.

Wenn ich dann höre, dass auf einer Geschäftsreise eine ein oder zwei Zwangspausen eingelegt werden müssen, um nachzuladen, ist das nicht überzeugend, egal ob VW oder BYD.

Und ob chinesische Hersteller der deutschen Qualität Paroli bieten können, muss sich erst noch zeigen.

Wer sich auf privater Ebene einen e-Pkw leisten kann, dürfte vielleicht eine Mehrausgabe für ein Produkt eines deutschen Markenherstellers gegenüber einer chinesischen Marke nicht scheuen. 

BitteHirnEinschalten

Ein verantwortungsvoller Arbeitgeber schreibt seinen Mitarbeitern egal ob Verbrenner oder E-Auto vor nach 2-3 Stunden eine Pause einzulegen. Damit ist das Nachladen überhaupt kein Thema. Evtl. muss man etwas mehr in die Routenplanung investieren um auch wirklich die Schnellladefunktion ausreizen zu können. Aber diese Problem ist mit aktuellen Fahrzeugen keines mehr.

Oppenheim

Noch ein Mitbewerber um E-Autos ist vielleicht als Marktbelebung zu werten. Ob es sich wirklich um einen Mehrwert und Nutzen für den deutschen Kunden handelt, bleibt offen.

Wenn ein deutscher Händler den Konzern in seine Produktpalette aufnimmt, kann das eine Nische sein und diese sich dann zu einer neuen Verkaufsschiene entwickeln.

Ich sehe aber Billigkeit und Wertigkeit nicht immer zuerst als Vorteil. Weiß ich als Kunde, ob die Ersatzteile lieferbar, kompatibel und haltbar sind? Der niedrige Verkaufspreis kann als Einstiegsphase beurteilt werden. Später wird man dann sehen, wohin die Preisentwicklung zeigt.

Wenn ein staatlich geförderter chinesischer Konzern mit Billiglöhnen und gedeckelten Herstellungskosten antritt, dann haben europäische Konzerne mit ihren Auflagen und Verpflichtungen im Lohgefüge und Produktionskosten eher Nachteile- sie sind im freien Wettbewerb, ohne staatliche kräftige Unterstützung.

Das sollte uns aufmerken lassen.

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silverbeard

Chinesische könnten japanische Autos in Deutschland ersetzen, wenn die bei Ihrer Strategie bleiben und keine brauchbaren oder bezahlbaren E-Autos anbieten.

Theodor Storm

Um Vorurteile auszuräumen kann die Historie helfen: Bis Anfang 60-er Jahre hatten die Japaner keine Autoindustrie. Dann kamen sie mit Fotoapparaten nach Europa und haben alles fotografiert, was nicht schnell genug auf den Bäumen war, vor allem Autos. Erst wurden sie dann Weltmarktführer mit Fotoapparaten und später mit Autos.

Als die ersten Japanerautos nach D kamen hat der ADAC + D-Presse mangelnde Qualität unterstellt, lange Lieferzeiten, keine Ersatzteile etc., genauso, wie Sie es hier schreiben. Dann sah der deutsche Autokäufer, dass in der ADAC-Pannenstatistik die japan. Autos immer am besten abschnitten. Von da an wurden die Japanerautos von deutschen Autobauern ernst genommen und genauer unter die Lupe genommen.

Ergebnis: man stellte fest, dass die Japaner ein Qualitätssicherungssystem benutzten, mit denen sie beste Ergebnisse erzielten. Erst haben die deutschen Autobauer das QS-System übernommen und weiterentwickelt, später große Teile der deutschen Wirtschaft. 

Alter Brummbär

Kann man mit Zöllen aushebeln.

wenigfahrer

Die Autos sind ziemlich große Klötze wenn ich mich richtig erinnere, und billig sind sie auch nicht unbedingt, in einem TV Test quassel und Klingel oder piepen die auch recht nervig sagte der Tester.

" Dass die Zahlen des chinesischen Elektroautoherstellers aktuell so schlecht sind, hängt auch damit zusammen, dass die Bundesregierung die Kaufprämie für E-Autos im Dezember überraschend gestrichen hat. "

Das war richtig weil die Klientel die sich solche Autos leisten konnte nicht auch noch Steuergelder dazu brauchen, meist waren es auch Zweitwagen oder Firmen die welche gekauft haben.

Was wir brauchen sind kleinere mit großer Reichweite und Familientaugliche, so im Format Golf oder ähnliche bis 4,30 Meter wo man auch noch auf das Dach kommt ohne Leiter ;-).

Die ganzen neuen sind einfach nur noch groß und schwer, ob sich China Autos im Kauf lohnen hab ich Zweifel, vielleicht für die neue Generation die so Technik braucht, Gas Bremse und Kupplung und ein Schaltknüppel reichen mir. 

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Opa Klaus

Nun, das ist so nicht richtig. Der BYD Seagull - etwa VWId 1 kostet hier in Thailand umgerechnet €8.900. Durch Zölle und Transportkosten wird er in Deutschland dennoch wohl unter €20.000 zu haben sein. 

wenigfahrer

Das Teil kenne ich jetzt nicht, muss ich erst mal nachlesen und ansehen, aber schon der Unterschied zwischen 8,900 und 20 000 sagt doch alles, Autos die von Bayern bis an die See fahren wären schon ein Fortschritt, das sehe ich aber nicht kommen bei dem Preis.

Der VW ist recht klein und bei 320 Kilometer nicht gerade Familienurlaubstüchtig ;-), und der Seagull ist auch nur ein kleiner Stadthopser ;-).

Opa Klaus

Jo isser. Aber dafür sehr preiswert. BYD bietet ja auch Fahrzeuge im höherpreisigen Segment an. Wir haben hier in der Nähe eine BYD Vertriebsniederlassung. Hab mich da mal umgesehen. Sehr interessant. 

Alter Brummbär

Und ohne Strom läuft der auch nicht

Bauer Tom

"kostet hier in Thailand umgerechnet €8.900. Durch Zölle und Transportkosten wird er in Deutschland dennoch wohl unter €20.000 zu haben sein."

 

Wenn das Trump erheben wuerde  waeren das "Strafzoelle" und ein "Wirtschaftskrieg"

BitteHirnEinschalten

Leider falsch! Der Seagull heißt in Deutschland Dolphin und kostet laut Webseite über 30.000. also auch Chinesen kochen nur mit Wasser.

Opa Klaus

Falsch. Der Dolphin heisst auch in Deutschland Dolphin. Wird in China zu umgerechnet €12.900 angeboten und kostet in DE €34.000. Hat mit dem Seagull so gar nix zu tun. 

Alter Brummbär

Wie ist das Ausstattungsbereinigt?

Opa Klaus

Wie meinen Sie das? Stehe grad aufm Schlauch :-) 

silverbeard

Viele mögen die Vorteile.

E-Autos haben serienmäßig Automatik (bzw. es gibt keine Schaltung). Und im Winter ist warmlaufen lassen, warmfahren und eiskratzen unnötig.

Baroso1

Warmfahren mag ja nicht nötig sein, wenn er an der Ladesäule hängt, im Stau im Winter ist dann aber mit der Wärme schnell Schluss.

Alter Brummbär

Und die Batterie hält 10 km.

Nettie

"Bereits jetzt zwinge der chinesische Autobauer die anderen Hersteller in einen Preiskampf. "VW musste mit den Preissenkungen bei Elektroautos nachziehen", sagt Wisbert [die Professorin für Automobilwirtschaft an der Ostfalia-Hochschule in Wolfsburg). "Das ist eine Spirale, die von BYD ausgelöst wurde."

Bleibt nur noch die drängende Frage, wohin die (diese 'Spirale') führt. Und vor allem, wovon - oder vielmehr von wem bzw. was - das abhängt.

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Juwa

Die Spirale wird zum einen dazu führen, dass sich mehr Menschen elektrisch fahren. 

Auf Seiten der Hersteller europäischer Autobauer und deren Zulieferer wird sich zeigen, was passiert. Auf jeden Fall werden sie nicht reihenweise Pleite gehen. Da wird spätestens die Politik mit Milliarden eingreifen oder Strafzölle verhängen.

nie wieder spd

Ist die EU nicht dabei für chinesische Autos Sonderzölle zu entwerfen, weil China seine Autoindustrie massiv subventioniert?

Was passiert, wenn Trump als nächster Präsident den US - Wirtschaftskrieg verschärft. Oder auch Biden, wenn er es schafft Präsident zu bleiben. Mit weiteren Sanktionen? Passt sich Deutschland bzw die EU dann an? 

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derkleineBürger

BYD baut in China,USA und Ungarn.

Mittlerweile (oder demnächst?) auch in Brasilien und ein neues Werk ist in Ungarn geplant.

 

 

nie wieder spd

Ok. Aber wenn es den USA in erster Linie darum geht, China zu benachteiligen, werden sie auch außerhalb Chinas produzierte chinesische Autos sanktionieren. 
Und spätestens wenn der Krieg mit der Ukraine beendet ist, wird ein neues Opfer gesucht werden. 

FakeNews-Checker

Keine  Sorge,  laut  FDP  Rheinmetall  Strack-Zimmermann   dauert  der  Ukrainekrieg  noch  ein  paar  Jährchen  und  solange  der  Vorrat  reicht.   Weil  man  ja  mit  Waffen  so  toll  Frieden  schaffen  kann.

FakeNews-Checker

Fragen  über  Fragen,  die  sich  dieser  nur  auf  den  schnellen  Euro  bedachte  BYD-Händler  nicht  stellt  und  2025  längst  über  alle  Berge  ist,  wenn  seine  Kunden  das   kosten-ruinöse   BYD-Windei  erkennen  und  ihr  Geld  zurück  haben  wollen.

JM

Autos dieses Hersteller sind noch bezahlbar. China und der Händler werden sich dumm und dämlich verdienen.

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Kristallin

Na die Händler nicht dumm u dämlich, aber Ja "ganz gut verdienen" werden sie sicherlich. 

quas

BYD, bzw. China geht es aktuell noch nicht darum, sich dumm und dämlich zu verdienen. Derzeit ist dies für China ein Zuschußgeschäft. Es geht um Marktdurchdringung bzw. Verdrängung der etablierten und hier vor allem europäischen Marken. Und dies vor allem im heimischen Automarkt.

D. Hume

Bei dem im Artikel genannten Autohaus kosten die BYD-Modelle von 33k-69k €.

FakeNews-Checker

Mehr   inflationsgeschütteltes    EZB-Buntpapier   paßt   auch  in  einen  Kamin  zum  Verheizen  nicht  rein.

FakeNews-Checker

Mehr  als  Verschenken  an  deutsche  Dumpinglöhner,  Bürgergeld-Sparwölfe  und  Armutsrentner  läuft  da  für  BYD  nicht.   Merz,  Amthor  &  Co.  können  ja  nicht  alle  BYDs  aufkaufen,   damit  Deutschland  noch  irgendwie  reich  ausschaut.

FakeNews-Checker

Es  braucht  nicht  erst  eines  Hellsehers,  daß  dieser  BYD-Händler  bald  zum  Subventionsfall  wie  GKK-Benko  wird.

Alter Brummbär

Bis die kaputten Rückläufer kommen.

Theodor Storm

Stellvertretend für andere Wirtschaftsbereiche zeigen die chinesischen Autobauer, warum Deutschland nicht nur aktuell, sondern auch in den nächsten Jahren mit dem Wirtschaftswachstum zu kämpfen hat: die deutschen Autobauer hatten von etwa 2008-2015, als in USA und China neue Autoproduzenten E-Autos entwickelten Tesla. BYD usw., auf eine Innovation gesetzt, die als "Abschaltvorrichtung" bezeichnet wurde.

Mit dieser Vorrichtung hat man betrügerisch Umweltvorschriften umgangen, um, als das aufgefallen war, viel Lehr-(Leer-)geld zu zahlen. Gleichzeitig hat man damit selbst den aufkommenden Wettbewerb durch Tesla, BYD, Toyota & Co. gefördert. Schlechter kann man es eigentlich nicht machen. Dass den umweltfreundlichen Autos die Zukunft gehört, ist seit über 20 Jahren klar und wer zu spät kommt....aber auch das wissen wir ja.

Erschwerend kommt hinzu, dass die neuen Autos mit digitalisierten System hochgerüstet sind, was BYD ermöglicht hat, sich zum Marktführer zu entwickeln

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Schrubber-Naturborste

Mit Ihrem Beitrag haben sie vollkommen Recht.

Das Schlimme ist einfach nur, dass letztlich der Wirtschaftsstandort Deutschland so dermaßen von der Automobilindustrie abhängig ist - und damit von der Misswirtschaft, Technologie-/Fortschritts-Verschlafenheit ihres Managements.

Zudem machen sich die deutschen Autobauer sehenden Auges immer mehr vom chinesischen Markt abhängig; dessen billger Technologie und seinen Rohstoffen. Wenn diese Blase mal platzt...

Statt die wirtschaftliche Stärke zu diversifizieren, mit fokussiertem Umbau der Industrie auf Hoch-/Umwelttechnologie, ist die FDP aber gerade dabei, z.B. die Solarbranche, die unter Merkel schon einmal mit dem Verlust von ca. 300.000 Arbeitskräften! in die Tonne gestampft wurde, zum zweiten Mal aus Deutschland zu vertreiben.

 

Theodor Storm

Dass der Wirtschaftsstandort Deutschland zu stark von der Automobilindustrie abhängt, hatte schon Helmut Schmidt beklagt und das ist viele Jahre her.

Die Wirtschaft muss diversifiziert sein und man muss bei den Schlüsselindustrien vorne dran sein, die Chinesen sind es, wir nicht mehr.

gelassenbleiben

Bereits jetzt zwinge der chinesische Autobauer die anderen Hersteller in einen Preiskampf. "VW musste mit den Preissenkungen bei Elektroautos nachziehen", sagt Wisbert. "Das ist eine Spirale, die von BYD ausgelöst wurde."

Den Kunden freut es.

„Für die Autoindustrie dürfte der Preis- und Konkurrenzkampf mit Einbußen verbunden sein. Die Käufer von Elektroautos in Deutschland könnten hingegen davon profitieren.“

Leider hat die deutsche Automobilindustrie verpennt und wurde von der Union in die Verbrennerfalle gelockt. Mit vager Aussicht auf  eFuels wird die Falle ein zweites Mal aufgestellt. Die Autohersteller wollen und brauchen eine klare Ansage, dass eAutos die Zukunft sind. Technologieoffenheit in die Steinzeit des Privaten Automobilverkehrs ist hier Fehl am Platze

 

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Opa Klaus

BYD setzt neben reinen e-Autos übrigens nach wie vor auch auf Hybridantrieb. Man stellt sich hier sehr breit auf. 

Kristallin

Dass die Autohersteller eine klare Ansage brauchen,  sehe ich auch so..... Aber wollen..... Hmhh. 

Giselbert

"Die Autohersteller wollen und brauchen eine klare Ansage, dass eAutos die Zukunft sind. "

Oje, als ob man eine Technologie per Befehl als die bessere T. definieren kann/soll, dies ist eine Verbraucherentscheidung. Eine besser Technologie setzt sich ohne Subventionen durch und ist ein Selbstläufer und dies ist den eAutos bis jetzt nicht gelungen. Betrachte ich mir die Verkaufszahlen u. den Gebrauchtwagenmarkt, scheint dies eher ein Nischenprodukt zu sein.

gelassenbleiben

Oje, schon mal etwas von dem menschengemachten Klimawandel gehört?

eFuels Autos sind Verbrennerautos, die Fossilöl durch die Hintertür weiter nutzen

Die grossen Weltmärkte akzeptieren das nicht, die deutschen Sutomobilhersteller werden wieder von Union und FDP in die Sackgasse geführt, siehe auch letzte Automesse in Shanghai